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Empfehlungen zur fachlichen Fortbildung


Kazuya

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo,

ich schon wieder :D Ich glaube der Titel sagt es im Grunde schon. Ich kann natürlich auch selber googeln, hab ich auch. Aber worum ich frage ist, ob jemand ein Institut, Unternehmen, Verein (?) oder sonst eine Institution persönlich kennt die eine gute und vorallem auch praxisnahe und relevante Fortbildung anbieten.

Ich suche vorallem einen guten Java Kurs. Außderm Weiterbildung in Datenbanken, BI-Anwendungen (SAS), SAP Vertiefungen.

Im Grunde alles was für einen Betriebswirt mit IT Orientierung heutzutage sinnvoll ist und auch wirklich eine Profilverbesserung darstellt.

Super wären auch Kurse in praxisnahen Vertriebstechniken/methoden, wenn es sowas überhaupt gibt.

Man lernt an der Hochschule wunderbar wie man ein großes Unternehmen von der Grundstrategie fahren soll, aber wie man wirklich am Kunden aktiv vertreibt/verkauft eben nicht.

Es geht mir nur um einzelne Kurse über mehrere Wochen/Monate in Theorie und Praxis nicht um komplette Studiengänge über mehrere Semester.

Mit was für Kosten hat man da zu rechnen?

Merci! :)

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Geschrieben

Es lohnt wohl nicht wenn ich Dir in Düsseldorf ein Institut empfehle. So etwas geht nur Ortsgebunden. Daher macht es Sinn lokal zu suchen.

Grundsätzlich kannst Du zwei Anbietertypen unterscheiden.

1. Seminaranbieter, die sich überwiegend an Firmenkunden richten.

Da kosten IT Seminare mal schnell 500 Euro pro Tag und Teilnehmer.

Es werden aber auch komplette Hersteller Zertifizierungen z.B. für MS oder Cisco etc. angeboten.

2. Seminaranbieter für Endkunden, dass sind Volkshochschulen oder ähnliche Einrichtungen. Hier ist alles günstiger aber eben nicht unbedingt auf die absolute fachliche Qualität ausgerichtet wobei es auch ein wenig Glück ist an einen fachlich motivierten Trainer zu gelangen. Insofern kannst Du mit einem günstigen Kurs im VHS Bereich recht gute Erfahrungen machen. Mein Fazit:

Neben der Eigenmotivation steht und fällt das Thema mit dem fachlich und menschlich qualifizierten Dozenten.

Geschrieben

Noch eine Ergänzung:

Was verstehst Du unter Java Kurs?

oder unter Datenbanken ?

Das sind beides Themenfelder für einen halben bis ganzen Beruf.

Insofern wird Dir eine Bescheinigung über 16 Stunden Java oder 2x 4 Stunden Access oder SQL nicht viel bringen. Hier mußt Du vorher Deinen Bedarf ganz genau definieren.

Geschrieben

ich denke auch, dass es schwer wird innerhalb kleiner kurse jetzt Programierprofi oder Datenbankprofi zu werden!

Aber das ist doch auch überhaupt nicht das was du machen willst oder?

Du willst doch garnicht programmierer werden, ansonsten hättest du dir diese Kenntnisse doch schon freiwillig während des Studiums angeeignet!

Und einfach nur einen "Java-Crashkurs" Schein ist auf dem Arbeitsmarkt nichts wert fürchte ich. Am schlimmsten ist es nämlich wenn man jemanden einstellt, der angeblich MS Access kann, und dieses dann auch im Vorstellungsgespräch bestätigt, und hinterher stellt sich heraus, dass er von Datenbankstrukturen und Datenbankprogramierung aber nur "crashkurs-wissen" hat!

Geschrieben

Ein Schein bescheinigt scheinbares Wissen.

Harry, mach Dir da keine Illusionen, mit einen bischen "da war ich mal im Kurs" wird

das nichts erntshaftes oder es wird sehr teuer.

Geschrieben

Ich bin ja mit der Idee auch schon zum Arbeitsamt gegangen, dort hießen dann aber dass man sowas nur zahlen würde, wenn ich mindestens 3 Jahre Berufserfahrung hab. Na super. Stattdessen soll ich jetzt zu einer täglichen 4 stündigen Veranstaltung hin, wo sich arbeitslose gegenseit Jobs besorgen soll X-) Ja klar! Ich schaus mir an, aber ich weiß jetzt schon, dass daraus nix wird.

Mir ist schon klar, dass man in so einem "Crashkurs" nicht zum Programmierer ausgebildet wird, aber eben nur rumhocken kann ja auch nicht die Lösung sein. Ich will ja auch nicht das Berufsfeld wechseln, sondern einfach noch zusätzliche Qualifikationen bekommen.

Sowas in einem Selbststudium zu bekommen ist noch utopischer. Ich werd mal schaun ob VHS seitig da was angeboten wird.

Geschrieben
Ich bin ja mit der Idee auch schon zum Arbeitsamt gegangen, dort hießen dann aber dass man sowas nur zahlen würde, wenn ich mindestens 3 Jahre Berufserfahrung hab. Na super. Stattdessen soll ich jetzt zu einer täglichen 4 stündigen Veranstaltung hin, wo sich arbeitslose gegenseit Jobs besorgen soll X-)

Ich vertehe dich nicht. Ich habe deine 2 Topics davor ja auch verfolgt.

Demnach hast du ein abgeschlossenes Studium nur wirst du auf dem Markt nicht fündig nach einem Arbeitsplatz welcher deiner Qualifikation und Vorstellung entspricht. Ok, jeder wir er will und es sich leisten kann.

Auf der anderen Seite sitzt du beim Amt und kassierst Geld. Meiner Meinung nach ist jede Arbeit zumutbar insofern keine Rechte etc. verletzt werden.

Maßnahmen oder auch Kurse (4 stündige Veranstaltung) werden in der Regel nur an Langzeitarbeitslose vermittelt.:???:

Anstelle dich weiter zu bilden würde ich dir raten mit Anfang 30!!! endlich einmal anzufangen zu arbeiten. Egal was. Dich verwirklichen kannst du im Anschluss wenn du dich erst einmal selbst versorgen kannst immer noch!

Ich will das nicht verstehen.

Geschrieben
Sowas in einem Selbststudium zu bekommen ist noch utopischer.

Also meiner bescheidenen Erfahrung nach, lernt man Programmiersprachen überhaupt nur in Eigenregie richtig und das dauert auch seine Zeit. Man muß dafür richtig Freak sein, damit es etwas bringt.

Geschrieben
Ich vertehe dich nicht. Ich habe deine 2 Topics davor ja auch verfolgt.

Demnach hast du ein abgeschlossenes Studium nur wirst du auf dem Markt nicht fündig nach einem Arbeitsplatz welcher deiner Qualifikation und Vorstellung entspricht. Ok, jeder wir er will und es sich leisten kann.

Auf der anderen Seite sitzt du beim Amt und kassierst Geld. Meiner Meinung nach ist jede Arbeit zumutbar insofern keine Rechte etc. verletzt werden.

Maßnahmen oder auch Kurse (4 stündige Veranstaltung) werden in der Regel nur an Langzeitarbeitslose vermittelt.:???:

Anstelle dich weiter zu bilden würde ich dir raten mit Anfang 30!!! endlich einmal anzufangen zu arbeiten. Egal was. Dich verwirklichen kannst du im Anschluss wenn du dich erst einmal selbst versorgen kannst immer noch!

Ich will das nicht verstehen.

Bitte jetzt keine Grundsatzdiskussionen die keinem was bringen. Zumindest mir nicht. Dafür ist mir die Zeit echt zu schade.

Es geht hier grad nur wie man sich fachliche Qualifikationen aneignen kann, ohne dass man einen Arbeitgeber hat der das fördert.

Ich werd mir auch mal die IHK genauer anschauen. Da soll es in alle Richtungen auch diverse Möglichkeiten geben.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Kazuya,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Ich werd mir auch mal die IHK genauer anschauen. Da soll es in alle Richtungen auch diverse Möglichkeiten geben.

Servus Harry,

ich komme aus der Ecke "Datenbanken", "Entwicklung" und...

"Schulung". Ausserdem bin ich Vorsitzender eines Prüfungsausschusses der IHK Frankfurt für Fachinformatiker - Anwendungsentwickler. Genug der Selbstbeweihräucherung und zum Thema ...

1. Seminare

Ich persönlich habe über 12 Jahre IT Seminare gehalten und bin zu dem Schluss gekommen, dass solche Seminare das Geld nicht wert sind, wenn Du als "Quereinsteiger" Wissen aneignen möchtest. In meinen Augen machen solche Seminare nur dann Sinn, wenn der Background bereits durch berufliche Tätigkeiten gefestigt ist und Du lediglich schnell benötigte Zusatzinformationen oder Neuigkeiten erfahren möchtest.

Gerade bei Datenbanken ist es schlicht und einfach unmöglich, einem Berufsfremden in 3 Tagen das Relationale Datenmodell in allen Ausprägungen zu vermitteln (Das hatte ich sehr häufig in ACCESS-Kursen).

Ein weiteres Dilemma bei solchen Kursen ist die - mittlerweile - extreme Breite, die die Software heute einnimmt.

Als ich in der IT angefangen habe, gab es WORD 5.0 und NOVELL 3.1. Auf EINEM (!!!) Server liefen ALLE Anwendungen...

Heute mußt Du bereits dedizierte Server haben, um eine mittlere Telefonanlage zu betreiben :-o! Das hängt u. a. auch damit zusammen, dass der Markt immer mehr möchte.

2. Programmierung / Datenbanken

Datenbanken wird spätestens dann schon wieder ein schwieriges Unterfangen, wenn Du dich entscheiden möchtest, mit welchem RDBMS Du dich beschäftigen möchtest (Mcrosoft, ORACLE, Sybase, MySQL, ...). Am sichersten geht es heute definitiv mit ORACLE - aber da brauchst Du mindestens 5 Jahre Erfahrung!!! (und das ist kein Scherz)

Unsere Azubis haben sich in 3 Jahren ausschließlich mit einem Kernthema beschäftigt (in unserem Fall war das VB. .NET und Microsoft SQL). Dennoch haben die Jungs (und da waren wirklich helle Köpfe dabei) nach 3 Jahren noch erhebliche Wissenslücken gehabt.

Zu guter Letzt bleibt bei der Programmierung zu erwähnen, dass es vergeudete Zeit ist, wenn Du es "nur" für die Kohle machst. Programmierer sind in meinen Augen kleine mathematische Künstler. Sie entwerfen Software für Benutzer, die möglichst fehlerfrei arbeiten soll!

Machst Du das mit Widerwillen, wird die Software mies und funktionert in der Regel nicht. Ähnlich wie hier gilt auch in diesem Berufszweig, dass Passion für die Erreichung von Zielen unabdingbar ist!

3. IHK und Prüfungen

Die Ausbildungen / Kurse der IHK sind m. E. sehr gut. Jedoch gilt auch hier, dass ein Seminar, dass lediglich ein paar Tage läuft, rausgeschmissens Geld ist. So eine Schulung (Datenbanken / Programmierung) sollte m. E. mindestens 1 Jahr (5 * 8) laufen. Abgeschlossen wird das ganze dann mit den Hersteller-Zertifizierungen!

Insbesondere die Zertifizierungen waren mir als Arbeitgeber zu Beginn des Jahrtausends ein absolutes Gräuel und die Dinger waren das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Das lag insbesondere daran, dass die Schulungsunternehmen den Quereinsteigern quasi die Fragen bereits auf das Tablett gelegt hatten. Das Ergebnis in den Bewerbungstests war dann entsprechend vernichtend.

Mittlerweile ist das - Gott sei Dank - nicht mehr ganz so einfach. Insbesondere ORACLE ändert derzeit seine Zertifizierungsstrategie. Microsoft und andere werden sicherlich auch bald nachziehen.

Bei einer meiner letzten Zertifizierungen war es bereits so, dass die von Testcentern verkauften Fragen nicht mehr mit den Fragen in den realen Tests übereingestimmt haben - hier war dann tatsächlich Wissen und Erfahrung gefragt!

3. Die Veranstaltungen der ARGE

Ich sehe es ähnlich, wie mein Vorschreiber. Du bist 30 Jahre alt und noch relativ unselbständig. Die ARGE versucht, Dich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieser Arbeitsmarkt ist - gerade auch ob der Krise - für Berufsanfänger eh schon schwierig genug. Dann kommt dazu noch Dein Alter und die Zeit, die bereits seit dem Studium vergangen ist.

Mecker nicht über die ARGE sondern sei doch etwas dankbar, dass Du nun wenigstens 4 Stunden Deines Tages einem Thema widmest, dass eventuell Deine zukünftige Unabhängigkeit und u. U. auch Dein Selbstbewußtsein fördert.

Ich möchte nicht den Moralapostel spielen finde es aber dennoch recht befremdlich, dass man den angebotenen Möglichkeiten so negativ entgegen steht!

Geschrieben
Bitte jetzt keine Grundsatzdiskussionen die keinem was bringen. Zumindest mir nicht. Dafür ist mir die Zeit echt zu schade.

Finde es etwas unausgewogen, dass Du immer gleich solche Töne spuckst, wenn sich in Deinen Serienthreads zur Berufsberatung mal jemand erdreistet, seine Meinung (sofern sie nicht Deiner entspricht) offen kundzutun.

Stell Dir mal vor, hier wäre jedem seine Zeit zu schade über Dinge zu schreiben, die ihm nichts bringen.

Könntest Du dann eine Beteiligung an Deinen Fragen erwarten?

Meine Zeit war mir nicht zu schade, mal in Deine anderen Beratungstopics reinzuschauen.

Also ich finde, Du bist ganz schön empfindlich, um nicht zu sagen zickig und ein gewisser Anteil Egoismus ist auch auszumachen.

Hier postet ja jeder mal Dinge, die mit Autos nix zu tun haben oder sonst irgendwie belanglos sind.

Es wird aber inzwischen ein wenig penetrant.

Übrigens:

Fundierte fachliche Qualifikationen eignet man sich vor allem in der Praxis an.

Von der Theorie bleibt meist nicht viel hängen, bzw. fällt es dann oft schwer, diese produktiv (und vor allem kreativ) einzusetzen.

Geschrieben

URicken: DANKE!

(wieso sich auch 20 Jahre den Arxxx aufreissen, bzw. den Kopf permanent mit

Wissen und Erfahrung vollklopfen - da geht man mal auf Fortbildung und dann

verdient man da richtig Geld.. ich such mir jetzt ein Beissholz)

Geschrieben

Ich bin Entwickler und mal ernsthaft wenn du Programmier - und/oder Datenbankwissen willst bleibt dir genau eine Möglichkeit! Und zwar das ganze selbst anzugehen und etwas zu Programmieren. Kurse wo dir jemand 2 Wochen was vortratscht bringen dir vielleicht die Begriffe näher aber sonst bringt das nichts. Du musst dich wirklich damit beschäftigen und was tun.

Ich finde außerdem für Programmieren muss man ne Leidenschaft haben (wie eigentlich in jedem anderen Job auch)! Mal ernsthaft ich kann von mir behaupten ich habs drauf aber ich beschäftige mich nicht nur die 8 h im GEschäft mit dem Thema sondern auch in meiner Freizeit und das nicht zu wenig. Du musst deine Berufung finden dann wird es dir viel leichter fallen richtig gut zu werden.

Wenn du trotzdem interesse hast fang doch dein eigenes kleines Projekt an. Musst es ja nocht mal veröffentlichen oder so nur für dich. Wie wärs z.B. mit einer Filmdatenbank für deine DVD Sammlung. Eine Idee wär ASp.net mit C# und MS SQL Server Express zu verwenden. Gibts alles kostenlos im Netz als Developer Editionen: http://www.microsoft.com/express/Web/

Auch wenn du SAP bzw ABAP Know How willst gibts auch ne Möglichkeit. SAP hat gerade eine neue Developer License veröffentlich da kannst du gleich den NetWeaver ABAP herunterladen und ABAP coden. (Achtung Installation ist nicht ohne ~ 35 GB)

NetWeaver ABAP Dev Edition

Wie gesagt selbst ist der Mann/Frau :). Und mal ehrlich auch wenn du ein Job hast muss man sich privat weiterbilden. Die 5 Tage Schulung im Jahr halten dein Wissen eh nicht aktuell! Ich fand immer beim Studium gings drum zu lernen sich selbst das Zeug beizubringen und damit hört es nie auf.

Ich wünsch dir auch diemal viel Erfolg, setzt dich einfach mal dran.

Geschrieben

@Pirat

Sag ich ja, für so was muß man Freak sein! :-))!:wink2:

Zwei Freunde von mir kennen sich mit Java recht gut aus. Einer ist Mathematiker und macht das beruflich und der Andere ist Ingenieur und macht das als Hobby.

Mir selber reichen ein paar Grundkenntnisse in Fortran und C++. Wenn ich dann aber bedenke, wie viel Zeit ich allein da schon für recht einfache Algorithmen investiert habe, dann kann ich mir gut vorstellen, wie viel man für eine berufliche Tätigkeit in dem Sektor machen muß.

Geschrieben

Leute... :???: Ich hab erst vor kurzem gehört, dass ich mich nicht ständig für alles entschuldigen soll.

Dann mach ich das jetzt auch nicht. Vielleicht hab ich mich falsch ausgedrückt. Die ARGE bietet laut der Infoveranstaltung seit 2 Wochen neu in München, eine Veranstaltung die sich Jobfabrik nennt. Darin geht es, soweit ich das umrissen habe, dass die Arbeitslosen/suchenden sich gegenseitig, während der "Arbeitszeit" Jobs suchen.

Eine junge Dame meinte am Ende dann, ob es nicht möglich sei, diesen Do. ausfallen zu lassen, da sie zu ihrer Therapie (wofür auch immer) müsste. Warum man das nicht auf den Nachmittag verschieben könnte gab es als Antwort. Gegenantwort, naja... vielleicht ist das dann nicht so gut für die Therapie X-)

Ich will ja keinen vorverurteilen, aber den unbedingten Arbeitswillen hab ich bei dem Mädel nicht grad gespürt. Und so jemand soll mir jetzt plötzlich passende Jobs beschaffen???

Die Gruppe soll bunt zusammengewürfelt sein. Von Schulabbrechern, Handwerkern zu Angestellten und Akademikern.

Ich habe halt meine Zweifel ob sowas wirklich Sinn macht.

Aber Ich sehe jedoch den Nutzen, dass man auf jeden Fall täglich sich mehrere Stunden mit der Arbeitssuche auseinander zu setzten hat. Ausserdem kommen da manche sicherlich auch aus einer gewissen Lethargie heraus, wenn sie mit einer Tätigkeit beschäftigt sind.

Fazit: Ich glaube nicht das es viel bringt, aber besser als nix.

Soviel dazu.

@URicken: :-))! + :cry: Es war eben nicht mehr als eine Idee. Danke für die Hinweise. Java programmieren war schon zur Studienzeit extrem kryptisch.

@Telekoma: Ich wie ihr, sind wir es doch Leid sich ständig rechtfertigen zu müssen. Daher der Kommentar, dass ich jetzt keine Verschiebung der Diskussion haben möchte. Zumindest nicht mit meiner Beteiligung. Ich glaube da ist wirklich alles gesagt.

Das ich solche Threads öffne kann man bitte auch als Annerkennung für die Leute sehen die sich hier so tummeln. In einem Ego-Shooter Forum würde ich sowas unter Garantie nicht posten! Es sind hier eben viele Unternehmer, Fachkräfte und Führungskräfte unterwegs. Da loht es sich eben derartige Themen anzusprechen.

Und ja selbstverständlich bin ich egoistisch wenn ich persönlich ein Anliegen habe. Wenn andere auch davon profitieren können, freuts mich, aber das ist doch nicht der Grundgedanke??

So funktioniert doch ein Forum. Entweder diskutieren alle gemeinsam, oder ein einzelner hat ein Anliegen/Frage und andere antworten ihm darauf ohne davon selbst etwas zu haben. Außer vielleicht dem guten Gefühl geholfen zu haben. Mir gehts doch genauso. Ich war früher hier sehr aktiv und auch heute geb ich meine Meinung und Ratschläge zum besten auch wenn ich selbst davon nicht profitiere.

Aber keine Sorge. Ich denke mit beiden Threads hab ich alles abgefragt, was mich zur der Jobsuche bewegt hat. Dahingehend werdet ihr jetzt verschont und habt ruhe von der unbelehrbaren, egoistischen Nervensäge. :wink:

Jetzt poste ich nur noch zu Autos, ist ja schließlich auch ein Autoforum hier :)

Geschrieben

Das ich solche Threads öffne kann man bitte auch als Annerkennung für die Leute sehen die sich hier so tummeln. Es sind hier eben viele Unternehmer, Fachkräfte und Führungskräfte unterwegs. Da loht es sich eben derartige Themen anzusprechen.

Leider hast Du mit diesem Punkt aber bei etlichen der genannten Unternehmer ein Kopfschütteln hervorgerufen. Mir kam beim lesen dieses Threads spontan der Gedanke:

um die 30 mitten im Leben stehend?, Student, bzw. Student mit Abschluß?

Wenn sich jemand mit einem solchen Background nicht voll im Thema lernen und Fortbildung befindet, Sachverhalte sichten und bewerten kann bzw. alle ausgefeilten Möglichkeiten zur Recherche vor Ort hat, wer denn dann?

P.S. Zum Kurs des Arbeitsamts:

Ich selbst habe über 10 Jahre solche Kurse als Dozent begleitet. Mein Fazit:

Mach das Beste für Dich daraus. Nicht jeder Kurs ist grundsätzlich schlecht, ganz im Gegenteil, viele Kurse bieten die Möglichkeit sich gut aufzustellen und

konsequent zu bewerben.

Ein Tipp: Halt Dich im Kurs von allen Leuten fern, die die übliche Negativstimmung verbreiten. (man findet ja sowieso nix... alles Zeitverschwendung... bla bla.)

Geschrieben
Stattdessen soll ich jetzt zu einer täglichen 4 stündigen Veranstaltung hin, wo sich arbeitslose gegenseit Jobs besorgen soll X-) Ja klar! Ich schaus mir an, aber ich weiß jetzt schon, dass daraus nix wird.

Ein Tipp: Halt Dich im Kurs von allen Leuten fern, die die übliche Negativstimmung verbreiten. (man findet ja sowieso nix... alles Zeitverschwendung... bla bla.)

:???::???::rolleyes:

Geschrieben

Philipp hat es ziemlich auf den Punkt gebracht mit den beiden Zitaten!

Kazuya sitzt wohl leider selber in einem Loch der Negativstimmung.

Ich bin der festen Überzeugung, dass er da zuerst mal heraus muss, ansonsten wird das mit der Jobsuche nichts Halbes und nichts Ganzes :-(

Geschrieben

Ich bin der festen Überzeugung, dass er da zuerst mal heraus muss, ansonsten wird das mit der Jobsuche nichts Halbes und nichts Ganzes :-(

Soviel zum Thema "keine Grundsatzdiskussion" - ich seh vom bisher

geschriebenen wirklich keinen anderen Ausweg, als mal die "Attitude"

umzukrempeln.

Es kommt ja nicht von ungefaehr, dass schon soviel Zeit ohne nennens-

werten Fortschritt ins Land gegangen ist. Sowas liegt nicht immer "an

den anderen", sondern viel oefters, als einem lieb ist, an einem selbst.

Aber die Erkenntnis muss wohl noch reifen.

Mir ist schon klar, dass Harry das jetzt wieder in den falschen Hals

bekommt, aber mit schoen reden wird's nicht besser.

Geschrieben

Interessanter Artikel und ich finde teils einige meiner Bekannten und teils auch mich darin wieder.... aber ob ich es als Falle sehe? 100% der Studenten, die ich in dieses Schema einordnen könnte haben bereits 1-4 Semester vor Abschluß ein oder mehrer Angebote für die Zeit nach dem Examen. Für mich also keine Falle wenn man sich nicht nur auf das Musterbeispieldasein beschränkt. Die Studenten, die nach dem Examen noch nichts haben vergessen zumindest in meinem Umfeld 1. ein Netzwerk aufzubauen und 2. sich Ziele zu setzen und diese zu verfolgen. Ich denke beides macht der "Musterstudent" heute.

Geschrieben

Das Beispiel eines "ungeraden" Lebenslaufes der im Einkommensmillionär endet finde ich ja übrigens auch witzig. Das lässt sich doch sicher perfekt auf unsere jungen arbeitssuchenden Akademiker übertragen...Zuerst Boston und dann Roland Berger...da kommt man aktuell ohne den "perfekten" Lebenslauf gar nicht erst rein. Und ich glaube ein wenig Ahnung zu haben wovon ich da rede, ich stehe in Kontakt zu Beratern und den Personalabteilungen bei einer beiden Firmen und bei McKinsey...

Dann eine angebliche totale Bruchbude ohne Perspektive zu übernehmen und das natürlich total blauäugig (ist klar, der Mann konnte nach 6 Jahren Consulting weder eine kleine Marktanalyse, noch eine Bilanz lesen, etc. und hatte eigentlich keinerlei Ahnung was er da macht, Startkapital hatte er sicher auch 0,0 Euro...).

Für mich grenzt dieses Beispiel schon an Hohn! Für mich ist der Lebenslauf vielleicht nicht so berechnend und vorausschauend gestaltet wie bei vielen Studenten und der Herr hat sich definitiv seine geistige Flexibilität bewahrt (aber das wird von den Beratungsfirmen in gewissem Sinn auch von Absolventen erwartet) aber der CV ist in meinen Augen klar auf Erfolg ausgerichtet. Da erkenne ich keine groß verbummelte Zeit und er saß wahrscheinlich auch nicht mit 30 rum und wusste nicht weiter...

ups... war ein Link der vom Artikel oben weiterführte:

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,673557-2,00.html

Geschrieben

Das mit dem "perfekten" Lebenslauf ist aber sehr BWL zentriert.

Hier gibt es ein Riesenangebot an Arbeitskräften mit einem vergleichsweise leicht zu erreichenden formal guten bis sehr guten Abschluß.

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