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Telefon, Email, SMS ... lasst Ihr Euch im Urlaub stören?


JoeFerrari

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Geschrieben

Wie haltet ihrs eigentlich im Urlaub, wenn ihr wirklich wegfahrt: Seit ihr über Telefon, EMail oder sonstwie für Kollegen, Chefs, Kunden, Lieferanten oder wen auch immer aus dem beruflichen Umfeld erreichbar? Immer oder nur so sporadisch oder lieber gar nicht? Könnt ihr wirklich abschalten?

Und hinsichtlich Freunde & Familie?

Wir sind generell nur für die engste Familie erreichbar. Allerdings nehme ich das Diensthandy hin und wieder doch mit und höre dann alle paar Tage mal die Mailbox ab. Aber das eher nur bei längeren Reisen > 14 Tage. Erfahrungsgemäss gibt es nur ganz wenige Dinge, die nicht warten können und die auch niemand anderes wissen oder entscheiden könnte...:rolleyes:

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Geschrieben
Wie haltet ihrs eigentlich im Urlaub, wenn ihr wirklich wegfahrt: Seit ihr über Telefon, EMail oder sonstwie für Kollegen, Chefs, Kunden, Lieferanten oder wen auch immer aus dem beruflichen Umfeld erreichbar? Immer oder nur so sporadisch oder lieber gar nicht? Könnt ihr wirklich abschalten?

Und hinsichtlich Freunde & Familie?

Wir sind generell nur für die engste Familie erreichbar. Allerdings nehme ich das Diensthandy hin und wieder doch mit und höre dann alle paar Tage mal die Mailbox ab. Aber das eher nur bei längeren Reisen > 14 Tage. Erfahrungsgemäss gibt es nur ganz wenige Dinge, die nicht warten können und die auch niemand anderes wissen oder entscheiden könnte...:rolleyes:

Ich denke, dass ist sowohl vom ausgeübten Beruf, als auch von den Kollegen abhängig. Auch ist es ein Unterschied, ob man angestellt oder selbständig ist.

Bei mir lässt es sich zB nicht vermeiden, da ich keinen "richtigen" Vertreter in meinem Aufgabengebiet habe. Also ist auch im Urlaub ein komplettes Abschalten nicht möglich, da mich sowohl Kollegen, als auch Lieferanten kontaktieren. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und wenn nicht wirklich was aussergewöhnlich schlechtes passiert, dann kann ich zumindes teilweise abschalten und mich somit auch erholen.

Stefan

Geschrieben

Sobald ich in Urlaub gehe schalte ich den EMail-Abwesenheitsagenten ein und verweise in dringenden Fällen auf ein oder zwei Mitarbeiter. Der Blackberry bleibt im Urlaub komplett aus, ich schaue aber jeden Samstag in die EMails rein und prüfe ob es Dinge gibt, die sofort erledigt oder zumindest weitergeleitet werden müssen.

Für dringende Notfälle hat die Company natürlich die private Telefonnummer.

Telefonumleitung von Business auf Privat kommt für mich nicht in Frage, dann kann ich mich auch ins Büro setzen und dort Urlaub machen. :wink:

Geschrieben

Ich bin als Freiberufler immer für Kunden erreichbar.

Ist aber auch kein Problem, gewöhnt man sich dran.

Ein Telefonat ist ja schnell erledigt, und wenn ich halt gerade keine Zeit habe oder in Urlaub bin, dann sage ich das auch ehrlich.

Aber auf jeden Fall antworte ich.

Mein Ideal war sowieso immer, das Leben als ein Ganzes zu sehen und keine Trennlinie zwischen Arbeit und Freizeit zu ziehen. Ganz habe ich das vielleicht noch nicht geschafft, aber tendenziell schon.

Gruß,

Markus

Geschrieben

Da ich selbständig bin, will ich auch erreichbar sein. Anfragen per Email gehen danke einer guten Zusammenarbeit sogar an jmd. aus der gleichen Branche. Die Büro-Nr. habe ich auch dorthin umgeleitet. Umgekehrt wird es genauso gemacht. Nur wer mich direkt auf dem Handy anruft, erreicht mich. Das ist aber auch in meinem Interesse und ich kann so z.b. einen Termin direkt nach dem Urlaub vereinbaren. Da ich für Geschäft und Privat nur eine Handy-Nr habe, gibt es das ab und zu mal, das Kunden/Interessenten abends um 7 anrufen und ich dann am Telefon kurz Auskunft gebe.... Gibt zwar in meinem Bekanntenkreis ab und zu Leute die das nicht verstehen, aber das sind sowieso nur die mit einem Brett vor dem Kopf oder dem "geistigen Horizont einer knienden Ameise" wie ich immer sage... :D aber darüber diskutiere ich mit denen auch nicht!

  • 3 Jahre später...
Geschrieben

NEIN

.

.

.

.

nicht mehr. :-))!

Zu Anfang meiner Selbständigkeit ja,

dann irgendwann sehr bald nicht mehr.

Hab festgestellt, dass das Einzige ist was ich verliere,

wenn ich nicht erreichbar bin, etwas Geld ist!

Aber gewinnen tu ich unvergleichlich mehr......

Diese ewig "erreichbar sein zu müssen" Mentalität ist zu einer

ausufernden Pest geworden in unser Gesellschaft.

Aber auch das wird sich sicher einmal wieder ändern,

wenn die Mernschen erkannt haben dasss es an Ende einfach nur unmenschlich ist! :wink:

Geschrieben

Ich war im letzten Spaetsommer 12 Tage in Schottland. Das einzige elektronische dabei war die Digicam.

Auch irgendwelche "Surfstationen" am Flughafen u.ae. wurden strikt gemieden.

Es war herrlich :D

Achja.. ich bin zwar nicht selber-staendig, aber in einer 5-Mann-Bude ist das nicht viel anders, auch als Angestellter ;)

Geschrieben

Kai hat es sehr gut auf den Punkt gebracht; ist aber bei mir - NOCH - nur teilweise machbar. Ich bin selbständig im IT-Umfeld und da gibt es für mich zwei Kategorien von "Arbeitsmustern":

- direkte Kunden, die eine Software von mir im Einsatz haben

- Großprojekte, die über einen Zeitraum vom >= 1 Jahr laufen

Bei 1 bin ich an den Arbeitstagen IMMER erreichbar. Das bin ich mir selbst schuldig. Wenn ein Kunde über 100.000 für eine Software ausgegeben hat, dann darf er auch erwarten, dass immer jemand erreichbar ist.

Bei 2 ziehe ich rigoros den Stecker. Urlaub ist Urlaub. In den Großprojekten (Deutsche Bank, PWC, Commerzbank, ECB) arbeite ich wie ein Mitarbeiter, ich bekomme lediglich mehr Geld - alles andere ist identisch.

Da Gott sei Dank die Kunden zu 1 so langsam ein neues Produkt kaufen wollen (ich habe unsere Software nicht mehr weiterentwickelt) gibt es bald nur noch 2. Das ist dann wie Rente :D

Wenn wir längere Zeit im Urlaub sind (ab 2 Wochen) schaue ich aber jeden Tag einmal in meine Emails. Das hat aber nur einen einzigen Grund; ich möchte nach meiner Ankunft noch ein wenig den Urlaub genießen und nicht 1.000 Mails durchsuchen müssen.

Da das Löschen von Emails nur 5 Minuten dauert, ist es mir wert, diese 5 Minuten des Urlaubs zu "opfern".

Geschrieben

Ich mache das so, dass ich je nach Vorlauf der Geschäfte für ein zwei dicke Fälle auch im Urlaub erreichbar bin weil ich sehr Termin gebunden arbeite und Angebote fast immer befristet sind und sich schnell zu ungunsten der kunden ändern können. Aufgrund des hohen persönlichen Einsatz ist eine Vertretung fast unmöglich wenn man da dann ein Woche auf stur schaltet ist die Vorarbeit von ein paar Wochen futsch und eine vier bis fünfstellige Summe ggf, sofar ein top kunde was das schlimmste wäre. Da meine Frau auch selbständig ist stellt das kein Problem dar wobei ich die zeit im Urlaub für solche Aktivitäten auf max eine halbe Stunde täglich am Stück eingrenze, das spreche ich dann auch vorher so gut es geht mit den Kunden ab und die wissen den Service auch zu schätzen.

Geschrieben

Urlaub?:wink:

Für Kunden die meine Handynummer haben bin ich immer erreichbar (hat eig.jeder), wenns wirklich mal nicht passt rufe ich schnellstmöglich zurück.

Auf SMS antworte ich ungern, aber auch das wird gemacht.

Bei Emails leiste ich mir den Luxus innerhalb 24H zu antworten.

In dieser globalisierten Welt gehört das dazu, sollte ich wirklich mal nicht erreichbar sein wird das kommuniziert.

Die Frage ist doch was wichtiger ist, mal ein paar Minuten opfern oder sich ewig fragen "was wäre gewesen wenn..."

Gruss,Andreas

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo JoeFerrari,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

  • Gefällt Carpassion.com 1
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Geschrieben

...ups, das war ja mein Thread...

Es sind ja nicht die 5min oder meinetwegen auch mal die 1/2h, die man im Urlaub dafür aufbringt, es ist vielmehr die Tatsache nicht mal 24h oder besser ein paar Tage ganz abschalten zu können... Ich habe immer gespürt, dass wenn ich mal wirklich ein paar Tage gar nicht an zuhause und/oder die Arbeit gedacht habe, ich mich wirklich erholt habe. Dazu brauchts aber für mich auch schon fast unzivilisierte Natur...

Die Erfahrung ist, nimmt man das Handy/Smartphone oder was auch immer mit, nutzt man es auch.

Geschrieben

Ich hab 2011 mal ein berufsbezogenes Seminar gemacht auf einer Burg, dort gab es weder TV, Internet usw. Das war zwar sehr entspannend für 5 Tage, aber man hat eben auch nach der Rückkehr vieles aufzuarbeiten.

Dann lieber (fast) immer erreichbar sein!

Gruss, Andreas

Geschrieben

telefonisch erreichbar nur für Freunde und Verwandte

email-Beantwortung 2x pro Tag

(morgens 08.00 bis 09.00 und abends von 18.00-19.00, response-Zeit damit für alle akzeptabel)

kommt kein Stress auf .... alles cool 8-)

Geschrieben

Gegenfrage: Wer beschäftigt sich während der Geschäftszeit auch einmal mit privaten Dingen?

Ich wende während der Urlaubszeit gerne Zeit für berufliche Anliegen auf, auch für Telefonate. Erledigt werden muss es ohnehin. Ich habe das nie als lästig empfunden und die Familie hat Verständnis.

Geschrieben
Urlaub?:wink:

Die Frage ist doch was wichtiger ist, mal ein paar Minuten opfern oder sich ewig fragen "was wäre gewesen wenn..."

Gruss,Andreas

Das ist recht einfach zu beantworten. "Ein paar Euro weniger auf dem Konto" O:-)

Ich werfe mal zwei etwas ketzerische Thesen in den Raum:

1. Alle die hier meinen IMMER ereichbar sein zu müssen sind maximal 40, eventuell 45 Jahre alt. X-)

2. An alle der Handyinternetemailgeneration. Es gab tatsächlich eine Zeit DAVOR!

Da gab es so schräge Dinge wie LP`s (Langspielplatten), das Telefax (das waren so Geräte aus denen ziemlich schlecht lesbare Zettel rauskamen) wurde gerade erfunden, und Telefone hatten Kabel und die Wählscheibe wurde gerade durch Tasten abgelöst wie auch als Top - Neuerung VIER!!! wählbaren Farben.

Zu der Zeit ist man einfach in Urlaub gefahren, war WEG! und kam wieder (einige auch nicht X-) ). Und was ist damals passiert - NIX, außer dass man richtig gut erholt war.

Die Quote an Herzinfarkten und Burn Out ( das war noch nicht mal erfunden) war auch wesentlich geringer! O:-)

Aber am Ende ist es ja schön. Ein JEDER kann frei entscheiden. Keiner MUSS, häufig meint er nur er müßte (und das sit ein wesentlicher Unterschied!!!).

Bei etwas näherer Betrachtung stellt er dann fest, er muss nicht einmal arbeiten in Deutschland, er verhungert trotzdem nicht. Das sollte sich herumgesprochen haben! O:-)

Geschrieben

Ich versteh schon was du meinst Kai, diese Zeiten kenn ich übrigens auch noch, so lange ists ja nicht her.

Aber in der von Dir beschriebenen Zeit war auch die Erwartungshaltung der Kunden/Partner eine andere.

Damals konnte man sich das nichterreichbar sein noch eher leisten als heute.

Und was den Kontostand angeht, da stehen Aufwand und Nutzen nicht immer im passenden Verhältnis, aber darum geht es mir auch nicht. Ich mach das ehrlich gern und bin dementsprechend auch bereit Zeit dafür aufzuwenden erreichbar zu sein.

Gruss, Andreas

Geschrieben

Klar versteh ich Dich auch, das ist nicht die Frage, und es kann ja eben auch ein jeder SELBST entscheiden

das ist ja das Schöne daran. Und wenn es dann noch richtig Spaß macht, SOWIESO!!!

Gerne möchte ich noch eine weitere (ketzerische) These aufstellen:

Gerade durch die Erwartungshaltung (Angebot heute, sofort, gleich, immer) die durch UNS selbst wie auch die modernen Medien mitgeschaffen wurde

hat die QUALITÄT der Arbeit stark gelitten.

Jeder hüpft doch nur noch von einem Projekt zum anderen,

kann sich nicht mehr konzentrieren auf die jeweils anstehende Arbeit,

wird ständig gestört durch Telefon, Email, SMS...

Nicht falsch vertehen jetzt (die modernen Medien haben sehr wohl ihre Berechtigung, es kommt aber immer darauf an was wir selbst daraus machen).

Ich erinnere mich noch gut daran, dass es einmal Zeiten gab in denen es ÜBLICH war den Stapel abzuarbeiten,

eins nach dem anderen, eine saubere, FEHLERFREI Arbeit abzuliefern, diese SOGAR noch kurz selbst gegenzukontrollieren (eigene Qualitätssicherung!)

und erst dann abzuschicken.

Und was wird heute gemacht, jede Arbeit wird 2 / 3 / 4 mal (und immer noch nicht richtig) gemacht, und sich dann beschwert dass ALLES so viel sei?

Ist es Zufall, dass es solche Pleiten wie den Berliner Flugplatz (und der steht nur als Synonym für viele derartige Projekte) früher defintiv nicht gab.

Das ist ein Paradebeispiel von GROTTENSCHLECHTEM Projektmanagement, ständigem hin- und her!

Vielleicht noch ein ketzerischer Satz, den wirklich ein jeder insbesondere aus dem Privatbereich kennt.

Man hat etwas ausgemacht, präferiert am Telefon und dann kommt er:

"Wir telefonieren dann noch mal"

Wozu bitte, warum, weshalb????

ES IST AUSGEMACHT! Mann oder Frau ist verabredet z.B.

Was gibt es da noch zu telefonieren?

Möchte der andere sich vielleicht ein Hintertürchen offenhalten?

Meiner Meinung nach klaut das nur Zeit, und noch viel schlimmer verführt zur Unverbindlichkeit,

und damit dann wieder zu Ungenauigkeit, und damit zu "Berliner Flugplatzorgien"!

Waren meine Gedankengänge nun nachvollziehbar, oder gar zu wirr? O:-)O:-)

P.S.: Den Satz "Wir telefonieren dann noch mal" akzeptiere ich im Übrigen nicht (mehr).

Ich antworte da mit einem klaren und bestimmten "NEIN, wozu, ist ausgemacht".

Und hab festgestellt es geht!

Geschrieben

Kai: 'Danke gedrueckt' ... das bringt es ziemlich gut auf den Punkt.

..und diese "dann telefonieren wir nochmal" gehen mir auch ausgiebig auf den Zeiger. Ist im privaten ja auch so... statt sich an "um 5 hinter der Kirche" zu halten, wird noch mind. fuenf mal telefoniert: "wirklich um 5?" "ich schaff's vielleicht nicht" "ich bin gleich da" :rolleyes:

Als Standard auf die uebliche erste Frage "wo bist Du?" antworte ich inzwischen mit "am Telefon" :D

Geschrieben

..und diese "dann telefonieren wir nochmal" gehen mir auch ausgiebig auf den Zeiger. Ist im privaten ja auch so... statt sich an "um 5 hinter der Kirche" zu halten, wird noch mind. fuenf mal telefoniert: "wirklich um 5?" "ich schaff's vielleicht nicht" "ich bin gleich da" :rolleyes:

Wobei man hier zwischen Männern und Frauen sehr stark differenzieren mus O:-)

Grundsätzlich ist das Thema recht sensibel, es ist nun mal so , dass man finanziell absolut unabhängig sein muß oder ein einmaliges Produkt oder eine einmalige Leistung bringen muß um sich komplett rauszuziehen ohne ggf. Kunden oder Mandanten /Patienten etc. zu verlieren.

Wer allerdigns wie ich ein absolut homogenes und über Web etc. vergleichbares Produkt verkauft, der hat es da schon schwerer. Wodurch kann man da noch im Vergleich gewinnnen? Nur durch Persönlichkeit und Zuverlässigkeit. Hier ist es genauso falsch sich komplett rauszuziehen wie ggf. auch immer ereichbar zu sein. Ich weiß ja in der Regel vorher wann ich wo Urlaub machen und das dann ggf. für TOP Kunden mit denen man fast freundschaftliche Verhältnisse pflegt, eine Ausnahme gemacht wird, ist für mich selbstverständlich, das wird aber vorher auch klar kommuniziert. Ein wichtiger Punkt ist, dass ich teils auch die Leistung der Kunden umgekehrt in Anspruch nehme und die in Notfällen auch für mich da wären. Ein Anwalt mit dem man z.B. seit Monaten Gespräche und Schriftverkehr pflegt kann sich eben nicht so leicht vertreten lassen.

Geschrieben

Die moderne Technik hat vieles verändert. In Zeiten, in denen man 24 Std. rund um die Uhr online ist, Dank Datenflatrate für´s Mobiltelefon und immer schneller werdenden Prozessoren in den Geräten das Surfen und Abrufen immer zügiger geht und uns von Apple die "Sleep"-Funktion im Iphone 5 als tolles neues Luxusgadget verkauft wird, die einem Ruhe vom Handy bringt, hat sich das Konsumverhalten und die Erwartungshaltung der Konsumenten einfach verändert.

Man kann rund um die Uhr zu Hause sitzen, von der Couch über das Ipad irgendwelchen Mist (meist ist es nichts anderes) zu sich nach Hause bestellen und nach dem bargeldlosen Sofortbezahlen kann es gar nicht schnell genug gehen, bis geliefert wird (---> DHL Thread hier im Forum).

Das hat natürlich den Konsumentenalltag wesentlich angenehmer und bequemer gemacht, aber bringt für die Produzenten (oder Verkäufer) einfach einen Wahnsinnigen Druck mit sich, dem sie standhalten müssen, damit sie nicht von der Konkurrenz überrollt werden. Das erfordert für die Verantwortlichen meist eine ständige Erreichbarkeit, um wichtige Entscheidungen sofort tätigen zu können.

Wir beugen uns dem Druck, den wir uns selbst auferlegt haben.

Geschrieben
.

Wir beugen uns dem Druck, den wir uns selbst auferlegt haben.

Oder anders gesagt, früher warst Du wichtig wenn Du ein Handy hattest, heut hast Du es geschafft wenn Du es Dir leisten kannst keins zu haben....

Gast Peter_Pan_
Geschrieben
Wobei man hier zwischen Männern und Frauen sehr stark differenzieren mus O:-)

You made my day. :applaus:

Letzte Woche:

Sie am Donnerstag: "Worauf hast Du denn mal wieder Hunger?"

Ich: "Ich würde so gerne mal wieder Erbsensuppe mit Bauchfleisch essen, hatten wir schon lange nicht mehr."

Sie: "OK, für Samstag mache ich das (war bei uns in der Vergangenheit so ein traditionelles Samstags-Gericht)."

Sie am Freitag Morgen: "Ich muss noch zum Metzger wegen des Bauchfleisches."

Sie am Freitag Mittag: "Ich darf nicht vergessen die Erbsen einzuweichen."

Ich: "Ich freu mich schon richtig aufs Essen."

Samstag Mittag: Nudeln mit Käse-Sahne-Sauce. :confused:

Ich verstehe das nicht; ich will es auch gar nicht mehr verstehen........ :-(((°

Geschrieben
Ich verstehe das nicht; ich will es auch gar nicht mehr verstehen........ :-(((°

Recht schlimm finde ich bei der Geschichte sogar noch, dass die Menschen den ganzen E Mail Whats Up etc. Mist sogar nicht nur beruflich mitmachen sondern auch privat. Meine Frau hat mit Ihren Freundinen vor ein paar Monaten Whats Up entdeckt, da werden dann abends Bilder von den Kids rumgeschickt und es wird sich der Tag "erzählt" oder was Frauen eben so mit anderen Frauen zu erzählen haben. Ist ja mal ganz nett führt jedoch dazu das man selbst in der Freizeit mit solchen Dingen wie ständig ankommenden Nachrichten genervt wird. Da kommt dann eine Nachricht an und es wird quer durchs Wohnzimmer zum Smartphone gesprungen. Das war eine Zeit lang echt super nervig mitlerweile hat sich das aber wieder nach der ein oder anderen Diskussion gelegt.

Ebenso schlimm finde ich es wenn Leute morgens im Auto im Stau oder zähfließenden Verkehr schon fleißigst Nachrichten schreiben, Börsenkurse lesen etc. und möchte Wetten, dass bals mehr Unfälle durch Ablenkung mit Smartphones passieren als durch Alkohol etc.

Geschrieben

@chip:

Der ist gut! :-))! Und trifft es 200%ig. "Oder anders gesagt, früher warst Du wichtig wenn Du ein Handy hattest, heut hast Du es geschafft wenn Du es Dir leisten kannst keins zu haben...."

Es gibt da diesen schönen Spruch: "Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit." So verhält es sich für viele Selbstständige und leitende Angstellte, die - wie einer der Vorredner sagte - sich von der Konkurrenz nur durch persönlichen Kontakt, Freundlichkeit und Zuvorkommenheit abheben. Wer also meint ein Mobiltelefon ist zum Telefonieren und SMS-schreiben gedacht und wird im Urlaub einfach abgeschaltet, der hat meist den ersten Schritt getan, mit der Zeit zu gehen :wink:

Wobei ich irgendwie im Gefühl habe, dass wir mit der rasanten Entwicklung auf eine riesengroße "Blase" zusteuern, die irgendwann einfach platzen wird. Wo soll das denn alles noch hinführen?

Klar entsteht der Eindruck, dass man rund um die Uhr erreichbar ist, schließlich wird ja auch rund um die Uhr in irgendwelchen "sozialen Netzwerken" jeder noch so unwichtige Furz gepostet, geliked, kommentiert (achtet nur mal darauf, wie oft die Leute in Restaurants ihre Essen fotographieren...) und letztlich wird immer mehr alles miteinander verwoben und vernetzt. Unsere Aufenthaltsorte stehen im Netz, was wir gerade machen und was unsere Vorlieben sind und auf unseren Bildschirmen werden immer persönlicher auf unser "Profil" abgestimmte Werbungen geschaltet, weil "normale" Werbung nicht mehr zieht und Werbung mittlerweile keine Produktanpreisung mehr ist, sondern psychologische Kriegsführung.

Die Welt ist in den letzten Jahren viel oberflächlicher, schnelllebiger (oder kurzweiliger) und vorallem egoistischer geworden.

Eigentlich wäre es in solchen Zeiten wichtiger denn je, das Handy mal im Urlaub komplett abzuschalten.

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