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Facelift des 992.2 Turbo S


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Geschrieben

Sehe ich auch so. Der e-Turbo kam schon beim GTS nicht gut an. Wird beim Turbo S nicht anders sein.

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Geschrieben

So ist es! Die neuen Mild Hybrids kommen bei der Kundschaft nicht gut an. Ein Freund ist guter und treuer Porsche Kunde (GT2 RS, 911 Speedster etc) und der Inhaber seines PZ‘s hat noch zwei neue PZ‘s dazu gebaut. Nun hat er Angst sich übernommen zu haben, da die Modelle sich alles andere als gut verkaufen. Dazu noch die von der PAG selbst verursachte Flut an GT3 RS und Spyder RS Angeboten, was auch seine treuen GT-Modell Kunden verärgert hat. 

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Geschrieben

Da wird die nächsten Jahren einigen Inhabern inkl. Porsche selbst das Wasser bis zum Halse stehen. GT3 bei manchen PZ schon mit 8 Prozent auf Neuwagenbestellung und Lieferzeiten von 8 Wochen. Aktienkurs in den letzten 3 Jahren -65%. Wird spannend…

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Geschrieben

Man muss sich doch nur mal vor Augen führen wie sich der 911 Turbo in den letzten Dekaden entwickelt hat. Porsches einstige Speerspitze -911 Turbo- leidet aus meiner Sicht schon länger unter einem schleichenden Imageverlust. Der Listenpreis des 992.2 Turbo S liegt ja inzwischen auf Augenhöhe (teils sogar über) dem Niveau begehrterer Konkurrenten. Für mich ist der Wagen damit preislich klar zu hoch eingestuft, was übrigens auch viele eingefleischte Porschekäufer mit jahrzehntelanger Markentreue in meinem privaten Umfeld so empfinden. Man kann es drehen und wenden wie man möchte, aber der 911 Turbo (S) ist schlicht zu teuer geworden. Das neue Hybrid-System im 992.2 ist für mich auch schon das nächste große Manko. Es bringt zwar zusätzliche Leistung, aber eben einiges Mehrgewicht mit sich. Für mich stellt das eine klare Abkehr vom klassischen, unverfälschten Porsche-Charakter dar. Das Auto ist für meinen Geschmack zu technisch geworden bzw. zu wenig pur. Im Vergleich zu früheren Generationen ist mir das einfach zu viel Technik, zu viel Schnickschnack mittlerweile. Genau deshalb würde ich persönlich eher die Vorgängergeneration mit klassischem Turbolader-Setup und weniger Gewicht bevorzugen, weil man hier einfach noch mehr Porsche-DNA ausmachen kann.

Die Leistungs- und Performancewerte des neuen 992.2 Turbo sind zwar ohne Frage beeindruckend. Und objektiv gesehen ist das Auto garantiert herausragend. Subjektiv nehme ich den 992.2 Turbo S aber nicht mehr als reinen Sportwagen wahr. Für mich ist er heute „nur" der schnellste Allrounder-Daily. Ein Fahrzeug, das man jederzeit sorglos sehr schnell bewegen kann. Je nach persönlichem Anspruch kann das für aufregend oder eben für stink langweilig empfunden werden - auf mich trifft Letzteres zu. Und genau deswegen hat der Wagen bei mir stark von seinem früheren emotionalen Stellenwert eingebüßt. Die einstige Begehrlichkeit die frühere Turbo-Generationen bei mir definitiv ausgelöst haben, zum Beispiel der 964 Turbo 3.6 meines Mannes, ist bei mir heute nahezu verschwunden. Und selbst wenn ich mich trotz allem dazu durchringen würde doch einen 992.2 Turbo S zu kaufen, dann blieben zumindest bei mir gewisse Besitzängste. Vor allem mit Blick auf den Secondhand-Markt des 992.1 Turbo S und dessen trauriger Preisentwicklung. Und da schließt sich der Kreis der Argumentation für mich. Denn wenn ich den Wertverlust nicht als Kritikpunkt sehen würde, weil Emotionen + Leidenschaft im Vordergrund stehen und mir das Geld weniger wichtig sein würde, dann wäre ein aktueller 911 Turbo ohnehin das falsche Auto für mich. Da gibt es im Porscheregal aufregendere Fahrzeuge. 

 

Subjektive Grüße,

Sarah

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Geschrieben

Deswegen habe ich meinen Targa 992.2 am Ende "nur" als S Version (non Hybrid) bestellt. Hätte gerne die GTS Variante geordert, aber der Hybrid stand mir im Weg. Leistung was natürlich top, aber Sound, Gewicht und Bedenken wegen der Zuverlässigkeit haben mich davon abgehalten. 

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Geschrieben

… auch wenn Äpfel & Birnen, aber ein 992.1 4 GTS (gerne auch als Targa) mit Wellnesskur bei 9ff ist hinsichtlich Preis/Leistung im Direktvergleich zu verlockend. Auch wenn man den „S“ nicht nur an Leistung festmachen darf, unterm Strich ist es aber doch auch irgendwie ein Kaufargument. Es gibt gefühlt viel zu viele Derivate, was einerseits das Besondere nimmt und Andererseits zuviele Wünsche/Bedürfnisse erfüllt werden.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Drophead:

GT3 bei manchen PZ schon mit 8 Prozent auf Neuwagenbestellung und Lieferzeiten von 8 Wochen.

Also dann „nur“ noch knapp 25% teurer als der .1 und schon erklärt sich auch die nicht vorhandene Lieferzeit. Zu teuer die Kisten.

Was beim Turbo S imo noch dazu kommt:

 

Der .2 sieht viel zu brav aus. Front 1:1 GTS. Jaja, Alltag, Understatement usw. aber wenn ich ein Auto jenseits der 300 TEUR hinstelle dann muss da auch mehr optischer Schmackes hin.

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Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Porsches einstige Speerspitze -911 Turbo- leidet aus meiner Sicht schon länger unter einem schleichenden Imageverlust.

Kein Wunder, wenn selbst die Sauger schon Turbos sind! ;) Was ich damit meine: die Carrera waren immer Sauger, nur der Turbo hatte einen Lader. Seit der Carrera auch aufgeladen ist, fehlt dem Turbo so ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal. Trotz mehr Power. 

 

vor 7 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Im Vergleich zu früheren Generationen ist mir das einfach zu viel Technik, zu viel Schnickschnack mittlerweile. Genau deshalb würde ich persönlich eher die Vorgängergeneration mit klassischem Turbolader-Setup und weniger Gewicht bevorzugen, weil man hier einfach noch mehr Porsche-DNA ausmachen kann.

Die Leistungs- und Performancewerte des neuen 992.2 Turbo sind zwar ohne Frage beeindruckend. Und objektiv gesehen ist das Auto garantiert herausragend. Subjektiv nehme ich den 992.2 Turbo S aber nicht mehr als reinen Sportwagen wahr.

Das wäre nicht das Problem, denn auch der Urturbo und die Folgemodelle waren vielfach Alltagsautos. Und heute will der Geschäftsmann eben die modernen Annehmlichkeiten wie Abstandsradar und Apple Carplay. Dennoch finde auch ich die Kisten überladen. Warum müssen die jetzt Start-Stop-Knöpfe haben? Ob der jetzt noch links sitzt, ist mir dann auch schon fast egal.

 

Der 991 hatte noch den Zündschlüssel, den man herausziehen konnte. Auch wenn es ein Prügel war, der wie ein Matchboxauto aussah. Der 992.1 hatte links einen fest installierten Startschalter als Drehknopf, der wie ein Lichtschalter aussah. Alles Hokuspokus in meinen Augen.

 

vor 5 Stunden schrieb nero_daytona:

Der .2 sieht viel zu brav aus.

Die Baureihe 992 ist mir vorne zu eckig. Der wirkt optisch breiter als er ist, wie ein Schneepflug.

 

Am Heck hatte der 992.1 - allerdings nur der Carrera - eine riesige blanke Fläche durch das unten sitzende Kennzeichen, wenn man nicht das Sportpaket hatte. Zumindest das haben sie geändert. 

 

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vor 7 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Listenpreis des 992.2 Turbo S liegt ja inzwischen auf Augenhöhe (teils sogar über) dem Niveau begehrterer Konkurrenten

Welcher Porsche ist noch wirklich bezahlbar und preislich fair? Antwort seit gefühlt zehn Jahren so wie keiner mehr. 

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991 war noch im Rahmen, mit 992 hat die Preisfindung jeglichen Halt verloren. Ich vermute einen Zusammenhang mit den BEV-Entwicklungskosten, und dank anhaltender Absatzprobleme wurde es beim .2 fast schon absurd. 

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Nicknacl,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Porsche 992 (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Man muss sich doch nur mal vor Augen führen wie sich der 911 Turbo in den letzten Dekaden entwickelt hat. Porsches einstige Speerspitze -911 Turbo- leidet aus meiner Sicht schon länger unter einem schleichenden Imageverlust. Der Listenpreis des 992.2 Turbo S liegt ja inzwischen auf Augenhöhe (teils sogar über) dem Niveau begehrterer Konkurrenten. Für mich ist der Wagen damit preislich klar zu hoch eingestuft, was übrigens auch viele eingefleischte Porschekäufer mit jahrzehntelanger Markentreue in meinem privaten Umfeld so empfinden. Man kann es drehen und wenden wie man möchte, aber der 911 Turbo (S) ist schlicht zu teuer geworden. Das neue Hybrid-System im 992.2 ist für mich auch schon das nächste große Manko. Es bringt zwar zusätzliche Leistung, aber eben einiges Mehrgewicht mit sich. Für mich stellt das eine klare Abkehr vom klassischen, unverfälschten Porsche-Charakter dar. Das Auto ist für meinen Geschmack zu technisch geworden bzw. zu wenig pur. Im Vergleich zu früheren Generationen ist mir das einfach zu viel Technik, zu viel Schnickschnack mittlerweile. Genau deshalb würde ich persönlich eher die Vorgängergeneration mit klassischem Turbolader-Setup und weniger Gewicht bevorzugen, weil man hier einfach noch mehr Porsche-DNA ausmachen kann.

Die Leistungs- und Performancewerte des neuen 992.2 Turbo sind zwar ohne Frage beeindruckend. Und objektiv gesehen ist das Auto garantiert herausragend. Subjektiv nehme ich den 992.2 Turbo S aber nicht mehr als reinen Sportwagen wahr. Für mich ist er heute „nur" der schnellste Allrounder-Daily. Ein Fahrzeug, das man jederzeit sorglos sehr schnell bewegen kann. Je nach persönlichem Anspruch kann das für aufregend oder eben für stink langweilig empfunden werden - auf mich trifft Letzteres zu. Und genau deswegen hat der Wagen bei mir stark von seinem früheren emotionalen Stellenwert eingebüßt. Die einstige Begehrlichkeit die frühere Turbo-Generationen bei mir definitiv ausgelöst haben, zum Beispiel der 964 Turbo 3.6 meines Mannes, ist bei mir heute nahezu verschwunden. Und selbst wenn ich mich trotz allem dazu durchringen würde doch einen 992.2 Turbo S zu kaufen, dann blieben zumindest bei mir gewisse Besitzängste. Vor allem mit Blick auf den Secondhand-Markt des 992.1 Turbo S und dessen trauriger Preisentwicklung. Und da schließt sich der Kreis der Argumentation für mich. Denn wenn ich den Wertverlust nicht als Kritikpunkt sehen würde, weil Emotionen + Leidenschaft im Vordergrund stehen und mir das Geld weniger wichtig sein würde, dann wäre ein aktueller 911 Turbo ohnehin das falsche Auto für mich. Da gibt es im Porscheregal aufregendere Fahrzeuge. 

 

Subjektive Grüße,

Sarah

Und wo ist jetzt der elementare Unterschied zu anderen elektrifizierten Wettbewerbern?

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb TonyKa:

Und wo ist jetzt der elementare Unterschied zu anderen elektrifizierten Wettbewerbern?

Touché - guter Einwand von dir. Dieses Leid erfahren in der Tat so ziemlich alle elektrifizierte Sportwagen gerade. 

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Subjektiv nehme ich den 992.2 Turbo S aber nicht mehr als reinen Sportwagen wahr. Für mich ist er heute „nur" der schnellste Allrounder-Daily. Ein Fahrzeug, das man jederzeit sorglos sehr schnell bewegen kann. Je nach persönlichem Anspruch kann das für aufregend oder eben für stink langweilig empfunden werden

Klar kann man Perfektion auch als langweilig empfinden. Als Hobby-Spaßfahrzeug mag das sogar stimmen. Aber letztlich macht dieses langweilige Ding eben 90% der ach so performanten hoch emotionalen Sportwägen einfach nur platt. Und auch die Diskussion mit dem Gewicht - zeig mir doch bitte einen aktuellen Allrad Sportwagen in dieser Leistungsklasse der weniger wiegt! (Und wir reden hier nicht von lächerlichen Trockengewicht Angaben einiger Hersteller)

Auch das GTS Bashing - für mich nicht nachvollziehbar. Hatte das Ding 3 Tage - der GTS geht beeindruckend gut und hat bei normaler Nutzungsart abartig niedrige Verbrauchswerte. Was man ihm vorwerfen kann - bei der Nutzung im Alltag genauso emotional wie ein Golf. Aber ... trifft das nicht mittlerweile sogar auf die Exoten zu? Ein Amalfi wird sich da nicht anders fahren - super Komfort, bei 100km/h auf der Landstraße nur am Drehzahlmesser erkennbar ob der Motor überhaupt läuft...

Letztlich sind vermutlich genau das die Elemente um höhere Stückzahlen zu erreichen - Ferrari wird nicht grundlos in den GT Modellen mittlerweile Massagesessel anbieten!

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Ich kann für den Amalfi nicht sprechen , aber mein Portofino hat in mir deutlich mehr Emotionen als mein 911er geweckt . Und das trotz der Tatsache, dass der Turbo S dem Porto jederzeit fahrtechnisch überlegen war. 
Beim neuen 992.2 GTS hat mich der Sound (bis auf den Kaltstart) überhaupt nicht überzeugt. Unter Last klingt er künstlich laut und  eher wie ein V8, im unteren Drehzahlband wiederum wie der 718er 4 Zylinder. Beides sagt mir  nicht zu. Die Flaps vorne im Stossfänger auch nicht.  Ändert nichts daran dass ich die Ingenieurleistung absolut respektiere. 
 

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Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb celentano:

Beim neuen 992.2 GTS hat mich der Sound (bis auf den Kaltstart) überhaupt nicht überzeugt. Unter Last klingt er künstlich laut und  eher wie ein V8, im unteren Drehzahlband wiederum wie der 718er 4 Zylinder.

Ja der Sound ist nix. Wie eine Turbine unter Hochlast. Wir haben die GTS in Japan auf dem Track am Anschlag gefahren und die sind schnell. Zumindest auf der Geraden kam da der GT3 nicht weg. In den Kurven war dann aber Schluss :D Und der GT3 macht deutlich mehr Spaß.

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Geschrieben

Ich halte den neuen turbo S für einen großen Fortschritt. Endlich ist dieses unsägliche Turboloch weg. 

 

Ein 911 turbo war immer ein Sportwagen für den Alltag, auch in seiner Urversion. Es haben sich halt nur die Verhältnisse etwas verschoben. 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb nero_daytona:

In den Kurven war dann aber Schluss :D Und der GT3 macht deutlich mehr Spaß.

Porsche bietet eben für jedes Fahrprofil das passende Auto. Vor 20 Jahren wäre (sofern ein 11er mein Alltagsauto werden soll) meine Wahl klar auf den GT3 gefallen. Heute, als alter Sack, fände ich den GTS viel interessanter als Alltagsfahrzeug.

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Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb coolbeans:

Heute, als alter Sack, fände ich den GTS viel interessanter als Alltagsfahrzeug.

Ist bei mir ja nicht anders. Ein GT3 ist viel zu schade als Daily / Alltag.

Geschrieben

Ich finde (und fand schon immer) den GT3 das deutlich interessantere Fahrzeug, trotzdem habe ich ihn (damals und heute) nie als daily angesehen. Dafür ist und war er (Gott sei Dank) zu nahe an das Rennfahrzeug gebaut. Und wenn einer weiss, wie man jede Lücke im Portfolio (teilweise mehrfach) ausfüllt , dann Porsche. 

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