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Daniel J.

Firma in den USA anmelden

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Daniel J.
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hey.

Kennt sich hier vielleicht jemand aus mit Firmengründung in den USA? Bei Google find ich leider alles und auch wieder nichts. Ein Freund von mir der in den Staaten auch wohnt will eine Firma aufmachen und mich als zweiten Inhaber/Geschäftsführer eintragen lassen, ist das möglich? Was sind die unterschiede zwischen den ganzen Firmenarten?

Danke!

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ViperGTS
Geschrieben

Da sollte Dein Freund in den USA sich aber ganz schnell von einem Fachmann IN den USA und vor Ort beraten lassen O:-)

Und Du auch, wenn Du als Gesellschafter die Haftung/Geschäftsführung mit übernimmst.

Firmengründung, Rechtsform!?

Name? Unternehmenskennzeichen? Markenrechte!?

Steuerrecht!?

Produkthaftung!?

TAX!?

etc.

Kazuya
Geschrieben

Ein Kommilitone von mir hat sogar zwei Unternehmen in den USA gegründet (mit Partnern) und eine mittlerweile auch als Inc. angemeldet. Also wenn dann nur als Limited Ltd. wobei ich nicht weiss wie die Haftung da geregelt ist. Interessant ist es ja vorallem wenn man nicht die nötigen 25.000 € Stammkapitaleinlage hat für eine GmbH... ooh, oder warens gar 50... ups, die Klausur ist auch schon länger her.. :D

Smove
Geschrieben
Ein Kommilitone von mir hat sogar zwei Unternehmen in den USA gegründet (mit Partnern) und eine mittlerweile auch als Inc. angemeldet. Also wenn dann nur als Limited Ltd. wobei ich nicht weiss wie die Haftung da geregelt ist. Interessant ist es ja vorallem wenn man nicht die nötigen 25.000 € Stammkapitaleinlage hat für eine GmbH... ooh, oder warens gar 50... ups, die Klausur ist auch schon länger her.. :D

Es sind 25tEuro, als BWLer sollte man sowas eigentlich schon wissen :wink:

Z0RR0
Geschrieben
Interessant ist es ja vorallem wenn man nicht die nötigen 25.000 € Stammkapitaleinlage hat für eine GmbH...

wieso?

wenn es dir nur darum geht, die persönliche haftung zu vermeiden, dann ist dies auch innerhalb der eu mit 1 € stammkapital möglich.

Kazuya
Geschrieben
wieso?

wenn es dir nur darum geht, die persönliche haftung zu vermeiden, dann ist dies auch innerhalb der eu mit 1 € stammkapital möglich.

jaja... 25 k sinds schon... Das mit den 1 € innerhalb darfst du gern erläutern. Ich meine hier aber die GmbH nach deutschem Gesetz.
chip
Geschrieben
jaja... 25 k sinds schon... Das mit den 1 € innerhalb darfst du gern erläutern. Ich meine hier aber die GmbH nach deutschem Gesetz.

Sorry aber ganz ernsthaft, welche bank wird ein Darlehen an eine GmbH vergeben ohne den Gesellschafter / Geschäftsführer mit in die persönliche Haftung zu nehmen ? (sofern keine anderen Sicherheiten da sind)

Von der Haftung des GF für Steuerschulden mal ganz außen vor. Aber das würde hier sowohl OT als auch zu sehr ins Detail gehen und ist einem fähigen BWL Studenten sicher auch so bekannt. O:-)

gumball
Geschrieben
wenn es dir nur darum geht, die persönliche haftung zu vermeiden, dann ist dies auch innerhalb der eu mit 1 € stammkapital möglich.

Prima, als ltd.

Ist bestimmt der richtige Weg, ohne Kapital eine Firma gründen zu wollen...

Wer kein Kapital hat, der soll sparen, denn genau mit der Limited kommst in Deutschland nirgendwo hin, einfach mal googeln. -> nix Kredit, nix Lohnkonto usw.

BTW: Wie wollt ihr Geschäfte machen, egal welche Branche?

Jedes Gewerbe, welches irgendwie Handel betreibt, braucht Kapital.

Ausserdem wäre ich als Kunde extrem vorsichtig, wenn dann keiner haften will und ich auch noch Anzahlung oder ähnliches leisten muss...

Sorry aber ganz ernsthaft, welche bank wird ein Darlehen an eine GmbH vergeben ohne den Gesellschafter / Geschäftsführer mit in die persönliche Haftung zu nehmen ? (sofern keine anderen Sicherheiten da sind)

Tja, wahrscheinlich keine Bank, ich hafte auch mit meinem Privatvermögen :D

Warum gibt`s denn wohl ein Stammkapital??? X-)

just my 2 EURO

gumball, der selbst eine GmbH hat

Z0RR0
Geschrieben
jaja... 25 k sinds schon... Das mit den 1 € innerhalb darfst du gern erläutern. Ich meine hier aber die GmbH nach deutschem Gesetz.

Jetzt verstehe ich dich nicht ganz.

Oben schreibst du zu den USA:

Interessant ist es ja vorallem wenn man nicht die nötigen 25.000 € Stammkapitaleinlage hat für eine GmbH...

Eine deutsche GmbH kann man nun mal nur in Deutschland gründen.

Bei der Mindesteinlage der Kapitalgesellschaften gibt es in der EU gewaltige Unterschiede. In manchen Ländern gibt es gar kein Minimum, anderswo brauchst du 2500, 10000 oder eben 25000 EUR.

Prima, als ltd.

Ist bestimmt der richtige Weg, ohne Kapital eine Firma gründen zu wollen...

Zumindest eines der einfachsten!

Wer kein Kapital hat, der soll sparen, denn genau mit der Limited kommst in Deutschland nirgendwo hin,

Grundsätzlich gibt es von der Rechtsfähigkeit her keinen Unterschied zur GmbH.

nix Kredit

Klar! Darum geht es ja auch nicht.

Man muss hier eben den juristischen und der kaufmännischen Bereich trennen.

Und ist es etwa bei einer vorgestern gegründeten deutschen GmbH mit Mindestkapital und ohne weitere Sicherheiten anders?

nix Lohnkonto usw.

Über eine Niederlassung schon.

BTW: Wie wollt ihr Geschäfte machen, egal welche Branche?

Jedes Gewerbe, welches irgendwie Handel betreibt, braucht Kapital.

Außerdem wäre ich als Kunde extrem vorsichtig, wenn dann keiner haften will und ich auch noch Anzahlung oder ähnliches leisten muss...

So was wird benutzt um bereits beschlossene/geplante Geschäfte optimal durchzuführen.

Aber auch das dürfte ja einleuchtend sein (s.o.).

Z.

K-L-M
Geschrieben
Hey.

Kennt sich hier vielleicht jemand aus mit Firmengründung in den USA? Bei Google find ich leider alles und auch wieder nichts. Ein Freund von mir der in den Staaten auch wohnt will eine Firma aufmachen und mich als zweiten Inhaber/Geschäftsführer eintragen lassen, ist das möglich? Was sind die unterschiede zwischen den ganzen Firmenarten?

Danke!

Geh zur Botschaft/Konsulat der USA in Deiner Nähe, die haben eigene Abteilungen für solche Beratungen. Kostet nichts.

Kazuya
Geschrieben
Sorry aber ganz ernsthaft, welche bank wird ein Darlehen an eine GmbH vergeben ohne den Gesellschafter / Geschäftsführer mit in die persönliche Haftung zu nehmen ? (sofern keine anderen Sicherheiten da sind)

Von der Haftung des GF für Steuerschulden mal ganz außen vor. Aber das würde hier sowohl OT als auch zu sehr ins Detail gehen und ist einem fähigen BWL Studenten sicher auch so bekannt. O:-)

Naja so OT ist das garnicht.

Aber moment... hab ich da jahrelang was falsches gehört. Wenn ich heute eine GmbH gründe mit meinen 25.000 € Stammeinlage bedeutet dass das mit dem Eintrag ins HR diese GmbH besteht und sie vollschuldnerisch haftet. Ich als alleiniger GF aber hafte nur eben mit meinen 25k € Stammeinlagen. So, aber mein PRIVAT! Vermögen bleibt doch davon unangetastet (jetzt mal strafrechtliche Sachen außen vor). Wenn nicht? ja wofür gründ ich eine GmbH?? mit beschränkter Haftung... nicht der Unternehmung, ja, aber doch der Gesellschafter.

:???: langsam weiß ich garnicht mehr was ich weiß...

chip
Geschrieben

:???: langsam weiß ich garnicht mehr was ich weiß...

mal die Kurzfassung:

Du gründest eine GmbH zahlst das Stammkapital ein und es wird eine Eröffnungsbilanz erstellt. Durch Einnahmen und Ausgaben sowie ggf. entnahmen entsteht am Ende des Jahres eine neue Bilanz. Durch überhöhte Ausgaben/Entnahmen kann das Kapital durchaus schrumpfen. Ist es irgendwann negativ und erfolgt keine Darlehensaufnahme oder kein Nachschuß dann ist die GmbH Pleite. Das heißt: Die Firma GmbH haftet nur mit ihren vorhandenen Aktiva. Sind diese aufgebraucht, dann ist auch nix mehr zu holen. Deshalb ja die private Zusatzhaftung des Gesellschafter/Geschäftsführer (kann auch ein und die selbe Person sein) z.B. gegenüber Banken oder beschränkt auch gegenüber dem Finanzamt.

Sollte die Bank auf die private Haftung verzichten und keine vorsätzliche Tat vorliegen bzw. sollten keine Steuerschulden bestehen, so ist wie von Dir treffend festgestellt letztendlich auch keine private Haftung mehr gegenüber gewöhnlichen Gläubigern gegeben.

master_p
Geschrieben

Nunja eine GmbH heißt ja nicht gleich, dass die 25.000€ vorhanden sein müssen. Gut bei einer neu gegründeten GmbH ist das noch irgendwo. Allerdings muss die Einlage ja nicht in Forum von Bargeld erfolgen, sondern kann auch anders erfolgen (z.B. Fuhrpark oder Designer-Büromöbel). Wenn man also seinen (natürlich gekauften) Porsche "belastet" für die GmbH und man setzt ihn an die Wand, dann ist die GmbH ja nicht direkt pleite. Dann ist nur die Einlage futsch. Unter anderem deshalb wollen Banken oftmals bei neugegründeten GmbHs lieber auch die private Haftung absichern.

K-L-M
Geschrieben
Naja so OT ist das garnicht.

Aber moment... hab ich da jahrelang was falsches gehört. Wenn ich heute eine GmbH gründe mit meinen 25.000 € Stammeinlage bedeutet dass das mit dem Eintrag ins HR diese GmbH besteht und sie vollschuldnerisch haftet. Ich als alleiniger GF aber hafte nur eben mit meinen 25k € Stammeinlagen. So, aber mein PRIVAT! Vermögen bleibt doch davon unangetastet (jetzt mal strafrechtliche Sachen außen vor). Wenn nicht? ja wofür gründ ich eine GmbH?? mit beschränkter Haftung... nicht der Unternehmung, ja, aber doch der Gesellschafter.

:???: langsam weiß ich garnicht mehr was ich weiß...

Ist ganz einfach:

Zwischen Gründung und Eintragung ( kann dauern) haftet jeder Gesellschafter voll.

Nach Eintrag haftet jeder Gesellschafter nur noch für die Erbringung seiner Einlage. Sonst für nichts.

Ausnahmen u.a. :

Falsche Angaben bei der Gründung.

Gesellschafterbeschlüsse gegen die Satzung.

Abzug von Gesellschafter-Darlehen die Eigenkapitalcharakter haben oder erhalten haben.(Insolvenzproblematik)

Fehlende Kontrolle des Geschäftsführers.

Insolvenzverschleppung.

Verstoß gegen die Satzung z.B. weitergabe von Firmenunterlagen/Betriebsgeheimnisse usw.

Gibt noch einiges mehr. Aber im Grunde muß man schon grob Fahrlässig handeln um in die Pflicht genommen zu werden.

Allerdings bekommt eine neue/oder vermögenslose GmbH wenn überhaupt Kredite nur mit persönlicher Bürgschaft der Gesellschafter.

Soweit der Gesellschafter einer GmbH

Der Geschäftsführer und speziell der Gesellschafter-Geschäftsführer haftet inzwischen in einem Ausmaß das würde hier den Rahmen sprengen.

Ich nenne nur als Beispiel Lohnsteuer, Sozialabgaben, Arbeitsschutz, Gesetzesverstöße u.U. auch der Mitarbeiter usw. usw.

Hier sitzt man auch schnell im Knast.

Fazit, dem Gesellschafter kann wenn er nicht grob Fahrlässig handelt außer dem Verlust seines Stammkapitals und evtl. Darlehen und Bürgschaften nichts passieren.

Der Geschäftsführer einer GmbH haftet in einem solchen Umfang, daß ich nur jedem raten kann auf keinen Fall einen Gefälligkeitsgeschäftsführer zu spielen. Nur wer die volle Kontrolle, also das Geschäft führt kann so ein Risiko eingehen.

@ DanielJ kann ich nur raten: auch in USA nach genauer Prüfung nur Inhaber wie Du es nennst auf keinen Fall Geschäftsführer. Es sei denn Du bist laufend drüben.

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