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  1. 806

    "La Berline" - ein Peugeot 504 TI

    Kinder, wie die Zeit vergeht! Das zweite Mal „TÜV“ stand an für „la Berline“, ich habe sie also nunmehr auch schon vier Jahre! Da sie nicht alleine im Stall steht, „erfährt“ sie nicht so viel wie z.B. ihre Vorgängerin, die Alfa Romeo Giulia. Aber dennoch: 16.000 km sind’s geworden seit Kauf, inzwischen steht der Wegstreckenzähler bei 70.000 „und ein bißchen“. Die Familie ist Peugeot 504-infiziert seit Vaters Entscheidung, dank „Siemens-Konditionen“ mit damals unglaublichen 15 % Nachlaß regelmäßig bei etwa 100.000 km Laufleistung eine neue Limousine in die Garage zu stellen. Den Anfang machte ein „GL“, der nie richtig lief und tatsächlich gewandelt wurde. Er wandelte sich dabei zu „TIs“ und bei denen blieb es dann auch. So ist auch „La Berline“ einer. Technisch ein Leckerbissen: Kugelfischer-Vierstempelpumpe für die Benzineinspritzung war zu ihrer Geburt im Februar 1976 sehr exklusiv. Prominente Kunden waren z.B. BMW (die „tii“-Versionen) oder Mercedes-Benz. Letztere etwas geizig, denn ihren Sechsendern spendierten sie nur Dreistempelpumpen, was einen gewissen Effizienznachteil mit sich brachte. Letzter bekannter Nutzer dieser Technik war der Ford Capri I RS. Auch der aber in Sparversion, nämlich ohne Raumnocken und Höhenkorrektur, also ein schrecklicher Säufer. Die Form der Peugeot-Limousine kam schon 1968 auf die Welt, das Spitzenmodell setzte den Anspruch auf stilvolle Klassenführerschaft im Bereich der „großen französischen Limousine“ fort. Die DS-Reihe von Citroen war zwar größer und mit edlerem Anspruch, aber zahlenmäßig hatte sie dem 504 nichts entgegen zu setzen. Noch 1978, also zehn Jahre nach Einführung, war er in Deutschland der meistimportierte Wagen in der 2-Liter-Klasse! Heutzutage wirkt die Form fast filigran mit ihren 168 cm Breite und paßt in die Golfklasse mit 4,50 m Länge. Kinder, wie die Zeit vergeht! Solide gebaut, wenn auch bei rauhem Einsatz korrosionsgefährdet, geräumig, komfortabel, technisch extrem robust und mit dem Knick-Heck eine optische Eigenständigkeit reklamierend nahm sie den Kampf mit Mercedes-Benz „Strich acht“, BMW 5er und Audi 100 auf. Im Abrollkomfort schlägt sie die alle und macht erschreckend deutlich, wie „sportlich“ - also hart und polternd - heutige Fahrwerke auch bei Limousinen sind. Sanft und fast unmerklich werden sowohl grobe wie langwellige Unebenheiten egalisiert. Reifen mit hohen Schultern, riesige Federwege, wunderbar abgestimmte Dämpfung und eine komplett neu konstruierte Schräglenker-Hinterachse erlauben ein Fahrgefühl, das heute fast ausgestorben ist. Unsicher wird sie dabei nicht, in zeitgenössischen Tests wird das Fahrverhalten als unproblematisch und neutral, im Grenzbereich leicht untersteuernd beschrieben. Ein ach so sportlicher 5er BMW ist im Slalom-Test der auto motor und sport 1972 minimal schneller, im Grenzbereich aber giftig. Das erstaunt um so mehr, als die Lenkung keine echte Hilfe dabei ist. Ich habe extra nach einem servolenkungslosen Exemplar gesucht, um eine Reparaturquelle auszuschließen. Ab Herbst 1976 hatte sie eine solche von ZF, was die Handlichkeit extrem verbesserte. Die Standard-Lenkung ist mit 5,5 (!!!) Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag schon eine Herausforderung. Vor allem beim Rangieren gilt: immer noch eine Umdrehung mehr als man denkt, bis die Räder wieder geradeaus stehen! Leider ist sie trotzdem nicht leichtgängig, vor allem im Stand zerrt man ungewohnt stark und erreicht fast das Kraftniveau eines Triumph TR4 aus 1962. Vier sehr präzise handgeschaltete Gänge reichen, um die 104 PS an die Hinterräder zu verteilen. Auch die hydraulische Kupplung funktioniert tadellos auf kurzem Weg. Das Gas mag man gerne bedienen, denn der Motor spricht sehr feinfühlig und spontan auf Kommandos an, sowohl bei tiefen und tiefsten Drehzahlen wie in Bereiche bis 4500/min. Drüber kommt außer Geräusch nicht mehr viel, die Nenndrehzahl beträgt 5200/min, jedoch sind schon 95 PS bei 4500/min abrufbar. Startverhalten ist selbst für heutige Zeiten sensationell: Kalt nach wochenlangem Stillstand maximal 2 Sekunden, warm oder heiß „sofort“, also: Schlüssel drehen und Motor läuft auf Anhieb. Das zügige Fahren vor allem auf Landstraßen ist ihr Revier, da kommt es auf die „Spitze“ von 172 km/h nicht an, auch die Beschleunigung aus dem Stand (bis hundert wären es etwas mehr als 12 Sekunden) ist wurscht. Was zählt, ist elastisches Fahren in den Gängen drei und vier im Drehzahlbereich von 2000 bis 4000/min. Und da geht es dann auch dank nur 1200 kg flott voran, was manche moderne Autos beim Hinterherfahren schon verwundert. Angst um’s eigene Leben muß man höchstens wegen der sicher heute nicht zeitgemäßen Verformungssicherheit der Karosse haben. Die ist nämlich grundsolide und sehr stabil. In meiner Jugend habe ich in einem Unfall einen gegnerischen Renault Fuego geschrottet, am 504 war sogar die Motorhaube noch ganz. Sprich: die Verzögerung wirkt recht ungebremst auf die Insassen, die sich mit schlecht geführten Gurten anschnallen. Aktiv schützt eine Bremsanlage mit Scheiben an allen rädern, die sehr fein dosierbar ist, ein gutes Pedalgefühl hat und wirkungsvoll und spurtreu eingreift. Sie ist nur im Alter etwas wartungsempfindlich, die alten Bremssättel gehen schon recht schnell „fest“. Immerhin: Alles ist gut zugänglich, fast alles ist leicht zu reparieren. Wartung bekommt sie pfleglich: Jährlich frisches Motoröl mit Filter, alle zwei Jahre alles Flüssige neu (Brems- und Kupplungsflüssigkeit, Getriebe- und Differentialöl, Kühlmittel, Öl der Einspritzpumpe). Dazu alle zwölf Monate ein Schmierdienst an den sechs Nippeln (ungewöhnlich für das Erscheinungsjahr, aber durchaus kit Vorteilen bei der Haltbarkeit der Teile!). Gerne vergessen: das Schiebestück der Kardanwelle an der Hinterachse ist auch geschmiert, der 504 hat keine Hardyscheibe. Anfangs mochte sie nach langem Stillstand beim einzigen Vorbesitzer gerne Öl trinken, was für einen 504 sehr ungewöhnlich ist. Bis zu 1,5 L/1000 km, also ein erschreckender Wert, der einen Motorschaden nahe legt. Ich kenne die Baureihe in- und auswendig, selbst mir kam das spanisch vor. Erste Abhilfe: kein modernes 15 W 40 mehr, sondern Motul Klassik 20 W 50. Erfolg: Verbrauch halbiert, aber immer noch zu hoch. Hinterherfahrende bemerken, daß „manchmal“ ein Wölkchen unterm Auto durchkommt. Nicht aus dem Auspuff, also muß was anderes undicht sein. Lange Suche, dann macht sich der Schaden selber sichtbar: Die Kurbelgehäuseentlüftung wird in den Öleinfüllstutzen geführt, dort ist ein Schlauch aufgummiert auf einen anderen Schlauch. Und diese Gummierungsstelle ist erst gealtert und dann geplatzt. na gut, wenn das Kurbelgehäuse sich fröhlich ins Freie entlüftet, sucht manches das Weite! Flugs die selbst für einen Schraublegastheniker wie mich leicht austauschbaren Teile ersetzt und der Verbrauch ist mit 0,25 L/1000 km auch bei flotter Autobahnfahrt mit 130 km/h wieder vernünftig geworden. Für ihre Generation ist sie von sparsamem Durst. „Ein funktionierender TI braucht um die 10 Liter/100km.“ Und so ist es. Gerne Aral Ultimate der Motorsauberkeit wegen, die Abgaswerte sind hervorragend. Erst recht für einen ungeöffneten Originalmotor. Bleifrei-Sorgen braucht man nicht haben. Der Zylinderkopf ist aus Aluminium und hatte schon immer Ventilsitze. Deren Spiel wird alle zwei Jahre kontrolliert, Nachstellen ist nur minimal nötig. Der alte Ventiltrieb über Stößelstangen ist natürlich nicht mehr so leise wie neu, die Stößel verlieren dauerhaft ihre „Rundheit“ am Ende und dann ist’s kalt etwas lauter. Solange kein Leistungsverlust auftritt, bleibt’s so. Kurios ist, daß sie ab Werk einen 75°-Thermostat hat. Peugeots mögen es nicht gerne heiß, dann verbrennen sie Zylinderkopfdichtungen. Da bleibt die Heizwirkung gerne hinter den Erwartungen zurück, also bot Peugeot ab Werk Abhilfe mit einem 88°-Gerät an, das ins Handschuhfach gelegt wurde. Mag der frierende Germane die Werkzeuge bemühen und Umbau betreiben. Geht auch ganz einfach: Kühlerschlauch ab, der Thermostat steckt drin. Blöd, wenn der Schrauber dann die Schellen nicht festzieht und das Kühlwasser munter im Motorraum versprüht wird, bis die abgesoffene Zündung den Dienst quittiert. „Laß’ es, wenn Du’s nicht kannst!“ Den Erstlack pflege ich wie eine alte Oma, er ist hauchdünn aufgetragen (am Dach 46 my, Türen mit 65 my), da mag man auch gar nicht gerne mit schleifenden Polituren arbeiten. Sie mag es, wenn alle Vierteljahr nach gründlicher Wäsche eine satte Lage Konservierungsöl über Nacht einwirkt und dann auf Hochglanz poliert wird, ein bißchen Wachs darüber und sie strahlt wie neu. Damit das auch innerlich so bleibt, ist sie mit Mike Sanders-Fett konserviert, der makellose Unterboden wird mit durchsichtigem Protewax von Teroson geschützt. Es versteht sich, daß Salz völlig tabu ist - dann stirbt die Karosse schneller als man braucht, um ein gescheites Baguette zu kaufen. Sonst ist sie von solider Machart, da funktioniert noch alles einschließlich der elektrischen Fensterheber vorne. Klar: der alte Kunststoff ist pflegebedürftig, sonst greifen ihn Hitze und UV-Licht zerstörend an. Im Sommer ist Standardgriff der nach einer alten Tischdecke, die im Stand das Armaturenbrett abdeckt und über die J´Hutablage und die Rückbank kommt ein farblich halbwegs passendes Tuch zur Verhinderung weiterer Schäden. Die beste Ehefrau von allen liebt sie, weil vorne fürstlich platz ist auf bequemen Sitzen, weil sie so sanft fährt und weil sie mit Klappen im Fußraum und in Richtung und Intensität regulierbaren Düsen angenehmes Klima innen schafft. So macht dann das Fahren eines neueren Oldtimers dauerhaft Spaß. Markus
    • 6 Antworten
  2. isderaimperator

    Isdera Imperator 108i

    So Ihr Lieben, nachdem ich mich ja schon vorgestellt habe, möchte ich Euch nun in unregelmässigen Abständen über den Wiederaufbau meines Isdera Imperators informieren und teilhaben lassen. Sicherlich nicht ganz ohne Hintergedanken, denn Fragen habe ich auch hier und da. - Und wo wäre ich besser aufgehoben als in diesem Forum.
    • 1.638 Antworten
  3. Hallo Leute, Wie ihr ja inzwischen mitbekommen haben dürftet, fahre ich meinen Lamborghini Huracan Performante, ausgeliefert als Neuwagen Anfang Mai 2019 und frisch produziert in Sant'Agata Bolognese Ende April 2019, seit fast zwei Monaten. Inzwischen hat das Fahrzeug bereits 6000 km hinter sich. Ja, wirklich! Ich habe das Fahrzeug bis 2500 km penibel eingefahren, laut Bordbuch. Deshalb hier, in Stichpunkten, meine Erfahrungen mit dem Fahrzeug: 1. Probleme: Null. Nichts. Nada. Nix. In Italien waren bis zu 38°C, bin Stunden(!) herumgefahren, teilweise auch nur im Schritttempo (leider, um den Gardasee herum) und der Motor hat nicht mal kurz geächzt, alle Temperaturen waren im absolut grünen Bereich, nicht einmal wirklich leicht erhöht. Alle Achtung! 2. Motor: Läuft und läuft, atmet offenbar immer freier, leistungsmäßig dürfte er an der oberen Grenze liegen, jedenfalls im Vergleich zu anderen Fahrzeugen. Bei km Stand 3000 mal zwei kurze 1/4 Meile Werte gemessen (Dragy), dabei sind einmal 10.79 und 10.80 Sekunden herausgekommen. Vollgetankt, mit Beifahrer, auf einer öffentlichen Straße und bei 30°C Außentemperatur. Nicht übel. Die mechanischen Geräusche des Motors, vor allem im Corsa Modus, sind einfach nur göttlich. Man kann es einfach nicht beschreiben aber es knistert und knackt und zischt und klackt, es ist einfach nur ein Genuss. Die Drehfreudigkeit ist ebenfalls ein Genuss, man muss vor allem im ersten und zweiten Gang immer aufpassen, dass man nicht in den Drehzahlbegrenzer rutscht. Das Drehmoment ist akzeptabel und besser als gedacht aber wirklich fühlbare Kraft bietet der Motor erst ab ca. 6000 U/min an. Mir gefällt dieses Setup ungemein und ich schalte in der Regel zwischen 8000 und 8300 U/min hoch. Mir ist allerdings nicht ganz klar, wann man wirklich hochschalten sollte um den idealen Schaltzeitpunkt zu erwischen, vielleicht hat ja jemand einen Tipp?! Vom Gefühl her sind es um die 8200-8300 U/min. 3. Ölverbrauch: Bei etwa 4500 km habe ich einen halben Liter nachgefüllt. Finde das nicht übel. Von meinen früheren Porsche 911 Turbo Modellen bin ich auch 1-1.5 l je 1000 km gewöhnt. 4. Getriebe: Blitzschnell, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Fast schon telepathisch schnelle Schaltvorgänge. Ein Vergnügen manuell im Corsa Modus zu schalten, nicht so toll im Automatikmodus im Strada Modus. 5. Fahrmodi: Corsa ist der einzige Fahrmodus, den ich nutze. Bei längeren Fahrten im tempolimitierten Ausland, wie z.B. erst neulich in Österreich und Italien, auch im Strada Automatikmodus, was dem Verbrauch sehr dienlich war. Der Sport Modus ist mir zu hecklastig, Corsa ist für meine Fahrweise genau richtig. Viele Performante Fahrer sind der Ansicht, dass Corsa Modus zu sportlich bzw. zu gefährlich ist (ESP) aber meine Erfahrung zeigt, dass der Corsa Modus eigentlich sehr einfach und beherrschbar zu fahren ist. Neutraler als im Sport Modus und das ESP arbeitet noch ausreichend mit, ohne den Fahrspaß zu dämpfen oder den Fahrer in gefährliche Situationen zu bringen. 6. Auspuffklang: Gibt es hier wirklich noch etwas zu sagen? Nur kurz: Infernalisch. In jeder Hinsicht. Ich wage zu behaupten, dass der Performante klanglich in den Top 3 der modernen Serienfahrzeuge liegt. Schon knapp über Leerlaufdrehzahl macht der Auspuff bereits Laune, selbst bei 2000 bis 3000 U/min röhrt das Teil wie die Hölle. Einfach nur fantastisch! In Häuserschluchten oder Tunneln wird der Sound, rein gefühlt, 2fach verstärkt, man kommt aus dem Verzücken einfach nicht mehr raus. Praktisch: Umgeschaltet in den Strada Modus, spart man sich unnötigen Ärger mit Nachbarn und Nachbarschaften in den Nachstunden. Es ist unglaublich, wie leise der Performante sein kann, wenn man denn will. 7. Qualität (Innenraum, Geräusche, Verarbeitung, etc.): Keine Probleme. Selbst nach 6000 km klappert nichts im Innenraum obwohl ich immer im Corsa Modus fahre und das Fahrwerk entsprechend hart ist. 8. Fahrwerk: Da ich vornehmlich im Corsa Modus fahre, befindet sich das Fahrwerk immer im sportlichsten Modus. Ja, es ist schon sehr hart aber ich liebe es. Genau so. Es dürfte weder härter noch weicher sein, meiner Ansicht nach ist die Härte perfekt, da auch auf schlechten Straßen das Auto in der Regel nicht springt bzw. aus der Spur gerät. Der Performante fährt sich wie auf den sprichwörtlichen Schienen, es ist einfach nur ein Vergnügen dieses Fahrzeug zu fahren, vor allem auf Landstraßen oder auf engen Passstraßen. Auf der Autobahn kann es schon mal mitunter vorkommen, dass das Fahrzeug bei einer größeren Bodenwelle "springt" aber die Lenkung fängt das ab, man spürt es kaum und es kommt auch nicht zum Versetzen oder irgendwelchen anderen unangenehmen Fahrreaktionen. Bei Tacho 290 fuhr ich mal über eine Bodenwelle und das Fahrzeug sprang richtig aber in der Lenkung spürte ich faktisch nichts, das Fahrzeug setzte wieder problemlos auf und folgte weiter brav der Straße. Kein Stress, wirklich gutmütiges Fahrverhalten. Nur mit dem Reifendruck muss man aufpassen, ist er zu niedrig kann man nicht zu schnell fahren (die Angaben im Bordbuch zum Vmax Luftdruck sind leider etwas schwammig) und ist er zu hoch, dann ist das Kurvenverhalten nicht so der Hit und die Reifentemperatur steigt deutlich über 70°C an, vor allem bei hohen Außentemperaturen. 9. Lenkung: Im Corsa Modus sehr direkt, angenehm schwergängig und mit einer messerscharfen Präzision. Da ich vornehmlich im Corsa Modus fahre, stört mich die dynamische Lenkung überhaupt nicht. Stöße von schlechten Straßen werden kaum in die Lenkung übertragen, was erstaunlich ist. Sehr gute Abstimmung. 10. Reifen: Die serienmäßigen Pirelli PZero Corsa sind wirklich nicht übel, sie bieten vor allem bereits ab 30°C Reifentemperatur einen guten Grip. Ab 50°C legt der Grip nochmals deutlich zu, allerdings muss man auf öffentlichen Straßen immer bedenken, dass die Reifen nicht viel wert sind, wenn die Asphaltqualität nicht passt. Bei hohen Asphalttemperaturen kann es schon mal sein, dass der Asphalt etwas schmierig wird und die Reifen trotz hoher Temperaturen leichter Grip verlieren. Hier ist Vorsicht angebracht! Auch bei Nässe sind die Corsa nicht immer vertrauenswürdig. Wenn die Straße nass ist aber sich noch kein richtiger Wasserfilm gebildet hat, dann leisten die Corsa Reifen eigentlich eine ordentliche Arbeit bei Nässe. Wehe aber, wenn das Wasser steht. Dann fühlen sich die Corsa Reifen bereits bei 110-120 km/h schon unsicher an. In dieser Hinsicht sollte man auch mit dem Strada Automatikmodus und dem Kickdown aufpassen: Ich habe bei Nässe und etwa 100 km/h mal Vollgas (Kickdown) gegeben, auf gerader(!) Strecke und das Heck wollte partout ausbrechen, konnte es gerade noch einfangen. Wohlgemerkt: Im Strada Automatikmodus auf gerader(!) Strecke. Das ist mir bisher noch mit keinem Allradler passiert. Die optionalen Trofeo R Reifen wären, meiner Ansicht nach, für den öffentlichen Straßenbetrieb viel zu gefährlich und auch unsinnig. 11. Navigations- und Unterhaltungssystem: Mittelprächtig. Das Navi funktioniert gut, besser als erwartet (auch im Vergleich zu dem modernen System im E63 S). Allerdings kann man keine eigenen POIs setzen (beim Audi R8 ist das möglich), leider. Die Bedienung ist mittelprächtig und wenn man im Corsa Modus einen Anruf bekommt oder auch nur mal kurz die Modi im System umschalten will, dann geht das leider nicht. Man muss hierzu immer auf den Sport oder Strada Modus umschalten, was ein wenig unverständlich ist. Das serienmäßige Soundsystem klingt gut und somit besser als gedacht aber selbst im Strada Modus ist das Geräuschniveau so hoch (Reifen, Wind), dass ein angenehmer Musikgenuss fast unmöglich ist. Wenn man die Anlage laut genug dreht, ist der Klang jedoch akzeptabel. Ich denke aber mal, dass man sich Sensonum ruhig sparen kann, da ich nicht sehe, wie der Sound aufgrund der Geräuschkulisse wirklich deutlich verbessert werden kann. Oder um es kurz zu machen: Das Navi macht Sinn, alles andere (bis vielleicht auf den Verkehrsfunk) eher nicht. Hätte ich nochmals die Wahl hätte ich allerdings sowohl auf Navi wie auch auf alles andere verzichtet. Man kann ein mobiles Navi installieren, das oft auch moderner ist und selbst Blitzerdaten bietet. 12. "Neuralgische Punkte" am Fahrzeug: Die niedrige Fahrzeughöhe ist definitiv ein Problem. Wer sein Fahrzeug liebt, der sollte es auf keinen Fall tieferlegen. Der Lift ist ein Muss, ein Huracan Performante ohne Lift ist meiner Ansicht nach im öffentlichen Straßenverkehr nicht zu fahren. In Italien musste ich mehrmals während der Fahrt(!) den Lift aktivieren, da auf vielen Straßen künstliche "Bodenwellen" installiert worden waren. Ohne Lift hätte ich ein sehr großes Problem gehabt. Der Lift ist ein absolutes Muss!!! Auch bei Tankstellenausfahrten ist die Ausfahrt oft abgesenkt, so dass ich ohne Lift aufsetzen würde. Mir ist das ein einziges Mal passiert, es war kaum absehbar und dabei habe ich mir wohl die Gummilippe vorne etwas zusammengestaucht. Keine Ahnung was das Ding kostet und keine Ahnung, ob man das überhaupt wechseln muss aber es ist ärgerlich. Ein weiteres Problem sind die Felgen und der niedrige Querschnitt der Reifen. Man muss bei Bordsteinen aber auch bei kleinen Straßenschäden oder auch etwas abgesetzten Kanaldeckeln höllisch aufpassen. Eine Beschädigung kann teuer werden. Ansonsten ist der Performante wirklich alltagstauglich, die Übersicht ist gut und im Strada Automatikmodus kann man entspannt mit dem übrigen Verkehr mitschwimmen, wenn man denn mag. 13. Öffentliche Wahrnehmung: Wesentlich positiver als ich dachte. Überall sehe ich nur Daumen hoch oder lächelnde Gesichter. Bisher habe ich in Deutschland(!) keine negative Erfahrungen gemacht, selbst nicht mit der lieben Polizei, die mich bereits zwei Mal angehalten hat (angeblich Lautstärke, beide Male). Dagegen war meine Erfahrung in Italien eher durchwachsen, entweder sind alle Italiener Ferrari Fans oder sie sind zu stolz. Einige Italiener taten ihre Begeisterung durch "Bella Macchina" und "Lamborghini" kund, andere fühlten sich offenbar eher provoziert und reagierten mit teilweise abenteuerlichen Fahrmanövern um mich zu überholen. Was ich in dieser Hinsicht erlebt habe, würde man in Deutschland wohl als kriminell bezeichnen aber egal, so ist das nun mal. Die größte Begeisterung kam von Touristen in Italien, vornehmlich Deutsche oder Skandinavier. Kleiner Tipp: Als Single kann man schnell sehr viele weibliche Freundschaften mit so einem Auto schliessen, meine Frau war da nicht so begeistert, meine Tochter schrie sogar einmal aus dem Fenster "er ist verheiratet", nachdem eine junge Blondine, die mit ihren Freundinnen über einen Zebrastreifen lief, die Bluse hoch nahm. ? Man hat auf jeden Fall viel (positiven) Spaß in diesem Auto, solange man kein Arsch ist und andere Leute provoziert. Wer natürlich an der Ampel mit dem Gas spielt oder mit 100 Sachen durch kleine Ortschaften rast, der darf keine Begeisterung erwarten. Ich habe auch absichtlich immer sehr viel Rücksicht auf Radfahrer und Fussgänger genommen, was offenbar gut angekommen ist. Irgendeiner muss ja Markenbotschafter spielen. ? 14. Kritikpunkte: Mir fallen eigentlich nur die Blinker sowie die Fensterheber ein. Keine Ahnung, wie man das Problem mit den Blinkern (am Lenkrad) lösen könnte, vor allem bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nerven die Dinger ungemein. Bei den Fensterhebern wäre das Problem leicht lösbar aber offenbar ist es Tradition, dass die Fenster beim Runterdrücken(!) hochfahren. Auch wäre ein digitaler Ölstandanzeiger wünschenswert, wie beim R8. Man muss beim Performante ja fast schon raten, wann aufgefüllt werden muss. Die schwarz glänzenden Aussenspiegel lenken ein wenig beim Fahren ab, weil sich die Fahrtbewegung in ihren glänzenden schwarzen Rahmen spiegelt, so dass man aus den Augenwinkeln heraus manchmal den Eindruck hat, es würde sich etwas im Spiegel bewegen. Nicht wirklich ein Problem und ich habe mich daran gewöhnt aber vielleicht doch interessant. Fazit: Der Huracan Performante ist ein Traum. Ohne Wenn und Aber. Wer Sportwagen liebt, der wird dieses Auto vergöttern. Man kann es kaum besser machen. Selbst im Leistungsbereich würde ich mir nicht mehr wünschen, weil so eine Mehrleistung vermutlich nicht wirklich im Alltagsbetrieb besser fahrbar wäre. Der V10 Saugmotor ist einfach nur fantastisch, die Gasannahme perfekt und die Drehfreude jenseits von Gut und Böse. Vom Klang will ich erst gar nicht anfangen, hier fehlen einem die passenden Worte. Erneut muss ich das Wort infernalisch benutzen, mehr braucht man nicht sagen. Das ESP im Corsa Modus ist perfekt abgestimmt, bisher habe ich keinen Moment erlebt, in dem mich das ESP zurückhalten wollte. Wunderbare Abstimmung! Falls ihr irgendwelche Fragen zum Performante habt, meldet euch. Inzwischen, so glaube ich, kenne ich dieses Fahrzeug ganz gut.
    • 180 Antworten
  4. Ich habe den F12 seit nun genau 2 Jahren und habe ca. 12000 km damit zurückgelegt. Ich gebrauche den Wagen für die Langstrecke hauptsächlich im Trockenen und bevorzuge hohe Stundendurchschnitte. Ich habe/bin bisher nur Mercedes/AMG gefahren und bin für meine Belange damit gewiß nicht unzufrieden. Meine weiteren Autos sind 2 S-Klassse W140 und ein SL 55 AMG. Ich wollte mir eigentlich immer einen SLR kaufen. Aus verschiedenen Gründen sollte es dazu nicht kommen. Im Sommer 2012 erhielt ich die auto motor und sport mit dem Fahrbericht des F12. Der klang rundum positiv und die Fahrleistungen sollten über denen des SLR liegen, noch dazu bei annehmbarem Fahrkomfort. Also bestellte ich blind. Das Aussehen ist gut und weil das Auto im Falle des Nichtgefallens gut veräußerbar sein sollte, habe ich den Kauf auch nie bereut. Die Verarbeitungsqualität ist innen und außen gut bis besser als Mercedes. Bis auf die Lackierung, besonders bei nicht rosso corsa-Farben. Bei manchen Metallic-Farben sehen die Übergänge Kunststoff-Metall und an Anbauteilen wie nachlackiert aus. Aber mit dem rosso corsa bin ich sehr zufrieden und der Wagen sieht damit sehr schön aus. Das Leder riecht auch nach zwei Jahren noch schön nach Ferrari und es fühlt sich angenehm nach Made-in-Italy an. Ich habe damals so ziemlich alles bestellt, was lieferbar war. Besonders die Carbonteile sehen im und am Wagen sehr gut aus. Fahren: Die Umstellung vom Mercedes- zum Manettino-Lenkrad mit den Tasten für Blinker etc. war anfangs ein große. Aber nach einiger Zeit geht das und hat dann auch Vorteile. Der Wagen ist deutlich leichter als ein SL und das merkt man beim Fahren jederzeit. Er ist auch richtig verwindungssteif. Man hat man das Gefühl, dass der F12 auch in Kurven auf Autobahnen bei 250 km/h noch „millimetergenau“ dirigierbar ist. Überhaupt habe ich nach 2 Jahren das Gefühl, dass der F12 Reserven hat, die weit (sehr weit) jenseits meines Fahrkönnens liegen. Dieses Gefühl hat der SL auch immer vermittelt, aber beim F12 hat das Fahrwerk deutlich weniger „Eigenleben“. Das bringt im Alltagsgebrauch ein Gefühl der Sicherheit. Ich musste einmal im Dunkeln bei 220 km/h in einer Autobahnkurve kurz ausweichen nach rechts. Keine Unruhe, hinterher hatte ich das Gefühl bekommen, mich auf den Wagen jederzeit verlassen zu können. Was will man mehr. Der Motor ist gigantisch, sowohl der Klang als auch die Performance. Trägheit kennt man damit nicht mehr, die Fahrleistungen sind eine eigene Liga (auch über einem SLR). Motorrad-Niveau beschreibt das ziemlich treffend. Bremsen ist eine ganze Klasse besser als beim SL. Und der Bremsstaub bleibt bei der Carbon-Bremse nicht in den Felgen haften- man findet ihn allenfalls im Türschloß oder in den Fugen. Da lässt er sich einfach wegspülen. Bremsen-Fading gibt es nicht. Anfangs war das Fahrwerk gefühlt sehr hart und man spürte selbst auf gut bekannten und seit Jahren oft befahrenen Strecken Wellen und Kanten, die ich so nie gespürt hatte. Dies besserte sich nach einer gewissen Einfahrzeit der Reifen (Michelin-Serienbereifung). Und an der Erkenntnis, bei hoher Geschwindigkeiten generell die „schlecht-Strecken-Einstellung“ der Dämpfer (sog.Schumacher-Einstellung) zu wählen. Damit liegt der Wagen bei hohen Geschwindigkeiten ruhiger. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die Standard-Einstellung der Dämpfung zu bevorzugen. Trotzdem wird man auf der A5 bei hohen Geschwindigkeiten ausgehoben und hat kurze Flugphasen, das hat sport auto auch berichtet. Scheint aber ungefährlich, man landet auf allen vier Reifen und vor allem unproblematisch. Das Fahren im F12 bringt mir große Freude. Adrenalin mit Herzklopfen. Es macht Spaß, aus Freude die Gänge hoch und runter zu sortieren. Die Schaltvorgänge erfolgen sofort und fast immer ruckfrei. Runterschalten zum Bremsen und gleich wieder hoch auf Autobahnen, kein Problem. Man kann es wild treiben, das Getriebe macht das alles mit. Im Sommer hat man gewohnheitsmäßig (großvolumige Mercedes-Motoren schärfen dafür den Blick) den Blick auf den Instrumenten mit den Flüssigkeiten, aber die Kühlung beim F12 ist wirklich klasse. Zum Warmfahren gibt es eine extra Einstellung im Menu (linker Bildschirm): Reifen-Motor-Bremsen: wenn die auf grün umfärben ist alles warm- go! Dann braucht man nicht über die Flüssigkeiten Rückschlüsse über den Betriebszustand ziehen, ein ganz nettes Gimmick. Da der Unterboden komplett verleidet ist (Ground-Effect mit dem Diffusor) habe ich mir vom Service-Personal im Rahmen der Inspektionen Bilder von den Aggregaten zeigen lassen- bis jetzt ist alles trocken. Den F12 kann ich Umsteigern auch in Bezug auf Qualität nur empfehlen- bei Ferrari-Fahrzeugen das war vor einigen Jahren nicht so! Als Mercedes-Fahrer lässt man seine Fahrzeuge ungern allein, denn man fürchtet abgetretene Spiegel, Kratzer und Dellen. Aber mit dem Ferrari sieht man überwiegend freundliche Gesichter, Daumen hoch und fotografierende Teenies. Auch wenn sich ganze Trauben um den Wagen bilden: keine Angst, die meisten passen sogar aufs Auto auf. Zusammen mit der 7-Jahres-Maintenace ist der F12 auch kein kein schlechtes Gesamt-Angebot, wenn ich die Kosten für die Inspektionen bei Mercedes etc. über die Jahre und Kilometer zusammenrechne .... . Ich wünsche allen Ferraristi ein Frohes Neues Jahr und einen ruhigen und harmonischen Jahreswechsel.
    • 18 Antworten
  5. Hallo Sportwagenfans, nach 1,5 Jahre artgerechter Einfahrzeit möchte ich Euch von den Erfahrungen mit meinem Aventador S berichten. Dies ist mein erster Beitrag in dem Forum obwohl ich schon seit einigen Jahre immer wieder mitlese. Ich denke, dass für den einen oder anderen ein paar interessante Fakten dabei sind da im Internet leider eine Menge an Halbwissen und falschen Vermutungen von Einigen verbreitet wird die den Aventador S nur oberflächlich oder so gut wie gar nicht kennen. Vorweg, ich bin seit über zwei Jahrzehnte leidenschaftlicher Porschefahrer und besitze noch mehrere Autos und Motorräder. Den Porsche mit dem hohen Perfektionsgrad möchte ich zur täglichen Fahrt, Sommer wie Winter keinesfalls vermissen. Bei jedem neuen Modellwechsel wurde die Leistung erhöht, der Verbrauch weiter optimiert und die Beherrschbarkeit durch Assistenzsysteme derart verbessert, dass man immer weniger falsch machen kann obwohl man deutlich schneller unterwegs ist - dies ist eine enorme Ingenieursleistung von Porsche. Jedoch ging über die Jahre ein wenig der Reiz verloren, das Geräuschverhalten wurde immer weiter gezähmt und die Stückzahlen steigen und steigen. Bei uns im Ländle (zwischen Stuttgart und Bodensee) steht fast in jeder zweiten Hofeinfahrt bzw. Garage ein Porsche - nicht falsch verstehen, als echter Porschefan freu ich mich über jeden Handwerkermeister oder Landwirt bzw. Biostromproduzenten der sich so etwas leistet. Es gibt hier kein schnelles Internet, dafür schnelle Autos! Selbst mit einem GT2 oder GT3 fällt kaum noch auf da sich alle neueren 911er ziemlich ähnlich sehen. Von daher ergänzte ich meinen Fuhrpark vor über 7 Jahre mit einem damals aktuellen und sehr schönem LP560. Da es damit keine Qualitätsprobleme gab und ich nur gute Erfahrungen bezüglich Zuverlässigkeit inkl. der professionellen Betreuung durch den Händler machen konnte bestellte ich mir nach genauer Überlegung einen aufregenderen Aventador S. Er ist für mich heute die optimale Ergänzung und bietet noch genau den Reiz der im Laufe der fortschreitenden Fahrzeugentwicklung mit verschärften Euronormzertifizierungen verloren gegangen ist. Auf einen SVJ wollte ich aufgrund der Unsicherheit überhaupt noch einen in gewünschter Ausstattung zu bekommen nicht noch länger warten. Heute bin ich froh, dass ich einen neuen selbst konfigurierten Aventador S besitze. Das cleane Design und die klare Linienführung ohne dem Spoiler- und Flügelwerk ist ein einzigartig harmonisches Kunstwerk. Eventuelle Wertsteigerungen oder Wertverluste sind mir dabei ganz egal, ich möchte den Fahrspaß für den ein Aventador entwickelt wurde und keine tote Kapitalanlage. Die Verarbeitungsqualität war bei meinem LP560 schon hervorragend und ist beim Aventador S (mit Baujahr 2018) noch besser geworden, auf höchstem Niveau. Es scheint so als würden sich die gehobenen Qualitätsanforderungen vom Mutterkonzern richtig gut auf Lamborghini auswirken. Vor allem die Lackqualität (NeroAldebaran) ist das Beste was ich jemals bekommen habe. Gleichmäßige Spaltmaße und die homogene Klavierlackqualität von Vorne bis Hinten runden das Gesamtbild ab. Im Vergleich dazu ist das was in diesem Preis- und Sportwagen-Segment aus Maranello kommt sehr bescheiden und für mich nicht passabel wenn man jahrzehntelang Porsche- bzw. AUDI-Qualität gewohnt ist (sorry, rein objektive Feststellung ohne alle Emotionen). Folgendes zum Getriebe, da dieses immer wieder kritisiert wird: Im Aventador wird ein sehr kompaktes und automatisiertes 7-Gang Schaltgetriebe mit hoher Effizienz eingesetzt, ohne den Durchtriebsverluste eines Doppelkupplungs- oder Lastschaltgetriebe. D. h. während beim Aventador nach dem Schaltvorgang nur das Ausrücklager entlastet werden muss um die Kupplung zu schließen wie bei jedem Handschaltgetriebe, müssen die Lastschaltgetriebe permanent über eine Hydrauliksystempumpe genügend Druck auf die Lamellenpakete mit mindestens 2 oder mehreren Reibflächen bringen um den Kraftschluss sicherzustellen. Besonders bei Motoren mit hoher Momentabgabe wird ein signifikanter Anteil der Antriebsleistung zum Sicherstellen der Kraftübertragung benötigt um ein Aufreißen der Lamellen zu verhindern, während der Aventador mit Schaltgetriebe die gesamte Antriebsleistung für den Vortrieb nutzen kann. Im Vergleich zum Doppelkupplungsgetriebe existieren hier auch keine Reibungsverluste zwischen den Lamellenflächen der geöffneten Kupplung wenn die andere des aktiven Antriebstrang zur Kraftübertragung geschlossen ist. Was sich besonders bei hohen Drehzahlen positiv (auf die Höchstgeschwindigkeit) auswirkt. Am Besten schaltet man das automatisierte Schaltgetriebe manuell. Das Gaspedal wird im richtigen Moment beim Schaltvorgang kurz angehoben und im festen Gang wieder Vollgas gegeben (falls erforderlich). Dadurch lassen sich hektische Schaltschläge und unangenehme Lastwechselreaktionen effektiv vermieden. Wenn man richtig reagiert und das Prinzip begriffen hat macht das Ganze einen Höllenspaß und der Aventador ist brutal schnell unterwegs. Die Herausforderung Mensch und Maschine in Einklang zu bringen bzw. den Stier an den Hörner zu packen und zu zähmen ist genau der besondere Reiz was bei den heute üblichen automatisierten und assistenzsystemunterstützten (fast idiotensicheren) Fahrzeuge immer mehr fehlt. Motor: Im Aventador S arbeitet der 6,5-Liter-V12-Sauger noch mit nachhaltiger und robuster Saugrohreinspritzung. Er darf (bis auf die Katalysatoren) ohne Partikelfilter und Abgasturbolader frei aus- und einatmen wie ein wildes Tier. Aus meiner Sicht ist es kein Fehler, dass Lamborghini auf eine aufwändige Direkteinspritzung mit Hochdruckpumpe (hohe Temperatur und Druckbelastungen der Einspriztventile im Brennraum mit komplexerer, voluminöserer Zylinderkopfkonstruktion) beim V12 verzichtet hat. Die Wirkungsgradvorteile der Verdampfungsenthalpie (Kühlung des Brennraum bei der Einspritzphase durch Energieaufnahme beim Aggregatzustandswechsel) werden signifikant verschlechtert, wenn der Auslass des Direkteinspritzer zusätzlich mit einem großem und schweren Partikelfilter vollgestopft werden muss um die neue Euronorm zu erfüllen. Von den negativen Auswirkungen aggressiver Verbrennungsrückstände an Einlassventile, Ventilsitze, Kolbenringe und den hochbelasteten Einspritzventile im Brennraum ganz zu schweigen. Hinsichtlich potentieller, zukünftiger Klassiker sind robuste Konstruktionen mit möglichst konventioneller Technik besonders relevant wie hier z. B. die vom Kühlwasser umströmten, reparaturfreundlichen Zylinderlaufbuchsen bei denen die Kolben nicht direkt im Motorblockmaterial mit all den typischen tribologischen Schwierigkeiten laufen müssen. Ab 5000 U/min fühlt sich der V12 richtig wohl und zieht dabei ohne mit der Leistung nachzulassen brutal schnell bis 8500 U/min in den Drehzahlbegrenzer. Im Vergleich zu den heute üblichen, aufgeladenen Sportwagenmotoren mit wesentlich höheren Literleistungen bricht bei dem Sauger die Leistungsabgabe bis in die höchste Drehzahlregionen unter Volllast nie ein da ein zunehmender Hitzestau aufgrund heiß laufender Laderkomponenten hier absolut kein Thema ist. Bezüglich Standfestigkeit gilt ganz klar die alt bewährte Formel - Hubraum ist durch nichts zu ersetzten. Hohe Drücke bei hohen Temperaturen wirken sich generell sehr negativ auf die Dauerfestigkeit aus! Schaltet man unter Volllast kurz vor dem Drehzahlbegrenzer die Gänge durch landet man recht zügig mit der Schaltung vom 6. im 7. Gang bei ungefähr 7500 U/min und über 330 km/h, was dank der 12 Zylinder einer schonenden Kolbengeschwindigkeit von 19 m/s entspricht. Er schreit sich dabei die Seele aus dem Leib ähnlich einem Formel1-Aggregat aus den 70er Jahre. Im direkten Vergleich mit voll geöffneten Klappen ist der Aventador S sogar noch lauter als der SVJ mit dem höhergelegtem Auspuff – probiert es mal aus, wichtig ist dass die Klappen beim S in den äußeren dicken Rohre dabei vollständig geöffnet bleiben. Es ist eine wahre Freude wie unnachgiebig und lässig der V12 jenseits der 340 km/h auch noch auf den üblichen Autobahnsteigungen immer weiter schiebt bis in den Höchstgeschwindigkeitsbegrenzer - den Begrenzer konnte ich leider nicht mehr erreichen da zu viele Beckenrandschwimmer auf der rechten Fahrspur aufgetaucht sind (hoffe, dass bald wieder eine Fußballmeisterschaft kommt und die meisten vor der Glotze hocken). Selbstverständlich werde ich niemand in irgendeiner Weise durch die schnelle Vorbeifahrt erschrecken oder in Bedrängnis bringen nur um zu kontrollieren ob der Höchstgeschwindigkeitsbegrenzer bei 8000 U/min und 362 km/h nach Tacho oder erst bei 366 und 8070 U/min einsetzt. Das hat man als Aventador-Fahrer überhaupt nicht notwendig, allein aufgrund der physikalischen Gegebenheiten hat das Fahrzeug bezüglich Topspeed gewaltiges Potenzial. Das Überholprestige ist das Beste was man sich (ohne Blaulicht) vorstellen kann und spart eine Menge Nerven. Über die Hälfte der Verkehrsteilnehmer machen bereitwillig Platz, wenn sie so etwas breites und flaches im Rückspiegel bemerken. Bei den übrigen Kandidaten schaltet man nur 2 bis 3 mal kurz runter um bei über 6000 U/min den bestialischen Formel1-Sound zu aktivieren. Mit dem Aventador ist dadurch ein dichtes Auffahren oder stressiges Drängeln komplett unnötig. Die niedrige Gesamthöhe von 1,13 m mit der dadurch resultierenden geringen Projektionsfläche und den beim Aventador S nicht vorhandenen abstehenden Spoiler wirken sich sehr positiv auf den Luftwiederstand und die Höchstgeschwindigkeit aus. Mehr Abtrieb benötigt er auch nicht da er im Vergleich zum SVJ rein statisch ein Mehrgewicht von 22 kg auf die Vorderachse und 50 kg mehr auf die Hinterachse bringt. Dass der S dabei ohne die weicheren Sportreifen des SVJ in der Beschleunigung von 0 auf 100 nur 0,1s, von 0 auf 200 nur 0,3s und von 0 auf 300 nur 0,2s länger benötigt ist ein Witz (Messwerte AutoBild Sportscars). Längere Staus bei einer rekordverdächtigen Affenhitze (Ende Juli) mit gemessener Außentemperatur von 41°C zwischen den reflektierenden Betonfassaden im Großstadtverkehr lässt sich mein komplett schwarzer Aventador S nicht im geringstem negativ anmerken. Die Temperaturen bleiben bei maximal aktivierter Klimaanlage stabil im Mittleren Bereich (ca. 100°C Öl und 90°C Wasser). Lamborghini hat die Kühlungskapazität über die Jahre immer weiter optimiert - perfekt für die Heißländer mit wohlbetuchter Kundschaft. Blickt man durch den Rückspiegel, wenn die großvolumigen Gebläse mit hohen Drehzahlen am Heulen sind flimmert nur so die Luft über dem Heck wie bei einem Kampfjet mit Nachbrenner beim Start. Überall freuen sich die Passanten und animieren einem zum Gas geben, so macht das Stehen im Stau bei den recht unangenehmen Außentemperaturen auch noch richtig Spaß. Echt verwunderlich, der brutale V12-Sound würde von anderen PKWs niemals in der Ausprägung so positiv akzeptiert werden. Fahrwerk: Die aktive Hinterradlenkung ist für den Aventador ein richtiger Segen und eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger. Damit lässt es sich richtig wendig um die Ecken fetzen wie bei einem viel kleinerem Auto mit kurzem Radstand. Der Allrad verspannt sich beim Abbiegen weniger und er hat in engen Kurven eine bessere Traktion weil die Hinterräder aktiv in die richtige Position gelenkt werden - er bringt dadurch die Leistung generell effektiver auf die Straße. Jedoch muss man sich bei den sehr hohen Geschwindigkeiten an die mitlenkenden Hinterräder gewöhnen. Er bleibt immer präzise und stabil in der Spur, wenn das Lenkrad möglichst ruhig geführt wird. Die magneto-rheologische Dämpfung lässt sich von hart bis knall-hart verstellen, für den artegerechten Umgang voll ausreichend, jedoch nichts für Weicheier. Das aufwändige Pushrod System mit den horizontal liegenden Dämpfer an Vorder- und Hinterachsaufhängung ist absolut das Beste was im Sport- und Rennwagenbau existiert. Das Infotainment habe ich außer ein paar dringender Telefonate in den ganzen 1,5 Jahre noch nie benötigt obwohl ich die nicht gerade günstige Sensonum-Musikanlage mitbestellt habe. Mit dem Aventador fahre ich auch nicht nach dem Navi sondern frei Schnauze dahin wo es mir gefällt und ich möglichst freie Fahrt habe oder freundlich Platz gemacht wird. Fakt ist; das richtige Sound- und Entertainment-System sitzt beim Aventador hinter den Sitzen im Motorraum in Form von 12 Zylinder! In 10 oder 20 Jahre ist das heute schon wieder veraltete Infotainment vollkommen irrelevant. Für einen angehenden V12-Klassiker zählen robuste und konventionelle Technik in einem einzigartigen Design. Wer ein Fahrzeug mit hochmodernem Multimediasystem sucht liegt hier völlig falsch und kauft sich am besten jedes Jahr ein billigeres Multimediavehikel. Der Verbrauch von 20 bis 30 L/100km entspricht keinem kränkelndem Spritsparwunder, sondern ganz den Fahrleistungen eines robusten, großvolumigen V12 und man darf sich öfters auf die Gaudi beim Tanken freuen. Da ist immer was los, 95% der Passanten sind dabei total begeistert. Den restlichen 5% (meist Artenschützer bzw. Hobbynaturschützer) erklärt man recht freundlich und fundiert, dass es sich dabei nicht nur um ein Fortbewegungsmittel zum sinnlosen Drauflosfahren handelt sondern um eine kunstvolle Synthese aus atemberaubendem Design und einer klassischen frei atmenden, vom Aussterben bedrohten V12-Verbrennungskraftmaschine mit artgerechtem Bewegungsdrang und Geräuschverhalten. Ein paar Nachteile oder kleinere Spaßbremsen muss es natürlich auch geben. Der Aventador ist generell nur sehr eingeschränkt alltagstauglich und höchstens als Zweit- oder besser als Drittwagen geeignet. Im Innenraum auf der Fahrerseite sind außer dem winzigen Fach in der Mittelkonsole keine Staufächer oder Ablagemöglichkeiten vorhanden. Nur in Verbindung mit dem Reisepaket für schlappe 952€ Brutto gibt es zwei Becherhalter in denen ich mein Handy mit Geldbeutel platzieren kann und ein zwingend erforderliches Gepäcknetz hinter den Sitze damit nicht alles durch die Gegend fliegt. Allein aufgrund seiner Dimensionen kann man nicht einfach einsteigen und drauflosfahren wie mit jedem anderen Auto. Die Sicht ist im Allgemeinen und Besonderem nach hinten extrem eingeschränkt. Hoch hängende Ampeln sind aufgrund der fast auf dem Boden liegenden Sitzposition kaum im Sichtbereich und alle andere Verkehrsteilnehmer schauen auf einem herab. Die Rückfahrkamera und das Liftsystem sind fast immer erforderlich. Da der Aventador ohne Rückspiegel schon über zwei Meter breit ist muss man sich vorher genau überlegen ob man in eine schmälere Straße einfahren kann oder z. B. mit Verengungen aufgrund geparkter Autos rechnen muss. Hohe Randsteine sind der blanke Horror! Permanent muss ich auf genügend Abstand zum filigranem Felgenhorn meiner schwarz beschichteten Diantus mit der extrem niederen Querschnittsbereifung achten. Beim Überholen eines LKW oder Landmaschine ist auf den schmäleren Land- oder Kreis-Straßen ein cooles Vorbeiquetschen wie z. B. mit dem 911er unmöglich, wenn der Andere nicht freiwillig auf den Straßenrand fährt. Enge Kurven machen gewaltigen Spaß und liegen dem Aventador S mit ordentlicher Querbeschleunigung richtig gut, nur darf nichts Breites entgegenkommen oder die Straße muss breit genug sein! Fazit: Die Unterhaltskosen gehen voll in Ordnung bei dem was er vor allem an Highspeed-Fun, atemberaubender V12-Soundkulisse, exklusivem Fahrfeeling, außergewöhnlichem Design und Überholprestige bietet. Da gibt es noch kostspieligere Exoten, die kaum schneller sind, schlechter verarbeitet sind und eine anfällige Technik ohne die notwendige Entwicklungstiefe mit ausreichender Erprobung haben. Ich möchte hier keine langwierige Milchmädchenrechnung aufstellen, kurz zusammengefasst kostet er wesentlich mehr wie mein ehemaliger Gallardo oder ein Huracan, aber nicht ganz das Doppelte. D. h. wer am besten gleich mit den doppelten Unterhaltskosten eines Huracan rechnet kommt mit den Ausgaben für den Aventador ganz gut klar. Wir können gespannt sein was bei den Ideen unserer Gesetzgeber noch von diesem einzigartigen, brutalen Fahrspaß ab kommender Euro7-Norm beim Nachfolger erhalten bleiben darf. Ich bin echt glücklich, dass ein pures Spaßfahrzeug in der Form noch eine Zulassung bekommen hat und ich diesen Aventador S mit all seinen aufregenden, ungefilterten Eigenschaften inkl. dem atemberaubenden Design, noch lange bis ins Rentenalter fahren kann während meine Alltagsauto immer geräuschloser, elektrischer und autonomer (langweiliger) werden.
    • 26 Antworten
  6. URicken

    Erfahrungsbericht Audi R8

    Hallo werte CP-Gemeinde, nun ist es fast einen Monat her, dass ich meinen R8 habe und möchte allen Interessierten mal meine ersten Eindrücke - Pro und Contra - mitteilen. Ich bin kein Techniker und kann auch niicht unbedingt mit Zahlen und Fakten aufwarten - aber das sollte hoffentlich nicht stören ? Aussen Den R8 mit dem 630i zu vergleichen, wäre Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Liegen doch unterschiedliche Antriebs und "Beförderungs-"konzepte vor. Dennoch finde ich die Formensprache des R8 einfach gelungener als die des BMW. Der R8 verspricht von aussen eindeutig, was er hält, während der BMW von aussen sportlicher scheint, als er dann tatsächlich war. Mir gefallen beim R8 - entgegen meinen ersten Befürchtungen - gerade die Sideblades in eissilber ganz extrem. Sie geben dem Fahrzeug eine klare und saubere Trennung. Der unverbaute Blick von aussen auf den wunderbaren Motorraum trägt sein Übriges dazu bei, dem Auto mit seiner Formensprache eine Bestnote zu geben. Was mir überhaupt nicht gefällt, ist der schwer zu schließende Kofferraum. Es ist nicht möglich, den Kofferraum durch einfaches "Fallenlassen" des Deckels zu schließen - Du bist immer gezwungen, nach dem Einrasten manuell durch leichten Druck nachzuhelfen. Gerade bei mir als Ringträger - meine Frau würde mich töten, wenn nicht - ist da immer die Gefahr, dass ich mir Kratzer im Kofferraumdeckel einhandel. Ein weiteres "Manko" sind die Felgen, deren Felgenhorn weiter aussteht als die Reifen selbst. Dadurch habe ich mir gleich am ersten Tag die ersten Kratzer in der rechten vorderen Felge eingeheimst - ist zwar nicht tragisch aber ärgerlich! Der Sound der Auspuffanlage ist super - schön wären ein paar Dezibel mehr. Aber da möchte ich mich zum Wohle meiner Nachbarn nicht zu sehr beklagen. Die sind schon durch den Ferrari gestraft ? Innenraum Der Innenraum ist - wie von Audi gewohnt - sehr aufgeräumt und solide. Die Sitze sind straff aber ich weiß schon jetzt, dass die Sportsitze sehr beim Ein- und Aussteigen leiden. Gerade beim Aussteigen mußt Du immer über die Seitenführung steigen und dabei quetscht Du natürlich die Seitenwangen. Ich bin mal gespannt, wann die ersten "Ermüdungserscheinungen" auftregen. Was mir - im Gegensatz zu BMW - überhaupt nicht gefällt, ist die Tatsache, dass der Schaltknauf des MMI vorne unmittelbar unter dem Bildschirm ist. Dadurch bist Du gezwungen, jedesmal die Sitzposition zu verändern, wenn Du irgendwelche Einstellungen vornehmen möchtest. Das war bei BMW eindeutig besser gelöst, da bei BMW das Funktionsrad immer so angebracht war, dass Du auch bei aufgelegtem Arm sofort einen Zugriff hattest. AUDI jedoch hat es super verstanden, die Menüführung so einfach wie möglich zu gestalten. Unter dem MMI hast Du 8 "Hauptmenüs". Sobald Du einen Menüpunkt aktiviert hast, hast Du an den vier Ecken jeweils Untefunktionen, die durch vier Schaltflächen, die um das Funktionsrad angebracht sind, sofort aktivieren kannst. Bei BMW mußtest Du gerade in der Anfangszeit mehr raten als benutzen. Bordcomputer Der Bordcomputer ist eine Schande für eine Marke, die suggeriert, Vorsprung durch Technik zu besitzen. Da ist BMW einfach super gewesen. Ich kann nicht verstehen, warum es AUDI nicht fertig bringt, die gesamte Funktionalität des Bordcomputers ebenfalls auf den Monitor des MMI zu bringen. Stattdessen werden alle relevanten Informationen über drei Wege in die Anzeige zwischen Drehzahlmesser und Tacho gebracht ;-(. Ausserdem ist der Abruf des Boardcomputers ein Witz. Ein kleines verstecktes Knöpfchen am Scheibenwischerhebel - und eine winzig kleine Wippe am Ende des Gleichen. Was soll denn dieser Blödsinn. Ich habe mich unsagbar geärgert, dass da mal wieder Ingenieure ohne Hirn und Verstand gearbeitet haben. Dämlicher kann es wohl nicht gehen. Statdessen verfrachtet man die Information über den Softwarestand des Fahrzeuges in einen weiteren Menüpunkt - SCHWACHSINN HOCH 3! Zum Kotzen! Soundsystem Das Bose-System ist der Hammer. Obwohl man ja in einem Auto nicht den Klangkörper eines Konzertsaals erwarten darf, zeigt Bose und auch die Toningenieure, dass es auch auf kleinstem Raum möglich ist, dem Fahrer das Gefühl zu geben, in einer Disco oder in einem Konzertsaal zu sitzen. Schade nur, dass AUDI nicht auch noch Klangmodelle wie BMW integriert hat. Das hat mir beim BMW sehr gut gefallen. Ob Konzertsaal oder Club. für drei Klangbilder gab es fest eingebaute Equalizer-Einstellungen. So etwas gibt es im R8 leider nicht. Stellt man sich jedoch realistisch dem Konzept des R8 wird einem auch sehr schnell klar, warum das da nicht hingehört ? Wirkung Der R8 fällt unzweifelhaft auf. Ich fahre seit 1998 einen Ferrari aber was ich in der kurzen Zeit mit dem R8 erfahren habe, werde ich wohl mit der Diva aus Maranello so schnell nicht erleben. Gleich am ersten Tag - Auto mußte vollgetankt werden - kam die nette Dame aus dem Verkauf der Tankstelle heraus, um sich das Auto anzuschauen. Die ersten Worte waren: "Unglaublich, ist das etwa ein R8? Darf ich mir den mal anschauen?" Während der teuere Sprit in den Tank floss, habe ich der Dame das Fahrzeug gezeigt. Schade nur, dass sich diese Wirkung nicht im Preis für das Benzin widerspiegelte ? Ein paar Tage später dann eine Menschentraube (Kids zwischen 14 und 19) vor unserem Haus um mal einen Blick auf das Auto zu werfen. Nachbarn, die staunend vor dem Auto stehen und zum Kauf gratulierten. Einmal ist auf der Landstrasse ein Päärchen in einem alten Opel Kadett hinter mir gefahren und hat wie wild Fotos von dem Auto geschossen. Und das obwohl die Windschutzscheibe eher wie Rauchglas von den Zigaretten aussah, die die beiden "verputzt" hatten. Gestern noch das Auto gewaschen und ein freundlicher Benzfahrer hat gesagt, dass er so ein Fahrzeug noch nie gesehen hat. Kinder, die sich gerne nur mal reinsetzen wollen Gerade vor dem Haus ein alter A6 mit einem jüngeren Fahrer, der im Schrittempo vorbeifährt und nur das Auto anschaut. Passanten auf Parkplätzen, die einfach nur so gratulierten und Aussagen wie: endlich mal ein richter Sportwagen was ist das den für ein Auto. Habe ich noch nie gesehen schöner als ein Ferrrari... usw. Der "Auffallfaktor" dieses Autos ist unglaublich - fast schon peinlich. Das können auch Wolfgang und Dieter so bestätigen (wenn Ihr euch noch an die freundliche Dame erinnert, die uns vor dem Hotel entgegen gekommen ist). Ich muss ehrlich sagen, dass ich so etwas mit dem Ferrari nur ganz selten erfahren habe. Verbrauch Wenn ich das Auto nicht so toll fände, würde ich AUDI tatsächlich wegen ihres "Normverbrauchs" verklagen. Wer sich tatsächlich auf so was verläßt, der ist verlassen. Den angegebenen Durchschnittsverbrauch schaffe ich selbst bei optimiertem Fahrverhalten NIE! Im Schnitt hat sich der Verbrauch bis jetzt auf ca. 16 L Super Plus eingependelt. Ich versichere, dass ich hier nicht mit 300 über die Autobahn jage oder mit Kavalierstart versuche, junge willige Dinger von mir zu begeistern - aus dem Alter bin ich übrigens auch aufgrund einer glücklichen Ehe schon längst hinaus. Selbst bei längeren Autobahnfahrten bin ich doch immer wieder entsetzt, wie schnell sich die Tanknadel (bei eimem 90 Liter Tank!) der Reserve zuwendet. Ich glaube fast, die beiden sind ein Paar und wollen nich lange so weit auseinanderstehen ? Magnetic Ride Ich hatte mir eventuell mehr darunter vorgestellt bin aber dennoch begeistert, wie wenig Schwankungen das Auto bei Querbeschleunigung aufweist. James Bond könnte bei aktivierten Sportmodus ohne Probleme mit der einen Hand das Auto lenken während die andere den Martini hält. Es würde nichts verschüttet. Das Auto hält stabil die Waagerechte - UNGLAUBLICH! R-Tronic Es gibt hier Puristen, die einen Schalter jederzeit vorziehen. Ich definitiv nicht. Ich hatte auch schon im BMW das SMG und wußte genau, auf was ich mich da einlasse. Ich LIEBE die R-Tronic wenn sie auch bei einem Kick Down den klassischen Kopfwackler erzeugt - was soll's, da merkst Du halt, dass das Auto 420 PS hat. Die müssen ja irgendwie auf die Strasse gebracht werden. Da verrichten die unsichtbaren Helferlein für meinen Geschmack perfekt ihre Arbeit. Für mich war ein wichtiger Faktor, dass ich das Auto im Stadtbetrieb OHNE Rührstab wesentlich entspannter fahren kann. Wenn ich den Wunsch verspüre, das Auto manuell zu seinen Höchstgrenzen zu prügeln, steht mir WAHLWEISE die Schaltwippen oder der sehr gut in der Hand liegende Schaltknauf aus Edelstahl in der Hand. Wichtig dabei im Gegensatz zum Schalter - ICH KANN WÄHLEN!!! Meine Frau hat dieses Auto mittlerweile auch "lieb gewonnen". So viel PS, die so kultiviert auf die Strasse gebracht werden können, hat meine Frau nicht erwartet, als sie das Auto zum ersten Mal selbst gefahren ist. Es freut mich sehr, dass gerade meine Frau - die nun überhaupt nichts von Autos hält - so begeistert von diesem tollen Schmuckstück ist. Besonderheiten Ein paar Besonderheiten hat das Auto, die ich mir nicht erklären kann. Obwohl in der Betriebsanleitung steht, dass die SD Karten für MP3 bis zu max 4GB SD HC Karten verkraften, reicht es bei meinem Auto leider nur zu 2 GB SD Karten. Ich habe mir also eine 4 GB Karte "for nothing" gekauft. Nach der Fahrt durch die Waschanlage (die Puristen bitte nicht aufregen - es ist doch nur ein Auto!) ist mir aufgefallen, dass der Teppich über dem CD Wechsler komplett NASS war! Ich habe das gestern auch noch mal überprüft, da war aber alles wieder ok ;-(. Sehr seltsam Nach der Fahrt durch die Waschanlage bist Du auf Aussenspiegel angewiesen. Der Blick durch den Rückspiegel zeigt ein Dampfbad. Du kannst NICHTS mehr sehen. Auch die Heckheizung verschafft NULL Sicht. Erst das penible Abwischen mit einem Leder bringt wieder klare Sicht - SCHADE!!! Fazit - vorsicht: EMOTIONAL! Ich bereue es NICHT! Ich bin wie verrückt nach diesem Auto und es ist einfach nur geil, morgens um 4:30 Uhr aufzustehen und sich darauf zu freuen, dass Du gleich in dieses Geschoss steigst, um MIT FREUDE Deiner Arbeit nachzugehen. Wenn Du den Motor startest und der Sound von 8 Zylindern die Nachbarn aus den Betten scheucht; wenn Du auf der Autobahn mit 140 km/H fährst und ein plötzlich ein Mittelklassesportler hinter Dir dicht auffährt, gibst Du nur Gas und binnen Sekunden wird aus dem Auffahrenden nur noch ein kleiner Lichtpunkt der irgendwann mal verschwindet. Das macht süchtig ohne Ende und... ich kann dieses Gefühl jeden Tag auf's neue genießen. Der R8 ist die ideale Kombination zwischen Alltagssportler und "dem Besonderen". Er schafft es ohne Probleme, den Fahrer, Beifahrer und die Aussenstehenden, binnen Sekunden von sich zu überzeugen. Es ist immer wieder toll, mal einen vorsichtigen Blick an der Ampel auf die Insassen der Fahrzeuge zu werfen, die um Dich herum stehen. Unglaubliche Blicke von Kindern, neidische Blicke von den Vätern und bewundernde - auch ablehnende - Blicke von den Passanten. Ich danke dem Schicksal, dass es mir ermöglicht hat, so etwas erleben zu dürfen. Momentan macht die Arbeit Spass, weil ich weiß, dass sie es ist, die es mir ermöglicht, so was erleben zu dürfen. Einer meiner Antriebe für mein tägliches Schaffen steht nun vor meinen Haus und es dient jeden Tag auf's neue als Motivation für meine zukünftigen Pläne. Wann kann man das schon von mal von einem Automobil sagen ? PS: Schöne Bilder habe ich leider immer noch nicht geschossen - mir fehlt einfach die Motivation, das Können und die Zeit dazu. Ich hoffe sehr, dass die Hoffotografen von CP in Salem dabei sein werden. Man sollte es den Profis überlassen, ein so schönes Auto geschickt in Szene zu setzen. Euch allen eine schöne und - vor allen Dingen - unfallfreie Zeit. Bis zum nächsten Mal...
    • 47 Antworten
  7. Werte CP-Gemeinde, dieses Wochenende hat mein Vectra C Caravan OPC nach 22 Monaten die 50.000km ueberschritten. Sollte sich mal jemand fuer das Auto interessieren, hier meine Erfahrungen mit "dem roten Raumboot". Vorab - der Vectra hat mich nie im Stich gelassen. Reparaturen: - zusaetzliche Schelle im Kuehlmittelkreislauf (5000km), vorher schleichender Kuehlmittelverlust (ca 1l/2000km) - Heckklappe: Kabel zum Stellmotor fuer die Schliessung abgefallen Verschleiss: - 3. Satz Sommerreifen, Erstausruestung war Continental SportContact 2, der Reifen geht garnicht! Seitdem Hankook Ventus V12 Evo. - 2. Satz Winterreifen. Pirelli SnowSport 210. In 215 einfach zu schmall fuer die Leistung - 2. Satz Bremsscheiben und 3. Satz Bremsbelaege (s.u.) - "Testverbrauch" lt. BC auf 50.000km: 14.9l/100km (wobei zwischen 9.5 und >35l "alles" geht Da der Wagen auch ca. 4.500km auf der Nordschleife verbracht hat, wurden Reifen und Bremsen ueber Normalbetrieb belastet Was mich allerdings wirklich wurmt: es gibt keinerlei Verschleiss-Sensor oder Kratzbleche an den Belaegen - daher auch mal eine Scheibe durch abgefahrenen Belag geschrottet (zu einem hoechst schlechten Zeitpunkt... ) Ich bin mit der Bilanz und dem Wagen an sich hochzufrieden Wer also mal einen Alltags-Heizer-Kombi (mit wirklich viel Stauraum) braucht, und die Preisliste fuer einen Audi RS6 fuer "spinnert" haelt, der sollte sich mal dieses Auto anschaun.
    • 19 Antworten
  8. Gast

    BMW i3 - Erfahrungsbericht

    Dann berichte ich mal hier von meinem bisherigen Eindruck dieses Vehikels. Gebraucht gekauft, für 27,5 T€. 1 Jahr alt und etwas über 4.000 km gelaufen. Listenneupreis über 42 T€. Zustand wie neu. Die Standardbatterie. Das Fahren ist schon interessant, einerseits praktisch geräuschlos bzw. nur mit Abrollgeräuschen. Andererseits wirklich spurtstark, die angegebenen 7,2 s auf 100 km/h nehme ich bedenkenlos ab. Die Reichweite in der Praxis dürfte bei mir so im Bereich 120-130 km liegen, jedenfalls bei den Temperaturen der letzten 2 Wochen. Wenn es wärmer wird, dürfte die Reichweite bissl höher sein. Gewöhnungsbedürftig (geht aber schnell) ist die starke Verzögerung,wenn man vom "Gas" geht. Man benötigt im normalen Betrieb fast nie die Bremse, wenn man dem Vordermann nicht gerade an der Stoßstange klebt. Ich muss noch heraus finden, ob die Bremsleuchten angehen, wenn man den rechten Fuß lupft. Falls nicht, wäre das m.E. nicht ungefährlich. Interessant ist, dass Stadtfahrt und/oder Stau den Verbrauch sinken läßt, während konstante Autobahnfahrt (Avus/Stadtring) einen eher hohen Verbrauch bewirkt. Also genau umgekehrt, wie ein Verbrenner. Der "Sparfuchs" sehnt also Stau herbei . Die Verarbeitung macht außen wie innen einen guten Eindruck, wobei die Innenverkleidungen teilweise etwas "billig" wirken. Auch gibt es gelegentlich und auf schlechtem Straßenpflaster Rappelgeräusche, die ich noch versuchen werde abzustellen. Das Türkonzept (hinten gegenläufig bzw. "Selbstmördertüren") ist interessant, aber nicht wirklich praktisch. Wenn seitlich nicht viel Raum ist, beispielsweise in einem Parkhaus, ists sogar total unpraktisch, ein Passagier hätte Mühe, sich zwischen den Rahmen der beiden nur wenig geöffneten Türen hindurch zu quetschen. Der Kofferraum vorne fasst nicht allzu viel, wenn man Ladekabel, Verbandskasten, Warndreieck und noch die eine oder andere Kleinigkeit hinein tut, ist es voll. Der hintere Kofferraum ist demgegenüber gut nutzbar und die Rückbank ist ja auch geteilt umklappbar. Da passt dann schon einiges rein. Die Bedienung auch der Mäusekinos ist durchaus intuitiv, die Bedienungsanleitung vergleichsweise unstrukturiert und kompliziert in der Darstellung. Ich habe selbige rein auch Neugier mal durchgelesen, man findet sich aber auch ohne diese Anleitung flott zurecht. Das Aufladen geht über Nacht an einer normalen Schuko Steckdose. Schnellladen habe ich noch nicht probiert und werde dies auch nur im Notfall tun. Einerseits weil dies die Batterie stärker belastet.Andererseits, weil beispielsweise Gleichstrom-Laden an einer öffentlichen Ladestation schnell ein Mehrfaches kostet, als wenn man einen Verbrenner für die gleiche Fahrstrecke betanken würde . Der Durchschnittsverbrauch bei meinem persönlichen "Zyklus" liegt so bei 13 kWh / 100 km, so dass die Stromkosten sich im Bereich von 3,90 € pro 100 km bewegen dürften. Also gut 1/3 der Treibstoffkosten meines Alltags-GLK. Hört sich viel an, macht aber über das Jahr eine Ersparnis von "nur" rund 1000,-- € aus, bei 15.000 km / Jahr. Der Wertverlust für mein Fahrzeug, im ersten Jahr (also bis zu meinem Kauf) errechnet sich zu ca. 3,70 € pro gefahrenem Kilometer , das ist wirklich heftig! Steuer ist keine zu entrichten, bzw. der Steuerbescheid teilt mit, ich müsse 50,-- € zahlen, erstmalig allerdings erst in 2026 . Insgesamt erscheint mir ein Neuwagenkauf eines i3 rein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten völlig unsinnig, und zwar selbst wenn man Fördergelder dafür beantragen kann (4.000,-- € glaube ich, dürfte nur für Neuwagen gelten). Umwelttechnisch macht es nur dann Sinn, wenn der "richtige" (= "saubere") Strom bezogen wird. Aus meiner heimischen Steckdose kommt ohnehin nur bester Brandenburgischer Windstrom , so dass es sich wirklich um ein zero-emission Betrieb handelt. Vom Fahren her wirklich angenehm und bequem, gerade im Alltag zum und vom Büro, daran kann ich mich gewöhnen. Bedenken, dass man im Winter mit dicker Jacke und Handschuhen bibbernd darin sitzen muss, sind nicht gerechtfertigt. Aber wer auch größere Strecken mal zurücklegen möchte, kommt um ein "normales" Auto nicht herum, sei es als Zweit- oder Erstwagen, sei es zur Miete bei Bedarf. Was den Kostenaspekt nochmals erheblich verschärft. Das Datenthema wird ja schon separat diskutiert, so dass ich darauf verweise. Meine disbezüglichen Aktivitäten werde ich dort dann berichten. Mein Resume: Durchaus bedenkenswert, angenehm und alltagstauglich, jedoch als Neuwagen zu teuer, wenn man versuchen will die Sache auch nur ansatzweise wirtschaftlich zu betrachten, Förderung hin oder her. So wie es derzeit aussieht, werde ich den Wagen auch auf Dauer behalten wollen, vorausgesetzt das Datenthema endet in meinem Sinne (echte/vollständige Deaktivierung der internen SIM oder problemloser Betrieb mit aus der TCB ausgestöpselter Antenne). Gelingt letzteres dagegen nicht, werde ich den Wagen wieder verkaufen.
    • 93 Antworten
  9. Hallo zusammen War ja länger nicht mehr bei euch im Forum Wollte mal meine 4,5 Jahre Gallardo Erfahrungen mitteilen.......... Habe ihn jetzt seit April 2013, knappe 20`000 km gefahren, und ich hatte bis auf 2 Getriebe Fehler (die wieder Löschbar waren) überhaupt keine Probleme. Habe jetzt 66`500 km und jedes Jahr ein Öl und Ölfilter Wechsel gemacht. Auch sieht er nicht so aus wie am Anfang........aber Bilder sagen mehr als 1000 worte Mein erstes "Tuning" waren damals die 2 Streifen Jetzt sieht er so aus.......... Wünsche euch ein schönes Wochenende und bis bald
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  10. Hallo zusammen, Soeben komme ich von von einer beruflichen Reise über die deutschen Autobahnen zurück. Insgesamt 1000 km. Da die Flottenwagen alle schon gebucht waren, gabs einen Golf Kombi vom örtlichen Vermieter. Soweit ganz netter Wagen 136 Diesel kW, die für nicht ganz so einschläfernden Vortrieb sorgen und eine riesen Litanei an Zusatzausstattungen. Da wären wir also schon beim Thema Assistenzsysteme. Auch hier hat der Autovermieter nicht allzuviele Haken in der Ausstattungsliste offen gelassen, näher eingehen möchte ich hierbei auf: 1. Müdigkeitserkennung: Ich gebe zu, der Abend vor der Abreise war etwas länger und eine 5h Fahrt schlaucht dann doch irgendwann. Ich hatte so auch ein zwei Phasen, in denen ich mir gedacht habe, ob ich nicht mal eine Pause einlege. Noch keinen Sekundenschlaf, aber doch deutliche Anzeichen von Müdigkeit... Bei der Rückfahrt soeben war ich die ganze Fahrt über fit. Zu meiner Verwunderung fing aber ausgerechnet mit einsetzen der Dämmerung die Müdigkeitserkennung des Golfs zu meinen, dass ich eigentlich schon schlafe und fing an, mich anzupiepen. "Müdigkeit erkannt" - ich weiss wirklich nciht, was ich gemacht habe, aber er bestand mehrmals darauf, dass ich müde sei... Fazit: Das System ist den Namen nicht wert. Auf der Hinfahrt 3 Tage vorher war ich wirklich müde - nichts. Rückfahrt topfit -> Warnung ausgelöst... Da muss noch einige Logik einfließen. Bewertung: 4/10 Punkten, eine Pause ist auch, wenn man nicht müde ist, gut. 2. Notbremsassistent in Verbindung mit Crashwarnung: Dass der Wagen so etwas hat, habe ich bei der Hinfahrt bemerkt und war zuerst positiv überrascht. Ich bin (mittlerweile - man wird ja erwachsen) jemand, der so ziemlich immer einen recht großzügigen Sicherheitsabstand einhält. Dann gabs ein Szenario, dass in einer 3er Kolonne der erste recht langsame Fahrer auf die rechte Spur zurück wechselte, und wir zwei dahinter entsprechend beschleunigen konnten. Etwas weiter vorn setzte dann ein anderer Fahrer zum Spurwechsel an, woraufhin mein Vordermann kurz auf die Bremse trat. Da ich noch beim Beschleunigen war, änderte sich der Abstand plötzlich und es gab einen Pieps mit entsprechendem Symbol im Armaturenbrett. Fuss vom Gas und die Gefahr war gebannt, da der Ausscherende (offenbar meinen Vordermann bemerkend) wieder zurueck schwenkte und der Bremsvorgang meines Vordermanns entsprechend abgebrochen und wieder in Beschleunigung umgewandelt wurde - ich selbst musste also nicht bremsen. Super dachte ich, der Wagen hat die potenziell gefährliche Situation einen Tick schneller erkannt, als ich mit dem Fuß vom Gas bin. Sehr gut! (Ich denke, dass es auch eine "Bremslichterkennung" gibt, denn allein durch eigentlich zu geringen Abstand löste der nicht aus...) Wie auch immer, auf der Rückfahrt gabs dann eine ähnliche Situation, wieder wurde der Weg frei, beschleunigt, und dann ist ein 7,5to LKW ausgeschert, woraufhin mein Vordermann wieder bremste. Zuverlässig erfolgte der pieps bei mir, aber diesmal reichte mein Fuss vom Gas nicht aus und ich musste auch bremsen. Was dann geschah (wird euch staunen lassen, klickt bitte hier...) hat mir einen riesen Schreck eingejagt - mein "Fuss vom Gas lupfen und auf die Bremse gehen" löste eine Vollbremsung aus, die nicht nötig gewesen wäre. ABS im vollen Regelbereich und habe aufgrund der ungewollt harten Bremsung den Fuß wieder gelöst. Die Situation vor mir hatte sich nämlich damit mehr als entschärft. ABER: Mein Hintermann hatte deutlich zu rudern, es war schon recht gefährlich, mit besseren Bremsen / Reifen auf dem Golf wäre der mir reingefahren... sein Abstand war zwar nicht riesig, aber es war auch keine "Drängel Situation." Sofort hat sich meine Einstellung zu diesem System drastisch geändert! Wenn sich das Auto plötzlich anders verhält, als erwartet (auf mittlere Bremspedalbetätigung mit Vollbremsung reagieren), führt das nahezu immer zu eher gefährlichen Situationen. Fazit: Pieps gut, scheint zu funktionieren, aber Vollbremsung auslösen: absolut gefährlich, löst einen Schreck beim Fahrer aus und führt zu gefährlichen Situationen. Bewertung: 1/10 Punken - Gefahrenerkennung findet im Gehirn eine Zehntel später statt, Vorteil durch den Pieps also nicht vorhanden - man ist dann eh schon am reagieren. Hochgradig gefährlich ist aber die extreme Bremsauslösung wenn man nach einem Pieps bremst. Wenn einer der M3s so etwas machen würde, nicht auszudenken, wieviele AUffahrunfälle ich damit schon provoziert hätte, weil der Hintermann nicht mit einer Vollbremsung und so guten Bremsen rechnet... 3. Start Stop Automatik Während ich das beim E92 auf "bleibt wie es war statt: nach jedem Start wieder aktiv" umkodieren hab lassen damit der V8 nicht dauernd aus und an geht, ist die Umsetzung im Golf dahingehend gut, da er wie ich im Stau bemerkt habe, nach Abstellen des Motors erkennt wenn der Vordermann wieder los fährt und dann den Motor wieder startet, ohne dass man den Fuß von der Bremse genommen hätte. -> gute Lösung! Kleiner Nachteil in der Stadt schaltet er zu schnell aus - an eine Kreuzung fast zum Stillstand kommen -> Motor aus, gas geben / Motor muss erst wieder gestartet werden -> doof. Weiterhin ist das Motor Abstellen nicht ganz konsistent. Gefühlt geht er manchmal sehr schnell aus und manchmal bleibt er strotz warmem Motor und aufgeladener Batterie trotzdem an... 4. Ausblick:Auswirkungen auf Versicherungen: Vor allem die (schlecht funktionierende) Müdigkeitserkennung könnte am Ende zu einem Problem führen, falls wirklich mal etwas passiert. "Ihr Auto hat sie 3 mal aufmerksam gemacht und 20 min später hatten Sie einen Unfall, wir zahlen deshalb nicht - sie sind im Halbschlaf unterwegs gewesen!" Genauso die sicher auch mitgezählten Piepser und Vollbremsauslösungen - das wird irgendwann alles gegen einen verwendet. Gesamtbewertung: So einen Schwachfug will ich in keinem Auto haben, welches ich fahre. Gruß, Eno. P.S.: Mir ist bewusst, dass sich mit noch weiterer Erhöhung und extrem konsequenter Einhaltung eines sehr großen Abstandes solche "Piepser" und damit verbundene mögliche Vollbremsungen auch komplett vermeiden lassen. Das ist aber unrealistisch - mir fahren jetzt schon dauernd Leute in die Lücke... Wie schon angedeutet war erste Situation nicht wirklich gefährlich und zweite Situation wäre auch ohne Vollbremsung samt ABS mehr als locker handhabbar gewesen und das ohne jemanden zu gefährden. Genauso gefährlich schätze ich übrigens Spurhalteassistenten ein. v.a. aktive Systeme, die sich auf die Lenkung auswirken... hier kann ich aber nicht aus eigener Erfahrung sprechen. PPS: Ohje, so kurz ist es dann doch nicht geworden. also: tldr; Notbremsassistenten sind gefährlich und die Daten von Assistenzsystemen werden im schlimmsten Fall sicher gegen einen verwendet! ->
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  11. Hallo zusammen, hier ein kurzer Erfahrungsbericht über eine Sichtung eines 458 Italia, der sich auf den ersten Blick gar nicht so schlecht in seiner Anzeige präsentiert. http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=232669304&sortOption.sortOrder=ASCENDING&sortOption.sortBy=searchNetGrossPrice&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&scopeId=C&isSearchRequest=true&maxMileage=60000&makeModelVariant1.makeId=8600&makeModelVariant1.modelId=2&pageNumber=1 Es handelt sich um einen 458 Italia aus 2010, aus erster (belgischer) Hand, 2 Einträge im Brief (2. Eintrag aufgrund Tageszualssung bzgl. jetziger, nötiger Erstellung deutscher Zulassungspapiere) Der Wagen hat original 16.500 km, ist klassisch in rosso / tan gehalten. Laut Telefonat mit dem Verkäufer letzter Woche hat der Wagen einen vorderen rechten Kotflügel bekommen (Ursache unbekannt), die Frontschürze ist aufgrund Steinschlags lackiert. Der Rest sei original und in tadellosem Zustand. Der Lackschichtmeser würde das Ergebnis belegen, dass außer dem vorderen rechten Kotfügel (ca. 400-500 my) alles andere zwischen 150-200 my hätte. Mit diesem Wissen war ich heute in Bonn bei dem Verkäufer (war sowieso beruflich in der Nähe) und habe mir den Wagen angesehen. Nun, wo fange ich an...?... Der 458 stand bereits auf der Hebebühne (ich hatte mich letzte Woche für heite angemeldet). Zunächst habe ich mir die Historie/Papiere ansehen, um über den Unfall mehr zu erfahren. Dabei stellte sich heraus, dass außer dem Serviceheft, einer Serviceheft Dublette, der Bedienungsanleitung, einzelnen für sich verloren wirkende TÜV Berichte ansonsten nichts weiter vorhanden ist. Keine weiteren Service Rechnungen oder dergleichen, keine Garantieabrechnungen oder irgendwelche andere Belege. Es war faktisch nichts an Hisotrie vorhanden, außer dem Scheckheft natürlich. Auch Informationen über der Unfall ist nirgends etwas zu lesen. Sehr schlecht.... Dann habe ich mich dem Auto zugewandt. Der Innenraum war in Ordnung, wenn auch nicht üppig ausgestatt. Kein Carbon, kein LED Lenkrad, keine Racingsitze, alles relativ konservativ wirkend, aber soweit, so okay... Dann bin ich zum "korpus delicti", dem vorderen rechten Kotflügel gegangen. Das Teil war (nach-) lackiert, nicht besonders professionell. Es waren Einschlüsse von Staubpartikeln zu erkennen. Die Frontschürze war ebenfalls eindeutig lackiert. Aber das war mit den Aussagen des Verkäufers identisch. Aaaber: Ich bin dann zur Befahrertüre gegangen, auch diese war vollständig inkl. weiterer Partikel lackiert. Anschließend zum hinteren Seitenteil, auch hier wurde voll nachlackiert. Dann an die Motorhaube... dreimal dürft Ihr raten.... auch hier wurde (eher semiprofessionell) lackiert. Das linke Seitenteil hatte einen kleinen Klarlackschaden an der Unterseite, naja...gut. Endlich habe ich dann ein originales Teil ohne Nachlackierung oder Beschädigung entdeckt --> die Fahrertüre. Eher konsterniert bin ich dann an den Unterboden gegangen, Verschobene Unterbodenabdeckungen, die überhaupt nicht mehr passten, dementsprechend fehlten fast alle Schrauben, waren das traurige Bild. Auch Kunststoffösen, die eine Aufnahme von Verschraubungen darstellt, war zum Teil ausgerissen und ohne Befestigung nur eingesteckt. Ich habe mich dann mit den Spaltmaßen zugewandt und konnte auch hier leichte Differenzen erkennen, kann evtl. aber auch durch Einstellungen revidiert werden. Der Wagen original vollständig rosso corsa lackiert, aber der Vorbesitzer hatte aus (angeblich) optischen Gründen das Dach und einen Teil des Motordeckels in hellgrau matt lackieren lassen. Möglicherweise hat das aber auch was mit dem Crash zu tun. Ich finde es etwas verwunderlich, dass man an einem Dach lackiert und den originalen Zustand zerstört, wenn doch eine Folie zum gleichen optischen Ergebnis geführt hätte...? Gefahren bin ich dem Wagen nicht, habe aus Zeitgründen verzichtet. Nun, in der Essenz eine große Enttäuschung. Wäre ich nur alleine wegen dem Wagen 700km (2x 350km) gefahren, Zeit und Sprit investiert hätte. dann wäre das Ärgernis vorprogrammiert. Vielleicht findet sich ein Käufer, aber eigentlich kann ich mir das nicht vorstellen, zumindest nicht zu dem Tarif von 136k €. Davon wäre ich Galaxien entfernt... Vielleicht hilft es dem ein oder anderen, der sich aufgrund meiner Ausführungen überlegt, sich auf den Weg zu machen. LG Andreas
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  12. AStrauß

    Erfahrungswerte Ferrari 348

    Fahrbericht und Erfahrungswerte Ferrari 348 Da der Ferrari 348 ts/tb gtb/gts und Spider sich im Gebrauchtwagen Merkt erfreulicher Akzeptanz erfreuen schreiben ich ein paar Erfahrungen, die ich mit diesem wundervollen Fahrzeug machen durfte incl. Vorgeschichte wie ich persönlich zum 348 kam ! Als es damals für mich in frage kam , mir einen Ferrari zuzulegen kam natürlich die Frage auf welchen ? Also auf zum freundlichen und Probefahren Erst den 355 Berlinetta , danach den 512 TR ! Es war noch kein Gedanke an einen 348 ! 355 gefahren und war super, der Sound , das Fahrverhalten alles rund um zufrieden stellend , jetzt war der 512 TR an der reihe in gelb einfach ein Traum war ein gebraucht Wagen mit einer Fuchs Sportauspuff Anlage, ich war überwältigt und habe den 355 ganz schnell vergessen. OK es stand fest der 512 TR sollte es sein Vertrag Unterschrieben und einige Sachen ausgehandelt, einfach Perfekt. Dann kam der Tag der tage eine Unvorhergesehne Sehr Große Investition brachte es Innerhalb zwei Wochen so weit , das es nicht mehr möglich war das Fahrzeug abzunehmen. Der besuch beim Händler war für mich der Planke Horo , doch sehr überrascht wie der Händler reagierte erwies es sich, die Wahrheit zu sagen ist immer besser als andere gründe vor zu schieben. Mir wurde gesagt das dies kein Problem ist und das der wagen sowieso aufbereitet werden musste incl. Service . Jetzt stand ich da 21 Jahre Alt und heiß auf einen Ferri da sagte der Händler nehmen sie doch einen 348 ich habe gerade zwei da , der eine Rot/schwarz ein TB aus 93, der andere Gelb/Schwarz ebenfalls aus 93 aber ein TS und in gelb . Ich Natürlich nicht begeistert von der Idee und wollte erst mal lieber warten . Als man mich wieder anrief und Fragte Herr Strauß was ist Los ich dachte wir wollen schauen ob evtl. ein 348 für Sie in frage kommt ? Also gut ich komme , als ich kam waren beide Wägen aufpoliert und mit Roter Nummer versehen . Ich ging rein und wurde Trotz allem Herzlich Empfangen, ich war überrascht keine Überheblichkeit , kein auf einen herabschauen nichts der gleichen. Mir wurde das Fahrzeug erklärt und der Chef Persönlich fuhr eine Strecke mit mir ab , danach lies er mich fahren und sagte bringen Sie mich Bitte wieder zurück und Fahren dann alleine so lange Sie wollen . Gesagt getan ich für beide Wägen und Kam zum Entschluss der Rote sollte es sein ! Also das gleiche noch mal Vertrag verhandeln ect. Ich bestand darauf das der Wagen neue Reifen bekommt, einen Großen Service , das er tiefer gelegt wird und das ein Sportauspuff drunter kommt . Der Händler ging auf alles ein , der Termin wurde festgesetzt Herr Strauß heute in zwei Wochen können Sie den Wagen abholen. Der Tag X war gekommen , die ganze nacht nicht geschlafen , Morgens um drei aufgestanden und mich schon fertig gemacht so 4.00 Uhr und was mache ich jetzt bis 15.00 Uhr ? Meine damalige Freundin (jetzige Frau ) sagte du bist einfach Krank es ist 4.00Uhr , Schatz ich weiß erwiderte ich und es gibt auch kein Medikament dagegen ! Es war endlich so weit 15.00 Uhr wagen stand in der Ausstellungshalle mit einem Pyjama abgedeckt, freundliche Begrüßung und auf zum Wagen als sie das Tuch runtergenommen haben und ich Ihn gesehen habe wurde mir ganz warm ums Herz. Man hat Ihn so tief gelegt das der Felgen Ansatz mit dem Kotflügel bündig war , die Fuchs Anlage glänzte sich den Ast ab und Distanzscheiben die ich vorbeibrachte wurden auch montiert. Das ding sah aus wie ein Rennwagen und für Frühjahr 1999 war der wagen garnicht schlecht! Als ich endlich los konnte und ein paar Meter gefahren bin konnte ich mich nicht mehr halten die ein oder andere träne Floß mir über die Wangen , der Sound das Feeling einfach atemberaubend und der gehört jetzt wirklich mir unfassbar!!!!! Zum technischen: Es war ein 348 TB BJ 1993 EZ am 21.03.1993 Fahrgestell Nummer 96181 217KW/295PS Bereift mit Bridgestone Expedia S01 (für diese fahrzeug der Beste reifen wie ich festgestellt habe ,obwohl der Pirelli P Zero Assimetrico auch sehr gut zu fahren war. Zur Tieferlegung: Das Fahrzeug wurde auf meinen Wunsch sehr tief gelegt , obwohl man mir davon abriet , da das Fahrverhalten sich anscheinend wesentlich verschlechtern würde , ich habe nichts der gleichen feststellen können , nach einigen Kilometern wurde ich mit dem wagen richtig schnell in Kurvigen abschnitten, teilweiße sogar zu schnell für wesentlich stärkere Fahrzeuge . Also sage ich man kann es machen ! Distanzscheiben: Sie wurden nur auf der Hinterachse verbaut , es waren auf jeder Seite 15mm . Ich kann sagen , ich habe Sie weder Positiv noch Negativ bemerkt was das Fahrverhalten angeht . Vom Optischen Aspekt natürlich keine frage , es sah wirklich Bombastisch aus ! Also sag ich wieder man kann es machen ! Bereifung / Felgen: es waren die Serien Felgen montiert mit einer Bereifung Vorn 215 auf 17 Zoll Hinten 255 auf 17 Zoll Ich habe mir überlegt gehabt Speedline drauf zu machen . Aber ich lies die Serien felgen bestehen, da ich eigentlich gefallen an diesem Design gefunden habe und auf Grund einer fahrt mit dem Wagen eines bekannten der ihn vorn mit 235 auf 18 Zoll und Hinten auf 295 Stehen hatte . Ich habe es als Störend empfunden das Fahrverhalten war wesentlich schlechter und auf manchen abschnitten kam es mir so vor als ob es dem Wagen leistung nimmt . Also sage ich in diesem fall Serien Felgen drauf lassen ! Probleme: Ich hatte in der ganzen zeit keinerlei Probleme mit dem Fahrzeug ! Was ich selber feststellen musste war, das die leistung der Lichtmaschine zu schwach ist , da meine Batterie mal total entladen war dachte ich , ich überbrücke den wagen und fahre eine Zeit lang bis sie wieder aufgeladen ist , aber das hat leider nicht funktioniert . Als es dann Dämmerte und ich das Licht einschalten musste war es ganz vorbei . An der Ampel ,als die Lüfter starteten wurde sogar das Licht schwächer . Also habe ich die Batterie mit einer Ladestation geladen. Es wird aber von vielen Ownern von Spezifischen Problemen gesprochen , die viele 348 haben sollen , kann man hier im Forum auch unter dem Fred 348 technische Probleme nachlesen . Ich kann darüber nichts schreiben, weil ich wie schon geschrieben keine hatte. Alltagstauglichkeit: Ich würde sagen ja , ich habe ihn in der Urlaubszeit täglich bewegt , ohne das mir irgendwas negativ aufgefallen ist .(außer das mit dem 2 Gang wie unten beschrieben) Wenn es einem nichts ausmacht das es halt ein bisschen rauer ist, steht dem nichts im Wege. Selbst Große Distanzen wie Fahrten in den Urlaub ect. hat er mit Bravour hinter sich gebracht . Der Kofferraum reicht völlig aus um Gepäck für zwei Wochen mitzunehmen, mit ein bisschen drücken und so :-) Getriebe: Ist OK ! Man sollte sich aber nicht wundern das im kalten Zustand der zweite Gang nicht so richtig will , das ist normal ! Entweder man macht es wie viele und schaltet gleich vom ersten in den dritten , oder man drückt die Kupplung , nimmt den Gang raus , Kuppelt erneut und schaltet in den zweiten . Wenn er warm gefahren ist Funktioniert das Getriebe hervorragend. Bremsen: Ich war mit der Leistung der Bremsen vollkommen zufrieden, für die Straße absolut ausreichend! Wer mehr Bremsleistung will kann ohne bedenken andere Beläge im Handel erwerben , man hat mir gesagt dadurch würde sich die Bremsleistung verbessert. Es gibt auch Bremsanlagen die eine noch bessere Bremswirkung haben , und auch verbaut werden können ohne auf 18 Zoll Felgen umzustellen. Versicherung: Ein 348 ist in der heutigen Zeit im Normal fall kein Problem versichert zu bekommen . Vorausgesetzt man ist über 30 Jahre Alt. Ich würde bei diesem Fahrzeug einen Exoten Tarif Wählen , da der wert der Fahrzeuges Versichert wird und der ist beim 348 Heutzutage ja nicht mehr enorm hoch , also wir sich der Beitrag auf ca. 1000 – 1400€ im Jahr Bewegen .( Angabe ohne Gewähr ) Wartung und Unterhalt: Hier trennen sich die Meinungen in der Ferrari Gemeinschaft enorm !!!! :-( Vorteil Offizielle Händler: Fachpersonal geschult um an diesen Fahrzeugen Perfekte Arbeit leisten zu können. Sollte es zum fall der fälle kommen und man hat doch einen schaden , wird man sich wesentlich mehr einsetzen um es auf Kulanz hin zu bekommen. Das Fahrzeug ist beim Wiederverkauf mehr wert . Es werden bevorzugt Scheckheft gepflegte Ferraris Gekauft. Nachteil Offizielle Händler: Der Preis Vorteil Freie Werkstatt: Der Preis Nachteil Freie Werkstatt: Fehlender Ferrari Stempel im Scheckheft Schlechterer Verkauf Weniger Chancen auf Kulanz was zu bekommen , denn der Offizielle wir mit Sicherheit nicht alle Hebel in Bewegung Setzen ,um für jemanden was zu bekommen der seinen wagen irgendwo „Billig“ zum Service bringt. Der Kauf: Hier ist meine Meinung eindeutig Man Kauft einen Ferrari immer bei einem Offiziellen Vertragshändler ! Grund hierfür ist schlicht und einfach die Garantie ! Kleines Beispiel: Kein Mensch kann in einen Wagen oder in einen Motor rein schauen oder vorhersagen das er Hält oder Kaputt geht . In einem Schadensfall kommen sehr hohe Kosten auf einen zu. Im Normalfall ist bei einem 348 ein Kapitaler Motorschaden schon ein Wirtschaftlicher Totalschaden , wenn man nicht selber Mechaniker ist und das ding selbst wieder instand setzen kann ! Viele werden dazu sagen , die Garantie geht doch nur ein Jahr , aber im ersten Jahr kann man sehr gut erkennen ob der Wagen was taugt oder nicht und ich denke man wird im ersten Jahr sowieso am meisten und Extremsten unterwegs sein , das wenn was kommt , kommt es meist im ersten Jahr . Desweiteren tritt hier wieder das oben geschriebene unter Service in Kraft , Ich empfinde es für Perfekt einen Ferrari beim Offiziellen zu Kaufen und Dort auch alle Wartungen durchführen zu lassen , auch wenn ich mich immer selber über die Preise Aufrege. Bestes Zitat meines Händlers: Wer ein teures Pferd kauft braucht auch einen dementsprechenden Stall !! :-) Ich muss sagen ich bin mit meinem Händler überaus zufrieden und kann die Meinung anderer nicht teilen , die sagen Sie kaufen lieber Privat. Bin mittlerweile wie geschrieben seit 1999 dort Kunde und kann nur Positives berichten und habe im Laufe der Zeit mehrere Fahrzeuge dort Gekauft und es war immer Perfekt jede Kleinigkeit wurde sofort behoben , alle Sachen wurden auf Garantie oder Kulanz erledigt ohne jegliche Diskussionen . Wobei wie geschrieben das nicht beim 348 nötig war sondern bei einem Folge Fahrzeug mit dem es Probleme gab ! Deshalb komme ich zum Entschluss wenn Kaufen dann Offiziell ! Mein Fazit zum Ferrari 348 TB: Mein bisher bester Ferrari, doch leider will man manchmal eben mehr oder braucht 4 Plätze ! Kann Natürlich auch sein, dass nur ich das so Empfinde da es das erste Pferd aus dem Hause der Roten war ! Ich habe hier meine Meinung und meine Erfahrung niedergeschrieben die natürlich Subjektiv ist und von Käufer zu Käufer und Besitzer zu Besitzer abweicht ich hoffe aber man kann sich hier Anregungen holen und es ist behilflich beim Kauf eines Ferrari 348
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  13. NicktheQuick

    BMW M5 F10 Erfahrungsbericht

    Hallo, das hier ist mein erster Beitrag und ich möchte mich als BMW M5 F10 Fahrer vorstellen. Ich habe hier oft im Stillen mitgelesen und würde gerne jetzt am Forumsgeschehen aktiv teilnehmen. Dazu habe ich euch meinen Erfahrungsbericht zum M5 hier reingestellt und freue mich auf eine rege Diskussion. Viele Grüße Nico ---------------------------------------------------------------- Dieses mal möchte ich einen Bericht über die Power-Limousine von BMW abgeben. Ich habe das Fahrzeug als Langstrecken- und generell als Autobahnfahrzeug angeschafft, denn da gehört der M5 meiner Meinung nach als einziges hin. Der Motor: ist der zentrale Drehpunkt, um den sich der neue M5 überhaupt dreht. Klar war ein V10 auch was tolles, aber man wird ihn fahrleistungsmäßig nicht vermissen, weil die 680nm Kraft immer und sofort zur Stelle sind, man Schub bis in den Begrenzer ohne Nachlassen hat und ganz entspannt bei 130kmh mit 10l Verbrauch und 2000rpm auf der AB cruisen kann. Meiner Meinung nach hat der M5 wirklich 2 Gesichter, zum einen der rationelle Cruiser, ein ganz normaler 5er halt und dann sobald die Sport-Taste gedrückt wird, kommt das Biest zum Vorschein. Die Beschleunigungsleistungen kann man ab 100kmh wirklich ausnutzen (darunter wird man permanent mit der Traktionskontrolle konfrontiert) und sind ungefähr auf Porsche Turbo 997 Niveau. Die Eigentliche Sensation ist meiner Meinung nach nicht die Fahrleistung bei 560 PS, sondern der niedrige Verbrauch von 10-13 Litern Super Plus. Im Alltag ist der M5 genauso sparsam wie ein 335i. Das Fahrwerk: Ein Alleskönner!! Comfort-Modus zum Gleiten. Unebenheiten werden gut abgefedert. Sport: Hart, mit viel Rückmeldung am Lenkrad, man spürt die Unebenheiten und den Grip an VA und HA. Sport Plus: noch härter, eigentlich für den Alltag nicht wirklich zu gebrauchen. Die Stabilität und der Geradeauslauf der M5 ist grandios. Bis zur Endgeschwindigkeit von 305 kmh kommt keine Unruhe auf. Es ist erschreckend wie wenig man von der Geschwindigkeit merkt. 200kmh kommen einem wie 120kmh im Normalauto vor. Der M5 soll ja laut Autozeitungen auch sehr sportlich in Kurven zu fahren sein. Ich bin der Meinung das die Landstrasse und auch von mir aus der Nürburgring nix für den M5 sind. Ich habe nur den 335i als Vergleich und der ist auch kein Kurvenräuber. Aber der M5 ist nochmal behäbiger. Da können auch das super Fahrwerk ohne Seitenneigung und die dicken 295er Hinterreifen nichts ändern. Das Sperrdifferential macht dabei jedoch eine gute Arbeit. Man kann jedenfalls aus den Kurven gut rausbeschleunigen. Die Bremsen: Die Bremsen sind ausreichend dimensioniert, dennoch bremst der M5 als 2 Tonnen-Klotz nicht mit der Leichtigkeit eines Kleinwagen und schon gar nicht eines Sportwagens. Die Bremsen verschleissen dementsprechende im Rekordtempo wenn man es drauf anlegt. Auch auf der HA ist (wahrscheinlich ESP bedingt) relativ viel Verschleiss zu verzeichnen. Die Schaltung: Das DKG ist wirklich gut gelungen und dem Doppelkupplungsgetriebe von Audi ebenbürtig. Man kann 3 Schaltzeiten konfigurieren von ganz gemütlich bis ultraschnell. Im schnellesten Modus wird wirklich stufenlos und ohne Ruck geschaltet. Die Schaltzeiten sind auf Sportwagenniveau, was auch sicherlich den grandiosen Durchzug des M5 mitbedingt. Das ESP/Traktion: Traktion hat der M5 reichlich, doch sollte man den Gasfuss mit Köpfchen einsetzen. In den ersten 3 Gängen ist eine volles durchbeschleunigen fast nicht möglich. Auch im Trockenen ist mehr als 3/4 Gas nicht möglich. Die Dosierung des Gaspedals ist je nach Modus schärfer aber insgesamt etwas inhomogen. Drückt man das Pedal im ersten Drittel durch passiert wenig, im zweiten Drittel ist man gut unterwegs, erst im oberen drittel bekommt man die vollen 560PS. Die Physik kann man nicht überlisten, dennoch schafft der M5 seine Werksangaben von 4,4 sec auf 100kmh. Auf der AB kann es auch mal sein das die Traktionskontrolle im 3. oder 4. Gang bei 150 oder 180kmh nochmal aufleuchtet. Den Regeleingriff merkt man zwar nicht, aber das permanente flackern des gelben Lämpchens schon. Sonstiges: Der M5 ist von aussen wirklich laut im Sport-Modus. Man merkt es jedoch im Innenraum überhaupt nicht, daher kommt kein wirkliches Sportwagenfeeling auf. Es kann sein das man durch die Wohnsiedlung fährt und der Nachbar zwei Strassen weiter sagt das er einen schon gehört hat. Die Akzeptanz und der Sozialneid in Bezug auf den M5 sind ausgewogen. Ich habe schon alles erlebt von blöden Sprüchen an der Tanke, bis hin zu "Daumen hoch" von Passanten. Alles in allem ein Wagen der auffällt, zwar vielleicht nicht wie ein Porsche oder Lamborghini aber dennoch wissen viele Leute was da auf der Strasse rollt, trotz der relativ zivilen Optik des M5. Fazit: Der M5 ist sehr gut gelungen und voll alltagstauglich bei brachialen Fahrleistungen. Gut kontrollierbar und gut dosierbar verdient er meiner Meinung nach das Lob der Presse zurecht. Er fährt in derselben Liga wie die AMGs oder auch der Porsche Panamera.
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  14. Maserati 3200 GT Fahrbericht/Erfahrungsbericht Auch der Maserati 3200 GT erfreut sich enormer Beliebtheit auf dem Gebrauchtwagen Markt , aus diesem Grund hier einige Erfahrungen die ich persönlich mit diesem wunderschönen Gran Turismo erlebt habe . Zunächst wie kam ich auf den Maserati 3200 GT? Als ich meinen testarossa fuhr und mir dieser enorm Probleme bereitete (es lag nicht am Fahrzeug sondern eher daran das ich meinte ein testarossa kann auch auf der Rennstrecke bewegt werden , aber das ist halt nicht so , trotz vielen umbauten wurde kein Rennwagen daraus.) gab ich diesen Wagen zurück ! Jetzt kam die Frage auf welcher Ferrari sollte es werden ? Ein 355 Spider? Ein 512TR ? Vielleicht sogar ein 550 Maranello ? Keine Ahnung also schickte mich der Händler in seine Gebrauchtwagen Hallen wo ich mich in ruhe umsah . Meine Frau legte mir nahe vielleicht mal einen 4 – Sitzer zu Kaufen , naja ich war nicht begeistert , aber da ich ja ein sehr guter Ehe man bin wollte ich Ihre wünsche nicht außen vor lassen und schaute mich bei den 2x2 Sitzer um . Und da Stand er ein Ferrari 456 , gleich mal reinsetzten , Motorhaube auf , Kofferraum auf , man ist der Geil den Wagen muss ich haben , und meine Frau ist auch zufrieden. Ich wieder hoch , rein zum Chef und ausgemacht der 456 soll es sein , OK Herr Strauß gute Wahl ist es der Blaue oder der Schwarze der unten Steht , ich Antwortete der Blaue , aha der für ******€ ?? MHM MIR WURDE SCHLECHT!!! Ach ne ich dachte die sind wesentlich günstiger , Herr **** ich glaube ich muss leider noch eine Runde drehen ! Verbittert und am Boden zerstört ging ich nach unten , was soll ich machen doch einen 355 ?? Ne in meinem Kopf kamen schlimme Gedanken auf , das ding geht doch nicht gut , und die anderen werden schneller sein als ich , DAS KONNTE ICH NICHT ZULASSEN !!!! Und wieder hoch zum Chef , ich weiß auch nicht was ich nehmen soll , da steht doch nur scheiß rum und das was kein scheiß ist , ist viel zu Teuer :-( !! Der Händler lachte und sagte ich komm mal mit , er ging stur auf zwei Maseratis zu , ich dachte was will der bei diesen komischen Wägen ?? So Herr Strauß Bitte Platz nehmen, ich dachte jetzt dreht er volle am Rad , aber gehorsam wie ich bin setzte ich mich rein . Und wie finden Sie Ihn ?? Na ja nicht schlecht, können wir mal die Motorhaube auf machen ?? Er lachte und sagte auf das habe ich gewartet :-) OK sah schön aus , aber steckt da auch POWER dahinter ?? So kam es das ich ein Paar verschiedene 3200GT Probe fuhr. Langsam vom Hof runter und erst mal Warm fahren , immer schön vorsichtig , nach ca 20km dachte ich so jetzetle kommt die Stunde der Warheit . Als nichts wie hoch auf die Autobahn, schon auf der Auffahrt 2 Gang und die übliche Pedal Stellung , und OHOHOHOH OJOJOJOJO runter vom gas man als die Lader anfingen zu Pfeifen und der Schub kam wurde mir ganz schlecht , ich Natürlich ASR aus und nicht mit dieser POWER gerechnet , das Ding schaukelte hin und her das wäre fast daneben Gegangen !!! Also jetzt mal ein wenig vorsichtiger und ASR wieder ein !! Alles ausprobiert Durchzugs Kraft, Beschleunigung usw. Jungs ich war hin und weg ! Zurückgekommen und zum Chef rein , er meinte nur und wie ?? Ich sagte nur man kann damit Leben , er lachte wieder und sagte hab ich mir schon gedacht . Also zum Vertrag : Wie immer Service Neu , Neue Reifen , Tief bis Anschlag :-) und ein Auspuff muss her, nur welchen ?? Ein Kunde hatte seinen 3200GT zum Service da und der hatte eine Fuchs dran , also gingen wir in die Werkstatt zum Sound check , nicht wirklich begeistert zurück ins Büro und alles Hieb und Stich fest gemacht ! Nach einigen Telefonaten mit Herr Fuchs Senior war auch klar das er mir was Hammer hartes zusammen baut . Eine Fuchs SS nur mit noch weniger Inhalt Junge als das Ding kam war ich beeindruckt , man konnte durch das ding durch schauen so leer war es ! Also war alles da und der Wagen wurde fertig gemacht . Als ich Ihn abholte war ich von der Tieferlegung nicht begeistert , man erklärte mir das dieses Fahrwerk nur ein 4 cm Gewinde hat und deshalb geht es nicht tiefer , es sei den man Kauf ein Fahrwerk aus dem Zubehörhandel . OK macht nichts als alle Papiere übergeben wurden war es soweit , wollen Sie oder soll ich Ihn aus der Halle fahren ? Ich sagte machen Sie und Stand mich dahinter wollte ja mal den Sound von der ach so Lauten Anlage hören ! Als er Ihn Startete machte ich und einige Kunden einen Satz nach Hinten , man das Ding hörte sich an wie ein Panzer und so kam Langsam Grinsen in mein Gesicht ! Es war Sommer 2001 Zum Fahrzeug : Es war ein Ende 1999er Maserati 3200 GT Silber/Schwarz ca. 20.000km ohne verstellbares Fahrwerk , das heißt ohne Sporttaste um das Fahrwerk in der Härte zu verstellen ! Preis 72.000€ Meine Eindrücke : Motor/Leistung, Klima usw. Schon in Serien Trimm mit einer Leistung von 271/368KW/PS und 3.2 Liter Hubraum ist der Motor beeindruckend , vor allem die Leistungsabgabe, Sie erfolgt nach alter Manier , erst nichts und dann aber heftig . Macht sehr viel Spaß ,nur es kommt einem immer Schneller vor als man in Wirklichkeit ist. Wobei ich hier eindeutig erwähnen muss das er von der Leistung einem 360 Modena in nichts nach steht , obwohl er ein Leergewicht laut Fahrzeugschein von 1716 Kg hatte .( variiert ja nach Konfiguration der Ausstattung ) Der Motor und die Lader machten in der Ganzen Zeit keine Probleme , selbst unter strengster Belastung nichts, alles war immer bestens in Ordnung und alles lief sehr sehr zuverlässig! Als ich mal zwei Stunden im Stau stand auf einer Ital. Autobahn bei 40 Grad, war auch alles Bestens. Die Temperatur des Motors stieg nie an somit war für mich Klar das auch der Kühl Kreislauf bestens Funktionierte. Auch die Klima Anlage funktionierte tadellos !! Nur einmal viel Sie aus , aber nicht aus technischem Defekt sondern weil ein schlauch ein leck hatte. Getriebe : Das Getriebe ist nicht das Beste was die Auto Welt je gesehen hat . Es macht seltsame Geräusche und man meint es wäre ausgeschlagen . Beim gas geben im unteren Drehzahl Bereich spricht es verzögert an , das heißt es macht einen kleinen schlag und los geht's. Sehr schwer zu erklären , es fühlt sich an als ob es eben ausgeschlagen wäre , ist es aber nicht . Laut aussage von Maserati sei das Normal . Vom schalten her muss ich sagen , ist es gar nicht mal so schlecht, Knackig und nicht all zu lange Schaltwege. Selbst im Kalten zustand ist es gut zu schalten ! Fahrwerk: Na ja man muss sich daran gewöhnen , jeglicher aller aussagen das , dass tieferlegen schlecht wäre und das Fahrzeug nichtmehr fahrbar wäre , muss ich sagen das ich besser damit Klar kam , bin ganz erschrocken als ich einen Leihwagen mit dem Gleichen Fahrwerk gefahren bin , dass nicht runtergeschraubt wurde .selbst auf dem Track war ich schneller damit als andere mit gleichem Fahrwerk in Normalstellung . Es sollte jeder selbst entscheiden mit was er besser Klar kommt , es steht auch einem Einbau eines KW Gewindefahrwerk nichts im Weg. Mit diesem soll er angeblich liegen wie ein Brett . Aber Fakt ist , das dass Serien Fahrwerk nicht zu den Besten der Automobil Branche gehört ! Innenraum : Persönlich habe ich mich sehr wohl gefühlt , das Ambiente und der Flair ist wirklich super , wie immer bei Italo Sportler. Verarbeitung ist wirklich OK , ich konnte nichts Negatives feststellen ! Ergonomie : Na ja die Sitze sind nicht gerade gut geformt , ich dachte eher ich Sitze auf einem Ball , als in einem Sitz . Aber wenn man die Sitze vom 4200 GT Montiert oder sogar die Sitze des GS ist die Position gut . Die hinteren Platze : Also auch für nicht so grosse Erwachsene bis 1,70m überhaupt kein Problem . Und für Kinder ist es Natürlich Perfekt . Bremsen : Die Bremsen sind für diese Fahrzeugklasse vollkommend ausreichend , es ist ja kein direkter Sportwagen sonder ein GT . Auf der Rennstrecke machen Sie zwar nach 4-6 Runden schlapp aber , dafür ist er ja auch nicht konzipiert und wer macht das schon mit einem Maserati . (Mal Kaputte wie mich ausgeschlossen ) Service Kosten : Nun ja das ist ein Thema das genau wie bei Ferrari zu behandeln ist . Ich habe die 50.000er Inspektion vorm Verkauf machen lassen , die Betrug incl. Neuer Kupplung ca 6500€ . Das ist ziemlich teuer wobei noch die Bremsen vorne und Hinten neu belegt wurden . Verbrauch : Der verbrauch ist enorm bei Sportlicher Fahrweise , ein schnitt von 35 l war ohne Probleme zu erreichen . Wobei ich auch mit 14 l auskam. Kleines Beispiel Fahrt vom Bodensee nach Mugello (Italien-Toscana) Hin und zurück , doppelter verbrauch wie mit einem 360 Challange Stradale !!!!!!!! Aber was will man bei diesem Gewicht in Verbindung mit einem 8 Zylinder Doppel Turbo erwarten ! Versicherung : Ich hatte Ihn bei der Allianz Versichert . Geht ohne Probleme, der Maserati wird im Gegensatz zum Ferrari in der normalen Fahrzeug Liste geführt . Beitragssatz war 45% in der Teil und Vollkasko SF 8 2500€ SB im Jahr ca 2800€ Zum Kauf : Hier gilt für mich das gleiche wie bei einem Ferrari . Wenn Kaufen dann bei einem Offiziellen Vertragshändler . Man bekommt die Maserati Tridente Gebrauchtwagen Garantie , die immer wieder Verlängert werden kann. (Kostet ca 1800€ im Jahr und ist empfehlenswert ) Man sollte auch den Service immer beim Offiziellen durchfuhren lassen , da Kulanz Ansprüche und Garantie fälle so ohne Probleme durchgeführt werden . Die Fahrzeuge sind bei einem Offiziellen im schnitt ca 4000€ bis 8000€ teurer als im Privaten Handel es ist aber zu empfehlen den höheren Preis zu bezahlen . Die meisten Privat angebotenen Autos befinden sich nicht in außerordentlich gutem zustand, so wie ich es in Erfahrung gebracht habe , selbst wenn Sie in gutem zustand sein sollten , wäre es mir bei einem 8 Zylinder Doppel Turbo zu gefährlich , denn auch hier gilt wenn was kommt wird es ziemlich teuer !! Fazit Maserati 3200 GT Ich fand den Wagen nicht schlecht , aber ich muss sagen es kam mir so vor als ob sie Ihn nur zu 80% fertig entwickelt haben. Denn manche Kleinigkeiten hätten noch verbessert werden können . Aber wenn ich die fast zwei Jahre und 30.000 km Revue passieren lasse muss ich auch sagen , er hat mich nie im stich gelassen , er hat weite Strecken hinter sich gebracht und für Gepäck war auch genug Platz. Ich habe hier meine Meinung und meine Erfahrung niedergeschrieben die natürlich Subjektiv ist und von Käufer zu Käufer und Besitzer zu Besitzer abweicht ich hoffe aber man kann sich hier Anregungen holen und es ist behilflich beim Kauf eines Maserati 3200GT Gruß A:Strauß
    • 18 Antworten
  15. Marc W.

    Import von Porsche 993 Turbo aus der Schweiz

    So, heute ist mein 993turbo endgültig in Deutschland angekommen, sprich er hat eine deutsche Zulassung! :bet: Ich hatte ja schon in dem Thread, wo ich das Auto gesucht hatte, angekündigt, daß ich sobald alles in trockenen Tüchern ist, einen alles umfassenden und detallierten Erfahrungsbericht erstelle. Damit sollen viele Fragen und Halbweißheiten, die im Raum stehen endgültig geklärt werden. Vorab möchte ich noch zwei Anmerkungen machen: Dieser Bericht ist hoffentlich komplett fehlerfrei, dennoch kann es sicherlich einige individuelle Abweichungen geben. Durch gesetzliche Veränderungen (Steuer/Zoll/TÜV/Zulassung) hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Mein Bericht dürfte momentan (Mai 2007) aktuell sein. Dennoch wäre es schön, wenn dieser Thread immer wieder mit neuen Erfahrungen gefüttert wird, damit er auch immer auf dem jeweils aktuellen Stand bleibt. Nun gehts los: 1. Vorbereitung: Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte: Unfallfreiheit Kilometerstand glaubhaftes Serviceheft event. Mängel Ausstattungsmerkmale Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages 2. Bargeld in die Schweiz: Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist. Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte. 3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz: Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto. In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen! Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd. In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist. 4. Vorbereitung Export/Import: Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet: Ausfuhrbescheinigung Einfuhrbescheinigung Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 Unbedenklichkeitsbescheinigung Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat. Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt. 4. Export aus der Schweiz: Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert. 5. Import nach Deutschland: Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei... Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!! Herzlich willkommen in Deutschland! 6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV: Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme. In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben! 7. Vollabnahme beim deutschen TÜV: Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung. 8. Zulassung bei der Zulassungsstelle: Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung. Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt! DAS WARS!!! Herzlichen Glückwunsch zum schweizer Porsche mit deutscher Zulassung!
    • 68 Antworten
  16. Hallo (ich bin 18 Jahre alt und habe am 17er Führerschein teilgenommen), ich möchte mir in den nächsten Monaten einen Maserati Quattroporte V Baujahr 2004-2006, mit einem Kilometerstand von ca. 100.000 bis 140.000 km anschaffen? Was muss ich beim Kauf beachten? Welche Tücken bzw. Macken kann ein QP V haben? Was muss ich für Kosten pro Jahr/Monat einplanen? Wie fährt er sich im Winter? Was muss ich bei der Duoselect Schaltung beachten (ist diese Schaltung überhaupt Automatisch oder muss man diese mit den Schaltpaddles bedienen?)? Ist er alltagstauglich bzw. ein Langstrecken taugliches Fahrzeug? Wäre euch sehr verbunden wenn ihr mir helfen könntet! LG
    • 4 Antworten
  17. AStrauß

    Ferrari 348

    Fahrbericht und Erfahrungswerte Ferrari 348 Da der Ferrari 348TB/TS GTB/GTS und Spider sich im Gebrauchtwagen Merkt erfreulicher Akzeptanz erfreuen schreiben ich ein paar Erfahrungen die ich mit diesem wundervollen Fahrzeug machen durfte Incl.. vor Geschichte wie ich Persönlich zum 348 kam ! Als es damals für mich in frage kam , mir einen Ferrari zuzulegen kam natürlich die Frage auf welchen ? Also auf zum freundlichen und Probefahren Erst den 355 Berlinetta , danach den 512 TR ! Es war noch kein Gedanke an einen 348 ! 355 gefahren und war super, der Sound , das Fahrverhalten alles rund um zufrieden stellend , jetzt war der 512 TR an der reihe in gelb einfach ein Traum war ein gebraucht Wagen mit einer Fuchs Sportauspuff Anlage , ich war überwältigt und habe den 355 ganz schnell vergessen . OK es stand fest der 512 TR sollte es sein Vertrag Unterschrieben und einige Sachen ausgehandelt, einfach Perfekt . Dann kam der Tag der tage eine Unvorhergesehne Sehr Große Investition brachte es Innerhalb zwei Wochen so weit , das es nicht mehr möglich war das Fahrzeug abzunehmen . Der besuch beim Händler war für mich der Planke Horo , doch sehr überrascht wie der Händler reagierte erwies es sich, die Wahrheit zu sagen ist immer besser als andere gründe vor zu schieben . Mir wurde gesagt das dies kein Problem ist und das der wagen sowieso aufbereitet werden musste incl. Service . Jetzt stand ich da 21 Jahre Alt und heiß auf einen Ferri da sagte der Händler nehmen sie doch einen 348 ich habe gerade zwei da , der eine Rot/schwarz ein TB aus 93 , der andere Gelb/Schwarz ebenfalls aus 93 aber ein TS und in gelb . Ich Natürlich nicht begeistert von der Idee und wollte erst mal lieber warten . Als man mich wieder anrief und Fragte Herr Strauß was ist Los ich dachte wir wollen schauen ob evtl. ein 348 für Sie in frage kommt ? Also gut ich komme , als ich kam waren beide Wägen aufpoliert und mit Roter Nummer versehen . Ich ging rein und wurde Trotz allem Herzlich Empfangen , ich war überrascht keine Überheblichkeit , kein auf einen herabschauen nichts der gleichen. Mir wurde das Fahrzeug erklärt und der Chef Persönlich fuhr eine Strecke mit mir ab , danach lies er mich fahren und sagte bringen Sie mich Bitte wieder zurück und Fahren dann alleine so lange Sie wollen . Gesagt getan ich für beide Wägen und Kam zum Entschluss der Rote sollte es sein ! Also das gleiche noch mal Vertrag verhandeln ect. Ich bestand darauf das der Wagen neue Reifen bekommt, einen Großen Service , das er tiefer gelegt wird und das ein Sportauspuff drunter kommt . Der Händler ging auf alles ein , der Termin wurde festgesetzt Herr Strauß heute in zwei Wochen können Sie den Wagen abholen . Der Tag X war gekommen , die ganze nacht nicht geschlafen , Morgens um drei aufgestanden und mich schon fertig gemacht so 4.00 Uhr und was mache ich jetzt bis 15.00 Uhr ? Meine damalige Freundin (jetzige Frau ) sagte du bist einfach Krank es ist 4.00Uhr , Schatz ich weiß erwiderte ich und es gibt auch kein Medikament dagegen ! Es war endlich so weit 15.00 Uhr wagen stand in der Ausstellungshalle mit einem Pyjama abgedeckt , freundliche Begrüßung und auf zum Wagen als sie das Tuch runtergenommen haben und ich Ihn gesehen habe wurde mir ganz warm ums Herz . Man hat Ihn so tief gelegt das der Felgen Ansatz mit dem Kotflügel bündig war , die Fuchs Anlage glänzte sich den Ast ab und Distanzscheiben die ich vorbeibrachte wurden auch montiert. Das ding sah aus wie ein Rennwagen und für Frühjahr 1999 war der wagen garnicht schlecht! Als ich endlich los konnte und ein paar Meter gefahren bin konnte ich mich nicht mehr halten die ein oder andere träne Floß mir über die Wangen , der Sound das Feeling einfach atemberaubend und der gehört jetzt wirklich mir unfassbar!!!!! Zum technischen : Es war ein 348TB BJ 1993 EZ am 21.03.1993 Fahrgestell Nummer 96181 217KW/295PS Bereift mit Bridgestone Expedia S01 (für diese fahrzeug der Beste reifen wie ich festgestellt habe ,obwohl der Pirelli P Zero Assimetrico auch sehr gut zu fahren war. Zur Tieferlegung : Das Fahrzeug wurde auf meinen Wunsch sehr tief gelegt , obwohl man mir davon abriet , da das Fahrverhalten sich anscheinend wesentlich verschlechtern würde , ich habe nichts der gleichen feststellen können , nach einigen Kilometern wurde ich mit dem wagen richtig schnell in Kurvigen abschnitten, teilweiße sogar zu schnell für wesentlich stärkere Fahrzeuge . Also sage ich man kann es machen ! Distanzscheiben : Sie wurden nur auf der Hinterachse verbaut , es waren auf jeder Seite 15mm . Ich kann sagen , ich habe Sie weder Positiv noch Negativ bemerkt was das Fahrverhalten angeht . Vom Optischen Aspekt natürlich keine frage , es sah wirklich Bombastisch aus ! Also sag ich wieder man kann es machen ! Bereifung / Felgen es waren die Serien Felgen montiert mit einer Bereifung Vorn 215 auf 17 Zoll Hinten 255 auf 17 Zoll Ich habe mir überlegt gehabt Speedline drauf zu machen . Aber ich lies die Serien felgen bestehen, da ich eigentlich gefallen an diesem Design gefunden habe und auf Grund einer fahrt mit dem Wagen eines bekannten der ihn vorn mit 235 auf 18 Zoll und Hinten auf 295 Stehen hatte . Ich habe es als Störend empfunden das Fahrverhalten war wesentlich schlechter und auf manchen abschnitten kam es mir so vor als ob es dem Wagen leistung nimmt . Also sage ich in diesem fall Serien Felgen drauf lassen ! Probleme : Ich hatte in der ganzen zeit keinerlei Probleme mit dem Fahrzeug ! Was ich selber feststellen musste war, das die leistung der Lichtmaschine zu schwach ist , da meine Batterie mal total entladen war dachte ich , ich überbrücke den wagen und fahre eine Zeit lang bis sie wieder aufgeladen ist , aber das hat leider nicht funktioniert . Als es dann Dämmerte und ich das Licht einschalten musste war es ganz vorbei . An der Ampel ,als die Lüfter starteten wurde sogar das Licht schwächer . Also habe ich die Batterie mit einer Ladestation geladen. Es wird aber von vielen Ownern von Spezifischen Problemen gesprochen , die viele 348 haben sollen , kann man hier im Forum auch unter dem Fred 348 technische Probleme nachlesen . Ich kann darüber nichts schreiben, weil ich wie schon geschrieben keine hatte . Alltagstauglichkeit: Ich würde sagen ja , ich habe ihn in der Urlaubszeit täglich bewegt , ohne das mir irgendwas negativ aufgefallen ist .(außer das mit dem 2 Gang wie unten beschrieben) Wenn es einem nichts ausmacht das es halt ein bisschen rauer ist, steht dem nichts im Wege. Selbst Große Distanzen wie Fahrten in den Urlaub ect. hat er mit Bravour hinter sich gebracht . Der Kofferraum reicht völlig aus um Gepäck für zwei Wochen mitzunehmen, mit ein bisschen drücken und so :-) Getriebe : Ist OK ! Man sollte sich aber nicht wundern das im kalten Zustand der zweite Gang nicht so richtig will , das ist normal ! Entweder man macht es wie viele und schaltet gleich vom ersten in den dritten , oder man drückt die Kupplung , nimmt den Gang raus , Kuppelt erneut und schaltet in den zweiten . Wenn er warm gefahren ist Funktioniert das Getriebe hervorragend . Bremsen : Ich war mit der Leistung der Bremsen vollkommen zufrieden, für die Straße absolut ausreichend! Wer mehr Bremsleistung will kann ohne bedenken andere Beläge im Handel erwerben , man hat mir gesagt dadurch würde sich die Bremsleistung verbessert. Es gibt auch Bremsanlagen die eine noch bessere Bremswirkung haben , und auch verbaut werden können ohne auf 18 Zoll Felgen umzustellen . Versicherung: Ein 348 ist in der heutigen Zeit im Normal fall kein Problem versichert zu bekommen . Vorausgesetzt man ist über 30 Jahre Alt . Ich würde bei diesem Fahrzeug einen Exoten Tarif Wählen , da der wert der Fahrzeuges Versichert wird und der ist beim 348 Heutzutage ja nicht mehr enorm hoch , also wir sich der Beitrag auf ca. 1000 – 1400€ im Jahr Bewegen .( Angabe ohne Gewähr ) Wartung und Unterhalt : Hier trennen sich die Meinungen in der Ferrari Gemeinschaft enorm !!!! :-( Vorteil Offizielle Händler : Fachpersonal geschult um an diesen Fahrzeugen Perfekte Arbeit leisten zu können. Sollte es zum fall der fälle kommen und man hat doch einen schaden , wird man sich wesentlich mehr einsetzen um es auf Kulanz hin zu bekommen . Das Fahrzeug ist beim Wiederverkauf mehr wert . Es werden bevorzugt Scheckheft gepflegte Ferraris Gekauft . Nachteil Offizielle Händler: Der Preis Vorteil Freie Werkstatt : Der Preis Nachteil Freie Werkstatt : Fehlender Ferrari Stempel im Scheckheft Schlechterer Verkauf Weniger Chancen auf Kulanz was zu bekommen , denn der Offizielle wir mit Sicherheit nicht alle Hebel in Bewegung Setzen ,um für jemanden was zu bekommen der seinen wagen irgendwo „Billig“ zum Service bringt . Der Kauf : Hier ist meine Meinung eindeutig Man Kauft einen Ferrari immer bei einem Offiziellen Vertragshändler ! Grund hierfür ist schlicht und einfach die Garantie ! Kleines Beispiel : Kein Mensch kann in einen Wagen oder in einen Motor rein schauen oder vorhersagen das er Hält oder Kaputt geht . In einem Schadensfall kommen sehr hohe Kosten auf einen zu. Im Normalfall ist bei einem 348 ein Kapitaler Motorschaden schon ein Wirtschaftlicher Totalschaden , wenn man nicht selber Mechaniker ist und das ding selbst wieder instand setzen kann ! Viele werden dazu sagen , die Garantie geht doch nur ein Jahr , aber im ersten Jahr kann man sehr gut erkennen ob der Wagen was taugt oder nicht und ich denke man wird im ersten Jahr sowieso am meisten und Extremsten unterwegs sein , das wenn was kommt , kommt es meist im ersten Jahr . Desweiteren tritt hier wieder das oben geschriebene unter Service in Kraft , Ich empfinde es für Perfekt einen Ferrari beim Offiziellen zu Kaufen und Dort auch alle Wartungen durchführen zu lassen , auch wenn ich mich immer selber über die Preise Aufrege. Bestes Zitat meines Händlers Wer ein teures Pferd kauft braucht auch einen dementsprechenden Stall !! :-) Ich muss sagen ich bin mit meinem Händler überaus zufrieden und kann die Meinung anderer nicht teilen , die sagen Sie kaufen lieber Privat. Bin mittlerweile wie geschrieben seit 1999 dort Kunde und kann nur Positives berichten und habe im Laufe der Zeit mehrere Fahrzeuge dort Gekauft und es war immer Perfekt jede Kleinigkeit wurde sofort behoben , alle Sachen wurden auf Garantie oder Kulanz erledigt ohne jegliche Diskussionen . Wobei wie geschrieben das nicht beim 348 nötig war sondern bei einem Folge Fahrzeug mit dem es Probleme gab ! Deshalb komme ich zum Entschluss wenn Kaufen dann Offiziell ! Mein Fazit zum Ferrari 348TB Mein bisher bester Ferrari , doch leider will man manchmal eben mehr oder braucht 4 Plätze ! Kann Natürlich auch sein ,dass nur ich das so Empfinde da es das erste Pferd aus dem Hause der Roten war ! Ich habe hier meine Meinung und meine Erfahrung niedergeschrieben die natürlich Subjektiv ist und von Käufer zu Käufer und Besitzer zu Besitzer abweicht ich hoffe aber man kann sich hier Anregungen holen und es ist behilflich beim Kauf eines Ferrari 348
    • 55 Antworten
  18. AStrauß

    Als Ferrarista wird man nicht geboren

    Als Ferrarista wird man nicht geboren !! Also ich will hier mal erläutern wie ich zum Ferrarista wurde. Die liebe zu Automobilen wurde bei mir schon sehr früh geweckt . Seit ich denken kann bin ich verliebt in Autos . Laut Aussage meiner Eltern konnte ich mit 4 Jahren schon anhand des Fahrzeugemblems jede Fahrzeugmarke erkennen . Doch ich war noch kein Ferrarista , den als Ferrarista wird man nicht geboren , auch viel viel Geld ist kein Garant dafür!! Die Liebe zu Automobilen wurde durch zwei meiner Onkels Italienischer Seite irgendwie an mich weiter gegeben Zum einen war da Franco und zum anderen Nunzio. Franco eher der Fahrer von außergewöhnlichen Automobilen , zu damaligen Zeit ein Renault Fuego Turbo mit einem extrem Umbau , einen BMW E30 M 3 Sondermodel mit 238 PS oder so , ein 635 BMW und so ging es weiter . Nunzio mein bis heute liebster Onkel und auch Bester Freund (obwohl wir des öfteren stark anderer Meinung sind ) war den meisten immer ein schritt voraus !! Meine Erinnerungen geht zurück zu einem Porsche 911 den er damals hatte in Blau mit einem Turbo Spoiler einfach schön , und schon damals bettelte ich immer , Lass mich bitte bitte mitfahren !! Aber ich brauchte nicht zu betteln , bei jeder Gelegenheit wurde ich durch die Gegend gefahren. So vergingen die Jahre , und es folgten ein Renault 5 Turbo2, zwei Alpine V6 Turbo eine mit Fleischmann Umbau eine ohne , aber wichtiger beide ohne Kat noch die Versionen mit 200 PS. Es folgte der damalige 315 PS Starke M 5 in Macau Blau und Schnitzer Felgen dann einer der ersten 964 Carrera 2 in einem Lila Farbton . Und Mittlerweile war es Frühjahr 1990, ich bin als kleiner Junge in vielen schnellen Autos mitgefahren und alle haben mir gefallen und ich war nach jeder mitfahrt hin und weg egal ob Porsche , M5, M 3 , 850i ganz egal was, alles war einfach Super Biss zum Jetzigen Zeitpunkt, wir sind jetzt wie geschrieben im Frühjahr 1990 war mir nicht bekannt wie ein Ferrari aus der nähe aussah , und ich haben mich auch nie damit beschäftigt muss ich ehrlich zugeben , dieses Thema war damals viel zu weit weg und unerreichbar . Zum damaligen Zeitpunkt war ein Ferrari wirklich noch etwas ganz besonderes , nicht das er heute nichts besonderes mehr ist , aber der Stellenwert damals ist nicht mit dem heutigen zu vergleichen . Mein Onkel rief an , wir hatten zu der Zeit ein italienisches Restaurant und einer der Kellner ruft Alex komm dein Onkel ist am Telefon , ich natürlich voller Freude hin, Hallo wann darf ich wieder im Porsche Mitfahren ?? Er langsam Alex langsam ich habe den Porsche verkauft Ich : oje warum fast geweint , er sagte Alex ich habe ein Neues Auto und es ist heute gekommen sobald ich es geholt habe komme ich vorbei . Auf meine Frage was für ein Auto ? Sagte er, ich habe jetzt Lange gewartet jetzt musst du warten !! Als das Gespräch beendet war , war ich so nervös das ich mir fast in die Hose gemacht habe , zu jedem Kellner hin , He Nunzio hat ein neues Auto gekauft !! Jeder antwortete der hat doch gar nichts gesagt !? Die Zeit verging zu diesem Zeitpunkt immer langsamer, ich konnte es nicht erwarten und rannte hin und her . Ich ging zur Hauptstrasse , denn über diese musste er kommen und setzte mich auf das Fensterbrett eines Schaufensters eines Schuhgeschäftes! Ich hörte auf einmal ein grollen durch unsere engen Gassen (jetzt ist es eine Fußgängerzone) dachte mir aber nichts dabei . Da sah ich einen Ferrari ganz langsam die Straße hoch fahren , ich war so aufgeregt mir wurde es ganz kalt , und runter vom Fensterbrett und geschrieen ein Ferrari ein Ferrari bis ich erkannte OH MEIN GOTT DAS IST MEIN ONKEL ab jetzt schrie ich MEIN ONKEL MEIN ONKEL HAT EIN FERRARI :-)) Ich auf in in das Restaurant Nunzio kommt , Nunzio kommt mit einem Ferrari !!!!!! Das ganze Personal raus vors Lokal alle Kellner , Koch , Mama sogar ein Paar Gäste . Er war da , langsam fuhr er auf den Parkplatz , vor dem Lokal 15 Personen wahrscheinlich aber sogar mehr und Staunten wie Spagafuzis halt sind jubelten Sie als hätte Italien die WM gewonnen (leider war das ja nicht so :-) ) Mein Onkel schämte sich sogar :-))) aber ich konnte nicht mehr , man war das ein Wagen , der Sound ( schon damals eine fuchs ) ich war fertig mit der Welt alle redeten jeder wollte seinen Senf dazu geben , alle um das Auto herum und ich kam nicht richtig ran :-((( . Als sich alles beruhigt hatte und meine Liebe Mutter alle wieder rein schickte zum Arbeiten kam mein Onkel zu mir und sagte : Wie findest du Ihn ???? Meine Antwort : Das ist das Beste Auto was ich in meinem Leben gesehen haben und der hat den Geilsten Sound !!! Mein Onkel Lachte und sagte wir fahren nachher eine Runde , ich gehe rein und trink was !! So jetzt war es vorbei , ich der Kleine Fette Junge hatte Puls 250 !!!!!!!!!! Ich nahm einen Stuhl von der Terrassen Bestuhlung und setzte mich neben den Wagen um zu Warten bis er kam . Genau an diesem Punkt fing mein leiden an , ich Sprach mit dem Auto :-) Man bist du Geil , ich stand auf schaute Ihn von allen Ecken an es, war GIGANTISCH BRUTAL ein Ferrari ein Ferrari eben !! Es war so weit Nunzio kam raus und verabschiedete sich von allen, (übrigens zu diesem Zeitpunkt war ich 13 Jahre alt ) Er sagte gehe wir ? Meine Mutter sagte fahr Langsam (in Wirklichkeit sagte Sie Nunzio Piano ah ) Er schloss die Türen auf , ab diesem Moment ging die Realität verloren und alles ging in Zeitlupe !! Er startete den Motor man man man ich konnte es nicht fassen , es war überwältigend . Wir fuhren nach Überlingen zum Eis essen , ich kann es nicht in Worten ausdrücken wie mir zumute war ich versuche es aber es geht nicht . Am Ende einer kleinen Ortschaft Namens Aach-Linz gab er voll gas und jetzt ist es passiert , alles um mich wurde Ganz klein und und unbedeutend Fassungslosigkeit , Übelkeit , Ungläubigkeit DIESES FAHRZEUG KONNTE NICHT VON MENSCHEN GEBAUT WORDEN SEIN ,UNMÖGLICH DAS KANN NICHT SEIN ,SELBST MEIN ONKEL HATTE STETS EIN GRINSEN IM GESICHT UND SCHAUTE IMMER WIEDER ZU MIR RÜBER , WIR LACHTEN UNS NUR AN !! Am Ende dieses Tages war ich ein FERRARISTA diese Überwältigende Gefühle verspüre ich noch heute wenn ich daran denke !! Am nächsten Tag ging ich zu meiner Mutter und sagte „ gib mit mal 80 Mark „ Sie sagte spinnst du für was ?? Ich will mir zwei Model Autos kaufen und eins kostet 39,95 DM , Sie sagte wenn du das willst holst du dir das Geld von deinem Sparbuch, also hat Sie mir die 80 Piepen vorgestreckt und ich zum Spielwarenhändler und mir einen roten 348 TS gekauft und einen Gelben 348 TS!! So hat es bei mir angefangen , als sich Nunzio 1992 einen 512 TR kaufte und ich des Öfteren mitfuhr gab es keine Zweifel mehr ich werde mir einen Ferrari kaufen ich vergas das es andere Fahrzeughersteller gab, ich beschäftigte mich ab diesem Zeitpunkt nur noch mit diesem Thema !! Ein richtiger Ferrarista ist für mich jemand der Ferrari aus Überzeugung fährt ,nicht um sich an der Promenade zu zeigen oder um vor einem Eiskaffee anzugeben . Ein Ferrarista ist jemand der sein Fahrzeug liebt , es versteht und dem Bewusst ist ,dass er mit diesem Fahrzeug das Haus Ferrari und viele andere Kunden Repräsentiert ,der aus dem Grund darauf achtet im alltäglichen Straßen Verkehr nicht Negativ aufzufallen . Ein Ferrarista ist nicht jemand der 10 Stück hat, einfach nur das er Sie hat, sondern einer der wie geschrieben erkennt was es heißt oder bedeutet einen Ferrari zu Fahren . Seit 7 Jahren fahre ich selber Ferrari seit 14 Jahren bin ich dieser „Krankheit“ verfallen, fast hätte ich dieses Jahr die Marke gewechselt , doch ich habe es nicht getan und bin jetzt sehr froh darüber . Ich habe viele kommen und gehen sehen in der Ferrari Szene , doch eines ist sicher ein richtiger Ferrarista wird niemals gehen sondern bleibt. (Finanzielle Gründe Ausgeschlossen ) Das Klientel hat sich in den letzten 14 Jahren stark verändert, aber der Mythos bleibt und es gibt Enzo sei Dank, auch Heute noch echte Enthusiasten !! Glücklich ist nicht immer der , der einen Ferrari besitzt , Glücklich ist der, der Ihn versteht und dem bewusst ist was Enzo Ferrari für uns geschaffen hat . Mit freundlichen Grüßen A.Strauß Wie seid Ihr zu dieser Marke gekommen , oder was versteht Ihr unter einem Ferrarista ?
    • 327 Antworten
  19. Hallo Ihr lieben, wie es sich für passionierte Autoliebhaber gehört, bin ich am Mittwoch mit meiner Frau zusammen (und dem Hundi natürlich) nach Grenchen in die Schweiz gefahren um dem Roadster und dem neuen Kombi (Baujar 03/2009) das gute Autobrill (www.autobill.ch) vom Meister persönlich verpassen zu lassen. Ja genau, wir sind mit zwei Autos runter in die Schweiz geballert. Kein Kommentar nötig… Damit verbunden war ein kleiner Kurzurlaub von drei Tagen, das alles soll ja nicht „nur“ den Autos, sondern auch uns ein wenig Freude machen… Grenchen war wie immer klasse, alles sehr entspannend. Obwohl das Wetter nicht traumhaft war, zeigte sich der Ort mal wieder von der schönsten Seite: Am Donnerstag war dann Autobrill-Tag. Am Vorabend haben wir den Touring schon zu Richi in die Garage gebracht, schon um 10:15 Uhr war das Auto am nächsten Tag fertig. Wir sind dann gleich nach dem Autotausch Richtung Thun (Interlaken) zu den beiden Seen gestartet um dort einen schönen Tag zu verbringen, während der Roadster wieder hübsch gemacht wurde. Am See war es klasse, hier ein paar Impressionen dazu: Das Ergebnis durch die Autobrill-Behandlung beim Touring kann man durch die Bilder nur erahnen, aber wir waren bis zu dem Ausbruch der Beulenpest absolut zufrieden. Nachdem dann die ersten grauen Wolken aufgetaucht sind, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Der Weg nach Hause war vollkommen problemlos, wie immer auf Schweizer Autobahnen schlichen wir mit tempomatgesteuerten 120 km/h von Thun in Richtung Bern. Plötzlich brach auch der A6 zwischen Thun und Bern um ca. 16:30 Uhr die Hölle los. Das Ganze fing mit kleinen Hagelkörnchen an und innerhalb von einer Minute hatten die Dinger eine Größe von 3-4 Zentimeter im Umfang und wir waren mit dem Touring mitten drin. Wir sind gleich rechts ran gefahren und haben stehend erstmal gewartet, alle anderen taten es uns gleich. Es hat auf das Auto getrommelt wie verrückt, der Hund im Kofferraum muss Ohrenschmerzen ohne Ende gehabt haben. Dann bracht die Frontscheibe. Risse zogen sich nach einem Rieseneinschlag von links nach rechts, dann ein zweiter Einschlag, wieder neue Risse. Für mich war damit der Punkt erreicht wo ich meine Familie in Sicherheit bringen musste, bevor schlimmeres passieren würde. Ich bin dann auf einer etwa zwei Zentimeter dicken Eisschicht in Schrittgeschwindigkeit an stehenden Autos vorbei gefahren um aus dieser Hölle zu entkommen. Unter eine Brücke konnte ich mich nicht stellen, die eine die da war, war voll belegt mit Autos… Nach etwa 300-400 Metern hatten wir den Hagelbereich hinter uns und der Krach wurde langsam weniger, das Hageln hörte dann auch genauso plötzlich auf, wie es begonnen hatte. Von Innen sah das dann etwa so aus: Wir sind dann bei Belp von der A6 runter um zu tanken (das Benzinlicht ging an und ich wollte auf Nummer Sicher gehen, wer wusste schon wie lange der Heimweg noch dauern würde). Die Welt dort sah schrecklich aus. Überall Äste und Laub auf der Straße, 20 Zentimeter tiefe Pfützen, bergeweise Hagelkörner an der Straßenseite…wie schon oben geschrieben…Hölle! Das schreibt die Presse dazu: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/11195651 Meine Frau hat dann ein paar Bilder von den tauenden Hagelkörnern gemacht: Wir haben dann getankt und dann wurde das Ausmaß des Schadens das erste Mal offensichtlich… Wir haben dann auf dem Weg zurück nach Grenchen einige Telefonate geführt (Versicherung, nächster BMW Händler, BMW Assist, Richi usw.) um das alles irgendwie wieder zu regeln. Dabei sind wir so gegen 17:00 Uhr von der A6 abgefahren, weil uns das Navi so geführt hat. Plötzlich ging es wieder los!!!! Aus der Erfahrung der letzten Minuten bin ich gleich in eine Tankstelle eingefahren um das Auto und uns zu schützen. So sah es dann aus als der Hagel kam: Da wir in der Tanke waren, war das aber alles sehr entspannt, der Hagel war auch nicht ganz so schlimm wie auf der Autobahn. Hier ein paar aktuelle Bilder vom Auto, heute Morgen geschossen, vor der Rückfahrt, bzw. gestern Abend vor dem Frustessen mit Richi… Ok, Ihr seht, den schönen Kurzurlaub in der Schweiz hat es uns ganz gehörig verhagelt. Wenigstens war die Heimfahrt heute Morgen ganz problemlos. Wir sind direkt von der AB zum BMW Händler gefahren und haben den 330i dort abgestellt, den Leih-Touran übernommen und sind dann erstmal nach Hause gefahren. Der Gutachter kommt am Montag, dann sehen wir auch welcher Schaden vorliegt und was alles repariert werden muss. Bisherige Schätzungen: Haube neu, Zierleisten neu (haben Dellen), Beulendoktor für Dach, Tür und Holmen, unter Umständen sogar ein neues Dach, dann natürlich inkl. Lackierung. Reparaturdauer ca. 10 Tage. Alles ganz toll… Folgende Punkte habe ich aus dem Erlebnis für mich mitgenommen: Was dem Auto passiert ist egal, wichtiger war, dass wir da ohne Schaden rausgekommen sind. Leasingfahrzeuge sind was feines, man sieht sowas alles irgendwie viel entspannter ADAC ist klasse (7 (!) Tage ein Leihauto kostenlos!) Freunde sind wichtig und ein seltenes Gut! Richi hat gleich losgelegt und hätte uns ganz sicher in einem Tag eine neue Scheibe montieren lassen, vielen vielen Dank für Deine Mühe Richi! Ich halte Euch auf dem Laufenden wenn es was Neues gibt, drückt mir die Daumen, dass der Beulendoktor alles hinbekommt ohne lackieren zu müssen. Habt Ihr auch Erfahrungswerte mit solchen Hagelschäden? Falls ja, dann bitte her damit… Viele Grüße Jochen P.S.: Zum "Skandal" aus de Threadtitel: Ich vermute Autobrill hat mit den Beulen nun doch nichts zu tun, beim Roadster sind bisher noch keine aufgetaucht. Ich werde in der nächsten Zeit aber verstärkt darauf achten... Das Ergebnis beim Roadster ist übrigens gigantisch, das neue RSP ist einfach toll. P.S. 2: Alle Bilder sind mit dem Handy aufgenommen (zwei davon mit einer älteren Digicam), wir sind nicht so die Knipser. Die Bilder sind alle in Originalgröße verlinkt, damit man die Beulen überhaupt sehen kann. Ist teilweise nur durch zoomen zu erkennen.
    • 4 Antworten
  20. JK

    USA Urlaubsbericht 2008

    Tag 0 – Donnerstag, 11. September 2008 Wir haben den 11. September. Jahrestag der Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Ein Tag den wir alle niemals vergessen werden. An diesem Tag starten wir eine Reise, eine Reise in die USA. Unser Flug führt uns von Stuttgart über Atlanta nach Las Vegas, von wo aus wir eine Rundreise mit dem Wohnmobil starten werden um den Westen der Staaten zu erkunden. Eine fast identische Tour haben wir bereits 1993 unternommen, da war ich 6 Jahre alt und an allzu viel kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber eines blieb mir bestens in Erinnerung: mein Papa hat mir versprochen dass wir noch einmal nach Las Vegas gehen, sobald ich 21 bin. Ich bin nun in den USA volljährig und darf somit in LV spielen J. Dies ist nicht nur mein zweiter Trip nach Las Vegas, sondern insgesamt bereits mein 11. Aufenthalt in den USA. Ich bin also schon ziemlich erprobt und fühle mich irgendwie schon etwas heimisch dort. Es ist 7 Uhr morgens in dem vernebelten Neckartenzlingen als der Wecker klingelt. Wir, also meine Eltern und ich, richten unsere letzten Sachen zusammen und werden zum Flughafen gefahren. Blick von unserem Balkon in den Garten: nass, kalt und nebelig Abflug ist um 11 Uhr, die Maschine des Typ Boing 767 ist nur zu einem Drittel gefüllt. Der 11. September zeigt seine Nachwirkungen. Der Flug verläuft entspannt mit viel Platz zum Schlafen. Die Flugzeit nach Atlanta beträgt 9 Stunden 40 Minuten. Über den Wolken Viel Zeit bleibt uns hier nicht, ein kurzer Stop in einer Budweiser-Sport-Raucher-Bar und schon geht es weiter zum Anschlussflug nach LV. Auf dem Weg zum Gate entdecke ich etwas total unbekanntes. Eine Art Colaautomat jedoch gefüllt mit Ipods. iPod Automat Check in, Platz nehmen und der zweite Teil der Anreise beginnt. Diese 767 verfügt über ein Entertainment System auf jedem Platz. Ich beginne den Flug mit einer Runde „Texas Hold’em Poker“. So langsam überkommt mich die Müdigkeit, schnell noch ein Film und dann 2 Stunden schlafen. Ich klicke mich durch das Menu und entdecke den vierten Teil der Indiana Jones Reihe. PLAY. Leider dauert der Film etwas länger als angenommen. Somit fällt schlafen für diesen Flug aus. Die Flugzeit beträgt 3 Stunden 50 Minuten. Rollbahn des "McCarran Airport" in Las Vegas Bereits im Flughafen von Las Vegas kann man seinem Spieltrieb nachgehen und Videopoker oder Slots spielen. Slotmachines im Flughafen Wir verlassen den Flughafen um uns ein Taxi zu nehmen. Es ist alles Top organisiert, es gibt eine Wartschlange mit einem Einweiser der einem die Haltestelle des Taxi zuordnet bei dem man einsteigen soll. In Deutschland wäre so etwas undenkbar. Für uns wurde per kurzem Funkspruch ein Van organisiert. Für 3 Personen, 4 Koffer uns einiges an Handgepäck auf alle Fälle die bequemere Variante. Unser Hotel für die erste Nacht ist das Tuscany Hotel and Casino, nicht weit vom Flughafen entfernt. Um 4.45 Uhr deutscher Zeit beziehen wir unser Zimmer, es ist geräumig und nett, für die eine Nacht reicht das vollkommen. Las Vegas time: 19.45 Uhr. Das Zimmer im Tuscany Wir gehen noch ins Casino und trinken dort etwas. Meine Mama überkommt die Müdigkeit, während Papa und ich noch einige Slots unsicher machen. Gewonnen haben wir natürlich nichts J. Das Casino scheint eher eines für die Einheimischen zu sein, es hängen viele Amis hier ab, viele sind ziemlich Kaputt und sehen aus, als gamblen sie schon Tage lang. Auch Papa und mich zieht es so langsam ins Bett, morgen werden wir unser Wohnmobil abholen. Die erste Route führt uns in das Death Valley. Ich werde nun täglich berichten und hoffe ihr habt genau so viel Spaß am Lesen wie ich am Schreiben (und natürlich am ganzen Urlaub). See you tomorrow!
    • 140 Antworten
  21. Niko

    DB9 Volante - Gibt es Erfahrungen?

    Ich sehe gerade die Bilder des DBS. Sehr schön. Gesten habe ich spontan einen DB9 Volante in schwarz gekauft. Da ich das Auto vorher noch nie genauer betrachtet habe meine Frage, was es so Positives oder Negatives zu dem Wagen gibt. Schafft er die angegebenen 300 km/h? (Ich fahre ihn erst noch ein.) Mein Bekannter fährt den als Rennwagen bei 24 Stunden Rennen was mich zum Kauf animierte. Ich hoffe, es ist keine Opa-Karre.
    • 23 Antworten
  22. Höre auf die Engel! oder Ein spontaner Tag auf der Nordschleife Relativ spontan machte ich mich am Sonntag Abend auf den kurzen Weg nach Nürburg, um einige der Leute wieder zu treffen, mit denen ich Anfang September das Vergnügen hatte, ein unvergessliches Wochenende im Allgäu zu verleben. Normalerweise brauche ich für die Strecke knapp unter einer Stunde, an diesem Tag war daran aber nicht zu denken! Irgendwie schien alles auf dem Weg in die Eifel zu sein, sodass ich meinem kleinen “Brenner“ nicht wirklich die Sporen geben konnte. Meine Stimmung wurde schlagartig besser, als ich um 17 Uhr am Hotel ankam. Ein kleiner Teil der süddeutschen Abordnung war bereits eingetroffen. Meine Augen fielen auf: CGT, Erator, Imperator, Speedster, Renault Spider, 911 Turbo, 911 Carrera, Boxster… …und natürlich Tinas sagenumwobenes neues Spielzeug, den stärksten Mini Deutschlands ohne Dach! Ein Traum in Azur Mint – ähh ich meine natürlich Cool Blue ;-) Bisher wusste ich bloß, dass der Wagen Tina und ihren Nachbarn schlaflose Nächte bereitet, da sie schlafwandlerisch mitten in der Nacht zum Mini schleicht, um das „leise“ Pfeifen des Axial-Motorsportkompressors zu hören. Dass dieses Pfeifen natürlich von einem infernalen Bollern der Edelstahlabgasanlage begleitet wird, welches halb München weckt, nimmt man mit einem leichten Schmunzeln hin. Nun durfte ich diese “Rakete“ live, in Farbe und Stereo erleben! Die Jungs von RMS-Tuning in Österreich haben ganze Arbeit geleistet! Größere Bremsen passen nicht in die Räder! Größere Räder passen nicht in die Radhäuser! Man sieht dem Wagen an, dass er verdammt schnell ist! Also schnell parken und „Hallo“ sagen! Woher kommt denn dieses Strahlen in den Gesichtern? Alle wirkten so fröhlich, aber doch irgendwie erschöpft. Ich war leicht irritiert, bis Michael mich aufklärte warum die Fahrzeuge alle samt etwas schmutzig waren. Alle hatten bereits einen ganzen Tag Fahrsicherheitstraining im Hunsrück hinter sich. So sieht also ein Siegerlächeln nach einem Tag im Grenzbereich und darüber hinaus aus! Welch eine Augenweide! All diese Sportwagen, belegt mit diesem goldenen Bremsstaub, der nur bei vollem Bremseneinsatz entsteht. Kaum angekommen ging es schon wieder los – als Beifahrer im Mini ging es, natürlich offen, zum Pflanzgarten, um noch ein wenig bei den Touristenfahrten zuzusehen. Wir stellten den Mini direkt neben einem CGT ab – insgesamt standen 3 CGT auf diesem Parklatz – welch inflationäres Auftreten dieser prachtvollen Schöpfungen Zuffenhausener Automobilkunst! Gehören die CGT’s etwa auch zu unserer Gruppe? Natürlich! Zuschauen ist ja schön und gut, aber Fahren ist viel besser. Die Eifel ruft! Endlich den Mini mal ein wenig unter Feuer erleben. Der Mini hält was er von außen verspricht! Die Straßenlage ist natürlich hart, aber nicht zu hart – auf den etwas welligen Strassen rund um den Nürburgring fühlte sich der Wagen auf Anhieb in seinem Element – Tina steuerte den Wagen souverän durch die nur selten feuchten Waldgebiete, immer begleitet von diesem Sound der einem die Nackenhaare aufrichtet. Dank der gut abgestimmten Differentialsperre bringt der Wagen seine 270 PS besser auf die Strasse als man es von einem Fronttriebler erwarten würde! Leider bekamen wir die Semislicks wegen der niedrigen Temperaturen auf der öffentlichen Strasse nicht auf Temperatur, sodass wir nicht das volle Potential des Wagens nutzen konnten. Zurück im Hotel trafen wir uns alle in der Pistenklause – grade noch pünktlich um den Start des Formel 1 Rennens zu sehen. Der Parkplatz war mittlerweile mit ca. 50 Sportwagen sehr gut gefüllt. Fast jeder von uns hatte zu diesem Zeitpunkt den Autoschlüssel für diesen Abend in die Hosentasche verbannt, und im Restaurant Platz genommen. Nach einem sehr guten Abendessen ging es zum Einschreiben für den nächsten Tag. Eigentlich wollte ich mich grade verabschieden, da ich nur den Sonntagabend eingeplant hatte, als Klaus mich fragte ob ich nicht doch mitfahren möchte – zuerst verneinte ich dankend mit Blick auf den Schlüssel meines 65 PS Corsa. Irgendwie konnte mich Tina doch überzeugen, das Angebot anzunehmen, mich von meiner Vorlesung auszuschreiben und für einen Tag Nordschleife einzuschreiben. Ein wenig mulmig war mir schon! Aber ich hatte mich eingeschrieben und da musste ich jetzt durch. Also ab nach Hause – ich hatte ja weder ein Bett, noch einen Helm am Ring. Ich liebe das Ahrtal bei Nacht! Montagmorgen – gut geschlafen – gut geträumt – mulmiges Gefühl? Ja! Heute sollte ich also meine Feuertaufe auf dem Ring haben! Die Nordschleife ringt mir einiges an Respekt ab! Werde ich heile ankommen? Werde ich den Wagen beherrschen? Werde ich den anderen immer rechtzeitig Platz machen? Die Fahrt zum Ring fing ganz gemütlich mit dem obligatorischen Berufsverkehr rund um Bonn an und ging mit der schlechtesten Nachricht, für einen Tag auf einer Rennstrecke, weiter – Regen! Nun gut – weiter ging’s – das Ahrtal kenne ich auch im Regen. An der Nordschleife angekommen legte ich für mich fest, nur 2 geführte Runden selber zu fahren, um die anderen nicht aufzuhalten, oder zu viel zu riskieren, nur um die fehlende Leistung in den Kurven wieder wett zu machen. Um 10 Uhr ging es nach einem weiteren Briefing dann endlich auf die Strecke! Schon in der ersten Kurve konnte ich das Gripniveau der Strecke erahnen. Alles in allem scheint Grip extrem Mangelware zu sein! Mein Corsa untersteuerte in den engen Ecken gnadenlos! Gut, dass der CGT vor mir auch nicht wirklich schnell fährt! Hinter Hatzenbach hatte ich mich ein wenig auf den Untergrund eingestellt und hatte wieder vertrauen in mein Auto, und konnte mich ein wenig auf die Linie konzentrieren. Hinauf zum Kesselchen durfte ich dann direkt hinter dem Instruktor fahren. Hier machte sich mein Leistungsmangel eklatant bemerkbar – Wolfgang Kaufmann sagte liebevoll: „Jetzt habe ich unserem “Brenner“ leider den Schwung genommen, den er gerade bergauf wirklich braucht.“ Also ging es im 3. Gang kurz vorm Begrenzer Richtung Klostertal. Irgendwie gelang es uns dann doch 3 Fahrzeuge der Gruppe abzuhängen. Hm, es lag wohl an der Kombination Mittelmotorzicken und Semislicks auf nasser Fahrbahn. Alle wieder eingesammelt ging es direkt auf die 2. Runde. Kenne ich die Strecke jetzt? Nein! 20,8 Kilometer lernt man nicht in einer Runde, nicht in 10 Runden und auch nicht in 20 Runden! Also weiter mit absoluter Konzentration hinter dem CGT her. Welch eine Strecke! Welch ein Erlebnis! Auch die 2. Runde beendet mein kleiner “Brenner“ ohne Schaden, daher hat er sich seine Pause wirklich verdient! Leider wurde das Wetter nicht besser, sodass die meisten Autos nicht auf der Strecke fuhren, sondern auf dem Parkplatz warteten. Tina hatte mittlerweile beschlossen den Mini für diesen Tag stehen zu lassen, da die Semislicks auf der nassen Strasse wirklich unfahrbar waren. Beim zweiten geführten Fahren am frühen Nachmittag, hatte ich das Vergnügen bei IronMichl im Boxster mit zu fahren. Das erste Mal Nordschleife mit einem richtigen Sportwagen und einem Fahrer der die Ideallinie annähernd findet, war schon Klasse – der Boxster zog gelassen seine Kreise und es machte wirklich Spaß. Zum ersten Mal fielen mir die Markierungen der Einlenk- und Scheitelpunkte auf der Strecke auf. IronMichel traf diese wirklich sehr gut. Der Sound des Boxsters war etwas ganz besonderes – irgendwie nahm ich ihm nicht ab, dass es sich bei der Abgasanlage um die serienmäßige handelt. Als nächstes durfte ich bei Olli im gelben Mini mitfahren. Wieder eines dieser kleinen aber sehr feinen Fahrgeräte von RMS-Tuning. In weiser Voraussicht hatte man diesem Wagen aber Renn-Regenreifen verpasst, sodass der Mini zu dem Schnellsten gehörte was an diesem Tag auf der Nordschleife unterwegs war. Welch ein Erlebnis! Noch nie war ich auf nasser Strasse so schnell unterwegs. Olli hatte den Wagen perfekt im Griff. Mittlerweile wurde die Strecke an einigen Stellen trockener und das Gripniveau stieg weiter, sodass wir uns auf der Döttinger Höhe kurzfristig zu einer weiteren Runde entschlossen. Meine letzte Mitfahrgelegenheit war zugleich das Highlight des Tages – Ich hatte einen Platz neben Michael Düchting im Donkervoort D8 ergattert! Mein Gott – Welch eine Fahrzeugbeherrschung – es ging direkt los – keinen Zentimeter über dem Asphalt sitzend, fuhren wir durch die mittlerweile fast trockene Grüne Hölle. Bis zu diesem Tag hatte ich noch nie annähernd solche Querbeschleunigungen erlebt! Michael Düchting hatte immer den richtigen Blick für die trockene Spur, und so konnte den Donkey nichts aufhalten. Doch halt – was war das? Ein Streckenposten schwenkt die rote Flagge – Was war passiert? Nach einer halben Runde Schleichfahrt sahen wir die Ursache – ein Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit der Leitplanke kollidiert. Als wir sahen, dass die Fahrzeuginsassen wohlbehalten neben dem Fahrzeug standen, fiel uns ein riesen Stein vom Herzen! Mit diesem Unfall war die Strecke für diesen Tag dann allerdings geschlossen! Insgesamt sind an diesem Tag 3 Fahrzeuge leicht beschädigt worden! Zum Glück gab es keine Verletzten! Diese 3 Unfälle sollten uns ein warnendes Zeichen sein, die Nordschleife nie zu unterschätzen, selbst routinierten Fahrern passieren auf dieser Strecke Fehler! Nach einer herzlichen Verabschiedung machte ich mich dann wieder auf den Weg durch mein geliebtes Ahrtal gen Bonn. Bleibt mir eigentlich nur noch eines zu sagen: Vielen Dank an Klaus für diesen Tag, an dem ich mich mehrfach kneifen musste, um sicher zu gehen dass ich nicht Träume! Vielen Dank an alle mit denen ich einen so tollen Tag verlebt habe! Viele Grüsse an: KLM, Tina, MikeMuc, Spideristi, Olli, Ironmichl, Harry, Flugelch, Mater, Botzelmann, Erator und an alle anderen die dabei waren! P.s.: Wenn jemand von euch Fotos gemacht hat kann er diese gerne hier Posten:wink:
    • 305 Antworten
  23. ellinas

    Erfahrungen mit Alpina B8 4,6

    Hallo und ein gesundes neues Jahr an alle mein Name ist Andreas habe mich heute erst hier angemeldet, ich bin auf der suche nach nen Alpina B8 4,6 momentan fahre ich nen E36 328i cabrio und einen E36 M3 3,2 der Alpina soll als sogenantes Spitze des E36-Berges dazu kommen und hoffe das ich hier ein paar tipps zum Kauf finde. Auf was sollte man genau achten beim Alpina? Hat er auch die typischen E36 Krankheiten (Vorderachse)? Und alles was mir sonst noch helfen könnte. Grüsse Andreas
    • 6 Antworten
  24. M3Driver1975

    Skepsis M3 E92 mit DKG erloschen!?

    Ahoi... hatte heute den ersten Test der nuja, Auto Bild in den Händen und muss sagen was dort so geboten wird... scheint das DKG aus dem "BMW House" doch ein Mordswurf geworden zu sein!?! Vorbei die Zeiten des Kopfnicker Effekts... und der rupigen Schalterei!? Muss sagen bin absolut kein Automatik Freund.. immer ein Schaltfreak gewesen... aber so langsam komme ich ins grübeln. 0,8 Ltr. weniger Verbrauch, bessere Beschleunigung 0- 100: 4,6sec. 0 - 200: 15,2sec. komfortabler im Alltag (Stadtverkehr). Glaube ich muss das Teil dochmal Probefahren... lustigerweise... je öfter ich den E92 sehe... desto besser gefällt er mir auf einmal. Bis auf die Spiegel und den Verbrauch... (da liegt immer noch der negative Hund begraben), gefällt er mir in weiss und in Schwarz besonders.... vor allem aber der Preis. 92.000,-- Euronen damit er bis aufs DKG so konfiguriert ist wie mein E46 ist schon brutal. Wie seht ihr das, und die Entwicklung bisher!? So long und Grüsse Roger
    • 83 Antworten
  25. Hallo Leute, ich habe am Montag meine Auto zur Inspektion I inkl. Bremsflüssigkeitswechsel gebracht. Wie immer habe ich das gute TWS Öl selber angeliefert. Am Montag Nachmittag rief mich der Meister an und erzählte mir, das noch diverse andere Arbeiten nötig wären. 1. Das Differenzial würde leicht Öl verlieren und der O-Ring müsste getauscht werden. Kosten hierfür ca. 100 Euro Netto 2. Die Scheibenwischer sowie der verbandskasten (abgelaufen) sollten getauscht werden. Kosten hierfür ca 70 Euro Netto 3. Die Hardyscheibe hätte einen Riss und sollte ebenfalls getauscht werden. Kosten hierfür inkl. Arbeit ca 250 Euro Netto 4. Die Querlenker hätten Spiel und sollten bie Gelegenheit ebenfalls getauscht werden. Dies würde inkl. Fahrwerksvermessung etc. bei ca. 1200 Euro Netto liegen. Hier musste ich mich spätestens erst einmal setzen. Nachdem ich mich gefangen habe, fragte ich, wie es denn sein kann, das nach 75 TKm die Querlenker bei einem M Modell fertig sein könnten. Der Zetti wäre ja nun mal kein Daewoo oder Hyundai und müsste eine artgerechte Bewegung wohl vertragen. Gut, da es ja erst mal nötig ist, habe ich die Arbeiten beauftragt. Als ich heute dann das Auto abgeholt habe udn mir die Rechnung präsentiert wurde, der nächste Schocker. Der Keilriemen für Klimakompressor sowie für die Lichtmaschine wurde ersetzt. Koten ca. 120 Euro Wellendichtring Mitnehmerflansch (wo ist das überhaupt....???) ca 65 Euro Eine Spurstange war defekt und wurde direkt mit ausgetauscht.130 Euro Ebenso eine Pendelstütze (ca. 90 Euro) sowie der Auspuffträger (ca. 50 Euro) musste ersetzt werden. Positiv: Ich habe auf alle Teile 10% Rabatt bekommen und die Querlenker wurden auf Kulanz mit 50 % von BMW übernommen. Trotzdem durfte ich heute 2437 Euro an den Freundlichen bezahlen. Ist so ein verschleiss normal? Ich habe das Auto nun 7 Jahre und bisher war nie was dran. Sollte man sich nun gedanken machen, das Auto loszuwerden, da es ab nun eine Eurograb wird? Am liebsten würde ich das Auto verkaufen und mir eine 964er Coupe kaufen. Die Dinger sind wenigstens nicht kaputt zu kriegen. Und wenn dan zahle ich wenigstens Porsche Preise bei Porsche und nicht bei BMW. Gruß Michael
    • 35 Antworten
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