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Fabienne

Ladezustand der Batterie

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Fabienne
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Wie lange ist Eure Batterie standhaft ohne zu fahren, wenn ihr nicht den Notschalter tätigt?

 

Ich habe eine neue Batterie montiert, das Erhaltungsgerät von Cetec angeschlossen.

Der Ladezustand zeigt immer halb an.

Wenn ich den Notaus ziehe zeigt das Gerät nach gewisser Zeit voll an.

Ich habe das Gefühl als wenn ich einen Stromfresser hätte.

Vielleicht täusche ich mich auch.

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Chris King
Geschrieben

Ich habe meine Batterie zum Test 8 Tage nicht ans Ladegerät angeschlossen. Danach war die Batterie laut Ctek Bluetooth Battery Check noch bei ca 60%. Habe dann das Fahrzeug gestartet. Ging völlig problemlos.

 

Aber wie kann sich eine Batterie entleeren wenn sei am Ladegerät hängt?

 

Also entweder stimmt die Anzeige des Ctek nicht oder es liegt ein sonstiger Defekt vor.

 

 

Wenn meiner ungenutzt am Ladegerät hängt, dann sinkt die Ladung ja nicht auf die Hälfte ab, sondern wird immer im oberen Bereich gehalten.

jo.e
Geschrieben

Also bei mir sind 2-3 Wochen gar kein Problem.

Chris King
Geschrieben

Hast du vielleicht die Möglichkeit mal ein anderes Ladegerät zu testen?

Italorenner
Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Fabienne:

Wie lange ist Eure Batterie standhaft ohne zu fahren

Mir kommt es so vor als ob dies sehr stark vom Fahrzeug abhängt. Bei meinem Cali (460PS) waren zwei Wochen grenzwertig, beim 458er hatte ich schon mal vermerkt, dass er sich beim Starten nach nur einer Woche schwer getan hat.

Dass der Ladezustand immer halb anzeigt ohne den Notaus zu betätigen ist definitiv nicht ok.

Ich hatte es schon mal an einer anderen Stelle erwähnt, wenn meiner länger als 4-5 Tage steht, kommt er ans Ladegerät und nach 4 Jahren wird die Batterie gewechselt. Dies ist mir auch so von zwei Ferrariwerkstattmeistern empfohlen worden.

Wie @Chris King schon meinte, manchmal hat auch das CETEK einen Schlag weg. Nimm erstmal ein anderes Ladegerät.

 

bearbeitet von Italorenner
Thorsten0815
Geschrieben

Mir ist aufgefallen, dass ich immer nur den Stecker am Auto abgezogen habe, nicht aber das Ladegerät (Original 458) vom Strom getrennt wenn ich gefahren bin. Nach der Fahrt wieder nur den Stecker ins Auto gesteckt. Irgendwann war meine Batterie dann trotz angeschlossenen Ladegerät schwach beim Starten. Es war aber eine neue Batterie kurz nach dem Service. 

 

Seit dem trenne ich das Ladegerät vom Netz, es hat ja keinen Netzschalter und stecke es wieder ein, bevor ich es mit dem Fahrzeug verbinde. Seit dem hatte ich nie wieder Probleme. Eventuell braucht es eine Neuinitiierung nach der Trennung vom Auto, oder ich habe nur bis jetzt Glück gehabt, bzw. bilde mir nur was ein. 

Andreas.
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Thorsten0815:

stecke es wieder ein, bevor ich es mit dem Fahrzeug verbinde

dito - irgendwie kommt die Elektronik im Ladegerät nicht klar damit. Seit dem immer erst Batterie-, dann Netzanschluß & Ruhe.

Chris King
Geschrieben

Das ist dann aber eine „Krankheit“ des Ferrari Erhaltungsladegerätes - oder der alten CTEK Geräte. Ich habe ein MXS 7.0 in Benutzung und ein MXS 5. Bei beiden trenne ich nie den Netzstecker und sie laden die angeschlossenen Batterien dann immer perfekt auf.

Italorenner
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Andreas.:

Seit dem immer erst Batterie-, dann Netzanschluß

Habe gerade nachgesehen, so steht es auch in der Bedienungsanleitung vom Ladegerät. Muss allerdings zugeben, dass ich auf die Reihenfolge noch nie geachtet habe.

 

Ich glaube, das original Ferrari Ladegerät entspricht dem MXS 5.0 mit je einer LED für jede der 7 Ladephasen. 

Thorsten0815
Geschrieben (bearbeitet)

Das Ladegerät vom 458 hat nur drei LED, wenn ich es richtig im Kopf habe, aber sicher fährt es auch diese Ladephasen. 

Jedenfalls wäre es sicher gut gewesen mal Betriebsanleitung zu lesen, auch wenn echte Männer nie nach dem Weg fragen, oder Betriebsanleitungen lesen. :D 

 

Vielleicht habe ich mir dann ja doch nicht eingebildet und es hilft es vor dem Anschluss ans Auto vom Netz zu trennen. 

bearbeitet von Thorsten0815
Stocker85
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Thorsten0815:

Mir ist aufgefallen, dass ich immer nur den Stecker am Auto abgezogen habe, nicht aber das Ladegerät (Original 458) vom Strom getrennt wenn ich gefahren bin. Nach der Fahrt wieder nur den Stecker ins Auto gesteckt. Irgendwann war meine Batterie dann trotz angeschlossenen Ladegerät schwach beim Starten. Es war aber eine neue Batterie kurz nach dem Service. 

 

Seit dem trenne ich das Ladegerät vom Netz, es hat ja keinen Netzschalter und stecke es wieder ein, bevor ich es mit dem Fahrzeug verbinde. Seit dem hatte ich nie wieder Probleme. Eventuell braucht es eine Neuinitiierung nach der Trennung vom Auto, oder ich habe nur bis jetzt Glück gehabt, bzw. bilde mir nur was ein. 

Das ist ja interessant 

vor 8 Stunden schrieb Italorenner:

abe gerade nachgesehen, so steht es auch in der Bedienungsanleitung vom Ladegerät. Muss allerdings zugeben, dass ich auf die Reihenfolge noch nie geachtet habe.

Ich auch nicht. Wieder was gelernt 😂

Italorenner
Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Thorsten0815:

Das Ladegerät vom 458 hat nur drei LED

Vielleicht hat Ferrari während der Produktionszeit des 458er auf ein anderes Modell umgestellt. Ich glaube mich zu erinnern, daß mein Ladegerät vom Cali auch nur drei LEDs hatte. Um genau zu sein, mein jetziges hat 9 LEDs. Power On, Fehleranzeige und die 7 LEDs für die Ladephasen.

 

IMG_0077.thumb.jpg.9f12664068eb1595fc5fe1e99bcbb29f.jpg

 

 

IMG_0076.jpg

bearbeitet von Italorenner

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      Im Freien Handel kostet die AGM Batterie 150€ - nicht vom Billighersteller sondern von EXIDE - BMW bezieht meines Wissens seine AGM Batterien ebenfalls von EXIDE womit es sich wohl um den selben Typ handelt und dieser getrost verbaut werden kann.
      BMW will natürlich eine mitgebrachte Batterie nicht verbauen womit ich wohl zu einer Freien Werkstatt gehen müsste. Ich hätte aber immerhin schon mal 170€ gespart - denn bei BMW kostet die selbe Batterie 320 Euro.
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      Lediglich ATU bat mir an die Batterie zu tauschen wenn ich bei ihnen auch gleich die Batterie beziehen würde - Die Batterie sollte dann auch nur 80 Euro kosten und insgesamt bin ich dann mit 100 Euro dabei - codieren? Nein - das ist nicht notwendig - wir bauen einfach eine normale Batterie ein - das klappt schon - also raus aus dem Laden - nicht seriös!

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      Sehr geehrter Futurebreeze (Name wurde von der Redaktion geändert) sie haben sich ein Premiumprodukt gekauft - unser Anspruch ist dass sie das beste System bekommen was auf dem Markt erhältlich ist - daher haben wir eine Batterie verbaut, die den hohen Anforderungen an Verbrauchsoptimierung und Komfortsicherung gerecht wird.
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      BULLSHIT! (nein - am Telefon bin ich freundlich geblieben)
      Ich: Sehr geehrte Kundenbetreuerin - in meiner Erfahrung mit Batterien aus dem Modellbau weiss ich, dass jedes Mittelklasse-Ladegerät in der Lage ist zu erkennen welche Eigenschaften die angeschlossene Batterie hat und somit kann die Batterie immer optimal geladen werden.

      Antwort:
      Ja - sie haben da ja kein Modell - sie haben ein komplexes Premiumprodukt aus dem Hause BMW! Da ist das mit dem erkennen des Ladezustandes und der Restkapazität der Batterie nicht so einfach!

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      Ich: Und wie er mittelt die BMW Werkstatt, dass meine Batterie kaput ist?

      Antwort:
      genau so - Spannungsabfall beim Starten des Motors.

      Ich: hm - irgendwie fehlen mir die wirklich wichtigen Premiumfunktionen bei ihrem Premiumprodukt.

      BMW-Kundendienst:
      Ja - ich nehme das als konstruktive Kritik auf.
      Aber wir können da nichts tun - die Vertragswerkstätten haben eine freie Preisgestaltung..

      Ich:
      Vielen Dank für ihren Anruf und gerne habe ich Ihnen die 5 Minuten meiner Zeit geschenkt!


      Irgendwie fühle ich mich grade wie die Melkkuh von BMW - kennt jemand von euch ähnliches?

      Hat jemand von euch einen Tip wo ich die Batterie im Raum Frankfurt zu einem fairen Preis getauscht bekomme?

      Ist die Codierung nun notwendig?

      Was passiert eigentlich wenn diese Elektronikbomber irgendwann in Regionen gefahren werden in denen sich die Leute keine 450 Euro für eine Batterie leisten können?
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      Hier noch einmal Bilder davor - OZ Ultraleggera HLT, VA Radmitte mit Kotflügelkante 34 mm, HA Radmitte zu Kotflügelkante 36 cm, hinten 10er Distanzen und vorne keine (passten nicht):

       

       
      Nun hatte ich schon häufig mit den H&R Federn geliebäugelt, aber es gab da ein Problem: Die Traglast aus dem Gutachten war etwas zu gering für mein Fahrzeug. Mein Spider wiegt zwar mit vollem Tank nur 1.525 kg, aber im Schein stehen eben die 1.665 kg und Achslasten von 830 und 960 kg. Im Gutachten sind aber nur 800 und 940 kg aufgeführt. Das trägt einem natürlich kein Prüfer so ein. Damals hatte Ferrari einfach die Achslasten geändert (nicht real sondern auf dem Papier) und die Gutachten sind für den 360 und den F430, aber eben zu  den Anfängen des F430. Nachtragen wollte man das nicht. Ich habe nun endlich eine Bestätigung von H&R bekommen für die Unbedenklichkeit der minimalen Erhöhung der Traglast und somit ist die Eintragung auch kein Problem. Wenn also jemand mal eintragen will und das Gutachten passt nicht, einfach bei mir melden! Übrigens bin ich kein H&R Händler, falls das jemand denkt. 
       
      Die Federrate der Serienfedern sind VA 55N/mm und HA100N/mm. Das ist schon ziemlich weich. Die H&R sind VA 77N/mm und HA 148N/mm, also ca. 1/3 härter und zudem noch progressiv gewickelt (Serie linear). Das heißt gegen Ende des Federwegs wird die H&R etwas härter und die Serienfeder bleibt immer gleich, was dann zum Durchschlagen führt. Das waren ja schon einmal gute Voraussetzungen. 
       
      Ich habe also die H&R Federn gekauft und beim Mario einbauen lassen. Zudem haben wir den maximal möglichen legalen und TÜV konformen Wert bezüglich der Fahrzeughöhe gewählt. Tiefer würde schon noch gehen, aber eben nicht mehr legal und meiner Meinung nach auch nicht mehr sinnvoll. Wir sind jetzt bei Radmitte zu Kotflügelkante VA bei 33 cm und HA bei 34 cm. Das ist optisch schon ein Knüller. Natürlich muss ich jetzt bei Abfahrten zu Tiefgaragen in Hotels etc. mehr aufpassen, aber was wirklich zählte war eine Frage: Kann man so wirklich sportlich fahren ohne aufzusetzen oder zu "hoppeln"? 
       
      Bevor ich euch den ersten Eindruck mitteile (Pässe und viele Kurven hintereinander bin ich nämlich noch nicht gefahren) noch Infos zu den Einstellwerten bezüglich der Achsvermessung. Ich hatte bisher hinten 2 Grad negativen Sturz und vorne 1 Grad und 30 Minuten negativ. Ich wollte es doch etwas mehr auf Kurven ausrichten, ohne Sicherheit bei 300 km/h auf´s Spiel zu setzen oder mir die Reifen kaputt zu machen. Ich habe dann auch vorne auf 2 Grad negativen Sturz einstellen lassen. Das hatte zur Folge das nun auch vorne 10er Scheiben rein passen, was aber auf den folgenden Bildern noch nicht montiert ist. War aber fast klar, da das Rad oben natürlich nun deutlich weiter innen steht.
       
      Nun aber der erste Eindruck nach 150 km Autobahn und etwas Landstraße mit schnellen Kurven:
      Das war die beste Entscheidung einer Tuningmaßnahme die ich vielleicht je hatte. OK sicher ist für mich der Auspuff und der Sound noch wichtiger, aber rein vom Effekt für die Performance war das der Knüller. Ich bin heute auch mal 280 gefahren, ohne mich unsicher zu fühlen. Die 2 Grad negativer Sturz erfordern zwar Konzentration, aber es ist gar kein Problem. Das Auto federt komplett anders. Es ist natürlich härter, ohne aber hart zu wirken. Unebenheiten werden "smooth" weg gefedert, aber ohne tief einzutauchen. Auch wirklich harte Bodenwellen bei hoher Geschwindigkeit hatten kein Durchschlagen oder Aufsetzen zur Folge, trotz der aktuellen Tiefe. Das Auto liegt brutal satt auf der Straßen und die Seitenneigung in Kurven quasi gar nicht mehr vorhanden. Alles harmoniert wundervoll. Das Zusammenspiel zwischen Federn, Felgen, Achseinstellung und Reifen sind eine Wucht. Der Grip ist wirklich heftig.
       
      Werde euch weiter auf dem Laufenden halten bezüglich Passfahrten etc., kann aber sagen: Absolute Empfehlung!!!! 
       
      Nun die aktuellen Bilder, vorne noch ohne Distanzen, wirkt optisch daher vielleicht noch etwas tiefer.
       

       

       

       

       

       
      Achso und falls jemand über die Sauberkeit meines Lackes meckert: Es hat auf der Hinfahrt brutal geregnet und auf der Rückfahrt gab es auch einen Schauer. Wenigstens die Versiegelung konnte sich beweisen und hat bestanden. 

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