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Impressionen von New York


Sumita

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Geschrieben

Wenn man durch den Central Park spaziert oder joggt, dann erwischt man immer wieder Promis, Politiker etc. :)

Vor einem Jahr habe ich da Nicolas Sarkozy gesehen.

South Bronx sollte man unbedingt vermeiden, wenn man allein unterwegs ist. Dort sind viele Psychopathen unterwegs.

Die Lage in Harlem hat sich zwar "verbessert", aber man muss nicht unbedingt dort gewesen sein als Tourist. Da sind noch übliche Gangs unterwegs und die Mordrate ist noch hoch.

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Geschrieben
@Sumita:

GK1987:

Faszinierend, Deine Worte über Deine liebe Heimatstadt:)

P. S.: Dein Deutsch ist ja ganz phantastisch:-o Mein ganz herzliches Kompliment:-))!

Ich spreche jeden Tag Deutsch, da meine Eltern aus Deutschland kommen. Ich habe sehr viele deutsche Freunde in Deutschland und in New York. Daher müsste meine deutsche Sprache besser sein. Danke trotzdem für dein Kompliment.

Ich liebe New York, weil NY eine junge Stadt ist. NY ist sogar als eine der Weltmetropolen für jede Karrieremöglichkeit sehr gut geeignet, wenn man nötige Qualifikationen mitbringt. Für junge Menschen ist NY besonders interessant, weil man hier sehr viele verschiedene Leute aus aller Welt kennenlernt.

Ich kenne sehr viele New Yorker, die immer noch von Europa und Asien träumen. Es gibt genug gebürtige New Yorker, die rauswollen aus Amerika.

Jeder hat sich schon mal bestimmt gefragt, wie es wäre, wenn man woanders wohnen/leben würde oder auswandern würde.

Aber viele Amerikaner haben diese Frage häufiger gestellt :D. Ich kenne auch einige amerikanische Studenten/innen, die sich teure Studiengebühren in Amerika nicht leisten können. Deshalb sind manche nach Deutschland gegangen um zu studieren oder einige nach Österreich, Holland und Schweden. Sie sind absolut zufrieden und wollen nach dem Studium ihr Leben in Europa verbringen.

Außerdem ist der Lebensstandard in Europa um einiges höher.

Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen, nach Europa zurückkehren, wenn ich alt bin :).

Geschrieben
Aber viele Amerikaner haben diese Frage häufiger gestellt :D. Ich kenne auch einige amerikanische Studenten/innen, die sich teure Studiengebühren in Amerika nicht leisten können. Deshalb sind manche nach Deutschland gegangen um zu studieren oder einige nach Österreich, Holland und Schweden. Sie sind absolut zufrieden und wollen nach dem Studium ihr Leben in Europa verbringen.

Außerdem ist der Lebensstandard in Europa um einiges höher.

Fürs Studium ist das echt eine Option. Wir haben sehr viele Chinesen (und überhaupt alle möglichen Nationalitäten), die in Deutschland studieren. Ein paar Amerikaner passen da sicher auch noch dazu. :wink: Man kann dann ja umgekehrt ein "Auslandssemester" oder ein Praxissemester in den USA machen. :D

Ich kenne urlaubsmäßig bisher nur die Westküste.

Erzähl mal ein bischen von der Umgebung von New York.

Läßt es sich dort preislich ganz gut wohnen, oder muß man dafür schon sehr weit ins Inland?

Was ist denn sonst noch so touristisch empfehlenswert an der Ostküste? Long Island, Martha’s Vineyard (Jaws O:-)), Boston, Neuengland, Indian Summer, etc.?

Wie schaut`s ökonomisch zur Zeit aus? Wirklich so düster, wie hier manchmal berichtet wird? Zeitungsartikel geben ja gerne Extrempositionen wieder. Von daher würde mich das mal aus "Nativesicht" vor Ort gesehen interessieren.

Geschrieben

Also touristisch gesehen lohnen Boston, Massachussetts und der Indian Summer auf jedenfall!:-))!

Gerade die Umgebung von Boston (ich selbst hatte in Foxboro gewohnt)ist wirklich malerisch, praktisch ein "Bilderbuch-Amerika".

Boston ansich ist sicherlich die europäischste Stadt der USA, was sich vor allem an der Skyline festmacht, aber auch an vielen alten Kirchen und sonst. Bauwerken.

Boston ist sehr kulturell, aber ach sonst interessant. (St. Patricks dayO:-))

Rhode Island und Maine sind ebenfalls zu empfehlen, ebenso der Landepunkt der Mayflower.

Unbedingt mal Lobster und andere Meerestiere essen, das ist dort eine fangfrische Spezialität.

Der Norden der Ostküste ist definitiv eine Reise wert.

Gruss, Andreas

Geschrieben

Ich kann das Studium in Amerika mit der Lebensqualität sehr gut kombinieren.

NY lässt sich nicht wirklich einfach preislich wohnen. Man geht einkaufen und kriegt immer das, was man will, aber wenn man Lebensmitteln für günstige Preise bekommen will, dann kann er mal super Qualitäten gleich vergessen. Die Nahrungskontrolle ist in NY nicht so streng wie in Europa. Wenn man z.B. Käse schon mal in Deutschland gegessen hat und in NY Käse für billige Preise kauft und probiert, dann merkt man einen gewaltigen Qualitätsunterschied.

Manhattan ist sehr teuer. Meine Ex-Freundin studierte an der Manhattan School of Music und wohnte in einem Wohnheim mit einem Roommate. Sie zahlte pro Monat 1680$ für ihre Miete, obwohl ihr Zimmer gerade mal 20m² groß war. Man muss sich allerdings vorstellen, dass sie während des Studiums mit ihrem Roommate das Zimmer teilen musste. Es gab nur eine gemeinschaftliche Dusche und Küche auf einer Etage.

Wenn man keine vernünftige Wohnung oder kein vernünftiges Haus hat, dann kämpft man auch Tag für Tag gegen Kakerlaken. In der Mensa in ihrer Uni liefen auch sehr viele Kakerlaken rum und sowas erlebt man jeden Tag, dass es einfach normal ist. Bei mir finde ich ab und zu mal tote Kakerlaken in meiner Küche.. Sehr schrecklich, aber bin daran schon gewohnt wie alle anderen Bewohner.

Wenn man auch mit einer U-Bahn fährt, sollte man sich nicht wundern, wenn Ratten unterwegs sind: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1373789/New-York-City-terrorised-rat-invasion-driving-tourists-away.html

Wenn man nicht das Geld im Überfluss hat, dann sollte man lieber außerhalb des Zentrals wohnen. Ich wohne in Brooklyn. Brooklyn ist zwar auch teuer, aber im Gegensatz zu Manhattan ist es einfacher, bewohnbare Wohnungen zu finden, die für "günstige" Preise zu haben sind. Allerdings sollte man nicht von einer großen Wohnung ( >80m²) erwarten. Meine Wohnung ist gerade 60m² und wohne noch mit meiner Freundin. Wenn meine Wohnung in Manhattan liegen würde, dann würde ich vermutliche für die Miete das 3-Fache zahlen.

Da wir beide arbeiten gehen, sind Lebensunterhaltungskosten zum Glück keine Probleme für uns.

Wenn man gerade mal in NY arbeitet und in der "Sicherheit" sein will, dann kämen für mich eig. Brooklyn und Manhattan in Frage. (Es hängt natürlich davon ab, wo man arbeitet, aber da mein Büro in Manhattan ist, ist Brooklyn akzeptabel). In Harlem sind immer noch überwiegend Afro-Amerikaner/innen und es gibt immer noch Schießereien und Prügeleien. Vor wenigen Wochen wurden zwei Polizisten in Harlem tot gefunden. Diese zwei Polizisten waren auf der Jagd gegen Gangsters, die Drogen verkauften und konsumierten. Dabei wurden sie erschossen.

Bitte, verstehe mich nicht falsch, aber ich bin kein Rassist und sehr viele kriminelle Taten sind leider überwiegend von farbigen Leuten in NY.

Boston ist auch eine schöne Stadt. Boston ist gerade traumhaft für diejenigen, die Akademiker sein wollen. Da kann man gleich Cambridge besuchen, wo man MIT, Harvard, Amherst etc. besichtigen kann. In Boston gibt es sehr viele sehenswürdige Museen wie z.B. John F. Kennedy Presidental Museum, USS Constitution Museum etc.

Wenn man noch Kinder dabei hat, dann sollte man auch Boston Children´s Museum besuchen.

Martha´s Vineyard ist auch super schön. Da sollte man eine Yacht mieten und ein Bisschen rumfahren. Für ein Wochenende kann man dort nichts Falsches machen.

Es gibt natürlich viele andere Orte, die man besuchen kann. Aber da mein Text sehr lang wird, höre ich hier mit den Urlaubsorten auf. NY ist eine Weltstadt und bekommt genug Informationen über viele Urlaubsziele. Ansonsten kannst du mir gerne eine PM schreiben.

Die Zeit ist definitiv düster. Besonders an der Wallstreet spürt man diese Angst.

Sehr viele investmentbanken entlassen sehr viele Banker: http://www.businessinsider.com/goldman-sachs-is-firing-employees-in-the-us-so-it-can-hire-1000-in-singapore-2011-6

Goldman Sachs ist nur ein Beispiel davon. Vor der Krise hat man sehr viele Ferraris, Lamborghinis etc. an der Wall Street gesehen. Zur Zeit sieht man nicht viel

Man redet immer wieder in den US-Amerikanischen Medien, ob Amerika Tripple-A verlieren wird oder nicht, ob sich Klagen gegen Investmentbanken durchsetzen lassen oder nicht, ob Bernarke der richtige Mann ist oder nicht etc.

Ich weiß, dass es in Deutschland sehr düster beschrieben wird. Aber diese Angst ist schon die Realität. NY ist sogar die Hauptquelle für die Finanzwelt. Zum Glück arbeite ich nicht als Banker und nicht an der Wall Street, aber in meiner Branche (Kommunikation und Marketing) bekomme ich immer wieder mit,dass sehr viele Leute frisch vom Studium Probleme haben, einen Job zu finden. Auch wenn sie ihren Job haben, wollen sie irgendwann mal nach Europa auswandern und dort weiter arbeiten, weil Europa viel entspannter ist oder nach Asien, weil immer mehr Firmen Strategisten/innen für Marketing und Kommunikationen suchen.

NY ist im Großen und Ganzen stressig. Wenn man in NY lachende Gesichter sieht, sind sie mit der Wahrscheinlichkeit von 80% Touristen/innen.

Was ich damit sagen will, ist: Alles ist nicht Gold, was glänzt.

Wie hart es ist, kann man sich noch besser vorstellen: Wenn man in Princeton, Harvard oder anderen renommierten Universitäten studiert hat, hat man gehofft, einen gesicherten Job zu finden. Die meisten bekamen ihre Jobs auch. Aber jetzt gibt es häufig Diskussionen, ob es sich lohnt, 400,000$ Schulden aufzunehmen und zu studieren, wenn man sowieso keinen Job bekommt.

Geschrieben

Hi Gk1987,

vielen Dank für Deine ausführlichen Erfahrungen vor Ort als Insider, die sich mit meinen nahezu decken, obwohl mir bei weiten die langjährige Einschätzung Deinerseits fehlen.

Das wird für Vielen eine Hilfe sein, die sich näher dafür interessieren.

Nochmals Danke für die Zeit die Du Dir genommen hast uns zu berichten, eine solche Quelle ist manchmal von unschätzbaren Wert.

Schöne Zeit noch und alles Gute für die Zukunft.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben
Wie hart es ist, kann man sich noch besser vorstellen: Wenn man in Princeton, Harvard oder anderen renommierten Universitäten studiert hat, hat man gehofft, einen gesicherten Job zu finden. Die meisten bekamen ihre Jobs auch. Aber jetzt gibt es häufig Diskussionen, ob es sich lohnt, 400,000$ Schulden aufzunehmen und zu studieren, wenn man sowieso keinen Job bekommt.

Wenn man etwas Brotloses studieren wollte, dann sollte man doch über die Europavariante nachdenken.

Auf jeden Fall danke für Deine Infos!

Geschrieben

Ein spannender Thread mit tollen Beiträgen!

Meine letzte und bisher einzige NewYork-Reise liegt jetzt schon 11 Jahre zurück, die Eindrücke decken sich in etwa. Damals was zusammen mit meinem Bruder die erste große Reise auf eigene Faust, für uns damals ein großes Abenteuer. Wir hatten die Sommerferien gejobbt und konnte uns im Herbst die Tickes leisten, damals ca. 600 D-Mark. Am JFK-Airport angekommen haben wir ganz schnell festgestellt, das unser Schul-Englisch mit dem der farbigen Taxifahrer kaum etwas gemein hat. Mit Händen und Füßen konnten wir uns aber dann doch verständigen.

Wir mussten in der Nacht mit einem Greyhound-Bus noch weiter Richtung Bosten, wo wir eine paar Tage bei Verwandten verbringen konnten. Bosten hab ich sehr europäisch in Erinnerung, mit vielen Backsteinhäusern und Segel-Booten auf dem Hudson River.

NewYork war nicht so schön, aber beeindruckend. Denn nach dem Aufenthalt in Bosten stiegen wir noch mehrere Tag in einem YMCA-Hostel in Manhattan hab. War mir jetzt 11 Jahre später im Gedächtnis geblieben ist, sind die irren Hochhäuser bzw. Häuserschluchten, die (ziemlich siffige) Metro, und ein ganz harter Kontrast zwischen arm und reich ganz nah neben einander. Arm ist in den USA etwas ganz andres als wenn man in Deutschland "arm" ist!

Zudem fand ich Manhattan sehr groß, ein "Block" ist zu Fuß länger als man denkt und auch den CentralPark habe ich als riesig in Erinnerung. Ebenso wie die "Twin-Towers" und den Platz davor. Denn fast genau ein Jahr später sollte es die ja nicht mehr geben. Ich kann mich gut erinnern wie mein Bruder und ich da unten standen und an diesen riesen Türmen ehrfürchtig hochgeschaut haben. Weiss waren die mit großen, sehr hohen Fenstern unten und einem hellen, schönen und belebten Platz davor. Ein Jahr später im Fernsehen 9/11 zu sehen, aber auch heute noch an die Eindrücke zu denken fühlt sich seltsam an.

Fazit: Eine Reise nach NewYork kann ich unbedingt empfehlen! Das dort Erlebte wird bestimmt im Gedächtnis bleiben.

Gruß,

Felix

Geschrieben

Danke für den informativen Beitrag sumita werde ein paar deiner Impressionen auch selbst auf meinem Trip dort besuchen fliege am Donnerstag für 7 Tage von San Francisco nach New York. Ich habe hier jetzt bald 3 Wochen in Kalifornien verbracht, und das was du sagtest bezüglich der spürbaren krise war hier wenig bis garnicht anzutreffen. Natürlich stehen wir einige Häuser zum Verkauf und Geschäfte stehen leer selbst auf dem Rodeo drive, jedoch scheint es der Bevölkerung hier trotzdem noch ziemlich gut zu gehen. Viele schöne Autos hier und überall werden die Strafen erneuert etc. Was mich jedoch verwundert hat ist das es auf dem Rodeo drive wirklich leer war.

Geschrieben

Danke für den Bericht. War interessant einmal eine andere Meinung zu New York zu lesen.

Ich habe New York als sauber empfunden, ich meine im Zentrum und in den Parks. Wies in den aussenbezirken aussieht weiss ich nicht. An der grösse der Stadt gemessen und dass im Schnitt pro Monat eine Million Touristen diese Weltmetropole besuchen ist es in meinen Augen erstaunlich sauber. Ich konnte punkto Sauberkeit keinen unterschied zu Los Angeles feststellen.

Dass sogar ein New York Cop 2 oder sogar 3 Jobs braucht um sein Leben zu finanzieren erstaunt mich schon eher. Dass das gang und gäbe ist weiss ich, aber dass ein Angestellter der Stadt dies so machen muss erstaunt mich jetzt.:???:

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Sumita,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Mit dem schwachen Dollar ist das auch so eine Sache.

Laut Umrechnungskurs vor 1 Woche lag der bei 1,42 Dollar für 1 €. Die Wirklichkeit sah anders aus, als ich 1.000,00 € bei einer ganz normalen Wechselstube einlöste erhielt ich nur einen Kurs von 1 zu 1,25.

Übrigens am Flughafen und weiteren Wechselstuben war exakt der gleiche Umrechnungskurs, also beschi...en.

Und so billig ist es in New York auch nicht, gut in China Town bekommt man fast Alles, aber die Qualität da muß man eben dann enorme Abstriche machen.

herzliche Grüße

Sumita

Zahl das nächste Mal mit Kreditkarte, kann man in den USA für alles benutzen. Da hättest Du einen deutlichen besseren Kurs von ca. 1,40 USD/EUR bekommen. Ich nehme grundsätzlich nur Bargeld für die Trinkgelder mit.

Geschrieben

Das ist mir schon bewußt und klar, daß man mit der Kreditkarte einen besseren Wechselkurs bekommt, aber ich bin noch von der alten " Schule " und da ist " Bares enfach Wahres ".

Außerdem bin ich ein absoluter Gegner von Kreditkarten.

Außerdem habe ich die letzten 5 Jahre jeweils 3 - 4 Wochen Urlaub im Südwesten der USA gemacht und bin mit dem Jeep - Mietwagen in Gegenden gekommen, da weigerten sich etliche Geschäfte und Tankstellen eine Kreditkarte anzunehmen.

Begründung der enorme Betrugsanstieg mit Karten und fehlende Liquidität.

Durch meinen Beruf komme ich weltweit in sehr viele Länder, ich kaufe Edelsteine ein, direkt im Dschungel bei den Minen.

Versuch da mal mit der Karte zu bezahlen, die lachen Dich aus, da zählt nur Bargeld.

Und was Wechselstuben in sämtlchen anderen Ländern die ich bereist habe anbelangt, sicher bekommt man da ein paar Dollars, Bhat, Shilling, Rupie etc. weniger aber nie soviel drastisch weniger als jetzt in den USA.

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Wir sprachen von NYC, nicht von irgendwelchen Minen in der Pampa oder im Dschungel.:D

Ein Vielreisender mit einer Abneigung für Kreditkarten kommt einem selten unter, ist auch ein sehr gefährlicher Ansatz. Je nachdem, wo Du unterwegs bist, ist das nicht zu empfehlen. Außerdem ist der Sortenkurs bei meiner KK bisher immer schlechter gewesen als der Kurs, den mir meine KK berechnet hat.

In den USA habe ich bisher fast immer und alles mit KK bezahlen können, auch in der tiefsten Einöde. Für den Fall des Falles habe ich jedoch auch immer etwas Bargeld mit.

Geschrieben
Durch meinen Beruf komme ich weltweit in sehr viele Länder, ich kaufe Edelsteine ein, direkt im Dschungel bei den Minen.

Versuch da mal mit der Karte zu bezahlen, die lachen Dich aus, da zählt nur Bargeld.

herzliche Grüße

Sumita

Ist das nicht gefährlich, so alleine im Dschungel, mit den vielen Minen, da gibts doch sicher auch Banditen oder? :rolleyes:

Also ich hät da die Hosen voll :D

Geschrieben

Ich habe New York als sauber empfunden, ich meine im Zentrum und in den Parks. Wies in den aussenbezirken aussieht weiss ich nicht. An der grösse der Stadt gemessen und dass im Schnitt pro Monat eine Million Touristen diese Weltmetropole besuchen ist es in meinen Augen erstaunlich sauber. Ich konnte punkto Sauberkeit keinen unterschied zu Los Angeles feststellen.

Ich habe längere Zeit in Chicago gewohnt, dagegen ist New York eine "Müllhalde"

Geschrieben

Tip für die KK Muffel zum Geldabheben: In den USA kann man mittlerweile entgegen den Angaben auf den Automaten auch mit den EC Karten von vielen (deutschen) Banken und Sparkassen Bares abheben. Kurs ist vollkommen i.O. und die Gebühren halten sich in Grenzen (bei 300 $ (mehr hat der Automat auf einmal nicht ausgegeben) ca. 5 € bei einem Kurs der 1 cent schlechter war als der "Börsenkurs") :-))!

Geschrieben

Uiuiui da hatte ich ja richtig Glück, als ich mein KK Limit gesprengt habe und trotzdem Bares gebraucht habe :-o

Ergo: doch keine so gute idee (mehr)

Gast Roland T
Geschrieben

Ab und zu mal so eine " Affenschaukel von Ami Limousine der Marke Lincoln, und GM.

Hi Fred ,

willst du mich beleidigen ? O:-)

Geschrieben

Keine Sorge Roland, die neueren Vetten sind damit nicht gemeint, schon gar nicht Deine :-))!

Geschrieben

Hallo Fred,

ich kann Deine Beobachtungen bestätigen. Wir waren sogar im gleichen Hotel am Time Square - bist Du wenigstens auch mal Hershey's an der Ecke oder im Toy's r us gewesen ;-).

Meine Tochter und ich waren an Ground Zero - der wohl bewegendste Teil der Reise. Die Bilder der Menschen, die ihre Angehörigen verloren haben, haben uns sehr nachdenklich gemacht.

Der beeindruckendste Teil unserer NY-Reise war der Flug mit dem Helikopter und ein Besuch bei F.A. Schwarz am Central Park. Im Januar fliegen wir wieder hin. Ich freue mich drauf.

Insbesondere, da ich dann - wie ebenfalls von Dir erwähnt - einen Vergleich zu SNG habe. Im September geht es zum Nachtrennen dort hin (Freunde und Arbeitskollegen besuchen!)

Wenn wir uns dann mal wiedersehen, freue ich mich auf einen interessanten Erfahrungsaustausch ;)

Mach's gut und liebe Grüße nach Birnbach...

Geschrieben

Hi Uwe,

da gibts viel zu erzählen, wird ein interessanter Gesprächsstoff wenn wir uns mal ( hoffentlich nicht so lange noch ), treffen.

Ja, Hersheys, da sind wir jeden Tag vorbeigelaufen, der hat das beste Hamburger, sagen zumindest die Einheimischen.

Ground Zero, ja das ist eine sehr nachdenkliche Tragödie, vor 33 Jahren stand ich noch oben auf dem linken Turm, der Rechte war noch nicht kpl. fertig, ein sehr seltsames Gefühl das da über mich hereinbrach.

Schade, den Heliflug habe ich nicht durchführen können, da die ersten beiden Tage es in NY sehr wolkig und diesig war, und anschließend kamen wir nicht mehr dazu, hätte ich gerne erlebt.

Dafür war der Besuch des Flugzeugträgers " Intrepid " und des U - Bootes um so interessanter für mich.

Und eine romantische Kutschfahrt mit 1 PS durch den Central Park, gefiel meiner Gattin sehr gut.

Auch China Town wr recht interessant, jedenfalls für Kaew, da kam sie ins schwärmen, da es da alles gab wie in ihrer Heimat, zumindest was das " Futtern " anbelangt.

Falls Du es noch nicht unternommen hast, empfehl ich Dir unbedingt die 3 stündige Bootsfahrt rund um Manhattan, am besten am späten Nachmittag, dann kommst Du in den Abend rein mit der beleuchteten Skyline von Manhattan, und den Brücken, berauschend schön.

Dann wünsche ich für Deinen nächsten NY Besuch alles Gute, tolle neue Eindrücke, und komm gesund und munter wieder.

Geht die Familie mit ?

herzliche Grüße

Sumita

Geschrieben

Hab ihr nicht die tollen Museen besucht?

Ich habe selten sein so gutes Museum wie die Neue Galerie besucht. Sehr Klein und kaum besucht und das feinste an deutscher und österreichischer Kunst aus dem 19 und 20 Jahrhundert haben die da hängen. Ist ein Teil der privaten Sammlung von Roland Lauder.

Kurz über die Straße und man ist am Metropolitan Museum of Art auch hier einen unglaublichen Überblick über die Kunst von der Antike bis zum ausklingenden 19. Jahrhundert.

In Midtown finden wir dann noch das Museum of Modern Art hier ist alles Bunt durch einander ausgestellt von Film Kulissen von Tim Burton über van Gogh bis zu lebenden Kunstwerken.

Als ich das letzte mal das MoMA besucht habe war dort grade eine Austellung von Marina Abramović bei der die Künstlerin selbst im Atrium saß und man sich zu ihr an einen Tisch setzen konnte und sie anstarren konnte und dabei gefilmt wird.

Die Ausstellung selbst war ein hindurch Gequetsche zwischen nackten Kunststudenten , und wenn ich nackt sage meine ich wirklich nackt und das im prüden Amerika.

Sonst finde ich am besten an New York sich in ein Café zu setzen und die Leute zu beobachten da finden die besten Storys statt auch genieße ich es durch die Stadt zu laufen und dem rasanten treiben zu zu schauen. Ich habe mal 2 Monate in der Stadt gelebt es reizt mich also nicht mehr mir die Sehenswürdigkeiten anzuschauen für mich sind die Leute selbst schon eine Sehenswürdigkeit und oft kommt man mit Leuten ins Gespräch und es entwickeln sich grandiose Unterhaltungen.

Ich habe zum Beispiel mal Woody Allen bei seinem Sonntagsspaziergang im Central Park getroffen und ein paar nette Sätze mit ihm gewechselt.

Noch ein paar Tipps für New York Reisende.

Man steht sich oft Stunden am Empire State Building die Beine in den Bauch um sich dann auf der Spitze über den nervenden Zaun zu ärgern und sich mit den 500 anderen Besuchern da oben um den besten Platz zu schlagen, ich würde immer das Top of the Rock also die Spitze des General Electric Building dort sind meistens nicht so viele Besucher und es gibt statt einem Zaun der die Sicht stör , sondern riesige Glasscheiben, man fühlt sich also als ob man direkt am Abgrund steht und hat einen wunderschönen Blick über Midtown und den Central Park.

Grade aus kulinarischer Sicht ist New York ja immer eine Reise wert und oft ist es gar nicht so teuer unglaublich gutes Essen zu bekommen, so gibt es die beste Pizza die ich je gegessen habe in der 57th Straße in einem kleinen Lokal Names Angelos Pizza, die Pizza ist meistens 5 Minuten nach Bestellung schon am Tisch da sie in einem unglaublich heißem Holzofen gebacken wird.

Auch gut sind oft die Straßenstände an denen es oft richtig gute Snacks gibt, vor allem im Financial Distric gibt es wirklich gute Streetkitchens und man ist nicht angewiesen auf die meistens schäbigen Fastfoodketten.

Sollten einige das Verlangen verspühren doch einmal in die Problemviertel zu erkunden so empfehle ich dies nicht umbedingt in dem Aufzug eines typischen Touristen zu tun und schon gar nicht versuchen die Menschen oder die Straßenszenen zu photographieren noch dazu sollte man nicht umbedingt nach Geld aussehen und nicht umbedingt große Mengen Bargeld bei sich führen falls es wieder erwarten zu einem Überfall kommen sollte.

Ein Bekannter sagte mal zieht es dich dort hin billige Uhr und 20$ in der Brieftasche, hast du nichts legen sie dich um und hast du zu viel legen sie dich zum Dank um.

LG Datloke

Geschrieben
Als ich das letzte mal das MoMA besucht habe war dort grade eine Austellung von Marina Abramović bei der die Künstlerin selbst im Atrium saß und man sich zu ihr an einen Tisch setzen konnte und sie anstarren konnte und dabei gefilmt wird.

Toll, das sind so Sachen, an die man sich noch nach Jahren gerne erinnert.

Marina Abramovic finde ich schon sehr interessant in ihrer Radikalität.

Gruß,

Markus

Geschrieben

@ Datloke,

bestimmt interessant die von Dir erwähnten Museen, und es gibt bestimmt noch ne Menge mehr, auch Anderes noch.

Wenn man aber nur 4 Tage für NY Zeit hat, und jemand dabei ist der NY das erste Mal bereist, sieht man sich halt erst mal die üblichen bekannten Sehenswürdigkeiten an.

Übrigens hast Du recht, rund um die Wall Street gibt es wirklich sehr gute Street Imbiß Stände, billig und sehr gut, das Hot Dog das wir dort mal versucht bzw. gegessen hat uns in der Tat sehr gemundet.

herzliche Grüße

Sumita

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