Brabus SV12 R

Ein Mercedes-Benz S 600 ist Ihnen nicht luxuriös genug ausgestattet und ein S 65 AMG hat Ihnen mit seinen 612 PS zu wenig Leistung? Sie möchten gerne die edelsten Materialien UND viele Pferdestärken im Kleid einer S-Klasse? Da hat Brabus genau das Richtige für Sie im Programm. Auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main wird der neue Brabus SV12 R präsentiert, ein 750 PS starker Wolf im Schafspelz.

Brabus SV12 R

Bild 1 von 9

Viele hochrangige Manager und Politiker nutzen die Zeit im Auto gern zum Arbeiten. Daher lassen sich solche Menschen gerne in luxuriösen Limousinen fahren, vorwiegend in der Mercedes-Benz S-Klasse. Diejenigen unter diesem Kreis von Leuten, die gerne etwas schneller von A nach B kommen und die dabei auch gerne noch exklusiver arbeiten möchten als die anderen, hat Brabus mit dem neuen SV12 R im Blickfeld, dem leistungsstärksten und schnellsten Büro für die Straße.

Auf Basis des kürzlich vorgestellten Facelifts des S 600 ging Brabus daran, die schlimmsten Fehler zu beseitigen. Wer will schon mit lediglich 380 kW/517 PS und 830 Newtonmeter Drehmoment durch die Lande rollen? Da läuft man ja Gefahr, überholt zu werden. Nein, ein Brabus darf nicht einfach so von der linken Spur geschickt werden, dafür sorgt Bodo Buschmann, seines Zeichens Brabus-Geschäftsführer, seit Jahren. Der 5,5 Liter große Motor erhielt als allererstes das, was schon Walter Owen Bentley für das einzig richtige Mittel zur Leistungssteigerung hielt: mehr Hubraum. Mit 6,3 Litern kann das Endergebnis glänzen. Auch die serienmäßigen Turbolader flogen aufs Altenteil und wurden durch größere ersetzt. Ein verbesserter Ladeluftkühler, ein neuer optimierter Zylinderkopf, eine angepasste Motorelektronik und eine Hochleistungsauspuffanlage runden das technische Tuning ab. Unterm Strich kamen dabei 552 kW/750 PS und 1.350 Newtonmeter Drehmoment heraus. Zugunsten der Langlebigkeit drosselt Brabus dieses jedoch elektronisch auf 1.100 Newtonmeter. Das Fahrzeug erreicht damit eine Spitzengeschwindigkeit von 340 km/h und sprintet in 4 Sekunden von 0 auf 100 und in 11,9 Sekunden aus dem Stand auf 200 km/h. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über ein optimiertes Fünf-Gang-Automatik-Getriebe. Eine optional erhältliches Sperrdifferenzial erhöht zusätzlich die Traktion.

Damit die Aerodynamik der Motorleistung nicht im Weg steht, entwickelte Brabus ein Optikpaket, welches aus einer markanten Frontschürze mit in den Lufteinlässen integrierten Zusatzleuchten und LED-Tagfahrlampen, Aluminium-Sport-Kotflügeln mit Luftauslässen in Sichtcarbon hinter den Vorderrädern, Seitenschwellern mit LED-Einstiegsbeleuchtung, einer Heckspoilerlippe und der neuen Heckschürze mit integrierter LED-Beleuchtung des Bereiches vorm Kofferraum, um dort nicht versehentlich in eine Pfütze zu treten, besteht.

Der Brabus SV12 R rollt auf hauseigenen Leichtmetallfelgen, je nach Wunsch zwischen 19 und 21 Zoll. Reifenpartner Yokohama sorgt für optimalen Grip. Eine eigens entwickelte Bremsanlage mit 38 Zentimeter Durchmesser vorn und 35,5 Zentimeter Durchmesser bei den hinteren Bremsscheiben sorgt im Verbund mit 12-Kolben-Aluminium-Bremssätteln vorn und 6-Kolben-Aluminium-Bremssätteln hinten für überragende Verzögerungswerte.

Im Innenraum des schnellsten straßentauglichen Büros der Welt ist ein 3 Ghz Notebook in einer Schublade im Kofferraum installiert, welches mit einem 15,4 Zoll großen Monitor im Fond verbunden ist. Mittels einer UMTS-Internet-Verbindung kann der gestresste Manager auf seiner Reise also alle wichtigen Geschäftsdaten abrufen, bearbeiten und anschließend entweder auf seinen USB-Stick ziehen oder alternativ das Notebook aus der Dockingstation im Kofferraum entnehmen und zum Meeting mitnehmen. Auch eine Videokonferenz ist während der Fahrt dank einer installierbaren Webcam möglich. Sollte man sich auf dem Weg in den wohlverdienten Feierabend befinden, kann man über den Monitor jedoch ebenso DVDs im BluRay-Format anschauen oder Videospiele spielen. In den Rückseiten der Vordersitze sind Tische verbaut, die sich hochklappen lassen und Platz für wichtige Notizen bieten. Selbstverständlich lassen sich die Tischplatten in der selben Maserung wie das Holz im restlichen Interior ordern. Damit der Chaffeur durch DVD-Filme oder den Hörgenuss der MP3s – bis zu 5.000 lassen sich auf den eingebauten MP3-Player speichern – nicht gestört wird, kann der Fahrgast auf Sennheiser Noise Gard Kopfhörer zurückgreifen, die ein genauso gutes Klangbild abgeben, wie die verbaute Audioanlage.

Um unerkannt reisen zu können, lässt sich der Brabus SV12 R mit elektrisch bedienbaren Gardinen ausrüsten. Für den Chauffeur sind sportliche Alupedale und Sportlenkräder im Programm, aber vielleicht mag der Chef ja viel lieber selbst mal ans Steuer? Damit er sich auch dort wohlfühlt hat Brabus ein neues Yachting-Edelholz-Programm aufgelegt. Alle Dekorleisten der S-Klasse können gegen handgefertigte Holzteile im Miniatur-Schiffsfurnier getauscht werden. So kommt im SV12 R beinahe maritime Stimmung auf. Auch für die Lederpolster steht dem Interessenten eine breite Palette zur Verfügung. Welche Farbe er auch immer möchte: fast alles ist machbar.

Über Geld redet man bekanntlich nicht, aber es dürfte mit Sicherheit Besitzer von S-Klasse geben, die sich den SV12 R nicht leisten können. Brabus bietet jedoch für alle Modelle der S-Klasse verschiedene Tuning-Optionen an, wer sein Fahrzeug also individualisieren möchte, sollte vielleicht mal in Bottrop vorbeischauen.

Quelle: Brabus Presseserver

Autor: Matthias Kierse

7. September 2009|Categories: Magazin|Tags: |