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Geschrieben

Dominik, bin öfter in Kontakt mit den genannten Universitäten. Prof. Papier, zwischendurch Präsident des Bundesverfassungsgerichtes hat schon Gutachten für mich gemacht. Sowie mit Zaar (sagt Dir das was) laufend Kontakt besteht. Kenn mich daher auch dort etwas aus. Zum Thema: Du wirst dort kaum Unternehmer als Gastredner erleben die nicht studiert haben. Ist doch logisch, es ist einfacher ehemalige Studenten zu bitten die auch Stallgeruch haben.

Stört mich bei Veranstaltungen immer wieder. Ist viel zu einseitig.

Wenn Du in München bist könnten wir uns gleich zum Weisswurstfrühstück treffen. Stadtmitte 10:00 h . Ich schreib Dir PN.

Mühsam mit dem iPhone geschrieben. Verstümmelungen usw. nicht berichtigt.

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Geschrieben
Einer der Redner war Felix Haas, Gründer und CEO von Amiando. Die Jungs haben mittlerweile den "Exit" geschafft, d.h. das Unternehmen hat einen Käufer gefunden und die 5 übrig gebliebenen Gründer zu Millionären gemacht. Hier mal die Kurzfassung:

Da das eigentliche Thema wohl schon zur Genüge diskutiert ist, möchte ich an dieser Stelle mal ein wenig Abschweifen und einen anderen Punkt zur Diskussion stellen:

Ich war als Student auch schon desöfteren bei Veranstaltungen wie der o.g. und ähnlichen. Was mich allerdings bei der ganzen Start-Up und Uni-nahen "Entrepreneurszene" sehr stört, ist diese Versteifung auf einen möglichst lukrativen Exit nach möglichst kurzer Zeit. Ich möchte damit auch keinem der Beteiligten absprechen, dass sie in der Zeit bis zum Exit ihr ganzes Leben und Herzblut in die Firma stecken, aber der Grundgedanke, eine Idee/Firma in der kürzest möglichen Zeit hochzuziehen und dann einzukassieren, widerspricht für mich diametral dem, was einen Unternehmer ausmacht. Vor allem, da viele der Firmen, so es sich nicht um High-Tech Startups handelt, die dann von Siemens o.ä. geschluckt werden, ein paar Jahre nach dem Exit wieder weg vom Fenster sind. Stichwort hier auch Nachhaltigkeit, Verantwortung für die Mitarbeiter etc.

Prominentestes Beispiel zur Zeit ist wohl Zalando, man verzeihe mir die Polemik, aber wo ist die unternehmerische Leistung, mit 400 Mio Risikokapital 20 Mio Verlust einzufahren? Das riecht schon verdammt nach New Economy.

Wie seht ihr bzw. die Anwesenden Unternehmer das? Gibt es vielleicht sogar Poster, bei denen es genau so ablief?

Geschrieben
Sicherlich hast Du recht; aber so viele Zuckerbergs gibt es leider nicht.

lieber Wolfgang,

Zuckerberg hat Facebook "entwickelt und gegründet" als er auf Harvard war :???:

Soviel zu Schulabschluss und Bildung.

Es gibt sicherlich Existenzen, die ihren weg ohne Abschluss erfolgreich gegangen sind. Die kann man aber sicher an einer Hand abzählen.

Geschrieben

Ist wohl mittlerweile neuer Trend, eine Idee zu entwickeln u. die dann möglichst schnell zu vertickern, bevor die Bombe platzt.

Zum eigentlichen Thema.

Da hier ja einige aus Süddeutschland sind wäre evtl. folgender Termin zum Thema zu empfehlen:

http://luxury-business.de/

Ansonsten für 12.000€ einen Laden aufzumachen mit Bekleidung. Sehr innovativ!

Und da das hier ein Autoforum ist u. zu eine Firmengründung meiner Meinung nach auch Innovation gehört:

Folgende Firma ist ein Jungunternehmen, welches in Zusammenarbeit der LMU u. einigen zahlungskräftigen Investoren auf die Füsse gestellt wurde.

Wünsche den Jungs viel Erfolg, daß das Projekt erfolgreich wird u. nicht in die Hose geht:

http://www.roding-automobile.de/de/roding/roding-roadster/index.html

Geschrieben

Moinsen zusammen,

wie Klaus es ja schon angedeutet hat, ist das doch eine Luftnummer, oder?

Ich kenne eine solche "Leidensgeschichte" aus meinem näheren Bekanntenkreis.

Vor etwa 3 Jahren hat eine Freundin aus gesicherter Stellung den Sprung gewagt und in S einen Laden eröffnet. Neben Krediten der Bank mußte sie natürlich auch ihre Ersparnisse an die Bank als Sicherheit abtreten.

Im letzten Jahr ging sie fast Pleite! Zwei Jahre lang mindestens 14 Stunden Arbeit / Tag; nur noch sehr wenige Sonntage zur freien Verfügung, zweiter Weihnachtstag im Geschäft für Bürokrempel; Silvester und Neujahr im Geschäft wegen Inventur, KEIN Urlaub, jeden Tag auf's neue, keine echte Lebensqualität mehr!

Das alles für nicht einmal 1.000,00 € / Monat als Gehalt und "Unterschlupf" bei der Familie, da es für eine eigenen Wohnung derzeit noch nicht reicht!

Das sind die Kehrseiten der Selbständigkeit - und diese Dame kommt sogar noch aus dem Fach, in dem sie ihren Laden führt!

Und dann will jemand mit 20K und kaum Erfahrungen (das schließe ich jetzt erst einmal aus der Tatsache, daß er in einem Kiosk arbeiten wird!) diesen Sprung wagen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß er auch nur die entfernteste Ahnung hat, was da genau auf ihn zukommt.

Was immer er tut - er möge es sich wirklich sehr gut überlegen.

Es ist halt nicht gewährleistet, daß der Topf mit Gold am Ende des Regenbogens wartet, manchmal ist es auch nur Katzengold.

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
lieber Wolfgang,

Zuckerberg hat Facebook "entwickelt und gegründet" als er auf Harvard war :???:

Soviel zu Schulabschluss und Bildung.

Es gibt sicherlich Existenzen, die ihren weg ohne Abschluss erfolgreich gegangen sind. Die kann man aber sicher an einer Hand abzählen.

Uwe, Du hast mich wieder mißverstanden.

Ich bin ein Verfechter der Meinung, daß Bildung und der Wille zur Weiterbildung die essentiellen Voraussetzungen für dauerhaften Erfolg in der Selbständigkeit sind.

Zuckerberg habe ich erwähnt, da sich TW auf "Die richtige Idee" als wichtigste Voraussetzung zur selbständigen Tätigkeit berufen hat.

Und da ich dem nicht vorbehaltlos zustimmen kann, habe ich Zuckerberg mit seiner grandiosen Idee angeführt.

Solche Karrieren wie die des Marc Zuckerberg kann man an wenigen Händen abzählen; zahlenmäßig gehen sie doch im "Hintergrundrauschen" unter.

Vor allem auch vor dem Millionenheer der Selbständigen z.B. im Handwerksbereich; die hatten nicht alle "DIE Idee".

Überdies scheint mir, zumindest bei den jüngeren unter uns, die Begrifflichkeit "erfolgreich sein" etwas anders definiert zu werden, als bei den etwas älteren Semestern.

Eine gut gehende KFZ-Werkstatt (um mal bei der Passion Auto zu bleiben) zeichnet sich wohl eher nicht durch "DIE Geschäftsidee" aus.

Um da dauerhaft erfolgreich zu sein und bleiben, zählen doch eher die von mir favorisierten Kompetenzen.

Geschrieben

Uebrigens Nachhaltigkeit & Facebook. Letsbuyit? Myspace? .... Da ging schon soviel unter. Ich erinner mich da noch an "Cashburn-Rate" O:-)

Geschrieben
Eine gut gehende KFZ-Werkstatt (um mal bei der Passion Auto zu bleiben) zeichnet sich wohl eher nicht durch "DIE Geschäftsidee" aus.

Um da dauerhaft erfolgreich zu sein und bleiben, zählen doch eher die von mir favorisierten Kompetenzen.

So ist es Wolfgang - wir kennen ein solches Autohaus ja auch und wissen es zu schätzen :D

Geschrieben
...Zuckerberg hat Facebook "entwickelt und gegründet" als er auf Harvard war :???:

Soviel zu Schulabschluss und Bildung.

Es gibt sicherlich Existenzen, die ihren weg ohne Abschluss erfolgreich gegangen sind. Die kann man aber sicher an einer Hand abzählen.

Zuckerberg hat keinen Abschluß und viel studiert hat er in Harvard wohl eher nicht.

Davon abgesehen finde ich Zuckerberg eigentlich kein gutes Beispiel, auch wenn er finanziell sehr erfolgreich ist. Edit: Wurde im Grunde schon von den Vorpostern ausgeführt.

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