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Polo G40 als Anfängerauto???


VW Golf IV R32

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Guten Tag

Ich hab mir mal letztens so gedanken drüber gemacht was für ein Auto ich mir zum 18.Geburtstag holen sollte. Da kam mir der Polo G40 so in die Gedanken, da meine Eltern schonmal einen Gekauft hatten mit Zahnriemenschaden und mein Dad und ich den motor wieder gerichtet hatten hatte ich schon ein wenig erfahrung gesammelt :D .

Da nun meine Frage:

-Gibt es schwachstellen an dem Auto?(z.B.G-Lader)

-Wie sieht es mit dem Unterhalt aus (steuer und versicherung)?(Kann leider net meine Eltern fragen weil wir das auto nur 2 wochen hatten und mit unserer Roten nummer damit gefahren sind)

-Kann man noch Unverbastelte Polo's finden?

-Wie sieht es mit tuning aus?(nicht nur Motortuning sondern auch Fahrwerk usw.)

-Kann man das Auto einem Fahranfänger zumuten?(habe schon erfahrungen mit dem Führen eines autos....ADAC Slalom Corsa Cup<----:-))! )

Vielen dank im Vorraus

Gruß Deniz :-))!

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Geschrieben

Hi!

Hab mir vor 2 Monaten einen G40 gekauft. Original bis auf Fahrwerk und diverse Streben und Stabilager die bei dem Auto echt notwendig sind.

Anfängerauto ist immer so eine Sache , ich hab mir nach einem Jahr Führerschein einen Corrado G60 gekauft, den ich jetzt über 4 Jahre habe. Es kommt auf den Typ an, klar haben viele Anfänger den Polo `(Corrado)

verheizt und in den Graben gesetzt, sonst wäre die Versicherung heute wohl nicht so hoch...

Originale findet man noch teilweise aber die kosten dann auch gut über 2000 Euro.

G-Lader ist klar eine Schwachstelle, weil nicht weiß wie der Vorbesitzer gefahren ist.

Geschrieben

Ich persönlich würde immer einen Umbau bevorzugen, allein schon aus Unterhaltsgründen. Wenn du dich ein wenig informierst (www.forum.86c.de) und schrauben kannst dürfte das no problem sein.

Einen unverbastelten oder nicht verheizten "G" zu finden dürfte mittlerweile eher schwierig werden. wie gesagt, besorg die die teile die du für nen umbau benötigst und besorg dir nen standard 45pser..

Tuningartikel gibt es natürlich viele für den polo, also auch für den g40. spare lieber etwas und kaufe dir gleich was gutes und nicht das billigste, da zahlst du oft leergeld(!). glaub mir ich sprech da aus erfahrung.

Ob man das Auto einen Fahranfänger zumuten kann? Das kann man so generell nicht sagen, da kommt es immer auf einen selbst an.

Die meisten Fahranfänger bringen in meinen Augen einfach noch nicht die gewisse Reife/Disziplin mit ein etwas leistungsstärkeres Auto zu bewegen.

Bei G40 ist es z.B. enorm wichtig den Wagen warmzufahren bevor du ihm die Sporen gibs't.. und auch das "kaltfahren" sollte man ernstnehmen. Ansonsten riskierst du nen Laderschaden.

Ich persönlich würde mir nur einen G40 zulegen bzw. auf G40 umbauen wenn ich im Anschluss einen Umbau auf Turbolader plane.

Geschrieben

mein erstes auto mit 18 war ein opel astra gsi 16v.

war geil und ich lebe auch noch

Geschrieben

ich hatte nach 9 monaten einen clio rs b1 und mein bruder direkt nach der prüfung einen cooper s. beides problemlos. der charakter des fahrenden ist wichtiger als das fahrzeug. ich kann mein leben auch in einem 45 ps-panda an einem baum beenden.

vielleicht noch ein punkt ist, dass der polo g40 zwar riesen spass macht, mittlerweile aber auch schon über 10 jahre alt ist. die folgekosten müssen auf jeden fall im auge behalten werden.

Geschrieben

Der Preis ist mit knapp 10.000 Euro heftig-aber das wird ein echter Klassiker. Ich würd ihn trotzdem nicht kaufen.

Die Geschichte hat bewiesen, daß der G-Lader ein Irrweg war. Teuer, anfällig-und damit aus dem Kapitel empfehlenswerte Objekte zu streichen.

Grundsätzlich sind die gesamten GTI, GSI, G40/60, XR3 und wie sie alle heißen sehr hoch eingestuft bei den Versicherungen. Ich würde mich da genau schlau machen, sonst übersteigt die erste Jahresprämie locker den Anschaffungspreis.

Daß die Rennsemmeln teils diffizil zu fahren sind ist klar. Der G40 ist ja Fahren pur-kein Airbag, kein ASR, kein ABS-nix! Und 110 PS bei 800 kg....

Geschrieben

Daß die Rennsemmeln teils diffizil zu fahren sind ist klar. Der G40 ist ja Fahren pur-kein Airbag, kein ASR, kein ABS-nix! Und 110 PS bei 800 kg....

Mich wundert die Angabe von 110 PS bei der ersten Serie. Offiziel waren die Angaben immer mit 115 PS angegeben.

Beide von mir gefahren G40 (je 1 Serie) hatten aber eine serienmäßige Mehrleistung: 122 PS bzw 123,4 PS (letztere Zahl ist mir aufgrund Ihrer Abfolge noch Gut in Errinnerung)

Das Einsteigergewicht war 830 Kg. Leider hat der G40 mit der Serienfertigung in der 2 Serie viel an "Schmackes" verloren und deren Motoren waren nie so kräftig wie die der 1. Serie. Die 2. Serie fühlte ich immer untermotorisiert an. Was zum einen auch an den Katalysatoren lag.

Die damaligen "Gegner" waren GTI 16 V und Peugeot 205 mit 130 PS und Fiat Uno Turbo. Der G 40 hatte aber leichtes Spiel mit denen. Lediglich auf der AB waren einige Fiats nur mit Tricks zu überholen.

Aus heutiger Sicht, war der G 40 (damals GT G40) eine kleine Rakete, da die serienmäßigen GTs nur 75 PS hatten. Von daher täume ich noch gerne an den G40 und den damit verbundenen Fahrerlebnissen. Im Serienzustand waren "Durchgeschaltet" selbst die kleinen 944 und der Audi V8 bis 180 kein Thema. Selbst mit einem Ferrari 328 hatte ich mal Spaß und ein damaliger M3 Fahrer konnte es kaum fassen; ich mußte ihm am Grenzübergang Basel das Auto ausführlich erklären, nachdem ich ihn die ganze A5 nicht aus dem Nacken gegangen bin und er sich schließlich dann über das kleine feuerspuckende VWägelchen vor ihm erfreute.

Mit Mini Cooper und S und all den anderen heutigen Rennzwergen kann er es heute wohl nicht mehr aufnehmen. Es hat aber damals schon für eine 1:19 in kl. Hockenheim gereicht.

Mein letzter G40 war angeblich der letzte gefertigte G 40, den mußte mir meine Versicherung zahlen (VK - damals gab es immer sofort Neu gegen Schrott) Da die Serie aber ausverkauft war nutzte ich meine VW-Connection und so fertigte man mir einen individuellen G40 in Hannover bei VW Motorsport. Dieses Exemplar kostete 32000 DM und war mit vielen kleinen Goodies aus dem Cup bestückt. Er brachte über 160 PS an den Start. Leider habe ich ihn auf einer Brücke in der Schweiz versenkt.

Ansonsten kann ich nicht behaupten, dass ich jemals technische Probleme hatte. Die Wagen waren im Langstreckenverkehr unterwegs und spulten beide jeweils über 100.000 km sang und klanglos ab. Lediglich die Bremsen (aber nur aus heutiger Sicht) und der nicht serienmäßige Ölkühler waren Schwachpunkte. Der Ölkühlerleitung scheuerte sich 2x ab, da der G 40 Motor starke Bewegungen im Motorraum macht.

Auch der Corrado G60 lief ohne Probleme. Ich denke die Probleme starten erst mit den Bastelarbeiten mancher Besitzer im Selbstversuch. Die ganzen harten Hoppelkisten verursachen soviel Vibrationen, die von den meisten "Tieffliegern" unterschätzt werden. Am Fahrwerk habe ich übrigens nie etwas verändert, mußte man auch nicht (siehe zum Vergleich den ams Test Fahrwerkssetup im M5 im Vergleich)

Ähnlich wie bei einem Turbo sollte man den Wagen warm- und kaltfahren.

Nun mein Rat an Dich. Ich habe mal bei mobile.de rumgestöbert. Die Autos sind alle nicht empfehlenswert, da alle m.E. verbastelt sind. Einzig der G40 von BB taugt was, da unverbastelt. Allerdings kauft man den auch eher als reiner G 40-Fan, als Liebhaber- oder Schmuckstück und nicht als tägl. Fortbewegungsmittel. Es sei denn, man läßt ihn wie er ist

Wenn Du was zum Basteln und Heizen brauchst, würde ich mich nach anderen Autos umsehen. Ford Focus (115 PS) oder Peugeot 206 mit >100 PS. Oder einen älteren Clio 16V Williams etc.

Wie hoch ist Dein Budget?

P.S. noch eine kleine Anekdote: Bei der Serie 1 konnte man vom Beifahrerraum aus Gas geben. Das Gasgestänge ging dort in Höhe der Rückwand des Hansschuhfaches durch. Wenn man nun als Beifahrer seinen linken Fuß etwas hochnahm, ihn unterhalb des Dashboardes bei der Mittelkonsole durchfädelte, konnte man dort mit Links Gas geben. Das Gestänge konnte man wie ein Pedal nach unten drücken und ab ging es. Dies Nachts und unauffällig angestellt und man konnte ehrfürchtige Gesichter beim Probefahrenden ergattern. Dabei habe ich manchmal einen meiner Kippschalter (Fanfarenumschaltung) betätigt: Fertig war meine "Lachgaseinspritzung" O:-)

Geschrieben

P.S. noch eine kleine Anekdote: Bei der Serie 1 konnte man vom Beifahrerraum aus Gas geben. Das Gasgestänge ging dort in Höhe der Rückwand des Hansschuhfaches durch. Wenn man nun als Beifahrer seinen linken Fuß etwas hochnahm, ihn unterhalb des Dashboardes bei der Mittelkonsole durchfädelte, konnte man dort mit Links Gas geben. Das Gestänge konnte man wie ein Pedal nach unten drücken und ab ging es. Dies Nachts und unauffällig angestellt und man konnte ehrfürchtige Gesichter beim Probefahrenden ergattern. Dabei habe ich manchmal einen meiner Kippschalter (Fanfarenumschaltung) betätigt: Fertig war meine "Lachgaseinspritzung" O:-)

Stimmt, funzte mit jedem Polo dieser Baureihe! :D:wink2:

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo VW Golf IV R32,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Andere Automarken (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

...zumindest "früher" war es so das die G40 nie schneller als 200 km/h fuhren, weil es kein längeres Serie-Getriebe gab, egal wie viele PS sie hatten und egal wie klein das Laderrad auch war!!

Erst die Salzmann Umbauten auf den "großen 827er" 4 Zylinder und dessen Getriebe brachte höheren Topspeed.

Keine Ahnung obs heute etwas passenden gibt!

mecki

Geschrieben

Echt klasse eure Erfahrungen mit dem G40, richtig schön zu lesen.

Ich lasse meinen auch original, das Fahrwerk fliegt wahrscheinlich auch raus, Problem ist ich weiß halt nicht wie ein G40 mit Serienfahrwerk so fährt, vielleicht kann ja mal jemand etwas näheres dazu schreiben..

Geschrieben

Mich wundert die Angabe von 110 PS bei der ersten Serie. Offiziel waren die Angaben immer mit 115 PS angegeben.

Beide von mir gefahren G40 (je 1 Serie) hatten aber eine serienmäßige Mehrleistung: 122 PS bzw 123,4 PS (letztere Zahl ist mir aufgrund Ihrer Abfolge noch Gut in Errinnerung)

Das Einsteigergewicht war 830 Kg. Leider hat der G40 mit der Serienfertigung in der 2 Serie viel an "Schmackes" verloren und deren Motoren waren nie so kräftig wie die der 1. Serie. Die 2. Serie fühlte ich immer untermotorisiert an. Was zum einen auch an den Katalysatoren lag.

Die damaligen "Gegner" waren GTI 16 V und Peugeot 205 mit 130 PS und Fiat Uno Turbo. Der G 40 hatte aber leichtes Spiel mit denen. Lediglich auf der AB waren einige Fiats nur mit Tricks zu überholen.

Aus heutiger Sicht, war der G 40 (damals GT G40) eine kleine Rakete, da die serienmäßigen GTs nur 75 PS hatten. Von daher täume ich noch gerne an den G40 und den damit verbundenen Fahrerlebnissen. Im Serienzustand waren "Durchgeschaltet" selbst die kleinen 944 und der Audi V8 bis 180 kein Thema. Selbst mit einem Ferrari 328 hatte ich mal Spaß und ein damaliger M3 Fahrer konnte es kaum fassen; ich mußte ihm am Grenzübergang Basel das Auto ausführlich erklären, nachdem ich ihn die ganze A5 nicht aus dem Nacken gegangen bin und er sich schließlich dann über das kleine feuerspuckende VWägelchen vor ihm erfreute.

Mit Mini Cooper und S und all den anderen heutigen Rennzwergen kann er es heute wohl nicht mehr aufnehmen. Es hat aber damals schon für eine 1:19 in kl. Hockenheim gereicht.

Mein letzter G40 war angeblich der letzte gefertigte G 40, den mußte mir meine Versicherung zahlen (VK - damals gab es immer sofort Neu gegen Schrott) Da die Serie aber ausverkauft war nutzte ich meine VW-Connection und so fertigte man mir einen individuellen G40 in Hannover bei VW Motorsport. Dieses Exemplar kostete 32000 DM und war mit vielen kleinen Goodies aus dem Cup bestückt. Er brachte über 160 PS an den Start. Leider habe ich ihn auf einer Brücke in der Schweiz versenkt.

Ansonsten kann ich nicht behaupten, dass ich jemals technische Probleme hatte. Die Wagen waren im Langstreckenverkehr unterwegs und spulten beide jeweils über 100.000 km sang und klanglos ab. Lediglich die Bremsen (aber nur aus heutiger Sicht) und der nicht serienmäßige Ölkühler waren Schwachpunkte. Der Ölkühlerleitung scheuerte sich 2x ab, da der G 40 Motor starke Bewegungen im Motorraum macht.

Auch der Corrado G60 lief ohne Probleme. Ich denke die Probleme starten erst mit den Bastelarbeiten mancher Besitzer im Selbstversuch. Die ganzen harten Hoppelkisten verursachen soviel Vibrationen, die von den meisten "Tieffliegern" unterschätzt werden. Am Fahrwerk habe ich übrigens nie etwas verändert, mußte man auch nicht (siehe zum Vergleich den ams Test Fahrwerkssetup im M5 im Vergleich)

Ähnlich wie bei einem Turbo sollte man den Wagen warm- und kaltfahren.

Nun mein Rat an Dich. Ich habe mal bei mobile.de rumgestöbert. Die Autos sind alle nicht empfehlenswert, da alle m.E. verbastelt sind. Einzig der G40 von BB taugt was, da unverbastelt. Allerdings kauft man den auch eher als reiner G 40-Fan, als Liebhaber- oder Schmuckstück und nicht als tägl. Fortbewegungsmittel. Es sei denn, man läßt ihn wie er ist

Wenn Du was zum Basteln und Heizen brauchst, würde ich mich nach anderen Autos umsehen. Ford Focus (115 PS) oder Peugeot 206 mit >100 PS. Oder einen älteren Clio 16V Williams etc.

Wie hoch ist Dein Budget?

P.S. noch eine kleine Anekdote: Bei der Serie 1 konnte man vom Beifahrerraum aus Gas geben. Das Gasgestänge ging dort in Höhe der Rückwand des Hansschuhfaches durch. Wenn man nun als Beifahrer seinen linken Fuß etwas hochnahm, ihn unterhalb des Dashboardes bei der Mittelkonsole durchfädelte, konnte man dort mit Links Gas geben. Das Gestänge konnte man wie ein Pedal nach unten drücken und ab ging es. Dies Nachts und unauffällig angestellt und man konnte ehrfürchtige Gesichter beim Probefahrenden ergattern. Dabei habe ich manchmal einen meiner Kippschalter (Fanfarenumschaltung) betätigt: Fertig war meine "Lachgaseinspritzung" O:-)

Gibts eigentlich irgendwas auf diesem Planeten, das Du noch nicht gefahren hast, Christian?

Geschrieben

Hallo danke für die zahlreichen Antworten. Erfahrungen hab ich schon genug mit dem Schrauben, da mein Vater Automechaniker ist und ich schon genug Motoren gemacht hab mit meinen 17 Jahren. Aber wäre des bet viel zuviel geschäfft nen 40PS Polo auf G40 umzurüsten?Den Polo kaufen dann Bremsen, Fahrwerk, Achsen, Kabelbaum usw. dann noch den Kompletten Motor Überholen. Dann doch lieber nen G40 Probieren ohne unfalll zu finden und dann von der Optik wieder(wenn nötig) zurück rüsten. Nämlich die Polo's werden so verdammt protzig getunt damit wür dich mich net auf die starße trauen :wink: . Ich würd ihn genauso wie unsern Alten G40 machen. Schwarz anderes Fahrwerk und die hammer Viperfelgen(also der Hersteller falls den jemand kennt). Was mir bei unserm Polo auffiel ind meinem Dad viel Kopfzerbrechen machte war wenn man angefahren ist das keine Power kurz da war. Wir hatten gedacht der G-Lader war fertig aber irgendjemand hatte glaub gesagt des wär normal weil der erst Ladedruck aufbauen musste stimmt dies oder war wirklich der G-Lader am ende??Und das uns die Tankanzeige net das gesagt hatte was wirklich drin war -.-**. Es wäre uns lieber gewesen wenn se zuwenig angezeigt hätte als mehr wie eigentlich drin war -.-*. Budget ist kein Thema aber fürn anfang reicht ein älteres auto vollkommen aus. M3 &Co. kommen erst später :D

Geschrieben

Man Leute, jetzt habe ich mich echt geärgert. Hatte schon meine Antwort geschrieben und dann stürzt mein MAC ab. Ärgerlich.

Ich fasse mich daher jetzt kürzer, obwohl ich meinen Zeitsprung genossen habe.

Also dass mit den maxiamlen 200 kann ich nicht so recht glauben, obwohl ich hier nur ungerne Mecki wiedersprechen möchte.

Aber anscheinend sprechen die Fakten gegen mich? Allerdings ist es nun über 15-17 Jahre her, dass ich die GT G40 gefahren bin. Aber die Erlebnisse mit meinem 1. richtig schnellen Auto sind noch da. Damals gab es einen GTI 16 V. Die hatten gegen meinem 1. GT G40 nichts zu melden. Der 16 V war selbst im Topspeed nur ca gleich schnell und im Anzug unterlegen. Ich hatte damals auf der A 5 ein schönes Duell, welches ich dann auf der Sauerlandlinie A 45 erfolgreich beenden konnte. Nicht daß hier ein falscher Eindruck bei unseren jüngeren Mitgliedern entsteht. Damals (man hört sich das an) waren die AB noch recht frei und man hatte öfters Gentlemen "Duelle", welche allerdings Nichts mit den heutigen Kämpfen auf der Ab zu tun haben. Damals fuhr man sportlich fair, ließ sich genügend Platz und in den Baustellen und Tempolimits (damals auch weniger) fuhr man nach den Regeln und überholte nicht. Windschattenfahren ging ebenfalls, weil beide mitspielten. Mach das mal heute...

Während der Vergleichsfahrt wurde höflich mit dem Blinker kommuniziert und sich fröhlich mit dem Warnblinker verabschiedet, wenn einer abfuhr. Heute alles undenkbar. Also nicht nachmachen.

Vom 16 V gab es 2 Varianten 139 und 129 (?) PS wg der KATs. Demnach war es mal ein leichtes und mal ein etwas schwierigeres Unterfangen.

Vielleicht können mich die VW Fraks hier ja mal aufklären. Also der erste GT G40 und der spätere "Massen (sorry) G40 mit Facelift waren unterschiedlich, auch vom Motor und Laderaufbau her. Stimmts? Die Unterschiede kenne ich leider nicht im Detail.

Also mein erster GT G 40 war schneller als ein GTI 16 V. Immer. Er war flotter wie ein 280 SEL und ein 944 Porsche konnte man beim Beschleunigen ebenso bis 180 entrücken, wie einen Audi V8.

Mein 2. Polo (1990) war ein Klon zwischen der letzten Serie (heliusblaumetallic) und den damaligen CUP Fahrzeugen, und einem G40 Sondermodell. Mit (da gebe ich Mecki recht) einem anderem Getriebe und ohne die Prollverbreiterungen à la M3 und Rieger. Das Fahrzeug hatte einen modifizierten G-Lader aus einer Versuchsreihe und andere klassische Spielerein. PS zahl so um und bei 160 PS. Wie Ihr aus dem Isdera Thread ersehen könnt, bin ich technisch leider nicht ganz so fit, daher kann ich keine genaueren Angaben machen. Es sei denn ich finde irgendwann mal und irgenwo Unterlagen von damals.

Das Getriebeproblem war aber damals auch schon bekannt. Man erinnert sich. Getunte Gölfe liefen z.B nie über 225, egal wieviel PS die Tuner reinhauten.

Allerdings bot die Firma Sorg seinerzeit einen auf 1,5 Liter vergrößerten Saugmotor für den Polo an und auch ein "längeres" Getriebe. Dies waren damals die Alternativen. VW Motorsport hat dann aber am "Renn"getriebe einige Änderungen vorgenommen. Die mußten da nur ins Lager gehen und in die Regale greifen. Dies war ja kurz nach der Zeit, als der G-Lader geboren wurde und die G40 Fahrer waren quasi der große Feldversuch. Der damalige (Chef-)ingenieur war ein Ungar (?) und hatte einen schier unaussprechlichen Namen. Ev. sagt den VW Freaks das mehr als mir.

Die Geschichte kam aber so zu stande. Ich hatte damals einen Freund, dessen Vater bei VW eine "niedrige" Nummer war. Sohnemann fuhr den MegaGolf Limited, den G6o Golf mit syncro und 16V mit ca. 210 PS. Nun da war der Weg kurz, als ich einen starken G40 brauchte und so kam der "kleine Mann" (damaliger Spitzname meines Autos von "meinen" Mädels, die gerne ihren 45 PS Fox haben stehen lassen) zur Stande. So nach dem Motto: Wir machen das schon. p.S. meine Versicherung ist für den Letzten aufgekommen, da ich seinen Vorgänger im Hintern einen Commodore CS versenkt habe. Das Getriebe, welches ähnlich dem des Rekordwagen verbaut war (auch der fuhr schneller als 200, exakt 215 Topspeed ) sollte demach für ca 245 km/h gut sein. Am Ende des Projektes war mein Polo schneller als der Limited von meinem Freund. Die reinen Durchzugwerte waren nicht viel besser als vorher und resultierten aus der Spreizung der Getriebeabstufung. Durch die Mehrleistung waren sie aber immer noch besser. Für mich, meistens auf der Ab unterwegs, war Topspeed wichtiger als ein rallyemaßiges Beschleunigen. Ein 328 Ferrari (ca, 240km/h) war diesmal nicht nur im Durchzug zu schlagen, sondern man konnte ihm selbst bis zu seinem Topspeed folgen, zwar nicht wirklich überholen, aber es reichte für stundenlange Gespräche bei Auto Stopka in Bielefeld. P.S. mein GT G40 hatte ebnfalls eine Plakette und die blauen Streifen, sowie das G40 Emblem in Hellblau. Nachdem dieses natürlich gerne demontiert wurden habe ich es abgebaut und nur noch "prollige" Sticker aus dem Baumarkt vebaut (siehe Foto). Die blieben immer dran. Durch diese Aktion habe ich heute noch die Schilder und den damals obligatorischen Sticker zur Tempolimitdiskussion "Lieber 200 mit Köpfchen, als beschränkt mit 100" Eine wahre Provokation auf einem vermeintlichem POLO GT mit 175 km/h Spitze. Es waren schöne Zeiten, der Sprit billig und die AB frei.

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Jetzt sind wir leider ganz schön vom ursprünglichen Thema abgedriftet. Aber es zeigt, was man aus einen G40 bei fachgerechter Hand rausholen konnte.

Aber heute noch so einen Oldtimer fahren? Das sind ja jetzt schon Youngtimer.

P.S . ein Umbau von GT auf G40 ist nicht einfach, der G40 hatte alleine schon im Fahrwerksbereich Unterschiede und in vielen versteckten Details.

Kauf dir einen gebrauchten New-MINi. Schönes gestyltes Auto mit viel Sicherheit und recht flottem Fahrverhalten. Aber das mußt Du selber wissen,

etwas selber gestalten und verändern macht auch höllisch Spaß (siehe Isdera, der auch als Firmenfarbe hellblau im Logo hat. der Kreis schließt sich also immer wieder O:-) )

EDIT: Der 2. GT G40 kann auch 1989 gewesen sein, vor dem Modellwechsel und einige Zeit nach dem G40 CUP. irgendwo dazwischen wird es gewesen sein.

Geschrieben

*gehindievergangenheit*

...also bei mir war es einer der 2. Serie in schwarz mit den damaligen MEGA Trend Felgen von ABT. Irgendwann 91/92 oder so, fettester ALPINE Anlage...*schwärm*

Also das mit den 200 war noch so eine alter Erinnerung, geht aber wohl schon etwas schneller, aber nicht viel! Ein paar Daten: Der Golf 2 16v ohne KAT (KR Motor) geht 208 km/h Spitze, mit KAT (PL Motor) waren glaub ich 200 km/h im Schein, auch nicht wirklich schnell, ein Serie G40 war mit 191 km/h angeben. Der Dennert Polo lief mit 156 PS rund 214 km/h Spitze.

Da scheine ich mich etwas vertan zu haben..., sorry!

..."damals" hatte ich Zivi Seminar in Kiel und bin jeden Tag HH-Kiel-HH, und alle, ausnahmslos alle waren der Meinung das ich verrückt wäre, jeden Tag diese Strecke, aber wie war das geil, es gab jeden Tag "Opfer" und das Racen hat Spaß gemacht, sich auch mal gegenseitig vorgelassen. Zum Schluß war das antippen der Warnblinkanlage obligatorisch

Ich war mit dem Teil innerorts unterwegs (für die HH Kenner: Rissen Canyon), 2 spurige kurzes Stück "Schnellstrasse" 80 erlaubt, 3 Leuts, 2 TV Geräte im G40 gehabt und ein Rennen gegen eine 300E 24V Limo, ging richtig gut aber gewonnen hab ich nicht, irgendwie irgendwann war so n komische Rotes Licht im Rückspiel, kam allerdings nicht näher, also was solls?! Am Ende Ampel gelb, das Rennen eh verloren hab ich also mal gehalten. Okay das "Rote Licht hieß: "Anhalten Polizei" (hab ich dann lesen können als sie hinter mir standen)

P:"Sie wissen warum ich sie angehalten hab?"

M:"nö"

P:"Können sie sich das nicht denken"

M:"ich weiß nicht? war ich etwas schneller als 80?"

P:"ETWAS? wissen sie wie schnell sie waren?

M:"nein, wirklich nicht" (Anmerkung Tacho war abgeklemmt)

P:"was meinen sie denn wie schnell sie waren?

M:"ach keine Ahnung, etwas über 80 vielleicht?"

P:"wir sind nicht hinterher gekommen"

M:"a-ha"

P:"nun sagen sie doch"

M:"ich weiß es nicht"

P."das waren doch bestimmt weit über 80"

M:"ich weiß es wirklich nicht"

P:"Papiere bitte", "hmmmm, alles Okay" -> "dann fahren sie mal schön langsam weiter! Und wehe etc blabla"

Bin dann auch mit korrekt 50 weitergefahren!

Quelle z.t. www.einszweidrei.de

Geschrieben

@mecki

:D :D

Glaube ich dir nicht, dass du korrekt weitergefahren bist: Tacho war doch abgeklemmt.

Ja, da sieht man, dass es wirklich noch ein wenig anders war vor 10 Jahren. :(

Ich wünschte, dass das wieder so wäre... :D

Gruß Julian

Geschrieben

G 40 Fahrer wußten Ihren Speed anhand der Drezahl und der Gangwahl.

Ebenso am Ladersummen.

Anekdote: Schon damals Unterbodenbeleuchtung serienmäßig beim G4O. Die Krümmer glühten beim Gasen, und beleuchteten bei Nacht den Boden. Wenn man flott war konnte man sich eine Zigarette daran anzünden.

Einem etwas unbedarfter Aushilfstankwart (aus Nigeria o.ä.) geriet mal in Panik, als er in Paris (Tankstelle in irgendeinem Stadttunnel!!!!) die Haube des noch laufenden Polos öffnete um damals den noch selbstverständlichen Ölcheck zu machen. Vorfahren, Haube entriegeln, sitzen bleiben. Der eine machte den Tank voll, der andere kontrollierte das Öl. Der Bursche ließ die Haube sofot wieder fallen und sprang wild schreiend weg. Böses Grinsen meinerseits. Der Kollege am Zapfhahn war auch nicht mehr zu sehen. - Böser Deutscher Mann mit feuerspuckender Machine.

Ja, glaubt der denn, ich stell Motor ab?

Geschrieben

Hallo zusammen,

ist jetzt vielleicht ein bisschen off topic, aber ich wollte kein neuen Thread erstellen. Macht doch mal ein paar Vorschläge für Autos, die nicht zu teuer in der Versicherung sind und trotzdem Spaß bereiten. Außerdem nicht älter als 3 Jahre sind.

Preisrahmen so bis maximal 12000€

Ciao

Geschrieben

na, wir sind ja oben schon sehr ausschweifend geworden.

Da das Fazit eigentlich nur heißen kann: Kein G40,

...nehme ich Deine Aufforderung an und mache mir mal ein paar Gedanken datzu.

So wären wir dann wieder On Topic

Allerdings sollte uns "VW Golf IV R32" noch posten auf was es ihn noch so ankommt. Will er selber Schrauben, darf es nur eine Marke sein. etc etc

Geschrieben

Vielen vielen dank für die zahlreichen antworten. Also mir kommt es drauf an am anfang ein kleineres auto zu fahren aber au net mit zu wenig leistung(sonst komm ich mir so untermotorisiert vor :D ). Selber schrauben kein thema hab au scho viel erfahrung^^. Am meisten kenn ich mich mit VW, Opel aus. Aber was anderes würd ich au fahren denk da so an Peugeot 206. Preis jetzt mal egal.

Gruß Deniz

Geschrieben

den 206 habe ich Dir ja bereits empfohlen. Die kann man sehr schnell bewegen und sportlich fahren. Das Fahrwerk ist im Grenzbreich allerdings eher zu Heckschwenkern geneigt (Lastwechsel), von daher ist der kleine Franzose mit Respekt zu behandeln. - besonders als Fahranfänger.

Den 206 gibt es mit bis zu ca 170 PS und ist damit schneller als z.B. der Mini Cooper S, auch im Handling.

Du könntest dir ev mal einen bei einer Autovermietung mieten. Das kostst nicht die Welt und Du kannst ihn ausgiebig testen.

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