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Heftiger Einbruch bei Oldtimer-Preisen ... aber auch Licht


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Geschrieben

Nicht ganz neu, aber das Thema kommt gerade immer wieder mal in den Medien

 

https://www.focus.de/auto/gebrauchtwagen/heftiger-preissturz-bei-oldtimern-nur-diese-modelle-bleiben-gefragt_bb4826af-48ff-4731-af4f-0dbebbe9be67.html

 

Aber auch "Fahrzeuge aus den 90er Jahren liegen im Trend" und die Top-Marken sind auch weniger betroffen.

 

Klar der Normalo-Oldtimer Interessent, der nicht gerade 1 Mio+ ausgeben will/kann, interessiert sich vermutlich auch am ehesten für die unerfüllten Träume seiner Jugend...

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Geschrieben

Der Oldtimermarkt wurde bis zur Finanzkrise durch Liebhaber bestimmt. Dannach kamen Spekulanten auf den Markt, die

Fahrzeuge angeschafft haben, in Erwartung von "mündelsicheren" Zuwächsen. Gleiche Beobachtung ergibt sich gegenwärtig.

 

Ich befürchte (bzw. befürworte) eine preisliche Bereinigung, die den Zugang für den Normalbürger wieder ermöglichen.

 

Siebenstellig gehandelten Provienzen werden Ihren Wert erhalten, da die "Käuferschicht" eher unangreifbar ist.

 

Wenn die große Blase platzt, erlaube ich mir folgende Preisprognosen 2027 bei Zustand 2 bis 2-:

 

Käfer Cabrio 18.000 €

BMW E30 Cabrio 17.000 €

MB Pagode 280er 65.000 €

Ferrari 308 60.000 €

E-Type 55.000 €

911 SC 37.000 €

F40 7 - 800.000 €

Corvette C2 40-45.000 €

Corvette C3 28.000 €

Golf I Cabrio 11.000 €

Testarossa 120.000 €

512 BBi 130.000

RR Corniche 25.000 €

Countach 200.000 €

959 900.000 €

300er Flügel 800.000€

300er C 650.000 €

850er 38.000 €

635er 22.000 €

 

Bei viertürigen Fahrzeugen sehe ich Abzüge bei 70-80 Prozent voraus.

 

Positives Fazit: In der Preisbereinigung ergibt sich eine neue Sammlerkultur, welche die Fahrzeuge nicht nur stehen lässt, sondern auch wieder in die Nutzung bringt.

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Geschrieben

Jörg, das würde ich mir auch wünschen. Bisher wurde der Markt von Spekulanten versaut, die die schnelle Mark machen bzw. ein todischere Geldanlage wollten, während Car Guys wie unsereins ihre automobilen Träume wie Pagode oder E-Type entweder nur von Ferne anschmachten oder zu völlig überteuerten Preisen kaufen konnten.

 

Und obwohl ich Benzin im Blut habe, bin ich halt nicht bereit, 150.000 EUR für eine Pagode oder einen E-Type auszugeben. Bei 50-60.000 EUR sieht die Welt ganz anders aus. Ich würde mir wünschen, Deine Prognose ginge auf. Aber es bleibt wohl ein frommer Wunsch....

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vor 1 Minute schrieb Il Grigio:

Ich würde mir wünschen, Deine Prognose ginge auf. Aber es bleibt wohl ein frommer Wunsch....

Das glaube ich nicht, da auch die Klientel, welche mit diesen Fahrzeugen ihre eigene Evolutionserfahrung verbinden, nun, allmählich abtritt.

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Geschrieben

gebe euch uneingeschrängt Recht.

 

Besonders die Preise für die 911er Modelle oä sind /waren maßlos übertriebem und in Zukunfz hoffentlich für wahre Enthusiasten wieder erschwinglich.

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Geschrieben

Aber Lagu, Du widersprichst dir ja in einigen Fällen selbst, denn in Deiner Auflistung befinden sich ja durchaus schon Modelle, die aktuell im siebenstelligen Bereich gehandelt werden... (F40, 300 Flügeltürer, 959...) 

 

Ich glaube, spürbar wird sich da nicht viel tun. Es ist halt bei Oldtimer nur auf dem Markt, was es schon gibt. Es werden ja nicht ab morgen 5000 Pagoden mehr. Und ich glaube auch nicht, dass sich die Entwicklung auf die meisten von dir gelisteten Fahrzeuge bezieht. Ich sehe da eher die Enthusiasten der damaligen Brot- und Butterautos involviert. Für diese Gruppe Autoliebhaber stellt das sammeln und pflegen solcher Oldtimer einen netten Sonntags-Nachmittags-Zeitvertreib dar. Wir das Geld jetzt knapp, wird wahrscheinlich vernünftigerweise erst ein mal beim Hobby eingespart und die Fahrzeuge kommen überdurchschnittlich häufig wieder auf de Markt. Spekulanten und Eigentümer von hochpreisigen Oldtimern werden sich nicht ins eigene Knie schießen und sich selbst die Preise kaputt machen. Die Begehrlichkeiten sind ja durchaus noch vorhanden, man siehts ja in entsprechenden Portalen, auf Messen und im Handel. Die Preise für 355er sind in den letzten fünf Jahren um 50% gestiegen und das nicht nur auf dem Papier, die sind tatsächlich so in der Höhe heutzutage zu realisieren.

 

Ich wünsche uns allen auch vielmehr verfügbare und bezahlbare Fahrzeuge, denn es gibt für mich nichts Schöneres als am Wochenende viele Klassiker, egal welcher Fabrikate, auf den Straßen zu sehen, das stolze Gesicht vom Fahrer und das begeisterte Staunen von Kindern begleitet vom MOTORENsound zu genießen.....so was erzeugt bei mir direkt gute Laune, also mehr davon...... 

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Geschrieben

Unter dem Strich benötigt man wohl eine Glaskugel.

Was das Thema Autos aus den 80-90er Jahren angeht, da ist in einigen Bereichen tatsächlich Bewegung nach oben.

Ich habe vor kurzem aus verschiedenen Motiven sehr intensiv einen Peugeot 205 GTI gesucht. Wirklich gute Autos liegen um die 20.000 €, teilweise sogar höher.

Das finde ich schon extrem. Sieht aber bei guten Golf I GTI mindestens genauso aus. Die Top-Modelle der damaligen Baureihen sind beliebt und gesucht.

Bei meiner Suche stolperte ich dann über einen Peugeot 405MI16 aus dritter Hand mit nicht einmal 70.000 Km, annähernd im Jahreswagenzustand. Die wenigsten können dem etwas abgewinnen, ich fand ihn damals schon ziemlich klasse. Er war das Basismodell für einen recht erfolgreichen STW-/BTCC-Rennwagen. Ein 205 in dem Zustand hätte sicher 25-28.000 € gekostet.

Den 405 habe ich für 15.000 gekauft.

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Geschrieben

Moin,

 

ich sehe es ähnlich, denke aber, dass - zumindest bei Fahrzeugen vor 1970 -  auch einfach weniger Interesse der Jugend an Oldtimern besteht, und dass die guten "Oldie-Schrauber" weniger werden. Dazu kommen die m.E. stark gestiegenen Kosten für Reparaturen, Sattler- und Lackarbeiten usw. 

 

Das heißt die Nachfrage sinkt und die Kosten sowie das Angebot steigen, da die älteren Fahrzeugen in aller Regel auch von älteren Menschen gefahren werden. 

 

Ich habe mir z.B.  vor einigen Jahren einen Triumph TR 4 in Erfüllung eines Jugendtraumes gekauft und muss zur Kenntnis nehmen, dass sowohl die Nachfrage als auch der Marktwert stark nach unten tendieren.

 

Das Gute an diesen Autos: sie bereiten viel Spaß und man lernt - noch - Gleichgesinnte kennen.

 

Wüsche allen frohe Osten und noch viele Ausfahrten mit den Oldies - Geld ist nicht alles.

 

Grüße

Thomasa

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Geschrieben
vor 55 Minuten schrieb Dirk_B.:

Ein 205 in dem Zustand hätte sicher 25-28.000 € gekostet.

Den 405 habe ich für 15.000 gekauft.

Ich nehme an, Du kennst dieses Video:

 

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo JoeFerrari,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Vintage-Fahrzeuge (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Il Grigio:

Und obwohl ich Benzin im Blut habe, bin ich halt nicht bereit, 150.000 EUR für eine Pagode oder einen E-Type auszugeben. Bei 50-60.000 EUR sieht die Welt ganz anders aus.

Nun ja - bei der Pagode dauert es wohl noch etwas. Aber Preisspitzen von 150T€ sind doch auch da Vergangenheit. Auch wenn solche Autos immer noch so angeboten werden und vereinzelt sogar verkauft werden - die meisten der zu solch Spitzenpreisen angebotenen "drehen" sich nicht und die Wahrheit liegt da wieder <100T€. Mir wurde berichtet, dass die "teuersten" Pagoden mittlerweile von Liebhabern in den USA "zurückgekauft" werden, nachdem "Europa" dort über lange Zeit den Markt leergefegt hat und nur noch echten "Kernschrott" dort übrig gelassen hat.

 

Beim E-Type ist es preislich ähnlich - wobei selbst bestens erhaltene/restaurierte der Serie 1 schon immer nur in seltensten Ausnahmefällen höchste Preise erzielt haben. Bei den Serien 2 und 3 sind die FHC 2+2 - ja, auch der 12-Zylinder - kaum über 50T€ hinausgekommen - die buckelige Coupé-Linie  ist einfach zu häßlich. Als OTS hat der Serie 3 hingegen seine Liebhaber gefunden, die dann aber oft erst später gemerkt haben, dass in Europa nicht mehr viele den - wenn er denn perfekt läuft - fantastischen Motor im Griff haben. Und wenn, dann zu absurden Premium-Preisen.

Ich selber fahre seit gut 25 Jahren jetzt einen Serie 2 FHC 2-Sitzer, also den vielleicht alltagstauglichsten E-Type mit einigen performanten Verbesserungen ggü. Serie 1 und trotzdem DER klassischen Coupé-Linie. Hier habe ich in der Zeit den Markt verfolgt und tatsächlich starke Schwankungen festgestellt. Selber zu Zeiten der platzenden Dotcom-Blase für rund 40TDMark (!) günstig erworben, war der Wagen im Marktspiegel zu besten Zeiten auch mal ~75T€ wert (bzw. soll wert gewesen sein...). Jetzt bekäme man "meinen" wohl um die 40-50 T€ - wobei viele Modelle in dieser Range auch lange stehen. Manche Händler haben sich wohl auch ganz aus dem Objekt "E-Type" zurückgezogen.

 

Es ist wie es ist und immer war: Die Faszination "Oldtimer" speist sich aus verklärten Erinnerungen. "Heute" ist möglich, was "damals" nur ein feuchter Traum war. Deswegen gibt es in der Breite immer weniger Liebhaber richtig alter Autos. Für Vorkriegsmodelle interessieren sich nur echte Enthusiasten, 50er/60er/70er-Modelle kommen langsam raus aus dem Fokus des Nachwuchs, der eben selber in Autos gesessen hat die nun für diese Generation(en) als "Oldtimer" gelten, die aber für einen Mittfünfziger wie mich gefühlt gerade erst auf den Schrottplatz gefahren wurden. 

 

Bonmot zum Schluss: In den 80er-Jahren - also in meiner Teenie-Zeit - galt der E-Type als Verbrauchsauto für windige Aufschneider auf seiner letzten Station vor der Schrottpresse. Hier in Duisburg fuhr ein bekannten Zuhälter so einen E-Type in einer sehr auffälligen Farbe - über beide aus dieser Kombination haben die Duisburger die Nase gerümpft. Diese Zeit habe ich irgendwann ausgeblendet und in den 90ern - mit den mir dann möglichen finanziellen Mitteln - meine Liebe zum E-Type aus Ende der 70er wiederentdeckt und eben dann auch ausgelebt. So erging es dann u.a. auch dem BMW 3er-Cabrio E30 und anderen und heute wechseln dann die Autos der 90er vom Schrottplatz zurück in aufgeräumte und geheizte Garagen...

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Geschrieben

Die Käuferschicht für div. Modelle stirbt einfach und der Nachwuchs identifizert sich nicht mit der "Erbmasse". 

Bei Vorkriegsfahrzeugen ist der Markt mehr oder weniger tot. Verkäufer sind oft nur mit hohen Verlusten oder sehr langen Wartezeiten verbunden. Mein Garagennachbar hat dies mit einem 1937 Abschleppwagen am eigenen Leibe erfahren. Es braucht junge Hardcore Fans die solche Fahrzeuge kaufen, aber die gibt es einfach nicht. Dazu kommt das Wartung, Fahrerlebnis im modernen Verkehr und Ersatzteilversorgung alles andere als toll sind bei diesen Fahrzeugen.

Für die Marken DKW, NSU, Opel (vor Manta und co), Bogward usw. also klassische deutsche Nachkriegs PKW sieht es auch dunkel aus. Die Zielgruppe (Jahrgänge 40-60) ist entweder schon tot, schon eingedeckt oder gibt aus gesundheitlichen Gründen das Auto ab. So musste ein Bekannter erfahren wie schwer es ist, einen NSU Wankel Spider zu verkaufen. 

 

Bei Porsche findet aktuell auch ein Korrektur des Marktes statt, 356er finden kaum noch Käufer. Dem entsprechend muss der Markt nach unten korrigiert werden. Dafür ziehen 996 und 997 gerade merklich an. 

 

Die neue Generation an Oldtimerfans sind die Jahrgänge 80-2000. Da ziehen BMW E30/36/46 oder W124/190E gut an. Oldtimer die einfach in der Wartung sind, aber auch entspannt im Alltag zu bewegen sind.  

Davon jedoch komplett unberührt bleiben die Asiaten. Bei Mitsubishi z.B. ist neben den EVOs,Pajero und 3000GT eigentlich nicht wirklich was im Wert gestiegen. Die Baureihen R107 und W126 stehen sich aber trotz passendem Bauzeitraum gerade die Reifen platt und die Preise stagnieren. Ich hatte im Dezember erst einen guten R107 6-Zylinder in der Hand der für 7000€ in der Auktion weg ging, und das war unter Startpreis. 

 

 

 

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Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb NCC1701DATA:

"Heute" ist möglich, was "damals" nur ein feuchter Traum war

Ich glaube auch, dass das der wahre Grund für Oldtimerkauf ist, dass man sich sich jetzt das Auto kauft, das man sich damals nicht leisten konnte. Ich z.B. bin mit dem Porsche G-Modell (das Modell mit der Faltenbalg-Stoßstange) groß geworden, für mich war es immer der Porsche schlechthin. Damals konnte ich ihn mir nicht leisten, heute könnte ich, aber ein von mir probeweise gefahrener 911 in Topzustand "holte mich nicht mehr ab", wie man so schön sagt.

 

Ein E-Type ist noch immer für mich "Sex auf Rädern", die Art von Auto, wo deine Frau dir eine schallert, wenn du den Wagen mit den Händen beschreibst. ;) Vielleicht lege ich mit nochmal einen zu, im Moment ist meine "Haben-wollen-Preis-Ratio" ;) noch zu niedrig.

vor einer Stunde schrieb Hessenspotter:

Die Käuferschicht für div. Modelle stirbt einfach und der Nachwuchs identifizert sich nicht mit der "Erbmasse". 

Das trifft sicher zu. Waren Borgward Isabella oder Mercedes Ponton 220 S Cabrio Traumautos der Fünfziger, bedeuten sie heute den jungen Fans nichts mehr bzw. sagen ihnen nicht einmal mehr etwas.

 

Wenn nun also ein Besitzer zu alt wird fürs pflegen und fahren oder solch ein Auto gar in einer Erbmasse steht, könnte ich mir schon vorstellen, dass das die Preise drückt. Mag Opa sich auch noch standhaft weigern, sein Auto unter dem Wert zu verkaufen, den das Auto subjektiv für ihn hat, sagen sich Erben (womöglich ohne jegliche Kenntnisse über Oldtimer) "lieber 30.000 Euro für eine Pagode als Null Euro" (ich übertreibe bewusst).

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vor einer Stunde schrieb Il Grigio:

Ein E-Type ist noch immer für mich "Sex auf Rädern", die Art von Auto, wo deine Frau dir eine schallert, wenn du den Wagen mit den Händen beschreibst. ;) 

Tatsächlich bin ich früher öfter damit gefahren als heute. Manchmal mache ich nicht mal das Tor zu meiner Halle auf sondern gehe einfach durch die Tür, mache Licht an, schaue mir den Wagen genüsslich von allen Seiten an, erfreue mich an der zeitlos-wunderschönen Form, mache Licht wieder aus, gehe nach Hause und hatte ein schönes Erlebnis in Primrose-Yellow.

😍

Deiner Analogie zu Folge schaue ich mir dann also so etwas wie einen Auto-Porno an...

🤔

 

P.S.: Schon mal mit (einem Coupé) gefahren? Ich bin 179 cm groß und schon bei mir wird es am Kopf recht eng. Früher waren die Menschen wohl insgesamt kleiner, die heutigen "Riesen" passen gar nicht mehr richtig rein. Die potentielle Käuferschicht ist also allein deswegen limitiert, weil der Wagen überhaupt nur Menschen bis zu einer bestimmten Körpergröße einsteigen lässt.

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb NCC1701DATA:

Deiner Analogie zu Folge schaue ich mir dann also so etwas wie einen Auto-Porno an...

🤔

;) 

Ich bin 1,83 m und sowieso Cabriofahrer. Ich würde eher den Roadster nehmen. 

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb NCC1701DATA:

Primrose-Yellow

👍

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Il Grigio:

Waren Borgward Isabella oder Mercedes Ponton 220 S Cabrio Traumautos der Fünfziger, bedeuten sie heute den jungen Fans nichts mehr bzw. sagen ihnen nicht einmal mehr etwas.

Tätsächlich war die Bordward Isabella das Auto auf dem ich fahren lernte, mein Grossvater war ja Werksfahrer und wir hatten die einzige 4-türige Isabella die mein Grossvater so umbauen liess (ca 1960/61) aber da wollten sie den erfolglosen P100 bauen.

Ich habe das Auto irgendwann an einen Sammler verkauft, dessen Tochter und ihr Lebenspartner waren ebenfalls Borgward-Fans, also ist das Auto in guten Händen. Es gibt auch noch einen Motor Klassik Bericht zum Auto den muss ich mal suchen.

Den BMW M535 würde ich jederzeit zurückkaufen, das war zur Zeit meiner Fahrprüfung (1986) mein Traum, leider gegen den Audi S2 eingetauscht. Ich habe dieses Bild gefunden was unser ehemaliger M535i sein könnte, vielleicht finde ich ihn mal so viele gab es in der Schweiz ja nicht, Marc Surer hatte einen dunkelblauen, den Jolanda Tavoli-Surer fuhr und damit den Pferde-Anhänger bewegte.

OTM-Brunegg-4.-Maerz-2023-9.jpg

MVC-854S.JPG

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Geschrieben
Am 2.4.2026 um 08:32 schrieb Dirk_B.:

Peugeot 405MI16

So einen hatte mein Papa damals als Jahreswagen. War die Zeit, als die 2-Liter 16V mit 150 PS als das Mass der Dinge galten. Für mich als Führerschein (fast) Neuling ein megacooles Gerät!

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Geschrieben

witzig, diese Rückblicke :)  „wir“ hatten erst den Renault R19 und später den R21 Turbo als Familiensportler in den 80ern :D 

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Geschrieben

…man was hattet ihr alle  'echte' Autos am Start !

 

Mein erster war ein Opel Kadett, schon 18 Jahre alt in mausgrau, rotes Kunstleder, Automatik und 1000 DM teuer…

 

Entscheidendes Kaufargument war das unglaubliche Fassungsvermögen von 18 Kisten Herforder Pils !

 

…und wenn dies Auto noch existiert und sprechen könnte...:dagegen:

Gruß

 

Klaus

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb asterix@lux:

Entscheidendes Kaufargument war das unglaubliche Fassungsvermögen von 18 Kisten Herforder Pils !

Erstaunlich, das man in Luxemburg auch Herforder trinkt....😅

Geschrieben

...nee nee - das war vor vielen Jahren in good old Germany - bin erst 1990 'ausgewandert'...

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Geschrieben

Der demografische Wandel macht sich natürlich auch bemerkbar, dazu die geringere Sexiness von Autos für junge Erwachsene im Vergleich zu unserer Zeit. 
Ein guter Indikator sind für mich die weltweiten Auktionen. Wenn ich morgen sterbe, was macht meine Familie dann mit nem 993 Renner, nem 420 SEC mit 200 tkm, nem Z3 2.8 mit 120 tkm und nem 10 Jahre alten McLaren 570 ? 
So verrückt wie z.B. die Preise 2014 waren, werden sie nicht werden.Im Classic Car Auction Yearbook 2014/2015 sieht man den Irrsinn. Ich glaube ich kaufe mir mal die 2025er Ausgabe zum Vergleich.
Was ich so wahrnehme ist, dass die 7-stelligen weiter funktionieren und alles andere nur zu enttäuschenden Preisen weggeht, abgesehen von ein paar verrückten Ausnahmen wie z.B. einem AMG 124 er Hammer Coupe. 
 

In Auctio veritas 

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