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Maserati 3500 GT Bilder und Infos


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Am 23.11.2015 um 07:14 schrieb Stig:

Ich glaube dieses Auto bereits vor dem Preisboom einmal angeschaut zu haben.

Das Auto war frisch und perfekt restauriert worden, den Kaufzuschlag erhielt jedoch ein Sammler aus dem Kanton Graubünden (CH), wo er sich heute noch befindet, wie ich vor kurzem erfahren habe.

Korrigenda: gerade nachgeschaut, es war nicht dieses Auto. Das restaurierte Auto, welches ich meinte, war hellblau (siehe Bild).

Verwirrend war, dass sich zur selben Zeit bei diesem Händler ein zweiter 3500 befand, aus Familien-Erstbesitz und in unrestauriertem Originalzustand, eben genau in diesem dunkleren Blauton.

Foto 2.JPG

  • 1 Jahr später...
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Der Maserati 3500GT als Coupé und Spyder ist ein wunderschönes Fahrzeug der 60iger. 

 

Unter den cp-Usern gibt es einige 3500GT und so wird es auch Zeit, dass man ihm einen eigenen Thread widmet. 

 

Neben Bildern darf gerne Informatives zum Thema einfließen.  

 

Hier ein wunderschöner Vignale Spyder.

 

 

vsportofino.jpg

  • Gefällt mir 3

Danke Roland, da hast Du ja einen wunderbaren Threat aufgemacht und  das Feuer  der Maseratisti angefacht.

 

Hier ein Modell aus einem der schönen Filme der "Petrolicious" Serie, leider bin ich technich nicht in der Lage ihn hochzuladen, evt könnte dies jemand tun "JaHaHe" hilf.

 

Herzlichst

S.R.

landscape-1485267528-maxresdefault-62.jpg

  • Gefällt mir 2
Am 1.3.2017 um 20:15 schrieb san remo:

Hier ein Modell aus einem der schönen Filme der "Petrolicious" Serie, leider bin ich technich nicht in der Lage ihn hochzuladen, evt könnte dies jemand tun "JaHaHe" hilf.

Entschuldige, dass ich so spät zur Hilfe eile.

 

  • Gefällt mir 2

Danke!

 

 

Auch einen Suchscheinwerfer hatte der Vignale, wie uns hier Kirk Douglas demonstriert.

(Aus dem Film "Two weeks in another town)

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i384040.jpg

und diese Rundungen...

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StartedFromTheBottom

Hallo zusammen,

kennt sich jemand mit der 3500er GT Reihe aus. Habe hier eine Stossstange bin mir aber unsicher ob sie Original so ist. Die beiden Reflektoren finde ich auf keinem Bild von einem Coupe, Vignale oder Touring... Nachbauten gibt es ja auch genug im bei Onlinehändlern. Immer in Kits (Vordere + hintere Stossstange) Das sind doch keine Originale oder? So viele wie da im WWW rumfliegen.

Danke im Voraus

Gruß

Carlo

Bildschirmfoto 2017-03-02 um 21.36.37.png

Bildschirmfoto 2017-03-02 um 21.36.46.png

Bildschirmfoto 2017-03-02 um 21.36.51.png

IMG_0919.JPG

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Keine Ahnung,ob ein kurzer technischer Exkurs zum Stichwort Zylinderkopfdichtung hier hin passt? Ggf. kann ein Mod es ja verschieben.

 

Vorab angemerkt, die Motorblockbearbeitung ist hoch relevant auch für die Funktion der Zylinderkopfdichtung. Die Zylinder stehen frei im Wassermantel. Beim Bohren/Honen muss unbedingt mit einer "Brille" gearbeitet werden. Das ist eine massive Platte, welche wie ein Zylinderkopf montiert wird. Im Bereich der Zylinder sind Löcher vorgesehen, welche etwas größer als der Enddurchmesser der bearbeiteten Bohrung ist. Sinn und Zweck ist die Laufbuchse genau so zu "klemmen", wie wenn ein Kopf montiert ist. Nur so wird das frei stehende obere Ende fixiert. Wird ohne eine solche "Brille" gebohrt oder gehont, so "eiert" die Laufbuchse am oberen Ende, da sie ja nur am Fuß im Block fixiert ist. Im Ergebnis würde die Bohrung leicht konisch, was aus offensichtlichen Gründen weniger erwünscht ist. Ansonsten ist darauf zu achten, dass die obere Fläche des Blocks (eigentlich nur ein schmaler umlaufender Rand des Wassermantels und des Kettenkastens) plan ist. Und,wichtig, dass die Laufbuchsen im eingebauten Zustand eine Überstand über diese obere Fläche haben muss. Das genaue Maß erinnere ich nicht, läßt sich aber bestimmt finden. Ohne einen solchen Überstand steigt das Risiko von blow-by enorm.

 

Die Kopfdichtung ist in originaler Form eher exotisch. Sie besteht einerseits aus 6 losen und massiven Feuerringen aus einer speziellen Cu-Legierung, typischerweise aus Plattenmaterial gestanzt, kann aber auch präzisionsgedreht werden. Diese dürfen praktische keine Dickentoleranz gegeneinander haben (1/100 oder weniger). Andererseits besteht sie aus einer separaten Gummidichtung, welche auf dem oberen Rand des Wassermantels und des Kettenkastens umläuft. Die Breite liegt unter 2 cm, vielleicht bei ca. 1 cm (wenn ich mich recht entsinne), so schmal sind nämliche diese Ränder des Blocks.  In dieser Dichtung sind Löcher verteilt, in welche kleine Kügelchen eingelegt werden. Die Kügelchen pressen sich bei Anzug des Kopfes leicht in die Flächen des oberen Randes des Blocks und des Kopfes. Sie sichern die Gummidichtung dagegen, dass die Dichtung unter der Wirkung des Wasserdrucks zwischen den schmalen Dichtflächen "herausflutschen" kann.

 

So weit so gut. Kritisch ist die Dimensionierung der Dicke der Gummidichtung gegenüber der Dicke der Feuerringe, und zwar abhängig von der Shore Härte des Gummis. Ist das Gummi zu dick und zu hart, dann werden die Feuerringe nicht zuverlässig "geklemmt". Ist das Gummi zu dünn, dann besteht die Gefahr eines Lecks vom Wassermantel nach außen,oder, schlimmer, in den Kettenkasten (Wasser läuft ins Öl). Die zutreffende Dicke des Gummis läßt sich aus der Dicke der Feuerringe (diese sind vielleicht dicker als original, um eine unerwünschte Kompressionserhöhung durch Zylinderkopf-Planen zu kompensieren?), der Shore Härte des Gummis und den gewünschen Presskräften der Gummiringe einerseits und der Gummidichtung andererseits errechnen. Muss für jeden Einzelfall erfolgen.Die Sache wird nicht einfacher dadurch, dass der Ducrhmesser der Kügelchen ja auch relevant ist, aber wenn dieser nur geringfügig größer als der berechnete Spalt bei montiertem Kopf ist, kann das wohl in erster Näherung vernachlässigt werden.

 

Weiterhin kritisch ist, dass der Original-Zylinderkopf an seiner Dichtfläche zum Wasserkasten eine dünne und flache umlaufende Nut aufweist, die beim Planen möglicherweise weg geschnitten wurde. Der Sinn dieser Nut mag darin liegen, die Kügelchen gegen laterale Verschiebung durch den Wasserdruck zu fixieren, so richtig nachvollziehen kann ich das nicht.

 

Konstruktiv kritisch ist die Kombination Gummidichtung/Kügelchen, denn für die Kügelchen sind Löcher in die ohnehin schmale Gummidichtung gestanzt. Kritisch ist dies, weil diese Löcher quasi eine "Sollbruchstelle" für die Gummidichtung darstellen und wenn die Dichtung unter dem Wasserdruck reisst und heraus flutscht, dann gerne genau dort (selbst erlebt).

 

Es gibt dem Original nach empfundene Dichtsätze, wobei es nur eine Dicke der Feuerringe gibt (bzw. damals gab, vielleicht hat sich das geändert). Bei geplantem Kopf wird die Kompression zu hoch, es sei denn, man verwendet modifizierte (neue) Kolben.

 

Es gibt seit einiger Zeit als Alternativlösung Verbunddichtungen, welche konventionell aussehen. Es ist umstritten, ob diese taugen, wobei diese Lösung sicherlich technisch besser ist, als die Originallösung. Falls es diese Verbunddichtungen mit zusätzlich gummierten Dichtflächen gibt (weiss ich nicht, damals gabs das nicht) wäre das vermutlich eine ideale Lösung.

 

Ich hatte seinerzeit eine in der Form der originalen Gummidichtung entsprechende Dichtung fertigen lassen, mit einem lasergeschnittenen sehr dünnen Blech als Kernlage, auf welche beidseitig eine von mir spezifizierte (Härte + Dicke) Gummischicht aufvulkanisiert war. Die Kügelchen waren daher obsolet. Ein seitliches "Herausflutschen" der Gummidichtung unter Wasserdruck ist durch diese Kernschicht zuverlässig verhindert. Es hat gut gehalten, war aber eine seinerzeit recht aufwändige Lösung.

 

Heute würde ich eine "normale" Verbunddichtung mit beidseitiger Gummierung wählen (diese werden ggf. nach Maß für recht moderate Preise von Spezialanbietern hergestellt). Der Hesteller der Dichtung gibt dann (vermutlich) auch den erforderlichen Überstand der Laufbuchse über den oberen Rand des Blocks an.

 

Allen Besitzern dieser tollen Autos wünsche ich von Herzen einen allseits und stets dichten Motor ... :)

Am 1.3.2017 um 22:04 schrieb F40org:

 

3500_Spyder_Vignale-02.jpg

 

Die frühen Sebring fallen interessanterweise mit den FgNrn mitten rein, beispielsweise AM 101 17xx (oder AM 101 017xx, ob da eine Null voran gestellt war, weiss ich nicht mehr).

 

Erst spätere Sebring bekamen AM 101/10 xxxx Nummern.

StartedFromTheBottom
Am 2. März 2017 um 21:40 schrieb StartedFromTheBottom:

Hallo zusammen,

kennt sich jemand mit der 3500er GT Reihe aus. Habe hier eine Stossstange bin mir aber unsicher ob sie Original so ist. Die beiden Reflektoren finde ich auf keinem Bild von einem Coupe, Vignale oder Touring... Nachbauten gibt es ja auch genug im bei Onlinehändlern. Immer in Kits (Vordere + hintere Stossstange) Das sind doch keine Originale oder? So viele wie da im WWW rumfliegen.

Danke im Voraus

Gruß

Carlo

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Ich glaube ja dass es sich um eine US Version handelt da die ja normalerweise da die schärferen Bestimmungen bezüglich Licht etc. haben aber in dem Video zum 3500GT Spider von dem Kollegen aus Arizona passt es schon mal nicht...

Freue mich über jeden Hinweis

Gruß

Carlo

  • 2 Monate später...
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