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Steve Jobs tritt zurück - die Spekulationen um die Zukunft Apples sind eröffnet


M. Raines

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Gast pitstopper
Geschrieben

Ich hoffe für Ihn, daß es ihm gesundheitlich einigermaßen gut geht, fürchte aber ehrlichgesagt genau das Gegenteil. Was nutzen die ganzen Millarden.

Geschrieben

Ja, dieser Hintergedanke lässt sich leider wirklich nicht verdrängen. Hoffentlich ist dem nicht so.

Hier soll es aber vornehmlich um die Firma Apple gehen, wenngleich man einen Blick auf Steve Jobs dabei sicherlich nicht aussparen kann.

Geschrieben

Der Mann ist leider krank und je nach Krankheit ist es ein schleichender Prozess welcher einem die Kräfte für die Herausforderungen des Alltags raubt.

Da ist man sich selbst und den Leuten für die man Verantwortung trägt diesen Schritt wahrscheinlich schuldig. Ich wünsch Steve Jobs auf jeden Fall alles Gute und hoffe, dass er wieder richtig gesund wird.

Rein sachlich und von den Zahlen her kann ein Nachfolger doch zu keiner besseren Zeit das Unternehmen übernehmen. Auch wenn der Vergleich hinkt, als Bill Gates bei Microsoft Schluß gemacht hat ist es doch auch weitergegangen als wäre er noch da...

Geschrieben

Ob Apple übernommen wird? Ich vermute stark, Du wolltest hier eine möglichst provokante These zur Diskussion stellen, denn mit der aktuellen Realität hat sie wenig zu tun :wink:

Hier eine nach Cash sortierte Aufstellung über die Börsenwerte und Bargeldreserven der großen IT-Unternehmen (Quelle: http://thenextweb.com/insider/2011/08/22/big-money-the-companies-with-the-biggest-cash-piles-in-tech/, sehr aktuell mit Stand vom 22.08.2011!!). Wer hier wohl wen übernehmen könnte...

1. Apple (Marktwert: 330 Mrd. US-Dollar, Cash: 76,2 Mrd. US-Dollar)

2. Microsoft (Marktwert: 201 Mrd. US-Dollar, Cash: 63,7 Mrd. US-Dollar)

3. Cisco (Marktwert: 83 Mrd. US-Dollar, Cash: 38,92 Mrd. US-Dollar)

4. Google (Marktwert: 158 Mrd. US-Dollar, Cash: 35 Mrd. US-Dollar)

5. Oracle (Marktwert: 125 Mrd. US-Dollar, Cash: 28,82 Mrd. US-Dollar)

6. Siemens (Marktwert: 85 Mrd. US-Dollar, Cash: 13,42 Mrd. US-Dollar)

7. IBM (Marktwert: 188 Mrd. US-Dollar, Cash: 11,76 Mrd. US-Dollar)

8. Samsung (Marktwert: 92 Mrd. US-Dollar, Cash: 9,04 Mrd. US-Dollar)

9. Intel (Marktwert: 102 Mrd. US-Dollar, Cash: 7,73 Mrd. US-Dollar)

10. Amazon (Marktwert: 81 Mrd. US-Dollar, Cash: 6,3 Mrd. US-Dollar)

Geschrieben
[...]als Bill Gates bei Microsoft Schluß gemacht hat ist es doch auch weitergegangen als wäre er noch da...

Der Vergleich hinkt wirklich, weil Bill Gates nie so tief in der Produktentwicklung dringesteckt hat, wie es offenbar Steve Jobs tat. Aber er ist ja nicht komplett raus aus dem Unternehmen und daher denke ich auch nicht, dass er sich dort jetzt komplett herauszieht.

Ich denke die Aktie wird schon einen ordentlichen Dämpfer erleiden, aber der Zeitpunkt ist natürlich nicht beliebig gewählt. Denn im September wird zu 99% wieder ein iPod-Event stattfinden mit neuen iPods und vermutlich einem neuen iPhone. Spätestens dann werden die Aktien wieder steigen und somit ist der Dämpfer wieder abgefangen. So einen Entschluss als Person wie Steve Jobs wählt man nicht beliebig nach dem Gesundheitszustand. Der wird geplant und in Ruhe durchgeführt, auch wenn die Person schon dem Tod näher steht, als dem Leben (siehe China oder Kuba).

Geschrieben

Natürlich ist die These provokant Alex. Die Zahlen sind mir auf Grund meiner Branchennähe auch nicht unbekannt :wink:

Jedoch wird bei so gut wie keinem anderen Unternehmen ein solcher Personenkult aufrecht erhalten wie bei Apple. Auf dem Smartphonemarkt bekommt Apple mittlerweile starken gegenwind und auch die Tablets bereiten zunehmend Kopfzerbrechen.

Dies sieht man alleine schon an der Prozesswelle in mittlerweile 19(?) Ländern mit der Apple Samsung überzieht. Wobei nach Aussage der Samsunganwälte die Idee des Tablets eh Stanley Kubrick gebührt 8)

Geschrieben
Natürlich ist die These provokant Alex. Die Zahlen sind mir auf Grund meiner Branchennähe auch nicht unbekannt :wink:

Schon klar :wink:

Jedoch wird bei so gut wie keinem anderen Unternehmen ein solcher Personenkult aufrecht erhalten wie bei Apple.

Ob eine Sekte zur Religion wird, entscheidet sich immer erst nach Abtritt ihres großen Führers. Das Christentum und der Islam haben das geschafft. Nun ist Apple dran. O:-)O:-)

Dies sieht man alleine schon an der Prozesswelle in mittlerweile 19(?) Ländern mit der Apple Samsung überzieht. Wobei nach Aussage der Samsunganwälte die Idee des Tablets eh Stanley Kubrick gebührt 8)

Ja, eine sensationelle Beweisführung, bei der ich nicht wußte ob ich lachen oder beeindruckt sein soll. :-O:-))! Recht haben sie ja, die Herren von Samsung - sicherlich keine Idee von Apple, sondern nur die erste und beste Umsetzung davon...

Geschrieben

Ob eine Sekte zur Religion wird, entscheidet sich immer erst nach Abtritt ihres großen Führers. Das Christentum und der Islam haben das geschafft. Nun ist Apple dran. O:-)O:-)

Hier in Berlin liegen ja die Hauptquartiere der großen Sekten nur wenige hundert Meter voneinander entfernt, an der Otto-Suhr-Allee die Scientology-Church, am Ernst-Reuter-Platz der Gravis-Apple-Store, Scientology hat nach dem Tod von L. Ron Hubbert auch überlebt...

O:-)

Apple-affine Grüße, Hugo.

(auf einem MacBook geschrieben)

Geschrieben

Ich glaube das jemand wie Steve Jobs nach allem was er jetzt geleistet hat, nicht einfach loslassen kann. Er wird wohl weiterhin die Fäden aus dem Hintergrund ziehen und sich schonen.

Schon unglaublich, da baut jemand eine beinahe bankrotte Firma mit Zukunftsweisenden Ideen die die gesamte Computerbranche verändert haben/verändern wieder auf und muss dann aufhören wegen einer simplen Krankheit. Da ist unsere Computertechnik leider weiter, als die Medizin.

Ich wünsche alles gute an Steve Jobs und hoff das er die Krankheit übersteht. Was Apple angeht kann man nur warten und auf die Weitsicht des neuen CEO hoffen. Wenn das jemand wie Steve Ballmer ist, dann gute nacht.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo M. Raines,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
sicherlich keine Idee von Apple, sondern nur die erste und beste Umsetzung davon...

nur die erste, am Massenmarkt, erfolgreiche Umsetzung. Die ersten Tablet-PCs kamen Anfang der 90er Jahre

Geschrieben

Simple Krankheit? Steve kann froh sein, dass er noch lebt...

Geschrieben

1. Apple (Marktwert: 330 Mrd. US-Dollar, Cash: 76,2 Mrd. US-Dollar)

2. Microsoft (Marktwert: 201 Mrd. US-Dollar, Cash: 63,7 Mrd. US-Dollar)

3. Cisco (Marktwert: 83 Mrd. US-Dollar, Cash: 38,92 Mrd. US-Dollar)

4. Google (Marktwert: 158 Mrd. US-Dollar, Cash: 35 Mrd. US-Dollar)

5. Oracle (Marktwert: 125 Mrd. US-Dollar, Cash: 28,82 Mrd. US-Dollar)

6. Siemens (Marktwert: 85 Mrd. US-Dollar, Cash: 13,42 Mrd. US-Dollar)

7. IBM (Marktwert: 188 Mrd. US-Dollar, Cash: 11,76 Mrd. US-Dollar)

8. Samsung (Marktwert: 92 Mrd. US-Dollar, Cash: 9,04 Mrd. US-Dollar)

9. Intel (Marktwert: 102 Mrd. US-Dollar, Cash: 7,73 Mrd. US-Dollar)

10. Amazon (Marktwert: 81 Mrd. US-Dollar, Cash: 6,3 Mrd. US-Dollar)

Diese Liste hat wenig Aussagekraft, denn sie vernachlässigt den Schuldenstand der jeweiligen Unternehmen.

Rechnet man diese hinzu, steht Apple nochmals viel besser da. Nur Google hat ebenso "zero debt".

Das absolut unglaublichste ist aber die aktuelle Ertragskraft von Apple. Vorsichtig geschätzt wird die Firma 2012 40 Mrd.$ nach Steuern verdienen. Eine unvorstellbare Zahl.

Geschrieben

Diese Liste hat wenig Aussagekraft, denn sie vernachlässigt den Schuldenstand der jeweiligen Unternehmen.

Das kann ich so nicht stehen lassen.

Zum einen: der Börsenwert berücksichtigt sowohl den aktuellen wie künftig erwarteten Ertragswert (und vielen anderen Faktoren), als auch aus die Kapitalstruktur und damit den Schuldenstand.

Zum anderen: das Cashmanagement jedes Unternehmens, eines großen börsennotierten natürlich noch viel mehr, wird die eigenen Cash-Bestände in Abhängigkeit von Fremdfinanzierungskosten, Leveraging Effekt und Investionsplan steuern. Insofern sagen hohe Cash-Bestände (auch angesichts des hohen Drucks der Börse, effizient mit den Vermögenswerten umzugehen!) durchaus etwas über die Finanzkraft eines Unternehmens aus.

Geschrieben

Wie profitabel ein Unternehmen ist, geht daraus aber nicht unbedingt hervor. Apple ist ein Extrembeispiel, der Gewinn ist sagenhaft. Das andere Extrem wäre Twitter, was derzeit nur durch Investoren gestützt wird.

Gast pitstopper
Geschrieben
der Gewinn ist sagenhaft

was bei den Preisen der Apple Produkte auch kein Wunder ist!

Geschrieben

Wobei Twitter da mit den ganzen anderen Social Media Hypes auf einer Stufe stehen. Dahinter steht nichts, aber auch garnichts. Wenn Facebook nicht mehr hip ist, sind die 50 Milliarden futsch. Bei Twitter das gleiche.

Geschrieben

Da bin ich doch gerade echt sprachlos, denn Jobs hat ja seit 1997 Apple erst zu dem gemacht, was es heute ist. Ich hoffe, dass sie auch ohne Jobs ihrer Linie treu bleiben und weiterhin klasse & innovative Produkte machen. Abwarten - möchte Apple eigentlich ungern den Rücken kehren :-(((°

Geschrieben

Der Börsenwert sagt gar nichts aus. Er ergibt sich aus Angebot und Nachfrage für die Aktie. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Preise sind relativ.

Der Cashbestand allein sagt auch (fast) nichts aus. Interessanter ist die Entwicklung dieses Bestandes. Apple hat allein in diesem Jahr 25 Mrd. zugelegt.

Geschrieben
was bei den Preisen der Apple Produkte auch kein Wunder ist!

Für das was sie bieten, sind mir iPod und Co. auch zu teuer. Und was man von den Produktionskosten gehört hat...

Das Problem bei Facebook und Co. ist, dass diese Unternehmen ohne Ertragskonzept bzw. den Gedanken, Geld zu erwirtschaften, gegründet wurden (the accidental billionaires). Klar kann man über Advertisements und Lizenzen Umsatz machen, aber da wird nur Geld hin- und hergeschoben, es gibt keinen Endverbraucher und auch keine "Hardware".

Geschrieben

Der Rücktritt (bzw. Wechsel in den Verwaltungsrat) kommt zum bestmöglichen Zeitpunkt für die Firma...

und wurde von Steve Jobs sicher so strategisch vorgesehen

zudem wurde dieser Zeitpunkt immer wahrscheinlicher und der Aktienkurs/die Aktionäre hatten so die Möglichkeit sich hierauf einzustellen

die aktuellen Produkte in der pipeline werden für die nächsten 3 Jahre weiter für Wachstum sorgen...

wie die Vision danach aussehen wird, muss man abwarten

Tim Cook hat die letzten Jahre bereits mehrfach bewiesen, dass er es kann und wurde als Jobs Wunschkandidat aufgebaut...die Story wird weitergehen

Geschrieben

Ich hab das Gefühl, dem Mann geht's um einiges schlechter wie er ausschaut. Das war sicherlich keine freiwillige Aktion. Cook ist auf jeden Fall fähig.

Geschrieben

Krebs ist ja auch kein Kinderspiel.

Davon abgesehen finde ich nicht, dass er sehr gesund aussieht.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Um 12:30 scheint wohl auf NTV ein Steve Jobs "Spezial" zu kommen. Zumindest haben sie dies eben in den Nachrichten gesagt. Denke aber, dass es "lediglich" ein Rückblick auf sein erfolgreiches Arbeiten bei Apple ist.

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