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Geschrieben

Hallo zusammen,

 

mein erster Ferrari steht nun in der Garage und ich hab mal so ein paar Fragen wie er am besten gepflegt und gehegt wird.

Auf wieviel Grad fahrt ihr den Wagen warm, bevor ihr ihm die Sporen gebt? 
Beim warm fahren, wie ist die maximale Umdrehungszahl? 
Was macht ihr während des Winters? Ctek? Ab und an mal laufen lassen?

 

Freue mich über jeden wertvollen Tipp;)

 

VG

 

Jan

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Geschrieben

Glückwunsch zum 360 👍

Mein 355 steht von Nov bis Feb.  Reifendruck, Ölstand wird vorher gecheckt und vollgetankt. Ctek drangehängt, vorher noch Wäsche und Lederpflege. Das reicht mMn...

Ich fahr den Ferrari immer warm, indem ich bis ca 80Grad Öltemperatur mit moderaten Drehzahlen unterwegs bin. Beim 355 sind das für mich max. 4500 bis 5000 Upm auf den ersten 8 bis 10 km.

Den Motor im Winter ab und an mal warmlaufen zu lassen macht eigentlich  keinen Sinn. Sorgt aber ggf für die entsprechende Vorfreude auf den Frühling .  Ansonsten isses besser den Motor ruhen zu lassen.  Andererseits, ein Ferrari ist ein Auto, ist ein Auto, ist ein Auto....

Ab und zu mal anlassen und warmlaufen lassen führt auch nicht zum spontanen Motorschaden. 

Wie sagt Johann "das Gespenst ": "Das muss das Boot abkönnen "...

Oder war's der Herr KaLeu?🤔

Egal, viel Spass mit der Bella Macchina👍

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Geschrieben

Wenn beim Warmlaufenlassen nicht wirklich alles richtig(!) warm wird (inkl. Auspuff etc) besteht natürlich die Gefahr, dass im Inneren Kondensation stattfindet. Das Kondensat enthält auch korrosive Bestandteile, die dann anfangen zu fressen. 

  • Gefällt mir 7
Geschrieben

Und vor dem Wegstellen volltanken! Das mit der Motorkorrosion ist nicht zu vernachlässigen! Wie @kmdxschon schrieb, wenn nicht wirklich Alles richtig! warm wird, bleibt auf dem Öl Schwefelsäure zurück!

Auf jeden Fall viel Spaß mit dem 360!

  • Gefällt mir 1
Geschrieben

Dieser Volltank-Mythos hält sich aber noch hartnäckig. Resultiert der nicht noch aus einer Zeit, als man verhindern wollte, dass minderwertige Metalltanks anfangen zu korrodieren? Ich kenne das nur noch von alten Motorrädern. Ansonsten, gerade bei Kunststofftanks erschließt sich mir überhaupt nicht der Sinn.....

 

Ist aber nur meine Meinung und ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

  • Gefällt mir 6
Geschrieben

ja das volltanken ist denk ich nur Maßgebend bei Metalltanks.......ich finde die Debatten über Einwinterung immer etwas Fragwürdig, ich mein wie lange steht den der Wagen? Maximal 12 Wochen jedenfalls bei mir und wenn ein Auto keine 12 Wochen stehen darf ohne hier mordsmässig rumzumachen dann darf es sich nicht Auto nennen.....bis auf Ctek hab ich da noch nie was gemacht, gut schön alles sauber machen schon aber des mach ich oft auch unterm Jahr.... von dem her sehe ich das eher entspannt mit der Winterruhe

 

  • Gefällt mir 8
Geschrieben

guten morgen ,

 

mein testarossa bekommt zweimal im jahr ein lackpflege , lederpfelege vom profi ( aufbereiter) .

er steht von oktober bis zum april in der garage .

reifendruck erhöhe ich über den winter .

lasse beide seitenscheiben einen spalt offen .

er ist immer abgedeckt in der garage .

batterietrennschalter immer auf aus und frischhaltegerät für die batterie angeschlossen .

 

warmfahren immer bis öltemperatur ca. 80 " hat oder mindestens 10 km , keine drehzahl über 4000 U/min .

ölwechsel jährlich immer mit filter .

 

ab und an im winter bewege ich ihn auch mit roten kennzeichen , wenn die strasse trocken und eisfrei ist .

 

wünsche dir spass und allseits unfallfreie fahrt mit deinem boliden .

 

gruss aus dem hinterland von DA

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Geschrieben

Das mit dem volltanken ist natürlich bei Metalltanks wichtiger als bei Kunststofftanks. Aber auch bei Kunststofftanks gilt, je weniger Luft zum reagieren drin ist, desto besser!

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Und auch bei Metalltanks habe ich noch nie darauf geachtet und diesbezüglich auch noch nie ansatzweise Probleme gekriegt.

Als Anhaltspunkt: Ich habe letztes Jahr einen Urquattro gekauft, der gut 10 Jahre im Museum mit fast leerem Tank stand. Mit dem Endoskop reingeschaut: Nichts, nothing, niente, nada.

Insofern: Schaden wird es sicher nicht. Aber wenn man es nicht macht, fällt die Karre vermutlich auch nicht gleich auseinander ;)

  • Gefällt mir 9
Geschrieben

Das hängt wahrscheinlich auch von der Qualität des verwendeten Stahles ab.

@PoxiPower: Aber zum Urquattto: ein Kunde von mir hatte das genaue Gegenteil. Kaum Sprit drin, alles verrostet, trotz mehrmaligem reinigen und spülen nur Dreck im Filter. Erst ein neuer Tank brachte Besserung!

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Fizo,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Ferrari 360 (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Meine Tanks sind aus Poxi-Stahl. Deswegen gibt es da nie Probleme ;)

 

Wobei: Wenn ich es mir recht überlege, macht Volltanken vor der Winterpause mittlerweile vielleicht doch Sinn. Der Sprit ist im nächsten Frühjahr vermutlich so viel teurer, dass vom Erlös desselbigen der nächste Ferrari finanziert ist 8-)

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  • Haha 10
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Wayne Schlegel:

Wie sagt Johann "das Gespenst ": "Das muss das Boot abkönnen "...

Oder war's der Herr KaLeu?🤔

 

Das war der KaLeu - das Gespenst sagte dann "Jetzt hoiiit durch! Hoiit durch!!!" 😉

 

(Kann nix aus der Bibel, aber bei "Das Boot" bin ich sehr text sicher :>)

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Geschrieben

Hallo Jan,

 

zur Pflege außerhalb des Winters (nicht Ferari-spezifisch, vielleicht trotzdem interessant - ich weiss ja nicht wieviel Erfahrung Du an sich mit Autopflege hast...), hier meine Liste der Pflegemittel die ich benutze und mit denen ich bisher gute Erfahrungen gemacht habe:

 

- Reinigung von Karosserie und Felgen: Cairbon CB66

- Lederreinigung: Sonax Premium Class Lederreiniger

- Lederpflege (sehr wichtig bei Deiner Ferrari-Generation, um die Wellenbildung am Airbag und Armaturenbrett zu verhindern oder zumindest möglichst lange herauszuzögern): Sonax Premium Class Leder Pflegecreme

- Reinigung von Hartkunststoff-Teilen: Armor All Tiefenpfleger

- Ausbesserung abgeschabter Stellen an den Sitzen: Colourlock Leder Fresh

- Reinigung klebrig gewordener Kunststoffteile (wenn man sich die aufwendige Austauschbehandlung via Sticky Nomore etc. sparen möchte): Lexol Vinylex Protectant

- Reinigung metallteile (z.B. im Motorraum): Ballistol Universalöl

- Felgen: Sonax Felgenversiegelung

- Reifenreinigung: Meguiar's Endurance Tyre Gel

- Ausbesserung keiner Steinschläge im Lack: Dr. ColorChip

 

Für die Scheiben nehme ich handelsüblichen Haushalts-Glasreiniger - andere machen da aber auch eine Wissenschaft draus... Habe nie ganz verstanden warum - vielleicht kann das ja hier mal jemand kommentieren.

 

Ist natürlich sicher nicht alles notwendig - macht mir aber Spaß das Auto schön dastehen zu haben. 

 

Natürlich bin ich auch jederzeit für Anregungen zu besseren Empfehlungen dankbar...

 

Gruß (und viel Spaß mit Deinem neuen Spielzeug!)

 

Thomas

  • Gefällt mir 2
Geschrieben

Mache es so: warmfahren bis max. 4000 1/min. Tank mache ich vor dem Winter nicht voll, eher so 1/4, da Benzin sich über längere Zeit verändert. Im Frühjahr dann frisch auftanken.

Geschrieben

guten abend ,

 

tanks aus stahlblech bilden rostansätze über den winter  ( kenne ich vom motorrad ) ,

alutanks wie bei den alten ferraris ( 308 , testarossa etc . ) bilden oxid da alu auch korridiert .

 

kunstofftanks altern über die jahrzehnte und werden ggf. spröde , siehe F 40 die brennen ....

 

fazit , ich tanke lieber voll über den winter .

 

gruss

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Warmfahren mit niedrigen Drehzahlen ist eine Sache, aber bitte auch kein Vollgas bzw hohe Last im hohen Gang geben. Sonst erhöht das die Lager- und Flächendrücke bei nicht optimaler Schmiering. 
 

In der Warmlaufphase ist der Verschleiß deutlich höher als im Betriebszustand. Also warum so viele Warmlaufphasen erzeugen, wenn ich doch nicht fahren will?  Also stehen lassen bis es tatsächlich wieder auf die Straße geht ist deutlich besser, auch für das Spassgefühl. 

  • Gefällt mir 4
Geschrieben

Bezüglich Warmfahren!!!

Die ersten 20 km einfach mit gemächlicher Drehzahl zwischen 3 und 4.000 U/min und dann sollte alles passen. 

  • Gefällt mir 5
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb racer3000m:

warmfahren seid jeher mit 3000 1/min

Ist beim 355 fast nicht fahrbar... von daher eher 4000+ 😊

  • Haha 3
Geschrieben

Das Volltanken kenne ich daher, dass dann weniger Kondensat im Tank anfällt, nicht unbedingt wg. Rost. Ist ein Ritual geworden, bs viel ausmacht weiss ich nicht

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Wie @F40org es geschrieben hat, mache ich es auch (mit einer kleinen Abweichung):

 

30 * 30 ist meine Devise und damit bin ich bisher ganz gut gefahren:

 

30 KM bei 30 * 1/100 Umdrehungen. Dann ist das Öl warm und es kann losgehen.

Ist zwar immer etwas mühsam, wenn Du die Golf Diesel an Dir vorbei rauschen siehst, aber man wird älter und entspannter :)

 

Bei dem ganzen "Herumeiere" wegen "Einlagern", sehe ich es wie @racer3000m: CTEK dran und auf März warten.
Dann wird das Auto abgeholt und bekommt seine Jahresinspektion und ggfls. noch TÜV - feddisch!

  • Gefällt mir 2
Geschrieben

Vielleicht noch ergänzend, den Motor, ohne Gas geben,  anlassen und erstmal mindestens 5 sec laufen lassen. Dann ist idR der Öldruck da und überall der ersehnte Schmierstoff. In meiner Garage höre ich es jedesmal sehr deutlich, dass einiges an Geklicker danach verschwindet. Also nicht bei der ersten Zündung richtig Gas geben, damit der Motor bloß nicht wieder ausgeht. Bis dahin ist auch der Gurt angelegt und dann erst den Gang einlegen. 
 

Übrigens wechselt Ferrari in ihrem kostenlosen Serviceprogramme das Öl erst nach 2 Jahren oder 20.000 km. Sollten die es wissen?

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Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Thomas27:

handelsüblichen Haushalts-Glasreiniger

Bei den Dichtgummis aufpassen wegen Lösungsmitteln und so - ansonsten hat der @IronMichl & @jo.e zu Pflegemitteln schon Steine ins (Foren-)Brett gesetzt, gerne immer dort im passenden Unterforum ergänzen :) 

  • Gefällt mir 1
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Porto2020:

Übrigens wechselt Ferrari in ihrem kostenlosen Serviceprogramme das Öl erst nach 2 Jahren oder 20.000 km. Sollten die es wissen?

Das gilt aber nur für die aktuellen Fahrzeuge, oder?

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