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Reifenkontrolle bis Tempo 170


kkswiss

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Geschrieben

Gestern waren die ersten Tests in Waldshut-Tiengen mit dem öffentlichen Verkehr. Sie verliefen zu 100% erfolgreich.

Die Lasermessung hat bei jedem angehaltenen Fahrzeug die Profiltiefe zu 100% richtig vermessen.

Autofahrern droht noch mehr Überwachung: Mit einem speziellen Bildverarbeitungssystem lassen sich erstmals die Reifenprofiltiefe und die Reifenart eines Autos während der Fahrt erfassen. Die Anlage kann wie ein Kanaldeckel in die Straße eingelassen werden oder als mobile Station am Straßenrand stehen. Dann überprüfen Laser, Sensoren und spezielle Digitalkameras das Reifenprofil vorüberfahrender Autos – bis Tempo 170. Anschließend folgt gegebenenfalls der beweiskräftige digitale Schnappschuss von Fahrzeug und Fahrer.

Tests im fließenden Verkehr beginnen laut Hersteller, der Firma ProContour im baden-württembergischen Waldshut-Tiengen, bereits in den nächsten Wochen. Zur Jahresmitte soll eine Version, deren Daten „auch vor Gericht verwertbar sind“, zum Einsatz kommen. Bei weniger als 1,6 Millimeter Profiltiefe drohen drei Flensburger Punkte und bis zu 75 Euro Bußgeld.

Link zur Grafik

Link zum Hersteller

Quelle: AZ Medien und Focus

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Geschrieben

Einerseits "erschreckend" was technisch schon alles möglich ist, auf der anderen Seite ist das eine Maßnahme die ich mir eingehen lasse da sie wirklich der verkehrssicherheit förderlich ist!

Geschrieben

Naja, ob das dann auch bei strassenzugelassenen Semi-Slicks etc funktioniert...

Aber die werden kaum je kontrolliert werden.

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Geschrieben

Die Vorschriften gelten doch auch für die Semi Slicks oder nicht?.. Dh.. theoretisch könnten die im Neuzustand 1,600000000000000000000001 mm sein, damit wären sie zulässig. Nach 10 Meter fahren kommt man dann richtigen Slicks immer näher und es wäre zwar nicht mehr zulässig, aber andererseits hab ich außer gerade eben auch noch nie etwas davon gehört das das Reifenprofil bei einer Kontrolle überprüft wurde.

PS: Falls man da einen falschen Bescheid bekommen sollte kann man ja immer noch Einspruch einlegen, dann soll jemand kommen und nachmessen, und wenn es mehr als 1,6 ist sollte es sich erledigt haben, falls nicht... war es gerechtfertigt.

Geschrieben

Wenn du bei nasser Fahrbahn einen Unfall baust, kann es durchaus sein, dass sich die Rennleitung bei der Unfallaufnahme auch für deine Reifen interessiert. Einem Kumpel ist es passiert, dass er dadurch, obwohl eigentlich unschuldig an dem Unfall, eine Teilschuld aufgebrummt bekam, weil die Räder runter waren. Tragisch dabei: er war auf dem Weg in die Werkstatt, um die neuen Reifen aufziehen zu lassen, aber das interessierte weder die Beamten noch den Richter, ging ja um den Unfall, nicht um "hätte wäre wenn". Willkommen in Deutschland.

Geschrieben

Natürlich gehört die Reifenkontrolle zum Standart-Programm der Verkehrswächter.

Netburner, jetzt obacht geben, Verschwörungstheorie.....

Wobei ich jetzt mal meine, dass dieses System, wie auch auf der Homepage des Anbieters beschrieben,

der öffentlichen Hand einen Zuwachs an Bußgeldern und eine Senkung der Personalkosten bringen wird.

Verschwörungstheorie 2....

Die Mautgebühr wird flächendeckend eingeführt.

Der gesamte Straßenbau wird über die Mautgebühr finanziert, da zweckgebunden.

KFZ- und Mineralölsteuer werden, da NICHT zweckgebunden, zur Finanzierung der Rente verwendet.

Wenn dann wieder Geld in der Rentenkasse fehlt, wird die Mineralölsteuer angehoben.

Oh Gott, wie ist mir gerade so zum :puke:....

Geschrieben
Wenn du bei nasser Fahrbahn einen Unfall baust, kann es durchaus sein, dass sich die Rennleitung bei der Unfallaufnahme auch für deine Reifen interessiert. Einem Kumpel ist es passiert, dass er dadurch, obwohl eigentlich unschuldig an dem Unfall, eine Teilschuld aufgebrummt bekam, weil die Räder runter waren. Tragisch dabei: er war auf dem Weg in die Werkstatt, um die neuen Reifen aufziehen zu lassen, aber das interessierte weder die Beamten noch den Richter, ging ja um den Unfall, nicht um "hätte wäre wenn". Willkommen in Deutschland.

Finde ich ehrlich gesagt sogar in Ordnung.

Fährt mir einer an der Kreuzung hinten drauf und ich bin besoffen kriegt man mich dafür auch dran, obwohl ich am eigentlichen Unfall überhaupt keine Schuld habe.

Und mit abgefahreren Reifen darf ich eben am Straßenverkehr nicht mehr teilnehmen.

Funktioniert das System denn auch beim LKW?

Geschrieben
Die Vorschriften gelten doch auch für die Semi Slicks oder nicht?...
Ich wollte die Methode in Frage stellen wie das kontrolliert wird da Semis einen sehr bescheidenen Anteil von Profil haben, das ist bei 13 oder 17% der Lauffläche.
Geschrieben

3 Punkte ... bei einem Alltagswagen der im Regen rausgezogen wird, sehe ich das ein. Bei einem Schönwetterfahrzeug der durch die o.g. Technik rausgezogen wird, finde ich die Strafe übertrieben.

Natürlich kann auch so ein Fahrer/Auto in einen Gewitterbruch kommen und einen Unfall verursachen usw. ... Für Besserverdiener wird es immer nebensächlicher ob wirklich was passiert oder "hätte können".

Aber wenn mans mit diesem "hätte ..., was wäre wenn ..., könnte ..." übertreibt, müsste man gleich den Individualverkehr verbieten. Kontrolle ist ok aber man sollte aufpassen dass es keine Schikane wird.

Geschrieben
Für Besserverdiener wird es immer nebensächlicher ob wirklich was passiert oder "hätte können".

Verstehe ich nicht ?

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo kkswiss,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Verkehrsrecht (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Soweit ich weiß bekommt man die gleiche Anzahl Punkte, auch wenn ein Unfall deswegen passiert.

Das meinte ich damit.

Dt. Geldstrafen mit einheitlichen Sätzen oder eine nicht zahlende Versicherung treffen Leute mit geringeren Einkommen härter (v.a. ersteres).

Z.B. interessieren mich Punkte (und Fahrverbot) immer erheblich mehr als irgendeine dt. Geldstrafe.

Geschrieben

Danke, Jetzt habe ich es geschnallt.

Einheitliche Geldstrafen sind immer ungerecht.

Trotzdem will ich hier nicht die Schweizer Verhältnisse, Strafen nach Einkommen. :-(((°:evil:

Geschrieben

Trotzdem will ich hier nicht die Schweizer Verhältnisse, Strafen nach Einkommen. :-(((°:evil:

Sei doch froh, besser als eine Bemessung nach dem Vermögen.:wink:

Geschrieben
Tragisch dabei: er war auf dem Weg in die Werkstatt, um die neuen Reifen aufziehen zu lassen, aber das interessierte weder die Beamten noch den Richter, ging ja um den Unfall, nicht um "hätte wäre wenn". Willkommen in Deutschland.

Ws ist wenn ich auf dem Weg zu meiner schwangeren Frau gewesen wäre und über 3 rote ampeln, hätte wären wenn ******land?

IN nen anderes Auto reingeballert, weil ich den job verloren habe?! hättewäre...

sorry, aber das zählt mal wirklich null. Da würd dann doch jeder gemildert oder straffrei rausgehen. und das ist nicht nur in deutschland so. wo das nicht so ist, da ist noch was ganz anderes anders.

aber danke für den tipp. ist heavy was es jetzt schon alles gibt.

Geschrieben
Naja, ob das dann auch bei strassenzugelassenen Semi-Slicks etc funktioniert...

Aber die werden kaum je kontrolliert werden.

Fettes Geschäft winkt an schönen Sommer-Wochenenden auf der A1 Höhe Bliesheim :-o

Geschrieben
Fettes Geschäft winkt an schönen Sommer-Wochenenden auf der A1 Höhe Bliesheim :-o

:D:D:D Sehr gut

Geschrieben
Fettes Geschäft winkt an schönen Sommer-Wochenenden auf der A1 Höhe Bliesheim :-o

Oder A61/A48 rund um Koblenz O:-)

Was das wieder kostet... :???:

Geschrieben

Was sehr krass ist: Man stelle sich vor, man fährt also mit Semislicks hin und zurück und auf beiden Seiten wird geprüft. Heisst dass dann 6 Punkte?! Eigentlich geht das nicht, weil es ja am selben Tag ist, aber man stelle sich vor, 2 mal hin, 2 mal geprüft. Abstand 1-2 wochen: dann gibt’s doch auf jeden fall 6 punkte oder?

Geschrieben

Semislicks werden mit einer Negativprofiltiefe von 4mm ausgeliefert,

demnach sollte es kein Problem geben. Da sie straßenzugelassen sind,

hat sich die Sache erledigt.

Wenn man allerdings nach einem netten "Ringwochenende" am Heimweg

ist, und die Semis auch schon an der "Slickgrenze" scharren, wirds teuer

(aber auch für einen selbst gefährlicher) ...

Ich finde die Überprüfung in Ordnung.

Gruß

Manuel

Geschrieben

Ich finde das auch OK, wer mal mit <2mm im Regen unterwegs war... :oops:

Aaaber, mir kommt das irgendwie vor, dass sich hier eine Firma mit technischem

Schnickschnack am Staat bereichert. Was kost der ganze Sensoraufbau?

Da muessen die aber viele erwischen...

Geschrieben
...Was kost der ganze Sensoraufbau?

Da muessen die aber viele erwischen...

Genau ! Und solange sich ein derartiges System für den oder die Betreiber nicht "lohnt" wird es sich bei uns auch nicht durchsetzen.

Gruß, Georg

Geschrieben
Ich finde das auch OK, wer mal mit <2mm im Regen unterwegs war... :oops:

Nur Mut - die Sensoren funktionieren nur bis 170 km/h :D

Geschrieben
Nur Mut - die Sensoren funktionieren nur bis 170 km/h :D

:D da ist aber ueberall 130 :evil:

Geschrieben

Leute, das ist doch Rasterfahndung nach potentiellen Bußgeldzahlern, sonst nix.

Wir sind an einem Punkt angekommen, da kann man schon fast vom Überwachungsstaat sprechen.

Und dann gibt es immer noch welche, die sagen:"Ich find' das gut." :crazy:

Es wird wieder nur die "armen Schweine" treffen, die schon nix auf der Naht haben.

Es wird dabei von "Amortisation" gesprochen. Der Staat wird mit Gewinn geködert. Das steht so auf der Homepage des Anbieters.

Auf dem Firmenparkplatz den Zustand der Mitarbeiter-Fahrzeuge kontrollieren.... ja wo sind wir denn angekommen? :???:

George Orwell lässt schön grüßen. Ich meine: "Wehret den Anfängen".

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