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Gast HdR

Quo Vadis Porsche...?

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gecko911 CO   
gecko911

Was ich damit sagen wollte ist, dass es den Lifestyle-Käufer eben nicht interessiert ob diverse Teile von VW verbaut sind.

So lange es sich nur auf unsichtbare Steuergeräte etc. beschränkt, ist es ja auch egal. Aber wenn z. B. auch Sitze oder sogar Motoren "einheitlich" verbaut werden, gute Nacht...

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hugoservatius   
hugoservatius

Und das hier manch einer einen Bentley-Sitz im VW toll findet, kann ich schon in gewisser Weise nachvollziehen - jedenfalls solange man VW-Fahrer ist. Ob das auf Dauer den Bentley-Ownern gefällt, ist mehr als fraglich.

... ich glaube nicht, daß den Bentley-Sitz im VW-Bus hier manch einer toll findet, allerdings ist der fahrer eines continantal gt doch eigentlich ein phaeton-coupé-fahrer, das macht doch auch den wenigsten darunter etwas aus!

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Rodemarc   
Rodemarc
... ich glaube nicht, daß den Bentley-Sitz im VW-Bus hier manch einer toll findet, allerdings ist der fahrer eines continantal gt doch eigentlich ein phaeton-coupé-fahrer, das macht doch auch den wenigsten darunter etwas aus!

Natürlich macht das niemandem etwas aus, denn ohne die Regie von VW hätte es den Continental GT so wie er heute ist sicher nicht gegeben.

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RABBIT911   
RABBIT911

So wie es aussieht, ist Wendelin Wideking weg. :(

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Finde ich persönlich sehr schade, dass ein Mann gehen muss, der so viel für Porsche getan hat. :(

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BMW-7er   
BMW-7er
So wie es aussieht, ist Wendelin Wideking weg. :(

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Finde ich persönlich sehr schade, dass ein Mann gehen muss, der so viel für Porsche getan hat. :(

Würde ich so direkt unterschreiben. Ich bin ein riesen Fan von ihm und finde dass sehr schade.

Er hat Fehler gemacht, ja, aber ich glaube dass war eher eine Sache zwischen Ferdinand Piëch & Christian Wulf gegen Wiedeking als Porsche oder VW vs. Wiedeking.

Schade dass Wiedeking verloren hat, Piëch wird dies als riesigen Triumph feiern und Wulf wird dieses Erfolgserlebnis den größten Manager Deutschlands geschlagen zu haben mit ins Grab nehmen und bis dahin mit einem Ego größer wie das Porsche Museum durch die gegen rennen. Das hat er nicht verdient.

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sauber   
sauber
So wie es aussieht, ist Wendelin Wideking weg. :(

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Finde ich persönlich sehr schade, dass ein Mann gehen muss, der so viel für Porsche getan hat. :(

Ja das ist bitter. Aber die Suppe hat er sich auch selbst eingebrockt. Und was Porsche immer so wichtig war, die Eigenständigkeit, geht verloren.

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netburner   
netburner

Hier mal zwei Pressetexte der Porsche SE:

"Wiedeking und Härter verlassen das Unternehmen

Macht wird Vorstandschef der Porsche AG, Edig sein Stellvertreter –

beide wurden auch zu Vorständen der Porsche SE berufen

Stuttgart. Der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hat sich heute mit Dr. Wendelin Wiedeking und Holger P. Härter über ihre Demission geeinigt. Beide Vorstände werden die Porsche SE und die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit sofortiger Wirkung verlassen, stehen den Gesellschaften aber auf Wunsch des Aufsichtsrats weiterhin beratend zur Verfügung. Ihre Aufsichtsratsmandate bei der Volkswagen AG und der Audi AG legen sie ebenfalls nieder.

Wiedeking und Härter kamen in den letzten Wochen zur Auffassung, dass es für die weitere strategische Entwicklung der Porsche SE und der Porsche AG besser sei, wenn sie als handelnde Personen künftig nicht mehr an Bord sind. Sie möchten mit diesem Schritt einen wichtigen Beitrag zur Befriedung der Situation leisten und die Bemühungen um einen integrierten Automobilkonzern fördern. Beide Herren werden den Wechsel an der Spitze von Porsche positiv begleiten und die neuen Vorstände in ihren Aufgaben unterstützen.

Nachfolger von Wendelin Wiedeking in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender Porsche AG wird der bisherige Produktionsvorstand der AG, Michael Macht. Stellvertreter wurde Thomas Edig, Vorstand Personal- und Sozialwesen der Porsche AG. Macht und Edig wurden darüber hinaus auch zu Vorständen der Porsche SE ernannt, Macht mit Zuständigkeitsbereich Technik und Produkte, Edig mit Verantwortung für den kaufmännischen Bereich und die Administration.

Der Aufsichtsrat dankte den beiden ausscheidenden Vorständen für die jahrelange erfolgreiche Arbeit. Er hat Wiedeking als Kompensation für die Auflösung seines Vertrags, der noch bis 2012 läuft, 50 Millionen Euro angeboten, von denen die Hälfte an eine soziale Stiftung geht. Wiedeking hat dieses Angebot ebenso angenommen wie Holger P. Härter, dem ein Ausgleich von 12,5 Millionen Euro offeriert wurde. Wiedeking und Härter verzichten damit auf dienstvertragliche Ansprüche in erheblichem Umfang.

Dr. Wiedeking ist seit 1. Oktober 1992 Vorstandschef der Porsche AG. Nach einer erfolgreichen Sanierung gelang es ihm, den Stuttgarter Sportwagenbauer zum profitabelsten Automobilhersteller der Welt zu machen. Im September 2005 gab Porsche eine Beteiligung von rund 20 Prozent an den Stammaktien der Volkswagen AG bekannt. In der Folge zog Wiedeking im Januar 2006 in den VW-Aufsichtsrat ein. Nach Gründung der Porsche Automobil Holding SE im November 2007 übernahm er auch den Vorstandsvorsitz dieser Dachgesellschaft, die neben der Porsche AG 50,76 Prozent an der VW AG hält.

Holger P. Härter trat 1996 beim Stuttgarter Sportwagenhersteller als Vorstand ein und verantwortete seither die Ressorts Finanz- und Betriebswirtschaft sowie Einkauf. Wie Wiedeking gehört Härter seit Mai 2006 dem VW-Aufsichtsrat an. Im November 2007 berief ihn der Aufsichtsrat auch zum Vorstand Finanz- und Betriebswirtschaft der Porsche SE sowie zum Stellvertretenden Vorsitzenden dieser Gesellschaft.

Michael Macht, 1960 in Stuttgart geboren, trat nach einem Maschinenbaustudium an der Universität Stuttgart und einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut in Stuttgart 1990 als Fachreferent für Motorenplanung bei der Porsche AG ein. Nach weiteren Stationen als Referent des Produktionsvorstandes und des Vorstandsvorsitzenden wurde Macht 1994 zum Geschäftsführer der neu gegründeten Porsche Consulting GmbH ernannt. 1998 berief ihn der Aufsichtsrat zum Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG. Im Mittelpunkt seiner Arbeit standen seither die Effizienzsteigerungsprogramme in der Produktion sowie die Neuausrichtung des Fertigungs- und Logistikverbundes der Porsche AG. Außerdem verantwortete Macht den Aufbau und Anlauf des Porsche-Werks Leipzig sowie die Produktionsanläufe der neu entwickelten Baureihen Cayenne und Panamera.

Thomas Edig, 1961 in Stuttgart geboren, trat nach einem Studium an der Berufsakademie Karlsruhe mit Abschluss Diplom-Betriebswirt 1986 bei der Alcatel SEL AG in Stuttgart ein. Nach unterschiedlichen Stationen war er seit 1998 Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor, bevor er 2002 in den Konzernvorstand von Alcatel in Paris berufen wurde. Nach einer Zwischenstation bei der Deutschen Telekom AG in Bonn trat er 2006 in die Porsche AG ein und übernahm im Mai 2007 als Vorstand die Leitung des Ressorts Personal- und Sozialwesen sowie die Funktion des Arbeitsdirektors."

und der zweite Text:

"Persönliche Erklärung von Herrn Dr. Wendelin Wiedeking

Stuttgart. Persönliche Gründe, aber auch meine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, veranlassen mich, einen erheblichen Betrag für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Als Zeichen der besonderen Verbundenheit mit meinen langjährigen Mitarbeitern und Weggefährten beabsichtige ich am Stammsitz der Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen, eine gemeinnützige/mildtätige Stiftung zu gründen. Unter maßgeblicher Einbeziehung der Porsche-Betriebsräte soll die Stiftung, die mit Barmitteln in Höhe von 25 Millionen Euro ausgestattet werden soll, auch zukünftig eine sozial gerechte Entwicklung an allen Porsche-Standorten unterstützen.

Darüber hinaus werde ich dem Sozialfonds der Landespresse Baden-Württemberg e.V., der Stiftung der Hamburger Presse und dem Verein Kollegenhilfe niedersächsischer Journalisten e.V. je 500.000 Euro zukommen lassen. Die Spenden sollen entsprechend den jeweiligen Satzungszwecken der Unterstützung notleidender Journalisten im Alter dienen.

Des Weiteren werde ich in Projekte investieren, mit denen in Deutschland Arbeitsplätze geschaffen werden. Ich bin in Deutschland voll steuerpflichtig, so dass die Hälfte meiner Einkünfte als Steuer an den Staat geht.

Die Stiftung in Zuffenhausen soll meine beiden bereits bestehenden Stiftungen für soziale Zwecke in Beckum/Westfalen und Bietigheim-Bissingen mit einer Stiftungssumme von insgesamt 10 Millionen Euro ergänzen."

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JoeFerrari   
JoeFerrari

Ich bin sehr gespannt wie es um die zukünftige Eigenständigkeit bei Porsche bestellt ist. Aufgrund der familiären Situation kann ich mir vorstellen, dass dies gelingt.

Es hat bei Ferrari / FIAT ja auch funktioniert. Dort wurde allerdings dann auch der Chef der kleinen Sportwagenschmiede später Chef des Gesamtkonzerns.

Wiederking ist einer der wenigen angestellten Topmanager im In- und Ausland, für den ich eine Abfindung in dieser Höhe für gerechtfertigt halte. Und das er davon die Hälfte (wenn auch steuersparend) stiftet ist doch schonmal was.

Grundsätzlich denke ich aber, dass man an der an sich erfolgreichen Produktstrategie von Porsche nichts ändern muss bzw. wird. Vielleicht wird es hier und da eine noch engere Zusammenarbeit geben und Doppelentwicklungen vermieden werden. Spannend wird aber schon die Gesamtaufstellung im Sport- und Luxuswagenbereich sein (Porsche, Lambo, Audi R8, Bentley, Bugatti). Hier würde ich das Markenpotporurri etwas straffen. Mal schauen...

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GeorgW CO   
GeorgW
...Wiederking ist einer der wenigen angestellten Topmanager im In- und Ausland, für den ich eine Abfindung in dieser Höhe für gerechtfertigt halte. Und das er davon die Hälfte (wenn auch steuersparend) stiftet ist doch schonmal was...

das ist in der Tat eine neue Qualität, Bravo ! :-))! Daran sollten sich Einige ein Beispiel nehmen.

Gruß, Georg

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Kaiser78   
Kaiser78

Also mir bricht das Herz! Wenn ich seh, was der Herr Wiedeking in 17 Jahren erreicht hat, kann ich nur sagen, er gehört zu den Allergrößten!

Er hat ja nicht nur den Konzern zur absoluten Weltklasse verholfen sondern auch ne Menge Aktionäre steinreich gemacht! (naja, meine hinken noch ein wenig hinterher...:wink:)

Für mich war er jeden Cent seines Gehalts wert.

Leider werden seine Verdienste viel zu wenig von den Medien und sonst Welchen, die mit der Materie nix zu tun haben, gewürdigt!

Wär ja cool, wenn er ne eigene Sportwagenfirma aufmachen würde, ich würd sofort einsteigen...8)

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cinquevalvole CO   
cinquevalvole

Darüber hinaus werde ich dem Sozialfonds der Landespresse Baden-Württemberg e.V., der Stiftung der Hamburger Presse und dem Verein Kollegenhilfe niedersächsischer Journalisten e.V. je 500.000 Euro zukommen lassen. Die Spenden sollen entsprechend den jeweiligen Satzungszwecken der Unterstützung notleidender Journalisten im Alter dienen.

Wiedeking_ddp-1242300338.jpg

Auf das sie ihm wohlwollende Artikel widmen ... X-)

Nebenbei: Den Jahresverdienst von 80 Mio. gibt's nur bei guten Umsätzen.

Für 2009 und nachfolgende Jahre sehe ich diese Umsätze nicht. :oops:

Von daher hat er den goldenen Handschlag auch sofort angenommen.

Möcht auch mal so weich landen wenn's mich derart aus der Kurve trägt. :???:

cinque

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gecko911 CO   
gecko911
Wiedeking_ddp-1242300338.jpg

Auf das sie ihm wohlwollende Artikel widmen ... X-)

Nebenbei: Den Jahresverdienst von 80 Mio. gibt's nur bei guten Umsätzen.

Für 2009 und nachfolgende Jahre sehe ich diese Umsätze nicht. :oops:

Von daher hat er den goldenen Handschlag auch sofort angenommen.

Möcht auch mal so weich landen wenn's mich derart aus der Kurve trägt. :???:

cinque

Ich glaube, so weich würden wir alle gerne landen. :D

Allerdings hat er für Porsche die letzten 16 Jahre auch unglaublich viel getan. Wenn man schaut wo die Firma vor Wiedeking stand....

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Autopista   
Autopista

Es ist einfach schade.

Wiedeking hat die Firma brilliant saniert aber am Ende machte er Fehler.

Der Mythos Porsche hat einige Kratzer abbekommen, aber wenigstens gibt es die Firma noch. Das wäre ohne Wiedeking wohl nicht möglich gewesen.

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Gast   
Gast

Ich bedaure den Abgang von einem Manager, wie ich Ihn mag.

1992 volles Risiko gegangen, Eigenkapital in eine kritisch dastehende

Firma gesteckt, keine Berührungsängste mit den Japanern, Steuerzahler

in seiner Heimat, Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter, soziales Engagement

für Bedürftige, und ein Kämpfer bis zum Schluß.

Solche Menschen sind leider Mangelware geworden.

Der Marke Porsche wünsche ich im Schoß von VW alles Gute.

580

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cinquevalvole CO   
cinquevalvole
Ich glaube, so weich würden wir alle gerne landen. :D

Allerdings hat er für Porsche die letzten 16 Jahre auch unglaublich viel getan. Wenn man schaut wo die Firma vor Wiedeking stand....

Er hat in den letzten Jahren reichlich strategische Fehlentscheidungen getroffen.

Erst propagiert er das "David Prinzip" (ISBN-10: 3803124816) und nun scheitert er beim peinlichen Versuch in die Rolle des Goliaths zu schlüpfen. X-)

Die Figur ist mir einfach zu widersprüchlich. Na ja, ist ja nicht seine Kohle, die jetzt brennt.

Klassischer Fall von pathologischer Hybris, den die Aktionäre jetzt endlich aussortieren. 8)

Eigentlich hätte man nach gescheiterten Konzern-Träumereien von Reuter, Schrempp und anderen klüger sein müssen. :???:

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mdw95 CO   
mdw95

endlich ist wideking den Porsche klotz am bein los... und kann sich voll auf die rettung von Opel, Saab, GM, Ford, Chrysler etc. kümmern.....

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:

aber mal im ernst:

ich habe mich ebenfalls lange gesträubt zu aktzeptieren das "wir" bald nur eine Marke von vielen im VW-Konzern sind. Wenn wir aber mal alle unsere EGO-Ansprüche (die die meisten sich ja auch hart erarbeitet haben :D) zurückstellen fallen vielleicht auch die Vorteile auf die diese Konstelation mit sich bringt...Technisch gesehen haben die Großkonzerne teilweise wesentlich größere und bessere Ressourcen, wer weis ob nicht bei einer früheren übernahme PDK und DFI schon länger im Programm wären....???

Die besten beispiele sind Bentley ( lange zeit die Marke: Kuck mal ein RollsRoyce, ach ne doch nicht...)

und Lamborghini bzw. Bugatti...

Und das die Marke Porsche plötzlich ausgebeutet oder verwässert wird kann ich mir nicht vorstellen...die Herrschaften Piech und Co. wissen genau das der Goldesel Porsche nur Münzen schei.... wenn er seinen eigenen Stall hat.

zum Thema Cayenne Panamera: Kauft die teile nicht, dann werden sie auch nicht mehr gebaut...wer ernsthaft glaubt Porsche wäre da wo sie heute sind wenn sie nur den "11er" bauen würden der glaubt auch noch an den Nikolaus....

Immerhin hatt der "Frauenporsche" Cayenne und der "Möchtegernporsche" boxter grossen Anteil an der Rettung von Porsche.

mit besten Grüßen

mdw95

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matelko CO   
matelko
Na ja, ist ja nicht seine Kohle, die jetzt brennt.

Klassischer Fall von pathologischer Hybris, den die Aktionäre jetzt endlich aussortieren. 8)

Eigentlich hätte man nach gescheiterten Konzern-Träumereien von Reuter, Schrempp und anderen klüger sein müssen. :???:

Da gibt es schon einen gewaltigen Unterschied: Herr Wiedeking war kein austauschbarer Manager, der auch in einem anderen Unternehmen hätte arbeiten können (Angebote hatte er, vor langer Zeit sogar von VW) - er war die "Zweitmarke Porsche" und hat dieses Unternehmen mit überraschend viel Herzblut betrieben. Auch jetzt, nachdem sein Abgang geregelt wurde, ist dies erkennbar: er bleibt der Firma, respektive "seinen" Mitarbeitern, mit seinem sozialen Engagement erhalten. Die von Dir geschilderte Wurschtigkeit trifft nicht zu.

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cinquevalvole CO   
cinquevalvole
Da gibt es schon einen gewaltigen Unterschied: Herr Wiedeking war kein austauschbarer Manager, der auch in einem anderen Unternehmen hätte arbeiten können (Angebote hatte er, vor langer Zeit sogar von VW) - er war die "Zweitmarke Porsche" und hat dieses Unternehmen mit überraschend viel Herzblut betrieben. Auch jetzt, nachdem sein Abgang geregelt wurde, ist dies erkennbar: er bleibt der Firma, respektive "seinen" Mitarbeitern, mit seinem sozialen Engagement erhalten. Die von Dir geschilderte Wurschtigkeit trifft nicht zu.

Erstens hatte ich keine Wurschtigkeit geschildert, zweitens solls mir Recht sein wenn jemand eine gewisse Wurschtigkeit

an den Tag legt, dabei aber fehlerfrei seinen Manager-Job macht. Letzteres war ja mitnichten der Fall.

Am Ende kanns uns nämlich Wurscht sein, ob der Herr mit dem Traktor über

den Kartoffelacker tuckert oder sich sonstwo betätigt.

Hauptsache er trifft keine weiteren Fehlentscheidungen in Sachen Porsche mehr.

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Marc W. CO   
Marc W.

Naja, in der Gesamtbilanz seiner Leistung für Porsche steht Wiedeking so positiv da, wie wenige andere deutsche Manager, in der Automobil-Branche sowieso. Diese außergewöhnliche Leistung ist auch außergewöhnlich gut belohnt worden, also alles prima.

Nun hat Herr Wiedeking eine Entscheidung getroffen, welche sehr viel Profit versprach und hätte auch gut gehen können. Der Einsatz war aber auch sehr hoch und im Nachhinein riskanter, als es sich vor 2 Jahren vielleicht abgezeichnet hat.

Hat man vor 2 Jahren mit guten Juristen über das VW-Gesetz gesprochen und die Wahrscheinlichkeit diskutiert, daß die EU dieses kippen könnte, wäre die Antwort in den meisten Fällen mit "hoher Wahrscheinlichkeit" beantwortet worden. Das es anders gekommen ist, lag vielleicht auch an zu geringer Lobby-Arbeit...

Das zweite Risiko ist die Finanz-Krise, diese hätte so wohl auch keiner erwartet, wenn diese Krise nicht genau zu diesem Zeitpunkt gekommen wäre, hätte es auch anders aussehen können...

Nun kann man die Frage stellen, ob ein Herr Wiedeking so hoch hätte pokern dürfen. Wäre ich 2006 Gesellschafter gewesen, hätte ich mir zu der damaligen Zeit durchaus vorstellen können, daß auch ich dem Herrn Wiedeking "grünes Licht" gegeben hätte. Riskant "ja", aber eben nicht zu riskant, und die Risiken waren überschaubar, so dachte man zumindest.

Letztendlich muß er nun dafür den Kopf herhalten, auch das ist nicht ungewöhnlich, hat aber in diesem Zusammenhang nicht wirklich etwas mit Fehl-Entscheidung oder Fehl-Management zu tun, sondern vor allem auch mit Pech.

Mein Fazit ist daher, daß Herr Wiedeking der beste Vorsitzende war, den Porsche je hatte. Es ist traurig, daß er seinen Hut nehmen muß, dennoch war es seine Idee, diese ist schief gelaufen, entsprechend muß er nun gehen. Ich wünsche mir, daß Porsche (egal in welcher Konstellation) nun eine Führung bekommt, welche bitte wenigstens halb so gut ist, wie Herr Wiedeking.

Achja, weniger shareholder value fänd ich auch noch ganz schön, als Autoverrückter liebe ich einen 964turboS mehr, als eine Aktie, die in unrealistische Höhen entschwindet.

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Forstrocker   
Forstrocker
Mein Fazit ist daher, daß Herr Wiedeking der beste Vorsitzende war, den Porsche je hatte. Es ist traurig, daß er seinen Hut nehmen muß, dennoch war es seine Idee, diese ist schief gelaufen, entsprechend muß er nun gehen. Ich wünsche mir, daß Porsche (egal in welcher Konstellation) nun eine Führung bekommt, welche bitte wenigstens halb so gut ist, wie Herr Wiedeking.

Dem schließe ich mich an!

Gerade war ein klärendes Interview mit Uwe Hück im Ersten (ARD) zu sehen:

Die Porsche AG bleibt "selbstständig", die Porsche Holding SE, die 100% der Stammaktien der Porsche AG hält, wird allerdings restlos in den VW-Konzern übergehen. Die neuen Anteilsverhältnisse bei VW werden höchstwahrscheinlich folgendermaßen aussehen:

~ 51% der VW Aktien wird die Porsche Holding SE, also die Familien Porsche und Piëch halten.

~ 20% der VW Aktien wird das Land Niedersachsen halten.

14,9% - max. 19,9% wird das Emirat Katar erhalten.

Die restlichen Anteile verbleiben im Streubesitz.

Das Emirat Katar wird nicht mehr als die maximalen 19,9% der Aktien bekommen, da sonst der Anteil, der im Streubesitz befindlichen Aktien unter eine 9% Hürde fallen könnte, was gleichzeitig bedeuten würde, dass die Aktie aus dem DAX fliegt. Dieses Szenario werden die Verantwortlichen tunlichst vermeiden wollen.

Der Verlust der Führungspersönlichkeit Wendelin Wiedeking ist groß für die Porsche AG. Die Kombination Wiedeking und Porsche wird noch viele Jahre ihres gleichen suchen. Davon abgesehen ist die Porsche AG, so denke ich, durch Verschmezung der Porsche Holding SE mit dem VW-Konzern für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

Gruß, Forstrocker.

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Porschefan GT3 RS CO   
Porschefan GT3 RS

Ich denke das man das alles auf einen Satz reduzieren kann:

Mit dem Abgang Wiedekings geht bei Porsche eine Ära zu Ende.

Ich selber finde es ebenfalls schade, da er auch in meinen Augen ein Top-Manager war.

Eine kleine, aber wahre Geschichte:

Ende der 80´er gab es mit den 944 massive Qualitätsprobleme. Fast jedes in Stuttgart gebaute Auto musste in die Werkseigene Nacharbeit.

Man kam da nichtmehr über die Runden und fuhr sogar Sonderschichten.

Eines Nachts um ca. 1. Uhr ging die Tür auf. Ein junger Mann Namens W. Wiedeking trat ein und fragte, wo denn die Probleme der Autos liegen würden.

Am Tag darauf wurden sämtliche Abteilungsleiter der Produktion in ein Konferenzzimmer gebeten.

Fakt ist: Seit diesem Meeting gab es diese Probleme nie wieder.

Ich denke er hat seine Sache sehr gut getan und mit ihm geht auch ein Stück Unternehmensgeschichte.

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LittlePorker-Fan VIP   
LittlePorker-Fan

Der Porsche 944 wurde in Neckarsulm gebaut - lediglich etwas über 500 Einheiten wurden als 968-Testlauf von Januar 1991 ab in Zuffenhausen montiert.

Wiedeking kam im Oktober 1991 zurück zu Porsche.

Der Porsche 944 war im Juli 1991 ausgelaufen ...

Aller Legendenbildungen in Ehren ... sie sollten zumindest logisch sein.

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Autopista   
Autopista

Wiedeking hat gezeigt,daß man zu einer erfolgreichen Sanierung heilige Kühe schlachten muss.

968,928, luftgekühlter 911. Alles gestrichen, dafür Boxster und 911 mit entsprechenden Gleichteilen.

Der Cayenne allerdings bereitet mir jedesmal so ein komisches Gefühl im Magen wenn ich den Wagen sehe. :D

Ich hoffe die Kiste verschwindet nachhaltig aus der Modellpalette.

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hugoservatius   
hugoservatius
Wiedeking hat gezeigt,daß man zu einer erfolgreichen Sanierung heilige Kühe schlachten muss.

968,928, luftgekühlter 911. Alles gestrichen, dafür Boxster und 911 mit entsprechenden Gleichteilen.

Der Cayenne allerdings bereitet mir jedesmal so ein komisches Gefühl im Magen wenn ich den Wagen sehe. :D

Ich hoffe die Kiste verschwindet nachhaltig aus der Modellpalette.

... bravo, bravo, bravo!!!

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