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Uhr im Jaguar XK läuft nicht


Ulf.M

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Moin

bräuchte mal die Hilfe des Forums. Stehe im Moment ein bischen auf dem Schlauch, entweder denke ich zu "kompliziert" oder bin doof!

Folgendes Problem:

Habe gerade einen XK 150 "S" in arbeit, unter anderem geht da die Uhr, die im Drehzahlmesser sitzt, nicht. Kd hat eine neue Uhr angeliefert, nun bringt mich die "King of Darkness" um den Verstand. Normalerweise wird die neue Uhr eingebaut, angeschlossen, leicht "angetickt" und läuft. Hier nicht.

Ist eine mechanische Aufzugsuhr, die "elektrisch" aufgezogen wird. Habe Die eingebaut, habe auchStrom auf der Uhr (12,6 V), aber kriege sie nicht gestartet, auch durch anticken und "rütteln" nicht. hat jemand eine Idee? Habe auch die "Einstellwelle" ordnungsgemäss angeschlossen, kann die Uhr auch damit einstellen (sollte dadurch auch starten)>>>nichts.

MfG Ulf.

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Das klingt nach einer gut abgelagerten Uhr mit verharztem Fett. Ich glaube nicht dass das ein elektrisches Problem ist. Damit wird es schwierig, dass kann unter den normalen Uhrmachern kaum noch jemand.

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Danke erstmal für die Antwort.

Laut Kunde, der die Uhr selbst bestellt hat, soll es eine "neue" sein. "Ältere" Uhrmacher gibt es in diesem Forum bestimmt nicht, die mir einen Tipp geben könnten....,  also werde ich es morgen noch mal versuchen, alles komplett von vorne. Wenn es dann nicht funktioniert..... mal sehen.

MfG Ulf.

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Lässt sich der Deckel an der Rückseite öffnen, damit du siehst, ob die Unruhe und Federwerk sich bewegen?

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vor 7 Stunden schrieb Ulf.M:

eine "neue" sein

Eine „neue“ Uhr für einen XK 150?
Das spricht für wenig Bewegung. Die wirst Du auch nur von vorne öffnen können. VDO hatte mal Werkstätten die das machten. 
in welcher schönen Gegend wohnst Du denn?

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Moin

Die "neue"Uhr ist natürlich eine Generalüberholte ( gehe ich mal von aus), Ladenneu gibts die bestimmt nicht mehr.

Wohne (und arbeite) immer noch an der Nordseeküste...

MfG Ulf. 

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Hi Ulf,

 

hat die Uhr bei ersten Anschluß deutlich "geklackt" (elektrischer Aufzug)? Bzw. wenn Du den Widerstand zwischen Uhranschluss und Masse misst, ist das niederohmig? Wenn in beiden Fällen "nein", dann funktioniert der elektrische Aufzug nicht, was leider nicht mit normalen Hausmitteln reparierbar ist. Dann wird es ein Garantiefall sein.

 

Kannst mir ja die alte Uhr mal schicken, ich kann sie eventuell instandsetzen, sofern nicht die Spule des elektrischen Aufzuges durch ist. Darf aber nicht eilig sein 😉.

 

Beste Grüße, Bernhard

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Moin 

Man, bin ich gut 😁

Die neue Uhr ist definitiv defekt, habe die alte Uhr teilweise zerlegt, um zu schauen. Dann die alte Uhr innerlich gereinigt, zusammengebaut, eingebaut und läuft, 😁. Ausserdem auch gleich den Tacho auf km/h umgestellt, nun muss ich nur noch die Tankuhr irgendwie zum "einigermaßen richtig" anzeigen überreden. Auf jeden Fall Weiss ich jetzt, warum Lukas "King of darkness" heisst, so ein durcheinander habe ich noch nie gesehen. 

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Danke nochmal an @fridolin_ptund @Jaramafür die angebotene Hilfe.

Mfg Ulf 

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Hi Ulf,

 

Klar bist Du toll! 😄

 

Rein neugierhalber, haben die Instrumente im XK auch Lunetten (Glasring) mit Bayonettverschluss, wie im E-Type? Das fand ich genial, einfach die Lunette drehen und ab geht sie. Dann ist das Herausnehmen von Glas und Instrument ein Kinderspiel. Bei anderen Marken waren die Lunetten ja mit so einer Art Büchsenmaschine gebördelt und nur extrem mühsam ab (und wieder drauf) zu bekommen, ohne dass von vorne sichtbare Spuren verblieben.

 

Beste Grüße, Bernhard

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Moin

schön wärs. Da das ein BJ. 56 ist, sind die Instrumente schön von hinten verschraubt, mit Metallbügeln.

MfG Ulf.

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Hi Ulf,

 

das meine ich nicht. Beim ausgebautem Instrument (also Metallbügel gelöst und aus dem Armaturenbrett heraus gezogen) hat man ja das Problem, dass man einen "Topf" hat, vorne mit dem Glas und der (meist verchromten oder schwarz lackierten) Lunette. An das Innenleben kommt man meist nur dadurch, dass man die Lunette aufbördelt (und damit meist kaputt macht), das Glas heraus nimmt und ein paar Schrauben am Boden des "Topfes" löst. Dann kann das Innenleben erst aus dem "Topf" gezogen und ggf. repariert werden. Beim Wiedereinbau muss dann oft eine neue Lunette her, die dann professionellerweise mit einer Bördelmaschine um den Rand des "Topfes" umgebördelt wird.

 

Zumindest beim E-Type ist das bei den großen Instrumenten praktischer gelöst, man dreht die Lunette um einen kleinen Winkel, eine Bayonettverbindung wird dabei frei und man kann die Lunette (und somit auch das Glas) einfach abheben, ohne jegliche Verformung der Lunette. Umgekehrt geht der Zusammenbau ebenso einfach. Mit der alten Lunette, Aufsetzen, Drehen und fertig. Bissl Probleme beim Zerlegen kann allenfalls ein Gummiring zwischen Glas und Lunette machen, wenn der "klebt".

 

Bei im Armaturenbrett noch eingebauten Instrument geht das nicht, weil der Bügel das Instrument und damit auch die Lunette festklemmt, man bekommt sie nicht gedreht.

 

Beste Grüsse, Bernhard

 

P.S.: Hier ein Foto, wo ich die beiden Bayonette-Elemente markiert habe, bei genauem Hinschauen sieht man es. Zum Ausbau der Uhr ist das Öffnen nicht nötig, für eine Reparatur des Drehzahlmessers aber schon (Tacho genauso, beispielsweise für die Umrüstung auf km/h, Tausch des Ziffernblattes).

 

 

jaguar.png

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Ich meine mich zu erinnern die Uhr beim S III aufgebördelt zu haben.

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Ja, die kleinen Instrumente waren leider gebördelt, die beiden großen jedoch mit besagtem "Drehverschluss". Ich hatte ja auch mal einen Serie III Coupe, Schaltwagen mit Klima, kurze 3,54 Hinterachse (extra belassen), der ging in den Bergen ab, wie Schmitts Katze 😄.

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vor 15 Stunden schrieb Ulf.M:

Moin

schön wärs. Da das ein BJ. 56 ist, sind die Instrumente schön von hinten verschraubt, mit Metallbügeln.

MfG Ulf.

Bist Du sicher Bj.56!? Die ersten XK150 kamen doch erst 57 raus. Meiner ist mit Bj.58 schon einer der früheren. 

Mit der Uhr hab ich auch schon seit Ewigkeiten Probleme. Im Rahmen der Restauration vor 26 Jahren wurde die Uhr auch für damals 2000 DM in Gang gesetzt. Anfangs lief sie dann wenigstens, seit etlichen Jahren hört man sie zwar noch stets ticken, die Zeiger laufen aber trotzdem nicht. Werden sich wohl festgesetzt haben?

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vor 49 Minuten schrieb luxury_david:

die Uhr auch für damals 2000 DM in Gang gesetzt

Du machst Witze, oder? Wenn nicht, dann wurde wohl ein Stundensatz von 1.000,-- € angesetzt. Länger als 1 Stunde habe ich nicht für das Reinigen, Ölen (mit Uhrmacheröl) und Einstellen der Unruhlager der elektromechanischen Uhr im Monti gebraucht.

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Doch ist mein voller Ernst! Kann mich noch sehr gut dran erinnern. Die Uhr wurde angeblich beim Restaurateur ausgebaut und zu irgendeinem Fachmann geschickt. Aber der Restaurateur war auch ein Bandit, hatte zwar einen gottbegabten alten Schraubermeister, aber preislich nahm er’s von den Lebendigen. Eines Tages setzte er sich mehr oder weniger in einer Nacht- und Nebelaktion ab und ward nie wieder gesehen.

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Moin

@Jarama: Kann ich nicht genau sagen, den Tacho hat der Kunde als komplettes Instrument angeliefert, die Uhr sitz als Extra Teil in dem Drehzahlmesser, lies sich so abnehmen, ohne den Drehzahlmesser zu öffnen. Habe es auch als "Grobmotoriker" nicht weiter untersucht.:)

@luxury_david: Auch du hast Recht, EZ 6/58, war ein Schreibfehler meinerseits, ist übrigens ein echter S mit Bremsscheiben rundum.

MfG Ulf.

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