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Philippr

Autokauf in Italien ohne Erstwohnsitz

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Philippr
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Geschätzte Mitforisten

 

Meines Wissens ist es beinahe unmöglich ein Automobil in Italien zuzulassen wenn man den Erstwohnsitz nicht in Italien hat.

Gerne würde ich jedoch die wunderbaren, alten Kennzeichen behalten, besitze jedoch nur eine Liegenschaft in Italien - nicht als Erstwohnsitz.

 

Ich gehe davon aus, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe. Welche legalen Tricks gibt es, um doch einen italienischen Wagen in Italien zulassen zu können?

 

Beste Grüsse

Philippr

 

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hugoservatius
Geschrieben

Ich kenne dieses Problem...

 

Aus meiner Sicht gibt es nur wenige Möglichkeiten:

 

1.

Das Auto "proforma" auf eine wirkliche Vertrauensperson, die ihren Erstwohnsitz in Italien hat, zulassen

 

2.

Den Erstwohnsitz nach Italien verlegen, was ich angesichts der derzeitigen politischen Situation im Lande für wenig empfehlenswert halte...

 

3.

Das Auto in Deinem Heimatland zulassen, aber die Kennzeichen nicht montieren, sondern die schönen, alten Italienischen Kennzeichen montiert zu lassen - so macht es ein Bekannter hier in Deutschland, er hat an seinem Ghibli die alten "Roma"-Kennzeichen montiert und die Deutschen Kennzeichen im Kofferraum liegen, ein anderer fährt auf seinem Vorkriegs-MG die alten Britischen Kennzeichen und hat ebenfalls die Deutschen Kennzeichen dabei - was allerdings bei einer Kontrolle passiert, möchte ich mir weder in Deutschland, noch in der Schweiz ,ausmalen...

 

Vermutlich wenig hilfreiche Grüße, Hugo.

 

Philippr
Geschrieben

Lieber Hugo

 

Herzlichen Dank!

Die erste Variante habe ich mir bereits überlegt - in der Tat wären meine italienischen Nachbarn grundsätzlich dafür geeignet, da sie korrekter und konformer leben als jeder schweizer Beamte - ich müsste keine Angst haben, dass sie eines Tages mit dem Wagen durchbrennen. Allerdings schreiten sie auch sehr ängstlich durchs Leben - „avevamo paura“ ist praktisch in jeder Konversation zu hören - ich bezweifle daher, dass sie für eine solche Zulassungsvariante zu begeistern wären.

 

Wie Du ebenfalls schreibst, die zweite Variante klingt leider romantischer als sie wirklich ist.

 

Die dritte Variante ist nur für besonders Mutige - was mit mir in Italien geschehen würde, wenn ich mit einem in der Schweiz zugelassenen und alte, italienische Kennzeichnen tragenden Automobil erwischt werde, mag ich mir ebenfalls nicht ausmalen.

 

Ich mache mich mal auf die Suche nach vertrauenswürdigen, aber nicht allzu korrekten Italienern...

 

Herzliche Grüsse in den Norden

 

Ph.

FerraristiV12
Geschrieben

mal eine Frage, da mich das auch interessiert:

Das trifft dann sicherlich auf sämtliche Fahrzeuge zu,  z.B. auch eine Vespa?

Angenommen man hat eine Ferienwohnung in Italien u. will vor Ort eine Vespa haben, ich hätte jetzt wenig Lust die Vespa alle 2 Jahre nach Deutschland zum TüV zu bringen ??

JaHaHe
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb FerraristiV12:

Angenommen man hat eine Ferienwohnung in Italien u. will vor Ort eine Vespa haben, ich hätte jetzt wenig Lust die Vespa alle 2 Jahre nach Deutschland zum TüV zu bringen ??

Die Italiener haben Gott sei Dank anderes zu tun, als deutsche TÜV Plaketten zu kontrollieren. 

Ich fahre deshalb in Italien auch eine deutsche Vespa und schäme mich jedesmal ein wenig.... 

Leider habe ich auch keine Lösung für das Problem parat... 

 

Außer wir gründen alle zusammen  Società anonima, mit Sitz an repräsentativer Mailänder Adresse, Dottore Ugo wird Direttore, Dottore San Remo Betriebsarzt und Philipps vorsichtiger Nachbar darf Aufsichtsratsvorsitzender werden. Dann können wir alle die alten Kisten dort zulassen und wunderschöne Kennzeichen montieren.... 

 

Nur folgt der große Schreck, wenn wir bei der nächsten Verwaltungsratssitzung in Harry´s Bar alle verhaftet werden und mit einem dieser grauen Boote abtransportiert werden. Das Dottore Ugo den zupackenden Venzianischen Beamten der Guardia di Finanza noch erklärt, ein Boot dürfe grundsätzlich nur weiß oder blau sein, da die Farben grau und schwarz im Meer nicht vorkommen, hilft keinem weiter. 

spacer.png

Ein letzter Blick von der Seufzerbrücke und wir werden alle ausgewiesen und müssen zurück ins Büro. 

 

Peccato! 

bearbeitet von JaHaHe
hugoservatius
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb JaHaHe:

Nur folgt der große Schreck, wenn wir bei der nächsten Verwaltungsratssitzung in Harry´s Bar alle verhaftet werden und mit einem dieser grauen Boote abtransportiert werden. Das Dottore Ugo den zupackenden Venzianischen Beamten der Guardia di Finanza noch erklärt, ein Boot dürfe grundsätzlich nur weiß oder blau sein, da die Farben grau und schwarz im Meer nicht vorkommen, hilft keinem weiter. 

 

Die Vernehmung der Protagonisten durch R. M. und M. B. war nicht vergnügungssteuerpflichtig; Gott sei Dank fand Ingeniere Ugo beim Ausleeren seiner Hosentasche noch ein Zuckertütchen aus Harry's Bar, damit konnte der etwas fade Filterkaffee, den die Inquisatoren anboten, ein wenig versüßt werden...

 

IMG_3301.thumb.jpg.07b4ae94638c6ee9d276da56b1629700.jpg

 

Grüße aus der Abschiebungszelle, Hugo.

FerraristiV12
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb JaHaHe:

Die Italiener haben Gott sei Dank anderes zu tun, als deutsche TÜV Plaketten zu kontrollieren. 

Ich fahre deshalb in Italien auch eine deutsche Vespa und schäme mich jedesmal ein wenig....

so habe ich mir das auch schon gedacht..........

Andreas.
Geschrieben

Habe ich das Konstrukt richtig verstanden?

- Fahrzeug wird in Deutschland (oder der Schweiz?) zugelassen, versichert und getüvt

- Nutzung des Fahrzeuges ausschließlich in Italien

- Halter lt. Fahrzeugpapiere ist (ausschließlich?) die natürliche Person "Philippr"

- es sollen aber die originalen italienischen Kennzeichen auf dem Fahrzeug bleiben?

hugoservatius
Geschrieben

Nein, da hast Du gerade mal nix richtig verstanden... O:-)

RMousavian
Geschrieben (bearbeitet)

Der Wagen soll in D bewegt werden, aus optischen Gründen aber die italienischen Kennzeichen behalten. 

 

Ich verstehe das Vorhaben, und rate davon ab. Ich glaube, diese Kennzeichengeschichte wird vom TE überbewertet, erst recht, betrachtet man den Aufwand und auch ggf. die Risiken bei Verstoss gegen allfällige Bestimmungen.

 

Wenn es ein schönes Auto ist, so wird es - und die Umwelt - das Zugeständnis an die Realität schon verkraften. Für Instagram-geeignete Fotoshootings kann man ja die alten Schilder montieren, und beim Ausstellen des Fahrzeugs bei Veranstaltungen auch. 

 

Die Rechtslage in D ist ja zudem eindeutig - bewegt man als deutscher Staatsbürger ein im Ausland zugelassenes Auto auf deutschen Strassen, ist dies ein Verstoß gegen bestimmte Regeln, nachgoogelbar, oft diskutiert, ist aber so. Als die Zulassung auf Nachbar/Kumpel/Haushälterin Beppone bringt auch nichts.

 

In der heimischen Garage jedoch kann man die Schilder anbringen und sich mit einem Barett, einem Ring Zwiebeln und einem Baguette unter dem Arm ganz lebenartig-italienisch fühlen, anstatt Kohlsuppengeruch im Treppenhaus und Heinz-Ehrhardt-artiger Spiesseigkeit und Hüftsteife. Carramba! 

bearbeitet von RMousavian
Andreas.
Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb hugoservatius:

Nein, da hast Du gerade mal nix richtig verstanden... O:-)

Wo genau ist mein Denkfehler?

hugoservatius
Geschrieben

Ich denke, daß der Wagen in Italien zugelassen bleiben soll, da er noch die schönen, alten Kennzeichen trägt, da aber der Eigner nur einen Zweitwohnsitz in Italien hat, dieses nur möglich ist, wenn er auf jemanden mit einem Erstwohnsitz zugelassen werden wird.

 

Erklärende Grüße, Hugo.

Andreas.
Geschrieben (bearbeitet)

Ist eine Antwort, aber nicht auf meine "Unterstellungen" bezogen, ok ;)

 

Am ‎30‎.‎07‎.‎2019 um 11:38 schrieb Philippr:

Welche legalen Tricks gibt es, um doch einen italienischen Wagen in Italien zulassen zu können?

Es geht ja nicht um die Zulassung, sondern um die Nutzung der alten Kennzeichen -> also grundsätzlich keine Möglichkeit. Weil sämtliche Neuzulassungen ab 1994 die alten Kennzeichen nicht mehr tragen dürfen. Soweit mein letzter Stand.

 

In manchen Bezirken Italiens gibt es "angeblich" Sonderregelungen für organisierte Ausfahrten, dass bei den Foto- & Filmaufnahmen die alten Kennzeichen genutzt werden dürfen und während der Veranstaltung dann eben diese montiert sind. Die offiziellen (italienischen) Schilder müssen aber im Fahrzeug vorhanden sein für An- & Abreise, Kontrollen etc. Auch eine offizielle Ausnahmegenehmigung für besondere historische Fahrzeuge gibt es, z.B. ein alter Schulbus mit entsprechend auffälliger Folierung - Identifizierbarkeit des Eigentümers bei einem Rechtsverstoß.

 

Du kannst natürlich das Fahrzeug in deinem Heimatland zulassen, aber dafür eben die regelmäßige Pflicht zur Überprüfung der Verkehrssicherheit zur Aufrechterhaltung des (Haftpflicht-)Versicherungsschutzes, was also wieder Logistik erfordert - siehe das Beispiel mit der Vespa weiter oben. Aber - ändert ja nichts am ursächlichen Problem der alten Kennzeichen.

 

Zur Frage mit der Liegenschaft - du kannst mit der dort ansässigen Zulassungsstelle reden, unter welchen Voraussetzungen du den Wagen dort inländisch zulassen kannst, weil eben auch hier die Bezirke untereinander das unterschiedlich handhaben. Das Problem der Nutzung der alten Kennzeichen bleibt. Das Problem mit dem Versicherungsschutz ebenfalls, denn eine Zulassung erfordert ja auch eine (Haftpflicht-)Versicherung.

 

Was kannst du also tun? Nur die oben vorgeschlagene "Variante 3", das Fahrzeug in deinem Heimatland ordentlich zulassen mit allen Rechtsansprüchen/-abhängigkeiten, die alten Nummernschilder befestigen und darauf hoffen, dass die nächste Polizeikontrolle "milde" ausfällt. Hier empfiehlt es sich, einfach mal die ortsansässige Polizei zu besuchen und zu fragen, wie du das regeln könntest.

 

Urkundenfälschung und Verstoß gegen die Kennzeichnungspflicht hast du demnach in jedem Fall, egal wie du es drehst und wendest. Die (zivil- und straf-)rechtlichen Konsequenzen kann ich dir leider nicht beantworten, bin kein Fachjurist ;)

 

Wie immer gilt: Wer anders denkt, hat ggf. auch Recht :)

 

bearbeitet von Andreas.
hugoservatius
Geschrieben

Eine ausgesprochen "Deutsche" Antwort...

fridolin_pt
Geschrieben
Am 30.7.2019 um 11:38 schrieb Philippr:

Meines Wissens ist es beinahe unmöglich ein Automobil in Italien zuzulassen wenn man den Erstwohnsitz nicht in Italien hat.

Hast du in Italien einen zweiten Wohnsitz angemeldet?

In anderen Ländern hilft das.

RMousavian
Geschrieben
Am 30.7.2019 um 11:38 schrieb Philippr:

Geschätzte Mitforisten

 

Meines Wissens ist es beinahe unmöglich ein Automobil in Italien zuzulassen wenn man den Erstwohnsitz nicht in Italien hat.

Gerne würde ich jedoch die wunderbaren, alten Kennzeichen behalten, besitze jedoch nur eine Liegenschaft in Italien - nicht als Erstwohnsitz.

 

Ich gehe davon aus, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe. Welche legalen Tricks gibt es, um doch einen italienischen Wagen in Italien zulassen zu können?

 

Beste Grüsse

Philippr

 

Wo soll der Wagen nach der Zulassung bewegt werden, in Italien oder Deutschland?

me308
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Andreas.:

Urkundenfälschung und Verstoß gegen die Kennzeichnungspflicht hast du demnach in jedem Fall, egal wie du es drehst und wendest. Die (zivil- und straf-)rechtlichen Konsequenzen kann ich dir leider nicht beantworten, bin kein Fachjurist ;)

 

kost` € 1600.- 

kannst aber in Monatsraten zu 100.- € abzahlen  ? ?

 

wo bleibt der kleine Revoluzzer in Euch allen   ?? ?

 

 

Gruß vom Lago

Michael

 

Andreas.
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb hugoservatius:

Eine ausgesprochen "Deutsche" Antwort...

Stimmt, deine Wurzeln kannst du nicht verleugnen :D

 

@me308 Sehr gut, das geht ja noch ;)

 

RMousavian
Geschrieben

Für mich als Nichtdeutschen immer wieder faszinieren, wie "deutsch" als pejoratives Wort verwendet wird, von den Deutschen selbt.

tollewurst
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb me308:

 

kost` € 1600.- 

kannst aber in Monatsraten zu 100.- € abzahlen  ? ?

 

wo bleibt der kleine Revoluzzer in Euch allen   ?? ?

 

 

Gruß vom Lago

Michael

 

Das bezieht sich aber auf Robin1 in MUC oder ?

Thorsten0815
Geschrieben

Ich kenne solche Fälle ,es geht nicht um das alte Nummernschild, sondern die Zulassung ohne Wohnsitz und aus anderen Gründen, über den Händler/Filiale. Aber nur bei hochpreisigen Marken/Fahrzeugen, die auch dort gekauft wurden. Eventuell kannst Du da mal nachfragen. 

Kurt_Kroemer
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb RMousavian:

Für mich als Nichtdeutschen immer wieder faszinieren, wie "deutsch" als pejoratives Wort verwendet wird, von den Deutschen selbt.

Jetzt musste ich auch Mal googeln. ?

 

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au0n0m
Geschrieben

Wie wärs mit Italienerin heiraten ?

Luimex
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Kurt_Kroemer:

Jetzt musste ich auch Mal googeln. ?

 

ich auch............. X-)

vor einer Stunde schrieb au0n0m:

Wie wärs mit Italienerin heiraten ?

Prinzipiell eine gute Idee, aber ändert ja nichts am Wohnsitz......... ;)

erictrav
Geschrieben

Hab ich schon, aber nicht wegen dem Wohnsitz ?

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    • Der war einfach unter dem Weihnachtsbaum. Mein neues Spielzeug. 1964 Ferrari 330 GT 2+2 Serie 1
      https://fahrzeuge.dorotheum.com/de/l/6001794/
       
       













    • Liebe CP'ler, ich habe es endlich getan. Ich habe mir einen Jaguar F-Type V6 Roadster gekauft.
       
      Es war, bis zuletzt, eine ziemlich lange Odyssee, über die ich im Folgenden ganz offen erzählen möchte, weil ich denke, dass meine Geschichte an einigen Stellen lehrreich sein könnte, für Sportwagenbegeisterte, die ebenfalls noch auf der Suche sind. Wer sich für diesen Seelen-Striptease nicht interessiert, kann gerne weiter scrollen, am Ende gibt es ein paar Bilder.
       
      Der Anfang
       
      Unsere Geschichte beginnt im Sommer 2013... ein junger Mann, Ende 20, hatte sich ein wenig Geld beiseitegelegt, um sich seinen ersten "Sportwagen-Exoten" zu kaufen. Das Objekt der Begierde war ein gebrauchter Jaguar XK (Coupé ab 2006). Die Marke, mit ihrer Geschichte, mit ihren wunderschönen Fahrzeugen, hatte mich schon immer fasziniert. Das Design des XK gefällt mir bis heute sehr gut und der damals verbaute Motor, der 4,2 L V8 Sauger, ist ein wahrer Klassiker, welcher in etlichen Modellen von Jaguar und Aston Martin verwendet worden ist. Nach einiger Recherche vereinbarte ich einen Besichtigungstermin bei einem Markenhändler in München. Wie es der Zufall wollte, hatte dieser Händler just am Vorabend eine Präsentation des neuen F-Types für seine Kunden. Tja, da stand nun ein F-Type Cabrio, in Weiß, direkt im Eingangsbereich. Als regelmäßiger Leser diverser Autozeitschriften, hatte ich von dem Wagen zwar schon gehört, aber 1. hatte Jaguar schon zu oft davon gesprochen den "Nachfolger" des E-Types zu bauen (sie haben praktisch seit den 80ern jedes ihrer Modelle so vorgestellt  ) und 2. wirkten die ersten Fotos reichlich unspektakulär. Kaum vorstellbar, wenn man das Auto heute betrachtet. Jedenfalls gab man mir direkt die Schlüssel für eine Probefahrt mit dem F-Type und ich lernte schnell den Unterschied zwischen einem straffen Sportwagen und den auf Komfort ausgelegten XK, welcher "nur" ein GT ist, kennen. Mein Gott, hat der F-Type Spaß gemacht! Es hat einfach alles gepasst, die Sitzposition, das Lenkgefühl, das komplette Fahrgefühl. Und dann der Sound! Dieses voluminöse röhren, dass sich einem die Härchen aufrichten, gewürzt mit Fehlzündungen bei der Gaswegnahme... es war Liebe auf den ersten Blick. Jedenfalls hatte sich das Thema "gebrauchter XK" sofort erledigt. (Das Bessere ist des Guten Feind.) Ich wollte einen F-Type. Konfigurierte gleich einen für knapp unter 100.000. Ups.
       
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      Jedenfalls fühlte es sich für mich immer sehr beruhigend, häuslich und vertraut an, wenn ich mich an so einen Sonntag für ein paar Minuten in einen ausgestellten F-Type gesetzt habe. Als würde man nach Hause kommen und sich in seinen vertrauten und bequemen Sessel vor dem Fernseher fallen lassen. Mein Frust verflog und ich konnte mich schlagartig wieder daran erinnern, weshalb ich mich so abrackerte. Mit frischer Kraft und einem klaren Ziel vor Augen konnte es weitergehen.
      So schwer diese Zeit auch war, im Nachhinein bin ich froh, dass ich anfangs nicht der Versuchung erlegen bin und mich gegen eine auf Gedeih und Verderb forcierten Finanzierung entschieden habe. (Etwas wovor mich auch immer wieder Mitglieder dieses Forums gewarnt hatten). Ja, ich erlitt unerwartete finanzielle Rückschläge, aber ich konnte sie wegstecken / zeitnah ausgleichen und weiter machen. Zusätzlich mit einer knapp kalkulierten Finanzierung für einen Sportwagen im Nacken, wäre mir dies nicht gelungen. (bzw. ich hätte mit hohen Verlusten aus dem Vertrag aussteigen müssen.) Ich kann nur jedem, der sich sein Traumauto kaufen möchte raten: trefft eine finanziell ehrliche und verantwortungsvolle Entscheidung! Macht euer Leben nicht von einem Auto abhängig, so sehr ihr euch auch danach sehnt!
       
      Das Ziel zum Greifen nah… oder doch nicht?
       
      Dann kam das Jahr 2018; endlich mal lief alles nach Plan. Ende Oktober wusste ich, jetzt kann nichts mehr schiefgehen. Voller Freude schaute ich in der Gebrauchtwagenabteilung meines Händlers vorbei, diktierte ihm meine Suchkriterien und meine knallharten Preisvorstellungen gleich mit dazu. Denn in all dieser Zeit hatte er sein Übriges getan, um mich bei der Stange zu halten, mich zu Veranstaltungen eingeladen, mir immer neue F-Type Varianten zur Probefahrt überlassen, etc. Zusammen mit den längeren Fahrten, die ich zusätzlich / zufällig mit dem F-Type machen konnte (Promo-Touren: Bad Kissing, Monaco, Gumball 3000), habe ich sicherlich an die 5.000 km mit dem Wagen zurückgelegt. Ich kannte das Fahrzeug also wirklich gut, wusste welche Ausstattungsoptionen ich haben wollte und da ich eh seit Jahren die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt verfolgte, war ich absolut sicher, dass ich ein top Fahrzeug zu einem top Preis, im Handumdrehen würde bekommen können. Oh, was war ich doch für ein naiver Trottel! 
       
      Zunächst hatte ich die saisonalen Preisschwankungen bei Cabrios unterschätzt. Das sind schon mal locker 10 – 15 %. Dann musste ich feststellen, dass das viel zitierte Süd -> Nord Preisgefälle in Deutschland tatsächlich real ist, vergleichbare Fahrzeuge sind im Norden (durchschnittlich) 10% günstiger. Hinzu kam die Erkenntnis – nachdem ich die ersten Fahrzeuge inspiziert hatte – das nichts, wirklich gar nichts, eine persönliche Besichtigung ersetzen kann. Den Zustand des Lacks, der Bremsen, der Reifen, des Innenraums, - all das kann man, selbst auf den besten Fotos, nicht aus der Ferne beurteilen. Nur wenn ich mit meiner eigenen Hand über das Leder streiche und die Oberflächenstruktur spüre, kann ich den Zustand wirklich beurteilen. Nur wenn ich selbst den Innenraum rieche, weiß ich, ob der Vorbesitzer ein Raucher war, oder seinen Hund hat mitfahren lassen, oder seine Energydrinks verschüttet hat, etc. Und schließlich kann man nur bei einer persönlichen Besichtigung überprüfen (bzw. versuchen), ob es sich um ein „sauberes“ Fahrzeug handelt. Durch das Internet kann man heutzutage Angebote blitzschnell vergleichen, daher ist der Konkurrenzdruck auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr hoch und niemand hat etwas zu verschenken. Leider verführt diese Situation viele Verkäufer zum tricksen, verschleiern, verschweigen. Es gab fast nichts, was ich nicht erlebt hätte! Reparierter Unfallschaden in der Anzeige nicht angegeben (offizieller Jaguar Händler), oder Ex-Mietwagen aus dem EU-Ausland – Wartungsintervalle überschritten, wieso auch nicht, oder laut Anzeige lückenlos Scheckheftgepflegt bei Jaguar – Fahrgestellnummer über einen Kontakt checken lassen, seit 3 Jahren hat keine Jaguar Werkstatt dieses Fahrzeug zu Gesicht bekommen… und für all das bin ich zig Tage und insgesamt sicher tausende Kilometer durch die Bundesrepublik getourt.
       
      Die Zeit verging - wir sind inzwischen im Frühjahr 2019 angelangt - und ich habe mich selbst immer weiter unter Druck gesetzt. Hatte schon Ausfahrten, Veranstaltungen, ganze Urlaubswochen geplant, wohin ich überall mit dem Wagen fahren würde… ich hatte sogar schon im März einen Mietvertrag für einen zusätzlichen Tiefgaragenstellplatz unterschrieben!
      (auch keine leichte Aufgabe, einen ausreichend breiten TG Platz in München, zu einem akzeptablen Preis, - und idealerweise auch noch in fußläufiger Nähe, zu finden!)
      Ihr könnt meinen steigenden Frustlevel sicherlich nachempfinden; da freut man sich auf die kommende Saison, hat alles vorbereitet / geplant – und findet einfach kein passendes Auto.
      Aus lauter Frust und Torschlusspanik, fing ich irgendwann an, über den Tellerrand zu blicken und mögliche Alternativen zu sondieren: Audi R8, Aston Martin V8 Vantage, Maserati GrandTurismo und schließlich immer wildere, haarsträubende Angebote zu checken: Aston Martin DB9 (pre-facelift), Ferrari 355 F1, Dubai Import Gallardo LP500 und was sonst nicht alles.
      Mal abgesehen davon, dass diese Autos nicht ohne Grund mit einem günstigen Kaufpreis lockten, dass auch hier gute Exemplare gutes Geld kosten, konnte ich zu diesen Autos, während der Probefahrt, einfach keine emotionale Bindung aufbauen. Jedenfalls nicht so, wie zu einem F-Type. (interessanter Weise auch nicht zu neueren, deutlich schnelleren, teureren Fahrzeugen, die ich in der Zwischenzeit mal fahren konnte.)
       
      Im Juni 2019 habe ich es schließlich eingesehen und mich mit der Tatsache abgefunden, dass die Suche länger dauern wird. Statt jeden Tag, schaute ich nur einmal im Monat auf die Gebrauchtwagenbörsen. Dabei habe ich eine weitere Lektion gelernt: Zeit fließt nur in eine Richtung. Es wird immer neue Angebote geben. Es kommen immer mehr Fahrzeuge auf den Gebrauchtwagenmarkt. Man darf sich nicht ärgern, wenn man mal ein vermeintliches Super-Angebot verpasst hat, denn irgendwann wird es ein besseres geben. Immer.
      Man sollte aber auch keine unrealistischen Erwartungen haben, im Sinne von „ach, der hat für X inseriert, aber ich mache den Deal des Jahrhunderts und werde ihn runterhandeln auf X-35%!“. Die Preisangaben im Internet ergeben einen Preiskorridor, den man immer besser einschätzen kann, je länger man den Markt beobachtet und je mehr Fahrzeuge man tatsächlich besichtigt hat. Man kennt aber nie die genauen Hintergründe des Verkäufers. Manche haben einen großen Verhandlungsspielraum, manche weniger. Manche habe großen Druck ein Fahrzeug zu verkaufen, manche eben nicht.
       
      Ende Herbst, Anfang Winter ist, meiner Erfahrung nach, die beste Zeit sich einen Sportwagen / ein Cabrio zu kaufen. Diesmal habe ich mich nicht stressen lassen. Ab September 2019 wieder intensiv gesucht, aber ein wenig vorausgeplant. Zum Beispiel wusste ich, dass jeder offizielle Händler zu dieser Zeit irgendwelche Aktionswochen hat, um übrig gebliebene Autos noch vor Ende des Jahres los zu werden. Die Aktionswochen von Jaguar Land Rover kamen und gingen, aber ich ließ mir Zeit. Klammerte mich nicht mehr so fanatisch an alle meine Suchkriterien (z.B.: ist eine Lenkradheizung zwar nett, sollte bei einem Sportwagen vielleicht aber nicht unbedingt ein Ausschlusskriterium sein  ) und hatte am Ende drei Finalisten. Nach weiteren Gesprächen mit den jeweiligen Verkäufern (und natürlich einer ausführlichen Diskussion mit mir selbst  ) entschied ich mich dann für das teuerste – jedoch beste Fahrzeug. Es war das jüngste, hatte die geringste Laufleistung und die besten Garantien. Wenn man, so wie ich, plant das Fahrzeug länger als 1-2 Jahre zu behalten, sollte das einem einen geringen Aufpreis Wert sein. Man wird länger Freude damit haben und irgendwann beim Wiederverkauf den Unterschied auch merken. Schlussendlich kamen dann noch einige – für mich günstige -  Faktoren zeitgleich zusammen:
       
      - das Fahrzeug stand schon etwa 1 Jahr beim Händler
      - die Farbkombi war nicht unbedingt Massengeschmack tauglich
      - die Wahrscheinlichkeit, dass der Händler das Fahrzeug in den kommenden Monaten würde verkaufen können war sehr gering
      - das dazugehörige Inspektionspaket lief in 4 Monaten aus
      - die Präsentation des Nachfolgers (großes Facelift) stand unmittelbar(2 Wochen) bevor
       
      Der Händler kam mir also noch einmal preislich entgegen, sodass meine Geduld letztendlich belohnt wurde. Ich kaufte das beste Auto – und es war noch nicht mal das teuerste.
      Am Freitag vor einer Woche habe ich meine Raubkatze abgeholt und bin (inkl. Rückfahrt) seither schon 1.000 km mit einem breiten Dauergrinsen gefahren.
       
      Es handelt sich um einen V6 Roadster in Ultimate Black Metallic mit 340 PS. EZ 03/2017, 18.600. km gelaufen, inkl. Inspektion bis 03/2020 und "Jaguar Approved" Garantie bis 03/2022.
      Ich gehe später noch auf die Details ein, - und was für Änderungen noch geplant sind... 
       
      Zunächst möchte ich aber Danke sagen. Dieses Forum war mir wirklich eine große Hilfe. Ich wurde freundlich in die Community aufgenommen und wirklich viele Mitglieder - Menschen die mich zuvor kaum oder gar nicht kannten - gaben mir bereitwillig wertvolle Tipps, Ratschläge und Kontakte; - zu allen möglichen Themen. Vielen Dank also an: @CaptainCRC @C6-Baby @F40org @F430Matze @IronMichl @Luimex @RobertRS @Ultimatum @WuerttRene 
       
      Das ist Carpassion at its best!









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