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RemixCouture

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Geschrieben

Zusätzlich zum Ladengeschäft werde ich Ihm vorschlagen einen Onlineshop zu eröffnen.

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Geschrieben

Ein Onlineshop bedeutet auch viel Arbeit. Der betreibt sich nicht von selbst. Ein Freund von mir macht soetwas. Der hat erstmal ein paar Monate daran programmiert und das ist bei weitem noch nicht alles, was man dazu machen muß.

Was für Klamotten sollen es denn sein?

Edit:

Ich will es Dir oder Deinem Kumpel nicht ausreden, aber die Wahrscheinlichkeit, dass man bei den Randbedingungen auf die Nase fällt ist nicht gering.

Geschrieben
Zusätzlich zum Ladengeschäft werde ich Ihm vorschlagen einen Onlineshop zu eröffnen.

Ihm fehlt das nötige Risikokapital für Onlinegeschäfte.

Per Nachname bremst den Absatz, auf Rechnung erhöht sich in heutiger Zeit das Risiko extrem.

Geschrieben

Mit "Klamottenladen" habe ich als Gesellschafter so meine Erfahrungen. Da ist mir fast jede andere Branche lieber. 400 Teile a € 15.00. Was soll das sein ?

Online Shop, das ist der richtige Rat für einen Anfänger mit dem Kapital :-(((°:-(((°

Die Seite braucht Pfiff, sehr gute Fotos möglichst animiert und einen größeren Lagerbestand! 1-2 x die Ware nicht sofort lieferbar und der Kunde ist weg.

Wir hatten mal mit € 100.000,00 gerechnet. Reicht aber nicht

Geschrieben

ok ich werde ihm das mit dem Onlineshop nicht sagen. Er soll sich nur auf den Laden konzentrieren.

400 Teile á 15 Euro

Bench,Hilfiger,Cipo&Baxx,Superdry,Amplified,Desigual,Laguna Beach, Local Celebrity,Boss, Ralph Lauren

Geschrieben

Kaufe ich dir sofort für 25 € das Stück ab, vorausgesetzt das Zeugs ist original

Geschrieben

"Original" und Markenrechte soll doch bald eh abgeschafft? Meinen zumindest nicht wenige ACTA-Demonstranten! X-)

Geschrieben

Bench,Hilfiger,Cipo&Baxx,Superdry,Amplified,Desigual,Laguna Beach, Local Celebrity,Boss, Ralph Lauren

das ist aber definitiv nicht annähernd die zielgruppe, die an der konradstrasse 66 angesprochen wird...???

Geschrieben

es gab da mal einen "Freund" aus Hamburg, der hat in Asien die Fabriken einfach nach produzieren lassen. Die Fabriken haben erst den Auftrag für Lauren produziert, dann noch einen Container für ihn. Die Ware war nicht zu unterscheiden. Der hat alleine 5000 Teile im Monat auf ebay vertickert.

Als er dann von Audi auf Range Rover umstieg, wurde er auf einmal verhaftet. Er wurde mehrere Jahre nicht gesehen.

Der Bezug zu dieser Geschichte? Er hat die Teile an "Großhändler" für 10 bis 15 € abgegeben O:-)

Geschrieben

Konradstraße ist laut Betreiber Zielgruppe 12 - 28

Zielgruppe von Pascal (Junger Mann) ist 16-35

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo RemixCouture,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Konradstraße ist laut Betreiber Zielgruppe 12 - 28

Zielgruppe von Pascal (Junger Mann) ist 16-35

diese zielgruppendefinition ist nicht allzu ausgereift.

da scheinen mir nebst der finanzierung, noch einige fragezeichen im raum zu stehen...

Geschrieben

Ich werde jetzt erstmal das Gespräch mit ihm suchen und ihm sagen das er noch etwas abwarten soll.

Denke mal er soll noch mehr Erfahrung sammeln in dem Gebiet.

Geschrieben
Konradstraße ist laut Betreiber Zielgruppe 12 - 28

Zielgruppe von Pascal (Junger Mann) ist 16-35

Ausgezeichnet die Zielgruppe definiert, sehr vorbildlich :D !

Geschrieben

@ JPMille Bestes Beispiel bei dir in Zürich in der Konradstraße 66

Willst du damit etwa sagen, dass der Laden läuft? Habe den mal an nem Sonntag im TV gesehen und mich damals schon gewundert was das sein soll....sowas ist doch kein Konzept sondern probieren auf gut Glück.

Geschrieben



Raum eins, zwei oder drei. Ob ihr richtig steht, seht ihr wenn das Licht an geht! Oder so...
Geschrieben

Da ein guter Onlineshop wirklich eine herausforderung ist, gibt es 2 Ideen.

Idee 1:

Ebay. Günstig einkaufen, gute Marken, gutes Sortiment, neue Sachen, Trends entdecken auf Messen oder Bildern aus den USA oder sonstwie. Dann einen Ebayshop aufbauen, die Plattform gibt es bereits, abwicklung über paypal. So anfangen. Nebenher ganz normal arbeiten.

Pro: Geringe Kosten, deutlich niedrigere Kapitaldecke, möglichkeiten in die Branche zu schnuppern

Idee 2:

Einen Schritt weiter gehen. Kleidung nur zu verkaufen ist in meinen Augen etwas zu kurz gedacht, man müsste den SChritt konsequent gehen und die Kleidung selbst herstellen. Irgendwas cooles, gute Schnittmuster, das ganze in Asien/Türkei/Osteuropa produzieren lassen, dann online verkaufen. Oder eben eine andere Nische, Premium, Grün, Made in Germany, tailored on order oder so.

Es gibt viele große Ketten mit deren Einkauf man nicht mithalten kann. Absetzen kann man sich also nur durch Style, gute Marken, gute Beratung und frühe Abdeckung kommender Trends. Vielleicht auch Marken aus den USA importieren die dort beliebt sind, hier aber nicht erhältlich. Was weiss ich. Bin nur als Kunde in der Textilindustrie unterwegs wenn ich mal wieder bei COS mein Geld liegen lasse.

Geschrieben

10 Jahre zu spät dran? .... und dann soll er noch warten?

Tolle Logik.

Geschrieben

Ich habe eine Bekannte, die sich mit einem ganz kleinen Laden selbständig machte.

Dort verkauft sie hauptsächlich Cocktail-Kleider bzw. solche für festliche Anlässe aus Satin, Seide etc.

Sie importiert diese selbst aus Vietnam oder Thailand (weiß es gerade nicht genau) und passt sie dann ggf. für die jeweilige Kundin an. Sie führt wohl auch noch Blahnik Schuhe.

Der Laden ist total versteckt in Innsbruck und läuft richtig gut.

So was fände ich, um dem Beispiel von Johnny zu folgen, noch eine nettere Idee...

Könnte mal den Kontakt herstellen - vielleicht hat sie Interesse auch andere Läden zu beliefern.

Geschrieben
F360 R schrieb:
Ihm fehlt das nötige Risikokapital für Onlinegeschäfte.

Per Nachname bremst den Absatz, auf Rechnung erhöht sich in heutiger Zeit das Risiko extrem.

da muss ich jetzt wirklich den kopf schütteln. ein online shop als lösung der nicht vorhandenen kapitaldecke - mit modenernen bezahlsystemen ist das ein ordentliches 5- stelliges investment. und dann muss der laden beworben werden, da er in den tiefen des internet versteckt ist. die online shops geben monatlich ein vermögen für seo, also suchmaschinenoptimierung aus.

K-L-M schrieb:
Mit "Klamottenladen" habe ich als Gesellschafter so meine Erfahrungen. Da ist mir fast jede andere Branche lieber. 400 Teile a € 15.00. Was soll das sein ?

Online Shop, das ist der richtige Rat für einen Anfänger mit dem Kapital :-(((°:-(((°

Die Seite braucht Pfiff, sehr gute Fotos möglichst animiert und einen größeren Lagerbestand! 1-2 x die Ware nicht sofort lieferbar und der Kunde ist weg.

Wir hatten mal mit € 100.000,00 gerechnet. Reicht aber nicht

hier spricht ein profi. genau meine erfahrung, kollege.

Geschrieben
da muss ich jetzt wirklich den kopf schütteln. ein online shop als lösung der nicht vorhandenen kapitaldecke - mit modenernen bezahlsystemen ist das ein ordentliches 5- stelliges investment. und dann muss der laden beworben werden, da er in den tiefen des internet versteckt ist. die online shops geben monatlich ein vermögen für seo, also suchmaschinenoptimierung aus.

So ist es. Onlineshops die als alleiniges Standbein dienen sollen, noch dazu in so einem heiß umkämpften Markt wie Bekleidung, sind heute keinen Deut weniger Kapitalintensiv als ein entsprechendes Ladengeschäft in 1A Lage. Ich würde hier eher von einem mittleren sechsstelligen Betrag ausgehen. Günstig geht eigentlich nur noch in der Nische und mit evtl. bereits vorhandenem Brand in Form eines Ladens o.ä. Aber auch dann nur, wenn man technisch SEHR fit ist, wirklich ALLES selbst macht und den zeitlichen Aufwand als Investition ansieht.

Als Hausmarke: In SEO - Kreisen wird kolportiert, dass Zalando monatlich bis zu 120.000 Euro für SEO ausgibt, die Kosten für SEA dürften um einiges höher sein.

Geschrieben

Habe heute mit Ihm geskyped und habe ihm alle Ratschläge und Tips gegeben. Auch das er sich das nochmal gründlich überlegen sollte, weil man dafür anscheindend viel mehr Geld braucht als er dachte.

Er ließ sich jedoch nicht wirklich davon komplett überzeugen, da er meinte das bei so einem kleinen Laden nie und nimmer mehr Ware als 600 Teile reinpasst so das man sie gut präsentieren kann.

Auf jeden Fall wird es trotzdem mit dem Eigentümer des Shoppingcenters treffen.

Geschrieben

Nunja, ich gehe jetzt mal davon aus, dass er keinen totalen Schrott verkauft. Also gehe ich von einem durchschnittlichen Einkaufspreis von 30 € aus...T-Shirts weniger, Jeans, Jacken, Schuhe eher mehr, dazu noch Accessoires etc.

Er würde 18.000 € benötigen um überhaupt 600 Stück kaufen zu können für diesen Preis...

Es ist wichtig einen Traum zu verfolgen und das wirklich zu wollen, sonst macht man das ganze garnicht mit am Anfang. Aber es ist auch wichtig, mal den Traum beiseite zu lassen und scharf zu rechnen ohne Optimismus. Und für mich klingt das alles sehr optimistisch. Er müsste sofort Gewinn einfahren sonst kann er direkt wieder zumachen mit der Kapitaldeckung...und ich finde man sollte bei so etwas genug Geld haben um 3-4 Monate ohne Gewinn überleben zu können, der Laden muss sich herumsprechen, die Leute kucken, es muss sich erst eine Käuferschaft entwickeln. Und als ich meinen Businessplan geschrieben habe, die zahlen die da drin waren waren alle einfach nur geschätzt. War bei mir auch nicht so wichtig weil ich keine Fremdkosten hab und das Ding nur geschrieben habe um mir den Gründungszuschuss zu krallen.

Bei einem Laden sollte man das Ding aber lieber realistisch schreiben oder eher pessimistisch. Es kommt selten besser als man denkt...vor allem wenn man von etwas überzeugt ist.

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