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Schlichte Frage: Warum heisst das neue Modell Porsche 991 und nicht Porsche 998?


JoeFerrari

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Ja warum eigentlich? Weil er 2011 vorgestellt wird? Oder warum zählte Porsche nicht einfach weiter auf Porsche 998?

Und btw warum gabs den 994 oder 995 nicht? Waren die Kürzel intern anders belegt?

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JoeFerrari schrieb:
Ja warum eigentlich? Weil er 2011 vorgestellt wird? Oder warum zählte Porsche nicht einfach weiter auf Porsche 998?

Genau die Frage habe ich mir auch schon gestellt.

Vielleicht, weil 991 gefühlt näher an 911 ist, und da sich der 991 vom 911 immer weiter weg entwickelt (längerer Radstand...), muß man wenigstens in der Namensgebung die Nähe wahren?

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Ich glaube das ist auch ein bisschen Zufall, warum heißt bei BMW der 3er erst E36,E46 danach e90, nach 46 kommt 47 und bei 10er Schritten 57 !

Ich denke Porsche wollte hier vielleicht auch einen Cut.

Der 996 war nach dem 993 ja eine Neuentwicklung. Der 997 war nur eine Weiterentwicklung des 996 und der 991 ist wieder eine komplette Neuentwicklung.

Der nachfolger wird sicher wieder auf dem 991 aufbauen und daher vielleicht 992 heißen.

wenn er Porsche 998 heißen würde, dan müsste porsche den nachfolger ja theoretisch 999 nennen, was Probleme mit Ducati geben würde. Zusätzlich würde dan die nächste Baureihe die auf dem 991 hervorkommt komplett neu benannt werden müssen!

Was aber genau dahintersteckt - wer weiß - vielleicht nichts, vielleicht alles....

Gruß

mdw95

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...müsste porsche den nachfolger ja theoretisch 999 nennen, was Probleme mit Ducati geben würde. Zusätzlich würde dan die nächste Baureihe die auf dem 991 hervorkommt komplett neu benannt werden müssen!

Ich denke man muss hier zwischen einer Modellreihenbezeichnung (998 ) und einem offiziellen Modellnamen (911) unterscheiden. Sonst hätte es auch keinen AMG E36 gegeben.

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@S.Schnuse: Zwischen BMW und Mercedes gab es 1997 zur Einführung der M-Klasse Zwist. Daher muss bei Mercedes die Modellbezeichnung bzw. ML 320 heissen und nicht M 320 wie ursprünglich geplant.

Aber es soll ja auch Leute geben die ärgern sich das ein 335i nicht 3,5 Liter Hubraum hat.

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Ich werde Sonntag mal die Kollegen von Porsche fragen. Denke aber, dass einfach die Codes ausgehen und 999 evtl. intern schon Verwendung findet, wenn auch nur als dummy Nummer.

Gruß aus dem Sandkasten

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Denke aber, dass einfach die Codes ausgehen...

Genau das halte auch ich für am wahrscheinlichsten, Porsche füllt einfach noch die verbleibenden Lücken zwischen 900 und 999 aus. Da es davon nicht mehr ganz so viele gibt, hat das nichts mit aufsteigender Logik zu tun, es wird einfach genommen, was übrig ist.

Welche Typenbezeichnung bekommt eigentlich der nächste Boxster, 986/987/???...

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Genau das halte auch ich für am wahrscheinlichsten, Porsche füllt einfach noch die verbleibenden Lücken zwischen 900 und 999 aus. Da es davon nicht mehr ganz so viele gibt, hat das nichts mit aufsteigender Logik zu tun, es wird einfach genommen, was übrig ist.

Welche Typenbezeichnung bekommt eigentlich der nächste Boxster, 986/987/???...

Denke der nächste Boxer bekommt analog die 981.

Generell finde ich die Politik von Porsche den Autos Namen zu geben nicht so gut.

Man kann ja die Nummern doppelt vergeben, denn wer kann schon etwas mit 953 (Dakar-911) oder 951 (944 Turbo) anfangen.

Wichtig wäre vor allem das der Rennwagen für LeMans 2014 eine Ziffer bekommt. Als Reminiszenz an den 917 würde ich 971 vorschagen:D

Gruss, Andreas

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Man muss zwischen internen Firmencodes (Audi R8 Spyder 429 oder BMW 7er Lang F02 oder 911er Porsche 99*) und Modelnamen unterscheiden.

Die haben in diesem Fall "leider" die Ähnlichkeit durch die 911.

Auch ein Kollege bei Porsche glaubt, dass einfach aufgrund von Bequämlichkeit bzw. weiteren Entwicklungsstufen die 991 gewählt wurde. Sonst haette die Entwicklungsstufe einen niedrigeren Code als das Vorgängermodell.

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Man kann ja die Nummern doppelt vergeben...

Daran glaube ich nicht, das würde bei den Ersatzteilnummern zu einem echten Problem führen, die fahrzeugspezifischen Teile basieren ja immer auf der Typenbezeichnung.

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Daran glaube ich nicht, das würde bei den Ersatzteilnummern zu einem echten Problem führen, die fahrzeugspezifischen Teile basieren ja immer auf der Typenbezeichnung.

Was aber auch nichts daran ändert das die 9xx Nummern ausgehen...:wink:

Denn schliesslich brauchen alle Entwicklungen der kommenden Jahre eine Nummer.

Wie Du richtig sagst z.B. für Teile.

Also muss man sich überlegen auf welche Nummern man ausweicht. Doppelt könnte man die Nummern trotzdem vergeben indem man z.B eine 1 oder sonstige Ziffer voranstellt (1953,1951 usw.)

Gruss, Andreas

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Oder man fängt einfach bei 901 wieder an, da wäre die Historische Brücke schonmal geschlagen, dan 902 903 etc.

Beim Boxster 932 oder 933 etc.......

Nummern gibts noch viele!!!:wink:

Gruß

mdw95

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Das geht eben nicht so einfach.

Porsche hat die 9xx Nummern fast aufgebraucht, zum Teil für heute recht vergessene Rennwage (907, 909) oder auch Technikkomponenten (915 Getriebe).

Die 932 ist übrigens der 924 Turbo, die 933 der rechtsgelenkte 924 Turbo.

Also so viel ist da nicht mehr frei. Vergleiche mal die Links die Double-P gepostet hat.

Gruss, Andreas

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Auf die "0" in der Mitte hat Peugeot doch das Vorrecht, oder?

Als öffentliche, offizielle Typenbezeichnung bleibts ja auch immer beim 911, so heisst er ja auch immer noch auf der Website, in Broschüren etc.

Aber um die verschiedenen Bauserien zu unterscheiden haben sich diese aus dem internen Gebrauch stammenden Bauserienkürzel auch ins öffentliche Bewusstsein geschlichen. Das ist ja auch bei Mercedes, VW oder BMW so.

Ich finde nur den "Rückschritt" ein wenig unglücklich. Vielleicht sollten sie zu HEX Zahlen übergehen :lol:

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Eigentlich sollten die Codes beim Porsche 911 ja damls mit 901 losgehen und da die schon angesprochene Problematik mit Peugeot und der Mittelnull bestand hat man damals um 1963 kurzerhand mit 911 angefangen. Sehr Wahrscheinlich hat sich da aber nie jemand Gedanken um langfristige Planspiele der Codes gemacht zumal früher die Entwicklungszyklen viel viel länger waren und das Wort Facelift war doch auch recht unbekannt.

Die Motorsportseite und deren Entwicklung konnten vor gut 50 Jahren auch noch keiner Vorausahnen. Daher sollt eman dem Thema nicht allzuviel Bedeutung zumessen und in die Zukunft orakeln. Es ist doch völlig egal ober der übernächste Carrera dann 999 oder 0911 oder 10911 als Code hat, wichtg ist doch, das es ihn dann überhaupt gibt und das Konzept erfolgreich über 50 Jahre Bestand hat :-))!

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Die Motoren haben schon seit den 1970er Jahren teils statt der ersten 9 ein M in der Typen-Nummer, die manuellen Getriebe ein G statt der ersten 9 und die Automatikgetriebe ein A statt der ersten 9. Die Rennwagen tragen seit den 1990er Jahren ein R in der Mitte. So steht der Typ 9R1 für den 911 GT1 von 1989. Und die Rennmotoren tragen ihr M ebenfalls in der Mitte. Doppelbelegungen gab es seit jeher, so lief beispielsweise der 12-Zylinder Motor des 917 unter der Typenbezeichnung 912 und 916 war einerseits die externe Bezeichnung für 914/6 als auch das Fünfganggetriebe für den Rennwagen des Typs 908. Eine andere Variante der Typ-Nummern Zuteilung war bzw. ist diejenige mit Schrägstrich, ein paar Beispiele: 930/02 steht für "Luftgekühlter 6 Zyl. Motor Typ 911 / 3,0 Ltr / 200 PS", 930/26 steht für "Luftgekühlter 6 Zyl. Motor Typ 911 / 3,2 Ltr / 231 PS", 930/30 steht für "Viergang-Getriebe für Porsche 930 Turbo", 930/76 für "Luftgekühlter 6 Zyl. Rennmotor für Typ 935 / 3,0 Ltr / 630 PS" etc. pp. Speziell von der Typnummer 930 gibt es 80 Unternummern.

Fazit: da gibt es noch sehr viel Spielraum. Und zwar mit Betonung auf "Spiel", denn die Ziffernfolgen 908-928 (in der Tat gab es einen 8 Zyl. Motor mit Wasserkühlung und 32 Ventilen mit der Typnummer 928 für den Rennwagen Typ 908), 906-916 sowie 904-914-924-944 waren keineswegs Zufall.

P.S.: die Peugeot Story wird seit Generationen von vielen Seiten und noch mehr altgedienten Herren kolportiert. Handfeste Belege gibt es dafür keinen einzigen - weder bei Porsche noch bei Peugeot.

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Die Porsche Typen-Nummern gingen mit der Nummer 7 los - damals noch im frischen Ingenieurbüro vom ´alten´ Porsche ...

Bis zur Typnummer 355 war da jede Menge Krimskrams dabei -vor allem in den Kriegsjahren-

so ist zum Beispiel die Typnummer 261 eine Heizung für den Panzerkampfwagen V/Sd.Kfz.171 "Panther" der dt. Wehrmacht ...

Der junge Porsche setzte die Nummernfolge seines Vaters einfach fort - Porsche Typnummer 356 wurde ein Porsche-Sportwagen

(... von dem man hoffte 500 Stück -auf Kdf-Wagentechnik aufbauende- Sportwagen verkaufen zu können ...) ...

z. B. Nr. 360 der Cisitalia ...

z. B. Nr. 542 ein Studebaker Motor ...

z. B. Nr. 597 der Porsche Jagdwagen ...

...

Die Typnummern

-hier noch fortführend-

der Autofirma Porsche und dem Ingenieur/Entwicklungsbüro Porsche wurden fortlaufend bunt gemischt.

Irgendwie hing doch noch alles zusammen ...

Die Nummerierung geriet aber zunehmend durcheinander.

Was zum einen am Konstruktionsbüro lag, das weiter "Fremdentwicklungen" machte,

wie zum Beispiel den Porsche Typnummer 714 -Leopard 1 Kampfpanzer 1963. Eine Entwicklung zusammen mit anderen Firmen.

oder Dito den Bergepanzer 2 Typ 807 ebenfalls 1963

oder Dito den Porsch Typ 1906 -den Leopard 2 Kampfpanzer ab 1968 ...

eine "richtige" Reihenfolge ist da schon seit den späten 50ern/frühen 60igern nicht mehr vorhanden.

Der (Autobauer-)Typnummer 901 war dann der 356-Nachfolger mit Sechszylinder-Boxermotor. Den man auch mit dieser Ziffernfolge vorstellte.

Schon damals nach Marketing-Gesichtspunkten gewählt ...

man hätte hier niemals eine Siebenhunderter-Nummer genommen, obwohl das Konstruktionsbüro in jener Zeit gerade bei den Siebenhundertern steckte ...

Hier gab es also schon eine Menge Lücken -die das Konstruktionsbüro "aufarbeitete".

-bis man dann auf der französischen Automobilmesse auf einmal Besuch vom Peugeot-Stand bekam (bei der Vorstellung war Peugeot noch nicht drauf aufmerksam geworden ...

... was Porsche schon Prospekte etc. produzieren ließ ... erst als der Wagen in Frankreich auftauchte und vorgestellt wurde gab es den Ärger mit Peugeot

was zu 911 anstatt 901 führte.

Während man später bei den Sportwägen weiter bei den Neun-Nuller-Nummern weitermachte,

schritt das Kontruktionsbüro schnell voran und verließ gegen Ende der 60er komplett diese Porsche-Typnummern und wurde Vierstellig ...

der Autobauer Porsche, blieb dagegen immer mehr an den Neuner-Ziffern kleben:

911, 912, 914, 916, 917, 924, 928, 930, 934, 935, 936, 944, 956, 959, 962, 964, 968, 986, 987, 993, 996, 997 ...

Eine chronologische oder "logische" Reihenfolge ist es aber auch hier schon lange nicht mehr.

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Der (Autobauer-)Typnummer 901 war dann der 356-Nachfolger mit Sechszylinder-Boxermotor. Den man auch mit dieser Ziffernfolge vorstellte.

Schon damals nach Marketing-Gesichtspunkten gewählt ...

Nach Marketing-Gesichtspunkten? Der Nummernkreis 9xx hat seinen Ursprung in der geplanten, sich vertiefenden Kooperation mit VW bzgl. Vertrieb und Ersatzteilversorgung, um bei Ersatzteilen nicht mit deren Nummern ins Gehege zu kommen. Die einzige Nummernfolge, die von VW zu jener Zeit noch nicht belegt war, war 9xx.

bis man dann auf der französischen Automobilmesse auf einmal Besuch vom Peugeot-Stand bekam (bei der Vorstellung war Peugeot noch nicht drauf aufmerksam geworden ...

... was Porsche schon Prospekte etc. produzieren ließ ... erst als der Wagen in Frankreich auftauchte und vorgestellt wurde gab es den Ärger mit Peugeot was zu 911 anstatt 901 führte.

Das sind alles Geschichten, die sich über den Zeitverlauf zwar manifestiert haben, sich aber nirgends belegen lassen - weder in Schriftform noch über Augenzeugen.
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P.S.: die Peugeot Story wird seit Generationen von vielen Seiten und noch mehr altgedienten Herren kolportiert. Handfeste Belege gibt es dafür keinen einzigen - weder bei Porsche noch bei Peugeot.

///

Das sind alles Geschichten, die sich über den Zeitverlauf zwar manifestiert haben, sich aber nirgends belegen lassen - weder in Schriftform noch über Augenzeugen.

Laut Klaus Ludvigsen "Porsche - Excelenz was expected":

Auf dem Pariser Automobilsalon 1964 gab es lt. Huschke von Hanstein Probleme bei der 901:

Seit 1929 hatte Peugeot sämtliche Bezeichnungen gesichert, bei der es eine Null zwischen zwei Ziffern gab. Nach franz. Urheber- und Warenzeichenschutz stand Peugeot damit in Frankreich das alleinige Recht zu, die 901 vermarkten zu dürfen.

Da der 904 schon ein Jahr im Verkauf war und keine (nennenswerten) Stückzahlen in Frankreich abgesetzt wurden, konnte v. Hanstein hier vermitteln und der Wagen wurde unverändert als 904 angeboten. Mit den 904-Nachfolgern und -Evolutionen verfuhr man bei Porsche ähnlich.

Was falsch ist, ist dass man den 901 "weltweit" wegen Peugeot nicht verkaufen hätte dürfen. Den Schutz hatte Peugeot alleine in Frankreich.

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Nach Marketing-Gesichtspunkten? Der Nummernkreis 9xx hat seinen Ursprung in der geplanten, sich vertiefenden Kooperation mit VW bzgl. Vertrieb und Ersatzteilversorgung, um bei Ersatzteilen nicht mit deren Nummern ins Gehege zu kommen. Die einzige Nummernfolge, die von VW zu jener Zeit noch nicht belegt war, war 9xx.

Und hier nahm das Marketing die Nummer 901 ...

nicht chronologisch - die 904 gabs da ja schon länger ...

905 wäre also logischer gewesen - was das Sportomatic wurde usw. ...

Schon die 901 war ein "Marketing-Produkt"

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Ja, ja, der Herr von Hanstein. Das war ein ziemliches Schlitzohr, wenn es um Geschichten rund um Porsche ging! :D

Ohne Quatsch, Huschke von Hanstein war ein perfekter Geschichten-Erzähler. Denn sowas kann man gut verkaufen, weil es sich zunächst per Mundpropaganda und letztlich in gedruckter Form schnell verbreitet. Wer hinterfragt denn schon den Wahrheitsgehalt, wenn er ein ganz heißes "Ich habe gehört, daß..." mitbekommt.

Und wenn man Augenzeugen sucht, welche die Herren von Porsche mit jenen von Peugeot gesehen haben müssten, gibt's nur Achselzucken. Gesehen hat ein solches Treffen offenbar keiner. Zudem müsste es zu einer solch wichtigen Entscheidung zumindest irgend einen schriftlichen Hinweis geben - entweder ein formales Schreiben, oder eine handschriftliche Notiz, ein Gesprächsprotokoll, eine formlose Absichtserklärung, wenigstens eine hausinterne Aktennotiz, was auch immer. Gibt es aber auch nicht, weder bei Porsche, noch bei Peugeot(!).

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Also so abwegig halte ich v. Hansteins Geschichte nicht.

Fakt ist, dass Porsche 1964 recht schnell nach dem Frankreich-Autosalon-Besuch zurück gerudert ist

und statt der 901 auf einmal die 911 rausgekramt wurde.

Obwohl man ein Monat zuvor den neuen Wagen ganz groß auf der IAA als "901" vorgestellt hatte.

Noch dazu steht das schon so in der Erstausgabe (des Buches) von 1977.

Also als die Leute noch lebten

und Ludvigsen´s Buch finde ich recht fundiert. Ich kram ja auch gerne in der Frühgeschichte der Firma rum. Enttäuscht hat mich dieses Buch eigentlich noch nie so richtig.

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