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Pro und Contra gebrauchte Ferrari aus Italien


GT 40 101

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Hallo zusammen,

der Kauf meines aus Italien stammenden Challenge Stradale hat im Freundeskreis,

besonders im hiesigen, für lebhafte Diskussionen gesorgt.

Nach meinen negativen Erfahrungen beim "Versuch", vor ein paar Jahren

in Italien einen 512BB zu kaufen, war klar dass ich sowas nicht mehr auf eigene

Faust versuche. Damals hatte ich großes Glück, das weder ich noch das Geld

für immer verschwunden sind.:-(((°

Ob ein Auto zwangsläufig immer "deutsche Erstauslieferung" haben muß, trifft

wohl für deutsche Autos, allen voran Porsche zu.

Aber kommt ein Ferrari nicht immer aus Italien?:D

Bleibt die Diskussion um die Historie!

Im Internet Zeitalter keine wirkliche Herausforderung.

Für Verwirrung sorgt allerdings der Italienische KFZ-Brief.

Auf der Rückseite sind eventuell Aufkleber mit vermeintlichen

Besitzern. Diese "Eigentumsübertragungen" müssen allerdings

nicht zwangsläufig die Anzahl der Fahrzeughalter dokumentieren.

In Italien werden Fahrzeuge gerne beliehen bzw. aus steuerlichen

Gründen auf steuerbefreite/ begüntigte Familienangehörige zugelassen.

In meinem Fall stehen 2 Damen Jahrgang 1934 im Originalbrief,

ich glaube nicht dass die nen Stradale als Tracktool brauchen8)

Wichtig ist noch, dass der Originalbrief vorhanden ist. Der Halter auf der

Vorderseite sollte mit dem Erstbesitzer im Scheckheft übereinstimmen.

Der Originalbrief hat genug Platz für ca. 8 Eigentumsübertragungen...

Eigentumsübertragungen sind auch ein Grund für die

günstigen Preise in Italien, durch Razzien wie hier im Forum

beschrieben, werden Fahrzeuge zum Teil direkt beschlagnahmt.

Für mich gehts in erster Linie um den Zustand des Fahrzeug.

Der Stradale lief in Rom und Modena.

Streusalz hat der noch nie gesehen:-))!

Sämtliche Technik bzw. Fahrwerksteile sind in absolut neuwertigem

Zustand. Nichts oxydiert, angelaufen usw.

In Deutschland habe ich mich natürlich auch umgeschaut.

Da ist es kein Problem bei den Händlern bei -10 Grad ne Probefahrt

im Salzchaos zu machen:cry:...., worauf ich verzichtet habe.

Mein persönliches Fazit:

In Italien werden Ferraris vereehrt,und so sehen sie in der Regel auch aus.

Vor Kauf Papiere in Kopie besorgen und Historie überprüfen

Fachmann hinzuziehen, der den Import und Zulassung erledigt.

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Empfehlenswert ist auch noch ein Blick in die

"Register" im Netz, da bekommt man auch sehr gute Infos

über die Historie, besonders original Auslieferungzustand,

Unälle usw....:-))!

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Ich habe mein letztes Auto auch aus Italien importiert und werde es auch bei den nächsten Autos nicht anders machen denke ich.

Bei 0815 Autos hat man bereits eine gute Preisersparnis und in der Luxusklasse ist diese teilweise extrem durch die eh bekannten Umstände in Italien.

Ein Freund importiert reihenweise Autos aus Italien und dem restlichen EU Raum.

Sein einziger Tipp in Italien ist dass man eher in den 1,2 und 3er PLZ Regionen schauen sollte.

Je weiter es nach unten geht umso mehr musste er sich mit dubiosen Typen rumschlagen. Ich möchte damit nicht sagen dass ein Händler in Rom weniger seriös ist als in Bozen aber je weiter südlich gekauft wurde umso mehr Probleme gab es einfach in der Vergangenheit.

Und ich rede hier von hunderten Autos und nicht von einer Hand voll.

Alle in der Luxusklasse.

lg Chris

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  • 11 Monate später...

Hallo Carpassionisten,

ich springe hier mal auf einen Thread auf, damit wir nicht nen neuen aufmachen müssen.

Meine Frage geht dahin, dass ich momentan mit dem Gedanken spiele mir einen Ferrari in Italien zu kaufen und jetzt stellt sich mir die Frage des Rücktransportes.

Es scheint ja nur der Weg über eine Spedition oder eines Autotransportes zu führen, da Kurzzeitkennzeichen und rote Nummern nicht erlaubt sind.

Es gibt ja in Italien auch eine Art Kurzzeitkennzeichen nur ist dieses mit viel Bürokratieaufwand und nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Wie habt Ihr das gemacht und habt Ihr evtl. einen Tipp für mich ? Was kostet sowas denn ?

Ich würde den Ferri gerne auf eigener Achse zurückholen, scheint aber eher schwierig zu sein. Und einen Hänger und das passende Zugfahrzeug zu mieten kommt wohl auch nicht viel billiger.

Danke für Eure Ideen und viele Grüße

Dirk

PS: Das Auto steht in der Nähe von Rom und muss nach Süddeutschland.

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Hallo, wie du bereits selbst inErfahrung gebracht hast, ist der EINZIG richtige Weg, eine Spedition zu beauftragen.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 6 - 700 Euro

Kannst mich ja gerne mal anrufen......

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Hallo Luimex,

Danke für dein Angebot. Wenn es so weit sein sollte, melde ich mich bei dir !

Hatte gehofft Ihr habt noch ne weitere Idee für mich !

Gruss

Dirk

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Ab nach Rom rote Nummer drauf und heim damit, wenn Du selber keine hast.

Brauchst du nen Händler der Dir sehr sehr stark vertraut oder selber mitkommt und die Karre heimfährt. Also kein Problem wenn man nicht vor allem Angst hat.

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Ab nach Rom rote Nummer drauf und heim damit, wenn Du selber keine hast.

Brauchst du nen Händler der Dir sehr sehr stark vertraut oder selber mitkommt und die Karre heimfährt. Also kein Problem wenn man nicht vor allem Angst hat.

Und wie machst das mit der bezahlung? Selbst wenn du ganz mutig bist und die summe cash dabei hast, könnts Probleme geben, da Geschäfte über Euro xxx nicht mehr Bar abgewickelt werden dürfen :(

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Hab auch einen 360 aus Italien, jedoch über einen deutschen Händler gekauft. Anders käme es mir auch nicht in die Tüte! Den Aufpreis für Händlerspanne und Überführung hab ich gern bezahlt, da er mich weitgehend vor bösen Überraschungen bewahrt. Wenn man sich in Italien ein Auto ausgesucht hat, gibt es ganz sicher Händler in D, die alles andere für einen kleinen Aufschlag erledigen...

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Ich hatte es ja schon einmal in meinem Import-Thread geschrieben.

Zahlung per Blitzüberweisung auf telefonische Anweisung funktioniert tadellos..

Die Sache mit dem Kurzzeitkennzeichen müsste man nochmal verifizieren. Ich habe damit mein Auto aus Brescia heim geholt. Mein Versicherer hat mir sogar eine Vollkasko dazu gegeben und bestätigt, dass zumindest seitens des Versicherers kein Problem besteht.

Ich habe auf der Heimfahrt je eine Polizei-Kontrolle in Italien und der Schweiz passiert, der Schweizer hat sich das Kennzeichen genau angesehen, mich aber passieren lassen.

Damit möchte ich sagen, dass ich mir nicht sicher bin ob es tatsächlich zu 100% zulässig ist, in meinem Fall hat's aber geklappt.

Vielleicht hätte ich vorher mehr fragen sollen, veilleicht aber auch nicht.:wink:

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1. Kauf in Italien (egal was) nur bis 1000 Euro bar erlaubt. Also vor Ort Blitzüberweisung veranlassen nachdem alles geklärt ist!

2. Nummer, Rote, wozu? Auto ist doch rot und schnell genug! Reinsetzen, losdüsen, fertig ist. Heiß nicht umsonst Fahrzeug.

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Es gibt eine Vereinbarung zwischen Italien und Deutschland, dass Deutsche Überführungskennzeichen in Italien toleriert werden.

Mir hat dieses Dokument die Rechtsabteilung des ADAC zur Verfügung gestellt.

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Dieses Abkommen ist aber nicht rechtsbindend und es wird toleriert. Das heißt aber auch, es gibt ne gewisse Willkür und die Chance dass die Polizei genauer auf das Nummerschild eines Ferrari schaut ist größer als bei einem Fiat 500 :wink:

Man liest von 1000.- EUR Strafe und evtl. kurzfristigen Einbehalt des Fahrzeuges.

Ich bin da eher ein Schisser. :ichbindoo

Sind denn die roten Händlernummern definitiv erlaubt ?

Gruß

Dirk

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Ich würd' da nix riskieren und auf Profis (--> Luimex, habe ich persönlich keine Interessen, nur ein Tip) vertrauen. Ggfs. stellt er Dir gegen kleine Fee seine Dienstleister zur Verfügung?

Ansonsten - der Preisunterschied muss den Aufwand rechtfertigen. Ggfs. ist im Wiederverkauf auch nicht der deutsche Marktwert zu holen, weils mal Italiener war. Ich kenne Fahrzeuge bei deutschen Händlern, die deutlich unter den dt. Preisen angeboten werden mit super Ausstattung - aber niemand schlägt zu und ich habe vergleichbare deutsche Autos schon 'sich drehen' sehen.

Offenbar mißtrauen viele Leute dem Herkunftsland, dabei kann man sich da doch sicher sein, dass die Autos nicht auf Autobahnen verheizt wurden...

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  • Mitglieder
Sind denn die roten Händlernummern definitiv erlaubt ? Dirk

Ich schreibs jetzt zum gefühlten 100ten Mal, aber immer gerne wieder....:

Die roten Nummern und Kurzzeitkennzeichen sind definitiv nicht erlaubt um ein italienisches Fahrzeug in Italien zu bewegen.......

Mir wurde ein Porsche beschlagnahmt und ich konnte den nur mit sehr vielen sehr guten Kontakten nach 4 Monaten und 1800€ Geldstrafe vor der Versteigerung in Italien retten und wiederbekommen. :-o:-o

Mehr muss hierzu ja wohl nicht mehr gesagt werden.... :wink:

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Die roten Nummern und Kurzzeitkennzeichen sind definitiv nicht erlaubt um ein italienisches Fahrzeug in Italien zu bewegen.......

Mein reden, was nicht dran ist kann auch nicht bemängelt werden O:-)O:-)O:-)

Und außerdem bei einem Porsche wundert mich das nun nicht....X-)

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  • 3 Wochen später...
....

Die roten Nummern und Kurzzeitkennzeichen sind definitiv nicht erlaubt um ein italienisches Fahrzeug in Italien zu bewegen.......

....

Mehr muss hierzu ja wohl nicht mehr gesagt werden.... :wink:

Eine kleine Variante: verhält es sich genauso, wenn der Italiener seinen Wagen bereits für den Export abgemeldet hat? Sprich, ist dann das Anbringen eines Deutschen Kennzeichens im Ausland - was ja wohl das eigentliche Problem ist - "geheilt"?

Weiss jemand warum das rote Kennzeichen per se nicht erlaubt sein soll? Auf Oldtimerveranstaltungen in Italien sieht man immer mal wieder rote Nummern (und ich bezweifle das der crabinieri den Unterschied zwischen 07 und 06er NUmmern kennt...)

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  • Mitglieder

1.

Es ist egal, ob das Fahrzeug bereits für den Export abgemeldet und annuliert wurde. Ein italienisches Fahrzeug darf in Italien nicht mit roten Händlerkennzeichen oder Kurzzeitkennzeichen bewegt werden.

2.

Rote Kennzeichen sind in Italien nicht per se verboten. Um z.B. ein deutsches Fahrzeug aus D nach Italien zu verbringen sind die roten Kennzeichen erlaubt. Und der Carabinieri ist i.d.R. sehr gut informiert...... :wink:

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ich würde ganz einfach die Kennzeichen meines angemeldeten "Erst"Ferrari in D abschrauben und mitnehmen. In Italien drauf und gut ist. Im Kofferraum sind die Kurzzeitkennzeichen für den Versicherungsschutz. Und genau diese kommen ab Brenner auch aufs Auto. Dann ist alles gut.

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ich würde ganz einfach die Kennzeichen meines angemeldeten "Erst"Ferrari in D abschrauben und mitnehmen. In Italien drauf und gut ist. Im Kofferraum sind die Kurzzeitkennzeichen für den Versicherungsschutz. Und genau diese kommen ab Brenner auch aufs Auto. Dann ist alles gut.

zur Nachahmung definitiv nicht empfohlen.........

Du begehst hier mind.

- Kennzeichenmissbrauch

- Fahren ohne Versicherungsschutz

- Steuerhinterziehung

das reicht für die ital. Behörden in jedem Fall für eine Beschlagnahme und Versteigerung.... :wink:

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ach so, hab vergessen zu sagen, dass der Ferri hinten auf dem Hänger steht :oops:

Ist schon klar, dass das nicht geht, dann schon besser ganz ohne Kennzeichen....., fällt schon mal eine von 3 Straftaten weg

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Irgendwie kann ich die Diskussion nicht verstehen. Ist es wirklich so schwierig sich einen Anhänger zu organisieren? Wenn ja, dann verleihe ich gerne jederzeit meinen geschlossenen Hänger. Hat den zusätzlichen Vorteil, dass man ein frisch gekauftes Auto auch bei Salz über den Brenner holen kann und zu Hause erstmal die Betriebsmittel wechselt, bevor man eine längere Strecke fährt.

Wem das Anhängerfahren zu langsam ist, der kann sich jederzeit einen kleinen Autotransporter mit 160kmh Höchstgeschwindigkeit mieten. Kostet fürs WE ca. 300,- EUR.

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Und was ist, wenn man keinen Erstferrari hat? :cry:

Gehen auch die Nummernschilder vom Käfer? O:-)

Ratlose Grüße, Hugo.

laut dem Fred von dxdream "geht der Trend ja zum Zweitferrari", sollte also kein Problem sein.

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