Porsche 997 Carrera GTS B59 – Ehrung für Hurley Haywood

Mit dem Porsche 997 Carrera GTS B59 bringen die Zuffenhausener eine exklusive Ehrung für einen der erfolgreichsten amerikanischen Porsche-Rennfahrer, Hurley Haywood auf den Markt. Lediglich fünf Exemplare des weißen Fahrzeugs mit einem roten und einem blauen Streifen werden entstehen. Die Lackierung lehnt sich dabei an den 1973er Brumos Porsche Carrera RSR an, mit dem Haywood die 24 Stunden von Daytona gewann.

Porsche 997 Carrera GTS B59

Porsche 997 Carrera GTS B59
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Als finales Sondermodell für den amerikanischen Markt kommt der Porsche 997 Carrera GTS B59 in einer exklusiven Auflage von fünf Fahrzeugen zu den Händlern.

In Deutschland dürfte Hurley Haywood nur eingefleischten Rennsportfans etwas sagen. Für alle anderen hier ein Kurzabriss seiner sportlichen Erfolge: Sieger der 24 Stunden von Daytona 1973, 1975, 1977, 1979 und 1991, Sieger der 12 Stunden von Sebring 1973 und 1981, Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1977, 1983 und 1994. Gefahren ist er dabei fast durchgehend auf Produkten aus Zuffenhausen, wie dem 914/6, dem 911 S, dem 911 Carrera RSR 2.8, dem 911 Carrera RS 3.0, dem 917/10 CanAm, dem 934, dem 935, dem 936, dem 924 Carrera GTR, dem 956, dem 962, dem 964 Turbo S, dem 993 GT2 und dem 996 GT3 R, sowie dem Dauer 962. Zwischendurch saß er auch in March und Lola Prototypen, Jaguar Le Mans-Rennwagen, Ferrari F40 LM oder Audi 200 IMSA quattro. Zuletzt startete er in diesem Jahr mit einem Porsche 997 GT3 Cup bei den 24 Stunden von Daytona und kam auf dem 17. Gesamtrang ins Ziel. Häufig war und ist der 1948 geborene Amerikaner mit Rennfahrzeugen von Brumos Porsche aus Jacksonville, Florida am Start. Heute ist er Chefinstrukteur der Porsche Driving School in Birmingham, Alabama.

Die typische Brumos-Farbgebung wird nun auf einem finalen Sondermodell des Porsche 997 aufgenommen, das exklusiv in einer Auflage von nur fünf Exemplaren in den USA verkauft wird. Der Porsche 997 Carrera GTS B59 trägt auf seinem Carraraweißen Grundlack auf der Kofferraumklappe und auf der Motorhaube je einen roten und einen blauen Streifen und erinnert damit an den 1973er Porsche 911 Carrera RSR 2.8, mit dem Hurley Haywood seinen ersten großen Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Daytona errang. Daran erinnert auch der Name des Sondermodells: „B“ für Brumos und „59“ als Erinnerung an die damalige Startnummer von Haywood und Peter Gregg.

Die Streifen werden durch den traditionellen Porsche-Dekorschriftzug an der Unterseite der Türen ergänzt, der ebenfalls von roten und blauen Streifen eingerahmt wird. Das gesamte Dekor wird von Brumos Porsche in den USA aufgebracht, die neben ihrem Rennteam vor allem einen großen Porsche Händler betreiben. Unter der Haube bleibt es beim bekannten Sechszylinder-Boxermotor mit 300 kW/408 PS, der den Wagen in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen kann und auf freigegebener Strecke maximal 306 km/h ermöglichen würde, was in den USA jedoch bekanntlich verboten ist.

Der Innenraum erhält schwarzes Leder und Alcantara mit einer zweifarbigen Kontrastnaht in rot und blau. Am Schalthebelsack finden sich ebenfalls die blauen und roten Streifen. Auf den Einstiegsleisten ist die Unterschrift von Hurley Haywood eingraviert, der mit diesem Fahrzeug geehrt werden soll. Zur Serienausstattung zählen das Sport Chrono Paket Plus, Sportfahrwerk inklusive PASM und Sperrdifferenzial, eine Bose Stereoanlage, schwarz lackierte Außenspiegelkappen und 19 Zoll große Sport Classic-Leichtmetallräder im Stil der legendären Fuchsfelgen. Die fünf Fahrzeuge sind im Innenraum individuell durchnummeriert und werden zum Preis von 133.540,- US$ angeboten. Zu jedem Carrera GTS B59 gibt es ein Fotobuch mit Bildern aus der Rennsporthistorie von Brumos und Hurley Haywood dazu.

Quelle: Brumos Porsche

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

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