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bruenoferrari

512 TR Unfall - keine Teile mehr verfügbar

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bruenoferrari
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Hallo Leute, ich hatte mit meinem Tr Anfang September das Pech,  in die Leitplanken zu fahren. Möchte da jetzt auch nicht weiter im Detail drauf eingehen. 

Seit dem 12. September versucht sich ein Gutachter, im Auftrag meiner Versicherung an der Ausstellung eines Gutachtens. Es wurden auch schon mehrere erstellt, aber die Versicherung war damit nicht einverstanden.

Kurz geschrieben, es sind wohl über 80% der Ersatzteile nicht mehr lieferbar. Angeblich hat Ferrari auch keine Zeittabellen für die Reparaturwerte und  Lack . Gesucht wurde weltweit. Eurospares usw.

Der Gutachter hat nun Preise eingeholt, die fehlenden Teile anfertigen zu lassen und darauf mit den lieferbaren Teilen ein Gesamtgutachten erstellt. Damit konnte die Versicherung auch nichts anfangen und beauftragte den Gutachter, erneut ein Gutachten zu erstellen, als wenn die Ersatzteile lieferbar sind. Ist natürlich auch wesentlich geringer ausgefallen. 

Mein Problem an der Geschichte ist, dass wenn ich das Auto bei Ferrari reparieren lasse, diese ja nicht drumrumkommen, Teile anfertigen zu lassen. Ansonsten würde die Reparatur ja ewig dauern.  

Die Versicherung möchte das Gutachten, auf der Basis der“Ersatzteilliste“, ohne Berücksichtigung der nicht mehr lieferbaren Teile auszahlen. 

Damit komme ich dann nicht sehr weit oder mein Tr steht dann ewig in der Werkstatt und es reicht ja auch garnicht aus!

 

Hat jemand irgendwelche Erfahrungen zu der Geschichte!? Nach meinem Verständnis muss doch dann, bis Max. zum versicherten Wiederbeschaffungswert gezahlt werden. 

 

Lg

Mirko

bearbeitet von bruenoferrari
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Gast
Geschrieben

Um was für Teile geht es denn? Karosserieteile, klar. Glas und Technik auch?

bruenoferrari
Geschrieben

Achsen, Rahmen, Karosserie. Eigentlich fast alles. 

 

Aber er es geht mir um den Vorgang an sich. 

Gast
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb bruenoferrari:

Hat jemand irgendwelche Erfahrungen zu der Geschichte!? Nach meinem Verständnis muss doch dann, bis Max. zum versicherten Wiederbeschaffungswert gezahlt werden. 

Diese Frage kannst du nur selbst beantworten, da niemand deine Versicherungsbedingungen, sprich "Kleingedrucktes" , kennt. Mir erschliesst sich aus deinem Post nicht, warum auf Gutachtenbasis abgerechnet werden soll. Hierbei würde dir ja auch noch die anfallende Mehrwertsteuer nicht ausgezahlt. Es geht ja wohl um deine Vollkasko. Zu welchen Bedingungen repariert oder wann der Wiederbeschaffungswert ausgezahlt wird, siehst du in den  von dir mit deiner Versicherung vereinbarten Bedingungen.

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Die Frage ist doch, ob es ein Totalschaden ist.

 

Bei Ferrari einen solchen Schadensumfang reparieren zu lassen dürfte über dem (aktuellen) Wiederbeschaffungswert liegen. Der dubiose Export-Experte bekommt das alles sicherlich deutlich preiswerter hin, aber darauf kann sich der Gutachter wohl kaum stützen.

 

Abgesehen davon, was ist das für ein Gutachter? Wenn der ein Gutachten abgeliefert hat und das gefällt der Versicherung nicht, dann muss sie halt einen anderen Gutachter beauftragen (und bezahlen). Als Gutachter würde ich doch nur "nachbessern", wenn ich einen echten Fehler gemacht hätte.

 

Dann bekämst Du wohl diesen Wert ausgezahlt und das Auto würde seitens der Versicherung verwertet (hast Du dann nichts mehr mit zu tun, es sei denn Du kaufst den "Schrott" der Versicherung ab).

 

Übrigens, egal ob Teile erhältlich sind oder angefertigt werden, Du bleibst sowieso auf einer Differenz "alt gegen neu" sitzen, welche Dir von der Versicherung abgezogen wird. Denn die ausgetauschten Teile waren ja alt und auf die eine oder andere Weise abgenutzt, während die neuen Teile Neuteile sind. Das kann sich ziemlich läppern .... B).

 

P.S.: Hoffe, dass weder Du noch Andere allzu heftige Blessuren davon getragen haben.

bearbeitet von Gast
bruenoferrari
Geschrieben

Es geht doch um die Erstzteile die es nicht mehr gibt. Wie kann ich da einen Preis definieren wo es kein Ersatzteil gibt!? Es müsste angefertigt werden. Also teurer! 

 

Es wurden auch nur die Rechten Stossdämpfer angegeben, wobei Ferrari sagt alle müssen neu. 

 

Fz ist erste Hand mit 15000 km. Versicherungswert 200.000€ Wiederherstellungswert 300000€. 

 

Die rechte Vorder und Hinterradaufhängung wurden aus dem Rahmen gerissen. Also ist dann wohl auch der Rahmen verzogen. 

 

Kleines Beispiel: Ferrari schreib 7 Stunden Lackiervorbereitung incl. Lackierung. Gutachter sagt 3 reichen. Was soll ich dem Meister bei Ferrari sagen!? 

So zieht sich das durch das ganze Gutachten. 

 

Vor allem: keine Teile, das kann Jahre dauern. 

 

Vielleicht ist jemand sowas auch passiert und kann kann mir da weiter helfen!?

 

uns ist zum Gluck nichts passiert außer einem Schock. 

Den hab ich immernoch ?

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Dann trete doch deine Versicherungsansprüche an Ferrari ab und die setzen sich mit der Versicherung auseinander. Da es keine Teile gibt, muss du mit der langen Reparaturdauer wohl leben.

Da kannst du nur helfend eingreifen und ständig das Internet nach den fehlenden Teilen durchforsten. Du wirst kaum eine Chance haben, auf die Sonderanfertigung der Teile zu pochen, damit es schneller geht.

bearbeitet von Gast
Thorsten0815
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Jarama:

Abgesehen davon, was ist das für ein Gutachter? Wenn der ein Gutachten abgeliefert hat und das gefällt der Versicherung nicht, dann muss sie halt einen anderen Gutachter beauftragen (und bezahlen). Als Gutachter würde ich doch nur "nachbessern", wenn ich einen echten Fehler gemacht hätte.

Bernhard, der Gutachter möchte doch weitere Aufträge von der Versicherung. O:-)

Anders würde sich ein Gutachter, beauftragt vom Versicherungsnehmer, verhalten.

 

Aber ja, Berufsehre . . . . ich verstehe Dich. :(

 

SManuel
Geschrieben

Womöglich keine Hilfe zu deinem Problem aber Gas Monkey aus der USA hat mal einen Totalschaden Ferrari F40 aufgebaut.

Kosten lagen da bei ca. 220 T. Dollar, klar kein vergleich zum TR aber der dürte auch bei 100 T. Euro sein. Was sagt Ferrari selber dazu ??

 

Am 21.11.2017 um 18:37 schrieb bruenoferrari:

Kleines Beispiel: Ferrari schreib 7 Stunden Lackiervorbereitung incl. Lackierung. Gutachter sagt 3 reichen. Was soll ich dem Meister bei Ferrari sagen!? 

So zieht sich das durch das ganze Gutachten. 

 

 

Würde ich nachfragen wie das sein kann und was da anders ist ?? Da passt was nicht die 7 Std. und eine Firma XX soll das alles in 3 Std. machen ??

tollewurst
Geschrieben

Fiktiv abrechnen, einen anderen gebrauchten kaufen, schlachten und Deinen reparieren. Den Rest des Schlaftfahrzeug verkaufen und gut ist. Alles andere kostet nur mehr Zeit und Nerven.

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fridolin_pt
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb SManuel:

Würde ich nachfragen wie das sein kann und was da anders ist ?? Da passt was nicht die 7 Std. und eine Firma XX soll das alles in 3 Std. machen ??

Hatte ich auch schon. Hängt mit der Qualifikation des Gutachters zusammen (das Wort gut in der Berufsbezeichnung ist oft irreführend) oder ist mit dem Auftraggeber zu erklären (s.o.)

bearbeitet von fridolin_pt
  • Gefällt mir 3
biggi512tr
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo brunoferrari,

 

ich bin traurig - gut das Euch nicht wirklich was passiert ist.

Wie haben wir das schöne Auto bei unseren Treffen immer bewundert :)

Leider kann ich Dir aber zu Deiner Frage nicht wirkich helfen :(

 

Liebe Grüße

Biggi

 

 

bearbeitet von biggi512tr
WuerttRene
Geschrieben

@bruenoferrari ohne Deine Versicherungsbedingungen zu kennen (Stichwort Abzug alt für neu z.B.) wird es schwierig hier eine Aussage zu treffen.

Schick‘ mir doch mal per PN bei welcher Versicherung der Ferrari versichert ist, dann sehe ich mal ob ich Dir helfen kann.

  • Gefällt mir 3
C512K
Geschrieben

Es wird darauf ankommen was in den Versicherungsbedingungen steht- ohne dass man die hier kennt, ist keine Aussage darüber möglich was die Versicherung zahlen muss. Dass sie an den Gutachten rummeckern zeigt aber schon, dass die Zahlungsmoral der Versicherung nicht die Beste ist. Was bereits festzustehen scheint- der TR ist wohl leider ein wirtschaftlicher Totalschaden. 
Das Versicherungen stets nur bis zum Wiederbeschaffungswert zahlen stimmt so nicht- nach der Rechtsprechung ist ein 30% Aufschlag unter gewissen Umständen bei Fremdverschulden möglich. Bei selbstverschuldeten Unfällen ist allerdings idR. die im Vertrag genannte Höchstgrenze maßgebend.

 

Gruß

Wolly 108
Geschrieben

Hallo zusammen,

 

wie schon zuvor von C512K geschrieben, besteht unter gewissen Umständen die Möglichkeit bis zu 130% des Zeitwertes zu reparieren. Dies wären beim oben beschriebenen Zeitwert 260000 EUR. Da schon jetzt die kalkulierten Reparaturkosten diesen Wert übersteigen spielt es grundsätzlich versicherungstechnisch keine Rolle mehr ob der festgestellte Reparaturaufwand noch höher liegt. Ist halt ein wirtschaftlicher Totalschaden - daraus folgt - Abrechnung auf Basis des kalkulierten Zeitwertes abzüglich etwaiger SB sowie Restwert.   So war es jedenfalls bei mir und falls die kalkulierten Instandsetzungskosten in diesem Fall noch höher liegen, rechnet sich die Reparatur erst recht nicht mehr. 

Bleibt als Fazit nur - glücklicherweise kein Personenschaden und goodbye mein Traum-TR ;)

 

Gruß Wolly

Stonekiller
Geschrieben (bearbeitet)

Auch wenn das Thema schon ein paar Tage alt ist...

 

Bei dem von Dir beschriebenen Schade würde ich auf jeden Fall von einer Reparatur absehen. Emotionen und Erinnerungen mal hin oder her. Du hast am Ende nach der vielen Zeit und dem Aufwand trotzdem ein Unfallfahrzeug was so wie Du den Schaden beschreibst für mich auch schon nahe am technischen Totalschaden ist. Klar man kann heute alles Reparieren aber der 512 ist nicht so selten das sich aus meiner Sicht der Aufwand lohnt bzw. man eine Verantwortung für das Fahrzeug hat da nur so wenige gebaut wurden. Zudem weißt Du nicht ob die Werkstatt einer solchen Reparatur wirklich gewachsen ist. Mir wäre das zu viel Stress, möglicher Ärger, Zeitaufwand und Ungewissheiten.

 

Ich würde es daher wie folgt machen:

 

Geld von der Versicherung auszahlen lassen, anhand des Wiederbeschaffungswertes. Mir den besten suchen den ich finden kann und ggf. noch etwas draufzahlen. Mit der Versicherung verhandeln den beschädigten behalten zu dürfen oder raus kaufen und als Ersatzteilspender nutzen bzw. die Teile vermarkten die man definitiv nicht braucht um die Mehrausgaben zu refinanzieren. Kostet dich auch etwas Zeit und Mühe aber dafür hast dann wieder ein Unfallfreies Sport KFZ dastehen und keinen Altematallhaufen!  

 

Gruß

bearbeitet von Stonekiller
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