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Apple, Lacoste & More, nur Lifestyle?


JerryMaguire

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Geschrieben

Hugo, dein Vergleich ist aber so nicht richtig.

Ein Apple wäre eher eine Ferrari Replik auf Golf Plattform zu Ferrari Preisen.

Seit die x86 Architektur genutzt wird, ist die Technik, die hinter der schicken Fassade steckt, nämlich genau das gleiche, was in jedem anderen PC vorzufinden ist - kostet halt nur deutlich mehr.

Den Unterschied machen sozusagen 2 Dinge:

1. Aussehen / Design.

2. Betriebssystem.

Dass jeder selbst entscheidet, wieviel er dafür hergeben mag, habe ich oben schon erwähnt und hoffe, dass es auch entsprechend angekommen ist.

Dass es deutlich mehr Lebensqualität bringt... nunja... wer meint, seine Lebensqualität über einem Rechner zu definieren, hat imho ganz andere Probleme.

Was den Golf betrifft: Da verwechselst du mich.

Du solltest vielleicht an der Überheblichkeit arbeiten, die mir schon in einigen Deiner Posts aufgefallen ist.

Ist eigentlich schade, denn das was du zu sagen hast, ist sicher auch rüberzubringen, ohne dem Gegenüber mit diversen Bemerkungen über sein "Mittelstandsfahrzeug" vor den Kopf zu stoßen.

Gruß

Eno.

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Geschrieben
Ein Apple wäre eher eine Ferrari Replik auf Golf Plattform zu Ferrari Preisen.

Seit die x86 Architektur genutzt wird, ist die Technik, die hinter der schicken Fassade steckt, nämlich genau das gleiche, was in jedem anderen PC vorzufinden ist - kostet halt nur deutlich mehr.

Den Unterschied machen sozusagen 2 Dinge:

1. Aussehen / Design.

2. Betriebssystem.

Das ist so nicht richtig. Der Mac ist der Ferrari. Da man modernste Technik im höchstwertigsten Design und Material bekommt. OK, sagen wir eher Bentley als Ferrari :) .

Der Mac Pro z.B. wird mit bis zu 12 physichen Kernen und 24 Threads angeboten. Der iMac hat ein höchstwertiges 27" Display mit einer Auflösung von 2560x1440. Das ist absolut top.

Es ist nur andersherum richtig, das man billiger einen PC bauen oder kaufen kann, er bietet dann zwar nicht die technische Raffinesse aber er funktioniert auch.

Wenn man hingegen versucht aus standard Komponenten einen iMac oder einen Mac pro nachzubauen, dann merkt man recht schnell, dass wenn man wenige bis keine Kompromisse eingeht, auch keinen Cent billiger ist.

Ich sehe die Unterschiede eher in:

1. Perfektion in Zusammenstellung und Verarbeitung

2. Betriebssystem

Und wer mal eine Zeit mit dem OSX gearbeitet hat, tut sich schwer wieder mit einem Windows System glücklich zu werden. Ich habe z.B. im Januar von einem 27" iMac auf einen PC gewechselt und das ist mir nichts. Das sage ich obwohl ich seit 19 Jahren mit Windows PCs arbeite. Insofern vererbe ich meinen PC an einen Freund und bestelle mir die Tage wieder einen iMac. Im übrigen hat mein PC 2.090,- Euro gekostet, der vergleichbar ausgestattete iMac kostet mich bei Amazon rund 1.700,- Euro + 100,- Euro für die 16 GB. Wobei vergleichbar nicht ganz stimmt, da mein PC nur einen 27"er mit 1920x1080 hat. Ich frage mich sowieso wer auf die kranke Idee kam, PC Monitor mit TV Auflsöungen auszustatten.

Geschrieben

die Originalausstattung hat "nur" den i5.

Die Grafikkarte ist "nur" die Mobility Version.

Das Display ist ein Hochglanz Display, was es von vornherein disqualifiziert. (Afaik nur bei den Pro Versionen Matt?!)

Einen Monitor hat man eigentlich eh - einmal Geld ausgeben und man hat sehr lang was davon. Da bin ich Deiner Meinung, dass man beim Monitor am wenigsten sparen sollte. Was die Auflösungen angeht, stimme ich mit dir auch überein. Wer das verbrochen hat, dass es kaum noch 16:10 gibt...

Sicher ist es ein gutes Gesamtpaket - keine Frage. Aber eben ein teures und kein technisch erstklassiges, bzw. nicht so hochwertig, wie man es sich mit gleichem Geld einen PC bauen könnte.

Zu vergleichen ist aber eh schwer, weil man beim iMac immer den Monitor raus rechnen müßte.

Beim Betriebssystem ist es wohl wie bei vielem die Gewohnheit. (Was habe ich beim Umstieg von 98 auf XP geflucht. Was habe ich beim Umstieg von XP auf Win7 geflucht. Was habe ich beim Umstieg von verschiedenen Linux Oberflächen geflucht...)

Mit MacOS habe ich z.b. meine Probleme, wenn ich ein MacBook mal für eine Präsentation nutzen muss z.b. :) Nach Eingewöhnung würde es aber auch gehen denke ich.

Gruß

Eno.

Geschrieben
die Originalausstattung hat "nur" den i5.

Währed es PCs nur mit i7 gibt oder was?

Die Grafikkarte ist "nur" die Mobility Version.

Was Strom also Geld spart aber eine gute Desktopleistung hat.

Für Spieler eher uninteressant aber das ist eigentlich das ganze System.

Das Display ist ein Hochglanz Display, was es von vornherein disqualifiziert. (Afaik nur bei den Pro Versionen Matt?!)

Der Mac pro hat überhaupt keinen Monitor. Den muss man separat kaufen.

Das iMac Display dürfte wohl das Beste unter 1.000,- Euro Display am Markt sein.

Einen Monitor hat man eigentlich eh - einmal Geld ausgeben und man hat sehr lang was davon. Da bin ich Deiner Meinung, dass man beim Monitor am wenigsten sparen sollte.

Wenn man keinen Monitor braucht, dann kauft man halt einen Mac mini, ist wie ein iMac nur eben ohne Monitor.

Der Meinung bin ich auch, deshalb kann man ruhig 800 bis 1.000,- Euro für einen Monitor ausgeben und eben ein solcher ist im iMac verbaut.

Sicher ist es ein gutes Gesamtpaket - keine Frage. Aber eben ein teures und kein technisch erstklassiges, bzw. nicht so hochwertig, wie man es sich mit gleichem Geld einen PC bauen könnte.

Zu vergleichen ist aber eh schwer, weil man beim iMac immer den Monitor raus rechnen müßte.

Du mußt keinen Monitor rausrechnen, der Mac mini und der Mac pro haben keine Monitor.

Ansonsten werden auch PCs typischerweise mit Monitor betrieben, der irgendwann auch mal gekauft werden muss und somit einen kalkulierbaren Preis hat. Wenn man eine Beispielrechnung an den technischen Maßgaben des iMac machen möchte, dann kannst du eben die 800,- bis 1.000,- Euro des 27" LED Displays nehmen.

Und wie gesagt, wenn du keine Kompromisse mit dem PC gegenüber dem iMac eingehen willst, dann liegst du nicht unter dem Preis des iMac, dieses Rechenexample haben wir schon oft genug durchgespielt.

Beim Betriebssystem ist es wohl wie bei vielem die Gewohnheit. (Was habe ich beim Umstieg von 98 auf XP geflucht. Was habe ich beim Umstieg von XP auf Win7 geflucht. Was habe ich beim Umstieg von verschiedenen Linux Oberflächen geflucht...)

Mit MacOS habe ich z.b. meine Probleme, wenn ich ein MacBook mal für eine Präsentation nutzen muss z.b. :) Nach Eingewöhnung würde es aber auch gehen denke ich.

Das mit der Gewohnheit stimmt. War für mich einer der Gründe zum Mac zu wechseln. Da ich mich an Windows "satt gesehen" habe. Schliesslich arbeite ich tagtäglich damit.

Geschrieben

Wie kann man sich nur über einen popeligen Computer für ein paar Hundert oder Tausend Euro streiten?

Da komm ich nicht mehr ganz mit. X-)

Gruß,

Markus

Gast Peter_Pan_
Geschrieben

Was des einen MAC, ist des anderen Bristol..........

Geschrieben

Was den Golf betrifft: Da verwechselst du mich.

Du solltest vielleicht an der Überheblichkeit arbeiten, die mir schon in einigen Deiner Posts aufgefallen ist.

Ist eigentlich schade, denn das was du zu sagen hast, ist sicher auch rüberzubringen, ohne dem Gegenüber mit diversen Bemerkungen über sein "Mittelstandsfahrzeug" vor den Kopf zu stoßen.

Das mit der Verwechselung stimmt, derjenige mit dem 340 PS-Golf heißt Enta. Sorry.

Das mit der Überheblichkeit ist Unfug. Der Golf ist und bleibt ein Mittelstandsfahrzeug, ich fahre selber einen, 22 Jahre alten.

Und ein Golf mit über 300 PS ist ein deutliches Symbol für die Zugehörigkeit zur unteren Mittelschicht.

In der Soziologie gibt es das Phänomen des Wunsches, sich im Rahmen seiner sozialen Schicht bei wirtschaftlichem Erfolg zu überhöhen.

Dazu gehören zu große Einfamilienhäuser (gerne mit mediterranem Flair) in mittleren Vorstadtlagen, erkennbar getunte Mittelklassefahrzeuge und teure Markenkleidung aus dem Funktions- bzw. Sportswearbereich sowie grundsätzlich die neueste Ausstattung an (Unterhaltungs-) Elektronik.

Mit diesen Dingen möchte man seinen wirtschaftlichen Erfolg demonstrieren, ohne seine soziologische Heimat, in der man sich sicher fühlt, verlassen zu müssen.

Der Erwerb eines Hauses in einer durch die obere Mittelschicht geprägten Gegend, der Kauf eines Sport- oder Luxuswagens und der Gang zum Maßschneider wären ein mit dem sozialen Heimatgefühl nicht zu verbindender Schritt in eine Welt, in der man sich nicht sicher fühlt.

Und ob das auch bei Computern so ist, kann ich nicht beurteilen.

Aber mir scheint es schon so zu sein, daß der Apple-Computer, wenn er auch nicht der Ferrari unter den Computern ist, jedenfalls eher von einem grundsätzlich etwas anspruchsvollerem Publikum genutzt wird, jedenfalls im privaten Bereich.

Mittelständische Grüße, Hugo.

Geschrieben
Was des einen MAC, ist des anderen Bristol..........

Glücklich schätzen kann sich derjenige, der beides hat! :D

Geschrieben

Nicht Mittelstand, Mittelklasse.

Davon abgesehen würde ich bei den Winzsummen, die Computer heute kosten, keinerlei Rückschlüsse auf die Betreiber anstellen.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Diese Proletarier in ihrem ärmlichen Verhältnissen, die sich keinen Mac kaufen, weil sie sich damit zu einer anderen sozialen Schicht zuordnen würden, in der sie sich nicht sicher fühlen... :D

Und du meinst, du wärst nicht überheblich?

Vielleicht machst du mal ein Softskill Training mit, in dem dir aufgezeigt wird, wie bestimmte Verhaltensweisen / Aussagen (vor allem in Foren ohne nonverbale Kommunikation) auf andere wirken.

In einem öffentlichen Forum wird es immer mannigfaltige Ausprägungen der Teilnehmer geben.

Der eine hat Spass an seinem getunten Golf, der andere an seinem fabrikneuen Lamborghini.

Ich denke, dass du es nicht nötig haben solltest, dich so zwanghaft vom (unteren) Mittelsstand abzugrenzen. Genau das aber lese ich aus vielen deiner Postings hier heraus.

Edit: Grundsätzlich hast du mit deinem Exkurs in die Soziologie gar nicht mal unrecht - die Frage ist, wie man das anderen "unter die Nase reibt".

Enta habe ich hier übrigens als sehr freundlichen User kennengelernt. Er hätte sich soweit ich das verstanden habe auch einen E9x M3 kaufen können.

Nichts für ungut, vielleicht wirkt das auf andere ja anders und ich liege falsch.

:hug:

Gruß

Eno.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo JerryMaguire,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
(1) Diese Proletarier in ihrem ärmlichen Verhältnissen, die sich keinen Mac kaufen, weil sie sich damit zu einer anderen sozialen Schicht zuordnen würden, in der sie sich nicht sicher fühlen... :D

(2) Und du meinst, du wärst nicht überheblich?

Vielleicht machst du mal ein Softskill Training mit, in dem dir aufgezeigt wird, wie bestimmte Verhaltensweisen / Aussagen (vor allem in Foren ohne nonverbale Kommunikation) auf andere wirken.

Zu 1:

Ich habe nichts von Proletariern aus ärmlichen Verhältnissen geschrieben.

Fakt ist aber, daß in bestimmten gesellschaftlichen Schichten bestimmte Produkte verwandt werden.

Zu 2:

Sicher bin ich nicht überheblich, ich traue mich nur - im Gegensatz zur allgemeinen Political Correctness - bestimmte Sachverhalte zu benennen.

Und das ein getunter Golf nicht unbedingt ein Oberschichten-Auto ist, dürfte klar sein.

Übrigens im Gegensatz zu einem völlig normalen Golf. Der ist nämlich klassenlos.

Das mit dem Softskill-Training ist eine nette Idee, bei mir aber wahrscheinlich völlig wirkungslos.

Beste Grüße, Hugo.

Geschrieben

Hugo, interessante These! Aber ich glaube in Deutschland ist das mit dem Klassen-Denken gar nicht so präsent wie in England. Finde ich aber spannend!

Trotzdem möchte ich anmerken das man, trotz aller Apple-Kritik, mit dem aktuellen iPhone schöne Fotos machen kann!

Z.B. von der neuen Tiefkühlpizza aus dem Netto-Markt: BioBio Ruccola Steinofen. Also ich fand die sehr lecker, aber bin auch Student und man kann ja nicht nur Ravioli essen! :wink:

Viele Grüße,

Felix

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