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Bugattifund in der Schweiz


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Naja, Fund ist übertrieben, die wissen seit Jahren dass das Auto dort liegt, nur hat man es erst jetzt geborgen.

In den Sechzigerjahren waren Taucher im Lago Maggiore auf das Wrack eines Bugatti gestossen.

Typ 13 Brescia und Jahrgang 1925 passen irgendwie nicht zusammen, das müsste ein Typ 22 oder 23 sein welche eine Brescia Form erhielten.

  • 3 Monate später...
  • 2 Monate später...

Verteigerung am 23.01.2010

Rétromobile Salon, Porte de Versailles, Paris

Lot No: 250*

No reserve, 1925 Bugatti Brescia Type 22 Roadster

Chassis no. 2461

Engine no. 879

Estimate: €70,000-90,000

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  • Gefällt mir 2

- 23.01.2010 Rétromobile Salon, Porte de Versailles, Paris

- No reserve, 1925 Bugatti Brescia Type 22 Roadster Chassis #2461 Motor #879

- Verkauft für €260500 inclusive of Buyer's Premium

Nix gegen Oldtimer-Sammler, aber um für einen Eimer Kernschrott so viel auszugeben, da muss man schon kerngesund oder frisch operiert sein.

Zumal es die Kutsche noch in "Ganz" gibt. Ne, Sachen gibts......

Bedenke, dass das Geld voll und ganz in die Fondazione Damiano Tamagi geht, eine Stiftung, die gegründet wurde, nachdem Damiano Tamagi auf grausame Weise von drei Jugendlichen getötet wurde und die sich gegen jugendliche Gewalttaten und für die Opfer einsetzt.

Bedenke, dass das Geld voll und ganz in die Fondazione Damiano Tamagi geht, eine Stiftung, die gegründet wurde, nachdem Damiano Tamagi auf grausame Weise von drei Jugendlichen getötet wurde und die sich gegen jugendliche Gewalttaten und für die Opfer einsetzt.

Hm, das wusste ich nicht.

Aber das die Summe gespendet wird, macht aber den Eimer auch nicht wertvoller.

Wer spenden will, der kann das ja auch so.

Alleine die Tatsache, das die Sparkassen bei uns die Sportvereine mit Kleckersummen unterstützen, lässt mich bei den höheren Gebühren und niedrigeren Habenzinsen

auch nicht im Freudentaumel den Schalter stürmen.

Wenn ich unserem Sportverein was gutes tun will, dann kann ich denen auch direkt etwas geben. Umwege brauche ich da nicht.

Kurz zur Hintergrundstory: Damiano Tamagi war Mitglied in einem Tauchverein am Laggio Maggiore und wohl ein sehr hilfsbereiter Mensch. Er wurde nachts nach einer Party angepöbelt und (aus welchem Grund auch immer) totgeprügelt und in den See geworfen.

Der Tauchclub, in dem er Mitglied war, hatte bereits viele Jahre zuvor diesen Bugatti im See gefunden und beschloss nun zusammen mit seinen Eltern 1.) die Stiftung zu gründen und 2.) den Bugatti zu bergen und zu versteigern. Die Bergungsfirma, alle Mitglieder des Tauchvereins und die Auktionsfirma arbeiteten kostenfrei, um wirklich die gesamte Summe der Stiftung zugute kommen zu lassen.

Ich persönlich finde es klasse, dass demnach auch Bieter da waren, die diese Idee unterstützen wollten und eine solche Summe zur Verfügung gestellt haben. Mal völlig davon ab, dass der Wert des Wracks zwischen 70.000,- und 90.000,- Euro angesetzt worden ist und wohl viel viel Geld reinfließen müsste, um jemals wieder ein fahrfertiges Auto daraus zu machen. Aber vielleicht will der neue Besitzer das ja gar nicht, wer weiß.

Wow dass das Auto noch so gut aussieht, gute Qualli würde ich sagen :-)

Eher Sauerstoffmangel. Am Grund des Königssees ruht in 131m Tiefe ein alter VW Käfer, bei dem die Chromstoßstangen noch glänzen. Sein Besitzer, der in unmittelbarer Nähe liegt hat sich auch gut gehalten.

bf59lk-Kx-s

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Eher Sauerstoffmangel. Am Grund des Königssees ruht in 131m Tiefe ein alter VW Käfer, bei dem die Chromstoßstangen noch glänzen. Sein Besitzer, der in unmittelbarer Nähe liegt hat sich auch gut gehalten.
Wir sind zwar etwas off topic, aber vielleicht interessiert es ja jemanden:

Beim Käfer handelt es sich um einen Faltdach-Ovali mit Winker und originalem zeitgenössischen Zubehör.

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:-))!

Ich persönlich finde es klasse, dass demnach auch Bieter da waren, die diese Idee unterstützen wollten und eine solche Summe zur Verfügung gestellt haben. Mal völlig davon ab, dass der Wert des Wracks zwischen 70.000,- und 90.000,- Euro angesetzt worden ist und wohl viel viel Geld reinfließen müsste, um jemals wieder ein fahrfertiges Auto daraus zu machen. Aber vielleicht will der neue Besitzer das ja gar nicht, wer weiß.

Der Höchstbieter will das Fzg unverändert in ein Museum in Kalifornien stellen.

Der Zweitbieter wollte es restaurieren.

a European collector representing the Peter Mullin Collection in California – will show the car in its present condition in his museum, whereas the underbidder had intended to restore the car.

http://www.sportscardigest.com/2010-retromobile-auction-results-bonhams/

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wobei ich finde, dass es bei so einem Zustand ohnehin so eine Sache ist, noch von "Restauration" zu sprechen.

Ich weiß, die Ansichten und Meinungen gehen da weit auseinander, aber wenn ich effektiv so gut wie keine Teile mir vom Orginal verwenden kann, dann ist das für mich ein Nachbau. Wäre aber einen anderen Thread wert und ist hier offtopic:oops:

...Wäre aber einen anderen Thread wert und ist hier offtopic:oops:

Naja, sagen wir mal es ist grenzwertig. :wink:

Aufgrund des niedrigen Sauerstoffgehalts im tiefen Wasser kann die Basis oft besser sein als es der äußerliche Anschein vermuten lässt. Aus dem Traunsee wurde eine Thunderbolt P-47, welche wieder flugtüchtig gemacht wurde.

Hochinteressantes Thema:

http://www.alliedfighters.com/

10gr.jpg

Um aber den Bogen zurück zum Bugatti zu spannen, den wieder zu restaurieren und fahrtüchtig zu machen ist nicht unmöglich. Allerdings hat der auch so seinen Charme.

Persönlich kenne ich mich bei den Bugattitypen nicht gut aus:oops:

sollte es sich um ein seltenes Modell handeln,

wäre eine Restaurierung aber doch sinnvoll:-))!

so kann ich mir unter dem Auto relativ wenig vorstellen

Bezüglich Stückzahlen sind alle Bugatti selten, die Brescia aber im Grunde nichts spezielles, T13,15,17,21,23 gab es eigentlich genügend, es ist immer das gleiche, einfach die Länge des Chassis ist unterschiedlich, der Karosserie-Aufbau war damals sowieso bis auch wenige Werkskarossen ein spezifischer Kundenauftrag.

Bezüglich Stückzahlen sind alle Bugatti selten, die Brescia aber im Grunde nichts spezielles, T13,15,17,21,23 gab es eigentlich genügend, es ist immer das gleiche, einfach die Länge des Chassis ist unterschiedlich, der Karosserie-Aufbau war damals sowieso bis auch wenige Werkskarossen ein spezifischer Kundenauftrag.

die Karosserien wurden dann aber schon bei Bugatti gebaut?

Nicht bei Binder, Mulliner oder sonstigen speziellen Karosseriefirmen, wie zum Beispiel bei Rolls Royce üblich?

Sowohl als auch, bei Bugatti war der Hauskarossier Gangloff von Strassburg.

Wer nun vor 90 Jahren diese Karosse gebaut hat wird wohl schwer zu eruieren sein, da selbst die Werkskarossen nicht alle in Molsheim gefertigt wurden.

Bei dem Bugatti-Wasserfund wäre bei einer Restauration evtl. die Lampen, der Kühler und ein paar Motorteile "überarbeitet-Original" geblieben. Und wie CountachQV schon anmerkte ist die Bugatti-Geschichte weitgehend komplett. Bei so einem üppigen Verfallstadium finde ich einen konservierten Wasserfund interessanter als einen kompletten Neuaufbau mit weitgehend nachgefertigten Teilen um die Chassis-Nummer drumherum.

Noch dazu weil dieser gefundene Bugatti ja fast wie ein Schnittmodell ist, man kann die Technik und die Handwerkskunst der Erbauer daran recht gut erkennen.

@S.Schnuse

Ja, Details bleiben bei den Wasserfunden recht gut erhalten (z.B. Lederkappen, Gurte, Schuhe, ab bestimmten Tiefen sogar Kleidung). Funktioniert auch in recht geringer Tiefe - wird dann aber meist von tauchenden Plünderern vernichtet.

Normalen Metall setzt es dagegen schon stark zu, schon alleine wenn die Wracks unten aufschlagen und z.B. andauernde Strömung etc.

Jagdflugzeuge oder z.B. auch Panzer überstehen das immer besser weil Rumpf und Kabine stark gepanzert sind. Bei der Thunderbolt ist ja anscheinend sogar die schwere, massive Panzerglaskabinenhaube drauf geblieben.

Was mit normalen Flugzeugen passiert, zeigte 1999 leider die FW 200 Condor in Norwegen. Trotz aufwändiger und sorgfältiger Bergung ist sie auf dem Weg nach oben zerfallen.

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