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Richtiges Warmfahren - so entstehen keine Motorschäden


Turbotürk

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Geschrieben

Hier mal vorweg meine persönliche Erfahrung bzw. Einstellung dazu, weil ich das Thema gerade bei M-Motoren immer wieder sehe:

Viele haben ja dieses "M hält alles aus"-Mindset. So nach dem Motto: standfest ohne Ende, kannst du kalt treten, passiert schon nichts. Und genau die gleichen Leute wundern sich dann später über Motorschäden oder darüber, wie "unzuverlässig" die M-Motoren angeblich sind.

 

Ganz ehrlich: Wenn man mit den Teilen nicht vernünftig umgeht, braucht man sich nicht wundern. Die Motoren sind leistungsstark, aber eben auch empfindlicher, was Temperatur und Umgang angeht. 😉 

 

Was viele auch vergessen: Warmfahren ist nicht nur beim Turbo wichtig, sondern genauso beim Sauger. Nur weil kein Lader drin ist, heißt das nicht, dass man direkt drauflatschen kann.

 

Ich persönlich halte mich da an folgende Regel:

  • Öltemperatur mindestens 80 °C, bevor ich dem Motor mehr abverlange (nicht die 60 °C, die BMW teilweise als „okay“ angibt)
  • Bis 80 °C bleibe ich unter 3000 U/min
  • Zwischen 80 und 90 °C gehe ich maximal bis ca. 4000 U/min
  • Und erst ab ~90 °C gibt’s dann auch richtig Last

Seitdem ich das so mache, habe ich ein deutlich besseres Gefühl und es dankt einem der Motor einfach.

 

Und weil dazu immer wieder Fragen kommen bzw. viel Halbwissen im Umlauf ist, hier nochmal etwas ausführlicher zum Thema Kaltstart und Warmfahren allgemein:

 

Ich sehe das Thema Kaltstart/Warmfahren hier immer wieder, und da kursiert echt viel Halbwissen. Deshalb mal etwas ausführlicher aus der Praxis zusammengefasst:

 

Der Kaltstart ist tatsächlich der größte "Motorenkiller". Der meiste Verschleiß entsteht in den ersten Minuten nach dem Anlassen. Das ist auch nichts Neues. Schon Carlo Abarth hat das erkannt. Der hat früher sogar das Motoröl vor dem Rennen vorgewärmt (kein Witz, im Kochtopf). Sah lustig aus, aber die Ergebnisse haben ihm recht gegeben: Ein Motor, der auf Betriebstemperatur ist, läuft besser und hält länger.

 

Auch Motorenbauer wie Peter Bazille und Jochen Fricke sagen aus der Praxis ganz klar: Es gibt deutlich mehr Schäden durch zu niedrige Temperaturen bzw. falsches Warmfahren als durch Überhitzung.

 

Ein Klassiker ist z. B. ein Thermostat, das nicht richtig schließt oder falsch eingebaut ist. Dann wird der Motor nie richtig warm und läuft dauerhaft mit erhöhtem Verschleiß, merkt aber kaum jemand. Im Gegensatz zu "zu heiß", das sofort auffällt. Dazu kommen oft gut gemeinte, aber falsche Umbauten wie größere Kühler, stärkere Lüfter oder "Tropenthermostate", die dann einfach drinbleiben, obwohl das eigentliche Problem woanders lag. Ergebnis: Motor läuft dauerhaft zu kalt. Gerade bei alten Autos ohne Thermostat ist das ein echtes Thema.

 

Kurz zum Kühlsystem: Die Wasserpumpe hält das Kühlmittel in Bewegung, und ein Thermostat trennt den kleinen und großen Kühlkreislauf. Solange der Motor kalt ist, zirkuliert das Wasser nur im kleinen Kreislauf (Motor intern), damit er schnell warm wird. Erst ab ca. 80 °C öffnet der Weg zum Kühler.

 

Was viele nicht auf dem Schirm haben: Wenn die Heizung sehr früh warm wird, hängt sie oft im kleinen Kreislauf und zieht zusätzliche Wärme ab. Heißt: Motor braucht länger zum Warmwerden. Also lieber am Anfang nicht gleich voll aufdrehen (je nach System). Wenn sie am großen Kreislauf hängt, ist es weniger kritisch, aber selbst da verzögert sie das Aufwärmen etwas.

 

Thermostat kann man übrigens einfach prüfen: Nach dem Kaltstart muss der obere Kühlerschlauch erstmal kalt bleiben. Wird der schnell warm, ist das Thermostat wahrscheinlich offen → schlecht für den Motor.

 

Bei luftgekühlten Motoren (klassisches Beispiel: Volkswagen Käfer) läuft das Ganze ähnlich, nur mit Luft statt Wasser. Vorteil: Kühlung hängt nicht von der Fahrgeschwindigkeit ab. Nachteil: Im Stau bei Hitze kann’s eng werden.

 

Jetzt zum wichtigsten Punkt: Motoröl.
Kaltes Öl ist extrem zäh, wie Honig. Das bedeutet: In der Kaltlaufphase kommt es nicht schnell genug überall hin. Der Motor läuft also erstmal mit schlechter Schmierung -> hoher Verschleiß. Ziel muss sein, diese Phase möglichst kurz zu halten.

 

Aber: Warmfahren ist immer ein Kompromiss.

  • Im Stand laufen lassen bringt nichts -> dauert ewig
  • Vollgas direkt nach dem Start -> Katastrophe für den Motor
  • Untertourig rumgurken -> auch nicht gut (Stichwort Klopfgrenze)

Die richtige Mischung ist: Nach dem Start direkt losfahren, moderate Drehzahlen, leichte bis mittlere Last. Kein Vollgas, aber auch kein Dahinschleichen kurz über Leerlauf.

 

Warum weder Vollgas noch Untertourig gut ist:
Bei Vollgas hast du hohe Drehzahlen bei gleichzeitig schlechter Schmierung, das multipliziert den Verschleiß. Außerdem geht viel Wärme direkt über den Auspuff verloren. Untertourig belastet den Motor mechanisch stark (vor allem beim Beschleunigen).

 

Wichtig: "Warm" heißt nicht Wassertemperatur!
Das Öl braucht deutlich länger. Ideal sind etwa 80–90 °C Öltemperatur. Wer kann, sollte sich ein Ölthermometer einbauen. Viele wundern sich, wie lange es dauert, bis das Öl wirklich warm ist. Ohne Anzeige kann man grob sagen: Strecke nach Erreichen der Wassertemperatur mindestens verdoppeln oder verdreifachen.

 

Technisch passiert da einiges: Die Kurbelwelle läuft auf einem Ölfilm (hydrodynamische Schmierung), Kolben und Zylinder müssen sich temperaturmäßig "einspielen", und das Öl verteilt sich erst richtig, wenn es warm ist. Kaltes Öl funktioniert in diesen Prozessen einfach schlecht.

Wenn der Motor dauerhaft zu kalt läuft, sollte man das ernst nehmen. Ursachen suchen (Thermostat etc.). Früher hat man sogar Teile des Kühlers abgedeckt. Auch etwas weniger Öl (aber niemals unter Minimum!) kann helfen, weil es schneller warm wird.

 

Zur Ölwahl: Im Normalfall das fahren, was der Hersteller vorgibt. Mehrbereichsöl ist sinnvoll, weil es im Kalten dünnflüssiger ist und schneller schmiert. Alte Motoren ohne Filter brauchen teilweise unlegierte Öle – das sollte man beachten.

 

Öl hat übrigens noch eine zweite wichtige Aufgabe: Es transportiert Abrieb und Schmutz zum Filter. Das funktioniert am besten bei Betriebstemperatur. Bei dauerhaft kaltem Öl kann sich das Zeug ablagern und im schlimmsten Fall Kanäle verstopfen -> Motorschaden. Deshalb auch: Ölwechsel immer bei warmem Motor.

 

Zum Fahrverhalten:
Nach dem Start direkt los, gleichmäßig fahren, mittlere Drehzahlen. Erst wenn das Öl wirklich warm ist, kann man mehr Gas geben.

Choke sollte man so früh wie möglich rausnehmen. Zu fettes Gemisch führt dazu, dass unverbrannter Sprit den Ölfilm von den Zylinderwänden wäscht. Das gilt auch für Startautomatik, wenn die zu lange aktiv bleibt, ist das schlecht für die Schmierung. Ein Grund, warum Diesel hier oft langlebiger sind: Die haben dieses Problem nicht.

 

Für luftgekühlte Motoren gilt im Prinzip das Gleiche, sie werden minimal schneller warm, aber der Unterschied ist in der Praxis gering. Bei Motorrädern kann man durch niedrigeren Gang tatsächlich schneller Temperatur aufbauen, weil die Kühlung direkt von der Geschwindigkeit abhängt, aber auch hier gilt: keine Drehzahlorgien.

 

Zweitakter haben den Vorteil, dass sie sofort Schmierung bekommen (Öl im Kraftstoff). Trotzdem müssen sich auch dort Kolben und Zylinder erst anpassen -> also ebenfalls vorsichtig warmfahren.

 

Zum Getriebe: Kaltes Öl merkt man auch hier – schaltet sich zäher. Zwischenkuppeln bringt nur bei alten, unsynchronisierten Getrieben was. Bei modernen Getrieben eher nicht. Einfach sanft schalten, bis alles warm ist.

 

Und noch ein moderner Aspekt: Bei neuen Autos (z. B. von Mercedes-Benz) drehen die Automatikgetriebe im Kaltlauf teilweise höher, um den Katalysator schneller auf Temperatur zu bringen. Ist aus Motorsicht nicht ideal, aber wegen Emissionen gewollt.

 

Fazit:
Der größte Feind ist nicht Hitze, sondern ein Motor, der nie richtig warm wird oder falsch warmgefahren wird.
Also: Starten, losfahren, moderat bewegen – und erst Gas geben, wenn das Öl wirklich warm ist.

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Geschrieben

Sehr interessanter Artikel. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema Öltemperatur und es ist mir unverständlich, warum manche Autohersteller dieses für den Sportwagenfahrer wichtigste Gerät - die Öltemperaturanzeige - unterschlagen. Gerade Sportwagenhersteller wie Porsche und z.B. Maserati fallen hier auf. Ich weiß dass der Cayenne eine Öl-Temp.Anz. hat, aber gerade im 911er und Boxster fehlt sie. Was soll überhaupt die Wassertemperaturanzeige in Autos? Eine Warnleiuchte, wenn die Temperatur in den Kritischen Bereich kommt würde vollkommen ausreichen! Die einzig Interessante Temperatur in einem Auto ist die des Öls! BMW scheint hier tatsächlich federführend zu ein im Hinblick auf die Anzeigen in den M-Fahrzeugen (und der variable Rote bereich, obwohl ich 4.000 U/min nach dem Kaltstart für zu viel halte). Auch im 6er habe ich voller Freude die Öl-Temperaturanzeige entdeckt. Ein Schritt in die richtige Richtung!

Gerade vom E36 3er sind viele Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt, deren Motoren in fragwürdigem Zustand sind. Dies hängt IMHO mit der schlechten Temperaturanzeige zusammen. 2-3 km nach dem Kaltstart steht diese Anzeige auf "Betriebstemperatur" (so fälschlicherweise beschrieben in der Betriebsanleitung). Wasser und Öl haben da aber noch lange keine Betriebstemperatur.

Das bringt mich zu meiner Frage - wohlwissend das dies das BMW Forum ist: Porsche besteht bis heute darauf, dass bei erreichen der Betriebstemperatur auf der Wassertemp.Anzeige auch das Öl betriebswarm sei und begründet dies mit dem Öl-Wasser-Wärmetauscher (von dem einige PZs interessanterweise noch nichts gehört haben wollen). Daraufhin deutet auch die im Klimadisplay abrufbare Temperatur, die angeblich den Mittelwert zwischen den beiden Flüssigkeiten anzeigt. Sinnvoll klingt deses vorgehen von daher dass ja die Flüssigkeit, die schneller warm ist mittels Wärmetauscher Wärme an die kältere Flüssigkeit abgibt. Kann man sich darauf verlassen?

Geschrieben

sehr guter artikel!

werde das vorallem wenn ich mein auto aus dem winterschlaf hole beachten!

Geschrieben

Wirklich cooler Bericht. Auch wenn das alles für mich eigentlich klar. Nur muss ich sagen, dass das auch nicht immer einfach ist den Wagen behutsam warm zu fahren. Vor allem dann nicht, wenn man das Fahrzeug im Alltag bewegt und z.B. morgens zu spät zur Arbeit losfährt.

Ich habe das Problem dass ich nach ca. 6 km auf die Autobahn rauf muss und wohl oder über ein bisschen Gas geben muss. Selbst wenn ich im 5. Gang beschleunige muss ich immer noch bis 3500 drehen um mit ca. 110 km/h auf die Autobahn zu kommen. Die Öl Anzeige ist dann kurz vor 75 Grad.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das den Leute zu wenig vor Augen geführt wird. Mal abgesehen vom M3 o.ä. wird man nirgends wirklich darauf hingewiesen. Ist zwar für mich keine Problem aber ich finds immer lustig mit Leuten zu fahren, denen Autos nicht viel bedeuten. So wie z.B. meine Mutter. Egal ob kalt, sie drückt Ihren Golf III 1.6 CL gnadenlos rauf. :lol:

Nimmt mich wunder wie lange mein Emmie Motor mitmacht. Hab mir geschworen den Wagen bis in den Tod zu fahren. Mal schauen ob ers bis 200000km schafft...

Geschrieben

Der gepostete Artikel stammt ursprünglich aus dem Magazin Oldtimer Markt und gilt dementsprechend vorwiegend für ältere Fahrzeuge.

Warmfahren ist sicher richtig, wird aber bei Neuwagen gerne auch überbewertet. Neue Motoren sind diesbezüglich viel standfester als frühere Aggregate.

Selbst extrem hoch drehende Motoren sind heutzutage unempfindlich gegenüber Kaltstarts. Nur bei sehr hohen Kolbengeschwindigkeiten (z.B. M3) stellt das noch ein Problem dar.

Sehr häufig haben die Automobilhersteller in der Vergangenheit Kontruktionsmängel bei Motoren auf mangelndes Warmfahren zurückgeführt.

Geschrieben

Ich versuche auch immer mein Auto schön warm zu fahren, nur hab ich nicht gerade den stärksten Motor und unter 3000 RPM passiert da nicht viel.

Geschrieben

Hab da noch ne Frage, Wie sieht es denn mit Kaltfahren aus? Ich darf ja mein Auto auch nicht mit glühendem Turbo hinstellen oder?

Geschrieben

ne, natürlich nicht. Deswegen habe ich mir auch eine extra Öltemperaturanzeige einbauen lassen. :wink: Solltest halt nicht direkt nach ner Vollgasphase den Motor ausschalten, sondern noch so 3, 4 Minuten (in extremfällen auch länger) im Leerlauf laufen lassen. Bei normaler Fahrweise ist das aber nicht so sehr wichtig, nehme ich an, da, und das vergessen viele, das Auto ja im Prinzip für Leute entwickelt worden ist, die keinen Einzigen Gedanken an ihr Auto "verschenken". Deswegen ist das bei heutigen Motoren generell nicht mehr so arg problematisch. Außer eben, wenn du wirklich schnell gefahren bist. Dann ist das Problem, dass das Öl im Turbo nicht mehr rundgepumpt wird, deswegen dort extrem heiss wird und dann verklumpt. Mach das 3 mal und der Turbo ist im Anus. X-)

Meine vorgehensweise: normalerweise: letzten paar KM einfach nen bisschen langsamer fahren, bei längeren AB-Pausen, nachlaufen lassen, bis das Öl wieder ca. 80 °C hat und bei kurzen Raucherpausen lass ich ihn einfach laufen.

Geschrieben

eine sache wird in dem artikel jedoch nicht erwähnt, je höher die last für den motor ist, desto schneller wird er warm, also durch musik anlage, heckscheibenheizung usw weil dadurch mehr strom benötigt wird und der motor muss mehr kraft aufbringen um den generator zu bewegen.

Geschrieben
eine sache wird in dem artikel jedoch nicht erwähnt, je höher die last für den motor ist, desto schneller wird er warm, also durch musik anlage, heckscheibenheizung usw weil dadurch mehr strom benötigt wird und der motor muss mehr kraft aufbringen um den generator zu bewegen.

Schon, aber gerade bei kaltem Motor ist ja eben diese hohe Auslastung des Motors schädlich.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Turbotürk,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für BMW M (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

hohe drehzahlen sind schädlich weil da mehr reibung entsteht, da das öl ja nich kalt ist und nicht seine nötige viskosität erreicht hat.

Geschrieben

Zur Not kann man sich auch mit dem Öldruckmesser behelfen. Man merkt sich einfach den Öldruck wenn das Öl warm/heiß ist. Und auf der BAB, wenn man sich nicht sicher ist, mal kurz auskuppeln, um zu schauen, ob der Öldruck auf ca. < 1 bar abfällt. Wenn ja, dann dürfte die Öltemperatur ok sein.

Ich finde, dass manche ihre Autos viel zu lange warm fahren. Manche sogar mit so wenig Drehzahl, dass die Motoren erst recht lange brauchen bis sie Betriebstemperatur haben.

Geschrieben

steht ja glaube ich auch im Artikel drin. Zu vorsichtig ist auch nicht gut.

ich fahre bei kaltem Motor zwischen 2000 und 3000. Wenn alles Kalt (also auch Kühlwasser) ist, auch nur so, dass der Turbolader keinen Überdruck erzeugt.

Geschrieben
Wirklich cooler Bericht. Auch wenn das alles für mich eigentlich klar. Nur muss ich sagen, dass das auch nicht immer einfach ist den Wagen behutsam warm zu fahren. Vor allem dann nicht, wenn man das Fahrzeug im Alltag bewegt und z.B. morgens zu spät zur Arbeit losfährt.

Ich habe das Problem dass ich nach ca. 6 km auf die Autobahn rauf muss und wohl oder über ein bisschen Gas geben muss. Selbst wenn ich im 5. Gang beschleunige muss ich immer noch bis 3500 drehen um mit ca. 110 km/h auf die Autobahn zu kommen. Die Öl Anzeige ist dann kurz vor 75 Grad.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das den Leute zu wenig vor Augen geführt wird. Mal abgesehen vom M3 o.ä. wird man nirgends wirklich darauf hingewiesen. Ist zwar für mich keine Problem aber ich finds immer lustig mit Leuten zu fahren, denen Autos nicht viel bedeuten. So wie z.B. meine Mutter. Egal ob kalt, sie drückt Ihren Golf III 1.6 CL gnadenlos rauf. :lol:

Nimmt mich wunder wie lange mein Emmie Motor mitmacht. Hab mir geschworen den Wagen bis in den Tod zu fahren. Mal schauen ob ers bis 200000km schafft...

also bei 3000 u/min hab ich gerade noch 120km/h ;)

Geschrieben

Ach jungs....

ist doch immer das gleiche Thema... :puke:

weiss gar nicht, wie oft hier im Forum dieses Thema noch diskutiert wird. wird schön langsam langweilig...

Ist doch einem jeden normalen Menschen klar, das man sein Auto erst warmfahren muss (trifft übrigends nicht nur auf "M" Fahrzeuge zu).

Irgendwie habt Ihr alle das Gefühl, wir "M"-Fahrer steigen in die Kiste und drücken "Vollgas" oder???

Hey, wir behandeln unsere Kisten gut und meine Kiste hat schon fast 100000 KM runter und schnurrt immer noch wie ein kleines Baby...

Du stehst ja auch nicht am morgen auf und machst einen 100m Spurt...

so... nun lasst einmal das Thema und kümmert Euch um wichtigere Sachen....

Gruss

Geschrieben

sorry - CabrioM3..dämliches posting.

vor allem schreibst du von wegen warmfahren sei schon x-mal besprochen worden - das sagtst du, der gerade mal bisher 5 posts gemacht hat im bisherigem forumleben.

100'000 macht heut' schon fast jedes auto..die (folge-)schäden merkst du dann erst ab 150tkm.. oder auch später..

Geschrieben

@turbotürk

Sorry, aber das Thema M3 und Motorschäden ist hier ständig am diskutieren und es artet immer in diskussionen und Vermutungen aus.

Da hat CabrioM3 schon recht, auch mit wenig Postings. :wink2:

@Bender

Was hat Dein Baby denn für Probleme?

Geschrieben
Was hat Dein Baby denn für Probleme?

Na nen schwachen Motor und folglich ne kurze Getriebeübersetzung.

PS: Wo ist bitte die Fuhrpark-Angabe hin? :-o

Geschrieben

nun es geht mir ja wohl nicht nur um den M3...

eher um alle emmy's.

Geschrieben

Auch bei 60 °C hat 10 W 60 schon eine ordentliche Viskosität, die für 20 m/s Kolbengeschwindigkeit ausreicht.

Man sollte aus der Tatsache, dass man selbst noch kein Problem hatte, nicht vorschnell schließen, dass man mehr weiß als die für Tribologie zuständigen Motorenentwickler der BMW AG / M GmbH.

Ein Blick in einschlägige Literatur oder hilfsweise Boschs Kraftfahrtechnisches Taschenbuch (24. Auflage, S. 270) hilft weiter.

Geschrieben
Auch bei 60 °C hat 10 W 60 schon eine ordentliche Viskosität, die für 20 m/s Kolbengeschwindigkeit ausreicht.

Die maximale Kolbengeschwindikeit beträgt beim s54 ja 24 m/s. Wenn man die Maximaldrehzahl von 8200 u/min nimmt, dann dürfte man rein rechnerisch bei 60°C "nur" bis ca. 6800 u/min (20m/s) drehen.

Geschrieben
sorry - CabrioM3..dämliches posting.

... das sagtst du, der gerade mal bisher 5 posts gemacht hat im bisherigem forumleben...

Biste Sicher :???::???::???: Vielleicht habe ich schon mehr posts als du :???::???::???:

ich habe euch alle :hug:

gruss

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