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Mr.Toretto

Erfahrungen mit Leasingtime.de / Leasingübernahme

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Mr.Toretto
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Hallo zusammen,

ich habe gerade etwas bei leasingtime.de rumgeschaut und muss sagen, da gibt es durchaus einige Interessante Angebote und Konditionen.

Nun meine Frage, hat jemand Erfahrung mit Leasingübernahme und Co?

Auf was sollte man achten? Wo können Fallstricke lauern?

Abgesehen von den offensichtlichen Dingen, wie keine Restkilometer, überhöhter Restwert etc.

Und allgemein, was denkt ihr, wie wird sich der Leasingmarkt im nächsten Jahr entwickeln? Werden die Raten noch weiter sinken oder werden die Hersteller aufgrund der derzeitigen Erfahrungen eher die Preisschraube nach oben drehen, um ihr Risiko zu minimieren?

Wer hat Erfahrungen mit Leasingtime?

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chip
Geschrieben

Und allgemein, was denkt ihr, wie wird sich der Leasingmarkt im nächsten Jahr entwickeln? Werden die Raten noch weiter sinken oder werden die Hersteller aufgrund der derzeitigen Erfahrungen eher die Preisschraube nach oben drehen, um ihr Risiko zu minimieren?

Schwere Frage, ich denke, dass die kurzfristigen Refinanzierungskosten im Bereich bis hin zu 3 Jahren mit der Zeit schon steigen werden und dadurch das ein oder andere Leasingangebot auf mitlere Sicht doch eher einen Tick teurer wird. Insgesamt ist das Thema Leasing im Vergleich der unterschiedlichen Anbietern mit den ganzen Vertragsextras und Abrechnungsmodellen nicht unbedingt so einfach zu vergleichen wie man es sich gerne wünschen würde. Dazu kommt noch, dass Restwertkalkulationen schnell mal von Gesellschaft A zu B anders ausfallen und natürlich hausintern bei den Herstellerbanken noch subventioniert wird.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Ein paar mir bekannte Fallstricke:

  • Bearbeitungsgebühren der Leasing-Bank bei Übertrag/Umschreibung des Leasingvertrags. Wer übernimmt diese? Wie hoch sind diese, falls man sie selber tragen muss? Usw. Gibts öfter Unklarheit.
  • Echte vertragliche Laufleistung, Laufzeit und Leasingsumme.
    Kommt öfter vor, dass der Anbieter schätzt, weil der ausscheidende Geschäftführer/Geschäftspartner etc. den Wagen noch fährt (meist der Grund warum Vertrag/Wagen weg muss).
    Bitter wenn alles abgewickelt ist etc. und man stellt zuhause fest, dass es ein 12.500 km/p.a.-Vertrag ist und kein 15.000er ... oder wenn man 150 Kilometer zurück legt um den Wagen anzusehen/Probe zu fahren und die Kiste hat 10tsd Kilometer mehr auf dem Tacho ...
  • Vollständiges Zubehör lt. Leasingvertrag - Dachboxen, zusätzliche Navi-DVD´s, Winter/Sommerreifen, zusätzliche Schlüssel usw. Heutzutage kann man ja alles (mit)leasen. Wenn was abgeht, wird bei Rückgabe/Leasing-Ende gerne der Neupreis als Ersatz berechnet (zumindest bei Schlüssel, selber schon erlebt).
  • Vorbeschädigungen, Ausbesserung dieser Beschädigungen, Tachowechsel - und weiß die Leasingbank auch davon?
Chief-Master
Geschrieben

Aktuell sind wir gerade vor der Entscheidung, welches Auto wir für meine Frau holen.

 

Jetzt habe ich natürlich auch bei Leasingtime geschaut und muss ehrlich sagen, dass bei manchen Angeboten es sich wirklich nicht rentiert, ein Auto zu kaufen bzw. zu finanzieren.

 

Konnte jemand von Euch schon Erfahrungen mit Leasingtime machen?

 

Parallel habe ich auch bei gute-rate.de geschaut. Gibt es da einen Haken?

matelko
Geschrieben
Am ‎31‎.‎01‎.‎2017 um 10:08 schrieb Chief-Master:

dass bei manchen Angeboten es sich wirklich nicht rentiert, ein Auto zu kaufen bzw. zu finanzieren.

Ein solches Geschäftsmodell basiert darauf, daß sich der Kunde sehr langfristig binden soll, möglichst über den aktuellen Leasingzeitraum hinaus. Zum Beispiel und unter anderem indem man für Leasingkunden (v.a. für gewerbliche Leasingnehmer) gleich eine äußerst günstige Versicherung und/oder die regulären Inspektionskosten inkludiert. Die dicke Überraschung und der Ärger kommen dann, wenn nach Ablauf der vereinbarten Leasingtime kein neues Auto mehr vom selben Anbieter geleast werden soll, dann wird beim zurück gegebenen Fahrzeug nicht mehr großzügig über "Kleinigkeiten" hinweg gesehen.

 

Davon abgesehen, Leasingübernahmen bzw. vorzeitige Ablösungen (Vertragsbeendigungen) sind immer teuer. Sehr teuer. Das ist doch nachvollziehbar, oder? Dazu bedarf es m.E. nicht viel Erfahrung.

Gast
Geschrieben
Am 31.1.2017 um 10:08 schrieb Chief-Master:

Gibt es da einen Haken?

Gegenüber dem (Eigen-) Kauf ergibt eine simple Plausibilitätsbetrachtung jedenfalls Anlaß zur Vermutung.

 

Den Liquiditätsvorteil des Kunden muss die Leasinggesellschaft schlucken oder finanzieren. Möglicherweise haben die bessere Konditionen, als Einzelkunden einer Bank. Zudem, das ist völlig legitim, verdienen sich Inhaber und Mitarbeiter von Leasingfirmen mit dem Biz. nicht nur ihre Brötchen, sondern möglichst auch ein bissl Wurst darauf.

 

Irgendwo muss dieses Geld herkommen, sicher nicht von Banken. Bei der Gesamtbetrachtung muss daher eine Art Mischkalkulation enthalten sein, wobei am langen Ende natürlich der Kunde letztlich für Brötchen und Wurst (sowie Liquiditätsvorteil) dann doch bezahlt und besser gekauft hätte (vorausgesetzt das Geld dafür liegt ansonsten nutzlos herum :D).

Ultimatum
Geschrieben
Am 21.3.2017 um 15:38 schrieb Jarama:

Irgendwo muss dieses Geld herkommen, sicher nicht von Banken.

die leasingunternehmen refinanzieren die einzelnen leasingverträge über banken. 

hugoservatius
Geschrieben

Leasing?

Nur etwas für Leute ohne ausreichende Liquidität.

Geborgter Wohlstand eben.

 

Kopfschüttelnde Grüße, Hugo.

Gast Move
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb hugoservatius:

Leasing?

Nur etwas für Leute ohne ausreichende Liquidität.

Geborgter Wohlstand eben.

 

Kopfschüttelnde Grüße, Hugo.

Von Hugo zu Hugo quasi.

Das sehe ich nicht so.

Es gibt halt auch Leute, Firmen, die die Flotte in regelmäßigen Abständen austauschen.

Du verlierst innerhalb von 3 Jahren ungefähr zwischen 45 und 55% an Wert. Der BLP bei meinen Fahrzeugen beträgt in der Regel um die 90-95 T€.

Danach musst Du die Mühle mit der hohen Laufleistung auch wieder loswerden. Nicht ganz einfach, also zahle ich beispielsweise lieber etwas mehr durch die Leasingrate und bin den ganzen Ärger los.

Ein nach 5 Jahren abgeschriebenes Fahrzeug macht auch nicht mehr viel Spaß. Den will häufig keiner fahren. In der heutigen Zeit eh nicht. Heute fahren die 25 jährigen bereits 330/A4 oder 5er. Mit einem 5 Jahre alten Dienstwagen holst Du dir keinen neuen MA mehr ins Unternehmen.

Ich muss allerdings dazusagen, ich fahre meine Wagen alle im Schnitt um die 55 Tsd. KM. Lease mal 2 oder auch 4 Jahre.

Liquidität ist nur ein Vorteil.

Schau´ Dir doch diese bekloppte Dieseldebatte an. Schlimmer gehts nicht mehr. Wer einen Diesel vor Jahren ins Unternehmen gekauft hat und den jetzt verkaufen will, legt richtig drauf.

Beim Kilometerleasing hätte er jetzt weniger Probleme und 10 Scheine mehr auf dem Konto.

 

Meine Meinung zum Thema.

Hugo

erictrav
Geschrieben

Barkauf? 

Nur was für Leute die nicht rechnen können. :lol:

Lrasingtime ist nur ein Marktplatz,  die verleasen nicht selbst. Vor etlichen Jahren hatte ich da einen Porsche gefunden. Der Anbieter hatte ihn vom PZ Mainz. Den Vertrag und den Eimer habe ich dort übernommen. Das Auto würde geprüft, alles o.k.

Mach 14 Monaten hab ich ihn wieder ib Mainz abgegeben, keine Probleme.

So billig bin ich noch nie Porsche gefahren.

Da ich nicht mehr selbstständig bin, lease ich auch nicht mehr.

 

Bei Rückgabe gab es immer nur Probleme bei Audi/VW. Das ist bei denen Geschäftsprinzip.

Auch meine jetzigen Dienstwagen sind ja immer geleast, auch da merk ich das immer wieder.

 

Leasing kann sich lohnen  muss es aber nicht. Aber immer dran denken  Liquidität geht vor Rentabilität.

BE2014
Geschrieben
Am 1.5.2018 um 00:29 schrieb hugoservatius:

Leasing?

Nur etwas für Leute ohne ausreichende Liquidität.

Geborgter Wohlstand eben.

 

Kopfschüttelnde Grüße, Hugo.

Ich betrachte Leasing eher als verschwenderische Bequemlichkeit.

Barkauf ohne Finanzierung findet ja praktisch schon über 20k kaum noch statt, ab da beginnen die unterschiedlichen Finanzierungsformen.

Da unterscheide ich: 

Will man das Auto >3-4 Jahre fahren - dann macht Leasing eigentlich keinen Sinn, dann sollte man es normal finanzieren

Will man alle 3-4 Jahre ein neues Auto - dann macht Leasing ja durchaus Sinn.

Da wohl keiner mehr für sein Kfz ausgibt, als Leasingnehmer, könnte man in gewisser Weise meinen, dort sitzt das Geld am lockersten für Luxus. Und wieviel Vernunft sein muss, darüber lässt sich ja streiten.

 

Wolfgang1974
Geschrieben

Wir haben vor einigen Wochen dort ein Fahrzeug reserviert. Nach zigmal hinterher Telefonieren, hat uns ein Autohaus in Nürnberg endlich einen Leasingvertrag zum unterschreiben geschickt. Nach weiteren zigmal hinterher Telefonieren, hat uns das Autohaus mitgeteilt, dass der Leasingvertrag fehlerhaft war und uns einen neuen zum unterschreiben geschickt.  Nun sind wieder vier Wochen vergangen und wir haben immer noch keine Rückmeldung, ob der Vertrag nun in Bearbeitung ist oder nicht. Telefonische Rückrufbitten und schriftliche Anfragen (per Mail) werden bis dato ignoriert. Von Leasingtime selbst nimmt das Autohaus natürlich in Schutz und verweist ausdrücklich darauf, dass man ausschließlich für die Vermittlung des Leasingvertrages verantwortlich sei und für alles weitere der Händler verantwortlich ist. Unsere Bewertung: In der Schule würde der Lehrer den Fall sicherlich mit ungenügend Bewerten?

master_p
Geschrieben

Na der Stachel muss ja tief sitzen, wenn Du Dich extra dafür angemeldet hast, um in einem ein Jahre alten Thread einen Kommentar zu hinterlassen.

Leasingtime hat aber nunmal Recht, sie sind lediglich die Plattform, auf die Händler ihre Verträge einstellen können. Was soll Leasingtime machen bzw. welche Handhabe hätte Leasingtime ggü. dem Händler? Deine Erfahrung würde mich in erstmal nicht an Leasingtime zweifeln lassen, sondern würde mich dankbar zurücklassen, dass man schon im Vorfeld merkt, das ein Händler nicht sauber arbeitet. Andererseits muss man eben auch daran denken, dass in Leasingtime die Dinge drinstehen, die sich vor Ort nicht verkaufen lassen. Ergo ist die Priorität eine andere, als wenn jemand vor Ort einen Neuwagen leasen will. Dazu kommt, dass die Händler - wenn nicht der Käufer am selben Ort wohnt - nur den Vertrag abschließen und keinerlei Einnahmen über die Werkstatt generieren. Das ist nochmal weniger interessant für Händler mit angeschlossener Werkstatt.

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