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Die Nordsee ist 25 cm höher


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Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Andreas.:

Wir haben einen Konsens :D 

Sehe ich abschließend auch so, natürliche Hitzeperiode, nicht Menschengemacht aber gefördert.

Keiner hier lehnt wohl Massnahmen zum Umwelt-und Klimaschutz kategorisch ab, solange die Maßnahmen sinnvoll und die Wirtschaft und das Gemeinwohl durch so Typen wie der Resch mit aus meiner Sicht fast kriminellen Vereinigung alles zerstören.

Der Umweltschutz an für sich ist ja begrüssenswert, denkt an die Luftqualität in Großstädten oder Biber Bachsaiblinge hier bei uns am Neckar.

    

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Geschrieben

Was 100% menschengemacht ist, ist die Klimahysterie. Da laufen nicht wenige herum die angst haben das im Garten  ihr Rasen durch die Erderwärmung verbrennt und das ihre Enkelkinder unter der Sonne verglühen werden. Die wieder zur Vernunft zu bringen ist das Problem und dürfte recht schwer werden.

Sinnvoll wäre ein Umweltschutzprogramm, dass die Verseuchung der Meere und die illegale Entsorgung von Müll durch korrupte Unternehmen und Regierungen angeht.

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Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb E12:
vor 13 Stunden schrieb MaxF:

OK, sagen wir, die aktuellen klimatischen Bedingungen sind eine Ausnahmerscheinung. Aber sollte es dann nicht im Interesse der Menschen sein, diesen für ihn günstigen Ausnahmezustand möglichst lang aufrechtzuerhalten?

 

Da es während des menschlichen Vorhandenseins bereits wärmere Klimaphasen gab und diese sich für die Menschheit als positiv dargestellt haben, ist eher nicht anzunehmen dass sich dieser Umstand zukünftig nicht ins Gegenteil umkehrt.

Also seid Ihr der Meinung, dass ein Temperaturanstieg für den Menschen vorteilhaft ist? OK, interessante Sichtweise, über die man sicher auch diskutieren könnte. Um hier nicht noch mehr Fässer aufzumachen, würde ich dieses Thema für den Moment aber zurückstellen.  

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Andreas.:

Ich kann mich an eine Modellrechnung mit 2 Mrd. Betroffener erinnern ...

Da habe ich doch glatt zunächst "Besoffener" gelesen 🤪.

 

Apropo, im Mittelalter gab es in Brandenburg aus klimatischen Gründen grosse Weinanbaugebiete. Aber dennoch wohl noch nicht einmal 2 Mio Besoffene.

 

Sorry für OT *hicks*

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Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb MaxF:

Also seid Ihr der Meinung, dass ein Temperaturanstieg für den Menschen vorteilhaft ist? OK, interessante Sichtweise, über die man sicher auch diskutieren könnte. Um hier nicht noch mehr Fässer aufzumachen, würde ich dieses Thema für den Moment aber zurückstellen.  

Im Moment bin ich absolut dieser Meinung. Dieses ganze weiße Zeuchs gehört maximal nach Bayern!🤣

Und darüber gibt es auch nichts zu diskutieren-

ICH habe Recht!!!!!

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Geschrieben

Könnte mir niemand vorstellen der es wagen würde dir zu widersprechen😎

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Geschrieben

Doch, ich, aus Prinzip! 🙃

 

Macht doch Spass frühmorgens mit dem Spaten den Gehweg frei zu hacken 😆

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb E12:

 

Dann kannst Du sicher erzählen wo der/die Kippunkt/e liegen?

Kippunkte für was? Die Wissenschaft analysiert im Klimakontext Kippunkte für ganz unterschiedliche Ereignisse und Prozesse.


Es gibt nicht (nur) den einen "lethalen" Kippunkt, an dem die Welt untergeht (was immer das heissen möge). 

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb BWQ:

Dieses ganze weiße Zeuchs gehört maximal nach Bayern!🤣

Ich dachte immer das gehört in berliner Clubs..... X-)

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo TomSchmalz,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Sagt der, der das P1 quasi vor der NASE hat?!🤣

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb BWQ:

ICH habe Recht!!!!!

Wolle, entschuldige bitte, kannst du das mal bitte in korrektes Internet-Deutsch übersetzen? Das heißt: "Und das ist Fakt!!!!!!"

 

(Gesetzlich vorgeschrieben sind dabei mindestens 5 Ausrufezeichen). ;) 

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb MaxF:

Es gibt nicht (nur) den einen "lethalen" Kippunkt, an dem die Welt untergeht (was immer das heissen möge). 

 

Dann zähle mal auf.

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb MaxF:

Es gibt nicht (nur) den einen "lethalen" Kippunkt, an dem die Welt untergeht (was immer das heissen möge). 

Irgendwie habe ich da ein Verständnisproblem. Vielleicht fehlt mir auch nur die Fantasie.

 

Nehmen wir mal ein, du willst im Garten einen großen Stein verschieben. Nehmen wir weiter an, dass dies ein würfelförmiger Block ist und du ihn durch den Garten „rollst“, also immer wieder kippst. Ab welchem Kipppunkt kippt er denn? Würde er nicht bei 44° zurück auf deine Füße fallen, während er bei 46° auf die gewünschte Seite kippt? Wäre der Kipppunkt dann nicht 45°? Da gibt es doch nicht mehrere!

 

Ich kann mir vorstellen, du meinst eine bestimmte Parameter-Kombination. Sagen wir – als willkürliches Zahlenbeispiel – ab einem CO2-Anteil von 0,08% oder einer durchschnittlichen Wassertemperatur der Ozeane von 19° C wäre die Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten. Dann wären sowohl 19° Wassertemperatur als auch 0,08% CO2 dann die von dir gemeinten Kipppunkte? Muss man dann nicht wiederum eine bestimmte Kombination der Faktoren als den einen Kipppunkt ansehen? Ich meine das nicht provokant, sondern ich frage mich das ernsthaft. Oder ist das zu detailverliebt, vulgo "Erbsen zählen"?

 

Wenn ich hingegen an meinen Kneipenbesuch neulich denke, dann muss ich dir recht geben. Der erste Kipppunkt war der 10. Schnaps zum 10. Bier. Davor hätte ich es noch aufhalten können, danach nicht mehr. Halten wir fest: Kipppunkt 1 = 10. Schnaps. :lol:

 

Was hätte ich danach nicht mehr aufhalten können? Nun, das Umkippen. Bevor ich zu Boden fiel, hatte ich Freunden zufolge eine Schräglage von ca. 50°, ab da konnte ich es nicht mehr halten. Merke: Kipppunkt 2 = 50° Schräglage. :lol:

 

2 Kippunkte also. ;) 

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Geschrieben

Die Wissenschaftler haben Modelle für die Kippunkte. 

Kritisch sind 1,5- 2 Grad Erwärmung im Vergleich zum Vorindustriellen Niveau insbesondere für die Eisschilde Grönlands und Antarktis.

Ebenso kritisch ist das Auftauen der Permafrostböden bei diesen Werten und die Freisetzung des dort gespeicherten Co2 und der Kohlenwasserstoffe.

Das führt dann zu Kaskadeneffekte, die so unangenehme Effekte herbeiführen, wie die Umkehrung der Ozeanströme, wie den Golfstrom womit für Europa eine deutliche Abkühlung erfolgen würde.

Das genaue Niveau für die Kipppunkte in den Zeitablauf der Effekte kann dir keiner genau sagen. Das reicht offenbar für die Biodiversität der Korallenriffe von ein paar Jahrzehnte und für den Anstieg der Meere um bis zu 10 m über Jahrhunderte.

Das ist dann schon sehr unangenehm, wenn das mal ins Rollen kommt, weil offenbar für die Menschheit eher irreversibel. 

Ist irgendwie wie mit dem Hummer im Kochtopf. 

 

fehleinschätzung.jpg

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Geschrieben

Es gibt mMn sicher einige Länder, denen der (vom Menschen in Teilen, aber natürlich nicht numerisch bewiesen und natürlich nicht vollständige verursachte) Klimawandel durchaus existenzielle Probleme liefern wird. Sei es Inseln auf den Malediven, Teile Australiens, Nordafrikas usw. … was aber selten diskutiert wird ist, wer davon profitieren könnte. Ich werf einfach mal Russland ins Rennen. Ein bedeutender Teil dieser Landmasse ist aufgrund der Kälte kaum urbar und würde bei einer Erwärmung von 3-4 Grad zur Kornkammer des Planeten werden können. Auch in Teilen Kanadas könnte ich mir das vorstellen. 
 

 

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Jarama:

Da habe ich doch glatt zunächst "Besoffener" gelesen 🤪.

 

Apropo, im Mittelalter gab es in Brandenburg aus klimatischen Gründen grosse Weinanbaugebiete. Aber dennoch wohl noch nicht einmal 2 Mio Besoffene.

 

Sorry für OT *hicks*

Kurz zur Einordnung, im erwähnten Mittelalter gab es tatsächlich Europaweit sehr viele Anbaugebiet für Wein in Gebieten wo das heute komplett verschwunden ist.

So hatte zum Beispiel ein Gebiet im heutigen Polen etwa 20 tsd Hektar Weinreben.

Das entspricht etwa 2/3 der heutigen Fläche die die Pfalz oder Rheinhessen (noch) haben.

 

Wein war zu diesen Zeiten allerdings auch nicht das Genussprodukt das wir heute kennen und schätzen sondern ein dringend gebrauchtes Lebensmittel.

Das Wasser war damals sehr u.U. sehr keimbelastet und das hatte gegenebenfalls Krankheiten zur folge die lebensbedrohlich waren. Vor allem für Kinder und ältere.

Wein dagegen war das sauberste Getränk im Mitelalter und wurde dementsprechend auch aus der Notwendigkeit heraus angebaut.

Mit klimatischen Gegebenheiten hatte das wenig zu tun.

Die damaligen Weine waren eher alkoholarm, bitter und vor allem sauer. (Bitte schreibt jetzt keiner hier "so wie heute auch...;-) ).

 

Mit der gesteigerten Hygienie wurde Wein dann auch nicht mehr so dringend benötigt und die Anbaugebiete verschwanden (Leider eine Paralelle die wir auch hier in Deutschland erleben werden durch die antialkoholkampagnen die gefahren werden...).

 

Erst durch Spezialisierung des Berufs, konsequente Rebenzüchtung und Technik wurde Wein das Getränk wie wir es heute kennen.

 

Das war mir wichtig anzumerken, vom eigentlichen Thema habe ich gar keine Ahnung.

 

Beste Grüße,

Andreas

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Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb -HR-:

Das führt dann zu Kaskadeneffekte, die so unangenehme Effekte herbeiführen, wie die Umkehrung der Ozeanströme, wie den Golfstrom womit für Europa eine deutliche Abkühlung erfolgen würde.

Kaskaden kommen aber doch nach dem Kipppunkt. Denn ab dem Kipppunkt kippt es eben, die Kaskade oder Kettenreaktion geht los, und zwar unumkehrbar.

 

Ich will nicht quengeln, das ist wahrscheinlich Streit um Kaisers Bart. Und auch den einen von mir geschilderten Kipppunkt als Kombination gewisser Parameter wird man wohl noch schwieriger definieren können. Um meinen Witz aufzugreifen: hätten 9 Schnaps und 55° Schräglage auch unumkehrbar zum Sturz geführt? Und schon wäre man wieder angreifbar, weil Kombinationen natürlich noch schwerer zu messen und zu verifizieren wären.

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Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb Il Grigio:

Nehmen wir mal ein, du willst im Garten einen großen Stein verschieben. Nehmen wir weiter an, dass dies ein würfelförmiger Block ist und du ihn durch den Garten „rollst“, also immer wieder kippst. Ab welchem Kipppunkt kippt er denn? Würde er nicht bei 44° zurück auf deine Füße fallen, während er bei 46° auf die gewünschte Seite kippt? Wäre der Kipppunkt dann nicht 45°? Da gibt es doch nicht mehrere!

Beim Klima hast Du aber mehrere Variablen, die sich ändern können. Um in Deinem Bild zu bleiben, würden sich manche dieser Variablen bereits bei einem Winkel von 20° ändern, andere bei 45°, andere bei 90° usw. 

 

vor einer Stunde schrieb E12:
vor 2 Stunden schrieb MaxF:

Es gibt nicht (nur) den einen "lethalen" Kippunkt, an dem die Welt untergeht (was immer das heissen möge). 

 

Dann zähle mal auf.

Kein Problem. Wenn ich es mir einfach machen darf, zitiere ich hier einfach einmal aus Wikipedia:


"Die Arbeitsgruppe um Schellnhuber benannte im Jahr 2008 die folgenden neun potenziellen Kippelemente:

·       Abschmelzen des sommerlichen arktischen Meereises

·       Abschmelzen des Grönländischen Eisschildes

·       Abschmelzen des Westantarktischen Eisschildes

·       Erlahmen der atlantischen thermohalinen Zirkulation mit damit verknüpftem Kollaps des Nordatlantikstroms

·       Veränderung der El Niño-Southern Oscillation (ENSO)

·       Zusammenbruch des indischen Sommermonsuns

·       Veränderungen im Westafrikanischen Monsunsystem mit Auswirkungen auf Sahara und Sahelzone (...)

·       Entwaldung des tropischen Regenwaldes

·       Rückgang borealer Wälder


(...) 
 

Später wurden noch weitere potenzielle Kippelemente identifiziert:

·       Schmelzen von Teilen des ostantarktischen Eisschilds, am Wilkes-Becken

·       Schwinden der tibetischen Gletscher

·       Methan-Ausgasung aus den Ozeanen und aus anderen Methanhydrat-Lagerstätten

·       Methan- und Kohlendioxidemissionen aus tauenden Dauerfrostböden

·       Austrocknen des nordamerikanischen Südwestens

·       Abschwächung der marinen Kohlenstoffpumpe

·       Absterben von Korallenriffen (...)

·       Destabilisierung des Jetstreams (...) 

·       Rückgang der Netto-Produktivität der Biosphäre (NPB), d. h. der Fähigkeit der Biosphäre, das Treibhausgas CO2 zu binden

·       Auflösung niedriger Schichten aus Stratocumuluswolken über dem subtropischen Meer (...)

·       Schmelzen der Eisschild-Grundzone der Antarktis durch eindringendes Meerwasser"

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kippelemente_im_Erdklimasystem

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Geschrieben

Danke, aber genau das dachte ich mir.

 

Nette Aufzählung angeblicher zu erwartenden Ereignisse, aber keine Angabe zu Kippunkten.

 

Wenn über einen Kippunkt bei CO2 vs. Temperaturerhöhung schwadroniert wird, sollte sich dieser auch beziffern lassen. Also..., wurde dieser bereits erreicht, stehen wir kurz davor und wo liegt der Schwellwert?

 

 

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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb E12:

Danke, aber genau das dachte ich mir.

Gratuliere!

 

Hast Du jetzt etwas gewonnen?

Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb MaxF:

Mir ist wirklich nicht klar, wie Du zu dem Schluss kommst, dass diese Punkte "gekonnt wegignoriert" werden. Dazu gibt es hunderte, wenn nicht tausende Studien.

Die sind mir nicht Vordergründig bekannt (ich lese jetzt aber auch nicht den ganzen Tag Klimastudien) - was medial kommt, geht immer nur in die eine Panikrichtung.

 

Es gibt Erklärungen z.b. CO2 folgt der Temperaturentwicklung, nicht umgekehrt - was jedoch aufgrund des politisch auserkorenen CO2 als Sündenbock natürlich nicht sein darf.

Es wären alle damit begründeten Massnahmen hinfällig. Da hängt mittlerweile einfach zu viel Geld dran, also wird die CO2 Religion weiter betrieben. Das ist eher ein Teufelskreis, dem wir nur schwer entkommen, als die kolportierte Klimakatastrophe, die sich immer weiter selbst verstärkt.

 

Dass wir als Menschen das signifikant (im sinne von statistisch spürbar) ändern können, oder nur eine kleine Oberwelle auf einer um Potenzen stärker schwingenden natürlichen Schwankung sind, ist die Frage - ich bin der Ansicht, dass Lezteres gilt und der Rest einfach Hybris ist.

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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Eno:

Es gibt Erklärungen z.b. CO2 folgt der Temperaturentwicklung, nicht umgekehrt - was jedoch aufgrund des politisch auserkorenen CO2 als Sündenbock natürlich nicht sein darf.

Auch zu der Frage, ob/inwieweit CO2 der Temperaturerhöhung folgt oder umgekehrt, gibt es zahlreiche Studien in den Klimawissenschaften. Das ist auch kein gekonnt ignoriertes Logikloch. 

vor einer Stunde schrieb E12:

Wenn über einen Kippunkt bei CO2 vs. Temperaturerhöhung schwadroniert wird, sollte sich dieser auch beziffern lassen.

Was ist denn für Dich ein Kippunkt im Kontext von CO2 bzgl. Temperaturerhöhung? Auf welches Ereignis stellst Du ab?

Unkonkret in den Fragen zu bleiben und sich dann beschweren, dass die Antworten nicht die gewünschten Einsichten liefern, ist auch blöd.  

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Il Grigio:

Ich will nicht quengeln, das ist wahrscheinlich Streit um Kaisers Bart. Und auch den einen von mir geschilderten Kipppunkt als Kombination gewisser Parameter wird man wohl noch schwieriger definieren können. Um meinen Witz aufzugreifen: hätten 9 Schnaps und 55° Schräglage auch unumkehrbar zum Sturz geführt? Und schon wäre man wieder angreifbar, weil Kombinationen natürlich noch schwerer zu messen und zu verifizieren wären.

Ich denke, die Kippunkte sind nicht klar definiert als Parameter. Das sind Ereignissstufen ab denen der befürchtete Effekt nicht mehr  umkehrbar ist, weil eben Kaskaden ausgelöst werden. 

Erfundenes Beispiel: Wenn zB die Eischilde weiter schmelzen kommt es durch das eingeleitete Gletscherwasser zu eine Abkühlung der Meeresströme und zu deren  Umkehr mit den und den Effekten, die denn irreversibel sind. Kippunkte sind also Ereigniskombinationen, deren Auswirkungen nicht mehr reversibel sind.

Du glaubst doch nicht, dass irgendein Wissenschaftler nun eine Datum oder eine exakte Temperatur nennen kann, bei der der Effekt umkehrbar ist. Man hat sich politisch auf das 2 Grad Ziel geeinigt. Aus meiner Sicht, nicht weil das die absolut richtige Zahl ist, sondern, weil das der Kompromiss war, der als Erreichbar erschienen ist und die Wissenschaft abgenickt hat. Lieber wäre denen vermutlich keine Erwärmung, das wirds aber nicht spielen.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb MaxF:

Was ist denn für Dich ein Kippunkt im Kontext von CO2 bzgl. Temperaturerhöhung?

 

Ich dachte nicht dass meine Frage so kompliziert ist. Der aktuelle CO2-Gehalt wird doch als gefährlich beschrieben und eine weitere Erhöhung (wenn nicht schon geschehen) würde einen "Kippunkt" erreichen. Also, wie hoch sollte der Wert eines CO2-Gehalt sein um diesen zu erlangen? 500ppm, 800ppm oder wurde dieser Wert vielleicht schon überschritten? Das wäre für ein postuliertes selbstverstärkendes System nicht unwichtig.

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