Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
jojoh12

Endlich MF3 - was ist notwendig?

Empfohlene Beiträge

jojoh12
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Jetzt ist es endlich soweit: nachdem ich vor sechs Jahren schon beinahe einen 2007er MF3 gekauft hätte (als wir drei Tage nach der Probefahrt den Kauf zusagten war uns bereits jemand anders zuvorgekommen) und mich zwischenzeitlich mit Italienern „getröstet“ habe, habe ich gestern einen 2003er Handschalter mit weniger als 5000km gekauft. Ich freue mich schon riesig auf die Abholung und die ersten Kilometer nächste Woche (dann gibt es auch Fotos) - bevor der Wagen dann aber ausgiebig genutzt wird, muss ich vermutlich einiges tun. Reifen und Motoröl sind ja naheliegend, aber welche anderen Dinge würdet ihr nach den wenigen Kilometern in all den Jahren noch checken/tauschen? Letzter Service war in 2006 bei rund 3000km in Dülmen bei Hr. Uhlending.

 

Gruss,

Johannes

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
dickerg60
Geschrieben

Habe bei meinem beim Kauf Reifen und eine große Inspektion mit allen Flüssigkeiten tauschen lassen und der rest wird sich dann zeigen,  und habe viel Spaß mit dem Wiesel,  hast den lilalen mit beigem leder gekauft  ?????

Mfg Stefan 

jojoh12
Geschrieben

Ja, wobei er im Tageslicht mehr graublau aussieht. Was denkt ihr bzgl. Tausch Benzinleitungen o.ä. - vielleicht bin ich aber aufgrund der anderen Themen bzgl. Bränden auch unnötig sensibel?

dickerg60
Geschrieben

Ich glaube das sind alle , habe meine letztens angeschaut und sie sahen noch gut aus , werde sie trotzdem tauschen im Winter und das es zwei erwischt hat in kurzer Zeit sagte Martin ist mehr als Zufall,  aber Vorsicht ist besser als nachsicht , geniesse die Zeit mit deinem Wiesel und das wirst du kannst mir glauben.

ellbc
Geschrieben

Herzlichen Glückwunsch zum Neuerwerb und viel Spaß mit dem Wiesel 🙂

 

Meiner hat kürzlich bei 56.000 km eine große Inspektion mit allen möglichen Flüssigkeitswechseln bekommen (eigentlich bei 60.000 fällig), dabei wurden auch die Leitungen geprüft und für gut befunden. Die Sichtprüfung ist das Mindeste, wenn du wie Stefan auf Nummer Sicher gehen magst schadet es bestimmt nicht und danach ist viele Jahre Ruhe.

Bei so wenigen Kilometern wie bei deinem kann es durchaus zu porösen Gummis gekommen sein, Reifen und Flüssigkeiten etc. dazu sind ja klar.

 

Bin auf die Bilder gespannt 😎

jojoh12
Geschrieben

Habt ihr eventuell eine Übersicht der Betriebsstoffe für mich? Ich habe das Handbuch nicht da und würde dann schonmal das ganze Material besorgen, da ich die Flüssigkeiten wahrscheinlich alle selber wechseln werde.

ellbc
Geschrieben

Siehe Bild (nicht schön, aber hoffentlich alles zu erkennen 😉). Quelle: DAS Standardwerk: Wiesmann - Power & Passion

0ABB6FB7-C02F-4E82-8A4D-F984BB1FFD08.jpeg

dickerg60
Geschrieben

Einen tip von mir , mache es nicht selber und lasse es machen , aus einem Grund. 

Der wiesel mf3 wird an wert immer zulegen und deswegen musst du es belegen können,  hätte auch die Restaurierung meiner 207 selbst erledigen können,  aber da es nur höchstens noch 908 gibt wird er es dir irgendwann danken das du es belegen kannst 

Mfg Stefan 

ellbc
Geschrieben

„Höchstens noch 908“ 😂 also 910 minus 2 abgebrannte... wobei der eine ja kurz in mobile war und wieder raus ist - ob den jemand neu aufbaut? 🤔

Ich sehe es aber genauso, jeder Stempel ist gut, auch wenn mir das an sich egal ist, der Wagen wurde fürs Fahren produziert und von mir auch dafür gekauft.

dickerg60
Geschrieben

Wie der verbrannte war bei mobile drin 🧐🧐🧐was sollte er kosten

floreturn
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe letzte Woche Service in der Werkstatt meines Vertrauens in Friedrichshafen machen lassen. Angeboten wurde u.a., dass die Spritleitung auch gleich gemacht wird (Kostenpunkt glaub ich ca 200 Euro) => also ich würde (und habe) es natürlich  gemacht!!!

 

Bei dem abgebrannten dürfte es meines Wissens so gewesen sein, dass die Spritleitung mit der Zeit porös geworden ist und dann ganz fein Sprit ausgesprüht hat. Jeder der beim Tanken mim Schienbein mal zu nah an den Auspuff gekommen ist, kann sich vorstellen, was dann passiert ist....

 

kurzum:

gratuliere Dir ganz herzlich zur Wunscherfüllung,

willkommen im Forum und

lass sie tauschen;-)

 

allein schon den Nerven zuliebe;-)

 

👍👍

 

 

bearbeitet von floreturn
ellbc
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb dickerg60:

Wie der verbrannte war bei mobile drin 🧐🧐🧐was sollte er kosten

8000,- €, war aber nur ganz kurz drin.

dickerg60
Geschrieben

Unfassbar 

jojoh12
Geschrieben

Nachdem die Abholung vor einer Woche verschoben werden musste, weil ich auf dem Hinweg einen Unfall hatte hat es gestern endlich geklappt. 

Bei bestem Wetter bin ich erstmal entspannt heimgefahren und dann den ganzen Nachmittag durchs Sauerland gecruist.

 

Fazit: der Wagen macht mit dem Motor, Schaltgetriebe und der Fahrwerksabstimmung unglaublich Laune! Es ist für mich echt schwer nachvollziehbar, wie der Vorbesitzer es ausgehalten hat in 15 Jahren so wenige Km zu fahren.

742FE25A-F01C-4A91-B3F0-D22DFC2E2563.jpeg

A8EE3E3E-CE46-4212-B352-FF4475746C11.jpeg

Dany430
Geschrieben

@floreturn in Meckenbeuren?

@jojoh12 viel Spaß und allzeit knitter freie Fahrt. 

dickerg60
Geschrieben

Tja der hatte nicht verstanden das er zum fahren gebaut wurde,  aber um so schöner für dich , habe viel freude daran und geniesse die Zeit ohne Unfall mit ihm

Mfg Stefan 

ellbc
Geschrieben

Glückwunsch nochmal, man sieht schon auf den Bildern die wenigen Kilometer 😲 viel Spaß damit! 👍😊

dickerg60
Geschrieben

@ellbcdie paar mehr sieht man meinem auch nicht an 😂😂😂😂

ellbc
Geschrieben

Du hast ja auch alles neu machen lassen, das zählt nicht 😜

mwalter
Geschrieben

Hast alles richtig gemacht, sieht toll aus und hat eine tolle Farbkombination.

Wünsche dir und deiner Familie viel Freunde damit.

Beste Grüsse.

Marcel :-))!

 

 

au0n0m
Geschrieben

Mich hat heute einer überholt, ein echter Roadster 

Il Grigio
Geschrieben
Am 17.8.2019 um 23:11 schrieb dickerg60:

habe viel freude daran und geniesse die Zeit ohne Unfall mit ihm

Ich schließe mich da an! :-))!

 

Todschickes Auto! Und die BMW-Motoren sind ohnehin erste Sahne. Da grinst man doch von Ohr zu Ohr! :D

 

Gruß

 

Michael

dickerg60
Geschrieben

Und ich bin auch der Überzeugung das der alte Motor der bessere ist,  freue mich trotzdem sehr das mein Wiesel aber das neue Kleidchen trägt

floreturn
Geschrieben
Am 17.8.2019 um 22:53 schrieb Dany430:

@floreturn in Meckenbeuren?

@jojoh12 viel Spaß und allzeit knitter freie Fahrt. 

Ebendort 👍

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später anmelden. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Themen

    • dickerg60
      Lange habe ich überlegt ob ich den Thread eröffne. Habe dann aber gelernt, dass hier einige schon öfters den Mut hatten, über ihren Schatten zu springen (ganz mutig war joe mit seinem Ferrari). Auch ich habe damals einen Unfallwagen gekauft, wusste es allerdings. Was ich auch wusste, dass der zweite Besitzer einen erneuten Hecktreffer hatte, habe die risse im Heckteil beim Kauf aber nicht gesehen und mir den Spass am Auto nicht verderben lassen da ich wusste ich kaufe nur eine Basis und kein perfektes Auto.
       
      Bin auch ein Mensch, der keine Freude an einem perfekten Auto hätte, habe viel mehr Freude aus einem hässlichen Entlein ein perfektes Auto zu machen, da ich mich die letzten zwei Jahre um die Technik als erstes gekümmert habe. Fing an mit Reifen, Bremsen, Kupplung und Ssimmering, Sportluftfilter gegen einen originalen getauscht. Sämtliche Kleinteile wie Scheibenwischer, Heckklappendämpfer, Glühbirnen und alles getauscht. Werde ich mich jetzt um das Hauptproblem kümmern und die 207 wird nächstes Jahr im neuen Glanz erstrahlen.
       
      Muss ehrlich sagen, dass der Wiesmann mich immer begeistert hat, hätte aber nie gedacht das man solche unbeschreibliche Dinge mit einem Auto in der Öffentlichkeit erleben kann. Könnte wirklich nach 6000 Kilometern in zwei Jahren ein Buch darüber schreiben. Mir gefiel damals beim Kauf das gesamte Konzept äußerlich von der #207, Felgen, schöner Lack (Blau , Schwarz  je nach Sonneneinstrahlung) und ganz wichtig die neue Karosserieform. Aufgrund des Unfalls 2008 (Grund trotzdem für den Kauf der Vorbesitzer hat das Auto drei Jahre weiter gefahren) also war für mich klar, dann kann es nicht so schlimm gewesen sein.
       
      Da das Leder beim Kauf auch nicht meine Wunschfarbe hatte (man beim Kauf eines Wiesels nicht soviel Auswahl hat aufgrund von 910 Exemplaren) war für mich immer klar, du wirst die 207 eines Tages in seine Einzelteile zerlegen, so wie du es mit deinem Golf 1 Baujahr 75 mit heissgemachten G60 gemacht hast, der seit 19 Jahren in meinem Besitz ist.
       
      Wie gesagt aus technischer und fachlicher Sicht könnte ich das alles selbst erledigen, da ich ein kleines Sanitär und Heizungsunternehmen habe, erlaubt es meine Zeit leider nicht, dies selbst zu erledigen, desweiteren denke ich wäre es auch nicht so verkehrt, wenn man die 207 mal verkauft, eine Rechnung zu haben, wo Martin Wiesmann drauf steht für die Restauration.
       
      Da die 207 bis Ende Oktober angemeldet ist, werde ich ihn mit Trailer Anfang November nach Münster zu Drehzahl und Momente bringen und hoffe das er bis zum Frühlingsfest in Münster im  neuen Glanz erstrahlt und ich ihn bei dieser Veranstaltung wieder in Empfang nehmen kann.
       
      So, folgende Arbeiten werden durchgeführt: Zerlegung der 207, Beseitigung der kleinen Risse im Heck durch einen Bootsbauer. Ansonsten muss ich sagen hat das GfK Kleid nix, dann kompletten Neulack von Aussen, Austausch der Windschutzscheibe und eine komplette überarbeitung des Innenraums, da das grauschwarze Leder nie meines war. Der Preis war damals aber echt ok und ich glaube so einen Preis wird es auch nicht mehr geben. Der Hauptgrund war, er war hübsch von den Felgen, Lack, neues Kleid mit breitem Heck und zum Glück den E36 M3 Motor, den ich persönlich für den besseren hielt mit 6 Gang Schaltgetriebe.
       
      Kommen wir zum Innenraum, da ich vorher e36 M3 Cabrio 8 Jahre gefahren bin und dieser schwarz war mit beigem Leder, soll die 207 auch so werden. Mit dem Rautenmusster - wie gesagt es gibt die Leute die 50k mehr ausgeben und ein perfektes Auto kaufen. Dies ist nicht meins, einen neuen hätte ich gekauft, gibt es aber leider auch nicht mehr, also baue ich ihn so wie er für mich perfekt ist. Dann wird er wohl ewig bei mir bleiben, wie der Golf der 1 bis 3 mal im Jahr bewegt wird aber verkaufen nein danke. Werde Martin bitten, da ich nicht um die ecke Wohne, mir Bilder zuzusenden, die ich dann einstellen werde.
       
      Freue mich sehr, dass die 207 bei mir gelandet ist. Anbei ein paar Bilder und verzeiht Rechtschreibfehler
       
      Mfg Stefan
       
      p.s freue mich sehr darauf, weiter zu berichten  (da der Wiesmann mein absoluter Traum Wagen ist, was ich in meinem Leben wohl mit keinem Auto toppen kann). Anbei auch ein Bild meines Golfes der mir auf diversen Treffen jede Menge Pokale beschert hat und ich ihn damals komplett zerlegt habe bis man nichts mehr abbauen konnte. Habe 2,5 Jahre gebraucht bis er so wieder da stand. Aber heute mit Firma, Haus, zwei bezaubernden kleinen Mädchen fehlt mir einfach die Zeit, was ich sehr bedauere, denke aber, er ist in Münster bestens aufgehoben. Hoffe, ihr werdet Spass am Thread haben.  Anbei noch ein Bild wie ich mir das Leder vorstelle.
       

    • MF770
      Hallo ,
       
      da mir leider meine Auspuffanlage zu laut ist von meinem MF3 würde mich interessieren ob eventuell
       
      jemand Erfahrung mit Alternativen hat .
       
      Beste Grüße
    • Somicon
      Hallo liebe Wiesmann Fans,
       
      nach einiger Suche und Besichtigungen habe ich mich für einen Wiesmann MF4 GT in Mitternachtsblau No. 242 entschieden.
       
      Werde die Flunder höchstwahrscheinlich nächstes Wochenende aus dem Schwarzwald abholen. Nach den bisherigen Überlegungen würde ich das gerne auf einem Autotransportanhänger vornehmen. Der ein oder andere wird das wahrscheinlich schon mal gemacht haben. Den Wagen dabei abdecken oder nicht, ist die Frage? Ungern würde ich den Lack verkratzen, allerdings ihn auch nicht gern mit Salz versauen. Gibt es Erfahrungswerte hierzu?
       



    • 806
      Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.
       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.
       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.
       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.
       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      „AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.
       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!
       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.
       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!
       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.
       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!
       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.
       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!
       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.
       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:
       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.
       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.
       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!
       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 

      Markus
    • danielmuc
      Hallo liebe Carpassion Mitglieder,
       
      derzeit sind wir auf der Suche nach einen neuen Wagen für unseren Fuhrpark.
       
      Zur Auswahl steht eigentlich nur der Performante oder Superleggera.
      Wobei Performante bevorzugt wird.
       
      Budget ca.110 000€
      MwSt. wäre super, leider gibt es kaum Gallardos wo diese ausweisbar ist.
       
      Da ich aus der Porsche Ecke komme hätte ich ein paar Fragen.

      Wie haltbar ist der Motor ?
      Können auch längere Strecken gemeistert werden ( 1000km)
      Probleme mit dem Lift Fahrwerk?
      Gibts es Kinderkrankheiten die ich beachten sollte?
       
      Dieses Fahrzeug haben wir kürzlich gefunden:
       
      https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=279686798
       
      Import aus Italien ( Stört mich nicht)
      Kotflügel VL wurde ausgewechselt, anscheinend wurde dieser am Hof beschädigt.
      Stört mich auch nicht, werde ich jedoch genauer Prüfen.
       
      Kupplung bei 85%
      Service fällig entweder nachlass oder die Firma erledigt das.
      2te Hand
       
      Habe das Fahrzeug leider noch nicht gesehen da ich aus München komme.
       
      Was sagt Ihr zu dazu?

×
×
  • Neu erstellen...