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JoeFerrari

Ferrari wird an die Börse gebracht

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Kor1987
Geschrieben

Na...Die Börse (Wo sowieso die Emotion eher eine starke Rolle spielt) und Ferrari (Emotion pur)....Sie passen doch zusammen.. Emotion trifft Emotion.

Die beste Geldanlage wäre doch ein Ferrari Oldtimer..

fridolin_pt
Geschrieben

Ein solcher Laden braucht einen starken, langfristig denkenden Investor (früher: Agnielli)

An der Börse wird in Quartalen gedacht und da ist Grundlagenarbeit in führende technologische Konzepte nicht gefragt. Lambo ist dem Piech sein Spielzeug. Allein an der Börse hätten sie das schon längst zerlegt.

GTO250
Geschrieben

Das hätte doch vor ca. 10 Jahren schon stattfinden sollen???

Bodania
Geschrieben

Die Handelszeitung berichtete am 19. Oktober

http://www.handelszeitung.ch/invest/stocksDIGITAL/die-fusion-von-fiat-und-chrysler-ist-komplett-worauf-anleger-setzen-683393

""Bilanziell hat sich auch die Nettoverschuldung von Fiat im Dreimonatszeitraum verschlechtert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Nettoschulden um 29,1 Prozent auf 13,1 Milliarden Euro. Zum Vergleich: FCA bringt es insgesamt auf einen Börsenwert von 8,8 Milliarden Euro. Immerhin: Mit einem ausgewiesenen Eigenkapital von 9,9 Milliarden Euro liegt auch der Buchwert des Autobauers über der Marktkapitalisierung."""

Angenommen, die Ferrari-Enthusiasten folgen einmal mehr ihren Emotionen und kaufen die 10 Prozent der Ferrari-Aktien für eine Milliarde Euro, dann verfügt FCA mit den 80 Prozent (10 Prozent sind ja momentan noch bei Herrn Lardi) von einem Tag auf den anderen über 8 Mrd mehr, das wird die Gläubiger-Banken doch etwas freuen...

Für Marchionne ist das ein Befreiungsschlag sondergleichen!

Vielleicht muss man in zwei Jahren Aktien besitzen um ohne lange Wartezeiten beliefert zu werden oder es gibt als Dividende Rabatte (selbstverständlich zu Lasten der Händler)

Soll kaufen wer will, solange der Pullover dort das Sagen hat, mache ich um die gesamte Firma einen grossen Bogen

fridolin_pt
Geschrieben

Soll kaufen wer will, solange der Pullover dort das Sagen hat, mache ich um die gesamte Firma einen grossen Bogen

Das kann ich nachvollziehen, redurziert leider die Zahl der Marken, die noch was von Markenpflege verstehen. Porsche und Piech muss ich auch nicht haben.

crazyblack
Geschrieben
Ein solcher Laden braucht einen starken, langfristig denkenden Investor (früher: Agnielli)

Aber genau diesen Ankerinvestor bekommt Ferrari doch. 22,5% bekommt die Familienholding der Agnelli/Elkann Familie, Exor.

10% hält Piero Ferrari und 5% Mubadala. Sind zusammen knapp 40%. Nicht ausgeschlossen, dass Exor seinen Anteil noch erhöht, wenn die anderen FCA Aktionäre Aktien abgeben.

crazyblack
Geschrieben

Angenommen, die Ferrari-Enthusiasten folgen einmal mehr ihren Emotionen und kaufen die 10 Prozent der Ferrari-Aktien für eine Milliarde Euro, dann verfügt FCA mit den 80 Prozent (10 Prozent sind ja momentan noch bei Herrn Lardi) von einem Tag auf den anderen über 8 Mrd mehr, das wird die Gläubiger-Banken doch etwas freuen

Nur werden die nach Deiner Rechnung 8 Mrd Eur (du hast die 5% Anteil von Mubadala vergessen) an die Aktionäre von FCA durch die Weitergabe der Aktien ausgeschüttet.

crazyblack
Geschrieben

Ich habe es schon an anderer Stelle geschrieben.

Aus meiner Sicht ist das Manöver ganz eindeutig der Schritt der Agnelli/Elkann Familie sich von FCA zu trennen und Ferrari zu behalten.

In diesem Zusammenhang sei nochmals an den MM Bericht aus Juli 2014 erinnert.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/volkswagen-grossaktionaer-piech-interessiert-an-fiat-uebernahme-a-981433.html

Damals gab es weder für FCA noch für Ferrari einen Wert. Durch den Börsengang von FCA und die Trennung von Ferrari sind die im Bericht angesprochenen Bewertungsfragen geklärt.

Ich bin der Meinung, Ende 2015 gehört FCA zum VW-Konzern und Exor hält die Mehrheit an Ferrari.

Thorsten0815
Geschrieben

Andere Gedankengang:

Diese "werterhöhende" Aufteilung ist eine normale Verkaufsvorbereitung um den Gewinn beim Verkauf zu maximieren. Jetzt muss die Nachfrage steigen und dann kann man den Markt mit kleinen Aktienpaketen füttern.

Cui bono?

Ist aber wirklich nur so ein Gedankengang, da ich hier nicht tief in der Materie bin.

Oemmmes
Geschrieben

Ferrari ist der profitabelste Hersteller von allen bzw. war es zumindest. Wenn der Verein an die Börse geht, dann bleibt sicher ein Großteil der Aktien in den Händen von Altinvestoren, ergo es würde nur ein kleiner Teil auf die Menschheit losgelassen. Ich hätte nix dagegen mir ein paar Stücke von Ferrari ins Depot zu legen, da kann ich bei der nächsten Werksbesichtigung meiner Frau erzählen: Guck mal, das alles gehört mir..........(ein klitzekleines Stückchen davon), hahaha.

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