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Einstieg in die Unternehmensberatung


Astra_GT

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Geschrieben

Hallo,

meine Master-Thesis (Wirtschaftsing.) sollte in 2 Monaten fertig sein und ich überlege einen Einstieg in die (techniklastige) Unternehmensberatung für ein paar Jahre.

Im Grunde bin ich jetzt schon selbstständig in der Unternehmensberatung, allerdings in einer anderen Liga, da als Einzelunternehmer neben dem Studium und nur für kleine bis mittlere Unternehmen tätig.

Die großen Unternehmensberatungen (Vorstellungstermine gibt es schon) scheinen sehr hohe Anforderungen zu stellen, was Einstiegsvoraussetzungen und Arbeitskonditionen anbelangen.

Ich würde mich mal gerne hier erkundigen, ob jemand bestimmte Unternehmensberatungen empfehlen kann und wie man sich am besten auf die Vorstellungsgespräche (mit zu lösenden Fällen) vorbereiten könnte. Welche Einstiegsgehälter sind üblich?

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Geschrieben

nach meiner Erfahrung gibt es in der Branche aufgrund der unzähligen Bonifikationsreglungen kaum noch ein Richtgehalt. Ich hatte letztens einen Kunden aus der EDV Beratung Richtung SAP (allerdings etablierter Berater) , der hatte grad mal 4000 Euro Netto als Familienvater mit zwei Kindern aber dafür gut 100.000 Euro Bonus, das ist natürlich ein Extrembeispiel....

Geschrieben

Gerade mal 4000€ netto:???: Es gibt Leute die verdienen mehr, aber 4000€ ist schon nicht wenig. Ein gewisser Bezug zur Realität sollte schon noch gewahrt bleiben.

Geschrieben
Gerade mal 4000€ netto:???: Es gibt Leute die verdienen mehr, aber 4000€ ist schon nicht wenig. Ein gewisser Bezug zur Realität sollte schon noch gewahrt bleiben.

Bitte nicht falsch verstehen, wir reden hier von einem etablierten langjährigen Berater wo ins Gehalt auch Spesen Fahrtkosten etc. reinfallen und Freibeträge für Kinder berücksichtigt sind und natürlich auch von einem privaten Kostenumfeld welches doch mitlerweile in etlichen Deutschen Großstädten auch recht teuer ist. Ich erspare mir jetzt im Deteil weil es OT ist auf Lebenshaltungskosten für eine Familie mit 2 Kindern und einem gewissen Wohlstand einzugehen weil das sehr stark vom Wohnort abhängig ist. Grundsätzlich nur so viel, Jobs im Vertrieb und der Unternehmensberatung sind immer irgendwo auch heiße Stühle bei denen ganz schnell Schluß sein kann. Wie viele Leute gibt es, die so was bis zum Rentenalter ausüben können?

....und final ging es mir bei dem Beispiel einfach nur darum dem Threadersteller die Situation bzw. Relation aus variablen und festen Gehaltsbestandteilen in der Branche darzulegen.

Geschrieben
Grundsätzlich nur so viel, Jobs im Vertrieb und der Unternehmensberatung sind immer irgendwo auch heiße Stühle bei denen ganz schnell Schluß sein kann. Wie viele Leute gibt es, die so was bis zum Rentenalter ausüben können?

Genau das ist der Punkt, der einen hohen Stressfaktor darstellt. Alternativ könnte ich mich für eine Abteilung (Produktion/Logistik) eines großen Unternehmens bewerben und hätte sicherlich viel weniger Stress dort. Andererseits sehe ich mich selbst überhaupt nicht als herrentreuen Arbeitnehmer... daher wäre das für mich eher eine Notlösung.

Ich würde gerne bei einer Unternehmensberatung ein paar Jahre Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und dann was eigenes starten. Ich habe bereits meine Spezialisierung gefunden und setze mal ein Einstiegsgehalt zwischen 50 und 60 k an.

Geschrieben

Ich würde gerne bei einer Unternehmensberatung ein paar Jahre Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und dann was eigenes starten. Ich habe bereits meine Spezialisierung gefunden und setze mal ein Einstiegsgehalt zwischen 50 und 60 k an.

Ich denke hier könnte ein Knackpunkt liegen. Zumindest bei den großen 5 wirst du als Neueinsteiger nach der Uni kaum direkt spezialisiert eingesetzt sondern betreust meist erstmal alle Arten von Kunden und Projekten. Die Spezialisierung in Fachbereiche (Healthcare, Banken, ...) kommt da erst auf höheren Karrierestufen aber nicht auf Consultantebene. Eben meist erst da wo dann deine Kontakte auch Neukunden und Projekte generieren sollst und dein Name in dieser Branche ziehen muss.

Du musst also direkt zu kleineren Beratungen, die von vornherein nur diese Spezialisierungen im Portfolio hat oder sie aufbauen will.

In welchen Bereich willst du denn?

Geschrieben

Ich bin zwar noch ein paar Monate (Kolloquium-Termine ziehen sich immer) Student, aber habe wirklich schon sehr viel nebenbei gemacht, Auslandserfahrung und auch schon Projekte im Protfolio.

Daher habe ich wirklich keine Lust als absoluter Frischling einzusteigen und werde das auch in den Vorstellungsterminen kommunizieren, ohne dabei aber irgendwie arrogant zu sein - zumindest versuche ich das.

Bin spezialisiert auf Einkaufs- und Produktionsoptimierung.

Geschrieben
Ich bin zwar noch ein paar Monate (Kolloquium-Termine ziehen sich immer) Student, aber habe wirklich schon sehr viel nebenbei gemacht, Auslandserfahrung und auch schon Projekte im Protfolio.

Daher habe ich wirklich keine Lust als absoluter Frischling einzusteigen und werde das auch in den Vorstellungsterminen kommunizieren, ohne dabei aber irgendwie arrogant zu sein - zumindest versuche ich das.

Bin spezialisiert auf Einkaufs- und Produktionsoptimierung.

Wenn du dir ein paar Lebensläufe der Einsteiger bei BCG, McKinsey und Roland Berger anschaust relativiert sich Erfahrung oftmals ein wenig. Wobei das einfach eine Sache ist wie du dich verkaufst und was du wirklich bisher gemacht hast. Gibt Leute die 4 Wochen Praktikum als Projekt bezeichnen und andere haben wirklich substantielle Arbeit geleistet, über Monate hinweg analysiert und schließlich vorgeschlagene Lösungen auch noch zur vollen Umsetzung gebracht, ich denke da gibts viel Spielraum für Lebenslaufkreative...bei der Arbeit kommts dann halt raus.

Mal eine andere Frage, warum willst du denn weiter genau in diesem spezialisierten Feld bleiben und die Chance nicht nutzen nochmal was neues zu sehen und zu lernen?

Einkauf und Produktion wahrscheinlich Branchenübergreifend. Schade, rein für Beratung im Automobilsektor hätte ich noch einen kleinen Tipp für dich gehabt, dachte spontan daran, weil bei carpassion ja auch immer wieder Anfragen in die Richtung kommen.

Geschrieben

Ich empfehle Dir erst einmal mit Leuten zu reden die bei den großen der Branche arbeiten. Je nachdem wo Du da landest bestehen die ersten 2-3 Jahre darin, fakturierbarer "Tag-Along" zu sein und für die Seniors Foliensätze fragwürdigen Inhalts zu malen. Wenn Du das Zeug zu einem gutem Analysten und Berater hast wie die großen ihn sich wünschen, dann weisst Du vor dem Vorstellungsgespräch wie es bei denen läuft und in welchen Bereich Du willst.

Etwas zynisch formuliert: Du steigst gewissermaßen auf der untersten Stufe in einen Strukturvertrieb ein. :D

Eine wichtige Sache noch: je nachdem wie "praktisch" Du bisher unterwegs warst: die meisten Beratungen wollen gerade nicht, daß Du zu sehr in die Umsetzung gehst - dann würden sie gegenüber dem Kunden plötzlich lösungsverantwortlich.

Geschrieben

Mal eine andere Frage, warum willst du denn weiter genau in diesem spezialisierten Feld bleiben und die Chance nicht nutzen nochmal was neues zu sehen und zu lernen?

Einkauf und Produktion ist eigentlisch schon sehr breit :-) Beschaffungslogistik, strategischer Einkauf (bin übrigens auf China spezialisiert), Fabrikplanung, PPS und als Alleinstellungsmerkmal IT-Beratung und Software-Entwicklung speziell für diese Bereiche. (ja ich bin auch Software-Entwickler und auf Anwendungen für Produktion/Logistik spezialisiert).

Ich bin in einer Nische mit sehr breiten Randbereichen.

Einkauf und Produktion wahrscheinlich Branchenübergreifend. Schade, rein für Beratung im Automobilsektor hätte ich noch einen kleinen Tipp für dich gehabt, dachte spontan daran, weil bei carpassion ja auch immer wieder Anfragen in die Richtung kommen.

Automobil und Elektronik, gerne auch Anlagenbau und Luftfahrt.... aber eben ganz besonders Automobil. Also her mit dem Tipp :-)

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Astra_GT,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
(ja ich bin auch Software-Entwickler und auf Anwendungen für Produktion/Logistik spezialisiert).

Bei den großen Beratungen hast Du dann eigentlich nichts verloren, Du solltest dann eher zu einer der IT-Beratungen gehen.

Geschrieben

Ich meinte ja, wie im Eingangspost auch angedeutet, techniklastige Beratungen. Also BCG und die großen Wirtschaftsprüfer interessieren mich nicht, gibt aber noch genug andere, die ich auch als "relativ groß" bezeichnen würde und ich ein kleines Rädchen in einem großen System wäre.

Geschrieben

Ich habe im letzten Sommer mein Praktikum bei McK.... gemacht.

Ich bewarb mich nach einem hervorragenden Vortrag von McK in meiner Uni.

Die Anforderungen und Ansprüche sind tatsächlich sehr hoch. Egal, was du studierst, solltest du schon 1,x haben (Sowohl im Abi als auch in der Uni, wobei der Abischnitt nicht unbedingt 1,x sein muss. Dafür solltest du besondere Fähigkeiten oder exotische Lebensläufte haben).

Die meisten Beratungen verlangen von dir, mehrere Praktika, ein Auslandssemester und besondere Tätigkeiten schon hinter dich gebracht zu haben.

Das garantiert zwar kein Praktikum oder keinen Job, aber ein Vorstellungsgespräch schon (Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß).

Die ganze Arbeit, die man als Unternehmensberater erledigt, ist eig. gar nicht anspruchsvoll. Man braucht auch keine große Intelligenz.

Ehrlich gesagt: Ich halte nichts von Unternehmensberatungen.

Ich weiß zwar nicht, wo genau du dich spezialisieren willst (Techniklastig?.Es gibt viele Techniken).

Vllt. solltest du dich auch bei DAX-Konzernen bewerben wie z.B. BMW, VW, Mercedes etc.

Solche große Unternehmen sollten auch ihre eigenen Beratungsteams haben (VW und Telekom haben sie auch).

Meiner Meinung nach muss man nicht unbedingt in einer Unternehmensberatung arbeiten, um später Kontakte zu verknüpfen.

Viel Erfolg.

Okay. Ich habe jetzt gelesen, dass du Software-Entwickler bist.

Ich komme dann auf Detecon in Bonn (Die Unternehmensberatung von Telekom) und DHL Inhouse Consulting (IT-Spezialisten).

Die Arbeitszeiten sollen sogar nicht so brutal sein.

Geschrieben
Ich habe im letzten Sommer mein Praktikum bei McK.... gemacht.

...

Die ganze Arbeit, die man als Unternehmensberater erledigt, ist eig. gar nicht anspruchsvoll. Man braucht auch keine große Intelligenz.

Ehrlich gesagt: Ich halte nichts von Unternehmensberatungen.

...

Lieber Massivattack1987.

Drei praktische Tipps aus der HR-Welt, falls Du wirklich ein McK-Praktikum gemacht haben solltest:

1. Spreche nicht schlecht über einen ehemaligen/potentiellen Arbeitgeber.

2. Spreche nicht arrogant über Dinge, die über Deinen Begriffshorizont hinausgehen.

3. Auch nicht in "anonymen" Foren.

Viel Erfolg,

absolutmuc

Geschrieben
Lieber Massivattack1987.

Drei praktische Tipps aus der HR-Welt, falls Du wirklich ein McK-Praktikum gemacht haben solltest:

1. Spreche nicht schlecht über einen ehemaligen/potentiellen Arbeitgeber.

2. Spreche nicht arrogant über Dinge, die über Deinen Begriffshorizont hinausgehen.

3. Auch nicht in "anonymen" Foren.

Viel Erfolg,

absolutmuc

Danke. Ich muss auch zugeben, dass ich mich hier sehr schlecht verkauft habe.

Ich versuche immer, über ehemalige Arbeitgeber objektiv zu betrachten, auch wenn es mehrmals nicht gelingt. Ich kann bei manchen Unternehmen auch positive Erfahrungen berichten.

Mein Beitrag ist hier sicher nur meine persönliche Erfahrung und Meinung, aber es gibt Unternehmen, welche mehr versprechen, als sie halten können.

Nach meinem Praktikum in einer IB äußerte ich meine negative Meinung, welche jedoch nicht aus harten Worten bestand.

Es hat ihnen gefallen, weil ich ehrlich war.

Idealerweise sollte man die von dir genannten drei Regeln befolgen. Das stimmt.

Aber ob die meisten Praktikanten wirklich diese tun, wage ich zu bezweifeln.

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
Danke. Ich muss auch zugeben, dass ich mich hier sehr schlecht verkauft habe.

Ich versuche immer, über ehemalige Arbeitgeber objektiv zu betrachten, auch wenn es mehrmals nicht gelingt. Ich kann bei manchen Unternehmen auch positive Erfahrungen berichten.

Mein Beitrag ist hier sicher nur meine persönliche Erfahrung und Meinung, aber es gibt Unternehmen, welche mehr versprechen, als sie halten können.

Das sind für mich leider große Unternehmensberatungen und Banken.

Nach meinem Praktikum in einer IB äußerte ich meine negative Meinung, welche jedoch nicht aus harten Worten bestand.

Es hat ihnen gefallen, weil ich ehrlich war.

Idealerweise sollte man die von dir genannten drei Regeln befolgen. Das stimmt.

Aber ob die meisten Praktikanten wirklich diese tun, wage ich zu bezweifeln.

Junge, dann tue es doch; du schreibst dich gerade um Kopf und Kragen.

Kannst Du dir vorstellen, daß gerade in einem Sportwagenforum wie diesem tendenziell mehr Unternehmensberater als Maurergesellen unterwegs sind?

Ich verstehe euch jungen Menschen manchmal nicht mehr.

Jeder Gedanke wird sofort in die Welt getwittert, und sei er noch so verwegen oder absurd.

Da braucht doch bloß ein etwas gewiefter Personaler ein wenig zu googeln, eins und eins zu addieren,

und schon landet die Bewerbung solch eines biologisches Kommunikationswunders in der Rundablage P.

Noch ein kleiner Ratschlag:

Äussere dich NIE öffentlich über einen ehemaligen, oder auch nur ansatzweise potentiellen Arbeitgeber.

Äussere Dich in diesen Dingen auch NIE ungefragt gegenüber Kollegen und Vorgesetzten.

Und wenn es dann schon einmal sein muß (z.B. innerhalb eines Bewerbungsgespräches), dann bitteschön so,

daß dein potentieller Arbeitgeber keine Befürchtungen haben muss, daß Du auch später einmal über ihn plaudern wirst.

Selbst Personalentscheider wechseln schon mal den Arbeitgeber, und nehmen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit.

Und je höher Du auf der Karriereleiter stehst, desto mehr werden sich dein Verhalten und auch deine Kritiken in den Köpfen andere manifestieren.

Loyalität hört nicht mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf!

Und man muss ein Haus so verlassen, daß man es immer wieder hoch erhobenen Hauptes durch den Haupteingang betreten kann.

  • Mitglieder
Geschrieben
Danke. Ich muss auch zugeben, dass ich mich hier sehr schlecht verkauft habe.

tja, das Internet vergiss leider nichts... :wink:

Geschrieben

@Peter_Pan_

Bist du Unternehmensberater?

Junge Menschen sind natürlich trotz mehreren Praktika oder sonstwas noch unerfahren.

Klar, du verstehst manchmal junge Menschen nicht. Das ist vollkommen normal. Wer versteht denn 100% junge Menschen und alte Menschen?

Auch in den Medien werden bestimmte Gruppen fertig gemacht.

Es gab/gibt häufig auch hier Themen über Geld und Vermögen. Dort meine ich gelesen zu haben, dass einige User über Investmentbanker oder Kapitalismus "lästerten". Da waren sich alle Mitglieder dann irgendwie einig, deshalb gab es keine Vorwürfe???

Es ist vollkommen verständlich, wenn Menschen Fehler machen.

Aber sowie ich deinen Beitrag mit "Junge,..." oder deine Töne lese, habe ich irgendwie das Gefühl, als würdest du persönlich vor mir stehen und aggressiv brüllen.

  • Mitglieder
Geschrieben
@Peter_Pan_

Aber sowie ich deinen Beitrag mit "Junge,..." oder deine Töne lese, habe ich irgendwie das Gefühl, als würdest du persönlich vor mir stehen und aggressiv brüllen.

dann hast Du leider gar nichts von dem verstanden, was er dir sagen wollte.... :cry:

Geschrieben

Kannst Du dir vorstellen, daß gerade in einem Sportwagenforum wie diesem tendenziell mehr Unternehmensberater als Maurergesellen unterwegs sind?

Übrigens ist das der Grund, warum ich dieses Forum für solche Fragen nutze O:-)

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
@Peter_Pan_

Bist du Unternehmensberater?

Junge Menschen sind natürlich trotz mehreren Praktika oder sonstwas noch unerfahren.

Klar, du verstehst manchmal junge Menschen nicht. Das ist vollkommen normal. Wer versteht denn 100% junge Menschen und alte Menschen?

Auch in den Medien werden bestimmte Gruppen fertig gemacht.

Es gab/gibt häufig auch hier Themen über Geld und Vermögen. Dort meine ich gelesen zu haben, dass einige von Mitgliedern über Investmentbanker oder Kapitalismus "lästerten". Da waren sich alle Mitglieder dann irgendwie einig, deshalb gab es keine Vorwürfe???

Es ist vollkommen verständlich, wenn Menschen Fehler machen.

Aber sowie ich deinen Beitrag mit "Junge,..." oder deine Töne lese, habe ich irgendwie das Gefühl, als würdest du persönlich vor mir stehen und aggressiv brüllen.

Ich denke nicht, daß ich dich angeschrien habe; es lag auch nicht in meiner Absicht.

Wenn das also so herüber gekommen ist, dann bitte ich um Entschuldigung.

Es kommt übrigens immer darauf an, aus welcher Position heraus man eine Meinung kund tut.

Wenn man abhängig ist, dann kann man es sich meist nicht leisten, Kritik derart zu üben, daß man sich den Zugang zu dienlichen Etagen zu verbauen.

Wer einen Kredit benötigt, der tut gut daran, den Banksachbearbeiter / Entscheider nicht öffentlich als Deppen zu bezeichnen.

Dem Banker macht es jetzt nicht ganz so viel aus, keinen Kredit zu gewähren.

Die ganze Arbeit, die man als Unternehmensberater erledigt, ist eig. gar nicht anspruchsvoll. Man braucht auch keine große Intelligenz.

Mal ehrlich, wenn das von einem Personaler mit deinem Realname verknüpft werden kann, dann wirst Du doch in diesem Bereich noch nicht einmal als Hausmeister angestellt.

Geschrieben

@Luimex

Doch. Nur jeder nimmt es unterschiedlich wahr.

Ich nehme alle Ratschläge mit.

@Peter_Pan_

Ich wusste auch schon vor meinem ersten Beitrag, was in diesem Bereich auf mich zukommen würde, wenn mein Name tatsächlich bekannt wäre.

Geschrieben

"Die ganze Arbeit, die man als Unternehmensberater erledigt, ist eig. gar nicht anspruchsvoll. Man braucht auch keine große Intelligenz. "

Ich unterschreibe dieses Statement hier auch einmal ganz ausdrücklich. Wie sich hier einige benehmen, ist geradezu lächerlich - und entlarvt offenbar nur, dass jemand den Nerv getroffen hat.

Kein vernünftiger Mensch fasst doch derartige Aussagen, unter einem Nick in einem Intenetforum nach. Es sei denn, es ist etwas Wahres daran.

Ich will aber gewiss nicht den Threadersteller bei der Evaluierung seiner Berufsaussichten hindern. Aber: Wenn hier einige Forenmitglieder abgehen, bloss weil jemand seine Meinung kundgetan hat... wie gesagt: entlarvend

Geschrieben

Mein Beitrag klingt zwar provokant und hart, aber es war nicht meine Intention.

Der Threadhersteller hat große Unternehmensberatungen erwähnt und hörte sich für mich so an, als wären sie für ihn ein unmögliches Ziel.

Ich wollte ihn nicht abschrecken, weil es große Unternehmensberatungen sind.

Kein vernünftiger Mensch fasst doch derartige Aussagen, unter einem Nick in einem Intenetforum nach. Es sei denn, es ist etwas Wahres daran.

Dazu werde ich nichts äußern. Wer sich dafür interessiert, sollte man vllt. als Student ein Praktikum absolvieren.

Danach weiß man auch grob, ob es ihm gefällt oder nicht.

Geschrieben

Dieses Modewort "Unternehmensberater" ist doch absurd.

Insbesondere die Global Players sind doch Powerpoint-malende Egomannen, die glauben, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben!

Ich habe in meiner über 20-jährigen Tätigkeit schon eine "Unternehmensberater" erlebt, bei denen vor lauter Arroganz die Arbeit fast schon zu kurz gekommen ist.

Nur mal eine "kleine" Geschichte am Rande, was Unternehmensberater so alles anstellen!

Es wurde von den UB eine Datenbank entwickelt, die eine Größe von ca. 30 GB hatte. Diese DB wurde dann - weil man ja alles so gut im Griff hat - per EMail an 150 Manager im Unternehmen geschickt mit der Bitte, die für sie relevanten Informationen auszufüllen und anschließend die Datenbank wieder an den Versender zurück zu senden.

Was dann passierte, dürfte wohl jedem nur einigermaßen vernünftigen Menschen klar sein. Die Email wurde also in 150 Mailboxen zugestellt. Wenn davon ca. 20% der Manager die Arbeit wieder weiterdelegiert haben, wurde die Mail an 30 Mitarbeiter gesendet um die Ergebnisse wieder an den Manager zurück zu senden. Der wiederum hat dann die Mail an den Requestor zurück gesendet.

Wieviel GB macht das innerhalb von 3 Wochen?

Was ist passiert - der Unternehmensberater hat innerhalb von 5 Tagen das Mailsystem des Kunden lahmgelegt - es ging NICHTS mehr!!!!

Das war im Jahre 2002 - das Beratungsteam kam von BCG.

Ein ganz tolles Team war das.

Zu diesen Typen fällt mir immer wieder nur das ein:

Und wer es "seriöser" mag aber dennoch den Kern trifft:

Unternehmensberater - ...

Eunuchen, wie wissen wie man's macht ...

Besser kann man das nicht pointieren.

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