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Ferrari F430 schalten


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Habe heute meinen nero daytona Ferrari F430 Spider F1 vom Händler abgeholt. Bei der Einführung in das Auto erzählte mir der Mitarbeiter, es wäre kein erhöhter Verschleiß für Getriebe und Kupplung, wenn man beim Schalten auf dem Gas bleibt. Kann ich mir aber irgendwie nur schwer vorstellen, weiß hier jemand vielleicht etwas dazu? 

 

Das Auto ist einfach der Hammer. 

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vor 19 Minuten schrieb me308:

der Mitarbeiter hat recht :wink:

 

 

 

Gruß aus MUC

Michael

Vielen Dank! Bin neu bei Ferrari und kenne mich daher noch nicht so aus

  • Mitglieder
Am ‎04‎.‎06‎.‎2016 um 15:03 schrieb me308:

der Mitarbeiter hat recht :wink:

und macht auch mehr Spaß...... :wink:

 

 

  • Gefällt mir 1
vor 3 Minuten schrieb Dago66:

Habe heute unterhalb des Motors eine Pfütze von rötlicher Flüssigkeit gefunden.

 

passiert bei der Diva 1x im Monat  X-)

 

Hydrauliköl Deiner F1 Schaltung ... geh` mal auf die Suche ob irgendwo undicht oder vorher nur zuviel drin war  

 

 

 

Gruß aus MUC

Michael

 

 

  • Gefällt mir 3
vor 29 Minuten schrieb me308:

 

passiert bei der Diva 1x im Monat  X-)

 

Hydrauliköl Deiner F1 Schaltung ... geh` mal auf die Suche ob irgendwo undicht oder vorher nur zuviel drin war  

 

 

 

Gruß aus MUC

Michael

 

 

Das werde ich. Danke für deine Hilfe :)

Hinten rechts im Motorraum,

vier Inbusschrauben lösen, schwarze Abdeckung abnehmen.

 

Darunter findest du den Behälter für die Hydraulikflüssigkeit mit Meßstab im Deckel, selbsterklärend, ansonsten Bedienungsanleitung konsultieren.

 

Ferrari verwendet Shell Dexron III Automatikgetriebeöl, ist sehr schön rot!

Gibt allerdings eine bessere Alternative.

Liqui Moly Zentralhydrauliköl! (Tipp: beim nächsten Wechsel einfüllen lassen)

 

P.S.: Wenn es nicht von der F1 herrührt bleibt nur noch das Getriebe selbst, ist aber relativ unwahrscheinlich!

 

Ansonsten, allzeit GUTE FAHRT!

  • Gefällt mir 7
  • 1 Monat später...

Um das ganze nochmal etwas genauer zu erklären... die Funktionslogik der CFC (Getriebe TCU) regelt das ja selbstständig... d.h. wenn man zum hochschalten vom Gas geht, denkt die CFC das man runterschalten möchte... schaltet man dann hoch, dauert der Schaltvorgang unnütz länger. Deswegen auf dem Gas bleiben...
Und es gibt 2 Schaltgeschwindigkeiten... bis 5500 Giri = langsames schalten, ab 5500 Giri = schnelles schalten...
Und wie Kai360 schon schrieb, das LM 1127 (Liqui Moly Zentralhydrauliköl vollsyth.) ist das beste Mittel zu Wahl wenn es um F1 geht. Und das Öl in regelmäßigen Abständen tauschen... egal was die Ferrari Werkstatt erzählt... spätestens alle 20Tkm oder 24 Monate. Und die Schaltung regelmäßig kalibrieren und die Kupplung ggf. nachstellen, dann hält der ganze Schmuß sehr lange...

  • Gefällt mir 9
Thorsten0815
vor 5 Stunden schrieb Belli:

Um das ganze nochmal etwas genauer zu erklären... die Funktionslogik der CFC (Getriebe TCU) regelt das ja selbstständig... d.h. wenn man zum hochschalten vom Gas geht, denkt die CFC das man runterschalten möchte... schaltet man dann hoch, dauert der Schaltvorgang unnütz länger. Deswegen auf dem Gas bleiben...
Und es gibt 2 Schaltgeschwindigkeiten... bis 5500 Giri = langsames schalten, ab 5500 Giri = schnelles schalten...
Und wie Kai360 schon schrieb, das LM 1127 (Liqui Moly Zentralhydrauliköl vollsyth.) ist das beste Mittel zu Wahl wenn es um F1 geht. Und das Öl in regelmäßigen Abständen tauschen... egal was die Ferrari Werkstatt erzählt... spätestens alle 20Tkm oder 24 Monate. Und die Schaltung regelmäßig kalibrieren und die Kupplung ggf. nachstellen, dann hält der ganze Schmuß sehr lange...

Danke für die Erklärung.

Was ist "Giri" (Umdrehungen ?) und wie schnell ist "schnelles" bzw. "langsames" Schalten?

Ich habe gelesen, das Du ein Fachmann zum Thema bist und die Frage hat mich beim 430 schon immer im Detail interessiert. 

Hallo,

es liest sich so einfach mit 4 Schrauben lösen,Rest ergibt sich ganz einfach.Ist der Hydraulikölwechsel wirklich so einfach.

Unten rauslaufen lassen und oben dann bis zur Markierung wieder einfüllen.

Muss da was entlüftet werden und wie sieht die Ablassschraube aus.    Danke für Aufklärung ich habe das LM1127 Öl schon stehen.

Hallo,

ich habe jetzt schon einige Male gelesen, dass es gute Alternativen zum von Ferrari verwendeten Hydrauliköl gibt. Habe aber auch gehört, dass es nicht nur die F1 Schaltung ist die da dran hängt. Gibt es da noch andere Komponenten die auf das Hydrauliköl zugreifen und wenn ja ist das unschädlich für diese?

 

Gruss

Uwe

Beim 430er hängt das EDiff mit an der F1... und auch dafür ist das Öl das richtige...

 

zum Thema schnelles Schalten. (die ms Angaben des Herstellers sind reine Laborwerte) den jeweiligen Modi steuert die TCU anhand von Drehzahl und dem beherzten Druck aufs Gaspedal. d.h. es kommt darauf an wie schnell man das Gaspedal drückt.
Funktioniert natürlich nur bei korrekter Kalibrierung und Kupplungseinstellung... und genau da liegt der Hase begraben, denn nicht wenige fahren mit "Werten" durch die Gegend, die mir die Nackenbehaarung aufstellt ;-)

 

Gruß Dirk

  • Gefällt mir 3
  • 2 Wochen später...
Am 10.7.2016 um 03:07 schrieb Belli:

Um das ganze nochmal etwas genauer zu erklären... die Funktionslogik der CFC (Getriebe TCU) regelt das ja selbstständig... d.h. wenn man zum hochschalten vom Gas geht, denkt die CFC das man runterschalten möchte... schaltet man dann hoch, dauert der Schaltvorgang unnütz länger. Deswegen auf dem Gas bleiben...

 

@Belli: Wie meinst Du das? Die CFC muss das Fahrpedal doch gar nicht auswerten, um zu bestimmen, ob sie hoch- oder runterschalten soll. Denn das sagt ihr entweder der Fahrer (Schaltpaddle im manuellen Modus betätigt) oder sie legt es selbst fest (im Automatikmodus).

In Deiner Erklärung geht es vermutlich um den manuellen Modus ("...schaltet man dann hoch..."). Also achtet die CFC doch einzig und allein darauf, ob an den Paddeln gezogen wird. Egal, wie das Fahrpedal steht.

 

Oder bereitet sich die Anlage bereits vor der Schaltaufforderung auf einen möglichen Gangwechsel vor? Falls ja, wie? Und wieso ist die Schaltrichtung dafür wichtig (ob nun ein Gang hoch oder runtergeschaltet wird, ist doch zu diesem Zeitpunkt, also noch vor der Schaltaufforderung, egal)?

soweit ich das verstanden habe, und auch selber spüre in meinem F430, spielt die Art und Weise WIE du das Gaspedal drückst sehr wohl eine Rolle.

 

Die Elektronik passt die Schnelligkeit der Gangwechsel und auch die "Härte" mit der die Gänge reingeknallt werden durchaus der Eigenen ganz persönlichen Betätigungscharakteristik des Gaspedals an.

 

 

  • Gefällt mir 1
vor 20 Stunden schrieb JazP:

 

@Belli: Wie meinst Du das? Die CFC muss das Fahrpedal doch gar nicht auswerten, um zu bestimmen, ob sie hoch- oder runterschalten soll. Denn das sagt ihr entweder der Fahrer (Schaltpaddle im manuellen Modus betätigt) oder sie legt es selbst fest (im Automatikmodus).

In Deiner Erklärung geht es vermutlich um den manuellen Modus ("...schaltet man dann hoch..."). Also achtet die CFC doch einzig und allein darauf, ob an den Paddeln gezogen wird. Egal, wie das Fahrpedal steht.

 

Oder bereitet sich die Anlage bereits vor der Schaltaufforderung auf einen möglichen Gangwechsel vor? Falls ja, wie? Und wieso ist die Schaltrichtung dafür wichtig (ob nun ein Gang hoch oder runtergeschaltet wird, ist doch zu diesem Zeitpunkt, also noch vor der Schaltaufforderung, egal)?

Die zweit wichtigste Informationsquelle der TCU ist das Gaspedal und das Bremspedal was ausgewertet wird. Das System ist sehr komplex. Wenn man sich die Software der TCU genauer anschaut sieht man das. Da wird nicht nur die Pedalstellung gewertet, sondern auch Weg/Zeit... Das schalten selbst ist dann nur ein "Schalter", der das Prozedere auslöst.
Ich zeig dem interessierten Kunden das immer anhand von Diagnosedaten während einer Fahrt. Da wird das anhand diverser Parameter sehr deutlich. Und da ist es vollkommen schnurz welches Auto... Die Funktionslogik einer CFC3xx bzw. CFC2xx ist immer (fast) gleich.... egal ob Fiat 500 oder Ferrari...
Um das genau zu erklären, das würde den Rahmen sprengen, kann man sich schonmal ein Wochende verplanen ;-)

 

Um nochmal darauf hinzuweisen... wir sprechen hier von Millisekunden... die man gar nicht so wahrnimmt... je nach Feinfühligkeit des eigenen "Popometers"... anhand von Parametern und Daten wird es dann aber sichtbar.

 

Gruß Belli

  • Gefällt mir 7

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