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Zitat von whatzmyid In 20 Jahren wird keiner mehr in der Lage sein, dieses Auto technisch zu betreuen. Es wird kaum noch Ersatzteile geben, weil das Nachfertigen extrem schwierig wird. Die Nerven eines Sammlers werden dann schon arg strapaziert. |
He, das ist in dem Sinne kein Exot, wie ein F40/F50/Enzo, Jaguar XJ220 oder gar Pagani oder Koenigsegg, sondern - im positiven Sinne - ein VW mit deutscher Gründlichkeit. Ich bin mir sicher, daß der VW-Konzern die Kunden genauso wenig im Regen stehen läßt, wie es z.B. Mercedes macht.
Vor zwei Jahren stand mal hier bei meinem Lackierer ein Vorkriegs Mercedes 300S Cabrio mit einem Unfallschaden. Wert laut Gutachten EUR 850.000. Schaden laut Gutachten EUR 50.000, weil der Besitzer die Wand seiner Tiefgaragen-Auffahrt touchiert hat.
Zur Reparatur dieses Oldtimers kam ein Spezialist direkt von Mercedes für zwei Wochen nach Sylt. Im Gepäck einen Stoßstangen- und einen Kotflügel-Rohling, nach dem er diese angepaßt hat, war er mit dem Stoßstangenrohling noch mal für zwei Tage weg zum Verchromen und nach zwei Wochen stand das Auto inkl. extrem detalierten Reparaturbericht wieder fertig beim Kunden.
Das hat natürlich seinen Preis, aber das interessiert dieses Klientel nicht wirklich, solange das Ergebnis perfekt ist. Ähnliches würde ich für die Zukunft von VW erwarten.
Das oft gehörte Märchen, daß es zukünftig an den defekten nicht ersetzbaren Steuergeräten scheitern wird, halte ich ebenso für unglaubwürdig. Die Technologie der Steuergeräte von vor 10 Jahren ist heute schon so transparent, daß diese von einem versierten Hobby-Elektroniker problemlos nachgebaut werden. Selbiges wird ganz sicher auch für die Zukunft immer wieder eintreten, also auch kein Problem, wenn man die finanziellen Möglichkeiten hat. Wobei ein "Manufraktur-Steuergerät" für vielleicht EUR 1.000 im Gegensatz zum Wert eines Bugatti lächerlich ist.