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jauno

Tachomanipulation nachweisen

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jauno
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hallo allerseits.

Wieder aus gegebenem Anlass möchte ich euch die Frage stellen, ob man in der Vergangenheit stattgefundene Tachomanipulationen am Fahrzeug (bei mir 360) feststellen kann, z. B. durch das Auslesen bestimmter Datenspeicher? Hat Ferrari gegen solchen Mißbrauch irgendwelche Vorkehrungen getroffen?

Hintergrund: Ich habe im Web gelesen, dass eigentlich alle Ferraris mehr KM gefahren sind, als auf dem Tacho steht. Was ich persönlich nicht glauben kann oder will oder mich auch gern vom Gegenteil belehren lasse. :lol:

Gruß

Norbert

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SManuel
Geschrieben

Ich hab den Stand das a Tacho nachzuweisen ob der KM so richtig ist oder nicht, geht meist nur über einen TÜV Bericht bei der HU oder bei einer Werkstadt. Die führen ja eine art Lebenslauf.

Möglichkeit 2, der Tacho wird ausgebaut und das Zählwerk dahinter untersucht bei den Normalen Tachos. Bei Digitalen Tachos wird es schwer.

Möglichkeit 3, der Motor wird untersucht und da muss der Motor zerlegt werden und dieser wird mit anderen Motoren verglichen, auf Verschleiß, Ablagerungen usw anhand dieser Auswertung kann man sagen ob der Tacho Km passt.

planktom
Geschrieben

selbst wenn es vorkehrungen gäbe...alles was ab werk eingebaut wird

kann auch ausgetrickst werden...selbst ein lückenloses serviceheft

inklusive der werkstattrechnungen,tüv berichte,ölzettel ...etc. sagt

noch nichts darüber aus ob nicht einfach zwischendurch manipuliert

wurde...das geht von käuflichen tachomanipuliergeräten ab ~15€

über primitivste teilerschaltungen welche den tacho einfach nur

die hälfte anzeigen lassen bis zum schlichten tausch mehrerer (anfangs geklonter)tachos...etc.

>>heise<< hat noch aus der fachtagung von 2005

zu dem thema was online...heute sind wir aber schon fast 10 jahre weiter

und das wissen wie man was umgeht/manipuliert kann binnen minuten

aus dem netz gefischt werden....:(

jauno
Geschrieben

Ich glaubte eben gelesen zu haben, dass es einen nicht (so einfach) überschreibbaren Datenspeicher im Motorsteuergerät gibt, in dem auch Tachostände zwischengespeichert werden. Einfache Manipulationen ausschließlich am Tachometer wären dadurch ja leicht aufzudecken.

Andere Frage: seid ihr sicher, dass euer Tachostand der Laufleistung entspricht? HU und Serviceeinträge dokumentieren eben nur zu einem Zeitpunkt (t) den Stand der Dinge. Was zwischen t1 und t2 liegt jedoch nicht.

planktom
Geschrieben
Ich glaubte eben gelesen zu haben, dass es einen nicht (so einfach) überschreibbaren Datenspeicher im Motorsteuergerät ....

heutzutage sind die km stände über viele steuergeräte im auto gestreut.

cockpit und motor sind da das mindeste...dazu kommen dann noch alle möglichen

und unmöglichen teile wie der schlüssel selbst,radios,fensterhebermotoren,

komfortsteuergeräte,klimabedienteile etc.etc.etc.

"nicht so einfach"...wie willste das definieren ? 10 sekunden,1 minute oder

sogar ausbau und zerlegen...wo fängt wirklicher aufwand an wenn man

bis mehrere tausend euronen daran verdienen kann ?

wenn ich nicht ganz falsch liege hat z.b. der 360er ne motronic ME7 punktirgendwas

die muss man nur in den bootmodus versetzen wozu eine büroklammer reicht und

schon kann man die daten problemlos über den diagnosestecker bzw.direktstecker

auslesen,nach belieben verändern und wieder draufspielen.:wink:

ich denke es wäre ein leichtes z.b. bei nem aktuellen bmw mit telefon und

navi ab werk durch den hersteller alleine aufgrund des bewegungsprofils deutliche abweichungen

vom tachostand festzustellen....will er das denn auch wirklich ?....

san remo
Geschrieben

Hast Du denn einen begründeten Verdacht, oder ist es eher allgemeines Interesse?

In den online Börsen (Mobile etc) fällt mir immer wieder auf, das bei Fahrzeugen, speziell Ferrari od Maserati va aus dem Ausland extrem niedrige Kilometer Laufleistungen angegeben werden.

Ein Schelm wer sich dabei was böses denkt.

Ulrich

gesie
Geschrieben (bearbeitet)

....die meisten kaufen sich einen Ferrari und lassen diesen dann das ganze Jahr in der Garage stehen, setzen sich manchmal rein und hören dann eine halbe Stunde Radio.........

....natürlich wird einmal im Jahr das frische Öl gewechselt und die neuen Filter gewechselt. Man(n) braucht ja Historie......natürlich muss das Auto 1-2x im Jahr aus der Garage zum Tüv und Service...

so kommen dann ungefähr in 10-12 Betriebsjahren schon 12-15000km zusammen.

Vom ewigen Radiohören verschleißen dann halt die Sitze etwas. Ok, das wird in kauf genommen, man(n) will ja Spaß haben !

doch so ein Servicegepflegtes Auto mit lückenloser Historie will jeder haben und kaufen....stimmts ??

Einen Ferrari mit 90000 oder 100000km, Top in Schuss, alles gemacht, gepflegt, eine Augenweide......und vielleicht noch 3 Besitzer... den will natürlich keiner mehr....

Lieber den mit 13470km und Servicenachweis kaufen...O:-)O:-):D:lol::-))!:???:

bearbeitet von gesie
jauno
Geschrieben
Hast Du denn einen begründeten Verdacht, oder ist es eher allgemeines Interesse?

In den online Börsen (Mobile etc) fällt mir immer wieder auf, das bei Fahrzeugen, speziell Ferrari od Maserati va aus dem Ausland extrem niedrige Kilometer Laufleistungen angegeben werden.

Ein Schelm wer sich dabei was böses denkt.

Ulrich

Ne Ulrich,

ich will einfach nur wissen, ob ich über irgendwelche Schnittstellen auslesen kann, ob bei meiner Diva Differenzen zw. Tachostand und Laufleistung bestehen. Denn die Historie ist zw. 2011 und 2013 irgendwie unklar und es gibt Indizien, dass jemand manipuliert hat.

Trotzdem bleibt immer noch die Frage offen, ob man beim 360er eine stattgehabte Tachmanipulation mit Diagnosegeräten entlarven kann und wenn ja, wie.

Hessenspotter
Geschrieben

Differenzen im Tachostand sind normal ... wir können mit unseren Adapter ab Fahrzeuge mit EZ 2013 die Tachostände auslesen. Allerdings hat sich noch kein Fahrzeug aus Maranello zu uns verirrt wo ich das hätte testen können, ob die da auch mitspielen ...

Im Schnitt weichte der ausgelesene Tachostand und der auf dem Display angezeigte Tachostand bei den meisten Autos so um 5-20km ab. Je nach dem wie viel das Auto gefahren wurde bevor es vorm Verkauf zurück gesetzt wurde. Jeder will ja bei der Schlüsselübergabe einen Tacho haben wo 1km o.ä. drauf steht.

Eine sichere Angabe des KM-Standes kann dir nur dein Ferrarihändler des Vertrauens geben ... er kann (wie bei allen anderen Herstellern auch) tiefgreifend die Steuergerät auslesen. Sollte dann z.B. ne Fehler Meldung bei einem höheren KM-Stand auftauchen als wie auf dem Tacho angezeigt wird ... dann stimmt das was nicht.

Belli
Geschrieben

Hallo,

solang mehr km im Tacho stehen als im Motorsteuergerät ist alles i.O. dies liegt am Rundungsfehler.

Weiterhin kann jeder geeignete Tester die Parameter auslesen... z.B. Überschreibungen...

Zeigt der Zähler der Überschreibungen mehr an als "0" und ist der Tachostand in der Motronic höher als im Tacho, dann sollte man an Manipulation denken...

Bei Ferrari mit F1 und noch dem Original Getriebesteuergerät, kann man auch die Kilometer der einzelnen Gänge zusammenzählen... sollte in etwa selbiges rauskommen wie auf dem Tacho... wie gesagt immer die Rundungsfehler beachten...

Der Tacho rechnet mit 1 Nachkommastelle, die ECU und die TCU mit 2 Nachkommastellen... einige rechnen sogar mit 3 Nachkommastellen... somit ergeben sich in der Summe Abweichungen...

Weiterhin speichern ABS & Co. die Kilometerstände...

Wer hier wirklich "clever" manipulieren" will, der muß sich mehr einfallen lassen als den Tacho zu überschreiben, wie es diese ganzen Ganoven machen...

Das ganze schützt allerdings nicht davor, wenn z.B. ein Motor getauscht wurde, gegen einen der die doppelte Laufleistung hat... etc... aber das ist dann wohl eher die absolute Ausnahme und der Supergau...

Gruß Belli

Kai360
Geschrieben

Das Ganze ist recht einfach und zwar OHNE jegliche Spekulationen, "ich habe einmal gehört" usw.

Bei jedem Besuch in einer offiziellen Ferrari Werkstatt wird das KFZ online in Maranello eingebucht und nach Abschluß der jeweiligen Arbeiten und Speicherung aller Daten sowie getätigter Arbeiten wieder ausgebucht.

Insofern ist die gesamte Historie AUSSERHALB des KFZ hinterlegt, solange dieses in die offiziellen Werkstätten gebracht wurde.

Also: Wenn du etwas wissen möchtest, fahr in die offizielle Werkstatt und laß ihn online vebinden. Ausserdem kann die geschulte Werkstatt diverse andere Daten auslesen, und Rückschlüsse ziehen.

So einfach ist das mit dem simplen Zurückdrehen des Tachostandes auch nicht mehr, das ist NUR ein einziger Wert, wenn auch der für den Laien offensichtlichste!

TÜV Berichte, Rechnungen usw. sind im übrigen auch sehr gute EXTERNE Indikatoren!

barney five
Geschrieben
....die meisten kaufen sich einen Ferrari und lassen diesen dann das ganze Jahr in der Garage stehen, setzen sich manchmal rein und hören dann eine halbe Stunde Radio.........

....natürlich wird einmal im Jahr das frische Öl gewechselt und die neuen Filter gewechselt. Man(n) braucht ja Historie......natürlich muss das Auto 1-2x im Jahr aus der Garage zum Tüv und Service...

so kommen dann ungefähr in 10-12 Betriebsjahren schon 12-15000km zusammen.

Vom ewigen Radiohören verschleißen dann halt die Sitze etwas. Ok, das wird in kauf genommen, man(n) will ja Spaß haben !

doch so ein Servicegepflegtes Auto mit lückenloser Historie will jeder haben und kaufen....stimmts ??

Einen Ferrari mit 90000 oder 100000km, Top in Schuss, alles gemacht, gepflegt, eine Augenweide......und vielleicht noch 3 Besitzer... den will natürlich keiner mehr....

Lieber den mit 13470km und Servicenachweis kaufen...O:-)O:-):D:lol::-))!:???:

Perfekter Beitrag, musste gut lachen ;-) Aber Recht hast Du. Leider.

Kaum einer würde noch einen fairen Preis für einen Ferrari mit 100k km auf der Uhr bezahlen. Oder überhaupt einen mit solch einer Laufleistung in die engere Auswahl ziehen.

Ich finde schon seit längerem das Gros der 360er Angebote auf mobile verdächtig.

Als der 360er noch ein relativ aktuelles Modell war, konnte man förmlich beobachten, wie die auf Mobile angebotenen Fahrzeuge allesamt noch recht glaubwürdige (im Verhältnis Km zum Fahrzeugalter) Kilometerstände hatten (bzw, wie diese wuchsen).

Damit meine ich, man konnte sehen, das die Fahrzeuge auch gefahren wurden.

Und heute... wo alle 360er ja schon ein gewisses Mindestalter erreicht haben, gibt es bei Mobile merkwürdigerweise fast ausschließlich 360er mit sammlungswürdig niedrigen Kilometerständen...

Schon komisch, oder...

Ähnliches kann man, denke ich momentan beim 430er beobachten. Mobile steht voll mit den Fahrzeugen, und die meisten werden scheinbar oft und gerne bewegt. Stichwort: Glaubwürdige Kilometerstände.

In 5-10 Jahren wird man bestimmt sehr viele der heute angeboten 430er wiederfinden, welche wundersamerweise kilometermäßig kaum weiter gealtert sind.

tollewurst
Geschrieben

Ich kenne Scheckheftgepflegte 430 mit absolut sauberer Historie und 30.000km auf dem Tacho die über 100.000km gelaufen haben!

Und ab 3. Hand ist die Wahrscheinlichkeit bei 90% das einer am Tacho gedreht hat. Aber das ist nur eine persönliche Einschätzung.

Und 2 Ferraris die ich verkauft habe sind nach ca 1 Jahr wieder mit weniger km aufgetaucht. 1 Totalschaden sogar als Unfallfrei.

michael308
Geschrieben
Hallo,

solang mehr km im Tacho stehen als im Motorsteuergerät ist alles i.O. dies liegt am Rundungsfehler.

Weiterhin kann jeder geeignete Tester die Parameter auslesen... z.B. Überschreibungen...

Zeigt der Zähler der Überschreibungen mehr an als "0" und ist der Tachostand in der Motronic höher als im Tacho, dann sollte man an Manipulation denken...

Bei Ferrari mit F1 und noch dem Original Getriebesteuergerät, kann man auch die Kilometer der einzelnen Gänge zusammenzählen... sollte in etwa selbiges rauskommen wie auf dem Tacho... wie gesagt immer die Rundungsfehler beachten...

Der Tacho rechnet mit 1 Nachkommastelle, die ECU und die TCU mit 2 Nachkommastellen... einige rechnen sogar mit 3 Nachkommastellen... somit ergeben sich in der Summe Abweichungen...

Weiterhin speichern ABS & Co. die Kilometerstände...

Wer hier wirklich "clever" manipulieren" will, der muß sich mehr einfallen lassen als den Tacho zu überschreiben, wie es diese ganzen Ganoven machen...

Das ganze schützt allerdings nicht davor, wenn z.B. ein Motor getauscht wurde, gegen einen der die doppelte Laufleistung hat... etc... aber das ist dann wohl eher die absolute Ausnahme und der Supergau...

Gruß Belli

Dem ist wenig hinzuzufügen ;-)

Der Chip vom Tacho beim 430 oder 360 müßte zur Manipulation ausgelötet werden,

....und wenn der Wagen eine F1 hat wirds richtig schwierig(wie von Belli 100%ig korrekt beschrieben)

Gruß

rx7cabrio
Geschrieben

zusätzlich werden ja auch die Betriebsstunden abgelegt, wenn man dann mal die Durschnittsgeschwindigkeit berechnet und es kommen 20 km/h raus, dann ist entweder jemand nur um die Eisdiele gefahren, oder hat sich wie oben schon geschrieben oft zum Radio hören ins Auto gesetzt O:-) oder vielleicht doch etwas an den Kilometern gespielt.... :D

Grüße

Sascha

Belli
Geschrieben

Sagen wirs mal so... wer auf einen Verkäufer eines Ferrari mit manipuliertem Tacho reinfällt, der kann eigentlich selbst dafür, denn es gibt definitiv Mittel und Möglichkeiten dies zu erkennen und somit bares Geld zu sparen... leider haben beim Autokauf (nicht nur Ferrari) alle nur die $ Zeichen im Auge... und vorallem bei Ferrari & Co. spielen auch die "Emotionen" eine Rolle... um sich "übern Tisch ziehen zu lassen"... Denn wenn das nicht klappen würde, dann wäre dies nicht "gängiges" Übel....

Bei einem Kauf sollte eigentlich immer ein gängiges Diagnosegerät im Spiel sein... oder der Weg zum "freundlichen"... möchte der Verkäufer sowas nicht, dann direkt "Tschüß" sagen... Wer nix zu verbergen hat, der hat auch nix gegen eine "Tiefenprüfung"... treten hierbei Unklarheiten auf... FINGER WEG! und gut... da darf man sich nicht von der "Schönheit" des Objekts der Begierde blenden lassen...

Entweder die Historie stimmt 100% oder Preis fällt ins unermessliche... ansonsten Tschüß...

So schlimm es klingen mag... je teurer das Auto (im realen Preis) umso größer der "Beschiss" der damit getrieben wird...zumal solche "Gurken" meist auch Wartungsstau ohne Ende haben...

Nicht zuletzt haben diverse Steuergeräte einen "geschützten" Speicherbereich, der von der normalen Diagnose gar nicht erfasst wird.... im Zweifel das Steuergerät zu Ferrari schicken und komplett auslesen lassen... (können auch andere mit entsprechendem Equipment)

Da können diese "Moschulunken" 20x das System manipulieren... spätestens dann kommt es raus... Und Ferrari ECUs / TCUs speichern nun wirklich jeden "Mist" den kein "normaler" Mensch je braucht in der Diagnose...

Wenn es nicht bei so vielen Ferrari Verkäufen klappen würde mit den Manipulationen, dann würde es auch nicht soviele davon geben...

Wenn ich es nicht selbst schon erlebt hätte....

F360 CS zum tausch Druckspeicher bei 62Tkm auf Tacho... dem Kunden gesagt... nicht Wundern wenn die Hydraulikpumpe auch irgendwann "kommt"...

1,5 Jahre später... selbiger Ferrari F360 CS mit Pumpenproblem... siehe da, ist der Druckspeicher von mir drin... und es ist das gleiche Auto... aber neuer Besitzer und 38Tkm auf dem Tacho... --> Ja ne ist klar.... :-D lt. Rechnung F1 TCU 138528km auf der Uhr... (gefahrene m /km je Gang) Der neue Besitzer war "hoch erfreut"..... verständlich... Alte Karre, kurz vorm Exitus, für viel Geld gekauft...

Gruß Belli

Kai360
Geschrieben
Sagen wirs mal so... wer auf einen Verkäufer eines Ferrari mit manipuliertem Tacho reinfällt, der kann eigentlich selbst dafür,

Gruß Belli

Also versteh ich das dann so richtig:

Wer von einem Kriminellen betrogen wird ist selbst schuld?

Recht interessante Rechtsansicht! X-)

Tomy Rampante
Geschrieben

Ganz kurz und bündig wer ein Auto manipulieren will und sich das von einem "Fachmann" lassen macht, der kann sicher sein das niemand mehr das rausfindet. Je mehr elektronic desto besser für die manipulation.

Da hilft kein tüvbericht auch auch kein Gang zum freundlichen.

Und zu den lötstellen die man ja angeblich erkennt nach dem aus und wieder einlöten.

Ein "Fachmann" (oder wie man ihn auch nennen mag) hat das entsprechende Equipment um es auch danach wie original aussehén zu lassen (mini lötroboter mit fixirhalterung).

Der voteil ist das der Mensch grundsätzlich gierig ist und deshalb zum stümper rennt der das für 300€ macht.

Warum immer alle angst vor Km haben verstehe ich wohl nie.

gruß

tomy

jauno
Geschrieben
Hallo,

Bei Ferrari mit F1 und noch dem Original Getriebesteuergerät, kann man auch die Kilometer der einzelnen Gänge zusammenzählen... sollte in etwa selbiges rauskommen wie auf dem Tacho... wie gesagt immer die Rundungsfehler beachten...

Der Tacho rechnet mit 1 Nachkommastelle, die ECU und die TCU mit 2 Nachkommastellen... einige rechnen sogar mit 3 Nachkommastellen... somit ergeben sich in der Summe Abweichungen...

Weiterhin speichern ABS & Co. die Kilometerstände...

Wer hier wirklich "clever" manipulieren" will, der muß sich mehr einfallen lassen als den Tacho zu überschreiben, wie es diese ganzen Ganoven machen...

Gruß Belli

Hallo Belli,

das war jetzt wirklich ein konstruktiver Hinweis. Vielen Dank. Werde der Sache mal nachgehen beim nächsten Besuch beim Freundlichen.

Gruß

Norbert

jauno
Geschrieben

Bei jedem Besuch in einer offiziellen Ferrari Werkstatt wird das KFZ online in Maranello eingebucht und nach Abschluß der jeweiligen Arbeiten und Speicherung aller Daten sowie getätigter Arbeiten wieder ausgebucht.

Insofern ist die gesamte Historie AUSSERHALB des KFZ hinterlegt, solange dieses in die offiziellen Werkstätten gebracht wurde.

Genau das ist der Knackpunkt.

Von 2002 - 2009 war meiner jährlich in Wartung bei Ferrari Ulrich und hatte zum Schluss nach 7 Jahren 33000 km, also knapp 5tsd km/Jahr. Klingt nach wenig km, ist aber aufgrund der regelmäßigen Services bei Ferrari glaubhaft.

Der Erstbesitzer hat ihn dann 2010 über Ferrari Eberlein verkauft. Der 2. Besitzer hat ihn dann noch einmal 2011 mit 43tsd km bei Eberlein warten lassen (immerhin schon 10tsd km/Jahr gefahren) und dann über Eberlein wieder verkauft. Dannach war er auf eine Firma zugelassen und es ist 2 Jahre keine Wartung im Serviceheft verzeichnet.

2013 tauchte er dann bei Scuderia Schönberger mit 56tsd km wieder auf. Von dort wurde er an den 4. Besitzer verkauft, der in 3 Monaten 5tsd km gefahren ist, bevor er ihn an den Händler abgab, von dem ich ihn dann letztlich gekauft habe.

Von 2011 - 2013 bin ich eben mißtrauisch, obwohl viele km gefahren, keine Wartung. Und man kann in 2 Jahren ja auch statt 13000 km 50000 fahren. Da werde ich dann doch mal überprüfen lassen und bin gespannt, was das Diagnosegerät ausspuckt.

Natürlich ist die Frage erlaubt, warum das alles, warum schauen wir auf die km und nicht auf den Gesamtzustand unserer Diva? Ich für meinen Teil schätze meinen 360er, er ist in gutem Zustand, läuft zuverlässig und wird dies auch hoffentlich in Zukunft tun. Dennoch möchte ich eben einfach wissen, woran ich bin.

Gruß

Norbert

Werdenn
Geschrieben

Tony Rampante hat völlig Recht, die Spezialisten berücksichtigen ALLE Steuergeräte im Auto die den km erfassen:

Es werden (je nach Fahrzeug) folgende Speicher berücksichtigt:

Lichtkontrollmodul (LKM)

Gateway

Schlüssel

Fehlerspeicher

Getriebesteuergerät

Servicespeicher

Injektorenspeicher

Abs-Steuergerät

Motorsteuergerät

Elektronische Wegfahrsperre

Assyst

bleibt wirklich nur Historie uns sorgfältige Untersuchung.

Gruss Werner

planktom
Geschrieben

Der Chip vom Tacho beim 430 oder 360 müßte zur Manipulation ausgelötet werden,

....und wenn der Wagen eine F1 hat wirds richtig schwierig(wie von Belli 100%ig korrekt beschrieben)

Gruß

nenene ! nix auslöten

stell mir nen F430 mit F1 hin und ich wette ne kiste bier dass ich den ohne

lötarbeiten so manipuliere dass weder im cockpit noch motor,F1 oder sonstwo

ein anderer km stand zu finden ist !

allerdings muss ich dazu ne 250km probefahrt mit laptop aufm beifahrersitz

direkt nach der manipulation machen sonst erscheint später wieder der

ursprüngliche tachostand :cry:

Tomy Rampante
Geschrieben
Genau das ist der Knackpunkt.

Von 2002 - 2009 war meiner jährlich in Wartung bei Ferrari Ulrich und hatte zum Schluss nach 7 Jahren 33000 km, also knapp 5tsd km/Jahr. Klingt nach wenig km, ist aber aufgrund der regelmäßigen Services bei Ferrari glaubhaft.

Und hier hast du schon verloren weil......

Ich kauf die Karre fahre 10-15tsd km drauf drehe ihn zurück auf 5300 km natürlich beim "Fachmann" und bringe ihn zum Service der Freundliche bescheinigt mir inkl. Stempel die km und online bei Ferrari war er auch. Das mache ich 7 Jahre (dann machen sich auch die zusätzlichen kosten fürs drehen bezahlt).

Und du kaufst ein auto mit über 60 tsd. km mehr auf der Uhr aus erster Hand vom freundlichen.

Sehr gut alles richtig gemacht.:-))!

gruß

Tomy

jauno
Geschrieben
Und hier hast du schon verloren weil......

Ich kauf die Karre fahre 10-15tsd km drauf drehe ihn zurück auf 5300 km natürlich beim "Fachmann" und bringe ihn zum Service der Freundliche bescheinigt mir inkl. Stempel die km und online bei Ferrari war er auch. Das mache ich 7 Jahre (dann machen sich auch die zusätzlichen kosten fürs drehen bezahlt).

Und du kaufst ein auto mit über 60 tsd. km mehr auf der Uhr aus erster Hand vom freundlichen.

Sehr gut alles richtig gemacht.:-))!

gruß

Tomy

Das heiß Tomy, die km im Serviceheft wären für die Katz. Der Freundliche schreibt also nur den Tachostand ins Heft. Das wars. Was ist denn mit den zig anderen Daten in den zahlreichen Steuermodulen?

Un was ist mit dem weiter oben erwähnten Login in Maranello nach jeder Wartung, wo alle Daten in eine Datenbank geschrieben werden? Was ist da denn da konkret drin?

Es wäre ja nur logisch und würde mehr Sicherheit für jeden potentiellen Ferrarikäufer bedeuten, alle relevanten Fahrzeugdaten bei allen stattgehabten Wartungen also die Historie jederzeit abrufen zu können. Dann könnte man sich die ganze Diskussion hier sparen. Wie isses denn nun? Habe ich retrospektiven Vollzugriff auf alle Daten meines Ferraris zum Zeitpunkt seiner früheren Wartungen beim Freundlichen?

Luimex
Geschrieben
Wie isses denn nun? Habe ich retrospektiven Vollzugriff auf alle Daten meines Ferraris zum Zeitpunkt seiner früheren Wartungen beim Freundlichen?

Ganz klar, NEIN

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