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Nightraven

Beschaffung der automobilen Träume (Job/Firmenfrzg/Gehalt/Karriere)

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Nightraven
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Hallo liebe community,

da das hier mein erster Beitrag ist, stelle ich mich kurz vor, ich heiße Christian, komme aus Düsseldorf und werde in wenigen Wochen meine Schullaufbahn mit dem Abitur beenden.

Mein Anliegen ist nun folgendes: seit geraumer Zeit bin ich Fan von Sportwagen und hatte schon diverse Fahrten in Caterham´s , AMG´s , (bald Gallardo:-o) usw.

Nun: Nach dem Abitur wollte ich eigentlich Bauingenieurswesen mit Spezialisierung Wasserbau studieren, aber wie allgemein bekannt verdient man als Bauingenieur nicht so gut ( viele Überstunden, zu wenig Gehalt, viel Stress usw). Man müsste sich mit viel Fleiß hocharbeiten und Geschäftsführer werden, um sich privat einen Sportwagen leisten zu können. Und um als Firmenfahrzeug einen Sportwagen zulassen zu können, muss man wohl auch in der Führungsetage sitzen. Für diesen Beruf schlägt aber ehrlich gesagt mein Herz, wenn da nur nicht die miserablen Arbeitsbedingungen wären.

Dann gingen meine Überlegungen dahin, dass man direkt bei der Quelle der Sportwagen arbeiten könnte: Ich machte mich auf den Seiten von ALPINA, AMG usw. etwas schlau,das gefiel mir an sich auch ganz gut, aber ich war dennoch am zweifeln, ob das so das richtige ist, (weit) entfernt von jeder Großstadt an BMW´s zu arbeiten(Buchloe-München= eine Autostunde-> zu weit zum pendeln?). Darüber hinaus soll das Maschinenbaustudium sehr anspruchsvoll sein (90% Abbrecherquote).

Desweiteren fragte ich mich, ob man wohl als Entwicklungsingenieur bei ALPINA, AMG, usw usw wohl einen solchen Wagen gestellt bekommt? Der normale Mitarbeiterrabatt (von ich meine 23%) ist ja wohl eher ein Witz, im Vergleich zu den Rabatten die man so normal bekommt. Nicht, dass die Rabatte höher sind, aber für 10% mehr Rabatt lohnt es sich wohl kaum dort zu arbeiten, wenn es nur darum geht an diese Autos zu kommen. Klar interessiert mich auch die Technik und Entwicklung usw. aber einen Ticken zuu tiefgehend technisch ist es mir schon.

Dann gingen meine Überlegungen weiter, und ich dachte mir, dass es garnicht mal so schlecht sei, in einem freien Sportwagenhandel tätig zu sein (PACE, Autohaus Singen). Der Gedanke gefiel mir gut, ich hatte die Vorstellung, dass man die Sportwagen ab und zu mal in der Freizeit fahren darf (sehr wichtig :D ), abundzu mal Kunden da hat, und die passenden Daten zu dem jeweiligen Fahrzeug angibt und somit (leicht) Geld verdient. Leider ist die Realität eines Sportwagen-Autoverkäufers eine andere. Und die z.T. wohl sehr schwierige Kundschaft will ich mir wohl auch nicht unbedingt gerne antun.

Weiter überlegte ich, wie man ein hohes Gehalt erwirtschaften kann, um sich solche Flitzer privat kaufen zu können. Investmentbanker usw. interessierte mich ehrlich gesagt nie wirklich. Ich kam,natürlich, auf den Beruf des Piloten, wie konnte es anders sein. 60.000 Einstiegsgehalt und am Ende als Pilot mit vielen Jahren Erfahrung sogar 250.000 Euro. Das hört sich erstmal verlockend an, jedoch hat Lufthansa bis 2016 einen Aufnahmestop:-(((° und andere Airlines bezahlen bei weitem nicht so gut.

Ich habe in einem anderen Thread hier in dem Forum gelesen, dass einige von Euch SLS,Ferraris (wohl beides eher die Ausnahme?),RS6,M5 usw. als Firmenfahrzeuge laufen haben. Wie rechtfertigt man sowas vor dem Betriebsprüfer? Ich denke ein Großteil von den Leuten, die sowas als Firmenwagen laufen haben sind wohl selbstständig bzw angestellter Geschäftsführer?

Ich sehe hier in Düsseldorf täglich dutzende Sportwagen, man sagt ja, dass 80% aller Porsches Firmenwagen sind,gut. Aber es können doch nicht fast alle Sportwagen (über Porsche hinaus) über die Firma laufen. Ich kenne z.B jemanden der hat mit Anfang 20 einen C63 AMG (selbstständig/Vater) hat, aber sich kein Deut darum kümmert, in den Besitz von Immobilien o.ä. zu kommen um sein vorhandenen Besitz (im Laufe der Genrationen)zu mehren. Das Geld was über ist wird direkt in den Wagen gesteckt, Carbon hier, bisschen Farbe da.

Ich kann mein Problem nicht wirklich in Worte fassen und gehe wohl sehr naiv an die Sache heran, was vermutlich leicht zu merken ist :oops: , ich denke mir aber immer nur: wenn man wirklich Sportwagenfan ist, gibt es immer Wege und Möglichkeiten an einen solchen zu kommen. Klar, nach drei Jahren kostet ein Wagen nurnoch die Hälfte, trotzdem verschlingen Ersatzteile, Sprit und Unterhalt imens viel Geld. Ich möchte die Präferenzen nicht so setzen, dass fast alles an Geld was da ist, direkt für das Auto draufgeht. Ich möchte einsteigen und fahren ohne nach jeder tour ausrechnen zu müssen wie teuer der Trip wieder war.

Ich bitte euch also um Euren Rat: Was ratet ihr mir? Wie macht ihr es mit euren Sportwagen ? Was gibt es für Möglichkeiten?

Falls sich jemand meinen Roman nicht abschrecken lassen hat und bis hierhin zu Gemüte geführt hat, freue ich mich über jede AntwortO:-):-))!

Falls ich im falschen Topic bin bitte ich um Verzeihung und Verschiebung :D

mit sportlichen Grüßen,

Chris

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GT 40 101
Geschrieben

Willkommen im Forum Chris!!

Wenn man deinen Beitrag so liest hat man den Eindruck, dass dein Gehirn die Struktur einer Achterbahn hat:wink:.Folge deinem Herz und studiere etwas dass dich wirklich interessiert. Deine Zukunft dem Ziel, möglichst schnell an ein hochkarätigen Sportwagen zu kommen wäre die unglücklichste aller Entscheidungen.

Bei uns im Schwabenland (und vermutlich nicht nur da), kauft man sich einen Sportwagen wenn man sich den zusammengespart hat, zumindest war das in meiner Generation so.

Und 20 jährige mit einem C63 sollten und sind nicht der Maßstab, eher die 99,9% die einen Polo oder Corsa fahren.

Grüße

Thomas

Jules
Geschrieben

Hallo Chris!

Ich glaube, Du gehst komplett falsch an dieses Thema heran. Du solltest das Thema realistischer betrachten!

Du kannst nicht von heute auf morgen einen Beruf ausüben, der Dir ermöglicht solche hochpreisigen Fahrzeuge zu besitzen.

Wichtiger ist jedoch, dass Du Dir einen Beruf aussuchst, der Dir auf Dauer viel Freude und auch Aufstiegsmöglichkeiten bietet. Alles andere entwickelt sich von alleine oder eben nicht.

Wenn das alles so einfach wäre, würde das doch jeder machen, oder?

Beste Grüße,

Julian

FerraristiV12
Geschrieben (bearbeitet)

entweder du studierst jetzt u. bist dir sicher, dass du dir nach dem Studium deine Träume erfüllen kannst, oder du fängst jetzt das arbeiten an in einem Job der dir ebenfalls Spaß macht mit entsprechenden Aufstiegsmöglichkeiten und drückst die nächsten ca. 5 Jahre extrem auf die Kostenbremse was allerdings gerade im jungen Alter nur wenige Durchhalten.

Dies habe ich mal in einem anderen Thread geschrieben:

Kopie:

wenn ein entsprechender Wille da ist, ist es sehrwohl auch für den einfachen ,,Arbeiter´´ möglich, sich den Ferrari-Traum zu erfüllen.

Dies ist allerdings nur in sehr jungen Jahren möglich u. gerade da ist dann dieser eiserne Wille gefragt, den eben die meisten nicht haben. In Deutschland scheint es geradezu verwerflich zu sein, wenn man mit 25J. noch im Elternhaus lebt. Bei wohnen bei den Eltern setzte ich übrigends häusliche Mithilfe vorraus! In anderen Ländern leben ganze Generationen unter einem Dach. In jungen Jahren ist eine unheimliche Sparquote möglich, dies gerade in seiner Jugend durchzuziehen ist sehr schwer, es kommt aber dann auch der Tag an dem man für seine Mühe eben belohnt wird. Wenn man mit 18 J. beispielsweise anfängt zu arbeiten u. es schafft monatlich 1000,- auf die Seite zu legen ( das kann jeder Schichtarbeiter schaffen, so er denn eben im Elterhaus wohnt u. nicht mit 18J bereits Pappa ist oder Unterhalt zahlen muss !), dies über Jahre durchzieht brauche ich nicht vorzurechnen, was hier alleine bis zum 25Lj. möglich ist. Es ist in dieser Zeit eine Ansammlung von Kapital möglich, welche ein Großteil der Bevölkerung in ihrem ganzen Leben aufgrund steigender Lebenshaltungskosten nicht mehr aufbringen kann. Sollte der Familienwunsch/Kinderwunsch da sein, ist dies doch schließlich mit 25 - 30 J. auch noch möglich, oder ist da das Leben schon vorbei ( man könnte es glauben ).

Meiner Meinung nach sollte es für jeden Autofreak möglich sein, sich ein 2.Fahrzeug leisten zu können. Dies kann ja auch das topgepflegte BMW E30 Cabrio für 10.000 € sein, das man dann sein Leben lang behält. Für viele ist nicht einmal das möglich, denn wenn erstmal Familie da ist wird nur noch gerackert, um das tägliche Leben zu meistern, an materielle Träume ist nicht mehr zu denken. Mein Sparbeispiel bezieht sich jetzt nicht nur auf den ,, Autoverrückten´´, sich mit mitte 20 J. eine eigene Wohnung kaufen zu können ist sicherlich auch nicht verkehrt, statt ewig in Miete zu wohnen.

Noch ein Beispiel: Als meine Eltern ihren Betrieb verkauft haben, wurde dieser auch dem seit 20 J beschäftigen Meister angeboten. 50J alt, verheiratet, keine Kinder, geerbtes Haus. Er verdiente bei uns nun wirklich nicht schlecht, er hatte keinerlei Eigenkapital zur Verfügung

Ein Freund von mir, Schichtarbeiter 26 J. alt, bis vor 3 J. zu Hause gewohnt, seither in Miete, Autofreak, hat sich auch seinen Autotraum erfüllt ( ein BMW E30 M3 ), hat ca. 50.000 € auf der hohen Kante u. lebte dabei noch nicht einmal besonders Sparsam.

Sich in den o.g. ,, jungen Jahren´´ Kapital anzusammeln ist eben dann die einzige Möglichkeit sich einen materiellen Traum zu erfüllen, wenn man realistisch erkennt, dass man in diesem Leben nicht zu den ,, Großverdienern ´´ gehören wird.

Ende.

Bevor jetzt gleich wieder welche Schreien wegen Folgekosten, es gibt ja auch Sportwägen die deutlich unproblematischer sind als Ferrari u. Co.

Der Wertverlust der heutigen Fahrzeuge greift dem eisernen Sparer doppelt unter die Arme sofern er kein Neuwagenfanatiker ist u. ein 5 Jahre altes Auto als Altmetall abstempelt.

bearbeitet von FerraristiV12
Gast OAL - M 6
Geschrieben

Ich habe noch einen Ausbildungsplatz als "Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik" zum 01.08.2013 zu vergeben. Wenn Du die Gesellenprüfung als Innungsbester abschließt und Du danach als Fachkraft (mit Aufstiegsmöglichkeiten) bei mir im Betrieb arbeitest, stelle ich Dir einen netten Sportwagen als Geschäftsfahrzeug zur Verfügung :-o

Und, am Rande bemerkt, vergiß´die Studiererei. Handwerk hat goldenen Boden :wink:

FerraristiV12
Geschrieben

ein Freund von mir ist Automechaniker, mitlerweile Meister, kennt sehr sehr viele Leute u. ist arbeitswillig.......

Handwerk hat goldenen Boden :-))!

Bossi66
Geschrieben

Hallo Chris

Herzlich willkommen im Forum. Ich hatte früher den gleichen Traum wie du, ich wollte einmal einen Sportwagen besitzen. Aber wie komme ich am schnellsten an die Kohle ran? Da Banküberfall keine Option war, musste ich es mit harter Arbeit machen. Nach einem Studium in Betriebswirtschaft und fünf Zusatzdiplome später war es soweit - ich habe mir mit 35 Jahren einen gebrauchten Ferrari gekauft. Ich musste lange warten, aber in dieser Zeit habe ich immer wieder Ferraris gemietet. Ich war immer wieder voll begeistert von den Autos und es trieb mich immer und immer an, meine lange Ausbildung durchzuziehen und im Job alles zu geben. Ich war nie verbissen, hatte aber immer meinen Traum vor Augen. Und glaube mir, den Schlüssel deines ersten Sportwagens in die Hände zu nehmen entschädigt für alle Mühe und Entbehrungen während vielen Jahren.

Mache auf keinen Fall den Fehler und fange irgendetwas an zu studieren, was dich nicht interessiert, nur weil du glaubst es bringt irgendwann viel Kohle. Da hat sich schon mancher geschnitten. Nur wenn du beruflich das machst, was dir wirklich Spass macht, dann wirst du Erfolg haben. Und nur wer Erfolg hat, verdient auch gut. Nur eine gute Ausbildung reicht heute nicht mehr. Es ist nur eine sehr gute Basis für deinen weiteren Weg. Wenn du heute in einer Branche viel Geld verdienst, heisst das noch lange nicht, dass es Morgen auch noch so sein wird. Angebot und Nachfrage ändern sich auch in den Berufen!

Höre auf dein Herz und verwirkliche deinen Traum. Ich drücke dir die Daumen.

Gruss, Dani

agu
Geschrieben

Warum sollte man als Bauingenieur nicht auch "viel" Geld verdienen können?

Ich kenne sogar einen der fährt 911er. :wink:

Wenn Dich das Bauwesen interessiert, dann mach das.

PS: mein Aston ist kein Firmenwagen und viele andere sparen auch für ihre Träume.

Gast Tiescher
Geschrieben
Hallo liebe community,

da das hier mein erster Beitrag ist, stelle ich mich kurz vor, ich heiße Christian, komme aus Düsseldorf und werde in wenigen Wochen meine Schullaufbahn mit dem Abitur beenden.

Mein Anliegen ist nun folgendes: seit geraumer Zeit bin ich Fan von Sportwagen und hatte schon diverse Fahrten in Caterham´s , AMG´s , (bald Gallardo:-o) usw.

Nun: Nach dem Abitur wollte ich eigentlich Bauingenieurswesen mit Spezialisierung Wasserbau studieren, aber wie allgemein bekannt verdient man als Bauingenieur nicht so gut ( viele Überstunden, zu wenig Gehalt, viel Stress usw). Man müsste sich mit viel Fleiß hocharbeiten und Geschäftsführer werden, um sich privat einen Sportwagen leisten zu können. Und um als Firmenfahrzeug einen Sportwagen zulassen zu können, muss man wohl auch in der Führungsetage sitzen. Für diesen Beruf schlägt aber ehrlich gesagt mein Herz, wenn da nur nicht die miserablen Arbeitsbedingungen wären.

...

mit sportlichen Grüßen,

Chris

Moin Chris,

mein Rat: Studiere was Du wirklich möchtest und über diesen Beruf aus. Dann schau, was Du in Deinem Beruf erreichen kannst, um Dir Deine Fahrzeugwünsche zu ermöglichen.

Achja, ich bin Bauingenieur (FH), Wasserwirtschaft, kein Geschäftsführer sondern normaler Projektleiter (allerdings im Ausland) und habe einen Cayenne als Familienauto, einen Ferrari 355 für den Spaß und einen SUV als Firmenwagen. Nur mal so als Beispiel.

Gruß Björn

cschaetzle
Geschrieben

Hallo Chris

Meine Vorredner haben alle recht: Studier was Dir Spass macht

Ein weiterer Aspekt. Du bist 18/19 schätze ich. Du hast de facto keine Ahnung was kommt. Es ist super daß >Du motiviert bist, aber wie das Leben spielen wird und wo genau DU landen wirst steht absolut in den Sternen.

ich war genau wie Du. Habe BWL studiert, der Karriere wegen, bin dann in die Pharmaindustrie, Maschinenbau, Informatik, Chemiebranche...

und habe mich dann irgendwann in meinem Hobby Modellbau selbstsätndig gemacht.

Hätte mir das einer im Alter von 18 erzählt hätte ich ihn für verrückt gehalten. Der Anfang war hart und voller Entbehrungen. Hätte mir beim Beginn meiner Selbständigkeit einer gesagt daß ich mal Ferrari fahre hätte ich den ebenso für einen Spinner gehalten.

Tja, 5 Jahre später steht doch tatsächlich seit letzten Jahr der 355 vor der Tür.

Hätte ich das planen können? Niemals!

ALso lebe nicht so daß Du immer nur an ein schönes Auto denkst, lebe so daß Du immer 100% geben kannst und in einem Feld daß Deine volle Motivation und Aufmerksamkeit bekommt.

Es wird schon werden. Das Leben hat mehr Kurven und Kehren als der Stelvio Pass, Hauptsache man kommt oben an.

Der geile Schlitten kommt dann von alleine, weil alles andere passen wird!

Hessenspotter
Geschrieben
Hallo liebe community,

da das hier mein erster Beitrag ist, stelle ich mich kurz vor, ich heiße Christian, komme aus Düsseldorf und werde in wenigen Wochen meine Schullaufbahn mit dem Abitur beenden.

Dann gingen meine Überlegungen dahin, dass man direkt bei der Quelle der Sportwagen arbeiten könnte: Ich machte mich auf den Seiten von ALPINA, AMG usw. etwas schlau,das gefiel mir an sich auch ganz gut, aber ich war dennoch am zweifeln, ob das so das richtige ist, (weit) entfernt von jeder Großstadt an BMW´s zu arbeiten(Buchloe-München= eine Autostunde-> zu weit zum pendeln?). Darüber hinaus soll das Maschinenbaustudium sehr anspruchsvoll sein (90% Abbrecherquote). Also :D Es kommt darauf an wo du studierst, bei uns hat Maschinenbau vielleicht ne Abbrecherquote von 10-15%. Jeder hat einen Übernahmevertrag etc. Das durch. Einstiegsgehalt für meinen Beruf liegt laut Verdi Tabelle zwischen 45.000 und 55.000 Jährlich. Das sollte doch für einen 23 Jährigen genug sein (so alt sind viel beim Abschluss).

Desweiteren fragte ich mich, ob man wohl als Entwicklungsingenieur bei ALPINA, AMG, usw usw wohl einen solchen Wagen gestellt bekommt? Der normale Mitarbeiterrabatt (von ich meine 23%) ist ja wohl eher ein Witz, im Vergleich zu den Rabatten die man so normal bekommt. Nicht, dass die Rabatte höher sind, aber für 10% mehr Rabatt lohnt es sich wohl kaum dort zu arbeiten, wenn es nur darum geht an diese Autos zu kommen. Klar interessiert mich auch die Technik und Entwicklung usw. aber einen Ticken zuu tiefgehend technisch ist es mir schon.

Mein Nachbar hat nach seinem MB Studium und BA. Arbeit bei BMW (AG) dort angefangen zu arbeiten, lohntechnisch darfst du keine Wunder erwarten. M GmbH und Co. suchen sich nur die Besten herraus. Trotzdem kannst du es aber versuchen als sog. Werksstudent oder teilweise bieten sie auch duale Studiengänge an.

Dann gingen meine Überlegungen weiter, und ich dachte mir, dass es garnicht mal so schlecht sei, in einem freien Sportwagenhandel tätig zu sein (PACE, Autohaus Singen). Der Gedanke gefiel mir gut, ich hatte die Vorstellung, dass man die Sportwagen ab und zu mal in der Freizeit fahren darf (sehr wichtig :D ), abundzu mal Kunden da hat, und die passenden Daten zu dem jeweiligen Fahrzeug angibt und somit (leicht) Geld verdient. Leider ist die Realität eines Sportwagen-Autoverkäufers eine andere. Und die z.T. wohl sehr schwierige Kundschaft will ich mir wohl auch nicht unbedingt gerne antun.

Weiter überlegte ich, wie man ein hohes Gehalt erwirtschaften kann, um sich solche Flitzer privat kaufen zu können. Investmentbanker usw. interessierte mich ehrlich gesagt nie wirklich. Ich kam,natürlich, auf den Beruf des Piloten, wie konnte es anders sein. 60.000 Einstiegsgehalt und am Ende als Pilot mit vielen Jahren Erfahrung sogar 250.000 Euro. Das hört sich erstmal verlockend an, jedoch hat Lufthansa bis 2016 einen Aufnahmestop:-(((° und andere Airlines bezahlen bei weitem nicht so gut.

Ich habe in einem anderen Thread hier in dem Forum gelesen, dass einige von Euch SLS,Ferraris (wohl beides eher die Ausnahme?),RS6,M5 usw. als Firmenfahrzeuge laufen haben. Wie rechtfertigt man sowas vor dem Betriebsprüfer? Ich denke ein Großteil von den Leuten, die sowas als Firmenwagen laufen haben sind wohl selbstständig bzw angestellter Geschäftsführer?

Ich sehe hier in Düsseldorf täglich dutzende Sportwagen, man sagt ja, dass 80% aller Porsches Firmenwagen sind,gut. Aber es können doch nicht fast alle Sportwagen (über Porsche hinaus) über die Firma laufen. Ich kenne z.B jemanden der hat mit Anfang 20 einen C63 AMG (selbstständig/Vater) hat, aber sich kein Deut darum kümmert, in den Besitz von Immobilien o.ä. zu kommen um sein vorhandenen Besitz (im Laufe der Genrationen)zu mehren. Das Geld was über ist wird direkt in den Wagen gesteckt, Carbon hier, bisschen Farbe da.

Ich kann mein Problem nicht wirklich in Worte fassen und gehe wohl sehr naiv an die Sache heran, was vermutlich leicht zu merken ist :oops: , ich denke mir aber immer nur: wenn man wirklich Sportwagenfan ist, gibt es immer Wege und Möglichkeiten an einen solchen zu kommen. Klar, nach drei Jahren kostet ein Wagen nurnoch die Hälfte, trotzdem verschlingen Ersatzteile, Sprit und Unterhalt imens viel Geld. Ich möchte die Präferenzen nicht so setzen, dass fast alles an Geld was da ist, direkt für das Auto draufgeht. Ich möchte einsteigen und fahren ohne nach jeder tour ausrechnen zu müssen wie teuer der Trip wieder war.

Ich bitte euch also um Euren Rat: Was ratet ihr mir? Wie macht ihr es mit euren Sportwagen ? Was gibt es für Möglichkeiten?

Falls sich jemand meinen Roman nicht abschrecken lassen hat und bis hierhin zu Gemüte geführt hat, freue ich mich über jede AntwortO:-):-))!

Falls ich im falschen Topic bin bitte ich um Verzeihung und Verschiebung :D

mit sportlichen Grüßen,

Chris

Grundsätzlich, wer mit Mitte zwanzig einen Sportwagen (à la SLS) sein Eigen nennt, der hat hart gearbeitet und einen gute Idee gehabt (Wie war das bei Mr. Zuckerberg, oder den Erfindern von Zalando?) oder hat von daheim aus schon das entsprechende Polster. (Die Möglichkeit im Lotto zu gewinnen einmal ausgeschlossen).

Du erwartest jetzt sicherlich das man dir eine Empfehlung gibt, naja. Ich stand vor 2 Jahren auch da, habe mir gedacht was ich studieren soll. Es wäre Wirtschaftsingenieurwesen geworden, man kriegt mehr Geld als Maschinenbauer und erlebt was, außerdem muss man nur "grob alles wissen".

Zum Thema Sportwagen, ein M3 oder ein Westfield sind im Unterhalt günstiger als man glaubt (vorausgesetzt man hat keine 2 linken Hände) ;-). Außerdem kommt es auf dein Lebensstandart an, wenn du wert auf eine schöne Wohnung, schöne Urlaube mit deiner Freundin/Frau/Kindern legst, immer Party machst, immer alles nur vom neusten und Co. haben willst. Naja, dann sind 55.000€ Jahresgehalt doch etwas knapp bemessen.

TPO
Geschrieben

Ich kenn das Gefühl gut - früher wollte ich auch immer mit 30 den eigenen Porsche 911 vor der Tür stehen haben. :wink:

Ein Praktikum bei einem Porsche Zentrum hat mich da "geheilt", bis auf ganz wenige Modelle bin ich ALLES gefahren was derzeit in Produktion war, zuzüglich einiger Klassiker und älterer Modelle. :-))!

Nach mehreren Wochen legte sich dann ein Schalter im Kopf um, ich mag zwar immernoch Sportwagen und interessiere mich dafür - aber ich würd nie mehr meine Lebensplanung nach einem Auto ausrichten!

Dafür gibts viel zu viele andere schöne Dinge im Leben.

MaxR
Geschrieben

Hallo Chris, auch ich bin 18 Jahre alt, hab mein Abi letztes Jahr gemacht und studiere momentan im ersten Semester.

Ich studiere BWL, weil ich den Betrieb meines Vaters übernehmen werde und das auch will und nicht nur weil er Kohle abwirft. Den Punkt haben ja bereits einige angemerkt, sei dir wirklich im klaren darüber, was du willst.

Es kann nämlich durchaus der Fall sein, dass du diesen einen Job die nächsten 50-60 Jahre ausüben musst und dann wäre es nicht ganz so gut, wenn du Tag für Tag eine Tätigkeit verrichten musst die dir eigentlich gar keinen Spaß macht, da du es nur wegen des Geldes machst.:-))!

Auch ich kenne einen Bauingenieur der u.a. Wert auf Autos legt. Nennt einige M's und Alpinas sein Eigen. Man muss aber faiererweise dazu sagen, dass sich der gute Herr mit einem Architekturbüro selbstständig gemacht hat und mittlerweile 10 Angestellte hat.

Bei der Selbstständigkeit ist natürlich immer ein gewisses Risiko dabei, aber es scheint sich ja durchaus zu lohnen.

Was ich damit sagen will ist, wenn man etwas gerne macht, dann ist man gut darin und somit ist die Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu sein relativ hoch.

Bedenke das bei deiner Entscheidung, mit besten Grüßen!:wink:

CP
Geschrieben

@ TPO

Sehe ich so ähnlich, aber ist doch irgendwie auch schön, wenn jemand noch so richtig auf ein im Grunde genommen völlig unvernünftiges Produkt brennt. Ich mußte jedenfalls leicht schmunzeln beim Lesen.

Nightraven
Geschrieben

Hallo Freunde,

erstmal ein riesen DANKE für die zahlreichen Antworten, mit einer solchen Resonanz hätte ich niemals gerechnet:-o:-o:-o hat mich wirklich gefreut

Danke für die Willkommens Grüße

@GT 40 101

Ja, allderings: meine Gedankengänge haben zurzeit wirklich die Form einer Achterbahn.

und Ja, ich werde bald auch meinen Polo 6r bekommen, allerdings neu und voll:-))!:D

@FerraristiV12

Ich halte mein Geld sogut zusammen es nur geht. Werde seitens Eltern gar als Geizhals betitelt :evil: Schon jetzt würde es theoretisch für einen M3 E46 reichen, jedoch weiß ich nicht, ob die Rücklage in der Studiumszeit schmelzen wird, oder ob ich dank elterlicher Unterstützung und gutbezahlten Job sogar weiterhin Geld zurücklegen kann. Zuhause wohnen bleiben kann ich jedoch je nach Studienort leider nicht.

btw. bin großer e30 Fan, haben auch mehr oder weniger einen in der Familienflotte, aber leider ne Limousine und Automatik (Rentnervorbesitz), trotzdem, klasse Teil:-))!

Von Neuwagen halte ich grundsätlich auch nichts, ist für mich eine der effektivsten Arten Geld zu vernichten, Der Polo6R wird nur neu bestellt, da wir den Händler gut kennen und es eine solche Kombination in der Ausstattung nicht als gebraucht gibt

@OAL M 6

ich weiß jetzt nicht inwieweit Du mich mit Deinem Beitrag auf den Arm nehmen wills, ich lehne trotzdem dankend ab :)

@Bossi66 und @agu

Das Problem ist einfach, dass einem sogar in dem Bauingenieurforum dringend davon abgeraten wird, diesen Werdegang einzuschlagen und etwas anderes zu studieren.

Ich selber kenne zwar auch einen Bauingenieur mit nem 750i und 65er Mustang Fastback, jedoch ist der auch zur Hälfte Inhaber einer Firma.

@Tiescher

Mit Dir nehme ich gleich mal via PM Kontakt auf, das hört sich interessant an , zumal ich letztlich glaube ich im Bauingenieurforum gelesen habe, dass dort auch welche davon abgeraten haben. Na ja , so ist das mit den Foren. Geht man in Motor Talk, liest man nur über Probleme, geht man ins Bauingenieurforum, liets man nur etwas über Arbeitslosigkeit und gescheiterte Existenzen und geht man auf carpassion sieht man allerlei Gleichgesinnte :D

@cschaetzle

ja, BWL öffnet einem so einige Türen, da ist man bei einem speziellen Ingenieurstudium schon etwas beschränkter.

trotzdem, danke für deine persönliche Geschichte und Glückwunsch zum (ich hoffe großem) Italiener:-))!

@Hessenspotter

Wo studierst Du denn?

Ja das mit den dualen Studiengängen habe ich auch schon bei AMG gelesen.

es WÄRE Wirtschaftsingenieurwesen geworden? Was ist es denn geworden?

Habe mich auch für Wirtschaftsingenieurwesen interessiert bzw. interessiere mich noch.

@TPO

Ich hoffe der Schalter legt sich wie bei dir auch bald um. So Schalterumlegungen :D haben schon einige Veränderungen bei mir bewirkt.

@MaxR

Mein Vater ist auch selbstständig, das wirft auch ganz gut Geld ab, jedoch möchte ich die Firma, interessenbedingt nicht weiterführen.X-)

Schönen Restsonntag nochO:-)

LG Chris

Hessenspotter
Geschrieben

@Hessenspotter

Wo studierst Du denn?

Ja das mit den dualen Studiengängen habe ich auch schon bei AMG gelesen.

es WÄRE Wirtschaftsingenieurwesen geworden? Was ist es denn geworden?

Habe mich auch für Wirtschaftsingenieurwesen interessiert bzw. interessiere mich noch.

LG Chris

Hallo Chris,

es ist Maschinenbau geworden, allerdings auch dual. Das Angebot dual zu studieren konnte ich nicht ausschlagen, zu Mal ich täglich auf der Arbeit mit den verschiedensten Fahrzeugen zu tun habe. Ab und an ist natürlich auch mal ein automobiler Leckerbissen dabei.

Felix
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Chris,

wenn ich das so richtig schätze, machst du in Düsseldorf als einer der ersten Jahrgänge das G8 (Turbo-Abi) und Zivi bzw. Wehrpflicht sind auch abgeschafft. Damit bist du wahrscheinlich zwei Jahre eher "fertig" als die Generationen vor dir, und sollst trotzdem mit dem Studium schon die Weichen für den Rest deines Lebens stellen. Neuerdings in der Regel mit 17 bis 18 Jahren.

Ich halte das für keine gute Entwicklung, aber habe selber einen Neffen in dem Alter bzw. ähnlicher Situation. Mangels 13. Klasse und Wehrdienst hat er effektiv zwei Jahre "gut". Er spricht gern Englisch und möchte nach dem Abi im Sommer erst mal ein Jahr Australien besuchen (Work & Travel). Ich bin davon überzeugt, ihm bringt das deutlich mehr als ein Jahr früher ins Studium-/Berufsleben zu starten. Hast du nicht auch irgendwelche Interessen/Möglichkeiten mal ein Jahr "raus" zu kommen? Ein späterer Arbeitgeber wird dir diesen Schritt meist sehr hoch anrechnen.

Grüße,

Felix

bearbeitet von Felix
chip
Geschrieben

Willkommen bei CP.

Es gibt ein paar legale bereiche um zu Geld zu kommen.

Erbschaft, Schenkung, Gewinne und Arbeit.

Du beschäftigst Dich intensiv mit letzterem und das ist prima. :-))!

Jedoch kann Dir hier keiner einen Masterplan für Dein Leben geben.

(Die meisten haben ja noch nicht mal selbst einen und selbst wenn, es kann immer

ganz schnell anders kommen als mann denkt)

Garantien wird es auch nie geben und daher bringt es Dir auch nicht viel wenn ich Dir meine berufliche Geschichte hier ausbreiten würde weil Sie auf Dich und in die heutige Zeit nicht unbedingt übertragbar ist.

Zwei Tipps möchte ich Dir dennoch geben.

Zuerst aber noch eine rethorische Frage, was haben alle Top Sportler, Manager etc. gemeinsam?

Antwort: Sie haben das was Sie an Leistung bringen nicht von heute auf morgen drauf gehabt sondern durch langjähriges Training/ Lernen etc. und auch durch Mißerfolge an denen Sie gewachsen sind erreicht.

Erster Tip:

Plane Deine berufliche Laufbahn wie ein Projekt, das zeichtnet sich durch eine Zeitschine aus und durch ein Endzeil. Wichtig sind jedoch realistische Zwischenziel an denen Du Deinen Erfolg messen kannst.

Zweiter Tip:

Fang klein an was Autos betrifft, heute gibt es eine Vielfalt an bezahlbaren und unterhaltbaren kleineren Sportwagen ala Mini, Fiat Abarth oder auch Renaults, VWs etc. Ähnliche werden das hier wohl die meisten gestartet haben (ich schließem mich ein) Man kann sich da dann langsam mit wachsendem Einkommen steigern wenn sich nicht andere viel wichtiger Dinge wie Familie ergeben, die einen dann zum umdenken anregen oder ggf. den ein oder anderen kompromiß verlangen.

Gast
Geschrieben

1. Such dir den Job nicht unbedingt nur nach dem Gehalt aus, dein eigenes Interesse an der Arbeit wird dich evtl. in höhere Positionen bringen mit denen du mehr verdienst als je gedacht. Ich denke aber, nachdem du die Übernahme des elterlichen Betriebs schon ablehnst, dass dir dieser Punkt bewusst ist.

2. Arbeite nicht nur selbst für dein Geld. Lass dein Geld für dich arbeiten. Unterschätze nie den Zinseszins. Umso früher du damit beginnst umso besser.

3. So hart das jetzt klingt, manchmal ist es auch einfacher viel Geld zu verdienen wenn man an der Arbeit anderer Menschen verdient. Als Unternehmer bieten sich hier vielmehr Möglichkeiten auf hohe Summen zu kommen, man hat aber auch immer Arbeit damit, man sollte Verantwortung für seine Firma und seine Mitarbeiter übernehmen und man hat schließlich auch das Risiko eines Totalverlusts. Damit kommen wir zu

4. Risiko, Arbeit und Ertragsmöglichkeiten gehen einher. Viel Arbeit, viel Risiko, hohe Gewinnmöglichkeit; kein Risiko, wenig Arbeit, kaum Gewinnmöglichkeit.

5. Kopiere nicht andere Lebensgeschichten. Entwickle deine eigene.

Nightraven
Geschrieben

Nabend zusammen,

@Felix Ja richtig, ist G8 mit 12 Jahren statt 13. Genau das war auch meine Idee, nach Australien für work&travel, nicht aber, weil ich soviel Spaß hab an der englischen Sprache, sondern ganz im Gegenteil: um mir diese ein bisschen besser anzueignen.

Dass sich das beim späteren Arbeitgeber ganz gut macht, glaube ich auch, vorallem wegen der praktisch damit bewiesenen Englisch-Kentnisse. Bin mir aber noch etwas unsicher, mal schaun.

@chip

Danke für deine Tipps, jedoch kann ich mir die Realisation beim ersten nicht richtig vorstellen: Wie sieht ein Zwischenziel aus? Es wird ja von allen Seiten gesagt, dass man den Werdegang kaum vorhersehen kann. Wie also Zwischenziele setzen? Gehalt? Ein anderer Indikator fällt mir gerade nicht ein.

zum Zweiten:

Ja, ich fange jetzt klein an, mit einem Polo, zwar kein GTI (180PS auf 1,4 Liter Hubraum =:cry: ) aber immerhin die Top-Motorisierung als nicht-GTI (105PS TSI)

@darkman

Danke auch Dir für deine Tipps.

zum 2: Ich lasse das Geld schon arbeiten, mit einer top Rendite, wie ich finde :D

zum 3: Da muss man erst einmal hinkommen :)

zum 4: Ja, das ist ja schon immer so, und so wird es wohl auch bleiben.

zum 5: Ich versuche es, ich werde dann in 20 Jahren hier Bilder vom Nachfolgemodell des SLS reinstellen :D:D:D

Falls das hier ein Ingenieur lesen sollte, bitte ich Kontakt mit mir aufzunehmen, würde mich freuen O:-)

LG,

Chris

Felix
Geschrieben
...Genau das war auch meine Idee, nach Australien für work&travel... Bin mir aber noch etwas unsicher, mal schaun...

Also wenn ich mir die Facebook Foto-Alben von Freunden anschaue die Work&Travel dort hinter sich haben, und mir nachher deren Geschichten anhöre... die hatten allesamt eine gigantisch tolle Zeit! Aber du musst auch selber bock drauf haben.

Zur Uni: Such dir eine mit gutem "Formula-Student" Team! Hilf mit den eigenen Rennwagen zu bauen und gegen andere Unis zu fahren. Das "Sprungbrett" überhaupt, aber das wirst du schon sehen wenn du ein bisschen nach "Formula-Student" googlest. :-))!

Gast
Geschrieben

zum 3: Da muss man erst einmal hinkommen :)

Ein Bekannter hat noch während dem Abi eine Vermittlung für Nachhilfe aufgebaut. Diese während dem Studium weiterlaufen lassen. Dann nebenbei eine Vermittlung für Medizinstudenten als Praxis-, OP- und Stationshilfen aufgemacht, gleiches Prinzip aber neuer Markt. Er selbst hat sich dafür eine schöne WG in der Innenstadt gegönnt, einen A3 und war während seines Studiums nie auf Geld seiner Eltern angewiesen. Man muss nicht 40 und promoviert sein für seine eigene Unternehmung. Das Risiko bei dem Knaben war überschaubar. Er legt bis heute auch selbst Hand an wenn einer seiner vermittelten Leute ausfällt und pflegt einen guten Kontakt zu seinen Kunden. Man muss es wollen und dann machen, nicht nur davon reden.

Nightraven
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Leute,

Formula Student ist ja für Maschinenbauingenieure, möchte ja aber eher Bauingenieurwesen studieren. Interesse besteht trotzdem, ich schaus mir mal an, Danke:-))!

@darkman ich glaube, auch das ist eher die Ausnahme, und mir fehlt da ehrlich gesagt die Kreativität zu :D trotzdem zeigt es, dass man sich in jungen Jahren trotzdem "selbstständig" machen ann. Das war ja die Intention deines Beitrags, danke:-))!

mal was anderes: was haltet ihr davon, wenn man sich als mehr oder weniger Fahranfänger einen Sportwagen leiht? Selbstmord oder kontrolliertes Risiko? Wird da selbst der stärkste Charakter schwach und verfällt in den Rausch der Geschwindigkeit? Braucht man viel Erfahrung, oder reichen 1, 2 Jahre Fahrpraxis?

bearbeitet von Nightraven
sebastian089
Geschrieben

Ein paar Punkte, zusammengefasst aus mehreren Posts, ohne Zitate:

1.) Vergiss, was in den Bauingenieurforen steht. Diese Foren haben die Tendenz, nur die Frustrierten anzuziehen, die gleichzeitig auch nicht in der Lage sind, ihre eigenen Situation zu reflektieren und die Fehler bei sich und nicht den angeblichen Umständen zu suchen. Diese Foren gibt es für jede Fachrichtung, egal ob Bauing, BWL, WIng oder MB. Wenn Du es richtig anstellst und es wirklich willst, kannst Du in jeder Profession erfolgreich sein.

Ich war ein miserabler Student (mittlerer Zweierabschluss), hatte aber neben dem Studium stets als Werkstudent zu tun, war freiberuflich tätig und konnte mir am Ende Stelle und Gehalt mehr oder weniger frei aussuchen. Ohne groß Bewerbungen zu schreiben.

2.) Aus Deinen Posts liest man ein wenig raus, dass Du noch hauptsächlich in Problemen denkst (könnte auch an Deinem Alter liegen, kp). Etwas, das ich bei allen wirklich erfolgreichen Menschen, die ich kenne bemerkt habe: Sie denken nicht in Problemen, sondern in Möglichkeiten. Ein paar Beispiele:


  • Du meinst, Formula Student ist nur für Maschbauer. Stimmt so nicht, auch in Formula Student Teams gibt es PL, Marketing, Leute die sich um den Einkauf und die Sponsoren kümmern. Fachbereichsübergreifend.

  • Du denkst, OAL-M6 wollte Dich auf den Arm nehmen. Warum? Denkst Du, eine handwerkliche Ausbildung steht einem Studium irgendwie nach? Spätestens die Autos und Uhren von OAL-M6 sollten Dich eines Besseren belehren.
    Studienabschlüsse sind heute schon fast die Norm und treten inflationär auf, das traditionelle Handwerk findet kaum Azubis. Was das für fähige Leute in 5-10 Jahren bedeutet, kann man sich leicht ausrechnen. Obwohl ich aktuell eine gute Stelle habe und auf meine Selbstständigkeit hinarbeite, würde ich wohl nicht nochmal studieren. Als Handwerker hätte ich nämlich schon seit 10 Jahren meinen eigenen Betrieb und wäre ich 5 Jahre jünger, würde ich Jürgen wohl eine PM schicken.

  • Fehlende Kreativität, wie Du sie in der Antwort auf Darkman erwähnst, muss kein Hinderungsgrund sein. Die Fähigkeit, Geschäftschancen zu erkennen, lässt sich trainieren, ähnlich meinem ersten Punkt.

Ich hoffe, Du nimmst mir meine Antwort nicht zu übel. Allein die Tatsache, dass Du schon ein Ziel hast, auf das Du hinarbeiten möchtest, ist ein wichtiger erster Schritt. Und die Tatsache, dass Du so sparsam bist und Dein Geld für Dich arbeiten lässt, kann nicht hoch genug bewertet werden. So weit ist mit 18 eigentlich kaum einer.

double-p
Geschrieben

mal was anderes: was haltet ihr davon, wenn man sich als mehr oder weniger Fahranfänger einen Sportwagen leiht? Selbstmord oder kontrolliertes Risiko? Wird da selbst der stärkste Charakter schwach und verfällt in den Rausch der Geschwindigkeit? Braucht man viel Erfahrung, oder reichen 1, 2 Jahre Fahrpraxis?

Kurze Antwort: Du wirst es herausfinden.

So eine viele-Pferde-Kiste traegt einen wahrscheinlich eher in den Sarg, aber man bekommt das auch mit einem 40PS Koffer hin.

Ist die Geduld schon so weit runter, dass man nach "1,2 Jahren" ein Roehrl sein will? Dazu braucht es schon besondere Gene.

Man kann jedes Geschirr am Limit bewegen, und wenn Limit Spass macht, dann tut es auch das Kleinste.

Wenn Dir nur "FORWARD" taugt (was in der Tat viel kickt), dann werd erstmal erwachsen (selber erarbeiten).

Gruesse von einem, der sich von 7 bis 170PS Rennen hochgearbeitet hat ;)

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