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Geldanlage! Wie könnte ich anlegen?


junior76

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Geschrieben

Hallo Ihr Lieben!

Es geht um folgendes, mit der Hoffnung das ich hier viele & nützliche Tips bekomme (wie immer!) ;-)

Meine Mutter lebt grad in Scheidung. Sie und mein Stiefvater haben sich nun außergerichtlich geeinigt! Da es inzwischen ein Gesetz gibt, das besagt das nach der Scheidung keine Unterhaltspflicht besteht, ist es notwendig den Lebensabend mit dem Geld zu finanzieren. Die Summe ist ca. *00.000,- Euro (im unteren Feld).

Vielleicht haben wir ja hier jemanden der Ideen oder Ahnung davon hat wie man ideal das Geld anlegt?

Wichtig ist monatlich eine Summe (Zinsen, Ausschüttungen, etc) für die monatlichen Kosten zu haben.

Da ich leider nicht sehr bewandert bin im Finazsektor, stell ich die Frage einfach mal in die Runde!

Ist es zum Beispiel ratsam das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu legen? Oder doch Aktien? (Ist das sicher?) Immobilien?

Würde mich über Rat, Idden & Diskussionen freuen!!

Gruß

junior

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Geschrieben

Grundsätzlich sollte man sich mit der Geldanlage noch viel intensiver beschäftigen, als mit einem Autokauf.

Dann bitte bedenken, dass Finanzdienstleister, ob sie nun eine Sparkasse sind, eine Bank oder ein Finanzmakler etwas verdienen wollen und Produkte verkaufen müssen. Diese müssen nicht immer die geeignete Anlageform sein.

Die nächste Weisheit: Die zu erzielende Rendite steigt mit dem einzugehenden Risiko. Also, die sicherste Anlage bietet i.A. die geringste Rendite.

Wichtig ist es vor der Geldanlage sich genau zu überlegen, was man erwartet. Monatliche Auszahlung, eine feste Zahlung die irgendwann geleistet werden soll, einen Grundbetrag, den man flüssig braucht für alle Fälle etc.

Ansonsten empfehle ich das http://www.wertpapier-forum.de/. Die Leute dort sind kompetent, aber auch etwas konservativ, also nicht extrem risikoreich. Quasi das CarPassion der Privatanleger.

Gruß Björn

Geschrieben

Mr. Tiescher hat das alles sehr gut ausgedrückt, vor allem der wichtigste Satz gleich zuallererst! :-))!

Was vielleicht noch hinzuzufügen wäre ist, dass man das anzulegende Kapital immer streuen sollte, vor allem bei höheren Beträgen, um ne möglichst hohe Rendite bei möglichst geringem Risiko zu erreichen. Das heisst, ein Teil Festgeld, ein Teil in Aktien, ein Teil in Fonds, evtl. noch Rohstoffe und vielleicht noch Optionen/Zertifikate oder Anleihen.

Wobei ich den prozentualen Anteil des Festgeldes aus Sicherheitsgründen immer am höchsten ansetze!

Und wie vorhin schon erwähnt, je höher das Risiko umso höher auch die Möglichkeit eines Totalverlustes!

Geschrieben

Grundsätzlich würde ich bei so einem grossen Betrag zu einem professionellen Geldberater gehen. Der Elitereport gibt Auskunft über hochwertige Beratung.

Über Foren würde ich eher nicht gehen. Da gibts dann so und solche Ratschläge.

Am besten arbeiten Menschen, die nicht auf provisionsbasis arbeiten, sondern direkt mit dem Kunden eine jährliche Prozentuale Vergütung vereinbaren. Das gewährleistet meistens eine bessere Beziehung auf einer ehrlichen Ebene.

Es gibt tollste Berater, die alle was von Objektivität und Produktfreiheit erzählen, dabei aber immer nur das gleiche machen: verdeckte Provisionen kassieren. Und da geht dann der ganze Spaß los: umschichtungen, Beratung zu Kauf X, Y, daraufhin Umschichtung...etc...

Das wichtigste ist eine ausführliche Kundeanamnese.

Ohne die geht garnichts. Und wenn jemand nach 30 Minuten mit nem super Vorschlag kommt, ist das nichts. Eine vernünftige Analyse sollte recht ausführlich und auch nervtötend sein. So kann man sicher sein, dass der Berater auf alles eingegangen ist.

Im Grunde genommen ist es aber sehr wichtig zu verstehen wie das Geldgewerbe funktioniert. Falls keine feste jährliche Bezahlung der Beratungsleistung vereinbart wird, kommst du automatisch in die Provisionsschiene und da ist es eigentlich alles das selbe: nicht beraten sondern verkaufen. auch wenn es so aussieht.

Zu der Staffelung des Gelds wo in was Allokation/Portfolio macht jetzt absolut keinen Sinn IMO. das sind wieder so 08/15 überstülpungen.

Es muss ganz invidiuell auf die Erwartungen/Anlagehorizont/EInzahlung/Entnahmepläne/Risikobereitschaft/Verlustbereitschaft....etc eingegangen werden. Für manche ist 100% Aktien das richtige und andere benötigen 50% Tagesgeld. Das ist dermassen von der Persönlichkeit und dem Leben abhängig.

Geschrieben

Als wirklich primären guten Tipp, weil erschreckender Weise immernoch ein Großteil der Leute dazu neigt: Geh nicht zu deiner Hausband, Sparkasse, was auch immer! Die bekommen Provision dafür, dass sie vom Konzern vorgegebenen Müll verkaufen. Objektive Beratung ist da ein Fremdwort. Du bekommst immer die Fonds und Anlagen des jeweiligen Konzern.

Ich würde mich versuchen selbst ein bisschen einzulesen.

Wie Tiescher schon sagte: Das Risiko steigt mit der Rendite.

Du solltest dir also unbedingt den Herrn Markowitz zu Gemüte führen, der hat das sehr gut beschrieben Klick hier

Ansonsten kann ich dir natürlich sehr Immobilien ans Herz legen, da ich aus der Branche komme. Kennt man sich aus und selektiert gut, lassen sich auch damit zweistellige Renditen mit angemessenem Risiko erzielen :wink:

Ansonsten noch die versch. Arten von Fonds. Geldmarktfonds finde ich persönlich ganz spannend. Aber da musst du dir wirklich etwas Zeit nehmen und selber reinkommen, oder eben oben erwähnten Berater engagieren.

Geschrieben

@junior76:

IMO würde ich auf die ganzen Tipps, die jemand gibt im speziellen Bereich nichts geben.

ich könnte dir jetzt erzählen ich habe im durchschnitt mit optionen call-put aktien gute rendite gemacht. MIt Rohstoffzertifikaten Kupfer/Zink und zerts. Long Öl Hebel 5-10 ging auch was.

Da sind bessere Rendite als 50% drin. Aktienanleihen waren in der Krise auch oberstattraktiv...usw..

Man kann nicht auf jeden Zug aufspringen.

Bloss was bringt das. Erstens muss man sich da auskennen und zweitens ist das Zockergeld, wo man schon vorher mit abschließen muss, dass man alles verlieren kann.

Aktienstrategien gibts auch wie Sand am Meer.

Value alla Buffet/blbabalblabla das sagt einem nichts oder hilft nicht für den absoluten Nichtkenner.

Bisschen reinlesen hilft nicht viel IMO. wenn dann richtig Hardcore. Markowitz ist absolute Grundlage und IMO hilfts nicht. Das witzige ist ja dass Markowitz sich selbst null dran halten konnte, sondern immer die spielcasino aktien gekauft hat..

1. Nicht nur Hausbanken sondern 95-99% arbeiten provisionsbasiert. Nicht nur die sparkasse sondern auch ne UBS und auch schöne Privatbanken mit tollen Namen. Verdeckt sind das auch alles nicht anderes als ganz tolle Verkäufer. Riesen brumborium um am Ende genau das gleiche rauzuhauen wie die DEKA mit anderem stempel drauf.

2. Privatbanken oder unabhängiger Berater mit jährlicher zuvor vereinbarter Vergütung von X-Prozent.

3. Viele verstehen nicht, dass viel Bewegung und Aktion auch viel Kosten Opportunität kostet. 10mal Aktien kaufen & verkaufen = 10mal Provision.

Viel Aktion = viel sprit für nichts sondern schönes Grinsen im Gesicht des Beraters. Das sind nicht nur Leute, die auf den Kopf gefallen sind, sondern selbst Leute mit über 1 Mill.€ Kapital und mehr, die das Spiel mitmachen, wo der Name der Bank Tolles verspricht, aber 0 liefert.

Ein Freund arbeitet bei so einem Ding. Und ALLE kochen mit Wasser.

Rendite ist IMO nicht immer ausschlaggebend. In schlechten Zeiten macht JEDER (lassen wir die 2% Hedgefonds raus, alla Falcone, Soros Quantum usw) mal verluste. Auch ein Jens Erhardt und andere Legenden. Buffet auch mit 20% drunter.

Wichtiger ist: Volatilität= das heisst wie schwankt dein Portfolio im Zeitverlauf, wie viel Gebühren, wie ist der stress/zeitaufwand…arbeitet der Berater für dich oder arbeitet er mit dem Geld für sich..usw..

Berät er dich oder verwirrt er.

Geschrieben

Bisschen reinlesen hilft nicht viel IMO. wenn dann richtig Hardcore. Markowitz ist absolute Grundlage und IMO hilfts nicht.

Moin,

lesen hilft schon etwas. Die Grundlagen und die Grundbegriffe müssen klar sein, sonst versteht man das Gerede, ´tschuldigung, die Beratung, der Berater nicht.

Nicht zu vergessen das Thema der Besteuerung, auch hier sollte man sich ein paar Grundlagen aneignen. Nun ist es durch die Abgeltungssteuer ja erstmal etwas überschaubarer geworden, aber hier gibt es auch noch vieles zu beachten.

Beim Junior sehe ich als mögliche Anlageformen:

- Tagesgeld

- Bundesschatzbriefe, Geldmarktfonds, Rentenfonds oder ähnlich

- ETFs

- Immobilienfonds

- Immobilien

Diese natürlich nicht einzeln, sonder sinnvoll kombiniert, also persönlich zugeschnitten. Aber über diese Anlageformen sollte man sich dann schon mal sehr grundsätzlich informieren.

Und genau dazu dient u.a. auch ein Forum, wie ich es schon weiter oben erwähnt hatte.

Gruß Björn

Geschrieben
Moin,

lesen hilft schon etwas. Die Grundlagen und die Grundbegriffe müssen klar sein, sonst versteht man das Gerede, ´tschuldigung, die Beratung, der Berater nicht.

Nicht zu vergessen das Thema der Besteuerung, auch hier sollte man sich ein paar Grundlagen aneignen. Nun ist es durch die Abgeltungssteuer ja erstmal etwas überschaubarer geworden, aber hier gibt es auch noch vieles zu beachten.

Beim Junior sehe ich als mögliche Anlageformen:

- Tagesgeld

- Bundesschatzbriefe, Geldmarktfonds, Rentenfonds oder ähnlich

- ETFs

- Immobilienfonds

- Immobilien

Diese natürlich nicht einzeln, sonder sinnvoll kombiniert, also persönlich zugeschnitten. Aber über diese Anlageformen sollte man sich dann schon mal sehr grundsätzlich informieren.

Und genau dazu dient u.a. auch ein Forum, wie ich es schon weiter oben erwähnt hatte.

Gruß Björn

Ja lesen hilft schon, da muss ich mich verbessern.

Die Aufgabe eines guten Beraters ist es aber alles einfach verständlich zu machen und eben nicht den Kunden mit Fachbegriffen zu verwirren/beeindrucken/überzeugen.

Bei einem Anlagebetrag von x00.000€ sollte eine Beratung ganzheitlich sein und steuerliche Aspekte werden entweder mit vom Berater übernommen in Bezug auf Rendite und Steuern oder zu einem kompetenten Steuerberater verwiesen.

IMO bin ich aber der Meinung, dass wir junior gar nichts raten können. Dafür kennen wir seine Ansprüche zu wenig an sein Geld. Und Immobilien mit dem Betrag wird IMO recht schwer. Persönlich halte ich von Immobilienfonds sehr wenig. Besonders von den Geschlossenen, wo fast nur geschlunzt wird und als Bonus oben drauf gibts ne Mindesthaltezeit und Liquidität, schlimmer als bei afrikanischen Währungen. Grüsse an den Eschfonds und MItteldorf. Nicht mal ehemalige PE-Banker sind vor solchen Fällen gefeit.

Ich kann dir nur raten: höre auf niemanden im Forum „mach dies oder das“ sondern such dir nen Experten, der dich aufklärt und berät. Das geht nicht in 10 Zeilen, sondern dauert sehr lange.

Geschrieben

Als aller erstes: Danke für Kommentare & Vorschläge!

Wie ich erwähnt hatte bin ich leider im Finanzsektor nicht so bewandert :(

....aber natürlich jetzt zwangsläufig interessiert :)

Natürlich sind hohe Rendite reizvoll, aber da es sich ja um Geld handelt das "noch ne Weile reichen muss", sollte es doch mit dem Risiko überschaubar, oder minimal sein!

Da wir in der Marktwirtschaft leben ist es allemal verständlich das Menschen im Finazsektor auch was verdienen wollen! Ich glaube nir das wenn man ein Berater hat, der die Provision nur für abgeschlossene Verträge bekommt, schlecht beraten ist. Es sollte dann doch eher einer sein der die Provision mit der Entwicklung der Anlage bekommen sollte, oder nicht???

Wie sind den eure Erfahrungen mit Dienstleistern wie zu Beispiel 'Deutsche Vermögensberatung, AWD, etc.?? Sind das nur wie angesprochen 'Verkäufer'??

Ich denke viele von euch kümmern sich selber um Ihre Anlagen, aber vielleicht hat ja wer Erfahrungen gemacht? Schlechte oder Gute!

Reizvoll ist irgendwie ein Mix aus Tagesgeld, Immobilie & Fond....!

Wie sind die Prozente bei Tagesgeld? (ich weiß, ich könnte jetzt googlen...., mach ich auch noch! X-) )

gruß

junior

Geschrieben

Ich gebe bei Anlagen normalerweise kein Koment. ab, aber betrachte in den nächsten Wochen das Zinsgefüge der einzelnen Märkte dass auch Auswirkungen auf die Währungskurse haben wird, die Aussis haben mit ihrer 50 Punkte Erhöhung das Zinsspiel sehr früh eröffnet ohne die Gelmenge zu reduzieren.

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo junior76,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

@Junior76:

Ich kann dir nur empfehlen kauf den http://www.elitereport.de/reports/bestellung.html

für 39,80€.

Bezgl. deiner Denkweise: Ich arbeite im Vertrieb und kenne auch ne Menge Leute die im Vertrieb arbeiten, ob Industrie, Finance, Handel..

NIchts anderes ist AWD,etc...

zum Großteil sind auch die meisten Wealth Manager keine Berater sondern Verkäufer.

Und was mir Freunde erzählen, was da alles gemacht wird ist Hanebüchen.

nicht nur Citibank sondern auch die gut klingenden Namen mit Tradition.

Eine Bank hat auch produkte und der Vermögensberater wird normal an seiner Performance gemessen. Das heisst Verkaufen und nicht beraten. Für beraten gibts keinen Bonus. Aber fürs Verkaufen. Der Stellhebel ist der Produktumschlag und gibt keinen Extralohn dafür, dass ein Produkt, was er vor 4 jahren verkauft hat noch im Portfolio ist und gut läuft. Deswegen werden solche portfolios gerne mal jährlich/ am besten öfters umgeschichtet. PErformance ist egal. schlechte performance ist ja noch besser, ein grund mehr noch mehr umzuschichten. So gehen 5% nach 5% nach 5% flöten.

Natürlich kannst du auch bei einem guten Verkäufer geraten, der die einen FOnds anbietet, der dann auch mal 10-40% rendite bringt, aber du musst dir immer bewusst sein, dass er dir nicht die komplette Bandbreite zur Verfügung gestellt hat und Objektivität immer eine Definitionssache ist.

Die UBS hat z.B. einen exzellenten Ruf vor 2008 gehabt, mit den besten und am Ende hat das Modell etwas ähnliches wie die AWD, DVAG usw..

Ansonsten weiter gerne per PN.

Geschrieben

Also ich habe gerade mal etwas rumgerechnet.

Wir haben also einen Betrag im niedrigen 6-stelligen Bereich. Ich weiß nicht genau, was für dich der "niedrige Bereich" ist. Ich habe jetzt einfach mal mit 200.000€ gerechnet.

Da das Geld ja als Altersvorsorge gedacht ist, sollte es größtenteils ja auch sicher investiert sein, da Verluste möglichst vermieden werden sollen.

Bei einem Fokus auf Sicherheit wird die jährliche Performance inflationsbereinigt wohl irgendwo um die 3-4% liegen. Rechnen wir mal mit nem Schnitt von 3,5%:

200.000€ * 0,035 = 7000€ Zinserertag pro Jahr.

7000€ / 12 = ~583€ pro Monat

Das heißt durch Zinsen stünden monatlich ca. 580€ zur Verfügung.

Das alles ist übrigens alles VOR evtl. Steuern.

Du schreibst die Zinsen sollen zur Deckung der monatliche Kosten verwendet werden... ich weiß nicht wie hoch eure monatlichen Fixkosten sind... aber 580€ sind jetzt nicht die Welt, wenn davon Miete, Benzin, Nahrung etc... gezahlt werden sollen.

Auch hast du durch den Inflationsausgleich lediglich einen kaufkraftmäßigen Erhalt des Depotwerts, jedoch keinen Wertzuwachs wenn man jeden Monat die vollen 580€ abhebt.

Also allein von den Zinsen leben dürfte sich schwierig gestalten. Hier müsste man dann wohl schon mehr Risiko eingehen um auf eine Rendite irgendwo im Bereich 7-9% zu kommen. Allerdings kann dieser Schuss eben auch nach hinten losgehen und viel Geld dabei verloren werden.

Geschrieben

Viele wichtige Dinge sind schon genannt worden.

1. Ganz wichtig... Trau schau wem gilt hier ganz besonders. Klar ist, dass ein jeder der Dir professionell helfen soll, in irgendeiner Form an seiner Beratungsdienstleistung profitieren soll oder will, egal ob explizit über ein Beratungshonorar oder indirekt über den Produktverkauf und den damit verbundenen Provisionen für sich und/oder seine Bank/Firma.

2. Nichts übereilen. Ggf. erstmal das Geld - auch wenn es fast nix bringt - auf Tagesgeldkonten o.ä. parken und sich etwas Zeit nehmen.

3. Wichtige Info die fehlt: Wie alt ist Deine Mutter? Verdient sie selber Geld und erlangt Rentenansprüche und sollen die x00 TEUR dann nur zur Aufbesserung der Rente dienen oder nicht? (Dann wirds tatsächlich schwer...). Ab wann will/muss sie demnach von dem ausgezahlten Betrag leben? Sollten weniger als 20 Jahre bis zum "Rentenbeginn" Zeit bleiben, ist noch mehr Vorsicht bei der Anlage angesagt. Es gab auch lange Zeiten mit verhaltener oder gar schlechter Kursentwicklung (siehe z.B. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:DAX_Performanceindex_%28logarithmisch%29.png&filetimestamp=20090324132938 für die Deutschen Aktien)

4. Wir risikobewußt bzw. -avers ist Deine Mutter oder ihr? Könnt ihr ruhig schlafen, wenn zwischenzeitlich mal 10, 20...50% Verlust aufgelaufen sind? In jedem Fall ist eine Mischung der Anlageformen dringend anzuraten. Wie man diese allerdings am besten erzielt, darüber streiten auch sämtliche Experten... Gerade die letzte, noch andauernde, Finanzkrise hat gezeigt, dass manchmal auch Anlageformen in ihrer Entwicklung korrelieren, von denen man das nicht erwartet hätte.

Nach meiner persönlichen Einschätzung haben wir die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden. Gerade die unzähligen Billionen EUR und $, die an Hilfsprogrammen aufgelegt wurden, können die nächsten Blasen bereits wieder heraufbeschwören. Auch von daher ist weiterhin Vorsicht - gerade bei einer Anlagesituation wie Eurer - angesagt.

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