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SZ v. 26.01.2011 (Heute)

Die Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs:

1. Citroën 2CV 6

2. Fiat 500 F

3. Porsche 924

4. Cadillac Eldorado

5. Lancia Fulvia 1.3 S

6. Porsche 911 SC

7. Mercedes-Benz 280 SE W116

8. Ferrari Dino 246 GT

Geheimtipp des Auktionators Girardo:

Ferrari Daytona

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schirmi
Geschrieben

Also bevor ich mir eine 2CV in die Garage stelle würde ich mir lieber einen SL500 R129 holen. Einer in gutem Zustand dürfte in den nächsten Jahren immer noch ordentliches Potenzial nach oben haben.

Nirgends erwähnt ist der M3 E30, hier sind gute Exemplare auch schon recht rar geworden und die Preise haben schon angezogen.

Los Leute wird gründen einen Carpassion-Oldtimer Fonds.

Könnte man als eine Art Museum gestalten. Große Halle, klimatisiert etc. Ein paar Euro Eintritt für interessierte Besucher. Und das Geld der Anteilseigner wird in dort ausgestellte Oldtimer investiert - wenn ein Modell einen guten Wertzuwachs erzielt hat wird es verkauft/versteigert und es kommt was neues. Wäre wohl ehr ein langfristiges Investment ähnlich eines Immobilienfonds aber ungleich interessanter :D

Einige hier haben bestimmt gute Connections zu Werkstätten und Restauratoren - bzw. haben selbst entsprechende Firmen. Da könnte man dann auch aus schlechten Exemplaren (=billig) noch was vernünftiges (=teuer) machen.

Markus Berzborn
Geschrieben
Also bevor ich mir eine 2CV in die Garage stelle würde ich mir lieber einen SL500 R129 holen.

An sich ist das eine vernünftige Idee. Zum Fahren. Diese Autos sind momentan ja preislich in der Talsohle, und man bekommt daher sehr viel Auto und Fahrspaß fürs Geld.

Aber bis die preislich wieder stark anziehen - das wird wohl noch einige Jahre dauern.

Gruß,

Markus

LittlePorker-Fan
Geschrieben
Einige hier haben bestimmt gute Connections zu Werkstätten und Restauratoren - bzw. haben selbst entsprechende Firmen. Da könnte man dann auch aus schlechten Exemplaren (=billig) noch was vernünftiges (=teuer) machen.

Bei den Youngtimern lohnt ein Aufbau eines maroden Exemplares meistens nicht. Die Fahrzeuge sind zu komplex. Da reicht schon ein größerer Wartungsstau (wie bei meinen Ex-928 ), damit ein Fahrzeug ein "Totalschaden" wird.

Die Liste finde ich ebenfalls merkwürdig. Die war im Herbst schon mal in der Oldtimer Markt oder Auto Bild Klassik?

Besonders Porsche 924 und MB W116: der Porsche 924-Markt ist nach wie vor unterdurchschnittlich. Das Modell hat sich vom absoluten Preistief Ende der 90er (ca. zwei- bis dreitausend Mark Zustand 2-) auf knapp 5tsd EUR hochgekämpft. Aber die Nachfrage nach den Modellen ist sehr, sehr schlecht. Außer auf dem Schnäppchenmarkt und den Sondermodellen á la Martini und Le Mans geht da sehr wenig.

Dito W116, da ging es Mitte der 90er mal kurz nach oben aber inzwischen ist es einfacher einen guten W126 an den Mann/Frau zu bringen als einen W116. Erst recht, wenn letzterer eine Basis-Motorisierung hat ...

Ich glaube nicht, dass der R129 mit Ausnahme der seltenen AMG-Versionen große Sprünge macht. Die Autos werden insgesamt zu gut gepflegt, es werden inzwischen kaum welche verbraucht. Dito C126, BMW E31, Porsche 928 in den "Basis-Motorisierungen". Da bleiben zuviel übrig, um für einen knappen Markt und entsprechend große Preissprünge zu sorgen.

Da ist eben der M3 E30 und der 964 Carrera RS ein gutes Beispiel. Da wurde um die Jahrtausendwende einiges verheizt, dass jetzt fehlt.

Chris_ST220
Geschrieben
Also bevor ich mir eine 2CV in die Garage stelle würde ich mir lieber einen SL500 R129 holen

auch wenn ich deine Wahl nachvollziehen kann, der R129 war damals schon perfekt und fühlt sich immernoch an wie ein modernes Auto, eine Ente war schon damals nicht perfekt und das Fahrgefühl ist einfach was ganz anderes

Vielleicht täuscht mich auch mein Gefühl, aber ich meine immer mehr Leute zieht es wieder zurück zu den nicht ganz perfekten Autos.

Ich würde beide nehmen, die Ente für die Fahrt zum Baggersee, den SL für die Fahrt zum Gardasee 8)

Graunase
Geschrieben

Der angesprochene SL ist ein fantastisches Auto mit dem kein Wert vernichten wird. Mein Hausarzt hat sich letztes Jahr einen SL 320 mit 40000km aus Japan für 13000€ geholt, im Ladenzustand!

Dennoch, mit Oldtimern Geld verdienen ist eine heikle Sache, die wenn überhaupt dann nur mit eigener Werkstatt funktionieren kann. Die Krux bei den ganzen Renditeberechnungen ist immer, daß nur die Kaufs-/Verkaufspreise genommen werden. Aber so ein Auto muß gewartet werden, es kostet Versicherung und der Parkraum kostet auch.

Wenn ein Auto gar nicht gefahren wird, so wird die Wiederinbetriebnahme beim Verkauf entsprechend kosten.

Eine Restauration lohnt meist eher bei hochpreisigen Fahrzeugen. Restaurationen unterscheiden sich preislich erschreckend wenig, ob ein Golf oder ein Porsche restauriert wird.

Bei mir käme hinzu daß ich die Selbstdisziplin aufbringen müßte nicht zu viel mit den Autos zu fahren...

Apropos Ente: Natürlich der Traum (nur von wenigen nicht!), aber die sind schon sowas von teuer, ich weis nicht, auf den Zug würde ich nicht aufspringen, es sei denn als Sahara Modell u.ä.

Ich bleibe dabei, ein Auto muß fahren, dafür wurde es gemacht. Und eines Tages ist es vorbei und es steigt auf in den Himmel der Mythen.

Einen besonders schönen oder sonstwie "wertvollen" Menschen sperrt man ja auch nicht weg, in der Hoffnung er würde sich erhalten!

Endliche Grüße.

G1zM0
Geschrieben
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SZ v. 26.01.2011 (Heute)

Die Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs:

1. Citroën 2CV 6

2. Fiat 500 F

3. Porsche 924

4. Cadillac Eldorado

5. Lancia Fulvia 1.3 S

6. Porsche 911 SC

7. Mercedes-Benz 280 SE W116

8. Ferrari Dino 246 GT

Geheimtipp des Auktionators Girardo:

Ferrari Daytona

Also die Auflistung gefällt mir schon mal sehr gut. O:-)

Los Leute wird gründen einen Carpassion-Oldtimer Fonds.

Könnte man als eine Art Museum gestalten. Große Halle, klimatisiert etc. Ein paar Euro Eintritt für interessierte Besucher. Und das Geld der Anteilseigner wird in dort ausgestellte Oldtimer investiert - wenn ein Modell einen guten Wertzuwachs erzielt hat wird es verkauft/versteigert und es kommt was neues. Wäre wohl ehr ein langfristiges Investment ähnlich eines Immobilienfonds aber ungleich interessanter :D

Einige hier haben bestimmt gute Connections zu Werkstätten und Restauratoren - bzw. haben selbst entsprechende Firmen. Da könnte man dann auch aus schlechten Exemplaren (=billig) noch was vernünftiges (=teuer) machen.

Ist ansich eine gute schöne Idee, würde auch glatt mitmachen. Halle usw. könnte ich sogar zur Verfügung stellen. Allerdings wird es an der Umsetzung leider hapern.

Markus Berzborn
Geschrieben
Ich bleibe dabei, ein Auto muß fahren, dafür wurde es gemacht.

Sehe ich auch so.

Ansonsten wäre das vergleichbar mit den Leuten, die sich einen Wein kaufen, nicht um ihn zu trinken, sondern um ihn 10 Jahre später wieder teurer weiterzuverkaufen.

Ich meine, das mag ja seine Berechtigung haben, wenn man so drauf ist.

Aber für mich ist das nix, kann ich nicht nachvollziehen. Dafür ist mir einfach das Leben zu kurz.

Gruß,

Markus

Gast Benni-348
Geschrieben

Oldtimer-Rendite?

Die wird von denen plakativ in den Raum geworfen, welche berufsmäßig daran verdienen.

Oldtimer-Rendite ist etwas, was nur ganz wenige Oldtimer-Besitzer mit einem "+" vor der Zahl erfahren können.

Oldtimer kosten im Unterhalt Geld. oftmals richtig viel Geld. Ich wollte zukünftig keinen 928 unterhalten müssen, um eine "Rendite" zu erzielen.

Die Wertsteigerungen werden "durch die Bank" von Restauration und / oder erhöhte Wartung aufgefressen.

Und in den allermeisten Fällen muss man darüber hinaus noch kräftig zubuttern.

Ach ja, und fahren darf man damit auch so gut wie gar nicht.

Entweder man betreibt dieses Hobby der Leidenschaft halber, oder man lässt es.

Wer privat mit Oldtimern ein kleines Vermögen schaffen will, der muss erst mal ein großes mitbringen.

Die aller größte Chance ist die, einen privaten Schrottplatz zu unterhalten, und dann 40 Jahre zu warten.

Aber wer hat schon diiiiie Zeit.

806
Geschrieben

@Benni-348: Kurz und knackig und genauso richtig!

Ich habe das selber durchlitten - und habe der Old- und Youngtimerei den Rücken gekehrt (bzw. versuche es noch).

Angefangen mit Peugeot 504 - was der in der Summe über 50tkm an Reparaturen verschlang und am Ende noch brachte, ließ die Kilometerkosten deutlich steigen. Im Alter geht halt vieles kaputt (Lichtmaschine, Stoßdämpfer, Lenkungsservo) und die Wartung solcher Altwagen ist heute sehr teuer. Dazu kommt der Aufwand, den man betrieben muß, um in Uraltunterlagen die passenden Ersatzteile aufzutun (und die dann auch noch zu kriegen). Alleine 16 (!!) verschiedene LiMas wurde da verbaut.

Alfa Giulia 1.6 Super - günstig vor sieben Jahren für 6 k€ gekauft. Karosse immer noch sehr gut - aaaber: Komplettsanierung von Motor/Getriebe/Fahrwerk/Hinterachse verschlingt Summen, die man sie wieder sieht. Na gut, alles ist jetzt "besser als neu" und optimiert, aber da flossen locker nochmal 12 k€ rein. Heute ist sie vielleicht diese 12.000 wert ... wenn man einen findet, der das auch ausgeben will.

Porsche carrera targa: Wehe, die Kupplung ist fällig mit Schwungscheibe. 3 k€ fallen an!

Porsche 928: eigentlich "für die Ewigkeit" gebaut, aber mit Schwachstellen (Zahnriemen kostet um die 1.000 € mit Wasserpumpe), Optimierung am Fahrwerk (nur Bilstein-Umbau) kommt auf 2.500 € und eine neue Lenkung auf 3.500 €. Die Riesenlichtmaschine ist auch nicht billig. Wertzuwachs? Seit drei Jahren negativ!

Über meinen TR4 (1962er) und seine dauernden Reparaturen (Motor/Getriebe/Hinterachse/Bremsen und alle Nebenaggregate) in den letzten acht Jahren will ich lieber nicht nachdenken. Den Anschaffungspreis habe ich sicher nochmal drangehängt. Wertsteigerung? Faktisch keine!

Will man ernsthaft über "Rendite" nachdenken bei solchen eher alltäglichen Wagen, schmilzt der Wert wie Schnee in der Sonne. Kaufmännisch müßte ich so was ja einer Risikoanlage gleichstellen, also schon mal den Anschaffungsaufwand mit mindestens 7 % p.a. verzinsen. Dazu die laufenden Kosten für laufleistungsunabhängige Erhaltung/Lagerung und mindestens 1.500 km "Bewegungsfahrten" zum Vermeiden von Standschäden p.a. - macht mindestens 1.000 € p.a. Selbst eine Ente ist enrsthaft betrachtet völlig unattraktiv.

Beispiel: GUTE Ente für 7.500 € - 525 € Jahreszins, damit sie mit einer spekualtiven Anlage gleichzieht. Garage/Sprit/Kurzzeitkennziechen/Abstellplatz/Mindestwartung weitere 1.000 € p.a. Ohne Zinseszins muß der Wert sich in fünf Jahren verdoppeln.

Selbst hochpreisige Wagen sind in diesem Licht betrachtet ein Minusgeschäft.

Beispiel: GUTER 911turbo 1. Serie für 65.000 € - 4.550 € Zinsen p.a. Garage/Sprit/usw. wie oben: weitere 2.500 € p.a. (wenisgt bewegt mit vielleicht 1.500 Sonnenscheinkilometern, wehe, es geht dabei was kaputt). Der Wert muß sich in zehn Jahren verdoppeln.

Allenfalls im Exotenbereich (autos, die sowieso immer schon nur gesammelt wurden) ist bei kurzfristig spekulativ steigenden Preisen ein "Schnitt" zu machen. Ein Flügeltürer für 500.000 € muß schon 35.000 € Zinsen pro Jahr zulegen, dazu locker 5.000 p.a. für Wartung und aufwendige Lagerung. Na, wenn der in zwei Jahren auf 650.000 klettert, ist was drin. Wenn aber aus welchen Gründen acuh immer die Mode sich abwendet - geht auch richtig Geld verloren.

Die paar Exoten billig gut zu finden und rechtzeitig wieder herzugeben, ist so einfach wie ein "Hole-in-one" im Golf - jeder kann davon erzählen, nur erlebt ha's noch keiner!

Markus

PoxiPower
Geschrieben
Die paar Exoten billig gut zu finden und rechtzeitig wieder herzugeben, ist so einfach wie ein "Hole-in-one" im Golf - jeder kann davon erzählen, nur erlebt ha's noch keiner!

Na ja, in kleinerem Rahmen habe ich sowas schon erlebt :wink: Urquattro um 8.000 DM im Jahr 2000 (beim Händler!) gekauft, dank gutem Zustand im Laufe von neun Jahren Haltedauer außer Sprit, Versicherung, allgemeiner Wartung und jeder Menge Spaß nichts Großartiges investiert, dann um mehr als das Dreifache wieder verkauft. Dennoch: Einer der größten Fehler meines Lebens, den wieder herzugeben :cry:

GT 40 101
Geschrieben

Sehr gut auf den Punkt gebracht, Markus und Benni:-))!

Ich finde den Begriff "Rendite" in diesem Zusammenhang auch unangebracht.

Letztlich geht das stark in den Bereich von Glücksspiel und Spekulation.

Wer hat schon seine Aktien immer zum richtigen Zeitpunkt verkauft?

Ich habe meinen 512 BB 2006 für €65.000,- verkauft :cry:

Bei anderen Klassikern (Maserati) habe ich zum Teil richtig Geld gut gemacht,

bei anderen (auch Maserti) zu einer ungünstigen Zeit viel verloren.

Dennoch habe ich es nie bereut, habe immer einen tollen Klassiker oder Sportwagen,

mit dem ich fahren und Spaß haben kann.

Mit Aktien usw. ist das schwierig, die beschleunigen nur auf dem Papier,

wenn überhaupt:wink:

Grüße Thomas

Ultimatum
Geschrieben
Sehe ich auch so.

Ansonsten wäre das vergleichbar mit den Leuten, die sich einen Wein kaufen, nicht um ihn zu trinken, sondern um ihn 10 Jahre später wieder teurer weiterzuverkaufen.

Ich meine, das mag ja seine Berechtigung haben, wenn man so drauf ist.

Aber für mich ist das nix, kann ich nicht nachvollziehen. Dafür ist mir einfach das Leben zu kurz.

Gruß,

Markus

hallo markus,

ich war erst letztens bei einer veranstaltung eines weinfonds. du kannst den wein nach ablauf übernehmen und trinken, oder eben auszahlen lassen. als dividende gab´s auf der veranstaltung einige super tropfen. das macht sinn, finde ich, sowohl unter genuss- als auch rendite aspekten.

das kann bei autos auch funktionieren, ich denke da an einen fonds- profi, der auch autos sammelt.

Atombender
Geschrieben

Wie hat der Auktionator sich das vorgestellt? Etwaige finanzielle Hemmnisse vergnügt ignorierend wird ein Daytona Coupé(?) vorgeschlagen, das dann in der Garage versauern soll, um VIELLEICHT 5 Jahre später mit 10% "Gewinn" verkauft zu werden. So ein Auto muss raus auf die Bahn, dafür wurde es gebaut und dann entstehen zusätzliche Kosten. Man hängt ein schönes Gemälde ja auch nicht im Safe auf.

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