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Autofahren mal anderst (Offroad)


Sven328

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Geschrieben

Heute war es soweit. Ich durfte Offroad fahren.

Zunächst habe ich mir das so vorgestellt, du kommst da hin, dann wir erst mal schnöde Theorie gepaukt um dann in der Karawane ein paar Wege in einer Kiesgrube gefahren.

Aber weit gefehlt.

Schon bei der Ankunft durfte ich feststellen, dass die Kiesgrube gar keine war sondern ein riesiger Steinbruch. :-o

Da ich etwas verfrüht angekommen bin (ich wollte ja nicht dass die Karawane auf mich warten muß) konnte ich schon mal die ersten Eindrücke sammeln und den Entschluss fassen diese "Wege" fahre ich nicht, dass ist nur was für Profis oder Spinner.

Alls ich dann auch noch ein paar Fahrer mit Ihren Geländewagen auf diesen Böschungen und Steigungen fahren sah, dachte ich Hut ab.

Nun gut, pünktlich um 10:00 Uhr rollte dann mein „Mietfahrzeug“ an.

Der Fahrer stieg aus und begrüßte uns (meine Holde und mich) ganz freundlich und erklärte uns kurz das Fahrzeug:

Jeep Wrangler, 4,0 L V8, höher gelegt, Lenkeinschlag modifiziert und ordentliche Stollenreifen.

Alleine schon der Motorsound mit der „leicht“ modifizierten Auspuffanlage der Hit.

Dann hieß es auch schon einsteigen. Wo ist jetzt die Karawane und die Theoriestunde, treffen wir die noch? X-)

Ne, weit gefehlt. OK meine Freundin nahm nicht ganz freiwillig auf der Rücksitzbank Platz

und mein Instruktor auf dem Beifahrersitz. Allrad und Untersetzung rein und dann ging es los.

Erste Anweisung, "Fahr hier lang und dann den Weg runter".

Welcher Weg? Da war keiner. Als ich Ihm diese Frage stellte meinte er „Wo ein Jeep, da ein Weg“ Also machte ich mich auf den Weg Richtung abfallende Böschung. Ich kann euch sagen eine schöne Aussicht war jedoch konnte ich meine Abfahrt nicht sehen, da dies so steil war, dass mir die Motorhaube den Sichtweg versperrt. OK, der wird schon wissen, wo er mich hinschickt, ist ja sein Auto. Ich also mutig drauf loß, meine Freundin in Fond mit geschlossenen Augen ging’s den Steilhang runter. Ich zwar noch etwa zitterig aber es war Grandios.

Um es jetzt abzukürzen so ging das die ganze Fahrt über Böschungen rauf wo man das Ende nicht einsehen kann und Böschungen runter die man erst einsehen konnte, wenn man sich schon auf dieser befindet. Natürlich waren auch genügend Wasserdurchfahrten dabei.

Ein Sahnehäubchen gab es noch, als wir wieder vor eine steilen Böschung standen sagte mein Beifahrer. „So jetzt lass den ersten Gang drinnen und nimm den Fuß vom Gas.

So getan und ich bin noch ganz ungläubig, der Wrangler zog ganz gemütlich im Standgas den Hang hinauf.

Ich kann euch sage, ich war schon lange nicht mehr sooooooooooooo begeistert. :-))!

Die erwartete Karawane hat es natürlich nicht gegeben und das nötigste wurde gleich in der Praxis erklärt. Da lernt man am besten. :wink:

P.S. Zum Ende war meine Holde dann doch froh, daß Sie mit dabei war.

Servus Sven

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Geschrieben

Toller Bericht, kann ich voll nachvollziehen, so was habe ich vor Jahren hier im Tagebau garzweiler auf mercedes g modellen gemacht und den Tag werde ich auch nie vergessen. :-))!

Geschrieben

Toller Bericht! Mit dem riesen Fahrspaß glaube ich sofort.

Ich hatte vor ein paar Jahren die Gelegenheit in der Wolfsburger Autostadt mal einen Tuareg im Offroad Parcours über Wippe, Hängebrücke und co. zu bewegen. War ein super Erlebnis :-))!

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