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Frage an Heizungsbauer, Elektriker oder Architekten


kkswiss

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Geschrieben

Ein Freund von mir möchte ein Haus kaufen (ich weiss klingt komisch, ist aber wirklich für einen Freund).

Das Haus stimmt an und für sich vom Preis, aber es hat höchstwarscheinlich einen Haken, es hat eine elektrische Bodenheizung.:???:

Ist diese Art von Heizung Betrieb nicht extrem teuer?

Es ist ein Haus (18 Jahre alt) mit guter Bausubstanz (sehr hochwertig gebaut), aber es ist dort im Winter viel und lange kalt, sehr viel und sehr lange kalt.

Wohnfläche ist 250 qm, die eventuellen Bewohner haben es gerne recht warm, eine weitere Heizung gibt es nicht. Nur noch ein Cheminee mit geringer Heizleistung.

Macht so eine Heizung dann Sinn??? Oder sollte man lieber die Finger vom Haus lassen?

Nein, preisrelevant wirkt sich das sicher nicht auf den Hauskauf aus. Es gibt genug Interessenten für das Haus, es wird fast jeder Preis gezahlt.

Ich wäre froh für Gedankenanstösse und/oder andere Hilfestellungen.

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Geschrieben

Bei elektrischen Heizungen gibt es in Deutschland meist einen Sondertarif vom Energieversorger. So kenne ich das aus eigener Erfahrung, aber ich bin kein Fachmann.

Geschrieben
Bei elektrischen Heizungen gibt es in Deutschland meist einen Sondertarif vom Energieversorger. So kenne ich das aus eigener Erfahrung, aber ich bin kein Fachmann.

Ja, das habe ich vergessen zu erwähnen, der Stromtarif für diese Heizung ist 0.13 rp KW/h.

Geschrieben

Was sagen denn die aktuellen Besitzer zu der Heizung, die werden wohl in den 18 Jahren eine Stromrechnung bekommen haben die sie einem mal zeigen können. :???:

Geschrieben

Ja gibt es. Fussbodenheizung hängt auch von dem Boden ab. Ich nehme an es sind Fliesen, welche auch die Wärme nachhaltig speichern.

Zusätzlich gibt es elektr. Heizkörper die nachträglich angebracht werden und elektronisch und per Funk über das Thermostat gesteuert werden können. Inzwischen hat sich da viel getan und die Dinger geben auch ordentlich Wärme nach vorne ab ohne nur Geld zu kosten.

Kenne Häuser die sparen sich die Anschaffung einer teuren Heizung und heizen nur so.

Falls interesse PN an mich.

Ich kenne die Cheminee nicht genauer aber ähnliche "Feuerstellen" die lediglich 4 kw abgeben. Für die Überganszeit ok aber nichts um es mollig warm zu haben.

Gruss

Markus

Geschrieben
Was sagen denn die aktuellen Besitzer zu der Heizung, die werden wohl in den 18 Jahren eine Stromrechnung bekommen haben die sie einem mal zeigen können. :???:

Das Haus läuft über einen Markler und der will beim Verkäufer mal nachfragen.

Viel Hoffnungen braucht man sich aber nicht machen, dass sagt nichts aus.

Woher weiss man wie lange der Besitzer in dem Haus war?

Das Haus ist ein "Ferienhaus".

Geschrieben

Grundsätzlich ist Strom natürlich die teuerste Art zu Heizen!

Aber:

Es geht momentan immer öfter dahin, dass Elektrische Fussbodenheizungen verbaut werden, weil sie einfach eine angenehme Wärme erzeugen!

Des weiteren ist der Wirkungsgrad ja bei nahezu 100 % - du jagst also keine wärme mehr zum Schornstein heraus!

Das wichtigste an einem Haus ist eh die Isolation - da kann man am meisten Heizkosten sparen!

Am besten betrachtet man ein Haus vor dem Kauf mal im Winter mit einer Wärmebildkamera - schon lustig wo die wärme da förmlich verpulvert wird ;-)

Geschrieben

Wieso baut er sich nicht einfach nen Kachelofen ins Wohnzimmer? Ist doch ziemlich die kuschelichste wärme die es gibt :wink:

Ich heiz im Winter fast mein ganzes Haus (300qm Wohnfläche) mit dem offenen Kamin/ Kachelofen (ich hab nen kombinierten).

Nug

Geschrieben

Wir mieten seit Jahren eine Ferienwohnung im Oberengadin, das ganze

Haus hat 5 Wohnungen mit ca.500qm Gesamtwohnfläche, die Wohnungen

sind mit Ausnahme Mai und November ganzjährig vermietet und alle

mittels einer Kohlefaserelektroheizung beheizt.

Dort in der Nähe ist ein Wasserkraftwerk, welches den Strom für

10 Rappen/KWh liefert.

Da diese Heizungen sehr effektiv arbeiten, ist der Hauseigentümer sehr

zufrieden mit der Lösung.

Und sehr angenehm ist diese Wärme wirklich.

Solche Strompreise hätte ich auch gerne8)

beste Grüße

580

Geschrieben

Hallo,

bei den "Heizkosten" sollte man die Nebenkosten für Wartung/Schornstein/Verschleiß evtl. Bevorratung mit einrechnen ! Sinnvoll ist auch eine Freischaltung zur Aufladung Mittags.

Gruß Roland

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo kkswiss,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
Ja gibt es. Fussbodenheizung hängt auch von dem Boden ab. Ich nehme an es sind Fliesen, welche auch die Wärme nachhaltig speichern.

Zusätzlich gibt es elektr. Heizkörper die nachträglich angebracht werden und elektronisch und per Funk über das Thermostat gesteuert werden können. Inzwischen hat sich da viel getan und die Dinger geben auch ordentlich Wärme nach vorne ab ohne nur Geld zu kosten.

Kenne Häuser die sparen sich die Anschaffung einer teuren Heizung und heizen nur so.

Falls interesse PN an mich.

Ich kenne die Cheminee nicht genauer aber ähnliche "Feuerstellen" die lediglich 4 kw abgeben. Für die Überganszeit ok aber nichts um es mollig warm zu haben.

Wieso baut er sich nicht einfach nen Kachelofen ins Wohnzimmer? Ist doch ziemlich die kuschelichste wärme die es gibt :wink:

Wir wissen, dass die Bodenheizung eine Speicherheizung ist. Das heisst, im Betonboden sind die Heizelemente eingefügt und der Boden speichert die Wärme.

Aber auf dem Beton liegen Naturholzbohlen.

Das Cheminee ist klein und nur für schön. Das Haus ist ganz sec eingerichtet, ohne Schnick-Schnack. Da passt optisch ein Kachelofen oder eine zusätzliche Heizung wirklich nicht hin.

@580

Dort oben sind es ja 13 Rappen, aber Deine Aussage klingt ja schon mal nicht schlecht.

Geschrieben

Des weiteren ist der Wirkungsgrad ja bei nahezu 100 % - du jagst also keine wärme mehr zum Schornstein heraus!

Auf den ersten Blick scheint das „augenscheinlich“ (für den einzelnen Verbraucher) zu stimmen.

Jedoch ist der tatsächliche Wirkungsgrad einer Stromheizung

nur bei ca. 30-35% des ursprünglich, zur Stromgewinnung eingesetzten

Materials wie z.B. Öl, Gas oder Kernenergie bzw. dessen Brennwertes.

Das resultiert aus den enormen Umwandlungsverlusten in den Kraftwerken.

Es werden z.B. 100kg Kohle verbrannt, um aus der Verbrennungswärme Dampf zu machen, dann gehen 2/3 der gewonnen Energie in den Turbinen oder über Leitungsverluste etc. verloren

und zuhause hat man letztlich nur noch die Energie aus 35kg Kohle zur Verfügung. Der Rest (ca. 65%) geht größtenteils als ungenutzte Abwärme schon im Kraftwerk verloren. Völliger Schwachsinn!

Eine normale- stationäre Öl, Gas oder Pelletheizung erreicht einen mit 60-70% deutlich

höheren Wirkungsgrad.

Brennwertheizungen erreichen sogar bis zu 80% Energieausbeute!

In der Ökobilanz steht das Heizen mit Strom ganz schlecht da!

Wenn schon mit Strom heizen, dann aber mit den uns so lieb gewordenen Glühfadenbirnen, da hat man wenigstens noch ca. 5-10% zusätzliche Lichtausbeute...:wink:

:D

Geschrieben
Das Haus ist ein "Ferienhaus".

Soll es denn auch weiterhin nur als Ferienhaus genutzt werden?

Dann würde sich eine neue Heizung wohl kaum lohnen.

Geschrieben

@HdR:

der Wirkungsgrad beim Verbrennen fossiler Energien zur Stromerzeugung,

mit dem dann eine Elektroheizung betrieben wird, ist natürlich miserabel.

Aber ganz so schwachsinnig sind die Leute im Engadin doch nicht.

In den Bergen fällt zwangsläufig sehr viel Schmelzwasser an, das in Stauseen

gelagert wird. Die Lageenergie des Wassers wird dann ganz vernünftig in

Wasserkraftwerken in Strom verwandelt, mit dem dort in den Wintermonaten

viele Haushalte kostengünstig beheizt werden.

Das funktioniert natürlich nur lokal, aber dann richtig gut, und Abgase gibt es

auch nicht.

Und im Keller, wo sonst der Öltank steht, lagern herrlich viele Rotweine:D

Gruß

580

Geschrieben
@HdR:

der Wirkungsgrad beim Verbrennen fossiler Energien zur Stromerzeugung,

mit dem dann eine Elektroheizung betrieben wird, ist natürlich miserabel.

Aber ganz so schwachsinnig sind die Leute im Engadin doch nicht.

In den Bergen fällt zwangsläufig sehr viel Schmelzwasser an, das in Stauseen

gelagert wird. Die Lageenergie des Wassers wird dann ganz vernünftig in

Wasserkraftwerken in Strom verwandelt, mit dem dort in den Wintermonaten

viele Haushalte kostengünstig beheizt werden.

Das funktioniert natürlich nur lokal, aber dann richtig gut, und Abgase gibt es

auch nicht.

Das ist richtig und sehr vernünftig! :-))!

Wenn die Möglichkeit der Energiegewinnung durch Wasserkraft (in Deutschland werden etwa 4% des Strom-Energiebedarfes durch Wasserkraftwerke abgedeckt) oder anderer eneuerbarer Energien besteht und diese den Bedarf an Heizenergie zum größten Teil abdeckt, ist eine Stromheizung sicherlich nicht mehr ganz so übel. Davon sind wir alle aber leider noch weit entfernt.

Leider ist es momentan aber noch so, daß ca. 85-90% des Stromes/Endenergieverbrauches (in Deutschland) in herkömmlichen Kraftwerken erzeugt wird und leider noch immer eine Menge Schadstoffe in die Umwelt gepustet werden.

Von dem Unsinn, Braunkohle (mit miserabelen Brennwert) aus dem Tagebau zur Stromerzeugung zu verbrennen und Landschaften damit dauerhaft zu schädigen oder zu zerstören will ich hier mal gar nicht erst anfangen! :wink:

:cry:

Geschrieben

Die Schweiz ist aber seit Jahrzehnten bestrebt einen grossen anteil an Wasserkraftwerken auf zu bauen - daher dürfte dort der Energiemix ein wenig anders aussehen

Meine Wirkungsgradangabe bezog sich aber nicht auf den Gesamteinsatz sondern lediglich auf den Einsatz den KKswiss zu bringen hätte ;-)

er würde für 13 Rappen eine Kwh Strom kaufen und eben auch eine Stunde 0,99 kw heizleistung bekommen ;-)

Geschrieben

er würde für 13 Rappen eine Kwh Strom kaufen und eben auch eine Stunde 0,99 kw heizleistung bekommen ;-)

So gesehen ist das wieder richtig! :wink:

Die Schweiz ist mit fast 57% Energiegewinnung durch erneuerbare

Energien tatsächlich sehr gut aufgestellt. 40% der Stromenergie kommen aber in der Schweiz aus Kernkraftwerken und ca. 3% aus anderen Kraftwerken, sollte man nicht ausser acht lassen!

Ist eben alles in Relation zur Bewölkerungsdichte und den von der Natur gegebenen Möglichkeiten etc. zu sehen.

:D

Geschrieben
Die Schweiz ist aber seit Jahrzehnten bestrebt einen grossen anteil an Wasserkraftwerken auf zu bauen - daher dürfte dort der Energiemix ein wenig anders aussehen

Meine Wirkungsgradangabe bezog sich aber nicht auf den Gesamteinsatz sondern lediglich auf den Einsatz den KKswiss zu bringen hätte ;-)

er würde für 13 Rappen eine Kwh Strom kaufen und eben auch eine Stunde 0,99 kw heizleistung bekommen ;-)

Wie der Energiemix in der CH ist, ist jetzt zumindest Nebensache.

Ich wollte wissen, ist so eine Heizung vom Unterhalt viel teuerer als eine "normale" Heizung.

Ich habe mal gehört das die Stromheizungen extrem viel kosten und wenig heizen.

So war das auch mal, ich hatte mal in jungen Jahren Nachtspeicherheizungen, man die haben gekostet...:???:

Geschrieben
Wie der Energiemix in der CH ist, ist jetzt zumindest Nebensache.

Ich wollte wissen, ist so eine Heizung vom Unterhalt viel teuerer als eine "normale" Heizung.

Ich habe mal gehört das die Stromheizungen extrem viel kosten und wenig heizen.

So war das auch mal, ich hatte mal in jungen Jahren Nachtspeicherheizungen, man die haben gekostet...:???:

Bei der Neuinstallation oder Renovierung einer Heizungsanlage ist die elektrische Fußbodenheizung die billigste und in Sachen

Unterhalt/Verbrauchskosten die teuerste Lösung.

Zumindest was den deutschen Bereich angeht. :wink:

Die Speicherfähigkeit in Punkto Wärme kann man , im Kontext mit dem Nachtstromtarif (wenn überhaupt angeboten oder deutlich günstiger), als gering bezeichnen, da der Boden nach

ausschalten der Heizung tagsüber sehr schnell abkühlt und dann mit dem (teuren) Normalpreistarif nachgeheizt werden muß!

Geschrieben
Ich wollte wissen, ist so eine Heizung vom Unterhalt viel teuerer als eine "normale" Heizung.

Ich habe mal gehört das die Stromheizungen extrem viel kosten und wenig heizen.

Klar sind sie teurer als herkömmliche Heizungen, schließlich heizt man mit der am weitesten veredelten Energieform.

Ich schätze jetzt mal folgendes:

Haus in Deutschland, Stand 60er/70er/80er Jahre: 200 kWh pro m² und Jahr

Haus in Deutschland, Stand 90er Jahre: 100 kWh pro m² und Jahr

Die Schweizer werden ja nun nicht schlechter gebaut haben. Also 250 m² x 100 kWh/m² x 13 Rappen/kWh = 3250 Franken pro Jahr. Wenn das Haus richtig alt ist dann das Doppelte. Wenn es auf allerneusten Stand ist kann es auch deutlich weniger sein. Kommt halt ganz stark darauf an, wie das Haus wärmegedämmt ist und ob es das überhaupt ist. Bis zu den 90ern hat man zumindest in Deutschland nicht sonderlich viel Wert darauf gelegt.

Zum Vergleich: Ein Liter Heizöl hat einen Energiegehalt von um die 10 kWh. Würde also zwischen 2500 Litern und 5000 Litern im Jahr brauchen. Genauer kann ich es leider nicht schätzen.

Bin kein Heizungsbauer, aber die Werte beruhen auf eigener Erfahrung mit Ölheizungen. Die Umrechnung ist dann trivial.

EDIT:

Wenn man ein altes, ungedämmtes EFH wärmedämmtechnisch inkl. Heizung auf den allerneuesten Stand bringen will, dann wird es richtig teuer. 100.000,- € kann man da schon für eine Komplettsanierung verbraten.

EDIT2:

Ich selber war letztes Jahr auf Wohnungssuche und unter anderem hat man mir eine frisch renovierte Dachgeschoßwohnung mit Elektroheizung angeboten.

Optisch war alles neu gemacht. Wände, Fußboden, Bad, etc. Aber wärmedämmtechnisch wurde gespart. Altbau mit dachbedingt viel Außenfläche. Da hilft dann auch das Geschwätz des Anbieters nix und ich habe ganz schnell Abstand davon genommen.

Geschrieben

Das Cheminee ist klein und nur für schön. Das Haus ist ganz sec eingerichtet, ohne Schnick-Schnack. Da passt optisch ein Kachelofen oder eine zusätzliche Heizung wirklich nicht hin.

Es gibt heute wirklich schöne und stylische Elektroheizkörper. Es ist irre, was da heute möglich ist. Im Prinzip kann jedes Bild und jeder Spiegel schon ein Heizkörper sein. Es gibt Heizelemente, die sind Glasklar und in eine Glasscheibe integriert. Da strahlt dann das Bild 70° Wärme ab.

Wenn das immer noch nicht reicht, kann man auch eine ganze Wand als Heizkörper nutzen. Möglichkeiten gibt es da ohne Ende, also Sorgen machen, daß es nicht warm wird, muß man sich da nicht. Ist halt nur eine Geld-Frage.

Wir haben hier im Hotel ja auch alle Bäder mit elektrischer Fußbodenheizung versehen. Auch ich schätze die Heizkosten in dem Haus bei 13 Rappen auf ca. 3.000 bis 5.000 Franken.

Wobei die Außentemperatur nicht so kritisch ist, wie der Wind. Eine Außentemperatur von 0° mit 60km/h Wind kühlt das Haus 5-mal schneller aus, als -20° und Windstille. Liegt das Haus geschützt oder in einer Windschneise?

Geschrieben
Es gibt heute wirklich schöne und stylische Elektroheizkörper. Es ist irre, was da heute möglich ist. Im Prinzip kann jedes Bild und jeder Spiegel schon ein Heizkörper sein. Es gibt Heizelemente, die sind Glasklar und in eine Glasscheibe integriert. Da strahlt dann das Bild 70° Wärme ab.

Wenn das immer noch nicht reicht, kann man auch eine ganze Wand als Heizkörper nutzen. Möglichkeiten gibt es da ohne Ende, also Sorgen machen, daß es nicht warm wird, muß man sich da nicht. Ist halt nur eine Geld-Frage.

Wir haben hier im Hotel ja auch alle Bäder mit elektrischer Fußbodenheizung versehen. Auch ich schätze die Heizkosten in dem Haus bei 13 Rappen auf ca. 3.000 bis 5.000 Franken.

Wobei die Außentemperatur nicht so kritisch ist, wie der Wind. Eine Außentemperatur von 0° mit 60km/h Wind kühlt das Haus 5-mal schneller aus, als -20° und Windstille. Liegt das Haus geschützt oder in einer Windschneise?

Man will ja nicht gleich nach einem Hauskauf noch einmal 300K -400K für eine Renovierung reinstecken.

Mit den Summen die Ihr (CP und Marc) nennt klingen zu fantastisch.

Wir zahlen jetzt in unserer normalen Wohnung knapp 1K pro Monat, das in einem aktuellen Terassenhaus mit einem guten Standart.

Da würde ja mein Freund viel weniger zahlen als wir.:???:

Das Haus ist kleiner als unsere Wohnung, aber mit dieser Elektroheizung.

Ich schätze mal das bei einer ganz-Jahres-bewohnung so an die 12K Heizkosten auflaufen.

Wenn die Strompreise steigen, entsprechend mehr.

Liege ich da soooo falsch?

@Marc

Das Haus liegt auf 1700 Meter, da ist immer Wind, wie aus Sült.

Geschrieben

Nein, so teuer ist das nicht. So ein Glas-Heizkörper kostet maximal EUR 1.000, eine Wand mit einer Heizmatte zu versehen und neu zu verputzen kostet pro Quadratmeter ca. EUR 200 (hat dann ca. 100 Watt pro Quadratmeter). Da reicht aber auch bei großen Räumen mit erheblichen Temperatur-Problem definitiv eine Wand. Entsprechend müßte ein 250 Quadratmeter-Haus mit einem Aufwand von vielleicht 20.000 Euro in jedem Fall auf Temperatur zu bringen sein (falls überhaupt ein Problem besteht).

Spannend finde ich da Eure Energie-Kosten. Ich verbrauche ca. 100.000 Kwh im Jahr, da Strom auf Sylt sehr teuer ist, bezahle ich dafür ca. 22K im Jahr. Wenn ich das nun in Relation zu Deinen Kosten setzte, habt Ihr entweder ein Problem, eine schlechte Isolierung, immer offene Fenster oder ein Schwimmbad...

Geschrieben

Meine Angaben gehen von Baden-Württemberg, Flachland, in der Nähe Weinbau aus. 60er Jahre Standard kommt mit 200 kW/h bzw. 20l pro m² aus. Das finde ich schon ziemlich viel.

12000,- Franken pro Jahr wäre wirklich eine Menge.

Habt ihr nicht so etwas wie einen örtlichen Energiebrater, der sich das Haus mal ansehen kann?

Geschrieben

Habt ihr nicht so etwas wie einen örtlichen Energiebrater, der sich das Haus mal ansehen kann?

Nein ist schon OK so, wir wissen dass wir nicht so effizienz heizen.

Unser Haus ist relativ neu, die hohen Heizkosten generieren wir selber, aber das ist ja auch nicht das Thema.

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