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JoeFerrari

Schlechte Vertriebszahlen bei Porsche - Vertriebschef muss gehen

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Autopista   
Autopista

2. Der 911 ist, gerade in der Basisversion, den Wettbewerbern nicht mehr überlegen. Audi, Mercedes, BMW, Nissan u.v.a. haben masiv aufgeholt und sind teilweise an Porsche vorbeigezogen. Ein 911 tt ist nicht mehr zwingend die benchmark. Ein R8 V10 spielt da teilweise schon über dem 911tt.

Ich glaube nicht, daß es an der Konkurrenz liegt. BMW hat keinen Konkurrenten, der R8 ist nach einem kurzen Hype komplett implodiert und der GTR leidet unter einem katastrophal dünnen und schlecht organisierten Händlernetz (Für 2010 sind offiziell keine Sommerreifen lieferbar!). Der SLS ist ein Konkurrent aber eigentlich nur für den turbo S.

Das Hauptproblem beim aktuellen 911er ist die zu große Ähnlichkeit mit dem Vorgänger. Viele Kunden sahen keinen Grund zu wechseln. Für den Laien sind die Autos optisch kaum zu unterscheiden. Auch technisch hält sich die Evolution in Grenzen. Dazu kommen Fehlentwicklungen wie z.b. PDK.

Beim Nachfolger sollte Porsche etwas mutiger sein, dann wirds auch wieder was mit dem Verkaufserfolg.

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K-L-M VIP CO   
K-L-M
. Auch technisch hält sich die Evolution in Grenzen. Dazu kommen Fehlentwicklungen wie z.b. PDK.

Beim Nachfolger sollte Porsche etwas mutiger sein, dann wirds auch wieder was mit dem Verkaufserfolg.

Kannst Du mir/uns Deine detaillierte Meinung zum Porsche-PDK sagen?

Würde mich sehr interessieren.

Evtl. sogar eigenen Thread?

Gruß

Klaus

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ToniTanti CO   
ToniTanti
Ich glaube nicht, daß es an der Konkurrenz liegt. BMW hat keinen Konkurrenten, der R8 ist nach einem kurzen Hype komplett implodiert und der GTR leidet unter einem katastrophal dünnen und schlecht organisierten Händlernetz (Für 2010 sind offiziell keine Sommerreifen lieferbar!). Der SLS ist ein Konkurrent aber eigentlich nur für den turbo S.

Das Hauptproblem beim aktuellen 911er ist die zu große Ähnlichkeit mit dem Vorgänger. Viele Kunden sahen keinen Grund zu wechseln. Für den Laien sind die Autos optisch kaum zu unterscheiden. Auch technisch hält sich die Evolution in Grenzen. Dazu kommen Fehlentwicklungen wie z.b. PDK.

Beim Nachfolger sollte Porsche etwas mutiger sein, dann wirds auch wieder was mit dem Verkaufserfolg.

Ja, das kann ich so auch nachvollziehen.

Auch das Thema "Schaltwippen" wurde nicht wirklich kompetent bei Porsche angegangen. Warum dies z.B. in einem GT3 oder GT3RS nicht verbaut wird, will sich mir nicht wirklich erschließen. Die Vorteile, gerade auf dem Track, sprechen doch eindeutig für diese Funktion.

Wobei eben auch Fahrzeuge wie ein A5RS oder die AMG-Modelle für viele Käufer, was die Leistungsdaten und Fahrwerte angeht, auf 911-Niveau liegen.

Der 911 ist eben (leider) mit den Jahren immer weicher und somit vergleichbarer geworden. Und der neue soll ja auch wieder länger und größer werden und einen größeren Innenraum bieten.

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hugoservatius   
hugoservatius

Ich denke, daß das Ganze ein zweischneidiges Schwert ist, ich wüßte da auch keine Lösung.

Früher, bis zur Einführung von 996 und Boxter, war Porsche ein sehr spezialisierter, kleiner Sportwagenhersteller, dessen Produkte ein hervorragendes Image hatten und definitiv die besten Sportwagen der Welt waren.

Und so lief das Unternehmen dann auch in eine tiefe Kriese, aus der Herr Wiedeking es definitiv herausgeführt hat, allerdings zu Lasten der Exklusivität und der Pureness jedenfalls des Carreras.

Er hat die Verkaufszahlen sehr gesteigert, den 911 zwar aufgeweicht, aber für eine breitere Käuferschicht kompatibler gemacht und Modelle lanciert, die den exklusiven Namen Porsche tragen, die aber kein gußeisener Porsche-Liebhaber braucht, den Sekretärinnen-Porsche , den Gelände-Porsche und den Familien-Porsche.

Und nun jamern die Gußeisernen (mich eingeschlossen) über die verlorengegangene Exklusivität und Funktionalität des 911ers, deren natürlicher Feind aber die hohen Stückzahlen ebenso wie die ganzen unnötigen anderen Modelle sind.

Außerdem kommt noch hinzu, daß Porsche sein Alleinstellungsmerkmal verloren hat, früher war der Porsche der einzige echte Sportwagen, den man im Alltag fahren konnte und hatte ein Image wie eine Leica-Kamera oder ein Bang & Olufsen-Fernseher, er war nie "over the Top", man konnte mit ihm zum Geschäftstermin fahren, ohne schief angesehen zu werden.

Heutzutage haben Ferrari, Maserati, Aston-Martin ihre deutlich höhere Exklusivität abgelegt, haben sich preislich dem Porsche angenähert (oder auch umgekehrt) und stellen eine erhebliche Konkurrenz dar.

Wie Porsche dieses Dilemma lösen will, weiß ich auch nicht. Und der geschasste Vertriebschef offenbar ebensowenig.

Luftgekühlte Grüße, hs.

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hugoservatius   
hugoservatius

Der 911 ist eben (leider) mit den Jahren immer weicher und somit vergleichbarer geworden. Und der neue soll ja auch wieder länger und größer werden und einen größeren Innenraum bieten.

Eben das ist das Problem.

Für mich muß ein Porsche klein, eng, laut, hart, teuer, funktional, exklusiv, pur, schlicht und am besten luftgekühlt sein.

Einen größeren Innenraum als das G-Modell braucht kein Sportwagen.

Wenn ich Platz brauche, kaufe ich mir einen Phaeton. Oder einen Range Rover.

Gruß, hs.

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gecko911 CO   
gecko911
Eben das ist das Problem.

Für mich muß ein Porsche klein, eng, laut, hart, teuer, funktional, exklusiv, pur, schlicht und am besten luftgekühlt sein.

Einen größeren Innenraum als das G-Modell braucht kein Sportwagen.

Wenn ich Platz brauche, kaufe ich mir einen Phaeton. Oder einen Range Rover.

Gruß, hs.

Vielen Dank!!!!

Aber - wie du schon selbst geschrieben hast - wäre Porsche dann schon seit Jahren in fremden Händen....

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Autopista   
Autopista
Kannst Du mir/uns Deine detaillierte Meinung zum Porsche-PDK sagen?

Würde mich sehr interessieren.

Klaus

Das lässt sich leicht aufzählen. Ich bin erst vor 2 Wochen die letzte Evostufe aus dem Boxster Spyder gefahren mit Paddels. Bis auf die Bedienung hat sich aber wenig geändert, Kritikpunkte:

- Schalten unter Vollast ruckelig (im Vergleich zum GTR, Ferrari)

- selbstständiges Zurückschalten bei Vollgas (Kickdownfunktion)

- ständiges Kupplungschleifen im Stadtverkehr (mit Sportauspuff nervig und peinlich!)

Ich bin übrigends nicht zu blöd zum Bedienen. Das Getriebe schaltet tatsächlich selbstständig zurück in allen Modi. Sowas ist in meinen Augen bei einem Sportwagen eine Krankheit weil ein flüssiges Fahren damit unmöglich wird. Ist mir völlig unverständlich wie man sowas bei einem Sportwagenhersteller durchwinken kann.

Ich bin mir sicher, daß sich viele Sportfahrer unter der PDK was anderes vorgestellt haben.

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K-L-M VIP CO   
K-L-M

Danke Autopista.

Kommentar laß ich mal.

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URicken CO   
URicken

Tja - schade für Porsche. Das Problem bei Porsche sehe ich - wie viele Andere ja auch - in der "Omnipräsenz" der Fahrzeuge. Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, dann war der Porsche immer die Art von Understatement von jung gebliebenen erfolgreichen Männern.

Wenn ich heute Porsche auf der Strasse sehe, verwundert es mich, dass die Anzahl der Fahrzeuge nahe an die Quantität von VW Golf reicht. Das Auto (egal ob 2S oder Turbo) hat kein "Alleinstellungsmerkmal" mehr.

Ich bin kein "Gusseiserner" wie zb. Hugo aber wenn ich viel Geld für das technische Wunderwerk einer renommierten Sportwagenschmiede ausgeben soll, dann erwarte ich neben technischen Spielereien auch Exklusivität. Hier sehe ich das große Problem bei Porsche (wie übrigens auch bei Ferrari) - fahren zu viele das Auto, verliert es seinen Nimbus und verschwindet in der Unauffälligkeit.

Wenn auch einige meinen, dass z. B. der R8 implodiert ist (preislich gebe ich da vollkommen Recht) so unterscheidet ihn doch eine Besonderheit von einem Porsche - er ist selten auf den Strassen zu sehen!

Den "Auffallaktor" kaufe ich bewußt bei einem Sportwagen mit. Ich glaube nicht an Sprüche, dass man das Auto ausschließlich wegen Fahrwerte kauft sondern eben auch - und ganz besonders - wegen des exotischen Characters. Der ist bei Porsche jedoch seit dem 996 gänzlichst verloren gegangen.

Hoffentlich passiert das Ferrari mit deren Massenproduktion nicht auch einmal :-(((°
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Autopista   
Autopista
Den "Auffallaktor" kaufe ich bewußt bei einem Sportwagen mit. Ich glaube nicht an Sprüche, dass man das Auto ausschließlich wegen Fahrwerte kauft sondern eben auch - und ganz besonders - wegen des exotischen Characters. Der ist bei Porsche jedoch seit dem 996 gänzlichst verloren gegangen.

Da ist was Wahres dran. Wobei ich nicht einmal glaube, daß die weite Verbreitung ein Problem ist. Das Porsche Design ist einfach stehengeblieben. Es braucht einen radikalen Schnitt.

Ich sehe das an mir selber. Bald 3 Jahre fahre ich mit meinen Boxster als Diesntwagen. Ein in jeder Hinsicht traumhaftes Auto. Aber warum sollte ich mir den neuen kaufen? Sieht kaum jünger aus und der technische Fortschritt hält sich sehr in Grenzen. Das Fahrgefühl ist identisch. Schon nach ein paar Tagen ist das kaum was "neues".

Wenn ich mir dagegen den Lotus Evora ansehe dann stelle ich fest, daß der Wagen eine ganz andere Präsenz auf der Straße hat. Das ist etwas "anderes". Das Design ist radikal, mutig, im Innenraum sogar mit etwas Avantgarde.

Ich denke mal, manchen Kunden ging es mit dem R8 nicht anders.

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Felix   
Felix

Den "Auffallaktor" kaufe ich bewußt bei einem Sportwagen mit. Ich glaube nicht an Sprüche, dass man das Auto ausschließlich wegen Fahrwerte kauft sondern eben auch - und ganz besonders - wegen des exotischen Characters. Der ist bei Porsche jedoch seit dem 996 gänzlichst verloren gegangen.

Du meinst also, das der 911er so langsam zum Golf unter den Sportwagen wird? Also wie damals "nur" ein aufgemotzter Käfer... jetzt mal etwas provokant formuliert. :wink:

Gerade dies fande ich aber immer als größte Stärke des Modells. Ein 911er fällt im normalen deutschen Straßenverkehr eben NICHT auf. Es gibt wohl bei Porsche ein Klientel, welche diese Eigenschaft schätzt und dafür auch bezahlt. Nur wie lange noch?

Gruß,

Felix

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn
Bald 3 Jahre fahre ich mit meinen Boxster als Diesntwagen. Ein in jeder Hinsicht traumhaftes Auto. Aber warum sollte ich mir den neuen kaufen?

Warum soll man sich denn auch alle 3 Jahre ein neues Auto kaufen? Finde ich sowieso krank.

Gruß,

Markus

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Felix   
Felix
Warum soll man sich denn auch alle 3 Jahre ein neues Auto kaufen? Finde ich sowieso krank.

Gruß,

Markus

Weil es durchschnittlich nach 3 Jahren was neues gibt. Neues Modell, Facelift usw. und dein alter Wagen ist halt nicht mehr "am Puls der Zeit". Wer will denn heutzutage schon von "gestern" oder "out" sein?

Gruß,

Felix

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Ich lass mir doch nicht von irgendwelchen Werbefuzzis vorschreiben, was ich als zeitgemäß zu empfinden habe.

So weit kommt's noch. :D

Gruß,

Markus

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gecko911 CO   
gecko911

Da bin ich auch lieber immer a bissl hinterher. :-))!

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JoeFerrari   
JoeFerrari

Das Thema pro/contra Designveränderungen beim 911er haben wir ja immer wieder mal. Über die Jahrezehnte hinweg gesehen ist Porsche aber doch sehr gut mit seinem stets nur evolutionären Designansatz gewesen.

Irgendwie nimmt der Porsche eine Zwitterstellung ein. Einerseits ist er schon noch was besonderes, andererseits aber auch nicht. War gestern erst in München, wo der 997 in allen Varianten eigentlich das ist, was der Golf in der Kleinstadt.

P.S.: Warum man ihn nach 3 Jahren tauscht? Vermutlich weil der Leasingvertrag abläuft.

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Warum nicht auch 10, 20, 30, 40 oder 50 Jahre.

Ich meine, viele Leute sind so stolz auf ihre angebliche Freiheit.

Wenn es schon im Prinzip gar keine Freiheit gibt, weil wir alle vollständig von äußeren Natureinflüssen abhängig sind, warum sich dann auch noch den winzigen Rest an Freiheit nehmen lassen, sich nicht nach einem wie auch immer gearteten Zeitgeist richten zu müssen.

Gruß,

Markus

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hugoservatius   
hugoservatius
Ein 911er fällt im normalen deutschen Straßenverkehr eben NICHT auf. Es gibt wohl bei Porsche ein Klientel, welche diese Eigenschaft schätzt und dafür auch bezahlt.

Felix, genau das ist der Grund, warum der Porsche für mich der einzige ernstzunehmende Sportwagen ist.

Neben seinen technischen und funktionalen Qualitäten hat er etwas sehr normales, unpeinliches.

Mit einem Ferrari, Lamborghini o.ä. kann man im normalen Geschäftsleben nicht vorfahren, es sei denn man ist Malerfürst, Dirigent oder Opernsänger (oder Autohändler...) Bin ich nicht.

Luftgekühlte Grüße, hs.

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn
es sei denn man ist Malerfürst, Dirigent oder Opernsänger

Oder Zimmermann. :)

Hier in der Gegend gibt es in der Tat einen solchen Handwerker, der Ferrari fuhr. Er ist aber inzwischen auf Porsche umgestiegen, was Deine These stützt. :lol:

Gruß,

Markus

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Marc W. CO   
Marc W.
Weil es durchschnittlich nach 3 Jahren was neues gibt. Neues Modell, Facelift usw. und dein alter Wagen ist halt nicht mehr "am Puls der Zeit". Wer will denn heutzutage schon von "gestern" oder "out" sein?

Das muß ich ganz klar mit "ich" beantworten, weil ich glaube, daß in diesem Zusammenhang "out" eine Fehleinschätzung ist. Tatsächlich "out" ist der Konsumer der sich vom Marketing so einlullen läßt, daß er glaubt unbedingt immer das Neuste haben zu müssen.

Die Erneuerungs-Perioden wurden in den letzten Jahrzehnten permanent verkürzt, vor 30 Jahren hat eine 911er Generartion noch 10 Jahre gelebt, heute sind es nur noch 5 (ist nicht nur bei Porsche so). Der naive Verbraucher läßt sich davon tatsächlich einwickeln und glaubt die Notwendigkeit zu sehen mit dieser veränderten Taktung mit zu gehen.

Ich persönlich war dafür nie empfänglich. Rückblickend behaupte ich sogar, daß nur jede zweite Auto-Generation wirklich ein großer Wurf ist, der dann auch so begehrenswert ist, daß ich einen Wunsch verspühre mein Auto auszutauschen. Wer der Taktung der Industrie und des Marketings folgt ist doch selber schuld, daß er sich so beeinflussen läßt. Ein modernes Auto hält immer 200 Tkm und das reicht für 90% der Bevölkerung auch für 10 Jahre. :wink:

Der Beitrag ist sogar absolut on topic, denn er zeigt auch auf, das Vertriebsprobleme durchaus hausgemacht sind. Das Marketing läuft Gefahr den Bogen zu überspannen. Wenn alle Verbraucher zu meiner Erkenntnis kämen, würde die Industrie auch nur noch die Hälfte absetzen...

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

In den USA hatten wir diese Verhältnisse ja schon früher, in den 60er und 70er Jahren. Da gab es praktisch jedes Jahr bei den Automodellen der "großen Drei" eine optische Änderung bei unveränderter Technik.

Ich meine, es ist ja auch absurd: Einerseits will man heute "individuell" sein, andererseits soll man jede Neuerung und Mode mitmachen. Dass dies ein Widerspruch ist, scheint wohl vielen nicht aufzufallen.

Gruß,

Markus

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hugoservatius   
hugoservatius

Ich bin ja bekanntermaßen ganz gerne von Gestern und mit großem Vergnügen nicht "in", insofern habe ich das Denken, immer das Neueste, Schnellste, Modernste haben zu müssen, noch nie praktiziert.

Ich erfreue mich immer daran, etwas sehr Gutes zu kaufen, es sehr gut zu pflegen und so lange wie möglich zu benutzen.

Und dabei ist es mir egal, ob es sich um Möbel, Autos, Anzüge oder Küchengeräte handelt.

Das den neuesten Moden hinterherhecheln hat - besonders bei Autos - immer so ein bißchen etwas Bemühtes und kann leicht neureich wirken...

Außerdem denkt bei einem regelmäßigen Wechsel des Autos alle drei Jahre ja jeder, man hätte das Auto geleast!

Gestrige Grüße, hs.

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Markus Berzborn   
Markus Berzborn

Ich kann mich noch aus meiner Kindheit an einen Gag aus einer Büttenrede entsinnen:

Nicht jeder, der mit Porsche prahlt,

hat den Porsche auch bezahlt.

Wäre wahrscheinlich heute im Leasing-Zeitalter gar kein Lacher mehr. :lol:

Gruß,

Markus

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MarcusT. CO   
MarcusT.
Felix, genau das ist der Grund, warum der Porsche für mich der einzige ernstzunehmende Sportwagen ist.

Neben seinen technischen und funktionalen Qualitäten hat er etwas sehr normales, unpeinliches.

Das ist es eben. Das "Normale" ist für mich uninteressant. Natürlich muß Dir der Porsche nicht peinlich sein. Merkt ja keiner, dass Du vorbei fährst.:D

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hugoservatius   
hugoservatius
Das ist es eben. Das "Normale" ist für mich uninteressant.

... für mich auch.

In der Architektur, in der Kunst, in der Literatur, in der Musik.

Bei Gebrauchsgegenständen ist das etwas Anderes, die bewegen sich auf einer Ebene deutlich darunter.

Wobei es auf die Definition von "normal" doch erheblich ankommt.

Das Normale eines 911 in seiner Präzision und Perfektion ist für mich ähnlich aufregend wie das Normale einer Leica, einer IWC, eines Maßanzuges oder eines Waterman-Füllhalters.

Je diskreter, desto aufregender.

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