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Hohe Laufleistung bei Ferrrari 360


yourXTC

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Geschrieben

Nur am Rande - vor einigen Jahren ist in meinem Bekanntenkreis ein F40 mit 91.000 !!! km aufgetaucht. Das Fahrzeug hatte eine lückenlose Historie, kam aus Monaco und war auch immer bei dortigen Händler im Service. Mittlerweile sind ca. 25.000 km mehr auf dem F40 und er wurde auch bei einigen Trackdays ziemlich ran genommen.

Das Ding läuft immer noch wie ein Uhrwerk! Alles eine Sache der Pflege und des entsprechenden Umgangs.

  • 2 Wochen später...
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Geschrieben

Hallo miteinander,

ich bin neu in diesem Forum und verfolge seit geraumer Zeit mit Begeisterung Eure Berichte. Leider besitze ich momentan noch keinen Ferrari. Dieser ZUSTAND muss sich bald ändern. Bedauerlicherweise habe ich die Berichte über hohe Fahrleistungen erst jetzt entdeckt.

In den letzten Monaten hatte ich netterweise die Gelegenheit bekommen mehrere Ferraris probefahren zu dürfen. Der F 550 Maranello hat mich seehr beeindruckt. Er zieht eigentlich immer wie doll und verrückt. Einen 360 Spider habe ich ebenfalls ausprobieren dürfen wie auch einen 348 Spider.

Interessanterweise haben mehrere Owner mir bei einer Öltemperatur von ca. 50 Grad angeboten mal kräftig auf die Tube zu drücken. Meine kurze Antwort darauf...

nööö. Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass ein Ferrari im Allgemeinen schon eine Betriebstemperatur von mindestens ca. 80 Grad im Öl haben muss. Dann kann man wirklich Gas geben. Ebenso war ich erstaunt, dass man mir in der Warmfahrphase eine max. Drehzahl von 4000 Touren empfohlen hat. Vielzu viel m. E.. Auch ein Rennmotor besteht aus Metallen, die erwärmt sein wie auch möglichst verschleißarm arbeiten wollen. Je wärmer das Öl umso besser die Schmiereigenschaften umso niedriger insofern der Verschleiß, logischerweise.

Aus technischer Sicht, im Hinblick auf durchaus verlängerbare Haltbarkeit die man beeinflussen kann, kann ich hier nur empfehlen, bis zum erreichen der sog. Betriebstemperatur nicht über 3000 Touren zu fahren. Der Motor wird's Euch danken. Ein Ferrari beinhaltet viel Renntechnik, angepasst auf den üblichen Straßenverkehr. Da ohnenhin die gesamten Kosten für einen Ferrari relativ hoch sind werde ich nach dem Erwerb meines 1. Ferraris mich an o. g. halten. Ferrari fahren ist ein Genuß. Ich will auf der Straße/Autobahn keinen Pokal gewinnen sondern genießen. Den Sound hören und mich einfach nur freuen.

Was im Allgemeinen die Laufleistung betrifft sollte man bei bedachter Umgangsweise und regelmäßiger Wartung nicht so pessimistisch sein. Mir wäre lieber, ich würde einen Ferrari bekommen der regelmäßig bewegt wurde (ca. 3k-5k KM pro jahr). Es gibt Leute, die sagen, einen Ferrari fährt man nicht, man hat ihn. Nööö...dafür zahle ich nicht soviel Geld. Anders formuliert...ich würde wahnsinnig werden wenn ich meinen Ferri nur 500 KM im Jahr bewegen würde (nicht zum aushalten). Der Ferrari 360 Spider, den ich fahren durfte, hatte seit kurzem eine neue F1 Kupplung (KM Stand ca. 90000). Geht doch. In der kurzen Probefahrt habe ich schon feststellen können wie sehr man die Halbarkeit mit HIlfe seiner Fahrweise beeinflussen kann. Z.B. erstmal die Kupplung schließen lassen und dann Gas geben. Darf auch 'hn bischen mehr sein. Vorausgesetzt, die Situation auf der Straße erlaubt es und der Motor ist gut warm.

Liebe Grüße

Peter

Geschrieben

Hallo miteinander,

ich bin neu in diesem Forum und verfolge seit geraumer Zeit mit Begeisterung Eure Berichte. Leider besitze ich momentan noch keinen Ferrari. Dieser ZUSTAND muss sich bald ändern. Bedauerlicherweise habe ich die Berichte über hohe Fahrleistungen erst jetzt entdeckt.

In den letzten Monaten hatte ich netterweise die Gelegenheit bekommen mehrere Ferraris probefahren zu dürfen. Der F 550 Maranello hat mich seehr beeindruckt. Er zieht eigentlich immer wie doll und verrückt. Einen 360 Spider habe ich ebenfalls ausprobieren dürfen wie auch einen 348 Spider.

Interessanterweise haben mehrere Owner mir bei einer Öltemperatur von ca. 50 Grad angeboten mal kräftig auf die Tube zu drücken. Meine kurze Antwort darauf...

nööö. Es dürfte hinlänglich bekannt sein, dass ein Ferrari im Allgemeinen schon eine Betriebstemperatur von mindestens ca. 80 Grad im Öl haben muss. Dann kann man wirklich Gas geben. Ebenso war ich erstaunt, dass man mir in der Warmfahrphase eine max. Drehzahl von 4000 Touren empfohlen hat. Vielzu viel m. E.. Auch ein Rennmotor besteht aus Metallen, die erwärmt sein wie auch möglichst verschleißarm arbeiten wollen. Je wärmer das Öl umso besser die Schmiereigenschaften umso niedriger insofern der Verschleiß, logischerweise.

Aus technischer Sicht, im Hinblick auf durchaus verlängerbare Haltbarkeit die man beeinflussen kann, kann ich hier nur empfehlen, bis zum erreichen der sog. Betriebstemperatur nicht über 3000 Touren zu fahren. Der Motor wird's Euch danken. Ein Ferrari beinhaltet viel Renntechnik, angepasst auf den üblichen Straßenverkehr. Da ohnenhin die gesamten Kosten für einen Ferrari relativ hoch sind werde ich nach dem Erwerb meines 1. Ferraris mich an o. g. halten. Ferrari fahren ist ein Genuß. Ich will auf der Straße/Autobahn keinen Pokal gewinnen sondern genießen. Den Sound hören und mich einfach nur freuen.

Was im Allgemeinen die Laufleistung betrifft sollte man bei bedachter Umgangsweise und regelmäßiger Wartung nicht so pessimistisch sein. Mir wäre lieber, ich würde einen Ferrari bekommen der regelmäßig bewegt wurde (ca. 3k-5k KM pro jahr). Es gibt Leute, die sagen, einen Ferrari fährt man nicht, man hat ihn. Nööö...dafür zahle ich nicht soviel Geld. Anders formuliert...ich würde wahnsinnig werden wenn ich meinen Ferri nur 500 KM im Jahr bewegen würde (nicht zum aushalten). Der Ferrari 360 Spider, den ich fahren durfte, hatte seit kurzem eine neue F1 Kupplung (KM Stand ca. 90000). Geht doch. In der kurzen Probefahrt habe ich schon feststellen können wie sehr man die Halbarkeit mit HIlfe seiner Fahrweise beeinflussen kann. Z.B. erstmal die Kupplung schließen lassen und dann Gas geben. Darf auch 'hn bischen mehr sein. Vorausgesetzt, die Situation auf der Straße erlaubt es und der Motor ist gut warm.

Liebe Grüße

Peter

Geschrieben

Hallo Peter,

schöne Ausführungen und sicher richtig ! :-))!

Aaaaber: ich glaube sie haben nur Gültigkeit, wenn du erster Halter bist und den Wagen fabrikneu übernommen hast.

Schon ab dem 2. Halter weißt du nicht mehr, wie er mit dem Fahrzeug umgegangen ist. Du kannst nur hoffen und beten, dass es so war wie von dir beschrieben.

Gruß

Christoph

Geschrieben
Hallo miteinander,

Ebenso war ich erstaunt, dass man mir in der Warmfahrphase eine max. Drehzahl von 4000 Touren empfohlen hat. Vielzu viel m. E.. Auch ein Rennmotor besteht aus Metallen, die erwärmt sein wie auch möglichst verschleißarm arbeiten wollen.

4000 U/min. kannst du schon drehen, in Ferrari-Motoren ist nichts anderes verbaut wie in Motoren anderer Fabrikaten, das sind noch lange keine Rennmotoren.

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