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Lehrer werden...


Felix

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Geschrieben

Bevor ich 2005 angefangen habe zu studieren hatte ich für kurze Zeit in Erwägung gezogen Lehrer zu werden, nicht weil es da möglich ist ohne Probleme eine ganz ruhige Kugel zu schieben, sondern weil es mir immer schon Spaß gemacht hat anderen Menschen Wissen zu vermitteln.

Bis ich gemerkt habe, wie die Landesregierung zu dieser Zeit mit jungen Lehrern verfahren ist.

Diese wurden vor Beginn der Sommerferien entlassen und durften 6 Wochen stempeln gehen. Weglaufen konnten die ja nicht, denn sie sind vom ersten Tag ihres Studiums mehr oder weniger festgelegt. So hat sich das Land gesundgespart, denn sechs Wochen Arbeitslosengeld waren billiger als sechs Wochen volles Gehalt.

Von den sozialen Zuständen in den Schulen mal ganz zu schweigen. Denn nicht nur die verrohten Schüler aus Problembezirken machen Probleme, sondern auch ganz gerne die Prinzen und Prinzessinen von z.B. Juristen. Wenn man da mal was sagt oder schlechte Noten verteilt, dann gibt das ne ganze Menge Ärger. Hab ich selber schon so erlebt.

Ich habe in meinem Studienfach (Physik) auch viel mit angehenden Lehrern und Lehrerinnen zu tun. Im seltensten Fall wollen die sich ein leichtes Leben machen, denn ohne Durchhaltevermögen kommen die garnicht erst durchs Studium. Wenn ich sehe, was die so alles in Pädagogik lernen müssen, dann schlage ich nur noch die Hände überm Kopf zusammen. So eine Weltfremde Ausbildung hab ich noch nie gesehen. Da gehts dann um Gesprächskreise zur Integration ausgegrenzter Schüler. Ist in der Theorie nett und durchaus eine Aufgabe einer Lehrperson, geht jedoch an der Praxis meilenweit vorbei.

Ein weiteres Problem ist, dass die Lehramtsstudenten erst mit ihren Praktikas in den Schulen überhaupt erst mitbekommen, was auf sie zukommt und ob sie überhaupt geeignet sind Lehrer zu werden. Wenn ich nun Fertiger Lehrer bin, mir es aber überhaupt nicht liegt, zu unterrichten, dann guck ich in die Röhre.

Das Nachwuchsproblem besteht zudem auch nur für einzelne Fachbereiche. Mit Absolventen mancher Fachbereiche kann ich die Straße pflastern, aber Insbesondere in Naturwissenschaften ist der Mangel enorm. So kommt es, dass in NRW bereits Studenten in Physik und Mathe nebenher an gymnasialen Oberstufen diese Fächer unterrichten können. Ein Interesse an einer Lehrtätigkeit reicht bereits als Unterrichtsbefähigung aus. Manchmal wird sogar der Stundenplan der bbetreffenden Jahrgangsstufe an diesen Ersatzlehrern festgemacht. Denn die bringen jedenfalls noch etwas Fachwissen mit, denn mittlerweile gibt es auch Fortbildungskurse für Leherer, z.B. Deutschlehrer, die nach einem ca. achtwöchigen Kurs eine Zulassung für diese Fächer an der Oberstufe bekommen. Soviel zum Thema Nachwuchsgewinnung.

Aber Oftmals bestehen nicht mal genung Planstellen um überhaupt den Bedarf decken zu können.

Von den Einkommensmöglichkeiten mal ganz zu schweigen. Hier läuft die Industrie der Lehre an Schulen und Hochschulen mit Angeboten deutlich davon, jedenfalls im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Aber davon mal abgesehen, wenn man mit Herzblut Lehrer ist und an einer Schule unterrichtet, wo die Schüler noch "normal" ticken, dann kann man als Mensch in diesem Beruf völlig aufgehen und auch ein hervorragender Lehrer sein! :-))!

grüße,

Chris

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Geschrieben

Ich habe Respekt vor den Leuten, die heute noch freiwillig Lehrer werden, nur weil der Job auf dem Papier einfach und entspannt aussieht, ist er es in Wirklichkeit noch lange nicht.

Was meiner Meinung nach immer gefehlt hat, war ein Eignungsfeststellungsverfahren für diesen Studiengang, das wird seit diesem WS in Passau erstmals getestet. Es gibt einfach zu viele Leute, die den Beruf falsch einschätzen. Die Schüler sind Menschen und man muss auf sie eingehen können und sie verstehen. Wenn es an dieser Grundvorraussetzung mangelt, was ich oft beobachten kann, da ich viele Bekannte habe, die auf Lehramt studieren, können die Leute fachlich noch so exzellent sein - sie werden untergehen, auf die eine oder andere Art und Weise.

Geschrieben

Endlich mal wieder ein paar Minuten Zeit um weiter zu erzählen. Bisher sind hier aber ne Menge guter Beiträge zustande gekommen, ganz dickes Lob an euch. :-))!

Jetzt aber wieder zu mir, ich glaube die spannendste Sache kommt jetzt erst noch. Ich hoffe die Geschichte, also meine Geschichte, interessiert euch noch ;) Aber ich zwinge ja auch keinen zum mitlesen.

Also zum Studium kam ich ja eher widerwillig, nach den Teils schlechten Erfahrungen in der ansonsten sehr guten Ausbildung. Ich hatte auch nicht viele Auswahlmöglichkeiten, da es mir damals (nach Höherer Handelsschule und Lehre) leider an einem allgemein bildenden Abi mangelte. An der Uni Paderborn war es aber möglich, sich mit meinem s.g. Fachabitur in den gerade eingeführten Bachelor Wirtschaftswissenschaften einzuschreiben. Hier war alles neu, für die Studenten aber auch für die Professoren und Dozenten, wir waren also alle irgendwo Versuchskanninchen. Leider, denn die neue Prüfungsordnung war extrem hart ausgelegt und auch in der Praxis noch nicht überprüft. So schreibt man teils mit 900 Studenten eine MultipleChoice Klausur und darf nur ein mal durchfallen. Auch muss man in 4 Semestern sehr vieles fertig haben sonst wird man ebenfalls sofort ex-matrikuliert bzw. rausgeschmissen. Jammern und beschweren hilft nichts, man kann an dem System worin man gerade steckt nichts ändern. Ich musste also sehen wo ich bleibe und das beste aus der Situation machen. Aber das musste auch ich erst lernen, leider auf die sehr harte Tour.

Gerade da ich durch meine Ausbildung und eher kurze Berufstätigkeit schon etwas länger aus der "richtigen" Schule raus war, zudem auch kein vollwertiges Abi besaß, bekam ich gleich in den ersten zwei Semestern so richtige Probleme. In was vermeintlich leichteres zu wechseln ging auch nicht, da kein echtes Abitur vorhanden war. Abbrechen und quasi versagen kam für mich auch nicht in Frage, haben aber einige gemacht, kann ich ihnen auch nicht wirklich verübeln. Da ich zum Glück aber nicht der einzige Student mit (vor allem in höherer Algebra, Integralrechnung) riesigen Defiziten und Problemen war, traf man sich gezwungener Weise zum lernen, um auf den Stand der Leute mit Mathe LK zu kommen. Da wir ja oft Tage und Nächte lang zusammen für die Klausuren büffeln mussten, ist was für mich ganz komisches passiert. Das lernen in der Gruppe hat mir auf einmal richtig Spass gemacht. Also das, was man gerade erst selbst verstanden hat, den anderen armen Schweinen so zu erklären, das es auch der dümmste kapiert.

Das gute an dem ganz jungen Bachelor-WiWi Studium war aber, dass man es so allgemein wie möglich ausgelegt hatte. Später konnte ich wählen ob ich mehr BWL, VWL, Recht oder auch Wirtschaftspädagogik Module belege. Reinschnuppern musste man allerdings überall mal. In der Wirtschaftspädagogik der Uni Paderborn gibt es sehr, sehr gute Professoren und Mitarbeiter. Diese Leute arbeiten sehr fortschrittlich und haben sich auch für die frühe Umsetzung des neuen Bachelor-Master Systems stark gemacht und geprägt. Darin war es mir möglich, super viel selbst ausprobieren zu können und mich recht spät, im Bachelor eigentlich garnicht festlegen zu müssen. Trotzdem wurde ich in den Jahren möglichst umfassend und gut als zukünftige Führungskraft ausgebildet.

Da die Professoren in der WiPäd so sympathisch und auch gut waren, habe ich möglichst viel dort belegt und mein Interesse stieg stetig, Angebote gibt es genug. So konnte ich z.B. als Tutor anderen Studenten was beibringen und auch noch ein bisschen Kohle verdienen. Aber auch ein 4-Wöchiges Orientierungspraktikum in einer Berufsschule wurde mir angeboten und auch ganz wichtig, "angerechnet". Hier habe ich möglichst viel echten Unterricht selbst gehalten und ebenfalls Vertretungsaufgaben übernommen, es war für mich echt motivierend und hilfreich. Wie bereits (zu Recht) empfohlen wurde, sollte man sich gerade diesen Job als Lehrer gründlich überlegen und ausgiebig testen bevor man sich entscheidet. Leider ist dies noch nicht überball so machbar wie hier in Paderborn, aber man ist schon auf dem richtigen Wege.

Mein Job wird es in Zukunft sein, junge Leute ab 16 gut zu unterrichten, überzeugen und ihnen dabei helfen, für sich die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn ich es irgendwie schaffen kann, auch Schüler ohne akademisches Elternhaus für eine Hochschule zu gewinnen würde ich mich sehr freuen. Zumindest haben meine guten Lehrer das bei mir geschafft.

Um dieser Lebensaufgabe gerecht zu werden, muss ich allerdings auch noch viel dazu lernen. Da ich erst 27 bin, und mich weiterzubilden inzwischen ganz cool finde, freue ich mich schon auf das was noch vor mir liegt. Ganz ehrlich und mit voller Überzeugung.

Geschrieben

@Felix: Finde deine Ausführungen sehr interessant.

Bitte weiter erzählen. :-))!

Geschrieben

Auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, freut es mich sehr Deinen Elan zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist die beste Grundvorraussetzung, egal für welchen Beruf. Da Dir dieser Elan offensichtlich nicht fehlt, wird es auch funktionieren. :-))!

*trotzdemamGrübelnundKopfschütteln* :D:wink:

Geschrieben

Meine Frau studiert auch Lehramt und folglich habe ich auch einen gewissen Einblick in die Thematik.

Sie studiert Lehramt für Grundschule (also Grundschulpädagogik) mit dem Fach Erdkunde.

Die Situation bei uns in Berlin ist alles andere als gut.

Es mangelt an allen Ecken und Enden an Lehrern. Aber bevor man dem Abschluss in Form des zweiten Staatsexamens machen kann, steht noch das Referendariat an. Aber Referendar Stellen sind Mangelware. Es kann ja nicht zielführend sein, dass man zwei bis vier Jahre auf einen solchen Platz warten muss, oder? Im letzten Durchlauf gab es vier Referendar-Stellen für die Grundschulvariante, wie meine Frau sie studiert. Davon wurden noch zwei Drittel per Härtefall vergeben! Auf diese Weise ist man schnell dreißig und hat noch nie richtig und dauerhaft unterrichtet.

Ich finde das ganze einfach nur sinnfrei.

die Ausführungen galten nur für Berlin.

Und der Höhepunkt ist, dass Lehrer in Berlin auch nicht mehr verbeamtet werden.

Gruß

Geschrieben

Und der Höhepunkt ist, dass Lehrer in Berlin auch nicht mehr verbeamtet werden.

Welchen sinnvollen Grund gibt es für die Verbeamtung denn? Wenn alle Lehrer im Angestelltenverhältnis wären könnten die Schulen wesentlich effizienter entscheiden ob sie neue Lehrer brauchen weil man sie auch wieder ausstellen kann wenn man sie eben nicht mehr braucht, man könnte sich als Lehrer auch nicht am Tag nach der Verbeamtung auf die "faule Haut" legen sondern muss wie jeder andere Arbeitnehmer sein Leben lang seine Leistung bringen. Diese kleinen Probleme wären damit sehr schnell gelöst....

Zum "richtigen" Arbeiten, zumindest hier in München können die meisten (guten) Studenten schon während des Studiums eine Viertelstelle oder gar halbe Stelle an der Schule haben und unterrichten, einfach aufgrund des Lehrermangels. Da sammelt man Erfahrung, verdient Geld und bereitet sich auf seinen späteren Alltag vor. Gibt es diese Möglichkeit bei euch nicht?

Geschrieben

Nun ja, Bayern ist zwar auch nicht mehr das, was es mal war, aber mit dem rot-roten Berlin wirst Du es doch hoffentlich nicht vergleichen wollen. :lol:

Gruß,

Markus

Geschrieben

@Marc: Wenn du meine (für mich getroffene) Entscheidungen noch nicht nachvollziehen kannst, dann werde ich es dir genauer erklären, wenn du möchtest. Ist doch auch gar kein Problem, etwas nicht sofort zu verstehen, geht mir selbst zumindest ständig so.

Vorweg möchte ich aber schon mal allen Lesern und Schreibern hier danken, dass ihr an einen kleinen Experiment teilgenommen habt. Carpassion ist ein wahnsinnig tolles Forum, in ich mich schon sehr lange und gerne aufhalte. Hätte ich vorher jemanden direkt gefragt, ob dies hier auch der geeignete Ort ist um eine Diskussion eher pro Lehramt zu führen, hätten dies viele sicher verneint. Ich bin aber der Überzeugung auch in einem eher schwierigen Umfeld etwas erreichen zu können, wenn man sein Anliegen vernünftig verkaufen zu weis. Heraus gekommen ist bis jetzt ein (bei Carpassion) eher ungewöhliches Thema mit vielen guten Beiträgen und so vermute ich, einigem Nachdenken und grübeln. Da es mal mein Beruf sein wird, Menschen zum Denken anzuregen sollte man seine Fähigkeiten auch dort testen, wo man eher mit Gegenwind für die Sache rechnet. Danke nochmal das ihr unfreiwillig an diesem kleinen Test teilgenommen habt. Bin auch immer offen für konstruktive Kritik und Rückfragen.

Am interessantesten an der Geschichte ist wohl mein Sinneswandel den ich im Studium erlebte. Also wie kann man als lange und gut ausgebildeter Kaufmann und Betriebswirt sich der Karriere in der Wirtschaft abwenden um voller Überzeugung ins Lehramt zu wechseln? An meiner Kompetenz und Eignung als zukünftiger Führungskraft lag es, soviel kann ich verraten, nicht.

Mehr aus der Not kam ich ja zum Studium, mit dem festen Willen danach einen besseren Job zu bekommen und mir mehr leisten zu können. Wir streben ja alle nach einem glücklichen und zufriedenen Leben. Durch mein kaufmännisch- und Leistungsgeprägtes Denken wollte ich Glück und Zufriedenheit im Leben durch die Maximierung von Einkommen und Status erreichen. Das streben nach diesen Werten treibt viele Studenten an und ist eine greifbare und auch nötige Motivation fürs Studium und später im Job. Mehr arbeiten als andere und mehr bekommen. Die erworbenen Statussymbole dienen wohl oft als Rechtfertigung für die erbrachte Leistung und um zu zeigen das man ganz oben ist. Haste was, biste was. In vielen gesellschaftlichen Schichten ist das Denken so, auch bei mir, manchmal auch ganz legitim und motivierend.

Mir viel aber im Studium auf, dass es mir trotz der harten Lernerei eigentlich ganz gut ging. Ständig Partys feiern, tolle neue Leute kennenlernen, alte Schulfreunde (in anderen Unis) mal eben besuchen zu können, interessante Sachen machen wie einen Rennwagen für die FormulaStudent zu bauen, mal faul sein dürfen sowie (in meinem Fall) reihenweise intelligente und bildhübsche Studentinnen flach zu legen, die tollste von allen wird wohl meine Frau, fürs Leben. Zugute kam mir sicher, dass ich ein eher extrovertierter Typ, kontaktfreudig und als guter, ehrlicher Verkäufer bei Mercedes ausgebildet wurde, aufs Kreuz gelegt habe ich aber niemanden, höchstens mal die Prüfungsordnung. Also genoss freudig die vielen Dinge auf die nicht-Studenten gerne mal schimpfen. Wenn ich also auf mein Studium (ist ja noch nicht vorbei, zum Glück!) und auf meinen ersten Akademischen Grad zurückblicke, kann ich sagen das ich aktuell in der besten Zeit meines Lebens bin. Glücklich und Zufrieden.

Komisch fand ich irgendwann, dass ich überhaupt keine Kohle hatte, mir es aber echt sau gut dabei geht. Unter Studenten ist sowohl üblich als auch voll akzeptiert wenn man chronisch pleite ist. Auch ist mir selten ein Student begegnet, der sich versucht hat mit Geld und Statussymbolen (wohl durch reiche Eltern) zu profilieren. Die meisten fertigen Akademiker die ich bisher traf, sehen dies ähnlich. Leider hatte ich keine in der Familie.

Die lebenslustigen Studenten um mich herum hatten also irgendwas, was sie mehrheitlich fröhlich und zufrieden stimmte und ihnen eine tolle Zeit bescherte. Eins war es aber definitiv nicht... GELD!

Für mich kam diese Erkenntnis auch erst mit der Zeit und nach viel Grübeln. Denn da passte irgendwas mit meinem BWL Leistungsdenken und Lehren nicht zusammen. Eigentlich müsste es den Studenten im Allgemeinen, ja auch mir total schlecht gehen. Denn ich besitze weder Werte wie Status noch Einkommen. Genau im Gegenteil, ich bin 27, wohne mit meiner ebenfalls mittellosen Freundin eher bescheiden zur Miete und habe außer nem Haufen BaföG-Schulden bisher nichts, wie der Volksmund sagt, erreicht oder vorzuweisen. Trotzdem sind wir beide sehr glücklich, lachen uns jeden Tag mehrmals zusammen über etwas kaputt und blicken voller Zuversicht in die Zukunft. Jeder hier ist herzlich auf nen Kaffee eingeladen um uns persönlich kennen zu lernen und sich selbst ein Urteil zu bilden.

Ich denke jeder mitlesende versucht für sich selbst und/oder seine Familie den richtigen Weg zu finden, ein Streben nach Glück und Zufriedenheit. Ich habe für mich den Entschluss getroffen das Werte wie Geld und Status gar nicht so wichtig sind, und setzte daher in Zukunft auf Bildung und Zeit.

Als Konsequenz für mich, nach gründlicher Überlegung und Ausprobieren des Jobs stürze ich mich, mit voller Überzeugung ins Lehramtsstudium. Dabei versuche ich immer Kaufmann und Realist zu bleiben und die richtigen Ratschläge an meine Schüler zu geben. Ich persönlich traue mir den Job zu, finde mich mit dem geringen Status ab und freue mich schon auf eine gemeinschaftliche Haushaltskasse von 5.000 - 8.000 € (netto). Dies scheint mir recht krisensicher und ausreichend zu sein, sowohl um sich den ein oder anderen Traum zu erfüllen aber auch genügend Zeit für Frau und Familie zu haben. Hinzu kommt das für eventuellen Nachwuchs immer genügend Zeit und auch Geld für deren Ausbildung vorhanden ist.

Vor mir liegt dabei eine riesige Verantwortung, aber auch die Bereitschaft mein Leben lang an mir selbst zu arbeiten und mich zu verbessern. Vor allem der Gedanke für Firma "Staat" Produkt "Bildung" zu verkaufen und mit meinem gebrauchten Mercedes R 500 vor die Schule zu donnern gefällt mir als CarPassionist sehr gut.

ENDE

___________________________

Ich hoffe ihr fandet meine Geschichte (wie der Kaufmann zum Lehrer wurde) informativ und halbwegs spannend zu lesen. Denn "schreiben" ist nicht meine große Stärke, reden liegt mir eher. Anregungen und Kritik sind ausdrücklich erwünscht.

Gruß,

Felix

Geschrieben

Hallo Felix,

wenn Dir das Lehramt Spass macht, dann mach das. Ist doch OK.

Deine Postings lesen sich aber wie eine Bitte um Absolution zu dieser Entscheidung. Warum denn?

Tu was Du tun willst, und es ist alles gut. :-))!

Grüße

Wolfgang

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo Felix,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Welchen sinnvollen Grund gibt es für die Verbeamtung denn?

Wenn der Staat will, dass man als Lehrer einen Abschluss macht, mit dem man sich von vornherein auf den Lehrerberuf als Staatsdiener festlegt, dann muss er auch wenigstens einen Hauch Berufssicherheit bieten. So wie ich manche Länder kenne holen die sich sonst die Lehrer über Cross- Boarder- Leasing wieder von Personaldienstleistern zurück an die Schule. :evil:

Wobei ich mich ganz deutlich dafür ausspreche, fachlich nicht geeignete Lehrer garnicht erst in den Beamtenstatus zu versetzen.

Grüße,

Chris

Geschrieben
Auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, freut es mich sehr Deinen Elan zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist die beste Grundvorraussetzung, egal für welchen Beruf. Da Dir dieser Elan offensichtlich nicht fehlt, wird es auch funktionieren. :-))!

*trotzdemamGrübelnundKopfschütteln* :D:wink:

... dem kann ich mich rundweg und vollständig anschließen!!!

Geschrieben

Danke für den weiterführenden Versuch der Erklärung, aber nachvollziehen kann ich das immer noch nicht. Wie gesagt, alle meine Lehrer sind nicht unversehrt geblieben, Alkohol, kaputte Familien, absolutes Abstumpfen, Heulattaken, irrationale Traumwelten, irgend ein Manko gab es bei wirklich jedem.

Daher geht es mir nicht mal um das Einkommen, das Image oder den gesellschaftlichen Status, mir ist einfach das Risiko zu groß, genauso Probleme zu bekommen und psychisch bei dem Job drauf zu gehen. :(

Geschrieben

Jetzt übertreibst Du aber ein bisschen. Repräsentativ ist das jedenfalls in keiner Weise.

Ich kenne ja auch sehr viele Lehrer. Und das sind zum größten Teil geradezu auffallend "normale" - oder sogar "langweilige" - Durchschnittsmenschen.

Gruß,

Markus

Geschrieben

So beängstigend ist es mir zumindest in Erinnerung geblieben, ich habe aber auch nie viel von schulischer Ausbildung gehalten. O:-)

Das relativiert meine Aussage vielleicht etwas:

Ich habe mich nie dem Schulsystem angepaßt, habe es nie akzeptiert und es hat auch bei mir in der Schule nie den berühmten "Aha-Effekt" gegeben, daß das Erlernte für mich ist. Ich habe in der Oberstufe nie Hausaufgaben gemacht, ich habe nie für Klausuren gelernt und dennoch irgendwie mein Abi geschafft. In der Berufsschule war das dann auch nicht anders.

Wenn ich heute rekapituliere, hätte ich auch nach der 8 Klasse von der Schule abgehen können. Alles was heute für mich vorteilhaft/wichtig/zielführend ist, habe ich in der Realität, in der Praxis und im Beruf erlernt.

Mir ist sehr bewußt, daß man diese Erkenntnis nicht auf jeden jungen Menschen übertragen kann, aber die letzten Jahre im Gymnasium waren für mich vertane/unnötige Zeit. Das hat aber auch mein Verhältnis und möglicher Weise meine objektive Auffassung über den Lehrkörper beeinflußt.

Geschrieben
Wenn der Staat will, dass man als Lehrer einen Abschluss macht, mit dem man sich von vornherein auf den Lehrerberuf als Staatsdiener festlegt, dann muss er auch wenigstens einen Hauch Berufssicherheit bieten. So wie ich manche Länder kenne holen die sich sonst die Lehrer über Cross- Boarder- Leasing wieder von Personaldienstleistern zurück an die Schule. :evil:

Ich halte auch nichts davon, wenn die fehlende Verbeamtung nur dazu führt den Lehrer zum billigen Tagelöhner zu machen! Ganz sicher nicht!

Die Problematik mit dem Lehramtsstudium ändert sich aktuell bereits, viele Lehramtler durchlaufen nicht mehr ein reines Studium zur Vorbereitung auf den Staatsdienst, dank (und hier ist das mal wirklich ernsthaft gut in meinen Augen) der Umstellung auf Bachelor/Master machen wohl in Zukunft alle zumindest einen Bachelor in einem ihrer Schwerpunktfächer oder in Pädagogik und haben damit eine Qualifikation die sie eben freier macht und nicht nur auf den Staatsdienst beschränkt. Im Übrigen sind gerade die Lehrer aus den mathematisch-technischen Fächern bei vielen Firmen sehr begehrt gewesen als die Informatiker etc. knapp wurden.

Geschrieben

@Darkman: Bei der Umstellung auf Bachelor/Master gebe ich die völlig recht. Mir kam es zumindest zu gute, erstmal möglichst allgemein und sehr anspruchsvoll (nen paar Sachen sind mir echt schwer gefallen) zu studieren, und mich recht spät festlegen zu müssen, was man eigentlich will. Ich hatte Glück, dass ich vieles auch ausprobieren (also Praktika machen) konnte, um mich dann selbst zu entscheiden ob ich lieber Alternative A, B, oder C mache.

@Mark: Ich bin dir ehrlich sehr dankbar, dass du eine andere Meinung als ich hast und diese auch vertrittst. Ich bin auch überzeugt das ist die Grundlage für eine gute Diskussion. Zudem halte ich die Diskussion "Lehrer zu werden" zumindest, wie ein Jurist wohl sagen würde, strittig. Da wir aber nicht bei Gericht sind und ich bestimmt nicht versuche irgend ein Urteil herbei zuführen wollen wir hier einfach ein bisschen über ein gewisses Thema diskutieren.

Mal ein Beispiel welches ich vor kurzer Zeit erlebt habe. Statistik II bei Professor Kraft, was habe ich den Typen und sein Fach gehasst. Ich hab dem die Pest an den Hals gewünscht, konnte an der Sache das man seine Vorlesung bestehen muss um meinen Abschluss zu bekommen aber nicht ändern. Das Studium wegen dem einen blöden Typen zu abzubrechen kam aber auch nicht in Frage. Gezwungener maßen tat ich mich mit Gleichgesinnten zusammen und wir büffelten so lange bis auch der letzte den Stoff verstand. Ich kann euch versichern, dass hat keinem von uns Spass gemacht, aber es musst wohl oder übel so sein, wir wollten den Abschluss und mussten dafür anscheinend auch ätzende Statistik lernen. Am Ende bestand ich die Klausur im allerletzten Versuch mit einer 3,0. Niemals im Leben wollte ich mehr was von Statistik hören oder damit zu tun haben.

Nachdem ich jetzt meinen Bachelor-Abschluss in der Tasche habe, bin ich Prof. Dr. Kraft eigentlich sogar ganz dankbar das er mir soviel abverlangt hat.

Warum ich so denke, liegt vielleicht in den paar Pädagogik Modulen welche ich belegt habe. Dort muss man ein Praktikum und später einen Bericht darüber schreiben. Diese so genannte Reflexion empfand ich total überflüssig und als verschwendete Zeit. Dabei sollte man in sich gehen und auf 20 Seiten seine Gedanken und Gefühle vor, während und nach des Praktikums zusammenfassen und aufschreiben. Ziemlich unmotiviert und zähneknirschend hab ich habe ich dann diese Hausarbeit ausgefertigt, mussten alle anderen ja auch machen und ich glaube kaum jemand gerne.

Nachdem ich jetzt mein damaliges Ziel, den Abschluss zu packen und damit in meiner Familie der erste mit einem Akademischen Grad zu sein geschafft habe, war auch ziemlich stolz auf mich. Ich denke das ist nachvollziehbar.

Da die blöden Pädagogen mit ihren affigen Reflexionen mich dazu gezwungen haben, meine Gedanken zu sortieren und schriftlich niederzulegen, also was einem wo und warum weitergeholfen hat, ist mir kürzlich irgendwie ein Licht aufgegangen. So betrachtet muss ich leider ganz ehrlich zugeben das ich irgendwie beim verhassten Professor Kraft am meisten gelernt habe. Und zwar nicht fachlich (für die Schule) sondern Leben. Nämlich, dass man auch oft gezwungen werden muss, den vermeintlich größten Mist lernen zu müssen, auch manchmal sein gutes hat. Auf jeden Fall hat der Typ mir was wichtiges bei gebracht, dazu stehe ich, Statistik war es allerdings nicht :wink:

Als Konsequenz für mich ziehe ich aus der ganzen Geschichte, dass es sich lohnt, als zukünftiger Lehrer seinen Schülern so einiges abzuverlangen. Meine Leute zu fordern und sie vor große Schwierigkeiten zu stellen, scheint mir auf einmal eine gute Sache zu sein. Wohl wissend das ich dafür sicher wenig Dank oder Anerkennung ernten werde.

Geschrieben

Diese Erkenntnis die du beschreibst hat man in der Regel erst mit einer gewissen Lebensreife.

Wenn du so Scherze mit 16 jährigen treibst dann bringt das weder dir was noch den Schülern.

Disziplin ist im Unterricht einfach ein notwendiger Bestandteil. Auch das Lernen von Dingen die einem nicht so logisch erscheinen als Schüler gehören dazu. Der Lehrplan enthält schliesslich genug davon.

Deine Aufgabe seh ich aber persönlich nicht wie bei einem Uni-Professor der Hürden setzen muss und Aussieben usw.

Ich finde eher du solltest die Schüler motivieren ihnen Freude am Lernen und am Stoff vermitteln. Sehr motivierend sind auch gute Noten. Durch gutes Vorbereiten auf die Inhalte erreichen auch die meisten Schüler gute Noten wenn sie nicht ganz dumm sind.

Was ich persönlich auch immer gut fand wenn der Lehrer ehrlich zugab das der Stoff Mist ist aber auf dem Lehrplan steht wir das jetzt gemeinsam durchziehen und danach was machen was uns Spass macht. Ein gewisses Teamgefühl aufbauen eben.

Mach den Schülern und dir das Leben nicht unnötig schwer das bringt einfach keinem was.

Geschrieben
Diese Erkenntnis die du beschreibst hat man in der Regel erst mit einer gewissen Lebensreife.

Wenn du so Scherze mit 16 jährigen treibst dann bringt das weder dir was noch den Schülern.

Disziplin ist im Unterricht einfach ein notwendiger Bestandteil. Auch das Lernen von Dingen die einem nicht so logisch erscheinen als Schüler gehören dazu. Der Lehrplan enthält schliesslich genug davon.

Deine Aufgabe seh ich aber persönlich nicht wie bei einem Uni-Professor der Hürden setzen muss und Aussieben usw.

Ich finde eher du solltest die Schüler motivieren ihnen Freude am Lernen und am Stoff vermitteln. Sehr motivierend sind auch gute Noten. Durch gutes Vorbereiten auf die Inhalte erreichen auch die meisten Schüler gute Noten wenn sie nicht ganz dumm sind.

Was ich persönlich auch immer gut fand wenn der Lehrer ehrlich zugab das der Stoff Mist ist aber auf dem Lehrplan steht wir das jetzt gemeinsam durchziehen und danach was machen was uns Spass macht. Ein gewisses Teamgefühl aufbauen eben.

Mach den Schülern und dir das Leben nicht unnötig schwer das bringt einfach keinem was.

Sehr gut! Aussieben in der Schule finde ich absolut daneben wird aber in Deutschland verlangt! Es wird früh genug gesiebt, in der Schule sollte man versuchen jeden zu fördern und möglichst weit zu bringen entsprechend seines Potentials. Das geht halt nicht mit niedrigen Bildungsbudgets...

Geschrieben

Na ja, das ist erstens der Aspekt die Konzentration zu üben und zweitens wie Du schon schreibst den Schüler zum Erfolg zu zwingen. Ich hatte damals neben der Schule schon mein eigenes Unternehmen und brauchte daher keine Ersatzbefriedigung... X-)

Geschrieben

@Iife & Jonny: Da gebe ich euch beiden völlig recht, mit übertriebener Härte ist auch keinem geholfen. Der Spass sollte nicht auf der Strecke bleiben. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass nicht immer alles ein großes Vergnügen ist und man irgendwie einen gesunden Mittelweg finden sollte.

Bei meinem neuen Studiengang, der diese Woche anfing geht´s mir sehr gut. Obwohl, oder gerade weil wir ne Menge Quatsch machen :D Mit z.B. Literatur oder Philosophie hatte ich bisher nicht viel am Hut, aber die Professoren scheinen ihren Job dort echt gerne zu machen. Ich werde also mal aufmerksam zuhören und schauen was an deren Sache dran ist.

Grüße,

Felix

PS: Vielen Dank nochmal, dass ich hier meine Gedanken zusammen fassen durfte. Die nächsten Semester scheinen ganz interessant zu werden. Jetzt muss ich aber los, die Uni ruft. Trotzdem glaube ich aber nun, die wollen mir gar nichts böses :wink:

Geschrieben

Wirklich eine interessante Diskussion, zumal ich selber gerade an meinem Wirtschafts-Bachelor arbeite.:D

Da ich gerade erst einen Karriereweg eingeschlagen habe und mich nach 1 1/2 Jahren sehr tief integriert fühle ist es für mich natürlich irgendwie befremdlich, dass man nach ein paar Jahren etwas völlig anderes anfängt. Das zeugt schon von Mut.

Zum Lehrerberuf selbst:

Nachdem ich die Schule verlassen habe wurde mir erst bewusst, wie isoliert der "Mirkokosmos Schule" eigentlich ist. Jede Woche den selben Stundenplan, die selben Leute, die selben Themen/Inhalte, ständig das gleiche erzählen, Dinge mit der Klasse erarbeiten die ich eigentlich im Schlaf erzählen könnte... das wäre auch nichts für mich glaube ich.

Zur Sicherheit und zum Einkommen des Jobs: die Argumentation will mir schon einleuchten. Dennoch sind gerade diese Faktoren Grund dafür, dass sich viele viele schwarze Schafe einschleichen, die halbherzig ihre Zeit in der Schule absitzen und den Schülern nichts vermitteln. In solch einem Arbeitsumfeld zu arbeiten ist schon sehr demotivierend. Daraus entwickelt sich, auch wissenschaftlich bewiesen, eine Söldnermentalität, auf die ich auf Dauer auch keine Lust hätte.

Und überhaupt, nochmal zu den Chancen: Welche Fächer möchtest Du, Felix, eigentlich studieren?

Denn in nicht allen Bereichen herrscht so reger Bedarf.

Liebe Grüße und absolut nichts für ungut,

Max

PS: Zum Thema schlechte Schüler werden Lehrer: ein Freund von mir studiert Geschichte auf Lehramt... und schafft regelmäßig gerade so seine Scheine. Prost Mahlzeit.

Geschrieben

PS: Zum Thema schlechte Schüler werden Lehrer: ein Freund von mir studiert Geschichte auf Lehramt... und schafft regelmäßig gerade so seine Scheine. Prost Mahlzeit.

Kenn ich...hab ich auch im Freundeskreis. Ist wohl zurzeit Mode geworden Lehrer zu werden, wenn man nicht weiß was man sonst machen soll. Zumindest weiß ich später wo ich meine Kinder nicht hinschicken werde:D.

Aber mal ne andere Frage: Wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass "auswärtige" (andere Bundesländer) Lehramtabsolventen nicht in Bayern unterrichten dürfen. Meine Freundin ist in knapp 4 Wochen fertig mit ihrem Referendariat, kann aber nicht zu mir nach München kommen, weil sie hier keine Zulassung bekommt.

Die Bayern sind schon eigenartigX-)

Geschrieben
Kenn ich...hab ich auch im Freundeskreis. Ist wohl zurzeit Mode geworden Lehrer zu werden, wenn man nicht weiß was man sonst machen soll. Zumindest weiß ich später wo ich meine Kinder nicht hinschicken werde:D.

Aber mal ne andere Frage: Wieso ist es eigentlich nicht möglich, dass "auswärtige" (andere Bundesländer) Lehramtabsolventen nicht in Bayern unterrichten dürfen. Meine Freundin ist in knapp 4 Wochen fertig mit ihrem Referendariat, kann aber nicht zu mir nach München kommen, weil sie hier keine Zulassung bekommt.

Die Bayern sind schon eigenartigX-)

Mir san mir und Bayern ist halt Elite! :D

Angeblich haben Bayern und BaWü das schwerste Abitur in Deutschland und noch angeblicher soll man mit dem Aufwand den man in Bayern für die Mittlere Reife aufwenden muss, in anderen Bundesländern Abitur machen können.

Aber irgendwie sollte das gehen. Ich hatte sogar mal einen Lehrer aus der Zone und eine Lehrerin die irgendwo aus NRW glaub ich kam.

Geschrieben

Und wer kann dieses beweisen? Niemand, weil noch niemand in zwei Bundesländern sein Abitur gemacht hat.

Gleiche Situation mit dem Studium eines identischen Studiengangs an der FH oder Uni usw.

By the Way: Nur weil jemand eine 1,x als Note in Fach Y hat, heißt dieses nicht, dass er / sie das Fach auch wirklich "kann"

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