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Luxusburg

Richtiger Umgang mit CCM-Bremsen

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Luxusburg
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Letzter Beitrag:

Guten Abend,

vor kurzem habe ich mir ein neues Auto zugelegt welches über ccm-Bremsen verfügt. Es ist das erste Auto in meinem Besitz mit solchen Bremsen und ich habe nicht vor, die (teuren) Scheiben öfter als nötig zu ersetzen.

Deswegen meine Frage:

Worauf muss ich alles achten um diese so lange und gut wie möglich am Leben zu erhalten?

Ich meine vor längerer Zeit mal in einem Thema einen sehr fundierten Beitrag zu diesem Thema vom user kkswiss gelesen zu haben, finde diesen jedoch leider nichtmehr.

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Kai360
Geschrieben

Ich habe mein erstes KFZ mit Keramik Bremse seit 2 Jahren,

und mache nichts anders als vorher auch

---- BREMSEN --- wenn es notwendig ist!

Hab mir auch ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht darüber.

Wenn ich Bremsen muss und / oder will, dann tu ich das, und gut ist.

Verschleiß ist keiner an den Bremsscheiben erkennbar mit ca. 12`km.

Was die Scheiben wohl aber gar nicht mögen sind plötzliche mechanische Belastungen - der berühmte Ausritt ins Kiesbett - aber das hab ich nicht vor, und wenn es mal so weit ist, dann ist es so, dann läßt es sich auch nicht ändern,

wenn dann Ecken ausgebrochen sind.

Was die zweitens auch nicht mögen ist der körperliche direkte Kontakt mit der Bremsbelagsplatte, aber das sollte an sich selbstredend sein.

So what - good brake! :-))!

Hessenspotter
Geschrieben

Kein Felgenreiniger nutzen, Fahrten beim Salz auf der Straße vermeiden (beugt Delamination vor) und keine Rennstreckennutzung bzw. starke Beanspruchung (durch BAB Heizen). Dann sollte sie dir sehr treu sein.

Wenn nicht, ... wer ein Auto wie ein Rennauto bewegt, der muss auch die Unterhaltskosten zahlen.

Ultimatum
Geschrieben

... und warum sollte ich dann diese bremsen überhaupt kaufen? ;-)

nur wegen der optik und damit ich beim einparken auf der maximilianstrasse richtig verzögern kann?

dein nachsatz ist allerdings richtig.

GT 40 101
Geschrieben

Das mit dem Felgenreiniger ist auch nur teilweise richtig, da kaum Bremsstaub entsteht und dieser nicht einbrennt.

Richtig Bernhard, wenn ich die auf schnellen BAB Fahrten oder auf der Rennstrecke nicht nutze weiß ich auch nicht wo ich dei einsetzen sollte:wink:

Grüße

Thomas

Kai360
Geschrieben

Ich weiß ja echt nicht wie Ihr fahrt, aber wenn ich mal ahf der BAB "hejze" dann verwende ich präferiert das ganz rechte Pedal, bremsen ist da dann kontraproduktiv.

Richtig zum Einsatz kommen die bei mir auf Passstraßen!

Felgenreiniger = NOGO. Ist dem immer noch so, in der Betriebsanleitung steht nichts davon, müßte ja aberdoch, oder. Wäre ein wichtiger Hinweis.

@kkswiss. Danke für die Tipps.

Kai360
Geschrieben

Ich weiß ja echt nicht wie Ihr fahrt, aber wenn ich mal ahf der BAB "hejze" dann verwende ich präferiert das ganz rechte Pedal, bremsen ist da dann kontraproduktiv.

Richtig zum Einsatz kommen die bei mir auf Passstraßen!

Felgenreiniger = NOGO. Ist dem immer noch so, in der Betriebsanleitung steht nichts davon, müßte ja aberdoch, oder. Wäre ein wichtiger Hinweis.

@kkswiss. Danke für die Tipps. Die Handbremse ist automatisch elektrisch (ich hasse das Ding). Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen. Ich weiss aber nicht einmal ob die auf die Klötze geht :???:

tollewurst
Geschrieben

CCM Bremsen Verschleißen durch Oxidation und nicht durch Abrieb. Die Bremsscheibe wird nicht wirklich dünner somdern schwerer da die Kohlefasern in der Scheibe bei hohen Scheibentemperaturen oxidieren. Und nicht nur Oberflächlich sonder in der gesamten Struktur. Daher müssen CC Bremsscheiben gewogen werden, es ist auf jeder Scheibe ein Produktions und ein Maximumgewicht eingraviert.

An sonst hohe Bremstemperaturen vermeiden uns möglichst wenig Bremsen. Das mit den Felgenreinigern erschließt sich mir nicht ganz. Die Kohlefasern oberflächlich sind eh nach dem ersten Bremsvorgang zerstört und das Siliziumcarbid, also die Matrix ist auch relativ unempfindlich.

jo.e
Geschrieben

Man sollte also mit CCM-Bremsen möglichst wenig bremsen und wenn dann auch möglichst weich? :???: Wozu dann diese Bremsen? Ich stehe auch im Moment vor der Entscheidung ob es zur nächste Saison ein 430er werden soll oder falls sich doch einer findet ein CS: Die haben ja in der Regel alle CCM-Bremsen und ich habe keine Lust die Bremsscheiben wechseln zu müssen. Ich nutze das Auto als Sonntagsauto bei schönem Wetter und nie auf der Rennstrecke. Aber mal schneller auf der Landstraße oder AB ist schon auch mal dabei...

Kai360
Geschrieben
1. Man sollte also mit CCM-Bremsen möglichst wenig bremsen und wenn dann auch möglichst weich?.....

2. Ich nutze das Auto als Sonntagsauto bei schönem Wetter und nie auf der Rennstrecke. Aber mal schneller auf der Landstraße oder AB ist schon auch mal dabei...

1. Jo, seh ich genauso, etwas widersinnig, oder?

Wenn ich bremsen will und MUSS dann tu ich dass, da denk ich nicht weiter nach, fertig.

2. Meine Prognose, dann wird die Bremsscheibe auch eher nie zu ersetzen sein,

du erreichst eh kaum mal wirklich Betriebstemperatur. Der größte Nachteil ist für mich nach 2 Saison ist das Kaltbremsverhalten. Geht zwar auch, aber man muss schon kräftiger reintreten, und richtig gut, giftig, direkt wird die erst wenn sie warm ist.

Der Größte Vorteil: Hmmm, Felgenputzen ade, und das Warmbremsverhalten auf Paßstraßen. Selbst bei wirklich langen Paßfahrten früh morgens um 5 Uhr (keine Feinde auf der Straße O:-)) konnte ich kein Nachlassen feststellen. Und wer meinen Fahrstil kennt, der weiß dass ich da nicht unbedingt die vorhandenen Pedale schone!

tollewurst
Geschrieben

Wer Angst hat irgendwann Scheiben tauschen zu müssen der darf halt nicht bremsen. Man kann Bremsen immer quälen und schonen. Man kann auch einen Satz CC Bremsen mit einem Rennstreckenbesuch nieder machen oder halt ein Auto Leben damit fahren.

Das meiner Meinung nach gefährliche liegt darin das der Laie keinen Verschleiß sieht und ewig mit den Scheiben fährt weil ist ja nichts runtergebremst. Nir theoretisch wird dirch die Oxidation die Scheibe irgendwann so stark in der Struktur geschwächt das sie einfach bricht. und ich denke das ist ein unschönes Erlebnis.

Für den Neuwagenkäufer ein schönes Gimmick, für alle die danach kommen ein teures Gimmick.

Gast amc
Geschrieben
Für den Neuwagenkäufer ein schönes Gimmick, für alle die danach kommen ein teures Gimmick.

Die M GmbH versinnbildlicht dies sehr schön, in dem sie die Bremssättel bei Keramikbremse goldfarben lackiert. 8-)

jo.e
Geschrieben

Ich denker dieser Thread ist schon relativ wichtig. Es ist ja immer besser, wenn man weis wie man mit seinem Material umzugehen hat.

Ich denke jedoch, dass viele Diskussionen nur Panikmache sind, zumindest für die Leute die niemals eine Rennstrecke befahren würden. Ich kenne mittlerweile doch einige CCM-Bremse-Fahrer und die haben noch nie eine Scheibe wechseln müssen. Und teils wurden da locker 40.000 km abgespult und mehr.

Man sollte allerdings bei einem Kauf eines Gebrauchtwagen sich die Bremse sehr genau anschauen, genau wie die Kupplung und andere Verschleißteile. Sonst wird es schnell teuer. Wenn man beim Kauf somit einen guten Fang macht und dann die hier beschriebenen Regeln einhält, dürfte die Scheiben schon sehr sehr lange halten. Meistens wohl länger als man das Fahrzeug in seinem Fuhrpark hat. :wink:

Gast amc
Geschrieben
Ich kenne mittlerweile doch einige CCM-Bremse-Fahrer und die haben noch nie eine Scheibe wechseln müssen. Und teils wurden da locker 40.000 km abgespult und mehr.

Gut, das ist für die Benutzung auf öffentlichen Straßen ja auch das Mindeste. Man sollte nicht vergessen, daß ein Satz Scheiben und Beläge rundum unter 10.000 Euro kaum zu haben ist (+/- Kleingeld, je nach Hersteller, könnte bei Ferrari auch mal teurer sein).

40 TKM auf öffentlichen Straßen schaffen viele Sportwagenfahrer auch mit konventioneller Bremse - insbesondere wenn da viel Langstrecke im Spiel ist.

Man sollte allerdings bei einem Kauf eines Gebrauchtwagen sich die Bremse sehr genau anschauen

Bei Keramikbremse heisst das im Grunde: alle Scheiben runter und Verwiegung beim Fachhändler.

Luxusburg
Geschrieben

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.

Insgesamt stelle ich für mich fest, dass es doch, zum Glück, weniger zu beachten gibt als zunächst befürchtet. Aber das mit dem Felgenreiniger ist zum Beispiel ein guter Tipp.

Ich stelle mir nur jetzt wirklich die Frage wozu man soviel Geld dafür ausgibt wenn es eigentlich nur Nachteile gibt?!

Hessenspotter
Geschrieben

40.000km sind ein Witz und im Alltag nicht relevant. Die M-GmbH nutzt nicht die Mischung wie Ferrari sie nutzt. Es wurde eine neue Technologie entwickelt welche weniger Ausbrand auf der Scheibe hat. Denn genau davon verschleißt eine CCM Scheibe. Die Karbonfaser (was optisch so tolle aussieht) in der Oberfläche "verbrennt" bei hohen Temperaturen (sanft bremsen aus 260 auf der BAB, Rennstrecke etc.) und hinterlässt Lücken in der oberen Schicht. Diese wird rauer ... irgendwann halt wie Schleifpapier. Ich hatte neulich ne schöne Porsche GT2 Scheibe in der Hand, die hätte man als Hornschwamm nutzen können.

Das frühe CCM Bremsen mit unter ein bescheidenes Kaltbremsverhalten haben liegt daran das Ferrari früher mal reine Karbonscheiben verbaut hat (das was heute nur noch als Träger unter der Keramikschicht fungiert). Das wurde aber im Laufe der Produktion umgestellt wegen dem miserablen Kaltbremsverhalten. So wurde mir das mitgeteilt.

Wieso kein Felgenreiniger. Felgenreiniger können zwischen die "Keramikschicht" und den Träger eindringen. Dort verdampft das Wasser und kristalline Strukturen bilden sich. Es kommt zur Delamination. Bei Scheiben wie Ferrari sie verwendet führt das zu "Beulen" in der Scheiben die mit dem bloßen Auge kaum sichtbar sind. Die Folge ist Lenkradflattern, im Extremfall kann diese Beule auch aufgehen und die Scheibe ist beschädigt. Das muss jetzt nicht gleich sein, sondern kann ein schleichender Prozess sein.

Keramikscheiben werden nicht so einfach "zerbröseln". Sagen wir der Hersteller gibt 120g Verlust als max. zulässig an. So kann es sein dass die Scheibe selbst bei 800g Verlust noch die mindestzulässige Berstdrehzahl packt. Das ist nämlich das Problem ... sollte die Scheibe wirklich solch einen krassen Gewichtsverlust haben, wird sie entweder bei hoher Geschwindigkeit bersten (... ich will es nicht erleben) oder halt brechen unter hohem Bremsdruck. Wenn es beruhigt, bei dem Mindestgewicht halten die Scheiben immer noch über 600km/h aus (... bevor sie sich auf Grund der Fliehkräfte zerlegt).

Und mein Spruch war gar nicht so hart. Ich bewege mein Rennauto auch am Limit des Materials ... da ist es normal das etwas früher kaputt geht bzw. schneller verschleißt.

Gast amc
Geschrieben

Das frühe CCM Bremsen mit unter ein bescheidenes Kaltbremsverhalten haben liegt daran das Ferrari früher mal reine Karbonscheiben verbaut hat (das was heute nur noch als Träger unter der Keramikschicht fungiert).

Ganz so binär ist es nicht. Die von Dir angesprochenen BMW-Scheiben sehen so aus, daß das Trägermaterial durchaus Keramik ist, aber mit einem hohen Anteil von ausgerichteten Carbonfasern. Die Beschichtung auf beiden Außenseiten (die Reiboberfläche) hat einen sehr viel höheren Keramikanteil. Mischmaterial ist aber beides.

Das Problem mit dem Verschleiß ist, daß der Faktor um den diese Scheiben besser sind als 08/15 Bremsscheiben davon abhängt wie sie belastet werden. Das Oxidieren der Carbonfasern findet vor allem statt wenn die Scheiben sehr heiß sind. Daher stammen auch die Aussagen, daß bei Alltagsfahrerei die Scheiben ein Autoleben halten können. Unter diesen Bedingungen kann sich der Aufpreis beim Kauf relativieren. Geht man regelmäßig auf Tracks steigt der Prozentsatz zu dem die Bremse heiss betrieben wird stark an und der Verschleißvorteil gegenüber normalen Bremsen sinkt stark - das ist der Grund warum im GT3-Bereich so viel zurückgerüstet wurde.

tollewurst
Geschrieben

@Hessenspotter; Die Scheiben werden schwerer!!! Nicht leichter! Und reine Carbonscheiben finden lediglich in Flugzeugen und im Motorsport verwendung und haben unter 400Grad Scheiben und Belagtemperatur praktisch keine Brenswirkung. Der Verschleiß ist bei reinen CFC (Carbon Fibre reinforced Carbon) deitlich höher als bei CC (Carbon Ceramic)Scheiben.

Bei CC Scheiben nehmen die CF (Carbon Fibre) Fasern die Zugkräfte auf während die Matrix aus Silizium und Siliziumcarbid die Druckkräfte aufnimmt und den Verschleiß durch Abrieb auf ein Minimum reduziert. Wenn Felgenreiniger ein Problem darstellen dann das sie die Oberflächenstruktur der Scheibe verändern da sie meist sauer oder alkalisch sind. SiC( Siliziumcarbid) was meistend das Matrixmaterial ist, ist das dem Diamant am naheliegendsten Material und auch dementsprechend hart.

Ferrari hat übrigens immer eine andere Materialmischung verwendet als Porsche, quasi von Anfang an die zweite Generation. Und es wurde bei den Bremsscheiben nie behauptet das de ewig halten, das hat nur Porsche mal ganz am Anfang gesagt und auch recht schnell revidiert.

Ceramic Bremsen bieten einen Performance Vorteil durch Ihr geringes Gewicht und die Temperaturunempfindlichkeit. Von einem Kostenvorteil war nie die Rede!

Die Scheiben der M Gmbh und auch von AMG haben eine fast komplett Keramische Reibschicht, und soen somit unanfälliger sein. Die Festigkeit wird wie amc schon schrieb über orientierte Langfasern erreicht. Bei Ferrari findet ein Mix aus Langfasern und Kurzfasern Berwendung, kann man auch sehr gut an den Scheiben sehen, am Topf sieht man noch Gewebe und dann kommt die Reibfläche aus Kurzfasern.

Gast amc
Geschrieben
@Hessenspotter; Die Scheiben werden schwerer!!! Nicht leichter!

Ich muss Dir hier widersprechen, zumindest in Bezug auf die M-Scheiben (Oxidation der Carbonfasern sollte aber eigentlich gleich sein, oder?). Die BMW-Unterlagen sagen eindeutig, daß die Scheiben leichter werden, auch der Eindruck auf der Scheibe ist "min weight", und die Vorschrift ist, die Scheiben zu wechseln, wenn Mindestgewicht oder Mindestdicke unterschritten sind, oder mindestens die Hälfte des Wear Indicators sichtbar ist (das ist so ein Kreis aus anderen Material der in die Reibfläche eingebettet ist.

Von einem Kostenvorteil war nie die Rede!

Das nicht - aber davon daß die höheren Kosten sich durch die längere Lebensdauer stark relativieren war auf der Vertriebsschiene überall zu hören. Die Botschaft an die Kunden war letztlich: ja klar, richtig teuer, aber dafür habt ihr dann auch Ruhe.

Giallo77
Geschrieben

Also ich musste bei meinem CS die Bremsscheiben im 2009 bei km-Stand 23'000 wechseln - angeblich war dies wegen des Benutzens von Felgenreiniger (es gab eine interne Mitteilung vom Werk an die Vertragshändler).

Bin öfters auf der Rennstrecke; nun habe ich 47'500 km auf der Uhr und die Bremsen scheinen noch in Ordnung zu sein!

Bei der Ferrari-Challenge mussten die Fahrer die CC-Scheiben mehrmals pro Jahr wechseln... wurde bei der Wagenabnahme kontrolliert!

Muhviehstar
Geschrieben

Ich stelle mir nur jetzt wirklich die Frage wozu man soviel Geld dafür ausgibt wenn es eigentlich nur Nachteile gibt?!

Die ungefederte Masse nimmt deutlich ab, welches sich positiv aufs Fahrverhalten auswirkt.

tollewurst
Geschrieben

Ein Minimalgewicht sollte auch draufstehen, ebenso eine Mindestdicke. Aber wenn man auf der Rennstrecke unterwegs ist wirddie Scheibe auf Grund Oxidation schwerer, im Alltag auf Geund wenig Hitze und Abrieb leichter und dünner.

Kann bei den M Scheiben mit Keramik Reibfläche generell anders seindas dort keine Gewichtszunahme mehr stattfindet da die Keramikschockt die Kohlefaser vom Sauerstoff abschirmt.

Gast amc
Geschrieben

Originalzitat:

"Depending on the thermal load, there can be a slow, continuous loss of strength. This is primarily through oxidation of the carbon fibers of the support body at very high temperatures like in sport driving usage. The brake disc also loses weight in the process".

Es ist also schon so wie Du beschrieben hast, nur daß die Oxidation zu Gewichtsverlust führt, nicht Zunahme.

Ohne jetzt die chemische Reaktion genau zu recherchieren führt mich Google fix zu Standardvorgehensweisen zum Messen von Gewichtsverlust als Grad der stattgefundenen Carbonoxidation. Klingt für mich danach als hätte BMW recht und Du etwas falsch abgespeichert.

tollewurst
Geschrieben

Hab noch mal in alten Unterlagen geschaut, da steht in der Info von SGL das die Scheiben durch Oxidation an Gewicht zunehmen.

Allerdings nach kurzem Nachdenken macht die Gewochtabnahme Sinn, denn wenn Kohlenstoff, und daraus bestehen Kohlefasern ja zu 99%, oxidiert ensteht Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid, beides sind aber Gase die sich ja verflüchtigen würden, somit wird die Scheibe leichter.

Es gab aber Scheiben aus SiSiC, also Silizium verstärktem Siliziumcarbid. Eventuell Oxidiert da das Silizium und dadurch eine Gewichtszunahme. Neuere Scheieb haben jedoch nur noch einen geringen Siliziumanteil.

Eine verzwickte Sache diese Scheiben.

Aber ich habe da wohl etwas zu voreilig und zu laut gebrüllt, Sorry:oops:

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