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Wie muss man als Unternehmer "ticken"?


Astra_GT

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Geschrieben

@Astra GT:

mal überhaupt ne allgemeine Frage: willst du diesen Schritt versuchen, weil du einfach an sich begeistert bist von China oder weil du denkst, das Potential ist dort grösser mit der Art deiner Dienstleistung/Idee?

Du erkennst ja selbst die ganzen Punkte richtig bzw kennst dich gut uas.

Die Frage ist jetzt: warum möchtest du weniger Geld/schwerer Leben? Das mit den Deuschen Produkten ist IMO ein absolutes Vorurteil. Es werden LUXUSPRODUKTE und genau da liegt der Focus drauf, Luxusprodukte sehr gerne aus allen Herren Länder original gekauft. Sei es Handtaschen, Kleider, Uhren oder Autos. Natürlich gibts da viele Reiche die nen Ferrari haben wollen usw....

Produkte die sie noch nicht haben wie Industrieanlagen und Umwelttechnik werden LIEBER kopiert statt gekauft. Siehe alle Transrapid. Die können schon alles Produzieren.

Von der Kaffeetasse bis zum Flugzeug.

Ich komme aus einem Bereich (Produktionsbereich Elektronik/Mechatronik) da hat China nichts anderes vor als uns den Rang abzulaufen. Zwar dauert dass noch, aber die brauchen so mal NICHTS von uns ausser vielleicht nen schönes Muster um das zu kopieren.

Nur das was original Deutsch auch den Markenwert besitzt wie nen Porsche, MB, Audi oder andere Urdeutsche sachen, haben Erfolg. Nur weil Deutschland draufklebt ist das IMO nicht die Garantie zur differenzierten Behandlungsweise. Die Chinesen wollen nicht Werkbank der Welt bleiben, sondern streben Jetzt schon danach auch Qualitätsführer zu werden, und auch wenn das noch lange dauert.

IMO passiert ja sehr viel in China und die Dynamik (ist klar, wenn da nichts ist) ist ggü. einem Industrielandleader wie Deutschland einfach nur gigantisch.

Der Schlag von Mensch mit dem man geschäfte machen muss ist IMO sehr sehr schwer und mir unangenehm. Natürlich geht es um Geld, aber dafür jegliche Etikette, Verhalten und Menschlichkeit über Bord zu werfen: Nein danke. Das ist ein Problem dass sogar zunimmt statt das ich eine Tendenz sehe, dass es sich dort ändert.

Laufend Geschäfte mit solchen Menschen zu machen reizt mich IMO ungefähr 0,0%.

deswegen: was reizt dich so an China?

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Geschrieben

Asien ist ein toller Markt, aber ich habe die persönliche Erfahrung das es ein harter Markt ist und wir haben ein produzierendes Unternehmen wieder zurück geholt, die Qualität in der Produktion ist einfach schlecht. Bei 200t€ Kaptaleinsatz ist es eher im DL Bereich da habe ich in Asien aber keine wirklichen Erfahrungen,

Geschrieben
Eine Chance sehe ich in Dingen, die typisch deutsch sind. Metzger, Bäcker, Gastronomie, Mercedes-Werkstatt, hier verbindet der Chinese das Produkt mit einem Deutschen, das ist sehr wichtig und vereinfacht die Situation erheblich.

Der letzte Militärattaché der NVA in Peking hat sich mit der Produktion von deutscher Wurst selbstständig gemacht als sich sein Staat aufgelöst hat. Er hatte zuvor zwar keine Ahnung von Wurstproduktion, aber gute Verbindungen vor Ort und eine typische Umbruchsituation genutzt. Da gibt es einen Film drüber.

Lohnt sich bestimmt mit so jemandem vor Ort zu sprechen. Vielleicht mal bei der Handelskammer anfragen, ob die solche Kontakte vermitteln können.

Geschrieben
@Astra GT:

mal überhaupt ne allgemeine Frage: willst du diesen Schritt versuchen, weil du einfach an sich begeistert bist von China oder weil du denkst, das Potential ist dort grösser mit der Art deiner Dienstleistung/Idee?

Ich bin von China mitlerweile eher weniger begeistert (Phase: die Ernüchterung), obwohl China auch seine guten Seiten hat. Dennoch will ich weiter Chinesisch lernen und kulturell finde ich das Land immer noch sehr interessant.

Aber ja, ich sehe Deutschland und Japan als völlig gesättigte Nationen an. Es gibt für alles eine Firma, die sich schon etabliert hat, enorm hohe Bürokratie (nichts demotiviert mich mehr, als ein Haufen Formulare, die im nächsten Monat wieder zurück kommen) und vor allem die enorm hohen Gründungskosten (dafür habe ich kein Geld, ganz ehrlich).

Was in China 200 000 € kostet, würden in Deutschland wohl 800 000 € oder mehr werden.

In China sind die Gründungskosten weit geringer, die Kaufkraft der Menschen steigt enorm, dort gibt es einen Haufen Nachfrager, jede Menge Männer mit Luxuslimousinen (Sportwagen sind dort noch die Seltenheit, aber der Wahn wird auch in China ankommen), abolut konsumgeil, ohne Hinterfragung.

Der Markt ist da und es gibt dort eine unzählige Menge an Self-Made-Millionären, da wollen wir mitmischen.

Ich will die Idee hier ungern verraten (und wäre wohl kaum professionell), aber es geht um spezielle Anfertigungen nach Kundenwünschen, wo deutsches Knowhow (dafür werden wir 3-5 deutsche Mitarbeiter nach China holen! Alles schon ein paar mal im Kopf durchgespielt) gefragt ist.

Nur das was original Deutsch auch den Markenwert besitzt wie nen Porsche, MB, Audi oder andere Urdeutsche sachen, haben Erfolg. Nur weil Deutschland draufklebt ist das IMO nicht die Garantie zur differenzierten Behandlungsweise. Die Chinesen wollen nicht Werkbank der Welt bleiben, sondern streben Jetzt schon danach auch Qualitätsführer zu werden, und auch wenn das noch lange dauert.

Natürlich geht es um Geld, aber dafür jegliche Etikette, Verhalten und Menschlichkeit über Bord zu werfen: Nein danke. Das ist ein Problem dass sogar zunimmt statt das ich eine Tendenz sehe, dass es sich dort ändert.

Naja, erstens werde ich keine Chinesen ausbeuten und auch nicht meine Menschlichkeit ablegen, zum Zweiten gibt es doch auch gute Seiten der Chinesen.

In China kann man manchmal auch auf große Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft stoßen. Also nur verteufeln würde ich die Chinesen nicht.

Außerdem, wenn mein Plan aufgeht, werde ich doch schon von sehr motivierten chinesischen Mitarbeitern profitieren, wenn diese Mitarbeiter bei mir keine Ausbeutung und schlechte Bedingungen erfahren.

Spätestens wenn ich dort finanziell auf halbwegs sicheren Boden stehe, wird mich so schnell kein chinesischer Mitarbeiter verlassen wollen.

Geschrieben

@Astra GT: verstehe. Das hat sich ja schon vorher nicht angehört dass du mit der gelben Brille rumrennst und China über alles lobst.

IMO sehe ich das Problem bei China, dass der Staat sehr stark darauf achtet sich nicht ausbeuten zu lassen bzw. der Chinese an sich, sondern dass es eher immer Andersherum ist.

Alles was Ausländer mitbringen können an Humankapital ist auch in 99% der Fälle in China vorhanden. Die haben Millionen von Ingenieuren, BWLern usw..

Man wird einfach schwächer gestellt als der Chinese und wenn es dann wirklich um wichtige Dinge geht, dann wird auch mal jemand in den Knast gesteckt (Chin. Chefunterhändler für Siemens bei Verhandlungen, weil denen der Verhandlungsverlauf nicht gefallen hat). IMO ist man immer noch der Annahme dass Chinesen gut zum abzocken sind. Ich glaube genau anders herum. Bisher haben die es immer geschafft die Ausländischen Unternehmn auf den Rücken zu legen. Selbst Weltkonzerne wie VW, Siemens, Chemiekonzerne und DAX30 haben sehr grosse Probleme mit Lokalen oder Regionalen Funktionären, die IMMER mit jemand anderem unter der Decke stecken.

Das alles entsteht nicht durch Willkür, sondern ist oftmals chinesische Wirtschaftspolitik: Konkubinenwirtschaft. Aber ich denke du weißt das alles. Bei den Weltkonzernen ist es immer die Überlegung bzw. Abwägung von Kosten/Korruption/probleme/Kopieren, über den Tisch gezogen werden im Verhältnis ggü. Marktpotential. Bei vielen Qualitätsführern ist es im Endeffekt so, dass ein Chinainvest nicht lohnt.

IMO halte ich Märkte wie Thailand und Vietnam oder sogar Nordkorea (ja haltet mich für verrückt, aber kor. Weltkonzerne wie Samsung, Kia, Hyundai lassen dort jetzt schon produzieren, und siehe auch letzte Analyse Goldman Sachs) für potentiell besser um einen Markt aufzubauen. Obwohl da auch schon Nike, Adidas und andere Weltkonzerne produzieren lassen.

Ich habe auch nicht gedacht, dass DU jetzt der neue Ausbeuter wirst, sondern dass man sich als einziger unter einem solchen Menschenschlag befindet.

Falls du ne Marktlücke gefunden hast, ist das natürlich genial! Da brauch ich nicht mal Glück wünschen, denn dann kommt der Erfolg von allein.

Geschrieben

Wie muss man als Unternehmer "ticken"?

Ich möchte mal ganz kurz, einfach und prägnant antworten (so wie bei mir üblichO:-) )

Man muss etwas unternehmen! fertig!

(Ok, dann doch noch etwas mehr..)

Denn genau das unterscheidet den Unternehmer von einem Angestellten / Arbeiter etc. Der "Geist" etwas zu tun, etwas zu schaffen, etwas zu unternehmen. Da gibt es diverse "Tests" z.B. vom BMI wo man einmal eruieren kann, ob man (Frau auch) zum Unternehmer überhaupt taugt.

Und noch ein Wort zum Kapital, mein Schlußwort zum Sonntag:-))!X-):-))!

Mein Rat: Fangt niemals etwas ohne OHNE ausreichend Kapitaldecke an. Irgendwo gibt es eine Statistik in der die Hauptgründe des Scheiterns einer Selbststsändigkeit angeführt sind. Unangefochten auf Platz EINS steht da Kapitalmangel mit ich meine so um die 70% !

Mein Tipp: Mindestens 12 Monate "überleben" können mit Einnahmen Zero!

Geschrieben
Mein Tipp: Mindestens 12 Monate "überleben" können mit Einnahmen Zero!

Da steckt sehr viel Wahrheit drin, ich setze sogar noch eins drauf, geh grundsätzlich davon aus, daß der Überschuss in der Startphase gleich null ist. Je nach Branche ist Stratphase unterschiedlich lang, das können 6 Monate, aber auch 3 Jahre sein. Ich habe die ersten 5 Jahre hier in meinem Betrieb weniger verdient, als ich in der selben Zeit im Angestelltenverhältnis im Steuerbüro verdient hätte, aber locker das doppelte an Arbeitszeitaufkommen.

PS: Mein Eigenkapital waren beim Start auch nur 5%, trotzdem gab es eine Bank, die mich damals unterstützt hat, wäre heute wohl auch nicht mehr denkbar. Heute sind es 50% und immer noch ein Akt bei der Umschuldung. :???:

Geschrieben
Der letzte Militärattaché der NVA in Peking hat sich mit der Produktion von deutscher Wurst selbstständig gemacht als sich sein Staat aufgelöst hat. Er hatte zuvor zwar keine Ahnung von Wurstproduktion, aber gute Verbindungen vor Ort und eine typische Umbruchsituation genutzt. Da gibt es einen Film drüber.

Lohnt sich bestimmt mit so jemandem vor Ort zu sprechen. Vielleicht mal bei der Handelskammer anfragen, ob die solche Kontakte vermitteln können.

Kenn ich, war in Schindler´s Tankstelle in Beijing schon mal essen. O:-)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite%3Bart705,2264436

Sowas sind aber seltenste Erfolgsgeschichten hinter denen auch nur sehr viel Glück und Beziehungen stehen. Wer aufs gleiche Glück vertraut sollte besser Lotto spielen.

Von den negativen Geschichten in China hört man kaum was, einerseits weil auf der chinesischen Seite halt gerne mal zensiert wird oder weil die westlichen Unternehmen nicht gerne publik machen wie sie drüben abgezockt wurden. :wink:

http://www.amazon.de/Die-China-Falle-Abgezockt-Reich-Mitte/dp/3596183146

Geschrieben
Wie muss man als Unternehmer "ticken"?

Ich möchte mal ganz kurz, einfach und prägnant antworten (so wie bei mir üblichO:-) )

Man muss etwas unternehmen! fertig!!

Genau so sieht's aus.

Jetzt in schönen Farben ausmalen, mit was man in einigen Jahren starten wird, ist müssig.

Sich aus kleinster Zelle heraus im Ausland auf eigene Beine zu stellen, halte ich für sehr gewagt.

Besonders, wenn solch immense Unterschiede in der Mentalität vorhanden sind.

Du wirst bis zum jüngsten Tag Abhängiger deiner Protagonisten bleiben. Das ist kein schöner Gedanke.

Unternehmensgründungen in Asien haben alle die Stützung der Firmen ihrer Gründer im heimischen Markt.

Ach ja.....Kompagnon ist Lompagnon.... sagt man zumindest bei uns. Ich kann das nur bestätigen.

Was mir bei deinen Fragen übrigens auffällt, ist dein offensichtliches Sicherheitsbedürfnis dahingehend, keine Überraschung erleben zu wollen.

Das wird dir in der Selbständigkeit oftmals im Wege stehen.

Du musst dir vor Augen halten, dass dein Gewinn nicht die Entlohnung für deine Arbeit ist.

Dein Gewinn ist primär die Entlohnung für das Wagnis, welches Du konkret eingehst.

Geringes Risiko ist gleichbedeutend mit viel Wettbewerb, entsprechend geringem möglichem Gewinn.

Hohes Risiko bedeutet auch geringerer Wettbewerb und somit ist größerer Gewinn möglich.

Du kannst uns ja mal in 2-4 Jahren berichten, was aus deiner Idee geworden ist. :-))!

Grüße

Wolfgang

Geschrieben

Dein Gewinn ist primär die Entlohnung für das Wagnis, welches Du konkret eingehst.

Geringes Risiko ist gleichbedeutend mit viel Wettbewerb, entsprechend geringem möglichem Gewinn.

Hohes Risiko bedeutet auch geringerer Wettbewerb und somit ist größerer Gewinn möglich.

Sehr schön formuliert! Das trifft es!:-))!

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Astra_GT,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Sehr schön formuliert! Das trifft es!:-))!

Finde ich auch.

Also Selbstständigkeit ist mein Ziel, welches ich hartnäckig verfolgen werde. Ich werde aber alles sorgsam planen und wenn ich es in China mache, dann nicht ohne 1-2 Jahre dort gearbeitet zu haben.

Ich gehe damit nur das Risiko ein, dass meine Geschäftsideen sich bis dahin erledigt haben, aber so ist das Leben nunmal....

Geschrieben

Ich hab "unternehmer" bzw "angestellter" in verschiedenen Abstufungen

hinter mir.

wie so oft gesagt wurde: "MACHEN".. evtl nit unb. in china sondern evtl thai?

Geschrieben

@double-p: Bist du denn zur Zeit Unternehmer oder Angestellter?

Mit Thailand kenne ich mich kaum aus, ich glaube aber nicht, dass die Menschen dort viel einfacher sind. Zudem sollte die Kaufkraft an der Ostküste Chinas weit über der in Thailand liegen.

Geschrieben
Kenn ich, war in Schindler´s Tankstelle in Beijing schon mal essen. O:-)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite%3Bart705,2264436

Sowas sind aber seltenste Erfolgsgeschichten hinter denen auch nur sehr viel Glück und Beziehungen stehen. Wer aufs gleiche Glück vertraut sollte besser Lotto spielen.

Von den negativen Geschichten in China hört man kaum was, einerseits weil auf der chinesischen Seite halt gerne mal zensiert wird oder weil die westlichen Unternehmen nicht gerne publik machen wie sie drüben abgezockt wurden. :wink:

http://www.amazon.de/Die-China-Falle-Abgezockt-Reich-Mitte/dp/3596183146

genau das ist der Punkt.

Schindler: früherer NVA Militärattache hätte sich auch ganz gut als Consultant für dt. Firmen selbstständig machen können.

Mit seinem Beziehungsnetzwerk in das Militär ist sein Erfolg schon fast vorprogrammiert und ihm stehen ganz andere Wege offen, wie Sie selbst dem normalen chinesischen Geschäftsmann verschlossen bleiben.

Dass er den Zahn der Zeit genau getroffen hat, ist natürlich ein glücklicher Zufall.

Es zeigt eher im Umkehrschluss, dass China genau von diesen Beziehungen lebt und das Militär auch mal seinen Willkür ausleben kann mit privaten Fabrikmauern wegzusprengen.

Wer macht das hier bei der Bundeswehr?;)

Geschrieben

Eben viel ein Stichwort in einem anderen Zusammenhang, welches aber für die generelle Fragestellung des Threads auch noch absolut wichtig ist:

Hartnäckigkeit und Einfallsreichtum.

Man muß gegenüber Banken/Behörden/Versicherungen/Rechtsproblemen extrem hartnäckig sein. Wer da zu schnell klein bei gibt, wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Das ist ganz besonders ein Problem für kleine Betriebe, dort gibt es fast nie die zeitlichen, finanziellen und auch fachlichen Möglichkeiten um diese Hartnäckigkeit zielführend durchzusetzen. Und genau das nutzen viele Insitutionen schamlos aus.

Einfallsreichtum, Kreativität und geistige Flexibilität ist auch ein ganz wichtiges Thema in dem Zusammenhang. Natürlich betrifft dies auch das Produkt, welches man verkauft, das meine ich jetzt aber in erster Linie gar nicht. Es geht mehr darum sich nicht auf einen Lösungsansatz zu beschränken, sondern immer geistig so felxibel zu bleiben, daß es noch einen Plan B, C & D gibt. Wenn man sich zu sehr auf die Lösung A konzentriert und dadurch Scheuklappen hat, ist man auch ganz leicht Opfer seiner selbst.

Geschrieben

Man muß gegenüber Banken/Behörden/Versicherungen/Rechtsproblemen extrem hartnäckig sein. Wer da zu schnell klein bei gibt, wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Das ist ganz besonders ein Problem für kleine Betriebe, dort gibt es fast nie die zeitlichen, finanziellen und auch fachlichen Möglichkeiten um diese Hartnäckigkeit zielführend durchzusetzen. Und genau das nutzen viele Insitutionen schamlos aus.

Ja Marc, da schreibst Du was..... :evil:

Besonders die Frechheiten mancher Bankangestellten machen einem Gründer oftmals das Leben zur Hölle.

Mir hat einer, wie sich im Nachhinein herausstellte wissentlich, falsche Voraussetzungen für einen KFW-Förderkredit genannt.

Das ganze nur, weil für diese Bank nicht viel hängen geblieben wäre :evil::evil::evil:.

passiert mir heute nicht mehr.

Wie Du geschrieben hast: ALLES selbst unter die Lupe nehmen.

Geschrieben

Ich will jetzt nicht zu persönlich werden, aber würdest Du diesen Schritt auch ohne deine chinesische Freundin machen? :wink:

Ich meine es gibt so viele Länder in denen es nach meiner rein persönlicher Meinung und auch Erfahrung her wesentlich einfach zugeht als China! Mit einer chinesischen Ehefrau an der Seite in Deutschland zu arbeiten ist für beide sicherer als dass man als Deutscher in China versuchen Fuß zu fassen.

Und ja, ich kenn das Problem nur zu gut von Bekannten, man heiratet keine chinesische Frau - man heiratet ihre ganze chinesische Familie. :D

Aber die könnte man ja auch nach Deutschland nachkommen lassen... O:-)

Geschrieben
Ich will jetzt nicht zu persönlich werden, aber würdest Du diesen Schritt auch ohne deine chinesische Freundin machen? :wink:

Ich würde in China meine Arbeitserfahrung (ist ja ein relativ leichtes Unterfangen) sammeln, aber mich in China selbstständig machen sehr wahrscheinlich nicht.

Mit einer chinesischen Ehefrau an der Seite in Deutschland zu arbeiten ist für beide sicherer als dass man als Deutscher in China versuchen Fuß zu fassen.

Ja, Problem ist, dass sich meine/unsere Geschäftsideen auf den ostasiatischen Markt beziehen und diese in Deutschland kaum Nachfrager hätten.

Außerdem sind die Ideen in China unter dem Strich wie gesagt weit günstiger umsetzbar.

Irgendwie sehe ich in Deutschland nicht so das Potenzial, es scheint alles schon zu geben und die Nachfrager gehen bei ihren gewohnten Anbietern kaufen.

Aber die könnte man ja auch nach Deutschland nachkommen lassen... O:-)

Ihre ganze Familie ist reicher als meine :wink: Und nachkommen werden die sicher nicht.

Ich heirate nur sie, das weiß sie auch.

Geschrieben

@astra gt

erfolgreiche unternehmer sind in meinen augen neben allen bisher genannten eigenschaften vor allem alpha-tiere in ihrer umgebung. bist du das?

Geschrieben

Ja, Problem ist, dass sich meine/unsere Geschäftsideen auf den ostasiatischen Markt beziehen und diese in Deutschland kaum Nachfrager hätten.

Außerdem sind die Ideen in China unter dem Strich wie gesagt weit günstiger umsetzbar.

Irgendwie sehe ich in Deutschland nicht so das Potenzial, es scheint alles schon zu geben und die Nachfrager gehen bei ihren gewohnten Anbietern kaufen.

Das Urproblem sehe ich, dass deine Geschäftsidee sich auf die reichen Chinesen bezieht, die du der "völligen Irrationalität" vorwirfst im Bezug auf Luxuskonsum. Es hört sich so an, als wenn du davon überzeugt bist, dass diese auf dich "reinfallen". IMO bin ich der Überzeugung, dass alles was sie kaufen, auch für SIE einen Sinn ergibt, und das reinfallen zu 99% andersherum läuft. Von Armani, über Vuitton, Ferrari, Lambo etc.....

.

Falls das wirklich eine ernsthafte Lücke im Markt ist, dann brauchst du hier garnicht rumfragen: Just do it=)

Falls das wirklich unausgegoren ist und einfach nur eine locker flockige Idee ist, die du mal gemacht hast: Sammel erstmal Berufserfahrung in China und dann schau mal in einigen Jahren. IMO macht es jetzt null Sinn, darüber zu reden.

Das ist als wenn du nicht mal Noten lesen kannst, und dich fragst, was es braucht einer der weltbesten Dirigenten zu sein.

Mach erstmal die Basics. Nach einigen Jahren Berufserfahrung ändert sich der Blickwinkel auch stark. Falls du ein Genie bist in irgendeinem Bereich ist das nicht mal gut, aber für den 08/15 BWLer und Kaufmann ist dass das richtige Mittel um wieder Bodenhaftung zu bekommen.

Geschrieben
Das Urproblem sehe ich, dass deine Geschäftsidee sich auf die reichen Chinesen bezieht, die du der "völligen Irrationalität" vorwirfst im Bezug auf Luxuskonsum. Es hört sich so an, als wenn du davon überzeugt bist, dass diese auf dich "reinfallen". IMO bin ich der Überzeugung, dass alles was sie kaufen, auch für SIE einen Sinn ergibt, und das reinfallen zu 99% andersherum läuft. Von Armani, über Vuitton, Ferrari, Lambo etc.....

@esco1203: Lehn dich zurück, und lass deinen eigenen Text mal auf dich wirken...... :D

Geschrieben

Ich fasse mal im Sinne der Fragestellung zusammen (und da spielte China oder sonstwo keine Rolle)

Ein Unternhemer benötigt:

1. Soft skills

- Hartnäckigkeit/Geduld

- den Willen zum Erfolg

- Kreativität

- Soziale Kompetenz

- sicheres Auftreten

- Organisationstalent

- Führungsqualitäten

- Verhandlungsgeschick

- Überzeugungskraft

- Fleiß

- Risikobereitschaft

2. Hard skills

- substantielle betriebswirtschaftliche Kenntnisse

- Geschäfstidee und Businessplan

- Grundkenntnisse in Wirtschafts- und Arbeitsrecht

Darüberhinaus Kapital, idealerweise auch einen substantiellen Anteil an Eigenkapital.

Fehlt was?

Beste Grüße,

Dreas

Geschrieben
Fachkenntnisse ?

Stimmt, wobei dass nicht ausschließlich für den Unternehmer gilt. Fachkenntnisse benötigt man in jedem Job, ist also Grundvoraussetzung aber nicht besonderes Kriterium für den Unternehmer.

Grüße,

Dreas

Geschrieben

Das glaubst auch nur Du.

Was kenn' ich "Selbständige", welche sich voll in der Hand ihrer Angestellten befinden. :cry:

Im Ingenieurbereich findet man das mittlerweile leider allzu häufig......

Insofern halte ich ausserordentliche Fachkenntnisse für das wichtigste Kriterium überhaupt.

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