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schirmi

VDSL und WLAN

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schirmi
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Hi zusammen,

seit letzten Donnerstag gibt es auch endlich hier in unserem Kaff VDSL 50.000 :-))!

Macht schon Laune wenn man sich zuvor ein knappes Jahrzehnt mit DSL 2.000 herumgequält hat :D

Da wir recht nah am Verteiler wohnen kommt von dem Speed auch was an - Speedtest (Computerbild) spuckt 47 Mbit down und knappe 8 Mbit Upstream aus - also nahezu verlustfrei.

Diese Werte bekommt mal allerdings nur, wenn man sich per Kabel an den Router stöpselt. Per Wlan gibt es selbst wenn das Laptop direkt neben dem Router steht und der Empfang perfekt ist maximal noch 35 Mbit.

Der Empfang in meiner Einliegerwohnung lässt noch deutlicher zu wünschen übrig: Etwa 14 Mbit kommen an :-(((° Zwei Wände und eine Betondecke machen sich bemerkbar.

Dieser Zustand ist natürlich untragbar und muss geändert werden - koste es was es wolle O:-)

Habe mir jetzt eine neue Wlan Karte (http://www.amazon.de/gp/product/B006BSPTAQ/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1) und zwei externe Monster Antennen bestellt (http://www.ebay.de/itm/260863940871?ssPageName=STRK:MEWNX:IT&_trksid=p3984.m1439.l2649).

Damit dürfte der Empfang besser werden, aber wohl immer noch nicht optimal.

Router: Telekom Speedport W723v - hat Dad angeschleift und da das Ding nagelneu ist und nicht ganz billig war hält er absolut nix davon das Teil durch einen vernünftigen Router zu ersetzen.

Jetzt fallen mir aktuell folgende Möglichkeiten ein:

-Strom-Netzwerk-Adapter. Allerdings habe ich wiegesagt die Einliegerwohnung, habe keine Ahnung wie das genau verkabelt ist - in jedem Fall sind da einige Meter Stromkabel und ein paar Knotenpunkte, Zähler, was weiß ich dazwischen. Bin mir also nicht sicher ob das funktioniert und wenn ja wie gut.

-Das Wlan weiter aufrüsten: Die neue Empfängerkarte mit den Antennen sollte morgen da sein.

Weitere Verbesserungsideen: Gescheiten Wlan Access Point mit guter Antenne per Kabel an den Router anschließen und/oder Repeater auf halber Strecke installieren.

Was würdet Ihr am ehesten empfehlen? Eure Erfahrungen, irgendwelche empfehlenswerten Geräte? :-))!

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Kai360
Geschrieben

Es geht nichts über ein Kabel ohne W! O:-) also LAN!

An die Übertragungsraten wie deren Sicherstellung als auch Sicherheit kommt ein WLAN nun mal nicht ran.

Kabel verlegen und fertig!

Hab ich in meinem Haus auch gemacht, ist etwas Aufwand (aber so viel nun auch wieder nicht) und lohnt sich!

Vielleicht habt ihr sogar Leerrohre, ansonsten tut es auch eine gute Bohrmaschine!

Tipp: Einfach etwas kreativ werden bie der Verlegung. Man kann z.B. Kabel rausführen nud udann unter der Dachrinne längslegen, oder unter den Dachpfannen,

oder paralell zum Antennenkabel, oder erst runter in den Keller, und dann dort lang (da ist es ja nun echt egal wie es aussieht) und wieder hoch.

So hab ich das z.B. gemacht! Und an jedem PC dann einen Switch für schlappe 10 Euro. Kabel ist auch total billig und funzt IMMER!!

Z.B. www.reichelt.de

double-p
Geschrieben

Strom/Netzwerk Dings kannst Du quasi knicken, wenn das ueber den Sicherungskasten geht.

Repeater bringt was, wenn Du damit die Decke umgehen kannst. Sind die Waende massiv oder so Trockenbau-Gestell?

schirmi
Geschrieben

Ja Kabel wäre ideal, die Idee hätte ich aber leider schon vor 2 Jahren haben müssen als die Wohnung komplett renoviert wurde. In den 80ern hielt man noch nicht viel von Leerrohren. In den Wänden noch diese Flachband-Stromkabel eingeputzt (um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen die Dinger mit dem Bohrer zu erwischen :D ). Selbst die Antennenkabel stecken meines Wissens nicht in Leerohren. Der Teil mit meiner Wohnung ist leider nicht unterkellert, also von unten geht es auch nicht rein.

Einziger Weg mit einem Kabel in die Einliegerwohnung wäre vom Dachboden über den Lüfterschacht ins Bad - welches aber leider am anderen Ende der Wohnung ist.

Also Kabel verlegen würde in mittelgroße Baumaßnahmen ausarten X-)

Die Wände sind alles massive Ziegelwände, habe aber schon gehört, dass diese Trockenbauwände mit den Gipsplatten für WLan ohnehin noch hinderlicher sind.

Mit dem Repeater ließe sich unter Umständen die Decke umgehen.

Würde es so funktionieren:

Oben im Haus mit Strom-Netzwerk bis an eine Wand von meiner Wohnung. Dort an den Stromnetzwerkadapter einen W-Lan Accesspoint dran und durch die Wand funken. Wären dann nur noch zwei Wände, etwa 6m Entfernung.

Oder klappt das Strom-Gedöns schon nicht mehr wenn man im Sicherungskasten für jeden Raum eine eigene Sicherung hat? Da läuft ja dann vermutlich immer das Signal irgendwann durch den Sicherungskasten.

Kai360
Geschrieben

Das mit dem Strom Gedöns funktioniert auch ganz gut.

Voraussetzung ist nur, dass die Stromkreise in die du die Stromdinger einsteckst an EINER Phase hängen!

Zum Verständnis: Die Sicherungen haben damit nichts zu tun, es hängen immer mehrere Sicherungen an einer Phase, derer du nur 3 Stück hast.

Dann gibt es aber auch Phasenkoppler die die drei Phasen koppeln, geht also auch Phasenübergreifend.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Normalerweise hängen die Sicherungen ja in mehreren Reihen untereinander im Stromkasten, ist das auch so bei Dir?

Vielleicht sogar in drei Reihen?

Dann sollten die Sicherungen jeweils einer Reihe an einer Phase hängen.

Guck doch mal ob du nicht entsprechende günstige gelegene (örtlich gesehen) Stromkreise mit Sicherungen findest in EINER REIHE!

mecki
Geschrieben

Klar geht POWERLINE LAN, ggfs werden bei ganz schwachen Werten, die verschiedenen Stromkreise direkt am Sicherungskasten "gebrückt". Stichwort für google & AMAZON Suche: "powerline phasenkoppler"

So hab ich es bei mir gemacht, für Kabelverlegen war einfach keine Zeit kalkuliert.

mecki

compuking
Geschrieben

Bzgl. WLAN gibt es, wenn es um Übertragunsraten geht, ja div. Schwierigkeiten. Ich fasse für euch einmal kurz zusammen, worum es geht, was der Grund ist und was man Verbessern kann... Für irgendwas habe ich den scheiss ja mal gelernt

Grundsätzlich bewegen wir uns ja im Bereich von 2,4GHz im Wlan (standard!), in diesem Bereich gibt es vom WLAN aus Frequenzen im bereich von 2,4 - 2,4835GHz, verteilt auf etwa 14 Kanäle (kann je nach Land abweichen). Bedeutet wir haben die Frequenzen alle in einem Bereich von 835Hz. Jeder Kanal hat aber eine BReite von 22Mhz, dadurch haben wir überlappungen von einigen Kanälen, was schonmal die Geschwindigkeit negativ beeinflusst!

Überlappungsfrei sind eigentlich nur 3 Kanäle (vorrausgesetzt es sind nur diese Vorhanden). Das ist Kanal 1, 6 und 11 (bei neuen Modellen auch 14). Sobald mir ein anderer Kanal noch dazwischen Funkt, habe ich Performance einbußen.

Ein weiteres Problem im WLAN ist, dass die Angegebene Geschwindigkeit immer nur Half Duplex ist (Also nur in eine Richtung), wohingegen die Geschwindigkeit beim LAN mit Kabel Fullduplex ist.

Weiteres Problem im Bereich vom WLAN ist, dass immer das langsamste Gerät im Netzwerk die Geschwindigkeit bestimmt. Es bringt mir nichts, wenn ich im WLAN Geräte habe, die den 802.11n Standard erfüllen, aber ich ein Gerät drin habe, was nur den 802.11b Standard kann. Damit sind am Ende alle Geräte so langsam!

Dann gibt es noch div. andere Geräte die irgendwo in dem 2,4GHz Bereich mitfunken. Das ist unter anderem eine Mikrowelle, Bluetooth oder auch ein normales DECT Telefon.

Zusammenfassend kann man sagen, um das WLAN zu verschnellern:

- Störgeräte soweit möglich ausschalten

- Kanäle benutzen die nicht belegt sind

- Allgemein auf das 5GHz Netz wechseln

Vorteil im 5GHz Netz ist, dass es hier deutlich weniger Störquellen gibt, und auch mehr Sendeleistung erlaubt ist. Leider unterstützen nicht alle Geräte das 5GHz Wlan.

Der von mir gezeigte Router hat den Vorteil, dass er in beiden Bereichen funkt und das unabhängig voneinander. Damit kann ich dann alle Geräte die es können im 5GHz Bereich laufen lassen und die, die es nicht können, können den 2,4GHz Bereich benutzen.

Ich hoffe ich habe ein wenig Klarheit schaffen können und es ist nicht zu trocken. Falls ihr noch Fragen habt, fragt.

Aber es geht nichts über ein Kabel... meine neue Wohnung wird vermutlich für jedes Zimmer 2 Leerrohre bekommen!

schirmi
Geschrieben

Super, danke euch allen schonmal für die Infos.

In den Sicherungskästen hängt natürlich wieder jeder relevante Raum auf einer anderen Phase - da müsste also mit einer Phasenbrücke gearbeitet werden. Allerdings scheint auch dieses Strom-Lan kein Tempowunder zu sein. Man findet zahlreiche Rezessionen von Leuten, die von recht langsamen Verbindungen, teils unter 20 Mbit berichten.

Das mit dem 5GHz W-Lan hört sich interessant an. Habe gerade von TP-Link passende Geräte mit 600Mbit entdeckt. Das wäre eine einfache, preiswerte Lösung, vorher werde ich aber mal versuchen mir einen freien Kanal im bestehenden W-Lan zu suchen, vielleicht bringt das schon ausreichend Besserung.

Noch eine Frage zum Kabelverlegen:

Eine Möglichkeit ein Kabel in die Wohnung zu bekommen wäre ein Rohr in meinen Sicherungskasten, da könnte man noch ein Kabel mit durchziehn, allerdings liegen da auch die Haupt-Stromkabel drin. Ist vermutlich nicht ratsam, könnte sich stören oder?

chip
Geschrieben

Das mit dem 5 GHz kann ich bestätigen, nach Umrüstung auf den asus RT 56 habe ich deutliche Verbesserung erzielt die Reichweite hat sich auch erhöht früher ging es nicht mal bis in den Garten mit dem w LAN Signal heute habe ich es sogar beim Nachbarn gegenüber noch verfügbar. Die Möglichkeit zwei netzte im dualband anzubieten ist prima ich habe dann die Möglichkeit (auch für Besucher) das eine oder andere zu nutzen je nachdem was das Endgerät unterstützt, beide Netze lassen sich separat administrieren und das userinterface ist auch sehr gut strukturiert. Ich habe an dem Router alles hängen, tv, PlayStation Apple TV, air print drucker, ip Cam und diverse w LAN Anbindungen über smartphone, ipad etc. bisher alles Super und problemlos. der Router steht mitten im Wohnzimmer in der Nähe vom TV, er sieht sehr elegant aus weil es keine sichtbaren antennen gibt und ein paar Geräte ohne w lan lassen sich so leichter anschließen.

Kai360
Geschrieben

Noch eine Frage zum Kabelverlegen:

Eine Möglichkeit ein Kabel in die Wohnung zu bekommen wäre ein Rohr in meinen Sicherungskasten, da könnte man noch ein Kabel mit durchziehn, allerdings liegen da auch die Haupt-Stromkabel drin. Ist vermutlich nicht ratsam, könnte sich stören oder?

Normalerweise tut man das nicht. Datenleitung und Strom immer separat. Aber, soweit zur Theorie, die immer grau ist!

Ich hab das gezwungenermaßen auch schon gemacht (nicht über lange Strecken, sprich ein paar Meter!), und konnte keine Nachteile erkennen!

Noch etwas zur Verlegung.

Wenn das Haus nicht allzu alt ist, dann haben die Abwasserleitungen Entlüftungen über Dach, meist sogar von ganz unten (Keller, zumindest EG) aus,

die dazu da sind die Luft aus den Leitungen abführen zu können, wenn große Mengen Wasser zugeführt werden (Bad, Küche, WC).

Such doch mal danach!

Die kann man hervorragend anbohren, Kabel durch, mit Silikon verschließen.

Da hab ich sogar schon Kupferrohre für Wasserversorgung nachträglich durchgeschoben!

Gleiches gilt für die Dunstabzugshaube in der Küche!

Alles tolle "Leerrohre" mit Durchmesser 60 - 100 mm!!!

compuking
Geschrieben
Normalerweise tut man das nicht. Datenleitung und Strom immer separat. Aber, soweit zur Theorie, die immer grau ist!

Ich hab das gezwungenermaßen auch schon gemacht (nicht über lange Strecken, sprich ein paar Meter!), und konnte keine Nachteile erkennen!

...

Stimmt, normalerweise macht man das nicht, aber ich persönlich meine, dass bei einem anständig geschirmten Netzwerkkabel braucht man da keine große Angst vor zu haben... im Erdreich sind ja auch fast alle kabel nebeneinander verlegt.

schirmi
Geschrieben

So kleines Statusupdate:

Die Kabellösung scheidet aus - einfach zuviele Wände, Decken und co. im Weg. Da müsste man einige große Löcher bohren und trotzdem noch mit Kabeln an Wänden leben.

Meine neue WLAN Karte ist jetzt angebkommen, zusammen mit den beiden großen Antennen. Somit ist jetzt überall 300Mbit/s Hardware im Einsatz. Durch alle Wände hindurch habe ich laut Netzwerkstatus jetzt stabile 150Mbit/s.

Der DSL Speedtest kommt immerhin jetzt schon mal auf ca. 18Mbit/s. Das ist immer noch nicht ideal. Aber etwas besseres lässt sich ansonsten im 2,4Ghz Bereich wohl nicht erzielen - ohne Repeater.

Bevor ich jetzt aber noch einen Repeater kaufe, dann feststelle, dass es immer noch nicht doll ist, dann 5Ghz Hardware ausprobiere usw. werde ich jetzt erstmal ein paar Monate abwarten bis der neue 802.11ac Standard hardwaremäßig gescheit abgedeckt ist und dann gleich darauf umsteigen. Eckdaten: 5Ghz Frequenz, max. 1.300Mbit/s :-))! Damit sollte es dann hoffentlich gelingen 50Mbit einigermaßen ungebremst durch die Wand zu bekommen.

master_p
Geschrieben
[...]werde ich jetzt erstmal ein paar Monate abwarten bis der neue 802.11ac Standard hardwaremäßig gescheit abgedeckt ist und dann gleich darauf umsteigen[...]

Gibt's bei Apple seit letzter Woche und funktioniert einwandfrei. Und mit Beam-Forming auch super in schlechten Umgebungen.

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