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Lohnt sich aktuell eine Aufstockung des Golddepots?


lumaug

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Geschrieben
Bei Immobilien denke ich mir in Deutschland aber immer wieder, dass man hier kein Land herzaubern kann. Die Leute können vielleicht abwandern, aber eine gute Lage in München wird wohl mittelfristig immer teuer sein. Die Frage ist aber ob sie sich bzgl. der Rendite lohnt oder man damit nur sein Geld (bzw. den aktuellen Wert davon) behält...

die "vermietrendite" rechnet sich sicher kaum, wenn man auch den unterhalt und die erhaltungsmassnahmen mit einrechnet. zumal das vermieten auch gewisse risiken birgt. einzig der wertzuwachs der immobilie ist entscheidend, ob sich das auf dauer rechnet. immoment stürzen sich viele auf immobilien und in einer top lage macht man sicher nichts falsch. die qm preise sind aber auf sehr hohem niveau und wenn ich sehe, dass hier in grünwald schon 1.800 euro für den qm bauland bezahlt wird, ist die frage, wohin der preis noch gehen soll, denn diejenigen, die sich das leisten können und wollen, werden auch immer weniger.

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Gast pitstopper
Geschrieben

so isses und speziell München war schon immer etwas teurer. Ausserdem gefällts mir in Grünwald nicht.

Geschrieben

Was passiert eigentlich wenn die Amerikaner beispielsweise Ihre Goldreserven auf den Markt hauen? :wink:

Viele scheinen zudem nicht zu bedenken, das der Goldpreis zum einen keine Einbahnstrasse ist und täglich genau wie eine Aktie mehreren % Wertschwankungen unterlegen kann. Fällt er 5 % sind von 100.000,- investierten € erstmal genauso 5000,- weg, Betonung auf ,, erstmal´´.

Aufgrund Börsenturbolenzen wie der vergangenen Wochen sind in Deutschland kaum noch Klein/Privatanleger vertreten. Aktien werden verteufelt. Das Gute ist doch an solchen Turbolenzen, wie auch der Finanzkrise, dass alle Aktien fallen, nämlich auch die von großen, gesunden Dax-Konzernen. In Aktien investiertes Kapital darf man nicht zu einem Bestimmten Zeitpunkt brauchen, so ist jede Krise aussitzbar und in Zeiten der größten Panik heist es bedingungslos in guten Standartwerte nachschiesen. In der Finanzkrise war beispielsweise Thyssen-Krupp für 11 Euro, Deutsche Bank für 16€ zu haben. Auch jetzt bieten sich exzelente Einstiegschancen, natürlich kann es noch weiter fallen, aber irgendwann ist der Zug auch wieder weg.

Geschrieben

Was passiert eigentlich wenn die Amerikaner beispielsweise Ihre Goldreserven auf den Markt hauen?

Werden sie nicht tun, ist doch zigmal sicherer wie der USD.

Geschrieben

Meiner Erfahrung nach, wird Gold immer eine gute Absicherung sein, ich weiß wovon ich spreche, da ich seit 30 Jahren in dieser Branche tätig bin.

Daß der " Run " gegenwärtig so anhält und die Preise vermutlich noch weiter anziehen werden ist sehr wahrscheinlich.

Solange unsere Banken, Währungshüter, Börsianer, Politiker etc. so lausig mit unserem Geld umgehen, die Weltwirtschaftslage und der Finanzmarkt laufend kränkelt, solange wird es mit dem Goldpreis aufwärts gehen.

Es ist auch verständlich, daß mittlererweile dadurch eben viele Anleger, aber auch der Normalbürger, keinerlei Vertrauen mehr in sämtlichen Währungen und Anlagepapieren hat.

Natürlich wird der Banker niemanden raten, seine Ersparnisse in Gold anzulegen, da er daran nichts verdient.

Die oftmals zitierte Alternative Immobilie, hängt dagegen von viel zu vielen Faktoren ab.

Hier gebe ich Andy962 absolut recht, zu 90 % Augenwischerei.

Was nützt einem ein Grundstück, resp. Immobilie, wenn Naturkastastrophen siehe Amerika od. Fukushima alles zu nichte machen.

Ach noch etwas, versuche mal " schnell diese Immobilie " zu veräußern, da man evt. in finanz. Nöten ist.

Kann man absolut vergessen, od. man muß gewaltige Preisabstriche machen.

Gold dagegen kann ich innerhalb von 1 od. 2 Tagen zum gegenwärtigen Kurs weltweit bei Banken, Juwelieren od. Goldschmieden veräüßern.

Man kann halt eine Immobilie nicht in die Tasche stecken mitnehmen und wo anders aufstellen.

Gold, angenommen 10 kg, kann man auch unter widrigsten Umständen " am Mann " tragen, das sind gegenwärtig auch mal gut 420.000,-- €.

Vielleicht für den Ein - od. Anderen nicht die Welt, aber für einen Neuanfang reicht es allemal.

Und das Argument, " Gold braucht man jetzt nicht kaufen, da es zu teuer wäre " ist blanker Unsinn.

Gold war schon immer für die Gegner zu teuer, auch vor 40, 20, 2 Jahren und auch heute.

Dennoch ist es im laufe der letzten 50 Jahre, insbesonders der letzten 4 Jahre extrem gestiegen.

Vor knapp 5 Jahren kostete das Kg Gold etwa 8.000,-- €, heute hat es sich mehr als verfünffacht.

Und solange die Weltwährungen, u.a. auf die Reserven der Landeseigenen Goldreserven sich stützt, solange wird Gold eine mehr als lohnende und sicherere Alternative sein.

Geschrieben
so isses und speziell München war schon immer etwas teurer. Ausserdem gefällts mir in Grünwald nicht.

.... wobei man sich vom "gefallen" bei geldanlagen nicht unbedingt leiten lassen soll.

Gast pitstopper
Geschrieben
Was passiert eigentlich wenn die Amerikaner beispielsweise Ihre Goldreserven auf den Markt hauen?

Werden sie nicht tun, ist doch zigmal sicherer wie der USD.

Gute Frage, sei versichert, darauf warten einige nur ... dann schlagen vielleicht wieder die Inder zu wie letztens mit 20 Millarden oder so ...

Geschrieben

angenommen das Geld wird wirklich nix mehr wert und ein Brot kostet dann 10000.-

Geht man dann mit seinem Goldbarren zum Bäcker oder zum Bauern um sich mit Grundnahrungsmitteln einzudecken?

Kann einem der Bauer dann den 33,33 Gramm Goldbarren oder die edle Münze wechseln, bzw hat er wechselgold in der Kasse?

Wieviel Gold müsste man für eine Inflation bunkern um wirklich z.b drei JAhre überleben zu können, müsste man da 10 kg oder 40 kg Gold bunkern?

Geschrieben

Nein, Gold ist zur Werterhaltung bis *nach* einer Waehrungskrise/Hyperinflation.

Deswegen sollten neben dem Barren auch ein "paar Raviolidosen" stehen O:-)

"Wir" hatten ja schon so einen Reset 1923

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo lumaug,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Wenn es richtig brennt, sind nur Zigaretten und Alkohol draussen was wert. Das hat uns die Geschichte gelehrt.

Wenn es dann zu einer Neuausrichtung kommt, sind Gold und sonstige Sachwerte natürlich im Vorteil. Aber durch Zwangsabgaben sind auch hier Zugriffe vom Staat möglich.

Ist leider ein schwieriges und umfangreiches Thema.

Es macht, wie immer, die Aufteilung was aus. Eine abgezahlte eigene Immobilie, Gold im direkten Zugriff, Aktien von den wichtigen und breit gestreuten Unternehmen und schon kann man etwas beruhigter in die Zukunft schauen. :-))!

Gast pitstopper
Geschrieben

Wenn der Euro zerbricht und die USA vor die Hunde gehen sind die Folgen unvorhersehbar, ganz sicher aber katastrophal. Was zählt sind Sachwerte, egal ob Sportwagen, Haus usw. Am schlechtesten werden diejenigen dastehen, die Ihr Geld in Form von Scheinen unterm Kopfkissen oder auf der Bank liegen haben. Soviel ist gewiss.

Geschrieben
Wenn es richtig brennt, sind nur Zigaretten und Alkohol draussen was wert. Das hat uns die Geschichte gelehrt.

Genau :-))! Schnaps laesst sich ja hervorrangend einlagern und wenn wir alle (bzw "der EURO") gerettet werden, kann man ja immer noch eine grosse Sause damit machen X-)

Geschrieben

Ich würde mit Gold nicht spekulieren. Gold hat einfach keinen inneren Wert. In einer echten Krise ist "Paper Gold" öfters nichts wert. Physisches Gold ist wiederrum so teuer, dass du so tief in die Tasche greifen musst.

Was mit Euro passieren wird, weiß ich nicht 100%, aber Eurobonds wird so oder so kommen und ich bin der Meinung, dass die Schweiz irgendwann früher oder später ein Mitglied in der EU sein MUSS!( Bitte, keine Attacke ).

Also Euro bleibt.

Off-Topic, aber zwei Alternativen zum Gold:

Erkundige dich schon mal sehr gut über französische und italienische Unternehmen. Es gibt so viele günstige Aktien, da die Kurs-Gewinn-Verhältnisse unter der Dividendenrendite liegen. Billiger kann eine Aktie nicht sein.

Wenn du Bankaktien oder Versicherungsaktien kaufen willst, dann kannst du es tun, aber an deiner Stelle würde ich einen geringen Anteil davon kaufen. Unternehmen, welche auf Konsumgüter spezialisiert sind, wären meine Wahl.

Natürlich habe ich auch paar Bankaktien gekauft, welche momentan nicht gut laufen. Aber man sollte als private Person Aktien für eine lange Frist kaufen.

Die andere Alternative: Bankkonto. Keiner weiß, ob die Goldblase kommen wird oder doch nicht. Nichts ist sicher. Wenn man einfach mal gut schlafen will, dann sollte man "Cash" behalten. Bedenke, was wirklich passieren würde, wenn die Goldblase UND noch die Weltwirtschaft gleichzeitig zusammenbrechen würde.

Überleg dir wirklich gut, ob Gold wirklich für dich wert ist.

Geschrieben

Vielen Dank Chip!:-))!

Wenn es richtig brennt, sind nur Zigaretten und Alkohol draussen was wert. Das hat uns die Geschichte gelehrt.

Puh, jetzt bin ich beruhigtO:-)X-)

Gruss, Andreas

Geschrieben

Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Preis schon ein wenig überlaufen.

Auf der einen Seite gebe ich Sumita recht Gold kann mann immer innerhalb kurzer zeit zu barem machen und dafür ist es in Turbulenten Zeiten auch gut genug, gleichzeitig würde ich mich nie auf nur eine Geldanlage verlassen wollen,wer Gold noch bei 31tsd das Kilo gekauft hat,sollte meiner Meinung nach Regelmäßig die Kurse checken,so wie der Preis raufgeschnellt ist bin ich eher skeptisch wie lange das noch bleibt,es gibt übrigens noch weitere Preis Schwankungen

bei Gold wie die Indische Hochzeitszeit.

Geschrieben

Als ich 2008 in mehrere Feinunzen Gold investiert hatte, haben mich meine Bekannten und Verwandten skeptisch darauf hingewiesen, dass die Feinunze mit 600 € bereits komplett überteuert sei... :wink:

Geschrieben

Die aktuelle Gold Hysterie könnte man auch als Kontra-Indikator werten, demnach wäre der Hype demnächst vorbei und die nächste Sau würde durchs Dorf getrieben.

Im Gegensatz zum Gold gibt es auch Sachwerte, welche dem Besitzer einen echten Nutzwert bieten. Mit dem Gold läßt sich ansonsten nicht viel anfangen, außer es an jemanden weiterverkaufen, der dafür noch mehr zu zahlen bereit ist als man selbst. X-)

Gruß, Georg

Geschrieben

In meinen Augen ist nur ein gesunder Mix eine sichere Strategie für langfristige Anlagen.

Investieren in gesunde Unternehmen, mit reellen Werten und die reelle Werte schaffen. Deren Aktien schwanken zwar, aber das Unternehmen wird es trotzdem geben weil es eine solide Basis hat. Wer natürlich schnelles Geld ohne Leistung will, kann auch kräftig auf die Mütze fallen mit Investments in irgendwelche Dienstleisterfirmen deren Marktwert sowieso nur Illusorisch ist.

Investieren in Immobilien an guten Standplätzen die jetzt nicht wie München bereits überteuert sind sondern noch wachsen. Gerade in Bereichen die in den kommenden Jahren "Gentrifiziert" werden lohnt sich das, weil die Immobilien günstig zu kriegen sind und in den kommenden 20 Jahren im Preis vermutlich stark steigen aufgrund der Lage.

Und schlussendlich natürlich noch das Geld, welches aber in Papierform für mich keinen Sinn macht sondern eigentlich im Bankschließfach bei der örtlichen Volksbank oder sonst einer vertrauenswürdigen Bank liegen sollte, damit man auch dran kommt und es nicht zusammen mit dem Brief wertlos wurde.

Andererseits muss Gold auch erst gekauft werden...

Und wer richtig Schotter hat, investiert in Zeiten wie diesen auch in Anlagen, die niemals Geld aber dafür die essentiellen Dinge des Lebens abwerfen wenn Geld nichts mehr Wert ist. Nämlich einen Bauernhof der nicht auf Gewinnmaximierung durch Monokultur/Haltung angewiesen ist, sondern wie früher ein paar Schweine, Kühe, Felder, Obstwiesen und einen Wald hat. Kann bei Bestellung durch andere sogar ertragreich sein, wenn er als Biohof geführt wird. Wenn es hart auf hart kommt, kann man dann dort einziehen bzw. sich versorgen und das bringt mehr als jeder Goldbarren. Den kann man nämlich nicht kauen. Zudem kann man mit dem Bauernhof dann Lebensmittel an die verkaufen, die Gold gehortet haben und dieses dann für Brot und Äpfel abgeben muss. So sieht dann eine richtig gute Rendite aus.

Geschrieben

@ Georg

das ist nicht ganz richtig was Du da schreibst, " an Jemanden weiterverkaufen, der bereit ist noch mehr zu zahlen. "

Nicht an " Jemanden " verkaufen, sondern an die Bank z.Bsp. die den aktuellen AK Preis garantiert, man muß also nicht erst jemanden suchen.

Geschrieben

Da glaubt man nach wie vor an die Banken. Wenn die aber im lauten Getöse untergehen und die ganzen schicken Nadelstreifenträger vor der Bank sitzen und betteln, dann geben die auch kein Geld mehr für Gold...

Geschrieben

Jonny,

glaub mir, die nehmen Gold tausend mal eher, als alles Andere, das versichere ich Dir.

Geschrieben

Ich glaube wenn ich die Wahl habe bei einer schlimmen Wirtschaftskrise was zu essen zu kriegen oder Gold zu kriegen, dann nimmt jemand der nicht krankhaft gierig ist das Essen. Vor allem in einer Zeit wie heute wo das ganze zum ernsthaften Problem werden würde aufgrund der regelrechten Nahrungsmittelindustrie die es bei der letzten Krise in den 20er Jahren so noch nicht gab.

Deshalb sage ich einen Mix...Gold alleine glänzt im schlechtesten Fall schön.

Geschrieben

Absolut richtig, ein gesunderMix ist das Beste.

Nur, denkt man 60 Jahre zurück, haben etliche Schuhkartonweise Geld gehabt, welches einen besseren Heizwert hatte, denn kaufen konnte man damit absolut nichts mehr.

Hatte man aber einen alten Goldring, evt. von der Oma, und gab diesen einen Bauern, da hatte man zumindest einen halben Zentner Kartoffeln dafür bekommen, od. vom Bäcker einige Laib Brote erhalten.

Somit konnte man zumindest wieder für 1 od. 2 Wochen weiter überleben, und die Familie auch.

Mit anderen Sachwerten, wie Teppiche, Autos, Häuser, ( sofern noch heil geblieben ) od. Bargeld, konnte man bestenfalls damit in der kalten Jahreszeit heizen.

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