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H-Kennzeichen die Umwelthilfe ist schon wieder am Start


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Heute habe ich einen Beitrag in Markt gesehen , bei dem der bekannte Vertreter der Umwelthilfe ab 1:49 bereits den Untergang des gesunden Klima durch die nun vermeindlich häufigeren H-Kenzeichen Fahrzeuge in den Innenstädten heraufbeschwört

 

https://www.ardmediathek.de/video/markt/junge-oldtimer-massenprodukt-oder-kulturgut/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTUwM2YyZWY0LTRmZWEtNGNlMC04YzNkLTExMzIxNTk5YmM0OA/

 

Auch geben sich ein paar Oldtimerbesitzer dazu hin, kundzutun daß nur Ihre Oldtimer wirklich Oldtimer sind , aber die nächste Generation, die Ihre Fahrzeuge in erhaltenswertem Zustand  über die 30Jahre Grenze bringt davon ausschliessen möchte. Einer will gar 50 Jahre als Grenze ...

Ok, ist jetzt etwas überspitzt formuliert, aber  die noch recht wenigen H Kennzeichen die man im Strassenverkehr sieht sind nun nicht wirklich ein Problem, aber die Berufsweltverbesserer sind schon wieder am Start.

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Andreas.
vor 29 Minuten schrieb MUC3200GT:

Strassenverkehr ... nicht wirklich ein Problem

Fakten interessieren Ideologen nicht. 

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CountachQV

Seit 1986 ist in CH der Katalysator Pflicht gewesen, in der EU später - also das Argument mit dem x-fachen Schadstoff-Ausstoss ist einfach gesagt BS.

 

Habe den Bericht in Markt auch gesehen - war/ist halt ein Ideologe...


Mein Audi S2 von 1992 wäre nächstes Jahr auch Oldtimer, da kam Alpen-Reinluft hinitenraus verglichen mit machen Autos welche von grünen Weltverbesserern gefahren werden!

ministerialrat

Mit dem H-Kennzeichen sind nur einzelne Meinungen. Dies hier ist viel schlimmer. Und nein, nicht nur in D gibt es solche Leute (Grü..), auch in Ö und den anderen EU Ländern.

https://ec.europa.eu/clima/policies/strategies/2030_de

Bei uns in Ö wollen sie ab nächsten Monat konkrete Steuerungsmaßnahmen vorstellen. Wird wahrscheinlich ausschließlich über die Steuerschraube gemacht.

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Ein Gesichtspunkt ist schon genannt: Die neueren "H"-Autos haben Katalysatoren (außer es sind Diesel). Das ist die erste Kerbe am Fundament einer Argumentation. Die paar "neu hinzukommenden echten Alten" sind vernachlässigbar, da ohne statistische Signifikanz.

Die zweite Kerbe: wie hoch ist denn die Fahrleistung eines H-Autos? Jährlich etwa 2.500 km im Durchschnitt. Gemütlich gefahren mit im Mittel ca. 40 km/h. Also betrieben für satte max. 60 Stunden p.a. Selbst wenn man über die gesamte Flotte von 11 L/100 km ausgeht (da sind ja auch Enten und Käfer und R4s dabei, selbst meine Oldies mit um die 100 PS kommen mit weniger aus), sind das Gesamtverbräuche, die sich unter 140 Mio. Litern Sprit bewegen. Das entspricht etwa 125.000 Alltagsautos mit 8,5 L/100 km und 13.000 km Jahresfahrleistung (was angeblich der Durchschnitt jeweils ist). Um's klar zu machen: wir haben runde 44.000.000 Autos, die insgesamt diese statistisch ausgewertete Masse ausmachen. Das bedeutet eine jährliche Gesamtfahrleistung von 572.000.000.000 Kilometern und einen Kraftstoffverbrauch von etwa 4.862.000.000 Litern. Der Oltimeranteil am Kraftstoffverbrauch liegt also unter 3 %. Der Anteil an der Gesamtfahrleistung ist mit etwa 2 % noch geringer. Echt jetzt? DAS sind die Sorgen?

 

Das Problem ist also nicht wirklich groß bei z.B. wie derzeit 500.000 Autos, die diese 60 Stunden sicher nicht im innerstädtischen Alltag verbringen, sondern vor allem bei schönem Wetter sonn- und feiertags auf Fernstraßen und außerhalb der Orte. Das belastet die Innenstädte gar nicht, Von extra deswegen ausgerichteten "Oldtimer-Meetings" mit riesigem Publikumsandrang abgesehen. Man mag nur mal die "Lufthansa Klassik Days" in Hattersheim besuchen, bei denen tausende in die Stadt gelockt werden und nicht etwa von garstigen Dreckwolken verjagt.

Die dritte Kerbe: Die Oldtimerei ist ein Markt mit Millardenvolumen. Sowohl unmittelbar für Erwerb und erhalt wie mittelbar z.B. in Hattersheim mit auch touristischem Wert für Dritte. die Besucher lassen ihr Geld ja vor Ort beim Kaffetrinken, essen usw. Ach ne - ist ja Corona, niemand läßt was, außer daß alle es lassen ...

Ein blöder Sturm im Wasserglas! Letztlich eine eigene Form der "Fake News" und des "Populismus", denen hier genauso mit Fakten entgegenzutreten ist wie sonst auch (das war noch in der Grenze @kkswiss , sollte hier nur auch "den Kreis des Gesagten schließen").

Markus

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Thorsten0815

Danke @806für die politikfreien Zahle und Fakten!

 

Nun ja, ewiges Wachstum soll schon sein, aber die Umwelt wird hauptsächlich im privaten Umfeld gerettet.

So kommt es mir immer vor. Und Oldtimer sind wirklich zu vernachlässigen!

 

Mehr Autos verkaufen wollen/sollen, aber dabei die Gesamtmenge an Schadstoffen/Belastungen aus Herstellung, Benutzung und Entsorgung immer weiter senken funktioniert, ohne Magie beim heutigen Stand der Technik, einfach nur begrenzt. Dann Oldtimer restriktiveren? Echt jetzt?

 

Das Leben und die Gesellschaft verändern sich dauernd. Damals war Rock'n Roll des Teufels, heute verblöden die Menschen eben bei Netflix und es gibt Kampagnen gegen Oldtimer. 

 

Das sind die wenigen H-Kennzeichen wirklich nicht das Problem! 

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herbstblues

fakt ist nunmal , die umwelthilfe in good old germany ist ernstzunehmen , was sie bereits in mehreren prozessen unter beweis gestellt hat .

 

bin mal gespannt wie das H - kennzeichen gehaqndhabt wird wenn elektroaustos die breite masse darstellt im öffentlichen raum , sprich verkehr .

 

mal zu meinen oldis in die garage geh und streicheleinheiten verteile .

 

hoffe das war jetzt abseits der politik " genüge " getan .

 

smile

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Andreas.
vor einer Stunde schrieb herbstblues:

mal gespannt wie das H - kennzeichen gehandhabt

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sowohl die Vergabe, als auch die technische Überprüfung der "H-Fahrzeuge" streng angezogen wird und somit einige rausfallen, die aktuell nur wegen dem EZ-Datum (der VIN auf dem Rahmen) diesen Status erhielten.

Könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass die aktuellen "Restaurierten" Fahrzeuge dann nicht mehr nach der originalen EZ, sondern auf den Datum nach der Rechnung der (letzten?) Instandsetzung immer wieder aus diesem Status herausfallen. 

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Bei vielen der "neuen Alten" (Autos, die jetzt 30 werden) lohnt sich das H-Kennzeichen eh nicht mehr wirklich. Die KFZ-Steuer ist dank Katalysatoren und entsprechender Abgasnorm zumindest bei den Benzinern mit normaler Zulassung günstiger als die pauschalen 191 € beim H. Interessant wird es also eher bei Dieseln oder besonders großvolumigen Triebwerken - und der Anteil der letztgenannten am Gesamtmarkt war schon immer sehr gering. Entsprechend würde es der DUH mal wieder sehr gut tun, wenn sie sich mit Fakten auseinandersetzen würde und nicht einfach populistischen Mist raushaut, der von den Medien ungefiltert abgedruckt wird.

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Das ist ja noch nicht mal populistisch, sondern einfach nur Mist. "Keiner" im Volk fordert das (im Sinne es wären, viele (wenigstens ein Teil des Volks),  die das überhaupt fordern würden  , lediglich die Umwelthilfe sucht ein neues Betätigungsfeld. Wohl um bei ein paar wenigen weiterhin um Spenden buhlen zu können oder Abmahngebühren erheben zu können.

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