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Sailor

Selbstfahrender McLaren?

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Sailor
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Las gerade diesen Artikel in Spiegel Online:

Auto der Zukunft Apple prüft offenbar Kauf von Sportwagenfirma McLaren

Apples Autopläne nehmen offenbar Gestalt an: Der Konzern verhandelt der "Financial Times" zufolge mit McLaren über die Übernahme der Sportwagenfirma.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-prueft-kauf-von-sportwagen-firma-mclaren-a-1113344.html

 

Ob da etwas Wahres dran ist?

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Gast
Geschrieben

Fände ich toll, ich unterhalte mich in einem McLaren auf dem Fahrersitz sitzend doch viel lieber mit der hinreissenden weiblichen Beifahrerin, als dass ich den niederen Mühen des Autolenkens durch den städtischen Stau fröhne ... ;)

matelko
Geschrieben

Absolut auszuschließen ist das Gerücht sicher nicht. Die komplette Umstrukturierung des ehemaligen Chemie-Konzerns Bayer Leverkusen hatte u.a. seinen Grund darin, daß man tatsächlich eine Übernahme "im Handstreich" durch sehr finanzkräftige Internet-Unternehmen wie Apple, Google etc. befürchtete.

 

Einzig verwunderlich ist für mich, daß man sich keinen Autobauer mit aus heutiger Sicht "zukunftsträchtiger" Technologie im Handgepäck zulegt. Oder sieht Apple etwa in Tesla ebenfalls keine Zukunft? McLaren ist in dieser Hinsicht doch eher als  "Auslaufmodell" zu betrachten.

 

Nachtrag:

Wahrscheinlich geht es bei der geplanten Beteiligung oder Übernahme auch "nur" um die TAG-Sparte des McLaren-Konzerns.

 

Thorsten0815
Geschrieben

Stell Dir den Antriebsstrang von Tesla mit der Leichtbaukompetenz von McLaren vor.

Dazu Apple Design und Elektronik. Das wird dann ein Apple iRace MP6.

O:-) 

Thorsten0815
Geschrieben

Dazu noch den kleinen iCity und und als SUV den iLander.

Abgerundet vom iFamily Van. :D 

rudifink
Geschrieben

Interessanter ist aber in diesem Bericht eher, dass Apple das Startup Lit Motors kaufen möchte. Diese stellen selbstbalancierende elektrische Motorräder her. Das hört sich spannend an. Motorräder die nicht mehr umfallen? Würde mich mal interessieren bis zu welchen Winkel dann Kurvenfahrten möglich sind. Das System sollte in der Kurve dann aber immer funktionieren. Einmal nicht wäre vermutlich tödlich.  

Gast
Geschrieben

Der Autor dort hat aber nen Dr., da ist das (die Abschreiberei) dann nämlich belastbarer ..... ;):P

TommiFFM
Geschrieben

Alter Klassiker: Wenn man am Montag ein Gerücht in die Welt setzt und am Dienstag kommt es zu einem zurück, glaubt man es selbst :PB)

 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Das Beste ist, dass McLaren m.E. keine "TAG-Sparte" hat, sondern 25% von McLaren der (Luxemburger) TAG Gruppe gehören ... B):P

bearbeitet von Gast
matelko
Geschrieben

Die TAG-Sparte innerhalb der McLaren Gruppe, die ich meinte und sich seit jeher ausschließlich mit Elektronik beschäftigt, firmiert heute unter "McLaren Applied Technologies".

 

Nachtrag:

Der frühere Name der "TAG-Sparte" war TAG Electronic Systems und war eine 100 %ige McLaren Tochter.

 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Du meinst nicht vielleicht eher Audiolab, die mal zu McLaren gehörten und zu dieser Zeit TAG McLaren Audio hießen? Eine eigenständige Elektronik Division hat der Konzern m.E. nicht.

 

Es gab mal eine TAG Electronics, das war aber lediglich eine Holding, die beispielsweise TAG McLaren Audio kontrollierte. Dazu gehörte wohl auch TAG Electronic Systems, die beim Verkauf der Audio Sparte mit TAG Composites fusionierte und die jetzige McLaren Apllied Technologies bildet.

 

Die "TAG" Komponente in McLaren Namen war immer nur ein Hinweis auf den Shareholder und nicht Technologie-bezogen. Die TAG Gruppe ist im Prinzip ein Handelsunternehmen, welches ansonsten auch Beteiligungen hält. Eigene Entwicklungen haben die m.E. nie betrieben.

 

 

P.S.: Wer will nochmal, wer hat noch nicht, wir wollen doch die (promovierte) Fachjournalie auf Trab halten ..... B):D

bearbeitet von Gast
matelko
Geschrieben

Nein, ich meine nicht Tag McLaren Audio, oder kurz TMA, ein 1997 gegründetes, weiteres McLaren-Tochterunternehmen, das zunächst Audiolab gekauft hat und 2004 wiederum selbst an die International Audio Group (IAG) verkauft wurde.

 

Ich meinte tatsächlich TAG Electronic Systems, dessen Chef in den 1990er Jahren der deutsche Physiker Dr. Udo Zucker war. Zuvor arbeitete Zucker bei BOSCH und entwickelte dort in den 1980er Jahren die Motronic. Dr. Zucker wurde von Ron Dennis für den Posten bei TAG Electronic Systems höchst persönlich bestellt.

 

 

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Gast
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      Porsche 911 Carrera S
      Der Wagen hat alles, was man für Geld kaufen kann. Selbst eine Hinterachslenkung ist an Bord. Der Porsche ist markentypisch perfekt verarbeitet und trotz der vielen Knöpfe und Schalter wirkt das Cockpit aufgeräumt.
      Verglichen mit dem McL sitzt man fast wie in einem SUV. Die Sitzposition ist gut, aber eben nicht perfekt; für mich vor allem etwas zu hoch.
      Natürlich ist es nicht fair, den 911 mit dem 720s zu vergleichen. Trotzdem machen wir es. Das Leistungsdefizit ist spürbar – kein Wunder, es fehlen auch über 250 PS. Ebenso markant ist der Unterschied beim Fahrwerk. Obwohl der Porsche zum Besten gehört, was man für Geld kaufen kann, ist – wenn man vom 720s kommt – die Seitenneigung gewöhnungsbedürftig. Im McLaren fehlt diese gänzlich, im Porsche ist sie gering, aber vorhanden.
      Eigentlich gibt es am Getriebe nichts zu bemängeln. Es schaltet rasch, sauber und ruckfrei. Doch mit den Paddels hatte ich so meine Mühe. Mehrmals schaltete ich, ohne es zu wollen.
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      Fazit: Der alltagstaugliche Sportwagen für jeden Tag. Eine Art Schweizer Armeemesser. Nur dass man das perfekte Steak eben nicht mit dem Taschenmesser geniesst…
       
      McLaren 570s
      Die Scherentüren öffenen deutlich weiter als die des 720s und brauchen entsprechend mehr Platz, was im Alltag nicht unbedingt positiv ist.
      Auch er top verarbeitet, perfekte Sitzposition und intuitive Bedienung. Optisch eine Augenweide – innen wie aussen.
      Für mich ist der 570s bezüglich Preis/Leistung eines der besten Angebote auf dem Markt. Doch eines muss er sich vorhalten lassen: Sein Turboloch. Unterhalb von 2000 Umdrehungen passiert nicht viel. Bis 3000 Touren geht was und darüber explodiert der Wagen. Wenn die Turbos mit vollem Druck zur Attacke blasen, gibt es keine Gnade. So müssen sich die Apollo-Astronauten beim Start gefühlt haben. Der Schub geht sauger-like bis über 8000 Umdrehungen! Die Geräuschkulisse ist vernehmlich, aber gesittet. Kein Inferno, aber präsent.
      Die Bremse will hart getreten werden; macht man das, wirft der Wagen Anker. Kein Bremsfading, kein flattern – nichts, einfach nur Energievernichtung und zwar in einer Form, die einem die Gurten in die Brust schneidet…
      Im Gegensatz zum 720s hat der 570s ein konventionelles Fahrwerk. Also keine hydraulischen Pumpen, die jede Unebenheit oder Wankbewegung bereits im Ansatz vernichten. Doch so wirklich vermissen tut man die Features des 720 nicht. Der Mittelmotorwagen schnupft die Kurven nur so auf. Gemeinheiten sind im fremd. Ebenso Wankbewegungen. Wer ihn lenkt, weiss wie Mikrochirurgen mit dem Skalpell arbeiten. Kurve anvisieren, einlenken und der 570 fährt die Linie in seiner unnachahmlichen Präzision. Es ist ein Vergnügen höchster Güte.
      An der Tanksäule zeigt sich, dass die Euphorie ihren Preis hat. Er genehmigt sich kaum weniger als der 720s.
      Fazit: Wer einen Sportwagen auf Turbo S-Niveau sucht und dabei Sportlichkeit gegen Alltagstauglichkeit tauscht, ist hier richtig.
       
      Schlusswort
      Pech für den 911er, dass er zu diesem unfairen Vergleich antreten musste. Doch Fairness war nicht das Ziel des heutigen Tages - es gab nur ein Ziel: Spass, Fahrspass!
      Selbstredend bin ich nicht objektiv. Ich bin ein bekennender McLaren-Fan und habe 2015 mit Porsche abgeschlossen. Das ändert aber nichts daran, dass Porsche die besten Sportwagen baut, wenn Alltagstauglichkeit gefragt ist. Will man mehr Sport, ist man bei McLaren besser aufgehoben. Doch das darf glücklicherweise jeder für sich entscheiden.
    • https://www.bonhams.com/auctions/24953/lot/119/
       
      Soll noch voll funktionsfähig sein.

    • Wie jeder weiß arbeitet Apple mit hochdruck an einer Software und Hardware für das autonome Fahren. Weitere große Player sind Google, Baidu, Nvidia, Intel (Mobileye). Alle haben gemein, dass Sie nicht das Auto selber bauen wollen, sondern nur das System zum autonomen Fahren anbieten wollen.
       
      Aktuell ist ein Patent von Apple aufgetaucht, dass so ein System beschreibt:
       

       

       
      https://arxiv.org/pdf/1711.06396.pdf
       
      Man erhält einen Einblick in Apples bahnbrechende Erfolge bei der 3D-Objekterkennung mittels LiDAR-basierter Sensoren. LiDAR steht für Light Detection and Ranging. Lidar-Systeme senden keine Radiowellen wie z.B. Radarsysteme, sondern Laserimpulse um die Umgebung zu erfassen. Das System empfängt mittels Multispektralkameras das von der Oberfläche eines Objekts zurückfallende Licht des Lasers. Somit kann das System eine Punktewolke der Umgebung erzeugen.
       
      Der entscheidende Unterschied zu den bereits verwendeten Systemen liegt in dem Einsatz einer künstlichen Intelligenz bzw. maschinellen Lernens zur Erzeugung der Punktewolke in dreidimensionale Pixel, die sogenannten Voxel. Das hier benannte VoxelNet-System kann zwischen diversen Hindernissen, wie z.B. einem Auto oder Fahrrad, um einiges besser entscheiden.
       

       
      Quelle: Apple und Apple News Portale

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