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Frage zum Versicherungsschutz eines U25 Autofahrers

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Verheizer
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Hallo,

da ich in letzter Zeit unterschiedliche AUssagen bezüglich meiner Frage gehört habe, würde ich jetzt gerne mal nachhaken.

Ich bin noch zarte 18 Jahre alt und zwar auch selber mobil, aber nur das Auto meines Vaters hat eine Anhängerkupplung (brauche ich fürs Kart transportieren:)). Leider hat die Versicherung eine - unter 25 Jahre alte Fahrer müssen extra zahlen wenn sie mitversichert sein wollen - Klausel. Da das bei dem BMW 5er meines Vaters aber 800€ mehr pro Jahr ausmachen würde habe ich bisher darauf verzichtet ihn zu bewegen. Ich würde nur vllt 5 mal im Jahr fahren...

Ein Unfall ist ohnehin unwarscheinlich, aber meine Eltern nehmen es da sehr genau.

Meine genaue Frage:

Kommt man doch irgendwie zu Versicherungsschutz, ohne jährlich die 800€ zu zahlen?

Wenn ich mich im Schadensfall nachversichern könnte oder einen kleinen Selbstbehalt zahlen müsste, wäre das kein Problem.

Und ein weiterer Bekannter hat mir von einem ähnlichen Fall berichtet (Fahrzeug der Mutter zusammengeschoben), bei dem er gesagt hat, er sei nur dieses eine mal mit dem Auto gefahren. Und dadurch, dass das Fahrzeug also nicht regelmäßig von ihm bewegt wurde, hat die Versicherung die Kosten übernommen.

MfG,

Vincent

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Gast Alpinchen
Geschrieben

Sag mal, gehts Dir noch gut? :crazy:

Du sprichst hier über offen über die Möglichkeiten eines Versicherungsbetruges zu Deinen Gunsten. :evil:

Wenn Dir die Vers.-Beiträge zu hoch sind, dann solltest Du auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Verheizer
Geschrieben

Ich bin keines wegs darauf aus meine Versicherung zu betrügen! Ich denke das sollte auch aus dem Text klar werden. Wenn es aber eine legale Möglichkeit gibt bzw ich auch ohne die Zuzahlung von 800€ beim Benutzen des Autos vllt 3mal im Jahr versichert bin, wüsste ich um diese eben gerne bescheid.

Chris_ST220
Geschrieben

frag doch einfach bei deiner Versicherung an ob sie eine Möglichkeit anbieten für deinen Fall

was nützen dir Tricks aus dem Internet die irgendwann irgendwo mal funktioniert haben aber von deiner Versicherung nicht anerkannt werden?

stelli
Geschrieben
Meine genaue Frage:

Kommt man doch irgendwie zu Versicherungsschutz, ohne jährlich die 800€ zu zahlen?

Und ein weiterer Bekannter hat mir von einem ähnlichen Fall berichtet (Fahrzeug der Mutter zusammengeschoben), bei dem er gesagt hat, er sei nur dieses eine mal mit dem Auto gefahren. Und dadurch, dass das Fahrzeug also nicht regelmäßig von ihm bewegt wurde, hat die Versicherung die Kosten übernommen.

Kannst die Nutzung von dem Auto auch der Versicherung über einen kurzen Zeitpunkt nachmelden. Wenn du also weisst, dass du das Auto nur drei Tage bewegst, wird das auch nur für die drei Tage berechnet.

Die Regelung von deinem Bekannten zieht oft nur im Notfall bzw ist eine Einzelfallentscheidung. Die Versicherung könnte dich aber auch in Regress nehmen.

Gast Alpinchen
Geschrieben
Ich bin keines wegs darauf aus meine Versicherung zu betrügen! Ich denke das sollte auch aus dem Text klar werden. Wenn es aber eine legale Möglichkeit gibt bzw ich auch ohne die Zuzahlung von 800€ beim Benutzen des Autos vllt 3mal im Jahr versichert bin, wüsste ich um diese eben gerne bescheid.

Aus deinem Text wird lediglich klar, dass Dir die Versicherung zu teuer ist.

Und Du suchst die Möglichkeit, eine Versicherung abzuschließen, und beim Abschluss zu verschweigen, dass ein "U25" ab und selten auch mal damit kutscht.

Im Schadensfall willst Du der Versicherung unterjubeln, dass das ja eigentlich beim Abschluss der Versicherung nicht geplant war.

Da Du aber schon jetzt nach einem Ausweg im worst case suchst, ist das aber ganz gezielt geplant.

Wie nennst Du ein solches Verhalten? Sozial? Gerecht? Ehrlich?

Ne mein Lieber: Das ist vorsätzlicher Betrug!

Du schreibst, dass Du 18 Jahre alt bist. In diesem Alter sollte man schon einen gewissen Gerechtigkeitssinn entwickelt haben.

Ich zitiere Dich hier mal:

Und ein weiterer Bekannter hat mir von einem ähnlichen Fall berichtet (Fahrzeug der Mutter zusammengeschoben), bei dem er gesagt hat, er sei nur dieses eine mal mit dem Auto gefahren. Und dadurch, dass das Fahrzeug also nicht regelmäßig von ihm bewegt wurde, hat die Versicherung die Kosten übernommen.

Zitat Ende.

Du hältst Deine Mitmenschen für blöde?

Das ist so glaubhaft wie die Aussage: "Ich bin ehrlich das erste mal zu schnell gefahren, und prompt erwischen sie mich".

Ansonsten empfehle ich auch ein Gespräch mit der Versicherung.

Wenn es die Option "Seltenfahrer unter 25" gäbe, dann würde sie explizit angeboten, und wäre der absolute Renner.

Verheizer
Geschrieben

Ich zitiere Dich hier mal:

Und ein weiterer Bekannter hat mir von einem ähnlichen Fall berichtet (Fahrzeug der Mutter zusammengeschoben), bei dem er gesagt hat, er sei nur dieses eine mal mit dem Auto gefahren. Und dadurch, dass das Fahrzeug also nicht regelmäßig von ihm bewegt wurde, hat die Versicherung die Kosten übernommen.

Zitat Ende.

Gut, du hast Recht dass dieses Zitat missverständlich ist. Ob mein Bekannter das Fahrzeug tatsächlich nur dieses eine mal benutzt hat oder eben nicht, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe aber wirklich nicht vor das Fahrzeug regelmäßig zu bewegen.

Da Du aber schon jetzt nach einem Ausweg im worst case suchst, ist das aber ganz gezielt geplant.

Ich möchte nur nicht bei einem größeren Unfall mein Leben lang daran abbezahlen obwohl ich (zwar für die Versicherung meines anderen Fahrzeugs) und meine Eltern seit Jahrzehnten bei der Versicherung einzahlen, ohne je Unfälle gebaut zu haben. "Wie nennst Du ein solches Verhalten? Sozial? Gerecht? Ehrlich?" Asozial, ungerecht und unehrlich finde ich dieses Verhalten nicht. Und da ich absolut davor zurückschrecke meine Versicherung zu betrügen kann ich mich an dieser Stelle bei dir bedanken darauf aufmerksam gemacht worden zu sein, dass mein Vorhaben grenzwertig zum Versicherungsbetrug ist. Um diesem bösen Erwachen vorzubeugen habe ja hier in einem seriösen Forum nachgefragt und werde unsere Versicherung befragen müssen.

Danke an Stelli und an den PN-Schreiber! Nach solchen Lösungen habe ich gesucht. Wenn ich also mal ein bestimmtes Wochenende mit dem Wagen fahren möchte, könnte ich ihn bspw für diese 3 Tage versichern.

Ich würde mich weiterhin über Meinungen und Erfahrungen in diesem Zusammenhang freuen, auch wenn ich jetzt weiß dass um ein Gespräch mit der Versicherung nichts mehr drum rum führt!

Gast Alpinchen
Geschrieben

Deine Versicherung wird Dir was husten, wenn Du den Vertrag mehrmals im Jahr umstellen lässt.

Die sind nicht auf Sparfuchs-Kunden angewiesen (und erst recht nicht erpicht).

Entweder Du akzeptierst die Bedingungen, oder Du wirst nicht versichert.

Wie gesagt, Du darfst Dein Gegenüber nie für dümmer halten als Dich selbst.

Noch ein gut gemeinter Rat:

Spiele deinem Vertragspartner gegenüber immer mit ehrlichen und offenen Karten.

Über Dinge, welche man im Vorfeld geklärt hat, gibt es im "schlimmsten Fall" keinen Streit.

Das was dein Spezl zum Beispiel gemacht hat, hätte u.U. seine gesamte Zukunft verbauen können.

Mit Versicherungen ist nicht zu spaßen, die haben Heerscharen von Juristen.

Um solche Fälle würden die sich schon aus lauter Neugierde kümmern.

Was mir noch so einfällt:

Wenn Du einen eigenen Wagen hast, dann montiere halt da 'ne Anhängerkupplung dran.

So teuer sind die ja nun auch nicht.

Das wäre wohl die vernünftigste Alternative, noch dazu unabhängig von Papas Wagen.

edit:

Du schriebst noch:

Ich möchte nur nicht bei einem größeren Unfall mein Leben lang daran abbezahlen obwohl ich

(zwar für die Versicherung meines anderen Fahrzeugs) und meine Eltern seit Jahrzehnten bei der Versicherung einzahlen, ohne je Unfälle gebaut zu haben.

Zitat Ende

Um nicht ein Leben lang zu zahlen, bietet eure Versicherung gegen einen relativ geringen Betrag

(ca. 800,--€, wie Du schreibst) die Möglichkeit , sich dagegen zu versichern.

Na, merkst Du jetzt etwas?

Versicherungen muss man als Versicherter als Solidargemeinschaft betrachten.

Sie zahlt auch im Extremfall Millionenbeträge, obwohl der Verursacher nur wenige hundert Euro im Jahr bezahlt hat.

Im schlimmsten Fall ist sie schon in der Leistungspflicht, ohne einen Pfennig gesehen zu haben.

Ich wollte Dich mal hören, wenn sie dann die Leistung entgegen dem Vertrag nicht in vollem Umfang erbrächte.

Verheizer
Geschrieben

Wäre wohl das einfachste, ist aber leider ein Leasingfahrzeug..!

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