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Lohnt sich aktuell eine Aufstockung des Golddepots?


lumaug

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Geschrieben

Da geb ich dir auch recht. Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass es heftig knallen muss und mal alles den Bach runtergehen muss. Die Wirtschaft muss wieder an bestehende Werte gekoppelt werden und das ganze Finanzsystem welches nur aus Luftblasen und Traumschlössern sowie nicht existierendem Geld besteht trocken gelegt werden. Und da wird wohl ein heftiger Bums das beste sein anstatt so ein Jahrelanges Siechtum das die Ursachen nicht ausgerottet hat.

Der Markt regelt sich selbst, nur muss man ihn dann auch lassen und nicht staatlich eingreifen.

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Geschrieben
. Die Wirtschaft muss wieder an bestehende Werte gekoppelt werden und das ganze Finanzsystem welches nur aus Luftblasen und Traumschlössern sowie nicht existierendem Geld besteht trocken gelegt werden. .

Das ist (leider) Wunschdenken und leider steht dem die Gier des Menschen nach Gewinn und Ertrag entgegen, selbst wenn es so kommen würde wäre es nur eine Frage der Zeit wann wieder spekuliert und munter gezockt wird. Die jüngste Vergangenheit hat das oft genug bewiesen.

Geschrieben

Jeder ist Teil dieses Systems, welches sich Kapitalismus nennt.

Es bringt Fortschritt für Alle, Wohlstand für die Meisten, aber bedingt Hierachien.

Eine Alternative die in einer perfekten Welt für alle mündet existiert nicht, weil der Mensch per se fehlerhaft ist.

Geschrieben

Es gab auch vor der Entkoppelung des Geldes vom Gold den Kapitalismus, nur wurde er noch weiter entzügelt. Kapitalismus ist per se etwas schlechtes genau wie Sozialismus, Kommunismus etc. deshalb muss er gebremst werden und in einen Käfig gesperrt werden.

Wenn der Käfig dann geöffnet wird und man einige Jahre später ein riesige Chaos vorfindet, dann muss der Kapitalismus wieder zurück im den Käfig. Deshalb müsste es eigentlich mal richtig krachen das alles zusammebricht um es dann neu aufbauen zu können.

Ansonsten würden auch Dinge wie Transaktionssteuer etc. schon helfen um diesem ganzen Treiben ein Ende zu bereiten. Es kotzt mich an, dass die Welt nicht von der Realwirtschaft bestimmt wird, sondern von Leuten deren einzige Arbeit darin besteht zu spekulieren und zu zocken. Die lassen sich dann von den Staaten retten, die sie später dafür ankreiden das deren Schulden so hoch sind. Das ist doch ein Witz! Sobald ein Staat die Steuereinnahmen von Konzernen oder der Wirtschaft erhöhen will, vor allem der Finanzwirtschaft, geht das geschreie los und es wird mit Entlassung gedroht.

So wie der Kapitalismus sich gerade entwickelt hat, bringt er Rückschritt für fast alle, Armut für die meisten und riesigen Reichtum für ein paar wenige. Die Hierarchien sind da, um das so wie es ist gerade durchzudrücken.

Ich sage mal so...das geht eine Zeit lang gut in dieser Dimension. Irgendwann hängen dann Leute an Bäumen und die Türme der Banken brennen...nicht jetzt aber es war in der Geschichte immer so und wird sich wiederholen. Es sei denn man ist schlau und findet zu einer angemessenen Art der Wirtschaft zurück die es bereits gegeben hat.

Ein guter Unternehmer hat in meinen Augen ein gewisses Gefühl der Verantwortung für seine Angestellten was diese Börsenheinis nicht kennen. Da geht es nur um Profit, egal wie. Und da die Grenzen für diese Herren auch größtenteils beseitigt wurden hat sich das Karussel zu drehen begonnen bis es zu schnell wurde und die ersten rausgeflogen sind. Die nächsten werden folgen.

Geschrieben

Wir haben heute niedrigere Arbeitslosenzahlen, mehr Wachstum und bedeutend weniger Armut als noch in den 70ern, zu den seligen Zeiten des Goldstandards.

Von der Inflation ganz zu schweigen. Damals waren Werte um die 7-10% an der Tagesordnung.

Den Leuten passt es nie und immer sucht man nach Buhmännern und Sündenböcken. Die jetzige "Krise" beruht in erster Linie auf exorbitanter Staatsverschuldung in Folge von politischem Versagen.

Die Finanzmärkte sind lediglich ein leichtes Opfer für den Argwöhn des gemeinen Pöbels.

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